Bärbel Schäfer Ist da oben jemand?

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Inhaltsangabe zu „Ist da oben jemand?“ von Bärbel Schäfer

»Gott war bisher keine Option ...« »Ich bin die verwaiste Schwester meines tödlich verunglückten einzigen Bruders und die Freundin eines ebenfalls tödlich verunglückten Lebenspartners. Wie finde ich als Atheistin Trost in einer traumatischen Lebenssituation? Wo finden gläubige Menschen Halt in schwierigen Lebenskrisen?«Bärbel Schäfer erzählt in ihrem Buch von ihrer Suche nach Sinn. Sie gibt tiefe Einblicke in ihr Seelenleben, in ihre Wut, ihren Schmerz und ihre Verzweiflung. Offen beschreibt sie ihre Skepsis und ihr Hadern im Umgang mit Gott und den Religionen der Welt. Wird der Glaube für sie eine Option sein?

Berührender Bericht über den Umgang mit dem Tod eines geliebten Menschen.

— TanteEvi

Intim, traurig, lehrreich und wunderbar.

— Silkchen2909

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  • Sehr berührender Bericht über Glaube und Trauer

    Ist da oben jemand?

    TanteEvi

    23. October 2016 um 21:41

    Worum geht es? »Ich bin die verwaiste Schwester meines tödlich verunglückten einzigen Bruders und die Freundin eines ebenfalls tödlich verunglückten Lebenspartners. Wie finde ich als Atheistin Trost in einer traumatischen Lebenssituation? Wo finden gläubige Menschen Halt in schwierigen Lebenskrisen?« Bärbel Schäfer erzählt in ihrem Buch von ihrer Suche nach Sinn. Sie gibt tiefe Einblicke in ihr Seelenleben, in ihre Wut, ihren Schmerz und ihre Verzweiflung. Offen beschreibt sie ihre Skepsis und ihr Hadern im Umgang mit Gott und den Religionen der Welt. Wird der Glaube für sie eine Option sein?   Meine Meinung Als Jugendliche gehörte die Talkshow von Bärbel Schäfer fast täglich zu meinem Programm. Ich mochte immer ihre fröhliche und authentische Art. In den letzten Jahren tauchte Bärbel Schäfer hier und da in einer Talkshow auf, immer noch sehr sympathisch, aber größere Beachtung schenkte ich ihr nicht mehr. Als ich das Buch von Bärbel Schäfer in einer Empfehlungsliste fand, hat mich der Klappentext sofort berührt. Bärbel Schäfer hat ihren Bruder durch einen tragischen Autounfall verloren und nimmt den Leser mit auf den Weg ihrer Trauer. Sie stellt sich die Frage, ob ein Zugang zu Gott auf dem Weg der Trauer helfen kann. Dabei stößt sie in ihrem Umfeld auf verschiedene Menschen und deren Glauben und beginnt sich mit den jeweiligen Religionen auseinander zu setzen. Sie ist vor Jahren zum Judentum konvertiert, bezeichnet sich jedoch nicht als streng gläubige Jüdin. In ihrer Gemeinde ist sie aufgehoben und kann dies auch als Geschenk annehmen, dennoch findet sie letztendlich nicht gänzlich den Zugang den Glauben auch zu leben. Ihre Freundin Fatma ist gläubige Muslima und findet in ihrem Glauben Kraft, um mit der schweren Krebserkrankung ihres Vaters fertig zu werden. Der ebenfalls kranke Vater von Bärbel Schäfer ist gläubiger Christ und schöpft viel Kraft und Lebensmut aus dem Glauben. Mir gefällt sehr gut, dass Bärbel Schäfer sich den verschiedenen Glaubensfragen stellt, diese offen aufnimmt aber auch immer kritisch beurteilt. Dies macht sie auf eine sehr einfühlsame Art. Den Weg der Trauer beschreibt sie auf sehr berührende Art und Weise und mein Mitgefühl ist ihr sicher.   Fazit Ein sehr berührendes Buch über die Trauer nach dem schmerzlichen Verlust des Bruders.

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  • Intim und wunderbar - der Blick in Bärbel Schäfers Seelenleben

    Ist da oben jemand?

    Silkchen2909

    13. June 2016 um 12:27

    Bärbel Schäfers Buch "Ist da oben jemand?" beschäftigt sich auf einer persönlichen Ebene mit Tod, Trauer und Glauben. Und obwohl diese Themen zunächst düster und schwer erscheinen, geht man als Leser nach der letzten Seite mit einem guten Gefühl ins Leben zurück.Bärbel Schäfer glaubt nicht an Gott und ist durch die Tode ihres Bruders und ihres Vaters tief erschüttert. Diesen Schmerz teilt sie offen mit den Lesern, ohne dass es unangenehm wird.Offen geht die Autorin auf verschiedene Religionen zu und macht dabei spannende, erschreckende und schöne Erfahrungen.Jede Seite des Buchs hat mich gepackt und angerührt, zum Nachdenken gebracht und mit auf Bärbels Reise genommen.Ein tolles Buch!

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  • Was kann mich durchs Leben tragen?

    Ist da oben jemand?

    WinfriedStanzick

    02. May 2016 um 12:18

    In diesem bewegenden Buch schreibt sich ein Mensch seinen Schmerz über den Tod eines geliebten Menschen von  der Seele, auf eine Weise, wie ich es so ehrlich, authentisch und offen selten gelesen habe. Die aus dem Fernsehen und dem Radio bekannte Journalistin Bärbel Schäfer hat ein persönliches Buch geschrieben, das seine Leser nicht unberührt lassen wird, auch wenn sie selbst bisher von frühem und plötzlichem Tod in ihrer Umgebung verschont gebelieben sind. Die aber, die wissen, wie sich das anfühlt, wenn eines Nachts die Polizei vor der Tür steht, und mitteilt, dass ein enger Verwandter bei einem Unfall ums Leben gekommen ist oder auf eine andere Weise schmerzhaften Abschied nehmen mussten von einem geliebten Menschen, die werden sich wieder erkennen in den stammelnden, den suchenden, den verzweifelten Fragen Bärbel Schäfers.Denn das, was sie da erlebt hat, bringt sie an eine Grenze ihrer Erkenntnis und ihrer Seele, die sie bisher in ihrem Leben für unmöglich hielt. Denn Gott war in ihrem Leben keine Option. Sie ist kein gläubiger Mensch und an Gott zu glauben war für sie uncool.Doch nun nach dem Tod des Bruders stürzen die Fragen nur so auf sie ein:„Wer kann mich trösten? Was kommt nach der Krise? Wie werde ich sein? Stärker? Schwächer? Was kann mich durchs Leben tragen?“Sie fragt sich, ob ein Mensch der an Gott glaubt, in so einer Situation etwas anderes fühlt, als sie. Sie fragt sich, ob Gott, wenn es ihn gibt, ihren ganz persönlichen Schmerz fühlt. Wie geht das eigentlich, die Verantwortung für das eigene Leben nach oben abzugeben? Will ich das?Auch Menschen, die schon seit Kindertagen glauben, stellen sich diese Fragen. Wie kann Gott so einen unverschuldeten Tod zulassen, all das andere Leid und Elend der Welt? Ich kenne nicht wenige Menschen, die über diesen Fragen ihren Glauben verloren haben oder ständig an ihm verzweifeln. Sie werden sich in vielen Fragen Bärbel Schäfers wiedererkennen. Die allerdings führen ihre Fragen zögernd und stolpernd  in eine andere Richtung: „Mit dem Tod meines Bruders komme ich an meine Grenzen, weiß nicht, ob ich nicht doch eine ausgestreckte Hand greifen muss.“Einen Rat, eine Anleitung zum Glücklichsein, die sie von einem Rabbi hat, und den auch der Pastor oder Iman geben könnte, kann allen zweifelnden Menschen, ob sie sich gerade vom Glauben wegbewegen oder auf ihn zubewegen helfen:Gib und dir wird gegeben.Sei gütig.Lass Ruhepausen.Kein Konsumstress.Schenke Freunden und Familie deine Zeit und Liebe.Arbeit ist notwendig, aber nicht alles im Leben.Gebraucht zu werden macht glücklich.Denke positiv.Begib dich in die Natur.Bete. Gerne mehrmals täglich.Rede nicht schlecht über andere.Halte dich an die Gebote.Respektiere die Natur. Predige keine Ideologien.Arbeite für den Frieden in dir.Ja.Bärbel Schäfer, Ist da oben jemand. Weil das Leben kein Spaziergang ist, Gütersloher Verlagshaus 2016, ISBN 978-3-579-08637-8In diesem bewegenden Buch schreibt sich ein Mensch seinen Schmerz über den Tod eines geliebten Menschen von  der Seele, auf eine Weise, wie ich es so ehrlich, authentisch und offen selten gelesen habe. Die aus dem Fernsehen und dem Radio bekannte Journalistin Bärbel Schäfer hat ein persönliches Buch geschrieben, das seine Leser nicht unberührt lassen wird, auch wenn sie selbst bisher von frühem und plötzlichem Tod in ihrer Umgebung verschont gebelieben sind. Die aber, die wissen, wie sich das anfühlt, wenn eines Nachts die Polizei vor der Tür steht, und mitteilt, dass ein enger Verwandter bei einem Unfall ums Leben gekommen ist oder auf eine andere Weise schmerzhaften Abschied nehmen mussten von einem geliebten Menschen, die werden sich wieder erkennen in den stammelnden, den suchenden, den verzweifelten Fragen Bärbel Schäfers.Denn das, was sie da erlebt hat, bringt sie an eine Grenze ihrer Erkenntnis und ihrer Seele, die sie bisher in ihrem Leben für unmöglich hielt. Denn Gott war in ihrem Leben keine Option. Sie ist kein gläubiger Mensch und an Gott zu glauben war für sie uncool.Doch nun nach dem Tod des Bruders stürzen die Fragen nur so auf sie ein:„Wer kann mich trösten? Was kommt nach der Krise? Wie werde ich sein? Stärker? Schwächer? Was kann mich durchs Leben tragen?“Sie fragt sich, ob ein Mensch der an Gott glaubt, in so einer Situation etwas anderes fühlt, als sie. Sie fragt sich, ob Gott, wenn es ihn gibt, ihren ganz persönlichen Schmerz fühlt. Wie geht das eigentlich, die Verantwortung für das eigene Leben nach oben abzugeben? Will ich das?Auch Menschen, die schon seit Kindertagen glauben, stellen sich diese Fragen. Wie kann Gott so einen unverschuldeten Tod zulassen, all das andere Leid und Elend der Welt? Ich kenne nicht wenige Menschen, die über diesen Fragen ihren Glauben verloren haben oder ständig an ihm verzweifeln. Sie werden sich in vielen Fragen Bärbel Schäfers wiedererkennen. Die allerdings führen ihre Fragen zögernd und stolpernd  in eine andere Richtung: „Mit dem Tod meines Bruders komme ich an meine Grenzen, weiß nicht, ob ich nicht doch eine ausgestreckte Hand greifen muss.“Einen Rat, eine Anleitung zum Glücklichsein, die sie von einem Rabbi hat, und den auch der Pastor oder Iman geben könnte, kann allen zweifelnden Menschen, ob sie sich gerade vom Glauben wegbewegen oder auf ihn zubewegen helfen:Gib und dir wird gegeben.Sei gütig.Lass Ruhepausen.Kein Konsumstress.Schenke Freunden und Familie deine Zeit und Liebe.Arbeit ist notwendig, aber nicht alles im Leben.Gebraucht zu werden macht glücklich.Denke positiv.Begib dich in die Natur.Bete. Gerne mehrmals täglich.Rede nicht schlecht über andere.Halte dich an die Gebote.Respektiere die Natur. Predige keine Ideologien.Arbeite für den Frieden in dir.Ja.

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