B. a. Robin Mord am Lord

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Inhaltsangabe zu „Mord am Lord“ von B. a. Robin

Eindeutig Pech – wegen einer verlorenen Wette muss der erklärte Urlaubshasser Theo seine beste Freundin Josie nach England begleiten. Ziel ist das Museum von Josies Lieblings-Krimiautorin: Agatha-Christina Sotheby. Doch eine falsche Abzweigung im labyrinthischen Gebäude führt die beiden mitten in den einzigen unvollendeten Roman Sothebys: 'Der Tote in der Bibliothek'. Als die berühmten Detektive Miss Rutherford und Mr. Stringer sollen sie den Mord an Lord Westholm aufklären. Übrigens ist das auch die einzige Möglichkeit für die beiden, die Geschichte wieder zu verlassen. Doch der Fall ist verzwickt und schnell kommen weitere Leichen hinzu …

Humorvoll und spannend!

— Sommerregen
Sommerregen

Amüsante und sehr empfehlenswerte Hommage an Agatha Christie.

— kubine
kubine

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  • Humorvoller und spannender Krimi!

    Mord am Lord
    Sommerregen

    Sommerregen

    Theo muss Josie aufgrund einer verlorenen Wette in das verregnete England begleiten. Das Ziel ihrer Reise: Das Agatha-Christina Sotheby Museum. Da diese Schriftstellerin Josies Lieblingsautorin ist, kann sie sich kaum beherrschen als die Sprache auf das mysteriöse Manuskript des nicht zu Ende geschriebenen Kriminalromans “Der Tote in der Bibliothek” fällt. Als die Museumsführung beginnt verlieren Josie und Theo jedoch den Anschluss zur Gruppe, sodass Josie, die eine Abkürzung zu kennen glaubt, die Richtung angibt und sie so zu einer ungewöhnlich kleinen Stahltür gelangen. Kaum treten sie aus der Tür,  stehen sie auf einer wunderschönen grünen Wiese und Nichts zeugt mehr vom eben heruntergeprasselten Regen. Doch ist noch etwas merkwürdig: Die gesamte Parkanlage sieht anders aus als die Wiese, die sie um zum Museum gelangen zu können, überqueeren mussten. Darüber hinaus war das Haus zuvor aus Backstein gewesen, während es nun aus Granit gebaut ist. Als die Freunde dann noch auf eine im Stile der 1920er Jahre gekleidete Frau treffen, die die beiden mit Miss Rutherford und Mr. Stringer begrüßt, ist die Verwirrung groß. Die vollkommen begeisterte Josie und der nicht ganz so faszinierte Theo sollen den Mord an Lord Westholm aufklären. Außerdem besteht darin ihre einzige Möglichkeit, um aus dem unvollendeten Roman Agatha-Christinas zu gelangen. Doch dabei besteht die Schwierigkeit nicht nur darin, sich wie Miss Rutherford und Mr. Stringer zu verhalten; schließlich ist der Fall sehr knifflig.. Und wie viele Kriminalromane haben wir bisher gelesen, bei denen es der Täter bei einer Leiche belassen hat? Als großer Freund der Miss Marple-Filme mit Margaret Rutherford war ich sehr begeistert, als ich über dieses Buch gestolpert bin. Ich war ganz gespannt auf das Buch und kann vorwegnehmen, dass es mich keineswegs enttäuscht hat. ;) Der Schreibstil ist humorvoll und sehr packend; das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Die Charaktere waren sehr schön gezeichnet und alle etwas mysteriös, sodass einem direkt mehrere Verdächtige in den Sinn kamen. Josies Begeisterung konnte ich auch nachvollziehen, ich selber habe auch schon die Drehorte der Filme in England besucht und war ganz entzückt. Was mir bezüglich der Personen auch sehr gefallen hat, ist das Personenverzeichnis zu Beginn, das mir wirklich sehr geholfen hat. Außerdem tauchten beim Lesen immer wieder Bilder aus den Miss-Marple-Filmen vor meinem inneren Auge auf, zum Beispiel wenn die Telefonniesche als Versteck dient.. Und, wie es bei einem guten Krimi sein muss, wäre ich nicht auf die Täterin gekommen, doch nach der Auflösung des Falls war alles ganz schlüssig geklärt. B.a. Robins pendelt zwischen München und Irland, wo sie auch auf den Namen B.a. Robin kam. Denn immer wenn sie sich über Stromausfälle, Ratten oder Ähnliches beklagt hatte, bekam sie den Ausspruch “be a robin” zu hören, da sie unbekümmert wie ein Singvogel sein sollte. Ich kann dieses Buch allen Miss-Marple- und Margaret-Rutherford-Fans sehr empfehlen! Kopfkino und ein spannendes Lesevergnügen sind mit diesem Buch sicher- ich bin begeistert!

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  • Mord am Lord

    Mord am Lord
    Wurm200

    Wurm200

    21. June 2014 um 17:48

    B.a. Robin Mord am Lord goldfinch Verlag Autor: B.a. Robin pendelt regelmäßig zwischen München und Irland. Sie wurde für den Agatha-Christie-Kurzkrimipreis nominiert und schreibt Thriller, schwarze Satiren und Krimis zum Totlachen. Wünscht ihr euch nicht auch manchmal ihr wärt die Protagonistin euren Lieblingsbuches?! Ihr würdet die Geschichte hautnah erleben?! Nun dann ist dieses Buh wohl genau das richtige für euch, denn was als normaler Ausflug in ein Museum anfing, endet in einem Kriminalfall der etwas anderen Art. Josie und Theo reisen nach London in ein Agatha-Christina Museum, weil Josie ein absoluter Fan dieser Autorin ist. Dort angekommen scheint alles wie gewohnt zu laufen. Es wird ein unvollständiges Manuskript der Autorin vorgestellt, bei dem das Ende noch fehlt. Josie und Theo landen bei ihrem Alleingang durchs Museum plötzlich in einem Labyrinth, wo sie eine falsche Abzweigung nehmen. Was dann passiert ist für Josie besser als alles andere, denn ihr wohl größter Traum geht in Erfüllung, sie befindet sich mitten in einem Krimi von Agatha-Christina. Josie und Theo werden für Miss Rutherford und Mr. Stringer gehalten und müssen das tun was die beiden am besten können, einen verzwickten Mordfall lösen. Fazit: Anfangs war ich sehr skeptisch dem Buch gegenüber, musste dies aber nach den ersten Seiten ablegen. Dieses Buch überzeugt mit einer Menge Humor und hat dabei dennoch den nötigen Ernst den ein Krimi braucht. Mich hat er von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt, weshalb ich ihn auch mit besten Wissen und Gewissen empfehlen kann. wurm200.blogspot.de

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  • Kriminalistischer Brit Humor a la Agatha Christi

    Mord am Lord
    tootsy3000

    tootsy3000

    29. January 2014 um 08:46

    Auf diesen Roman von B.a. Robin war ich sehr gespannt, schreibt sie doch Thriller, schwarze Satiren und Krimis zum Totlachen. So ist es auf der Buchrückseite zu lesen. Auch wurde sie für den Agatha-Christie-Kurzkrimipreis nominiert – meine Erwartungen waren also dementsprechend hoch! Das Buchcover fällt mit dem Strickzeug und der Waffe vorne darauf schon einmal auf. Farblich ist es schlicht in Schwarz mit etwas Rot gehalten – passend für einen Krimi der feinen englischen Art. Sehr sympathisch und hilfreich ist das Personenverzeichnis auf den ersten Seiten des Buches noch bevor der Roman los geht. Auch erfährt man hier gleich welche Rolle die einzelnen Personen in der Geschichte spielen – Agatha Christi-mäßig passt das sehr gut zur Aufmachung des Romans. Die Geschichte beginnt gleich im Museum, eine Vorgeschichte gibt es nicht, nur die kurze Einleitung hinten auf dem Klappentext. Wie es zu der Wette kam und um welche Wette es sich dabei handelt erfährt man allerdings nicht. Das spielt für den Verlauf des Romans und die Handlung keine Rolle, hat mich persönlich nur etwas verwundert, dass da gar nichts dazu kam. Anfangs tat ich mich mit den beiden Hauptprotagonisten Josie und Theo etwas schwer. Irgendwie konnte ich mir Jose nicht als Design-Journalistin vorstellen, weil sie mir zu schusselig rüber kam. Auch als die feine englische und smarte Miss Rutherford passte sie nicht in meine Vorstellung. Ebenso erging es mir mit Theo. Er ist Maschinenbauingenieur, trägt immer ein Notfallset aus diversen Werkzeugen mit sich rum und bezeichnet sich selber als totalen Pazifisten, trägt am liebsten einen Armee-Parker und stellt in der Geschichten den Assistenten Miss Rutherfords – Mr. Stringer – dar. Gerade Josie wollte die Rolle der Miss Rutherford einfach perfekt spielen und hantierte schon mal mit dem Strickzeug herum. Erst allmählich kamen die beiden in Schwung und auch die Geschichte nahm an Elan zu -  das war in etwa zur Hälfte des Buches. Theo übernahm hier für mich klar die Führungsrolle. Die Befragung des Anwalts in bester Inspektor Columbo Manier war einfach nur köstlich und amüsant. Auch Josies Figur gefiel mir von diesem Zeitpunkt an besser. Sie machte besonders zum Schluss, als sie den “Mord am Lord” aufklärte eine klasse Arbeit! Der Schreibstil ist flüssig. Anfangs war mir die Geschichte zu langweilig, obwohl eine gewisse Spritzigkeit immer vorhanden war – es lag wohl an diesem nicht klaren Bild, welches ich von den beiden Hauptprotagonisten hatte. Durch das einbauen anderer Morde, ist das lösen dieses Kriminalfalles wirklich kniffelig und macht allmählich auch richtig Spaß sich selbst eine Lösung dafür auszumahlen. Die letzten Kapitel sind total unterhaltsam. Das Ende kommt dann recht schnell und unspektakulär.

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  • Mit nicht allzu großem Ernst

    Mord am Lord
    sala83

    sala83

    25. November 2013 um 20:54

    Mord am Lord - der Titel klingt relativ einfallslos und dennoch hat mich das Buch interessiert. Warum? Weil ich als Kind alle Agatha Christie Krimis verschlungen habe und durch diese relativ leichte Kost zur Thrillerliebe gekommen bin. Es macht Spass, es schärft die Aufmerksamkeit und man wird selbst zur Detektivin. Auch das Cover ist eher minimalistisch, fast karikiert. Nun habe ich also dieses Buch mit relativ hoher Erwartung begonnen. Der erste Schock überfiel mich, als die Protagonisten durch eine Tür sich auf einmal in der Vergangenheit und in den Rollen von Miss Rutherford und Mr. Stringer wiederfinden. Ich dachte schon, nein bitte nicht so ein unrealistischer Mist. Zum Glück war das dann schon alles an SciFi ;) Der Schreibstil ist liebevoll und spritzig, liest sich angenehm flüssig. Man merkt sowohl die Liebe von Josie als auch der Autorin zum englischen Krimi. Die Figuren sind alle leicht britisch verkorkst und werden mit einem Augenzwinkern illustriert. Ebenfalls Umgebung und Sitten werden vor allem in der Person des Theos gern auf den Arm genommen. Die Story an sich ist jetzt nicht atemberaubend, aber immerhin so spannend, dass ich das Buch an zwei Abenden durchgelesen habe. Die Auflösung erfolgt in bester Christie-Manier vor versammelter Mannschaft und mit überraschenden Erkenntnissen. Wenn ihr ein Herz für altmodische englische Kriminalfälle habt, die mit nicht allzu großem Ernst unterhaltsam ausgeschmückt werden, dann ist das Buch genau richtig für euch. Es war für mich gewiss kein Highlight, aber eine nette kleine Unterhaltung. Lediglich das Ende fand ich ein wenig überspitzt.

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  • Eine Persiflage, wie sie sein muss!

    Mord am Lord
    Nirena

    Nirena

    18. November 2013 um 18:03

    Ein englischer Krimi ist eine Sache für sich und folgt im besten Fall einem bestimmten Schema - die Queen of Crime, Agatha Christie, hat dieses Schema schon vor Jahrzehnten perfektioniert. Wer, ebenso wie ich, eine Schwäche für urenglische Krimis oder zumindest schonmal den ein oder anderen Agatha Christie - Krimi gelesen hat, im Idealfall einen mit Ms. Marple - der wird hier voll auf seine Kosten kommen. Ähnlichkeiten zu Büchern bereits verstorbener weltbekannter englischer Krimiautoren bzw. deren literarischen Geschöpfen, sind gewollt und gekonnt in Szene gesetzt! Der Traum eines jeden Krimiliebhabers: Josie und Theo landen in Agatha-Christinas letztem Roman - der leider unvollendet blieb, weil die Autorin vor der Fertigstellung verstarb. Josie, als echter Krimifan, ist begeistert! Theo, der sich lieber mit Schlössern und Metallen beschäftigt, dagegen weniger. Die einzige Chance der beiden, zurück in ihre eigene Zeit zu gelangen, ist, den Mordfall zu lösen - doch das ist gar nicht so einfach... Theo erkennt schnell, dass er mit seinen logischen Gedankengängen nicht viel ausrichten kann, weil die Romanfiguren dem Schema der Agatha-Christina folgen und nicht der Logik - so ist Josie, die Kennerin des englischen Krimis, gefragt. Was soll ich sagen? Anfangs habe ich geschmunzelt und regelmäßig gedacht: "Jaaaaa! Genau SO ist das immer!!", später musste ich mehrfach laut loslachen - eine derart gekonnte, unterhaltsame Persiflage auf den englischen Krimi ist mir noch nie untergekommen! Ironisch mit dem Einsatz gekonnten Wortwitzes - für alle Liebhaber englischer Krimis ein Muss!

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  • Wundervoller humoristischer und britischer Krimi

    Mord am Lord
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. November 2013 um 14:12

    Aufgrund einer verlorenen Wette, muss Theo mit seiner Freundin Josie nach England reisen.  Da Josies Lieblingsautorin niemand anders als Agatha Christie ist, fahren sie ins gleichnamige Museum. Doch als sie durch eine Tür in den Garten gehen, befinden sie sich plötzlich in ihrem Krimi "Der Tote in der Bibliothek" vor und Josie wird schnell klar, dass sie erst den Mordfall lösen müssen um wieder nach Hause zu kommen... B.a. Robin hat mit "Mord am Lord" ein wirklich wunderbares Buch geschrieben, dass einfach nur Spaß macht. Ein Hoch auf unsere junge Miss Marple und ihren Begleiter Mr. Stringer! Der Schreibstil der Autorin ist wirklich wundervoll. Sehr detailliert und farbenfroh beschreibt sie die Einrichtung des alten Herrenhauses und die Umgebung. Man sieht fast schon die Tapeten und schweren Teppiche und auch die Charaktere mit ihren Macken und Eigenarten sind absolut wundervoll dargestellt und so scheint es auch nur eine Frage der zeit zu sein, bis jemand der Zeugen erkennt, dass es sich bei Miss Marple und Mr. Stringer nicht um die selbigen handelt... In gekonnter Christie Manier werden hier Charakterisierungen vorgenommen und alles genau unter die Lupe genommen, und wie auch in den Kriminalromanen von Frau Christie bin ich hier ermittlungstechnisch wahrlich auf der Strecke geblieben. Ich bedanke mich für ein tolles Buch, dass mich humoristisch und kriminalistisch bestens unterhalten konnte und mir auch unsere liebe, alte Miss Marple wieder in Erinnerung gerufen!

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  • Leserunde zu "Mord am Lord" von B. a. Robin

    Mord am Lord
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Suche 15 Testleser/innen, die gerne englische Krimis lesen und Agatha Christie lieben. Zum Buchinhalt: Eindeutig Pech – wegen einer verlorenen Wette muss der erklärte Urlaubshasser Theo seine beste Freundin Josie nach England begleiten. Ziel ist das Museum von Josies Lieblings-Krimiautorin: Agatha-Christina Sotheby. Doch eine falsche Abzweigung im labyrinthischen Gebäude führt die beiden mitten in den einzigen unvollendeten Roman Sothebys: »Der Tote in der Bibliothek«. Als die berühmten Detektive Miss Rutherford und Mr. Stringer sollen sie den Mord an Lord Westholm aufklären. Übrigens ist das auch die einzige Möglichkeit für die beiden, die Geschichte wieder zu verlassen. Doch der Fall ist verzwickt und schnell kommen weitere Leichen hinzu … Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 16. September 24 Uhr – die Autorin B. a. Robin und ich als Verlegerin freuen sich auf eine Leserunde mit euch!

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    • 275
  • Urkomisch und saugut

    Mord am Lord
    mareike91

    mareike91

    29. October 2013 um 20:06

    Klappentext: Eindeutig Pech - wegen einer verlorenen Wette muss Theo mit seiner Freundin Josie im verregneten England Urlaub machen und das Geburtshaus von deren Lieblings-Krimiautorin Agatha Christina Sotheby besichtigen. Doch eine falsche Abzweigung im labyrinthischen Gebäude führt die beiden mitten in den einzigen unvollendeten Roman Sotheby’s: Der Tote in der Bibliothek . Als die berühmten Detektive Miss Rutherford und Mr. Stringer sollen sie den Mord an Lord Westholm aufklären. Übrigens ist das auch die einzige Möglichkeit für die beiden, die Geschichte wieder verlassen zu können. Doch der Fall ist verzwickt und schnell kommen weitere Leichen hinzu ... Meine Meinung: B.a. Robin ist mit „Mord am Lord“ ein wirklich spannender Krimi im Stil von Agatha Christie gelungen, der keinesfalls ein „Billiger Abklatsch“ darstellt. Ihr Schreibstil ist ausführlich und anschaulich, aber nicht langatmig, sodass sich das Buch flüssig und leicht lesen lässt. Ein Personenverzeichnis zu Beginn des Buches ermöglicht es dem Leser auch zwischenzeitlich noch einmal einen Überblick über alle Charaktere zu erlangen. Die Hauptfiguren Josie und Theo sind ein wirklich komisches Gespann. Die etwas schrullige und vor allem sture Josie ist ein riesiger Fan von Agatha Christie und deren Krimifigur Miss Marple. Sie ist schon beinahe besessen von ihrem Idol und reißt den Leser mit ihrer unerschütterlichen Begeisterung regelrecht mit. Ganz im Gegensatz zu Theo. Er interessiert sich mehr für Technik und kommt einem mit seinem ganzen Werkzeug, das er dauerhaft in den geschätzt 100 Taschen seines Parkers mit sich herumträgt, eher vor wie MacGyver 2.0. Als eindeutig ruhigerer Part holt er Josie ab und zu auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Begeisterung für Agatha Christies Krimi (und der englischen Küche) hält sich stark in Grenzen, was er Josie im Verlauf des Buches nicht selten unter die Nase reibt. Seine teils spitzen und bissigen Bemerkungen haben mich beim Lesen mehr als einmal zum Lachen gebracht. Auch wenn sie noch so verschieden sind – oder vielleicht auch gerade deshalb – halten Theo und Josie zusammen wie Pech und Schwefel und ich muss sagen, dass mir beiden ab der ersten Seite total sympathisch waren. Es hat Spaß gemacht, sie auf ihr eher schräges und spannendes Abenteuer zu begleiten. Für interessierte Leser hält Josie im Laufe der Geschichte immer mal wieder ein paar wissenswerte Informationen über Agatha Christie und ihre Krimis bereit, die jedoch auch die daran weniger Interessierten dank ihrer geringen Anzahl kaum langweilen werden. Anfänglich war ich skeptisch - ein Krimi ala Agatha Christie…? Doch ich wurde eines Besseren belehrt: authentische Figuren bzw. Verdächtige, einer anstrengender, nervenaufreibender, sonderbarer, aber auch ulkiger als der andere; ein altes Schloss, dass wie gemacht ist als Mordschauplatz; dazu noch genügend britischer Flair und trockener Humor; und natürlich ein Mord, der bis zum Ende des Buches mehr Fragen als Antworten bereit hält. Der Leser hat das Gefühl, Josie und Theo während ihren gesamten „Ermittlungen“ über die Schultern zu schauen und wird dadurch regelrecht zum Miträtseln verleitet. Doch jedes Mal, wenn man das Gefühl hat, dem Täter dicht auf den Fersen zu sein, kommt ein neues Puzzleteil dazu und die Lösung scheint wieder weit entfernt. Dennoch dachte ich mir am Ende des Buches: „Na da hättest du aber auch selbst drauf kommen können..!“ Bin ich aber nicht. Wenn ich es nicht besser wüsste, könnte das tatsächlich aus der Feder der weltberühmten Krimiautorin stammen. Doch gerade die Idee, Theo und Josie auf eine Zeitreise direkt zum Schauplatz des Verbrechens zu schicken, wo sie irrtümlich für Miss Marple und Mister Stringer gehalten werden und dort mit ihrer Kleidung und Sprache wie fehl am Platz wirken, macht das Buch zu einem originellen aber auch modernen Krimi. Fazit: Ein toller und spannender Krimi „der feinen englischen Art“, der mir als Miss Marple Fan riesen Spaß bereitet hat und leider viel zu früh zu Ende war. So bleibt wohl nur die Hoffnung auf eine baldige Fortsetzung.

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  • Mord am Lord

    Mord am Lord
    Themistokeles

    Themistokeles

    21. October 2013 um 10:05

    Ich liebe Krimis und vor allen Dingen auch die alten Krimis, a la Arthur Conan Doyle oder Agatha Christie, da damals einfach der Fokus noch ein bisschen anders lag, als es oftmals heutzutage ist, das Ermitteln noch etwas komplizierter war, da die Techniken von heute noch nicht entwickelt waren und wohl auch ein wenig, weil die Detektive von damals irgendwie eine ganz besondere Note mit sich bringen. Genau deswegen war ich auch so gespannt auf diesen Krimi, der eine kleine Hommage an Agatha Christie sein sollte und das Beste an der ganzen Sache war, dass ich auf wirklich positiv von diesem Buch überrascht wurde, auch wenn es nicht ganz perfekt ist. Vor allen Dingen lebt das ganze Buch einfach von den beiden Protagonisten Josie und Theo, die einfach vollkommen unterschiedlich sind und damit eine Menge Spaß in den Roman bringen. Zum einen hat man die vollkommen von Krimis, England und Agatha Christie begeisterte Josie, die teilweise ein wenig zu deutlich zeigt, wie begeistert sie ist und durchaus ihre Tarnung oftmals fast auffliegen lässt, da sie doch sehr wie ein Tourist wirkt, der auf Sightseeing-Tour ist und die manches Mal mehr Temperament aufweist, als ich ihr zugetraut hätte und mich damit des Öfteren zum Schmunzeln bringen konnte. Zum anderen ist da Theo, der am liebsten in Deutschland geblieben wäre, vom Reisen und England nicht viel hält, Josies Spinnereien oftmals für lächerlich hält und sie auch einfach nicht nachvollziehen kann, der aber einfach durch sein grummliges Wesen und dadurch, dass er aber doch irgendwie sehr nett ist, Josie doch ziemlich gut ergänzt, auch wenn die beiden wohl besser nicht erwägen sollten, wirklich als Detektive zu arbeiten. Aber sie haben mir auf jeden Fall so einige amüsante Momente beschert und auch die Charaktere, auf die sie im Lauf des Mordfalls treffen, sind einfach sehr gelungen, so dass man sich diesen urtypischen, aristokratischen englischen Haushalt einfach nur zu bildlich vorstellen kann und manche Macke ist einfach nur herrlich! Und die Autorin schafft es auch, wenn dabei mit so einigen kleinen Punkten Humor, einen sehr in die Zeit der Romane von Agatha Christie zu versetzen, so dass es einfach mächtig Spaß macht mit zu ermitteln, was diese Romane einfach immer so besonders für mich gemacht hat, denn bei diesen alten Werken der Kriminalliteratur hat man auch einfach noch diese besondere Chance dabei, denn dass einem der Mörder einfach so verraten wird, ohne das auch Tathergang und Motiv sofort von den Ermittelnden erkannt werden, muss man hier nie erwarten. Ein wenig gewöhnungsbedürftig war für mich, dass Agatha Christie von Josie immer, Agatha Christina Sotheby genannt wird, was zwar im Roman, richtig ist, mich aber irgendwie verwirrt hat. Außerdem war das Ende ein ganz kleines bisschen seltsam, da es für mich etwas abrupt wirkte und nicht ganz rund und ich mir nicht ganz sicher war, ob die Auflösung so wirklich die richtige war oder vielleicht auch doch nicht, da diese doch nicht so ganz klar gestaltet wurde, wie ich es mir gewünscht hätte. Ansonsten ist es aber ein sehr spaßiger und einfach für Fans von alten Krimis, spannender Roman, der ein auch ein paar kleine Spitzen gegen die Krimis von damals aufweist, aber einfach so toll gemacht ist, bis auf ein paar Kleinigkeiten, dass es enormen Spaß macht ihn zu lesen und ich ihm jedem Fan dieser alten Detektivkrimis nur empfehlen kann, der auch ein wenig Spaß versteht!

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  • Klasse Krimi

    Mord am Lord
    Ignatia

    Ignatia

    11. October 2013 um 22:29

    Klappentext Eindeutig Pech - wegen einer verlorenen Wette muss Theo mit seiner Freundin Josie im verregneten England Urlaub machen und das Geburtshaus von deren Lieblings-Krimiautorin Agatha Christina Sotheby besichtigen. Doch eine falsche Abzweigung im labyrinthischen Gebäude führt die beiden mitten in den einzigen unvollendeten Roman Sothebys: Der Tote in der Bibliothek . Als die berühmten Detektive Miss Rutherford und Mr. Stringer sollen sie den Mord an Lord Westholm aufklären. Übrigens ist das auch die einzige Möglichkeit für die beiden, die Geschichte wieder verlassen zu können. Doch der Fall ist verzwickt und schnell kommen weitere Leichen hinzu ... Über den Autor B.a. Robin pendelt regelmäßig zwischen München und Irland. Sie wurde für den Agatha-Christie-Kurzkrimipreis nominiert und schreibt Thriller, schwarze Satiren und Krimis zum Totlachen. Cover Das Cover ist eine interessante Mischung aus Mordwaffe und Strickzeug. Gegensätzlicher kann es ja wohl kaum sein. Aber es zeigt sehr schön die beiden Seiten in dem Buch. Der brutale Mord und die Gelassenheit, wer kann bei einer Mordermittlung eigentlich schon stricken? Farblich gesehen ist das Cover, außer einem bisschen Blut, eher dezent gehalten! Schreibstil & Spannung Dieses Buch überzeugt durch einen angenehmen, lockeren Schreibstil. Das Buch ist in kurze Kapitel unterteilt. Vorkommende Personen, Orte und Begebenheiten werden detailgenau beschrieben. So bekommt man einen guten Eindruck von dem Haus, den einzelnen mitwirkenden Protagonisten und findet leicht in die Geschichte hinein. Dadurch das man in die Rolle der Josie und Ihrem Freund schlüpft kann man immer mit raten und überlegen, wer kann der Mörder sein. Sie müssen, genau wie der Leser, einzelne Hinweise zusammenfinden um nachher zu erkennen, wer der Mörder sein kann. Die Spannung ist durch dies Art zu schreiben auch bis zum Ende gegeben. Immer wenn man einen Gedankengang hat muss er umgedacht werden :) Meine Meinung Diesen Krimi gewann ich bei "Blog dein Buch" . Es war das erste Mal das ich dort mein Glück versucht hatte und hatte sofort Erfolg. Umso gespannter war ich nun. Josie schleppt ihren Kumpel Theo, nach einer verlorenen Wette, mit nach England um das Geburtshaus Ihrer Lieblingsautorin zu besichtigen. Doch es kommt alles ganz anders als man zuerst denken mag. Die beiden biegen in dem großen Haus falsch ab und landen mitten, in dem noch nicht zu Ende geschrieben Krimi, der Autorin.Es gibt nur einen Weg dort wieder heraus zu finden: Sie müssen den Mörder finden. Doch das ist gar nicht so einfach. Sie müssen gut kombinieren, Theorien aufstellen und auch wieder verwerfen. Warum gibt es auf einmal noch einen Toten? Wie passt er ins Bild? Die Situation wird immer unübersichtlicher für die zwei. Werden sie den Weg hinaus wieder finden? Fazit Ein entwas anderer Krimi der auch mit miträtseln anregt. Was mir auch gut gefiel, die ersten Seiten beschreiben die einzelnen Personen. Wenn man also zwischendurch nicht so gut zuordnen kann, hat man eine Möglichkeit nachzusehen wie er in die Geschichte hinein passt! Wer nun neugierig geworden ist und das Buch lesen mag kann es hier erwerben --> http://www.dryas-verlag.de/Buecher/Spannung/Mord-am-Lord-ein-Krimi-der-feinen-englischen-Art::100.html Sterne 5/5

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  • Amüsante Mischung aus Parodie und Hommage der Miss Marple-Krimis

    Mord am Lord
    Talitha

    Talitha

    11. October 2013 um 15:28

    Bei der Eröffnung eines Museums um die berühmte Autorin Agatha Christie (die im Buch aus rechtlichen Gründen etwas anders benannt wurde) werden Josie, eine Deutsche und großer Krimifan und ihr Partner Theo, der nur aufgrund einer verlorenen Wette mit nach England gekommen ist, in die Geschichte des letzten Krimis der Autorin, der noch nicht veröffentlich wurde, hineingezogen. Als Miss Marple und Mr. Stringer (den es eigentlich nur in den Verfilmungen gibt) ermitteln sie in einem Mordfall... Es gibt viele Anspielungen auf die Miss Marple-Krimis, sowohl der Bücher als auch der frühen Filme. Es wird für meinen Geschmack etwas zu viel über die Einrichtung berichtet, von der Josie sehr begeistert ist und auch ansonsten ist die Hauptfigur nicht gerade eine Identifikationsfigur. Das reißt jedoch Theo alias Stringer wieder heraus. Seine Kommentare und Ansichten sind urkomisch, kritisch und sarkastisch. Ich finde ihn richtig toll und es macht Spaß, seine Passagen zu lesen. Das Ende ist sehr überraschend und genial gemacht. Es versöhnt ein wenig mit den teilweise doch recht langatmigen Gesprächen. Insgesamt ein amüsantes und unterhaltsames Buch, gut zu lesen, mit angenehmem Schreibstil, für Agatha Christie-Fans sehr zu empfehlen. Für Nicht-Fans eher schwierig zu bewerten, weil die vielen Anspielungen vermutlich nicht bemerkt werden, so dass es dann nur noch ein ganz gewöhnlicher Krimi wäre.

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  • Rezension Mord am Lord

    Mord am Lord
    Linny

    Linny

    11. October 2013 um 10:03

    Mord am Lord   B.a. Robin   Das Cover des Buches zeigt einen blutigen Abdruck, eine Waffe und ein Knäule Wolle und Sticknadeln. Aber wer jetzt denkt, dieser Fall plätschert gemächlich vor sich hin, wird es besseren belehrt. Theo hat so gar keinem Bock, auf reisen, schon gar nicht nach England. Aber eine verlorene Wette muss eingelöst werden. Und schon findet er sich wieder mit seiner besten Freundin Josie. Im Agatha-Christina Sotheby. Und als wäre dies nicht schon schlimm genug, passiert ein Mord, der Anfang und weitere folgen. Und je weiter Josie und Theo den spuren folgen um so mehr verdächtige gibt es. Und falls man als Leser denkt, der könnte es sein. Wird man schnell eines Besseren belehrt. Was mir ausgesprochen gut an diesen Roman gefällt ist, das man wirklich erst zum Schluss darauf kommt, wer hier sein mörderisches Unwesen treibt. Würde mich sehr über eine Fortsetzung freuen.

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  • Originell und amüsant

    Mord am Lord
    PMelittaM

    PMelittaM

    05. October 2013 um 20:08

    Josie, Fan der Romane von Agatha-Christina Sotheby, hat ihren Freund Theo überredet mit ihr nach England zu fahren und das neu eröffnete Museum ihrer Lieblingsautorin Agatha-Christina Sotheby zu besuchen. Bei einem Gang durchs Museum finden sie sich, nachdem sie eine Stahltür durchschritten haben, auf einmal an einem anderen Ort wieder. Es stellt sich heraus, dass sie mitten im unvollendeten Roman Agatha-Christinas gelandet sind und Theo vermutet bald, dass sie wohl nur in ihre Welt zurückkommen können, wenn sie den Fall gelöst haben. Ein interessantes Setting und eine Geschichte, die sehr gelungen und mit viel Humor erzählt wird. Der Roman ist Hommage und Parodie in einem, Kenner erkennen nicht nur Namen und Szenen aus Romanen Agatha Christies Autorin wieder, auch die Biographie passt. Jeder, der schon einmal Bücher von Christie gelesen oder auch nur die Verfilmungen gesehen hat, wird sich amüsieren. Die Charaktere sind dabei herrlich skurril aber auch recht oberflächlich gestaltet, was aber kein Problem ist, denn auf diese kommt es ja weniger an, im Mittelpunkt steht die Story. Und die ist so christie-like wie man sie sich nur wünschen kann und schnell ist man als Leser/-in damit beschäftigt, mitzuraten. Leider gibt es einen nicht unerheblichen Wermutstropfen: Das Ende des Romans. Zunächst gibt es die für Christie übliche Runde aller Verdächtigen, in der der Detektiv bzw. die Detektivin den Fall dann löst, hier folgt dann aber sehr plötzlich und ziemlich unerwartet eine radikale Wendung und das Ganze endet – zumindest für mich – überaus enttäuschend. Schade, da hätte man sicher mehr daraus machen können. Von mir erhält der Roman 3,5 Sterne und eine Leseempfehlung vor allem für Agatha-Christie-Fans und alle Liebhaber nicht ganz ernst gemeinter Kriminalromane.

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  • Ein kurzweiliger Krimi-Spaß

    Mord am Lord
    Magalie

    Magalie

    05. October 2013 um 14:21

    Zunächst der Traum eines jeden Krimi-Fans: Josie und Theo – beste Freunde seit Schultagen – landen versehentlich während der Eröffnung des Museums zu Ehren der verstorbenen Agatha-Christina Sotheby im einzigen unvollendeten Manuskript von Josies Lieblings-Krimiautorin. Als Miss Rutherford und Mr Stringer befinden sie sich plötzlich mittendrin in dem Roman „Der Tote in der Bibliothek“ und müssen fortan den Mord an Lord Westholm aufklären. Doch es folgen weitere mysteriöse Todesfälle und die Erkenntnis, die Geschichte erst durch die Lösung des Falles verlassen zu können. Es beginnt ein Rätselraten im besten Agatha-Christie-Stil – herrliche Anspielungen und köstliche Parallelen inklusive. Die beiden Hauptfiguren Josie und Theo sind frisch und sympathisch und dabei so wunderbar unterschiedlich: Während Josie schnell vor Begeisterung über so manches Ziel hinausschießt, ist Theo für das Rationale, Praktische und oft auch Theoretische zuständig. Eine Mischung, die amüsiert und letztendlich beide wieder wohlbehalten ins Hier und Jetzt befördert. Selten habe ich bei einer Krimi-Lektüre so viel gelacht und trotzdem die Auflösung lange nicht erahnt. Ein erfrischend kurzweiliges Lesevergnügen, das besonders Agatha Christie - Fans sicher großen Spaß bereitet. Und perfekt passt zu alten Miss Marple-Verfilmungen, Cream Tea und Scones. Am Ende bleibt nur der Wunsch offen, Josie und Theo möglichst bald in einem neuen Fall wiederzutreffen – natürlich auf die feine englische Art!

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  • Gurkensuppe, ein Mord und die Upper class

    Mord am Lord
    Grandville

    Grandville

    03. October 2013 um 21:13

    Josie, Journalistin für Design, ist riesengroßer Agatha-Christina-Sotheby-Fan. Die weltbekannte Krimiautorin ist schon vor vielen Jahren verstorben, doch nun wurde ein bisher unveröffentlichtes Manuskript entdeckt... einzig der Schluss fehlt.Bei einer Pressekonferenz in London wird bekanntgegeben, dass sich Experten des Fragmentes annehmen und versuchen werden den Schluss zu rekonstruieren. Josie ist wie elektrisiert und muss unbedingt diesen Text lesen. Theo, ihr bester Freund und erklärter Sotheby-Nichtgutfinder, kann den Wirbel gar nicht nachvollziehen. Während Josie mit Theo im Schlepptau durch das Museum schleicht und das Manuskript sucht, passiert das Unmögliche: sie landen beide im Buch und können nicht mehr raus. Was nun? Sie machen sich auf die Suche nach dem Mörder, in der Hoffnung, dass sich dann eine Tür öffnet und sie aus dem Buch entkommen können.   B.a.Robin hat eine sehr unterhaltsame und kurzweilige Hommage an Agatha Christie geschrieben. Auch Leser, die bisher keine Miss Marple Romane von Christie gelesen, sondern nur die Verfilmungen z.B. mit Margarete Rutherford gesehen haben, werden immer noch genug wiedererkennen können um Spaß zu haben. Das Buch liest sich flott weg und bietet den ein oder anderen Schmunzle. Einzig der Anfang und der Schluss sind ein wenig plötzlich und hätten ein wenig mehr Raum verdient. Der Schluss war mir am Ende dann auch noch zusätzlich ein wenig zu übertrieben. Aber das ist meckern auf hohem Niveau.   Wer einen unblutigen, kurzweiligen, unterhaltsamen und eher klassischen englischen Krimi schmökern möchte, kann hier zugreifen. Ein Schuß Fantasy ist aber drin, wenn man die Sache mit dem "im Buch landen" bedenkt.

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