Wir schreiben das Jahr 1951, drei Jungen finden statt eines geheimen Hauptquartiers eine Leiche. Im Jahr 1981 arbeitet eine junge Polizeianwärterin in der KTU und bekommt als Aufgabe Informationen bzgl. eines alten Falles einzuholen. Sie interessiert sich für die Ergebnisse und versucht die Lösung voranzutreiben. B.R. Mücke hat fast einen Krimi geschrieben. Ich konnte mich in die Personen gut hineinversetzen, da ich unwesentlich später auch eine Beamtenlaufbahn begonnen habe und die Zeit auch sehr bewußt erlebt habe, mit hohen Telefonkosten, Transitstrecke Berlin, Deutschland noch zweigeteilt... Die Personen waren gut dargestellt, vom Ausbilder in der KTU, über Martin den Mitanwärter aus dem mittleren Dienst, Lars dem Motorradfreund und auch die Nebendarsteller. Die ganze Geschichte ist spannend aufgebaut, manchmal denkt man, es geht nicht weiter, dann öffnet sich eine andere Tür und die Nebendramen sind auch nicht zu verachten. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die Spannung ohne Blutvergießen mögen. Bitte weiter so B.R. Mücke.
Spannende Vergangenheitsbewältigung


