Babett Jacobs Mama Bu lernt lesen

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Inhaltsangabe zu „Mama Bu lernt lesen“ von Babett Jacobs

Olivia wohnt mit ihrer Familie, sieben Ziegen, zwei Katzen und vier Hühnern, in einer mit Palmwedeln gedeckten Lehmhütte, im Dorf Madumba. Das liegt mitten im kongolesischen Dschungel, in Afrika. Das Leben hier, ist alles andere als einfach und die Schule, die kann Olivia nur selten besuchen. Ungewöhnlich, wenn da auf einmal eine neue Schülerin auftaucht, die mindestens einhundert Jahre alt zu sein scheint. Mama Bu! Die schmunzelt heimlich darüber, dass sie von den Kindern für eine, von der Lehrerin Frau Ongago, eingeschleuste Spionin gehalten wird. Eigentlich will sie nur das Lesen und Schreiben lernen. Später den Frauen aus ihrem Heimatdorf beibringen, damit sie sich endlich gegen die Geschäftsleute aus der Stadt wehren können, die ihnen ihr Land abspenstig machen wollen, auf dem sie leben. Eines Tages ist Mama Bu verschwunden und dem Bürgermeister des Dorfes scheint das ganz recht zu sein. Olivia macht sich auf die Suche nach ihr und findes etwas ganz Besonderes...

ein ganz bezauberndes Kinderbuch welches den Kindern ein wichtiges Thema näher bringt

— conneling
conneling

Analphabetismus wunderbar kindgerecht erzählt

— anke3006
anke3006

Eine wunderbare, warmherzige Geschichte!

— Buchgespenst
Buchgespenst

Ein WICHTIGES Thema kindgerecht "verpackt"!

— Lesesumm
Lesesumm

Wir sind begeistert!!!!

— SchwarzeRose
SchwarzeRose

Ein tolles Buch, daß Kindern zeigt, daß man auch in anderen Ländern und als Erwachsener durchaus noch Lesen lernen kann.

— hannelore_bayer
hannelore_bayer

Analphabetismus-ein SEHR wichtiges Thema, das hier altersgerecht u.ausdrucksstark umgesetzt wurde! mit Euren Kindern darüber

— Leselady
Leselady

Die Altersempfehlung ab 8 Jahren kann ich so unterschreiben, allerdings mehr für Kinder, die auch offen für ein Buch sind, dessen Handlung n

— esposa1969
esposa1969

Ein Buch was mir vor Augen wie dankbar ich sein darf, lesen zu können und zu erkennen wie wertvoll es ist mal über den Tellerrand zu blicken

— Seelensplitter
Seelensplitter
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  • Leserunde zu "Mama Bu lernt lesen" von Babett Jacobs

    Mama Bu lernt lesen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Herzlich Willkommen bei einer erneuten Leserunde von "Jacobs Children's Book"! Wir haben Euch dieses Buch schon einmal vorgestellt und es ist auf große Resonanz gestoßen... Gern haben wir Eure Anregung nach Illustrationen umgesetzt und natürlich möchten wir jetzt wissen, wie und ob uns das gelungen ist... Ihr seid hiermit von Herzen eingeladen, Euch an einer weiteren Leserunde zu beteiligen... Wir sind total gespannt auf Eure Bewerbungen! Los geht's! Eure FeeFrieda vom Jacobs Children's Book -Team

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  • Mama Bu lernt lesen

    Mama Bu lernt lesen
    conneling

    conneling

    03. December 2014 um 22:41

    Inhaltsangabe: Olivia wohnt mit ihrer Familie, sieben Ziegen, zwei Katzen und vier Hühnern, in einer mit Palmwedeln gedeckten Lehmhütte, im Dorf Madumba. Das liegt mitten im kongolesischen Dschungel, in Afrika. Das Leben hier, ist alles andere als einfach und die Schule, die kann Olivia nur selten besuchen. Ungewöhnlich, wenn da auf einmal eine neue Schülerin auftaucht, die mindestens einhundert Jahre alt zu sein scheint. Mama Bu! Die schmunzelt heimlich darüber, dass sie von den Kindern für eine, von der Lehrerin Frau Ongago, eingeschleuste Spionin gehalten wird. Eigentlich will sie nur das Lesen und Schreiben lernen. Später den Frauen aus ihrem Heimatdorf beibringen, damit sie sich endlich gegen die Geschäftsleute aus der Stadt wehren können, die ihnen ihr Land abspenstig machen wollen, auf dem sie leben. Eines Tages ist Mama Bu verschwunden und dem Bürgermeister des Dorfes scheint das ganz recht zu sein. Olivia macht sich auf die Suche nach ihr und findet etwas ganz Besonderes... Mama Bu ist eine wundervolle Frau, Olivia ist sehr bezaubernd, die Geschichte der Beiden haben wir sehr gerne gelesen. Man bekommt einen Einblick in das Leben in Afrika, eine andere Kultur, die Art der Menschen dort zu leben. Vieles was für uns selbstverständlich ist, ist für die Menschen dort anders, was für uns normal ist kennen sie nicht oder es ist Luxus für sie. Analphabetismus ist weiter verbreitet als man manchmal denken möchte.Die Autorin Babett Jacobs vermittelt diese Dinge auf eine sehr leichte Art, die kleinen Leser werden nicht mit dem Finger darauf gestossen, auch die Illustrationen begeistern die Kinder sehr. Uns haben die Lektüre, das Schmökern im Buch und auch Mama Bu und Olivia sehr viel Lesefreude bereitet, deswegen können wir Mama Bu lernt lesen gerne weiter empfehlen.

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  • Wo ist Mama Bu?

    Mama Bu lernt lesen
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    Olivia ist ein typisches Kind im kongolesischen Dschungel Afrikas. Das Alltagsleben ist hart, denn Kinder müssen mit anpacken. Ziegen hüten, Wasser holen, auf die jüngeren Geschwister aufpassen – die Schule kann nur selten besucht werden. Das Lesen fällt Olivia besonders schwer und deswegen meidet sie es, wann immer es geht. Da taucht plötzlich eine neue Schülerin auf: Mama Bu – die bestimmt 100 Jahre alt ist, meinen die Kinder. Sie will Lesen und Schreiben lernen, um in ihrem Dorf den Leuten gegen die Geschäftemacher zu helfen. Doch dann ist Mama Bu plötzlich verschwunden und das scheint dem Bürgermeister ganz recht zu sein. Olivia macht sich auf die Suche und findet etwas völlig unerwartetes. Eine kindgerecht erzählte Geschichte über wichtige Themen, die auch für Erwachsene viel Interessantes bietet. Kindern wird hier anschaulich vermittelt, wie wichtig die Fähigkeiten des Lesens und Schreibens, die in unserer Kultur zum Alltag gehören, tatsächlich sind. Außerdem wird ein Einblick in eine völlig andere Lebensweise gegeben. Analphabetismus ist noch heute ein wichtiges Thema, das nicht nur auf die 3. Welt beschränkt ist, sondern auch in unserer Kultur noch oft genug auftritt. Bei uns gehören Lesen und Schreiben zu den Fähigkeiten, die selbstverständlicher Bestandteil unseres Lebens sind – viel zu schnell vergessen wir, dass das auch von uns erarbeitet werden muss und nicht jedem leicht fällt. Viele wichtige Themen sind hier in eine unterhaltsame, interessante Geschichte verpackt, die mit Olivia eine sympathische Hauptfigur bietet, die einen durch diese fremde Welt führt. Das Buch wurde liebevoll mit Schwarzweißbildern illustriert. Fazit: Ein wunderbares Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite spannend ist. Trotz wichtiger Themen ist die Geschichte nicht mit einem erhobenen Zeigefinger geschrieben. Man folgt Olivia durch den gefährlichen Dschungel zur Schule, lernt ihre Familie kennen und sucht mit ihr gemeinsam Mama Bu – eine farbenfrohe Erzählung im exotischen Afrika. Ein Buch zum Vorlesen und Selberlesen. Eine klare Leseempfehlung!

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    • 3
  • Lesen und Schreiben ist für viele noch Luxus

    Mama Bu lernt lesen
    hannemie

    hannemie

    18. November 2014 um 18:14

    Olivia ist 10 Jahre alt und lebt in Afrika, genauer gesagt im Kongo. Sie muss im Gegensatz zu anderen Kindern schon für den Lebensunterhalt der Familie mitsorgen und auch im Haushalt helfen. Zur Schule kann sie nur, wenn alle ihre Aufgaben erledigt sind. Dabei ist es ihr größter Wunsch regelmäßig die Schule besuchen zu können, um Lesen und Schreiben zu können. Aber besonders toll findet sie ihre neue Klassenkameradin: Mama Bu. Eindeutig das Urgestein in der Klasse und nach einiger Skepsis der anderen Kinder eine sehr beliebte Mitschülerin. Aber eines Tages kommt Mama Bu nicht mehr zum Unterricht, obwohl sie noch gar nicht fertig war mit Lernen. Was ist passiert? Warum nimmt sie nicht mehr am Unterricht teil? Die Geschichte um Mama Bu und Olivia ist mir richtig ans Herz gewachsen. Es ist toll - vorallem auch für die Kinder - einen Blick in das Leben in Afrika, die Kultur und die Lebensumstände zu erhalten. Es ist eben nicht selbstverständlich fließendes Wasser zu haben und täglich die Schule besuchen zu dürfen. Ich denke es ist wichtig, auch den Kindern diese Art des Lebens zu vermitteln. Insgesamt hat uns das Buch sehr gut gefallen und wir können es nur weiter empfehlen.

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  • Mut zum lernen

    Mama Bu lernt lesen
    anke3006

    anke3006

    15. November 2014 um 17:59

    Olivia ist 10 Jahre und lebt in einem kleinen Dorf im Dschungel von Afrika. Sie wünscht sich so sehr lesen und schreiben zu lernen. Für Mädchen ist das etwas ganz besonderes. Babett Jacobs hat dieses schwierige Thema mit einer bewundernswerten Leichtigkeit aufgegriffen und kindgerecht verarbeitet. Die Geschichte gibt die Probleme und Ängste wieder ohne zu verängstigen. Die Illustrationen sind toll und begeistern die Kinder, die sich dann ein bisschen mehr die Orte vorstellen können. Ein tolles Buch :-)

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  • Wer lesen kann ist klar im Vorteil

    Mama Bu lernt lesen
    Antek

    Antek

    Die zehnjährige Olivia lebt im Kongo, einem Land in Afrika in dem die Sonne wie ein Stachelschwein sticht. Aber nicht nur die viele Sonne macht den Unterschied aus. Während wir hier den Wasserhahn aufdrehen, muss Olivia einen langen Fußmarsch zur Wasserstelle bewältigen. Bei uns erledigt meist die Mama die Hausarbeit, bei Olivia heißt es mithelfen so gut es geht, denn ihre Mama muss für ein bisschen Geld von früh bis spät auf Ananasfeldern arbeiten. Montag bis Freitag zur Schule gehen, das wäre der größte Traum für das Mädchen, denn sie kann nur gehen, wenn alle Arbeit erledigt ist. Überall auf der Welt ist aber wohl gleich, dass Lernen mühsam ist. Trotzdem freut sich Olivia über jeden Schultag und ganz besonders seit die Neue mit in der Klasse ist. Mama Bu, bestimmt schon 100 Jahre alt, sitzt nämlich seit einiger Zeit mit in der Schulbank. Zuerst dachten alle, dass sie eine Spionin ist, aber schnell war klar, dass Mama Bu, die super Geschichten erzählen kann und viele tolle Spiele weiß, genau wie alle in der Klasse noch nicht lesen kann. Eines Tages taucht sie einfach nicht mehr auf, warum denn das? Sie konnte doch noch nicht einmal alle Buchstaben.   Mir hat „Mama Bu lernt lesen“ sehr gut gefallen. Selbst ich als Erwachsene habe wirklich mitgefühlt und mit gezittert, es gab ganz viel zum Schmunzeln und die Geschichte, die eben auch den Analphabetismus mit zum Inhalt hat, regt ganz viel zum Nachdenken an. Die Altersempfehlung lautet ab 8 Jahren. Ich denke dieser Altersgruppe wird die Geschichte auf jeden Fall gerecht. Leicht verständliche Sätze, die viele schöne Bilder enthalten, damit man sich wirklich alles ganz gut vorstellen kann. Beim Lesen hat man sofort ein Bild im Kopf, wie es in solch einem afrikanischen Dorf aussieht oder wie beschwerlich das Leben ist. Aber nicht nur die negativen Seiten, auch der Familienzusammenhalt, die gegenseitige Besuche oder auch Trommeln und Tanzen kommen nicht zu kurz. Das tolle Bild vom Cover, das sofort afrikanisches Feeling aufkommen lässt, hat mir super gut gefallen. Im Verlauf der Geschichte gibt es auch ab und an ein weiteres Bild in schwarz-weiß. Das könnten vielleicht noch etwas mehr sein, aber das ist vielleicht für den jungen Verlag, der tolle Geschichten zum Nachdenken veröffentlicht,  auch nicht ganz so einfach. Olivia und Mama Bu sind mir sofort ans Herz gewachsen. Olivia, das tolle Mädchen besitzt sehr viel Gefühl und Verantwortungsbewusstsein. Mama Bu, für mich ja das Ideal einer Oma, mit ihrem unbändigen Wunsch endlich lesen lernen zu können, war mein absoluter Liebling. Sehr nahe ist mir auch gegangen, dass das Ende für sie nicht ganz so glücklich ist, aber dafür ist ihr diese Geschichte gewidmet und damit werden wenigstens ihre Ziele weiter verfolgt.   Analphabetismus ist in Afrika ein sehr großes Problem, aber sicher auch hier ein aktuelles Thema. Ganz klar, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Man muss z.B. ja wissen, was man unterschreibt, sonst droht ganz schnell Ausbeutung. Sehr gut hat mir gefallen, dass Olivia immer mehr Ehrgeiz an den Tag legt um bestmöglich lesen zu können, schließlich hat sie einen tollen Plan, den sie auch tapfer und bis zum Ende durchhält. Vielleicht motiviert das ja auch den einen oder anderen Lesemuffel hier. Eine alte Zeitung landet bei uns im oft ungelesen im Altpapier, für viele Mensch dort auf den Dörfern ist das jedoch das Fenster zu Welt. Ein tolles Buch, das einen viel über den Wert des Lesens nachdenken lässt. Aber vor allem macht es auf die absolute Notwendig aufmerksam, dass viel mehr für die Schulbildung in armen Ländern getan werden muss. Und wenn sich da nur ein wenig zum Guten verbessert, ist Mama Bu der größte Wunsch erfüllt. Volle Leseempfehlung von meiner Seite.

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    • 4
    Postbote

    Postbote

    15. November 2014 um 10:44
  • Ein Thema, was Jeden betreffen kann

    Mama Bu lernt lesen
    Lesesumm

    Lesesumm

    11. November 2014 um 10:47

    Inhalt – Buchbeschreibung auszugsweise: Olivia wohnt mit ihrer Familie, sieben Ziegen, zwei Katzen und vier Hühnern, in einer mit Palmwedeln gedeckten Lehmhütte, im Dorf Madumba. Das liegt mitten im kongolesischen Dschungel, in Afrika. Das Leben hier, ist alles andere als einfach und die Schule, die kann Olivia nur selten besuchen. Mama Bu könnte eine Geschichte aus dem wahren Leben sein! So sollte meine Rezension beginnen.... bis ich das Buch beendet hatte. Warum es nun anders ist, lesen Sie am besten selbst! Könnt Ihr Euch vorstellen, früh zeitig aufzustehen um Wasser zu Fuß an einem Brunnen zu holen, der Kilometer weit weg ist? Könnt Ihr Euch vorstellen, nicht zu wissen, wann Ihr wieder in die Schule gehen könnt weil Ihr helfen müsst damit die Familie überleben kann? So geht es Olivia. Ein kleines Mädchen was im Dorf Madumba lebt mit Ihrer Großmutter Imani, Ihrem kleinen Bruder Jean-Paul und Ihrer Mutter Efia. Ein Afrikanisches Sprichwort lautet: „Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele Dinge tun, werden das Antlitz der Welt verändern.“ Wie passend ausgewählt für dieses Buch! Eigentlich mag Olivia das Lesen überhaupt nicht, denn es bereitet Ihr große Schwierigkeiten die Buchstaben aneinander zu ziehen um ein Wort daraus zu bilden. Zahlen sind ihr viel lieber, doch alles ändert sich als Mama Bu plötzlich in Ihrer Klasse erscheint um endlich lesen und schreiben zu lernen. Mama Bu ist laut der Kinder mindestens 100 Jahre alt und sie denken sich Geschichten aus, warum sie wohl plötzlich mit in der Schule ist. Doch eines Tages kommt Mama Bu nicht mehr und Olivia macht sich große Sorgen, ob Ihr etwas zugestoßen ist! Deshalb macht sie sich auf den Weg um es herauszufinden. So nimmt die Geschichte ihren Lauf und das Leben vom kleinen afrikanischen Mädchen verändert sich in rasantem Tempo. Ob Mama Bu lesen lernt und was Olivia noch alles im Leben passiert, müssen Sie lesen! Eine berührende Geschichte um ein sehr ernstes Thema. Kindgerecht erzählt und mit kleinen schwarz-weiß-grauen Illustrationen verschönert. Die Seitenzahl ist gut gewählt und die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite vorhanden! Analphabetismus ist nicht nur in Afrika ein großes Thema, was immer wieder aktuell ist und wohl auch leider noch lange bleiben wird! Für viele Menschen ist es leider nicht selbstverständlich ein Buch oder eine Zeitung zur Hand zu nehmen um den Sinn des geschriebenen/-druckten Wortes zu erfassen und zu verstehen! Es muss sich noch vieles ändern damit jeder Mensch eine ähnliche Lebensqualität hat. Lesen und Schreiben können gehört auf jeden Fall dazu, denn dadurch steigert man diese in hohem Maß. Fazit: Ein sehr schönes Kinderbuch zum vorlesen oder auch selbst lesen, denn zum Glück können wir dies ja! Diese Geschichte verstehen auch schon Kinder und werden sicherlich währenddessen oder aber auch danach Fragen stellen, warum, wieso, weshalb das so ist! Dieses tolle Buch bringt ein Thema nahe, was einfach viel zu oft vergessen wird und trotzdem leider existiert! Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!!!!! by Lesesumm/mehrBüchermehr.... auf WLD?

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  • Mama Bu lernt lesen

    Mama Bu lernt lesen
    Blaustern

    Blaustern

    Olivia lebt mit ihrer Mutter, Oma, ihrem kleinen Bruder und vielen Tieren zusammen in einem kleinen Dorf in Kongo. Ihr Vater ist gestorben, und so arbeitet ihre Mutter viel, um sie mit einer guten Schulbildung auszurüsten. Aber auch Olivia hat viele Hilfsdienste zu leisten, und wenn sie nicht gerade Wasser holt, besucht sie mit ihren Freunden die Schule im Nachbarort. Eines Tages erscheint eine neue Schülerin, die schon vor sehr sehr langer Zeit erwachsen geworden ist, die aber trotzdem unbedingt das Lesen erlernen möchte. Mama Bu nennt sie sich und ist bei allen sehr beliebt. Doch plötzlich fehlt sie, und niemand weiß warum. Olivia beginnt mit den Nachforschungen. Die Beschreibung des Dorfes im Kongo ist gut bildhaft und für die Kinder ab 8 Jahren gut erfassbar. Sie bekommen eine Vorstellung, wie beschwerlich das Leben in Afrika abläuft und was Analphabetismus bedeutet. Das regt sehr zum Nachdenken an. Die Sprache ist kindgerecht verständlich, und durch die kurzen Kapitel werden sie animiert immer weiterzulesen. Ein paar farbige Bilder wären nett gewesen. Was aufgefallen ist, waren etliche Interpunktionsfehler.

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    • 2
  • Leserunde zu "Mama Bu lernt lesen" von Babett Jacobs

    Mama Bu lernt lesen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hallo, liebe LovelyBook Freunde, ich bin sozusagen ein "LovelyBook-Frischling"... Hier und heute starte ich meine ersten Leserunde. Ihr seid ganz herzlich eingeladen das Buch "Mama Bu lernt lesen" (Für Kinder ab 8 Jahren) zu lesen und anschließend auf "Herz & Nieren" zu prüfen ;-) Bewerben könnt Ihr Euch bis zum 22.05.2014 & los geht's! Viel Spaß & auf ein freundliches Miteinander mit "fruchtbarem" Austausch!!!

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    • 142
  • Wünsch dir was

    Mama Bu lernt lesen
    SchwarzeRose

    SchwarzeRose

    30. June 2014 um 21:33

    Für uns war es eine interessante Lektüre. Wir fanden es traurig, dass Mama Bu gestorben ist. Meine Tochter hat dabei ein richtig trauriges Gesicht gemacht, als wir bei der Passage ankamen. Aber wir fanden es auch klasse wie Olivia ihr Leben weiter gemeistert hat.

  • Guter Ansatz

    Mama Bu lernt lesen
    Buchina

    Buchina

    17. June 2014 um 11:36

    Olivia hat es nicht einfach. Sie lebt mit ihrer Mutter, ihrem Bruder und ihrer Großmutter in einem kleinen Dorf im Kongo. Aber trotz, dass sie viel mitarbeiten muss und nicht immer genug auf dem Tisch ist, ist sie ein fröhliches Kind, was gerne zur Schule geht. Dort lernt sie auch Mama Bu kennen, die gerne lesen lernen möchte, obwohl sie nicht mehr die jüngste ist. In dem Kinderbuch "Mama Bu lernt lesen" wird das Leben in einem afrikanischen Dorf kindegerecht beschrieben. Die Umgebung und auch die Charaktere werden gut bildhaft beschrieben, so dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Die Aufteilung der einzelnen Kapitel ist gut gewählt nicht zu lang und übersichtlich. Textausrichtung (linksbündig) fand ich sehr gewöhnungsbedürftig, vor allem wenn sehr lange Wörter am Ende standen und diese deshalb auf die nächste Zeile gerutscht sind, hörten manche Zeilen auf der Hälfte der Seite auf. Auch das sich manchmal lange Schachtelsätze mit kurzen Sätzen, die aus nur 3 Wörten bestanden, abwechselten, störte meinen Lesefluss. Wie schon von anderen RezensentInnen angemerkt, war die Kommasetzung sehr schlecht. Mich persönlich hat gestört, dass es wieder ein sehr einseitiges Bild von Afrika zeigt. Afrika ist sehr facettenreich und hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr verändert, dennoch wird in der Literatur hauptsächlich immernoch das Bild vom dörflichen armern Leben gezeigt. Was es auch so gibt, aber nicht nur. Nur wissen das die meisten nicht. Gerade bei Kindern wäre es m. E. schön, wenn man von Anfang an ein differenzierteres Bild liefern würde. Was mich besonders gestört hat, dass man eine Phrase wie "sie arbeitet mindestens so hart wie ein Mann" heute noch in einem modernen Kinderbuch findet. Auch wenn die meistens das wahrscheinlich überlesen oder meinen, dass ich überempflindlich bin. Als Frau und Mutter möchte ich nicht, dass mein Kind mit dem Bild aufwächst, dass im Allgemeinen Männer härter arbeiten als Frauen. Das gilt nicht für unsere Gesellschaft und schon gar nicht für "die" afrikanische. Auch wenn ich viel Kritik ausgesprochen habe, ist es doch ein ganz gutes Kinderbuch, was vor allem anschaulich das Leben in einem afrikanischen Dorf aufzeigt.

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  • Analphabetismus ist SO ein wichtiges Thema - bitte lest und sprecht darüber und schaut nicht weg!

    Mama Bu lernt lesen
    Leselady

    Leselady

    14. June 2014 um 12:53

    Lesen lernen und Bildung sind sehr wichtig, das weiß auch die junge Schülerin Olivia, aber trotzdem ist der Weg dahin nicht immer ganz so einfach. Ein wahrer Zahlenjongleur ist die Kleine, nur das flüssige lesen mag ihr einfach noch nicht so recht gelingen. Dennoch besucht sie mit den anderen Dorfkindern Tag für Tag die weit entfernte Schule und der Weg ist nicht ungefährlich, denn ein Teilstück müssen sie sich sogar durch den Dschungel schlagen. Daheim hat ihre Mama nicht sehr viel Zeit für sie, den ganzen Tag, oft bis in die Nacht muss ihre schöne Mama Efia arbeiten, um die Großmutter, die beiden Kinder und sich selbst ernähren und einigermaßen um die Runden zu kommen. Doch Olivia arrangiert sich mit ihrer Situation und meistert vieles ganz prima! Doch als ihre Lehrerin Frau Ongago der Klasse eines Tages eine ungewöhnliche neue Schülerin vorstellt, sind sie und ihre Klassenkameraden erst ein wenig ratlos und perplex, doch dann... ja dann... verändert sich nach und nach einiges in Olivias Wahrnehmung und Weltbild. Sie begreift und nimmt, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, engagiert, selbstbewusst und wild entschlossen ein weit verbreitetes Problem in die Hand und beginnt es auf ihre ganz eigene Art und Weise zu mildern. Was als Geheimnis zwischen Mama Bu und Olivia begann, wird zu einer ungewöhnlich starken Aufgabe, dessen Ausläufer und Spuren das Mädchen über Jahre begleiten werden.... Doch lest selbst....! Informationen über Buch und Verlag: Taschenbuch: 110 Seiten Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (7. Dezember 2013) Sprache: Deutsch ISBN-10: 1494415453 ISBN-13: 978-1494415457 Größe und/oder Gewicht: 22,9 x 15,2 x 0,6 cm Quelle: http://www.amazon.de/Mama-lernt-lesen-Babett-Jacobs/dp/1494415453/ref=tmm_pap_title_0 * http://jacobschildrensbook.jimdo.com/team/ * http://www.pinterest.com/babettj/pins/ Eindrücke / eigene Meinung: Das Thema "Analphabetismus" ist soooooooooo verdammt wichtig, aber in so vielen Köpfen wenig bis gar nicht existent, dass ich mir wünschte, es würde noch viel, viel mehr solcher wunderbarer Bücher, wie "Mama Bu lernt lesen" geben!!!! Babett Jacobs hat den wunderbaren Spagat geschafft, eine leicht zu verstehende kind- und altersgerechte Geschichte zu kreieren und gleichzeitig und ohne erhobenen Zeigefinger auf ein ungeheuer wichtiges, globales Thema aufmerksam zu machen. Gleichzeitig bekommen wir auf sanfte Art und Weise Einblick in eine ganz besondere Kultur, Lebensart und -umstände so fernab unseres vertrauten Alltages; Momente, Details und Gewichtungen, die mich und meine Kinder durchweg gebannt und fasziniert haben. Dem einfachen und bildhaften Schreibstil kann man bis auf geringfügig kleine Ausdrücke oder Namen ausnehmend gut folgen. Traurige Momente werden nicht ausgespart, aber auch nicht "ausgeweidet", die Balance zwischen Problemen, Trauer und Hoffnung ist hier wirklich hervorragend gelungen! Das Format 22,9 x 15,2 des Büchleins hat mich anfangs etwas überrascht, allerdings kommt dadurch das ausdrucksstarke und farbintensive Cover sehr schön zu Geltung - von daher alles gut :-) Was meiner Tochter sofort sehr angenehm auffiel und was sie bislang (wirklich!) noch bei keinem anderen Buch geäußert hat, waren Schriftgröße und Zeilenabstand. Das war für sie (10 Jahre) absolut topp! Auch von meiner Seite aus Kompliment dafür, dass daran gedacht wurde! Was der Geschichte vielleicht noch gut getan hätte, wären mehr sinnerfassende Absätze gewesen. Das empfinde ich insbesondere beim Vorlesen als sehr angenehm und hilfreich. "Mama Bu lernt lesen" hatte ich anfangs für unsere Kinder- und Jugendbücherei vorgesehen, habe mich aber während des Lesens dazu entschlossen, es für meine zahlreichen Vorleseaktivitäten zu nutzen, um so dem wichtigen Thema ganz bewusst mehr Raum und Aufmerksamkeit zu geben. An unserer Schule gibt es beispielsweise regelmäßig Lesetage, bei denen (altersmäßig) gemischten Schüler-Gruppen an den verschiedenen Plätzen vorgelesen und über das Gelesene diskutiert wird. Hierfür ist "Mama Bu lernt lesen" aufgrund seiner Buchstärke und Wichtigkeit geradezu prädestiniert!!! Für mich ein durchweg gelungenes Werk, das mich von Anfang an angesprochen und bewegt hat und das ich sicherlich noch sehr oft weiterempfehlen werde! Unabhängig vom Buch selbst, möchte ich es nicht versäumen auf ein paar Zahlen aufmerksam zu machen, die mich immer wieder aufs Neue erschrecken. Vor allem es sind nicht nur Zahlen, die man anschließend zur Seite legt und vergisst, sondern es sind unzählige Schicksale, die daran geknüpft sind.... "Haben die Alphabetisierungskampagnen die Bildungssituation in den letzten Jahren verbessert? Weltweit können heute 4,5 Milliarden Menschen lesen und schreiben, so viele wie nie zuvor. Doch obwohl die absolute Zahl steigt, nimmt ihr prozentualer Anteil ab. In vielen Regionen der Welt steigt die Zahl derjenigen, die Unterricht benötigen, rapide, weil die Bevölkerung so schnell wächst. Weltweit gibt es immer noch etwa 900 Millionen Analphabeten. Afrika hat die höchste Analphabetenrate. Rund 135 Millionen Menschen können dort nicht lesen und schreiben. In Asien leben 639 Millionen Analphabeten - vor allem in Indien und China. Darauf folgen die arabischen Staaten mit 60 Millionen und Lateinamerika mit 45 Millionen Lese- und Schreibunkundigen. Auch in den Industrieländern ist die Zahl der Analphabeten mit 23 Millionen vergleichsweise hoch." Quelle: http://www.omnia-verlag.de/weltimwandel/php/start.php?id=1812&bc=-1451-1812 Jeder siebte erwachsene Deutsche zwischen 18 und 64 Jahren kann nicht richtig lesen und schreiben. Viele von ihnen verbergen diese Tatsache wie einen furchtbaren Makel. Dabei zeigen sie im Alltag oft erstaunliche Fähigkeiten. Bei der Unesco gilt Deutschland als alphabetisiertes Land. Umso größer war der Schock, als 2011 Hamburger Wissenschaftler herausfanden, dass statt der vermuteten drei bis vier Millionen beinahe doppelt so viele Menschen in Deutschland nicht lesen und schreiben können: 7,5 Millionen erwachsene Männer und Frauen. Quelle: http://www.n-tv.de/panorama/In-einer-Welt-ohne-Lesen-und-Schreiben-article12384531.html https://www.vhs-bremen.de/Live/Alfa_Videos.vhs Analphabetismus geht uns alle etwas an! In diesem Sinne herzlichen Dank, dass ich dieses dieses wunderbare Buch kennenlernen und lesen durfte!

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  • Ene besondere Schülerin

    Mama Bu lernt lesen
    hannelore_bayer

    hannelore_bayer

    Das Cover fällt auf und zeigt den Kindern, daß die Geschichte nicht in Europa stattfindet. Eine buntgekleidete Frau mit Kopfbedeckung und die Hütte im Hintergrund lassen eigentlich schnell auf Afrika schließen. In der Geschichte geht es erstmal um Olivia, ihre Mutter und Großmutter und um ihren kleinen Bruder, die in einem kleinen Dorf im Kongo leben. Das Dorfleben wird sehr anschaulich beschrieben. Die Leute sind arm, nur der Händler Kwasi hat genug Geld,sodaß er sicher die Straße pflastern könnte. Olivia hat keinen Vater und deshalb arbeitet ihre Mutter bei verschiedenen Leuten um ihr den Schulbesuch zu ermöglichen. Sie muß auch Aufgaben erledigen, wie z.B. Wasserholen und ihren kleinen Bruder auf dem Schulweg mitnehmen. Eines Tages kommt eine besondere Schülerin in ihre Klasse Mama Bu. Die erwachsene Frau möchte unbedingt lernen und vor allem möchte sie lesen können. Die Kinder gewöhnen sich schnell an Mama Bu und als sie eines Tages nicht da ist, fehlt sie vor allem Olivia. Was sich Olivia alles einfallen läßt um Mama Bu helfen zu können, sollten die kleinen und großen Leser selber herausfinden. Ein sehr schönes Buch, daß zeigt wie wichtig Lesen, ja Bildung ist und , daß wenn man das richtige Vorbild hat, einem viel gelingen kann. Es zeigt sehr schön das Leben in einem kongolesischen Dorf, hat wunderbar schöne bildhafte Beschreibungen von allem, daß Kinder sich bestimmt in die Geschichte schnell reinfinden können. Ich habe auch noch neue Farbschattierungen  kennengelernt, zum Beispiel "apfelsinenrot", auch das Wecken durch Sonne ist sehr kindgerecht beschrieben. Sie kitzelt Olivia wach. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

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    • 2
  • Lesen können

    Mama Bu lernt lesen
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    31. May 2014 um 17:39

    Dieses Buch beschäftigt sich mit einem Thema, dass auch hier für uns im "gebildeten" Deutschland wichtig ist. Das Cover lässt vermuten, wo die Geschichte spielt und der Titel passt zum Inhalt. Die Kapitel gliedern sich in mittellange bis lange Abschnitte. Die Sprache und die Umsetzung ist kindgerecht. Es wird viel mit Bildern ausgedrückt, sodass sich die Kinder etwas darunter vorstellen können. Sehr gut hat mir die Beschreibung der Umgebung gefallen. Die Kinder lernen, wie Altersgenossen in Afrika ihr Leben meistern müssen und regt - nicht nur sie - zum Nachdenken an. Sie bekommen einen Eindruck, wie weit ein Schulweg sein kann und wie wichtig Wasser ist. Das Ende gefällt mir auch gut. Als negativ betrachte ich die Kommasetzung. Vielleicht wäre es für eine weitere Auflage sinnvoll, noch zwei oder drei Sätze zum Kongo zu schreiben. Richtig super finde ich auch, dass mit diesem Buch Kinder unterstützt werden! Ich danke sehr für diese Leserunde mit einer sehr sympathischen Autorin!

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  • Dreimal getrocknete Hyänenkacke!

    Mama Bu lernt lesen
    esposa1969

    esposa1969

    30. May 2014 um 18:53

    Hallo liebe Leser, dieses Mal durfte ich zusammen mit meinem 10-jährigen Sohn, dieses Kinder- und Erwachsenenbuch, welches ab 8 Jahren empfohlen wird gemeinsam lesen: == Mama Bu lernt lesen == Autorin: Babett Jacobs == Buchrückentext: == Olivia wohnt mit ihrer Familie, sieben Ziegen, zwei Katzen und vier Hühnern, in einer mit Palmwedeln gedeckten Lehmhütte, im Dorf Madumba. Das liegt mitten im kongolesischen Dschungel, in Afrika. Das Leben hier, ist alles andere als einfach und die Schule, die kann Olivia nur selten besuchen. Ungewöhnlich, wenn da auf einmal eine neue Schülerin auftaucht, die mindestens einhundert Jahre alt zu sein scheint. Mama Bu! Die schmunzelt heimlich darüber, dass sie von den Kindern für eine, von der Lehrerin Frau Ongago, eingeschleuste Spionin gehalten wird. Eigentlich will sie nur das Lesen und Schreiben lernen. Später den Frauen aus ihrem Heimatdorf beibringen, damit sie sich endlich gegen die Geschäftsleute aus der Stadt wehren können, die ihnen ihr Land abspenstig machen wollen, auf dem sie leben. Eines Tages ist Mama Bu verschwunden und dem Bürgermeister des Dorfes scheint das ganz recht zu sein. Olivia macht sich auf die Suche nach ihr und findet etwas ganz Besonderes... == Das Cover: == Beim Cover fühlte mein Sohn sich gleich in sein Vaterland zurück versetzt:  Felipe hat auch die brasil. Staatsbürgerschaft und wir sind da natürlich auch schon öfter hingeflogen und auch da leben in bestimmten Region sehr dunkelhäutige, etwas korpulentere Damen, die in farbenfrohen Gewändern gekleidet sind. Daher hat er mich sofort gefragt, ob das Buch von Brasilien handelt und ich sagte ihm, dass manche Afrikanerinnen eben auch so aussehen wie die Dame auf dem Cover und eben auch wie die Damen, die er von seiner 2. Heimat her kennt. Ich mag naive Malerei sowieso sehr gerne und unsere komplette Wohnung ist mit Bildern von naiver Malerei behangen und insofern war das Cover ja auch das erste, das mich dazu bewogen hat mich auf dieses Buch zu bewerben. Erst beim 2. Blick habe ich bemerkt, dass es ein Kinderbuch ab 8 Jahren ist (was ich nicht direkt von Cover her ableiten konnte, rein vom Cover hätte es auch ein Erwachsenenbuch sein können). == Leseeindrücke: == In diesem Buch lernen wir die kleine Olivia kennen, die mit ihrer schönen Mama und der gesamten Familie in einem afrikanischen Dorf wohnt. Natürlich geht Olivia auch zur Schule. Zwar nicht jeden Tag, denn manches Mal muss sie Trinkwasser man einer 8 km entfernten Stelle holen gehen, dann geht sie nicht zur Schule, aber wenn sie kein Wasser holen muss, dann geht sie in die Schule. Eines Tages bekommen Olivia und ihrer Mitschüler von der Lehrerin Frau Ongago eine neue Mitschülerin vorgestellt: Mama Bu, die zusammen mit den Kindern auch lesen lernen möchte. Zuerst sind die Kinder etwas misstrauisch, gewöhnen sich aber rasch an ihre ältere Mitschülerin. Eines Tages erscheint Mama Bu aber nicht mehr zum Unterricht. Der Bürgermeister hat es verboten, da die Schule nur für Kinder da sei. Olivia ist darüber sehr empört, schließlich soll auch Mama Bu das Recht bekommen, Lesen und Schreiben zu lernen! Sie macht sich auf in das Dorf, in dem Mama Bu wohnt, denn sie ist ein weises Mädchen und hat einen ganz besonderen Plan …. Felipe fand die Geschichte so rührend, weil Olivia Mama Bu ja nicht sooo lange kennt und sie als Klassenkameradin richtig lieb gewonnen hat, dass sie ihr so spontan helfen möchte und für das Recht Lesen und Schreiben zu lernen ganz fest hinter Mama Bu steht. Dieses Buch ist sehr einfühlsam und detailliert geschrieben, so dass sich Kinder (aber auch Erwachsene) die Protagonisten und auch das Dorf sehr genau vorstellen können. Die 16 Kapitel auf 106 Seiten  sind angenehm kurz, das gesamte Buch haben wir an etwa 2 Abenden durchgelesen. Mein Sohn, der immer für Recht und Gleichberechtigung steht, hätte Mama Bu auch sofort geholfen. Die Altersempfehlung ab 8 Jahren kann ich so unterschreiben, allerdings mehr für Kinder, die auch offen für ein Buch sind, dessen Handlung nicht unbedingt nur auf Abenteuer, Geisterhand oder Superhelden ausgelegt ist. Felipe fand auch die Schimpfwörter hier total lustig: "Dreimal getrocknete Hyänenkacke!" Mama Bu hat uns bestens unterhalten und wir vergeben sehr gerne 5 von 5 Sternen!! Vielen Dank für´s Lesen! by esposa1969

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