Bärbel Wardetzki Iß doch endlich mal normal!

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Inhaltsangabe zu „Iß doch endlich mal normal!“ von Bärbel Wardetzki

Wenn Töchter aus dem Rahmen fallenJedes fünfte Mädchen hat ein gestörtes Verhältnis zum Essen. Dabei sind Eßstörungen von jungen Frauen nicht nur ein individuelles Problem, sondern Ausdruck einer familiären und partnerschaftlichen Dynamik. Wie Angehörige helfen können, zeigt das neue Buch von Bärbel Wardetzki.

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    Iß doch endlich mal normal!
    AngelikaKroll

    AngelikaKroll

    17. July 2015 um 12:28

    Das Buch richtet sich an Angehörige von Essgestörten, für die Erkrankten selbst ist es nur bedingt geeignet. Außerdem geht es generell um Mädchen, männliche Erkrankte werden nur am Rande genannt, da sie ihre Krankheit aus Angst und Scham besser verschleiern und dadurch statistisch nicht wirklich erfasst werden. Die Autorin bemüht sich, Ursachen für Essstörungen aufzuzeigen. Das gelingt ihr auch größtenteils, denn sie verdeutlicht, dass das bloße Ansehen schlanker Personen in den Medien noch lange nicht zu einer Essstörung führt, sondern dass viele kleine Dinge zusammenkommen und grundsätzlich die ganze Familie und das Umfeld involviert sind. So spielen zum Beispiel Leistungsdruck, Perfektionismus oder nicht vorhandene Freiräume innerhalb der Familie eine große Rolle. Problematisch ist an dieser Stelle, dass die Familiensituation äußerst klischeehaft und damit einseitig dargestellt wird. Sämtliche Beispiele - egal ob real oder fiktiv - beinhaltet die traditionelle Familie, in welcher die Eltern verheiratet sind, der Vater arbeiten geht, während die Mutter wenig oder gar nicht arbeitet, und auch Geschwister sind in der Regel vorhanden. Das mag ein bisschen am Alter des Buches liegen (es erschien 1995), doch auch in den 90ern gab es Alleinerziehende und Einzelkinder. Da mindestens die Hälfte des Buches davon handelt, wie die Essgestörte ihre Eltern gegeneinander ausspielt oder andersrum, wie die Eltern sich deswegen streiten (oder erst recht zusammenhalten), wie Geschwister in Mitleidenschaft gezogen werden usw. Wer nun z.B. als alleinerziehende Mutter Rat sucht, wird in diesem Buch nicht fündig, da grundsätzlich davon ausgegangen wird, dass a) beide Elternteile vorhanden sind und diese b) regen Kontakt mit der Erkrankten als auch miteinander haben. Nicht einmal Geschiedene, die intensiven Kontakt pflegen, kommen zu Wort - ganz so, als sei eine Essstörung außerhalb der 08/15-Familie gar nicht möglich. Für alle, die sich generell über das Thema informieren möchten, oder die dem vorgegebenen Familienmodell entsprechen, ist es aber ein nützliches Buch, das die Vielschichtigkeit einer Essstörung verdeutlicht und dass man weder mit Druck noch Kontrolle weit kommt. Einen Weg zur Heilung zeigt das Buch allerdings nicht sondern verweist auf eine richtige Therapie. Das ist auch richtig so, dennoch erfüllt es seinen Zweck, da eine Heilung ohne Erkennen und Bekämpfen der Ursachen sowieso nicht möglich ist. Nicht nur die Essgestörte muss etwas an sich ändern, sondern auch alle um sie herum.

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