B. Engelreiter

 4 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Totengfriss, Lumbeseggel und weiteren Büchern.

Lebenslauf von B. Engelreiter

Hinter dem Pseudonym B. Engelreiter verbirgt sich das Ehepaar Janine und Thomas Birmele. Janine ist Jahrgang 1988 und von Beruf Landschaftsplanerin. Thomas, Jahrgang 1986, ist Realschullehrer für Deutsch, Chemie, Physik und kath. Religion. Beide sind waschechte Schwarzwälder und im schönen Elztal aufgewachsen und nach wie vor wohnhaft.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Lumbeseggel (ISBN: 9783740816155)

Lumbeseggel

Erscheint am 25.08.2022 als Taschenbuch bei Emons Verlag.

Alle Bücher von B. Engelreiter

Cover des Buches Totengfriss (ISBN: 9783752669237)

Totengfriss

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Erschienen am 06.12.2020
Cover des Buches Lumbeseggel (ISBN: 9783754348383)

Lumbeseggel

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Erschienen am 21.10.2021
Cover des Buches Lumbeseggel (ISBN: 9783740816155)

Lumbeseggel

 (0)
Erscheint am 25.08.2022
Cover des Buches Totengfriss (ISBN: 9783752648935)

Totengfriss

 (0)
Erschienen am 09.11.2020

Neue Rezensionen zu B. Engelreiter

Cover des Buches Totengfriss (ISBN: 9783752669237)B

Rezension zu "Totengfriss" von B. Engelreiter

Ein Krimi, der hält, was er verspricht
Buechertanz_Chrissyvor 4 Monaten

Das Buch „Totengfriss“ ist ein Krimi, der in der Kleinstadt Elzach zur Zeit der Fasnet angesiedelt ist und die Aufklärung eines rätselhaften Mordes beschreibt.

Für Kriminalhauptkommissar Wendelin Wisser könnte der Fasnetsdienstag nicht blöder starten. Völlig verkatert steht er seiner neuen Kollegin gegenüber, welche zu allem Überfluss auch erst mal auf den Hof seiner Familie zieht, da ihre Wohnung noch nicht fertig ist.
Doch für ein Kennenlernen bleibt den Beiden wenig Zeit, da es im beschaulichen Elzach, mitten im Fasnetsgeschehen einen rätselhaften Mord gab. Wendelin Wisser muss sich also mit seiner neuen Kollegin arrangieren, die so ganz anders ist und für ordentlich Trubel in seiner Familie sorgt und gleichzeitig muss er noch einen Mord aufklären, der längst vergessene Türen in die Vergangenheit öffnet.

Da ich nur selten Krimis lese und noch dazu eher weniger mit der Fasnet zu tun habe, hatte ich das Buch nicht auf dem Schirm. Das Autorenpaar schrieb mich Mitte Februar 2022 auf Instagram an und fragte, ob ich Interesse an einem Rezensionsexemplar hätte. Da ihr Krimi ganz in der Nähe meiner Heimatstadt spielt, war mein Interesse geweckt und ich sagte zu.
An dieser Stelle möchte ich mich bei dem Autorenpaar ganz herzlich für das Buch und die Beigaben bedanken.

Das Buch ist größtenteils aus der Sicht von Kriminalhauptkommissar Wendelin Wisser geschrieben. Ich mochte ihn und seine etwas ruppige, aber ehrliche und etwas unbeholfene Art direkt. Er wohnt auf einem Bauernhof, den seine Familie schon seit Generationen führt – er wird diese Familientradition aber nicht weiterführen, da er seine Berufung im Polizeidienst gefunden hat. Einerseits ist er gerne unabhängig, aber doch scheint er privat noch nicht so ganz in seinem Leben angekommen zu sein.
Seine Familie, allen voran seine Großeltern sind etwas in der Zeit stehen geblieben und kommen mit vielem Neuen einfach nicht mehr klar. Da die Gespräche der Großeltern nur in Mundart geschrieben sind, lockerten sie die Geschichte immer wieder auf und brachten einen wunderbaren Flair in die Geschichte. Seine Eltern bleiben etwas im Hintergrund.
Ann-Sophie ist die neue Arbeitskollegin von Wendelin und kommt aus Vaihingen. Sie arbeitet so ganz anders als Wendelin, macht aber einen guten Job. Ich mochte Ann-Sophies distanzierte Art. Sie ist eine Frau, die weiß was sie will… und was nicht. Ihre Vergangenheit bleibt etwas im Nebel und die Hoffnung, etwas mehr über sie zu erfahren macht Lust auf den zweiten Teil, welcher am 25. August 2022 im Emons-Verlag erscheint.
Neben diesen Hauptfiguren agieren noch einige andere Figuren, welche humoristisch und teilweise auch herrlich klischeehaft beschrieben werden. Eine bunte Mischung an Menschen, in denen sich sicher der ein oder andere wiederfindet. Ich empfand es auch hier wieder ganz wunderbar, dass viele der Figuren Alemannisch ‚schwätze‘ – das machte für mich auch den Reiz der Geschichte aus und machte diese noch unterhaltsamer und die Figuren noch authentischer.

Das Buch nahm mich von der ersten bis zur letzten Seite mit in die Handlung hinein. Auch wenn ich, wie schon geschrieben, sehr wenig mit der Fasnet zu tun habe, konnte mich die Geschichte sehr überzeugen. Das Buch ist sehr gut recherchiert und brachte mit die Tradition der Fasnet doch um einiges näher und ich habe einiges darüber gelernt. Auch die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen haben mich sehr begeistert.
Mit ihrer sehr bildlichen und lockeren Sprache und auch dem vielen ‚Gschwätz‘ hat mich das Autorenpaar gut unterhalten und ich konnte dadurch ganz in der Geschichte abtauchen.
Auch wenn es teilweise doch sehr ernst und auch traurig wurde, trägt eine ordentliche Portion Humor durch diesen sehr lesenswerten Krimi.

Fazit: Ein Buch, welches hält, was es verspricht: Ein solider und gut geschriebener Fasnetskrimi, der mich sehr gut unterhalten hat und mir auf jeden Fall Lust auf den zweiten Teil gemacht hat. Top!

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Cover des Buches Totengfriss (ISBN: 9783752669237)C

Rezension zu "Totengfriss" von B. Engelreiter

Regionalkrimi mit und ohne Mundart
CentoVallivor einem Jahr

Totengfriss ist ein Buch für Liebhaber der alemannischen Fasnet und ganz allgemein der südwestlichen Ecke Deutschlands und zwar auch für solche, die, wie ich, echte Norddeutsche sind und nur hin und wieder zur Fasnet in den Süden fahren. 

Immer dann, wenn die Dialoge in Mundart geschrieben sind, verlangsamt das zwar mein Lesetempo ein wenig, aber dafür wirken diese Passagen wesentlich lebendiger und unmittelbarer als der hochdeutsche Rest des Buches. Zu leichtfertig lassen sich die Autoren dann nämlich auf stereotype Redewendungen und verblasste Sprachbilder ein. Beispiel: Wenn der Kommissar seinen Befürchtungen für die Zukunft mit den Worten beschreibt, "Ich konnte schon hören, wie der Chef und der Bürgermeister mir das Fell gerbten", fragt man sich unwillkürlich, ob die beiden Herren wirklich zu derart rabiaten und nonverbalen (!) Mitteln greifen würden.

Dennoch: Ich würde auch eine Fortsetzung lesen.

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