Bärbel Stolz Isch des bio?

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Inhaltsangabe zu „Isch des bio?“ von Bärbel Stolz

Willkommen in Schwabylon! Spießig, sparsam, kleinkariert – typisch schwäbisch, typisch deutsch? Egal, wo man hinhört, den Schwaben eilt kein guter Ruf voraus. Bärbel Stolz setzt dem Schwabenhass mit ihrer Kultfigur der "Prenzlschwäbin" die Krone auf und hält allen den Spiegel vor: den empörten Berlinern, den besserwisserischen Schwaben und allen, die sich frei von spießigen Klischees fühlen. Wer diese Geschichten liest und sich beim Lachen und Nachdenken ertappt, wird Bärbel Stolz lieben.

Subbr Buch. Viel zum Lacha im Läba von der Prenzlschwäbin!

— typomanin
typomanin

Witzig und unterhaltsam, mit tollen Dialekt-Einlagen

— Julitraum
Julitraum

Berlin kennenlernen, zurücklehnen, lächeln und abschalten vom Alltag

— Gudrun67
Gudrun67

Ein Muss für jede Berliner Mutti. :)

— JanaKarin
JanaKarin

Sehr lustig und absolut zu empfehlen! :)

— Sternenstaub_Buchblog
Sternenstaub_Buchblog

Witzig aber nicht zotig. Ironisch aber nicht ohne Charme. Ein etwas anderer Berlin-Ratgeber für Eingeborene, Schwaben und andere Zugereiste!

— Rueganer
Rueganer

Ich konnte das Buch mit einem fetten Dauergrinsen nicht mehr aus der Hand legen. So lustig,, charmant selbstironisch, warmherzig, ehrlich.

— Alliswell
Alliswell

Liebevoll-ironisch, genau beobachtet und treffsicher beschrieben: das Leben einer Schwäbin in Berlin

— Sebabo
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Lovely90

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  • Schwaben in Berlin

    Isch des bio?
    Engelchen07

    Engelchen07

    12. March 2017 um 16:30

    Mir hat das Buch gut gefallen. Als Schwaben-Mädel haben mir die schwäbischen Sätze, die das Buch umrundet haben, natürlich besonders gut gefallen: Bärbel ist von der Alb nach Berlin gezogen. Dort angekommen ist die beschauliche Heimat doch wirklich sehr fern und Bärbel ist fast am verzweifeln. Dann noch die unfreundlichen Berliner... in ihrer Heimat wäre das nicht passiert. Die Schwaben sind doch viel freundlicher und hilfsbereiter als ihr Ruf. Doch Bärbel gewöhnt sich an Berlin und schlägt dort ihre Wurzeln. Bald wird geheiratet und die Kinder kommen. Passend zu Berlin bekommen die Kinder ganz up-to-date Namen; Bärbel versucht ihren Kindern trotzdem die schwäbischen Werte zu vermitteln. Denn schließlich hat sie eine gute Erziehung genossen, was man nicht von allen Berlinern behaupten kann. Ein sehr lustiges Buch über die Dialektkonflikte und wie sich Landeier in der großen weiten Weltstadt Berlin fühlen und behaupten.

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  • Witzig und unterhaltsam, mit tollen Dialekt-Einlagen

    Isch des bio?
    Julitraum

    Julitraum

    29. January 2017 um 11:03

    Die Autorin Bärbel Stolz geb. Schleker ist Schauspielerin und trat neben dem Theater schon in verschiedenen TV-Produktionen auf. Sie stammt aus Schwaben. 1996 zog sie von dort nach Berlin, um zur Schauspielschule zur gehen. Seitdem lebt Stolz in Berlin als "Exilschwäbin" und räumt in diesem sehr gelungenen Buch auf humorvolle Weise mit schwäbischen, deutschen und großstädtischen Vorurteilen auf. Auf You-Tube-Videos hat Stolz bereits eine große Fangemeinde, die ihre überspitzten Dialoge und Sketche gebannt mitverfolgt. In diesem Buch gibt es ebenfalls eine Vielzahl von herrlich überdrehtten Dialogen und Begebenheiten in der Großstadt Berlin und in der alten Heimat in Schwaben. In vielen Episoden gelingt es der Autorin, uns Schwaben und Berlin näher zu bringen, ihre Ticks und Spleens und die üblichen Vorurteile. Herrlich überspitzt und klischeehaft geht es manchmal zu, die typischen Dialeket-Einlagen tun ein übriges, um dem Leser die Lachtränen in die Augen zu treiben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist absolut gelungen und neben viel Humor und Witz konnte ich auch noch einige regionaltypische Dinge erfahren.

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  • Berlin kennenlernen, zurücklehnen, lächeln und abschalten vom Alltag

    Isch des bio?
    Gudrun67

    Gudrun67

    14. January 2017 um 11:55

    Genau wie das Cover und das Bild schon vermuten lassen, ist auch der Schreibstil.Locker-lässig mit charmantem Witz und jeder Menge Selbstironie. Auch kleine ironische Spitzen fehlen nicht. Das ist Humor, der einem das ein oder andere Mal ein Lächeln auf die Lippen zaubert, denn er geht nicht unter die Gürtellinie und ist auch keineswegs sarkastisch, der angreifend wirkt. Die Autorin erzählt hier aus ihrem Leben und beginnt mit der Zeit, in der sie als Schwäbin in das große, unbekannte Berlin umsiedelt. Dabei lässt sie den Leser an den ein oder anderen kleineren oder auch größeren Problemen und Missgeschicken teilhaben, die ihr da so passiert sind.Auch nach der Findungs-, oder Eingewöhnungsphase tauchen diese Beobachtungen und auch Fettnäpfchen immer wieder auf, die sie mit oben genannten Humor liebevoll umschreibt. Sie lässt den Leser an ihrem Leben teilhaben und das macht sie und das Buch sehr sympathisch. Ausserdem bringt sie den Lebensstil, der in Berlin herrscht, gekonnt wider. Mein Fazit: Berlin kennenlernen, zurücklehnen, lächeln und abschalten vom Alltag

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  • Das harte Leben der Eltern im Prenzelberg!

    Isch des bio?
    JanaKarin

    JanaKarin

    17. November 2016 um 14:22

    Ein Buch über meine Heimat Für dieses Buch habe ich mich interessiert, da ich ein Kind des Prenzlauer Bergs bin und bis heute fast mein ganzes Leben in diesem Berliner Stadtteil verbracht habe. Man sollte wissen, für alle Nicht-Berliner, dass der Prenzlauer Berg ein familienfreundlicher, sicher und wunderschöner Stadtteil im Herzen Berlins ist. Viele Einheimische aber mögen den großen Zuzug der Schwaben in speziell diesen Stadtteil nicht besonders. Bärbel Stolz erzählt, wie sie damals vor ca. 20 Jahren nach Berlin Prenzelberg kam und wie es ihr dann als Prenzelschwäbin so erging. Das Buch ist als Satire und Comedy zu sehen und schafft es mir alle paar Zeilen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. In viele kurzen Kapiteln greift sie unterschiedliche Themen auf, wie z.B. „Frühstücken gehen“ und „Radler“. Diese Kapitel fand ich mit am Besten. Gerade bei „Frühstücken gehen“ habe ich mich selbst wieder erkannt. In dem Kapitel beschreibt sie wie sich in Berlin ´96 zum ersten Mal zum Frühstücken verabredet und dann ab 8 Uhr wartet, bis sie herausfindet das Frühstücken in Berlin bis 16 Uhr gehen kann. Zu früh gibt`s in dieser Stadt nicht… Ich hätte wirklich nicht gedacht das mich das Buch so unterhalten würde, aber ich hatte wirklich meinen Spaß. Und als nächstes werde ich es meiner Mutter (einer echten Prenzelmutti) geben und die wird wahrscheinlich noch mehr Freude daran haben. Denn es geht vor allem in diesem Buch um die berühmten Prenzelmutti`s und das Familienleben. Fazit Natürlich werden hier eher außergewöhnliche Geschichten erzählt und nicht das Tagesgeschehen im Prenzelberg. Ich fand es besonders gut da mir vieles bekannt vorgekommen ist und ich auch bei jedem Bild im Buch genau sagen kann, wo es aufgenommen wurde. Daher weiß ich nicht, ob es auch für Nicht-Berliner (oder Nicht-Schwaben) interessant ist. Doch jeder Berliner Mutti kann ich es nur wärmsten empfehlen!

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  • Isch des Bio? Die Prenzlschwäbin erzählt aus ihrem Kiez .... von Bärbel Stolz

    Isch des bio?
    Nele75

    Nele75

    12. October 2016 um 10:34

    Schon als ich das erste Video von Bärbel Stolz zu "Isch des Bio? Die Prenzlschwäbin erzählt aus ihrem Kiez" gesehen habe, war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Denn mir gefällt einfach die Erzählweise, witzig und gut unterhaltend aber vor allen Dingen trotz der großen Menge an Klischees nicht übertrieben wirkend, sondern einfach nur lustig. Die Autorin selbst zog 1996 aus der Provinz in die Großstadt Berlin, in den Bezirk Prenzlauer Berg. "Die Prenzlschwäbin" Bärbel Stolz erzählt "ihre" Geschichte auf eine Art und Weise, die beim Lesen unheimlich viel Spass macht und vor allen Dingen so gut bildlich vorstellbar ist, dass ich an vielen Stellen Lachtränen in den Augen hatte und es einige Zeit gedauert hat, bis ich weiterlesen konnte. Also - falls ihr das "öffentliche" Lesen des Buches in Erwägung zieht und dann vielleicht im Wartezimmer, Bus/Bahn oder wo auch immer von Leuten schief angesehen werdet, welche mit dem Buchtitel so gar nichts anfangen können - bitte nicht wundern, einfach ignorieren....und weiterlachen. Jeder, der vielleicht schon einmal als "Wahlberliner" neu in die Stadt gekommen ist, wird sich sicherlich in der ein oder anderen beschriebenen Situation des Großstadtdschungels wiederfinden - und sich doppelt so viel amüsieren.....falls das überhaupt noch möglich ist. Jedes Kapitel wird von einer Fotoseite eingeleitet und die eigentliche Kapitellänge ist relativ kurz gehalten, so dass man das Buch leider auch viel zu schnell beendet hat. Mehr über die "Prenzlschwäbin" Bärbel Stolz gibt es auf ihrer Internetseite www.prenzlschwaebin.de . Erschienen ist das Buch im Goldmann-Verlag.

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    • 3
  • Berlin für Reig'schmeckte

    Isch des bio?
    Havers

    Havers

    20. September 2016 um 19:11

    Bärbel Stolz, ausgebildete Schauspielerin und Wahlberlinerin, kommt eigentlich „von dr Alb ra“. Aufgewachsen in einem Dorf auf der Schwäbischen Alb, hat sie nach Ende der Schulzeit des Schauspielstudiums wegen Baden-Württemberg den Rücken gekehrt und ist in die Hauptstadt gezogen. Erste Station Dunckerstraße, Prenzlauer Berg, damals noch ein wilder, ursprünglicher Kiez, mittlerweile aber seit einigen Jahren das bevorzugte Habitat der solventen Exilschwaben. Auch wenn in Berlin Multi-Kulti Programm ist, werden die zugezogenen Schwaben von den Hauptstädtern nicht unbedingt mit  herzlichen Sympathiebekundungen bedacht. Ganz im Gegenteil. In deren Augen sind sie für (fast) alle Übel der Berliner Welt verantwortlich, hauptsächlich aber für die Gentrifizierung ehemals gewachsener Stadtteile und den damit einhergehenden steigenden Mieten. Es ist dieser Gegensatz zwischen Berlinern und Schwaben, aus denen Bärbel Stolz ihre Anregungen sowohl für ihre Prenzlschwäbin-Comedy-Clips auf YouTube als auch für ihr Buch „Isch des bio?“ bezieht. Ob nun es nun die überkandidelten Prenzlmütter mit ihren drei-Vornamen-Kindern, die brummigen Berliner Taxifahrer oder die nervenden, schwäbischen Apothekenkundinnen sind, hier bekommt jeder sein Fett weg. Natürlich arbeitet sie mit Klischees, aber immer mit einem Augenzwinkern, denn offenbar kann die Schwäbin auch über sich und die den Schwaben zugeschriebenen Eigenschaften lächeln, was man von den Berlinern (und das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen) nicht unbedingt behaupten kann. „Isch des bio?“ bietet kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch, die wahrscheinlich am besten bei denjenigen Lesern ankommt, die mit der schwäbischen Lebensweise vertraut sind. Oder fragen Sie mal einem Norddeutschen, was die Kehrwoch‘ ist…

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  • Buchverlosung zu "Isch des bio?" von Bärbel Stolz

    Isch des bio?
    Goldmann_Verlag

    Goldmann_Verlag

    Liebe Lovelybooker_innen!Wir verlosen 10 Exemplare von "Isch des Bio" - dem ersten Buch von Prenzlschwäbin Bärbel Stolz. Wer unsere zauberhafte Autorin noch nicht kennt, sollte mal einen Blick in ihr Video "Shit Prenzlschwaben say" werfen. Auf ihrem YouTube Kanal nimmt die gebürtige Schwäbin (die schon seit über 20 Jahren in Berlin lebt) selbstironisch schwäbische, deutsche und großstädtische Vorurteilen aufs Korn.In ihrem Buch versammelt sie als Prenzlschwäbin viele neue unterhaltsame Geschichten aus ihrem Kiez. Alles beginnt mit ihrer Ankunft in Berlin, der wilden Großstadt, in der alle zu cool sind, um überhaupt Notiz von dem schwäbischen Landei zu nehmen. Sie erzählt davon, wie sie zu Anfang in der S-Bahn noch begeistert Beifall klatscht, wenn einsteigende Musiker ihre Darbietung beenden oder wie sie sich kaum den schwäbischen Spießer-Reflex-Kommentar „Des find ich jetzt net so gut“ verkneifen kann, wenn ihr Sitznachbar in der Bahn die Döner-Gurke zwischen den Sitz stopft. Auch ihre Kinder, Bruno-Hugo-Luis und die kleine Wikipedia, sind bei den großstädtischen Abenteuern dabei. Die ironisch zugespitzten Geschichten basieren auf den persönlichen Erlebnissen der Autorin und halten auf unterhaltsame Weise den Spiegel allen vor, die sich frei von spießigen Klischees fühlen.Um eines der 10 Exemplare zu gewinnen, müsst ihr uns nur eine Frage beantworten:Warum muss das Buch unbedingt in euer Bücherregal wandern? Viel Glück und viel Spaß mit der Prenzlschwäbin!

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    • 125
    Draculuna

    Draculuna

    05. September 2016 um 09:39
    Gelinde schreibt oh lecker, ich kann noch mit Apfelkuchen (von gestern), mit Bioäpfeln (hihi) (da von meinem eigenen Baum) dienen ☺

    ;-)))) Mmh, ich wusste schon immer Bio schmeckt besser;-) *geniesserisch-schmeck*

  • Vorsicht Humor

    Isch des bio?
    marinero

    marinero

    11. August 2016 um 10:49

    ... der ist gerne dort zuhause, wo Traum und Wirklichkeit auseinanderkippen und man sich mit einem Lächeln am besten weiterhilft, über sich selbst und über die anderen. Mal freundlich, mal bitter, mal heiter, mal verschlägt einem das Lachen: die Autorin hat mit ihrer Prenzlbergfigur ihren ganz eigenen Weg gefunden, sich an den Widersprüchen der Umwelt zu reiben. Das muss jetzt nicht jeder lustig finden, denn darum geht's: wo mit immer härteren Bandagen gekämpft wird, mit Witz, Satire, Ironie Ausgleich zu schaffen und den Seiltanz zwischen Eigenem und Fremdem zu meistern.

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  • Ein MUSS nicht nur für Schwaben!

    Isch des bio?
    Rueganer

    Rueganer

    09. August 2016 um 16:01

    Bärbel Stolz trifft genau das aktuelle Berliner Lebensgefühl und den schmalen Grat zwischen Witz und Ernst. Auf heiter-besinnliche Weise widmet sie sich den Alltäglichkeiten einer jungen Mutter, die nicht mit Spreewasser getauft wurde, für die aber schon Berlin und nicht die Alb der Nabel der Welt ist, auch wenn sie ihre Heimat nie verleugnen würde (und könnte). Jeder kriegt sein Fett weg: die Zugereisten nimmt sie genauso elegant und charmant auf's Korn wie die Eingeborenen. Und die Selbstironie kommt auch nicht zu kurz. Nie wird es zotig oder unsachlich und dennoch kann man sich bepieseln vor Lachen. Auch der Ortsfremde liest sich schnell in's Thema ein und kann teilhaben an dem herrlichen Experiment, welches da "Schwaben in Berlin" heißt.

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    • 2
  • Großartig, Bärbel Stolz.

    Isch des bio?
    Alliswell

    Alliswell

    06. August 2016 um 17:34

    Normalerweise entlockt mir Comedy nicht mal ein müdes Lächeln. Im TV muss ich ganz oft weg zappen, weil ich's so unerträglich dick aufgetragen finde und ich spielerisch kein Wort glauben kann. Umso mehr haben mich die Prenzlschwäbin-Videos auf Facebook begeistert. Vor allem auch, weil Bärbel Stolz so eine tolle Schauspielerin ist. Sehr charmant, aufm Punkt, selbstironisch, und ohne in die Klischeefalle zu tappen ist sie einfach super lustig. Allerdings dachte ich: ,,na gut, die Geschichten sind schon nen bisschen arg überhöht…“ Bis ich eines Tages Zeuge einer Szene wurde (ich wohne auch im Prenzlberg), die sich selbst Bärbel Stolz sicher so nicht getraut hätte niederzuschreiben. Das Leben schreibt die besten Geschichten. Und Bärbel Stolz bringt sie in ihrem Buch so charmant witzig auf den Punkt, ohne ihre Figuren zu denunzieren, dass ich das Buch auf einer langen Zugfahrt, mit einem fetten Dauergrinsen, nicht mehr aus der Hand legen konnte.Ich fand sie bei “Verliebt in Berlin“ immer schon so toll. Und hab mich total gefreut ihr in der Rolle der Prenzlschwäbin jetzt wieder zu begegnen.

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  • Ich hab mich weggeschmissen vor Lachen und auch einige Tränchen verdrückt!

    Isch des bio?
    Sebabo

    Sebabo

    25. July 2016 um 14:51

    Eine Schwäbin in Berlin hat es nicht leicht. Denn auch ohne dem sprichwörtlichen "Schwabenhass" zu begegnen wird allen schnell klar: hier treffen Welten aufeinander. Und dabei geht es nicht nur um Mayonnaise oder Essig und Öl im Kartoffelsalat. Bärbel Stolz, ist Schauspielerin, aufgewachsen in der idyllischen Wacholderheide mitten auf der schwäbischen Alb und lebt schon seit bald 20 Jahren in Berlin. Ihre YouTube-Clips als "Prenzlschwäbin" bringen Millionen zum Lachen, ihre Frage "isch des bio?" ist inzwischen ein geflügeltes Wort und so heißt auch ihr erstes Buch.Die verschiedenen Episoden sind viel mehr als nur Comedy-Clips zum Lesen. Die Autor erzählt hier viel persönlicher über ihre Erlebnisse in der großen Stadt und geht dabei mehr in die Tiefe. Oft weiß man nicht genau: spricht hier Bärbel Stolz, oder die Comedy-Figur, die alter Ego, die Prenzlschwäbin. Da geht es um denkwürdige Begegnungen mit waschechten Berlinern und schwäbischen Supermüttern, die Frage ob es einen Plural von "Heimat" gibt, und eben das echte Leben zwischen Weltbürgerin und Landei.Man pendelt in diesem Buch zwischen diskretem Schmunzeln und lautem Prusten. Vor allem, weil den Betrachtungen von Bärbel Stolz jede, aber wirklich jede Verbissenheit fehlt. Hauptsache, es wird gut, trotz Missverständnissen und Unterschieden. Und das wird es. Eine klare Empfehlung nicht nur für Schwaben und Berliner!Lustig ist auch der Buchtrailer, den die Prenzlschwäbin gemacht hat:

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