Bärbel Schäfer

 3.5 Sterne bei 52 Bewertungen
Autorin von Meine Nachmittage mit Eva, Wer, wenn nicht er? und weiteren Büchern.
Bärbel Schäfer

Lebenslauf von Bärbel Schäfer

Bärbel Schäfer wurde 1963 in Bremen geboren. In den Achtzigern besuchte Schäfer eine Zeit lang eine US-amerikanische High School und schloss später ihr Abitur an einem Bremer Gymnasium ab. Anschließend machte sie zunächst eine Ausbildung zur Hotelkauffrau, studierte aber von 1988 bis 1992 Germanistik, Kunstgeschichte sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Beim WDR machte sie zu dieser Zeit ein Praktikum und blieb auch anschließend bei diesem Sender. Bekannt ist Bärbel Schäfer vor allem für ihre eigene Talkshow auf RTL, die von 1995 bis 2002 ausgestrahlt wurde. Seit 2001 ist Bärbel Schäfer auch karitativ engagiert, beispielsweise bei UNICEF. 2005 erschien ihr erstes Buch „Wer, wenn nicht er?“ und weitere erfolgreiche Bücher folgten.

Alle Bücher von Bärbel Schäfer

Meine Nachmittage mit Eva

Meine Nachmittage mit Eva

 (17)
Erschienen am 23.10.2017
Wer, wenn nicht er?

Wer, wenn nicht er?

 (15)
Erschienen am 27.02.2008
Ist da oben jemand?

Ist da oben jemand?

 (5)
Erschienen am 18.04.2016
Ich wollte mein Leben zurück

Ich wollte mein Leben zurück

 (4)
Erschienen am 13.03.2008
Zen im Gurkenbeet

Zen im Gurkenbeet

 (2)
Erschienen am 29.03.2012
Männer mit Gefühl

Männer mit Gefühl

 (0)
Erschienen am 16.03.2015

Neue Rezensionen zu Bärbel Schäfer

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VeroLs avatar

Rezension zu "Meine Nachmittage mit Eva" von Bärbel Schäfer

Guter Ansatz, aber falsche Richtung..
VeroLvor 3 Monaten

Das Buch "Meine Nachmittage mit Eva" scheint nach Cover und Leseprobe eine andere Form der Biographie zu sein. Mit diesen Erwartungen begann ich zu lesen.
Bärbel Schäfer besucht jeden Mittwoch ihre Freundin Eva. Beide sprechen über Gewalt, Schrecken und Angst, aber auch über Freundschaft, Toleranz, Geborgenheit und Respekt. Eva ist eine der letzten Überlebenden eines Konzentrationslagers und war erst elf Jahre alt, als sie allein vor den Nazis fliehen musste.
Anfangs fand ich es nicht störend, dass Bärbel Schäfer ihre eigene Lebensgeschichte vor den Erzählungen Evas spiegelte und ins Heute holte. Doch die Ausführungen wurden immer anklagender und länger. Mir kommen die Nachmittage und Erläuterungen von und mit Eva leider viel zu kurz. Es wird eher zu einer Aufarbeitung der eigenen Kindheit von Bärbel Schäfer und der Beruhigung des "schlechten" Gewissens.
Der Ansatz war gut, ging für mich aber in die falsche Richtung.. 

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kidcat283s avatar

Rezension zu "Meine Nachmittage mit Eva" von Bärbel Schäfer

zu wenig Erzählung von Eva und zuviel von Bärbel
kidcat283vor 7 Monaten

Eva hat ihre Kindheit verdrängt, denn sie war einfach zu grausam. Als die Nazis sie und ihre Familie holen kamen, hat sie nach einiger Zeit Aufenthalt in Auschwitz überlebt.
Man hat ihr Gewalt angetan, es gab wenig, bis fast gar nichts zu essen. Sie hat gefroren, aber sie hat es überlebt.
Bärbel Schäfer trifft sich mit Eva an Nachmittagen und sie unterhalten sich über die Zeit. Die Zeit, wo Eva 12 Jahre alt war. Und über die Zeit danach. Wie sehr doch ihre Kindheit auch ihre Jugend und Erwachsenenzeit beeinflusst hat.

Meine Meinung:

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da mich wirklich interessiert wie die Menschen zu der Zeit gelebt haben, was ihnen widerfahren ist. Es ist nunmal ein Stück Geschichte. Man kann es sich so ja gar nicht vorstellen. Dass es soviel Grausamkeit gibt.
Leider war das Buch nicht so wie ich es mir vorgestellt habe. Es war stellenweise eher langweilig, vor allem wenn die Autorin ihre Sicht der Dinge niederschrieb. Natürlich ist sie traurig darüber, aber das sind wir alle. Das muss man nicht extra noch in 10 Seiten ausführlichst erläutern.

Sehr interessant hingegen fand ich dann die Abschnitte wo Eva von ihrem Leben erzählt hat. Die Erzählweise ähnelte tatsächlich einem Nachmittagsbesuch.

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Franzis-Lesewelts avatar

Rezension zu "Meine Nachmittage mit Eva" von Bärbel Schäfer

Absolut Lesenswert
Franzis-Leseweltvor 9 Monaten

Inhalt


»Ich sehe ihre Nummer am Unterarm und möchte weinen.«  (Bärbel Schäfer)

Zwei Frauen, zwei Generationen, zwei Erfahrungswelten: Bärbel Schäfer und die 85-jährige Eva Szepesi. Eva trägt eine tätowierte Nummer auf dem Unterarm. Sie war erst elf Jahre alt, als sie allein vor den Nazis fliehen musste und schließlich nach Auschwitz gebracht wurde ... Jeden Mittwoch besucht Bärbel Schäfer ihre Freundin, und die beiden sprechen über Gewalt, Schrecken und Angst, aber auch über Freundschaft, Toleranz, Geborgenheit und Respekt. Es geht in diesem Buch um eine der letzten Überlebenden eines Konzentrationslagers. Bärbel Schäfer gelingt es auf empathische Weise und literarisch brillant, ihre eigene Lebensgeschichte vor den Erzählungen Evas zu spiegeln und damit ihre erschütternden Erfahrungen ins Heute zu holen.

Zwei Frauen, zwei Generationen, zwei Welten
Bärbel Schäfers Leben im Spiegel des Lebens einer der letzten KZ-Überlebenden
Wider das Vergessen!
Literarisch brillant und voller Empathie

Meine Meinung


Wir haben hier ein Buch welches, mich so wohl zum Lachen brachte aber auch emotional fertig gemacht hat. Aber erst mal für alle zum Verständnis, wer meinen Blog kennt weiß das meine Lesesucht mit dem Buch „Das Tagebuch der Anne Frank“ begonnen hat. Ich finde es klasse Bücher von zeit zeugen zu lesen. Mich Interessieren sehr die Geschichten die dahinter stecken.
Dieses Buch ist einfach nur fantastisch Eva Szepsi ist eine Frau die in ihren Leben viel erlebt hat, zu viel als das man es verarbeiten kann. Und bei den Wöchentlichen Kaffee mit Bärbel Schäfer hat sie es geschafft das alle in Worte zu bringen und Bärbel Schäfer selbst hat es in diesen Buch fantastisch Umgesetzt.
Ich bin dankbar das ich dieses Rezensions Exemplar vom Blogger Portal bekommen habe und werde es sicher noch mal lesen.

Mein Fazit


In dem Bereich zweiter Weltkrieg Bücher, für mich ein Absolutes muss ich kann hier mit guten Gewissen 5 Punkte geben und jedem raten ein Solche Buch mal zu lesen. Man denkt einfach ganz anders über die Welt.


Die Autorin


Bärbel Schäfer wurde in Bremen geboren. Sie ist bekannt als Moderatorin aus TV und Hörfunk, ausgezeichnet mit der Goldenen Kamera, Journalistin und Autorin mehrerer erfolgreicher Sachbücher zu gesellschaftlichen Themen, zuletzt "Ist da oben jemand? Weil das Leben kein Spaziergang ist", Gütersloh, 3. Auflage 2016. Jeden Sonntag ist sie in hr3 im Gespräch mit einem prominenten Talk-Gast und führt Interviews für die emotion-Serie "Mann, was fühlst du?". Bärbel Schäfer ist mit dem Publizisten und Fernsehmoderator Michel Friedman verheiratet und hat zwei Kinder. Die Familie lebt in Frankfurt am Main.
Quelle: Amazon

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Bärbel Schäfer wurde am 16. Dezember 1963 in Bremen (Deutschland) geboren.

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