Babsy Tom Was am Ende noch so bleibt

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Inhaltsangabe zu „Was am Ende noch so bleibt“ von Babsy Tom

Beate hat es satt: Sie lebt eine Ehe, die schon lange keine mehr ist. Auf den Tag genau hat sie seit 365 Tagen die bedrückende Gewissheit, dass Martin sie heimlich betrügt, mit Susanne. Nach einem Jahr des Erduldens und des vergeblichen Hoffens auf ihr persönliches Happyend sieht sie ein, dass sich von allein ja doch nichts ändert. Sie verlässt ihren ohnehin nicht mehr sicheren Hafen und traut sich, an der Tür ihrer Rivalin zu klingeln. Auch Susanne ist verheiratet, und zwar mit Jacob, der ihr an diesem Abend die Tür öffnet. Beate findet ihn äußerst anziehend. Sie muss erkennen, dass auch er – genau wie sie selbst – darauf vertraut, dass sich seine Frau eines Tages besinnt und zu ihm zurückkehrt. Was Beate hingegen als Einzige aller Beteiligten nicht weiß, ist, dass die Geliebte ihres Manns ein tragisches Geheimnis hütet … ein Geheimnis, das über kurz oder lang das Leben aller verändert und auf den Kopf stellt …

Ein ernstes Thema verpackt in einer Story, die den Leser mitnimmt auf eine Reise großer Emotionen. Tränenvergießen nicht ausgeschlossen

— Mandy_Kalous
Mandy_Kalous

Ein Roman mit viel Gefühl, dennoch wird hier ein etwas ernsteres Thema angesprochen. Gegen Ende habe ich so einige Tränen vergossen.

— Liasanya
Liasanya

Woran merkt man das das Buch perfekt ist ?? Ich habe es letztes Jahr gelesen und die Geschichte spuckt immer noch in meinem Kopf rum 😍

— Kiwii
Kiwii

sehr emotional mitreißend!

— hoonili
hoonili

Ein bewegender Roman, der zum Nachdenken anregt.

— Lalena
Lalena

Berührende Liebes- und Lebensgeschichter vierer Menschen mit mehr Tiefen als Höhen.

— esposa1969
esposa1969

Eine aufwühlende Geschichte. Ein bunter Gefühlsmix der den Leser auch hinter die Fassade schauen lässt.

— Wolly
Wolly

Gut geschriebenes Beziehungsdrama aus verschiedenen Blickwinkeln, das zum Nachdenken anregt

— jutscha
jutscha

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    Was am Ende noch so bleibt
    Mandy_Kalous

    Mandy_Kalous

    04. May 2017 um 22:37

    Cover: Das Cover eher modern gehalten spiegelt es Berlin, wo die Geschichte spielt, wieder. Es gefällt mir recht gut.Prota:Beate, Martin, Susanne und Jacob verbindet alle eines gemeinsam, die Liebe. Doch nicht direkt zueinander, jedoch durch schicksalhafte Begegnungen, letztendlich doch.Beate, betrogene Ehefrau Martins, zieht nach einem Jahr, dem sie ihrem Dasein in einer Ehe fristet, die nur noch auf dem Papier besteht, einen Schlussstrich. Sie will Antworten auf das Warum. Warum betrügt Martin sie? Was hat die andere Frau, Susanne, was sie nicht hat. Und warum trennt sich Martin nicht von ihr. Das sie auf der Suche nach den Antworten wieder zu sich findet und auch hier das Schicksal einen anderen Weg für sie bestimmt hat, lässt sie sich guten Mutes und mit viel Kraft darauf ein.Martin, geplagt von Schuldgefühlen, kann seine Affäre nicht mehr rückgängig machen. Viel zu sehr ist er dem Verbotenen, der Verlockung der anderen Frau, Susanne, verfallen. Seine Komfortzone, Ehefrau Bea, kann er trotzdem nicht verlassen, da sie, obwohl er sich sicher ist, dass sie vom Fremdgehen weiß, der sichere Hafen ist. Das Bequeme, die Konstante in seinem Leben.Auch Jacob, der gehörnte Ehemann, bekommt hier eine kleine, dennoch große Rolle zugeschrieben. Warum zeigt er nach außen hin diese Gleichgültigkeit? Oder versteckt er seine Gefühle hinter einer Maske? Schreibe und Inhalt:Durch die natürliche, leichte Schreibweise lässt es den Leser sofort in die Geschichte eintauchen. Das Buch wird durch einzelne Ansichten gegliedert. Einmal aus Sicht der Hauptprota Bea, die in der Ich- und Gegenwartsform geschrieben ist und ihre Seite der Geschichte zu erzählen hat. Dann wiederum Martins Seite. Diese wird u. a. in der Vergangenheit wiedergegeben, da es doch auch für den Leser wichtig ist, warum und wie er zu seiner Affäre gekommen ist. Genauso wird auch hier die Gegenwart eingeblendet, sodass man auf Geschehnisse verschiedene Sichtweisen erhält.Warum ? Auf der Suche nach Antworten lernt Beate Jacob kennen. Eigentlich wollte sie endlich Antworten haben, bekam aber nicht diese, sondern mehr als das. Aufmerksamkeit, Zuneigung, Gehör von einem fremden Mann, der ihr näher zu sein schien, als sie es in Betracht zog – ein gleichfalls Betrogener. Und dennoch vermochte er ihr die Augen zu öffnen und ihr Leben neu zu orientieren. Einen neuen Weg zu gehen – der Weg Beates.Spannungsbogen:Durch den Aufbau der Story, der Suche nach dem Warum und deren Auflösung, wird der Leser richtig in ihren Bann gezogen. Die Spannung baut sich systematisch auf und man hat das Gefühl, weiter lesen zu müssen, aus Angst, dass einem selber die Zeit davon rennt und wichtige Infos auf dem Weg verloren gehen.Taschentuchfaktor:Was soll ich sagen. Ja, ich habe gelitten. Es hat mich emotional sehr berührt. Ich habe mit jedem einzelnen Charakter im Buch gelitten. Ich habe geflucht, geheult und mich dann doch gefreut. Tränen liefen, definitiv.Erotikfaktor:Diese Geschichte besticht eher durch ihren eigenen Reiz. Sie zielt nicht auf das große Erotikkino ab. Lässt den Leser jedoch schmachten, leiden. Auch die beschriebenen kleinen Szenen sind mit so viel Gefühl ausgearbeitet, dass man in dem Moment des Lesens glaubt, dabei zu sein, mitzufühlen, mitzuerleben.Fazit:Babsy Tom gelingt es, eine Geschichte zu erzählen, die die große Frage nach dem WARUM stellt, um die Antworten darauf zu finden. So erhält jeder Prota Gehör, ohne Vorurteile. Am Ende kann man weder den Betrügenden noch dem Betrogenen böse sein. Man versteht, leidet mit ihnen mit und hat sogar Verständnis für alle Beteiligten.Ich fand es einfach klasse, in eine Geschichte eintauchen zu können, die aus dem realen Leben gegriffen sein könnte, intensiv, packend und sehr emotional.Von mir gibt es für dieses tolle Buch 5 Sterne.

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  • Liebe, Leid, Tod und Leben

    Was am Ende noch so bleibt
    Buchdaisy

    Buchdaisy

    04. April 2016 um 19:42

    Martin betrügt Beate mit Susanne. Beate landet mit Susannes Mann Jacob im Bett. Was am Anfang wie eine simple Beziehungsgeschichte daher kommt, entpuppt sich schon bald als ein tiefgründiger, nachdenklicher Roman über Liebe, Leid, Tod und Leben, der nicht ohne einen Schuss Humor auskommt. Das Thema der Krankheit Chorea Huntington ist zwar sehr traurig, doch was am Ende bleibt, lässt diesen Roman hoffnungsvoll enden. Es ist eben nicht nur die simple Beziehungsgeschichte...Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Stil ist flüssig und liest sich sehr gut. Da das Buch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben und in angenehme Kapitel unterteilt ist, kann man auch einmal eine Lesepause einlegen, was ich zum Nachschlagen über die Krankheit genutzt habe.Ich empfehle das Buch gerne weiter und vergebe 5 Sterne.

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  • Einfach wunderschön 😍

    Was am Ende noch so bleibt
    Kiwii

    Kiwii

    11. October 2015 um 13:47

    Im Buch selber geht es um Schicksal, Liebe und Betrug. Die Frage wie weit gehen wir wenn wir wirklich lieben, wie viel kann man ertragen, was kann man verzeihen.... Das Buch ist absolut super. Direkt von der ersten Seite an habe ich mit Beate gelitten, als außenstehender denkt man sich, wie doof warum macht sie das mit?? Ich konnte mich voll und ganz in Beate hineinversetzen wenn man liebt dann liebt man und verzeiht dinge wo andere den Kopfschütteln oder sieht halt drüber hinweg. Naja aber das Schicksal wäre nicht das Schicksal wenn es anders kommt als man denkt :-) Dieses Buch kann ich euch zu 10000000% weiterempfehlen ich bin so begeistert, der Schreibstil ist super. Das Buch ist mein Highlight des Jahres !!! Und ich will nicht das es zu ende ist, ich kann nur sagen auf jeden Fall lesen das Buch ist einfach ein MUSS und irgendwie bin ich Neidisch auf euch, ihr habt es noch vor euch :-) Realistisch, einfach das wahre Leben <3 DANKE Babsy Tom für diese wunderbare Geschichte <3

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  • Leserunde zu "Was am Ende noch so bleibt" von Babsy Tom

    Was am Ende noch so bleibt
    herbyfun

    herbyfun

    Am 16.09.2014 erscheint mein neuer Roman »Was am Ende noch so bleibt«. Ich freue mich, gemeinsam mit euch, meine erste Leserunde zu starten und verlose dazu 10 Taschenbücher. Die Bewerbung endet am 17.09.14 und ihr seid herzlich dazu eingeladen. Es ist zwar keine Bedingung, dennoch würde ich mich freuen, wenn die Leser, die an der Leserunde teilnehmen, hinterher auch eine Rezension auf Amazon veröffentlichen. Wieso mir diese Leserunde besonders wichtig ist? Meine ersten drei Romane, die ich veröffentlichte, waren leichte Kost, humorvolle Frauenromane, wenn man so will. Mit »Was am Ende noch so bleibt« habe ich mich erstmals mit einem ernsten Thema befasst. Ich bin sehr gespannt, ob meine Leser mir dennoch treu bleiben und was sie über den Genrewechsel denken. Auch wollte ich mit diesem Roman zeigen, dass es nicht nur eine lockere/witzige, sondern auch eine ernstzunehmende und manchmal ebenso traurige/melancholische Seite an mir gibt. Wer also auf ein humorvolles Genre hofft, ist hier leider falsch. Macht euch gefasst auf eine aufwühlende Geschichte, wie man sie nicht jeden Tag erlebt. Ich freu mich auf euch. Liebe Grüße, eure Babsy Tom 

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  • Was am Ende noch so bleibt

    Was am Ende noch so bleibt
    Blaustern

    Blaustern

    24. February 2015 um 16:30

    Seit einiger Zeit hat Beates Mann eine heimliche Affäre, wovon sie weiß. Sie überlegt, ob es noch Sinn macht, die Ehe fortzuführen, kann ihn aber nicht so einfach aufgeben. Letztlich klingelt sie an der Haustür ihrer Rivalin, und es öffnet ihr deren Mann Jacob. Jacob ist allein, denn seine Frau Susanne treibt sich mit Beates Mann Martin derzeit in Rostock herum. Die beiden führen ein langes Gespräch, wobei klar wird, dass Jacob ebenfalls hofft, dass Susanne erwacht und sich wieder ganz ihm widmet. Doch es kommt völlig anders. Beate und Jacob fühlen sich voneinander angezogen, und Susanne hütet ein Geheimnis, welches Martin und Jacob nur kennen. Von Beginn an landet man mitten in der Handlung, und so lernt man die Personen gleich gut kennen. Die vier Hauptcharaktere erzählen jeweils abwechselnd aus ihrer Perspektive. So ist es möglich, sich in jeden einzelnen hineinzuversetzen und seine Sicht der Dinge zu sehen, was die ganze Sache verständlicher macht. Die Spannung bleibt bis zum Schluss, denn man fragt sich immer wieder, wo dieses Drama wohl noch hinführen mag. Es ist sehr emotional geschrieben und besitzt eine Menge Tiefgang, somit ist es keine leichte Kost für zwischendurch. Der Realität kommt diese Geschichte aber doch recht nahe, denn möglich wäre es. Der Erzählstil lässt sich flüssig lesen.

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  • Was am Ende noch so bleibt

    Was am Ende noch so bleibt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. October 2014 um 10:56

    Worum geht’s? Beate hat es satt: Sie lebt eine Ehe, die schon lange keine mehr ist. Auf den Tag genau hat sie seit 365 Tagen die bedrückende Gewissheit, dass Martin sie heimlich betrügt, mit Susanne. Nach einem Jahr des Erduldens und des vergeblichen Hoffens auf ihr persönliches Happyend sieht sie ein, dass sich von allein ja doch nichts ändert. Sie verlässt ihren ohnehin nicht mehr sicheren Hafen und traut sich, an der Tür ihrer Rivalin zu klingeln. Auch Susanne ist verheiratet, und zwar mit Jacob, der ihr an diesem Abend die Tür öffnet. Beate findet ihn äußerst anziehend. Sie muss erkennen, dass auch er – genau wie sie selbst – darauf vertraut, dass sich seine Frau eines Tages besinnt und zu ihm zurückkehrt. Was Beate hingegen als Einzige aller Beteiligten nicht weiß, ist, dass die Geliebte ihres Manns ein tragisches Geheimnis hütet … ein Geheimnis, das über kurz oder lang das Leben aller verändert und auf den Kopf stellt … Meine Meinung Mir gefällt das Cover sehr gut, es war auch das erste, was mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht hat. Es passt auch sehr gut zum Buch und macht neugierig. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt sich gut lesen. Die Geschichte ist sehr interessant – eine Liebesgeschichte, geprägt von Krankheit, Trauer und Verlust, nichts was ich so schon einmal gelesen habe und sehr spannend. Es fiel mir schwer, das beiseite zu legen, weil ich einfach immer wissen wollte, wie es weiter geht. Was mich persönlich an dem Buch gestört hat, ist, dass das Ende zu abgehackt war die Geschichte endet an einem Punkt und geht dann erst einige Monate später weiter – ja vielleicht ist die Zeit dazwischen nicht so wichtig für die Geschichte – ich hätte eine durchgängige Story trotzdem schöner gefunden. So hat das ganze ein bisschen den Anschein, dass das Buch nur noch schnell zu Ende gebracht werden sollte, oder einfach die Seiten zu Ende waren, was ich echt schade finde. Die Charaktere waren alle sehr realistisch, wenn auch nicht unbedingt sympathisch. Jeder hat seine eigenen inneren Konflikte und das wurde sehr schön rüber gebracht. Es war sehr interessant sie das Buch über „zu begleiten“, da sie alle sehr verschieden und ihre Beweggründe manchmal erst auf den 2.Blick zu verstehen sind. Ich vergebe 3,5 Sterne.

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  • Das Drama der Liebe

    Was am Ende noch so bleibt
    hoonili

    hoonili

    22. October 2014 um 12:20

    Beates Leben ist zerrüttet weil ihr Mann eine Affäre hat. Sie weiß wer diese Frau ist und beschließt, sie aufzusuchen und mit ihr zu sprechen. Doch sie trifft sie nicht an, nur deren Mann Jacob. Die beiden sprechen lange miteinander. Während dessen begnügt sich Beates Mann mit der Geliebten in Rostock. Wie wird diese verfahrene Geschichte weitergehen? Als ob es nicht schon kompliziert genug ist beschwert eine schlimme Krankheit die Sache. Ein Drama nimmt seinen Lauf, die Gefühle aller vier Personen werden offenbart und als Leser nimmt man daran teil. Dieses Buch hat mich emotional sehr mitgenommen, ich habe mich so gut einfühlen können als wäre ich dabei gewesen. Nach und nach erfährt man mehr über die Protagonisten und die Story wird immer beklemmender. Es ist sehr flüssig geschrieben und die Spannung ist jederzeit da. Ein großes Drama, was man schwer in Worte fassen kann!

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  • Was bleibt am Ende noch und wozu ist es gut?

    Was am Ende noch so bleibt
    Lalena

    Lalena

    13. October 2014 um 09:11

    Beate ist verheiratet mit Martin. Martin hat eine Affäre mit Susanne. Susanne ist verheiratet mit Jakob. Jakob hat eine Affäre mit Beate. Susanne ist todkrank. Diese Vierecks-Beziehungsgeschichte ist definitiv sehr lesenswert. Trotz seiner schmalen 230 Seiten und dem einfachen Schreibstil ist dieser Roman nicht seicht und keine einfache Kost. Ein regelmäßiger Wechsel der Erzählperspektive, Rückblicke und häufige Einsichten in die Gefühlswelt der Protagonisten, ermöglichen dem Leser einen umfassenden Eindruck von den Protagonisten und dem Beziehungsgeflecht zwischen ihnen zu bekommen. Der Roman lädt geradezu dazu ein, mit den Charakteren mitzufühlen und immer wieder zu versuchen, sich ein die einzelnen Personen hinein zu versetzen. Susannes Krankheit spielt eine große Rolle und überschattet alles. Ein großes Lob an die Autorin für den Mut und die Feinfühligkeit, mit der sie dieses Thema behandelt hat.

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  • Es ist eine alte Geschichte, doch bleibt sie ewig neu ...

    Was am Ende noch so bleibt
    esposa1969

    esposa1969

    10. October 2014 um 18:01

    Hallo liebe Leser, im Rahmen einer Leserunde durfte ich wieder einmal an einer sehr interessanten teilnehmen: == Was am Ende noch so bleibt == Autorin: Babsy Tom == Buchrückentext: == Beate hat es satt: Sie lebt eine Ehe, die schon lange keine mehr ist. Auf den Tag genau hat sie seit 365 Tagen die bedrückende Gewissheit, dass Martin sie heimlich betrügt, mit Susanne. Nach einem Jahr des Erduldens und des vergeblichen Hoffens auf ihr persönliches Happyend sieht sie ein, dass sich von allein ja doch nichts ändert. Sie verlässt ihren ohnehin nicht mehr sicheren Hafen und traut sich, an der Tür ihrer Rivalin zu klingeln. Auch Susanne ist verheiratet, und zwar mit Jacob, der ihr an diesem Abend die Tür öffnet. Beate findet ihn äußerst anziehend. Sie muss erkennen, dass auch er – genau wie sie selbst – darauf vertraut, dass sich seine Frau eines Tages besinnt und zu ihm zurückkehrt. Was Beate hingegen als Einzige aller Beteiligten nicht weiß, ist, dass die Geliebte ihres Manns ein tragisches Geheimnis hütet … ein Geheimnis, das über kurz oder lang das Leben aller verändert und auf den Kopf stellt … == Leseeindrücke: == Wir werden direkt in die Handlung (angenehm) hineinkatapultiert und lernen die Protagonisten kennen, von denen es derer vier gibt. Da ist Beate, die mit Martin verheiratet ist, der aber mit Susanne ein Verhältnis hat. Susanne ist wiederum auch verheiratet mit Jacob. Ebene genau bei diesem Jacob klingelt Beate um sich mit ihm zu besprechen. Aus dem Gespräch wird Zuneigung und so beginnen Beate und Jacob auch miteinander eine Affäre. Als sie morgens nach einer Liebesnacht miteinander frühstücken, erreicht Jacob ein Anruf: Es ist Beates Mann und seiner Ehefrau Geliebter Martin, der von einem Zusammenbruch seiner Geliebten bzw. dessen Ehefrau berichtet. Susanne ist schwer krank und hat nur eine begrenzte Lebenserwartung. Im Krankenhaus treffen die beiden Männer das erste Mal zusammen und sind mehr Rivalen, denn Verbündete. Beate fühlt sich ziemlich alleine, da sich momentan alles um die sterbende Rivalin dreht…. Die Handlung ist sehr aufwühlend. Zum einen da die Liebesverhältnisse recht vertrackt sind, aber immer übersichtlich bleiben. Mit einer Handvoll Protagonisten und nur wenige Nebencharaktere (Ärztin, Freundin von Beate) bleiben die Geschehnisse überschaubar. Zum anderen wird das gesamte Beziehungsdrama von Susannes todbringende Krankheit überschattet. Schön im übrigen, dass aus der Ego-Perspektive berichtet wird, denn in der Ich-Berichterstattung kann ich mich immer so herrlich hineinversetzen, obwohl ich noch nie betrogen wurde. Jedes der 22 Kapitel wird aus der Sicht der jeweilige Person berichtet, dessen Namen dieses Kapitel als Überschrift trägt. Die Geschichte ist zwar ein bisschen verworren, aber dennoch authentisch und realitätsnah, da das Leben oft eben die verzwicktesten Geschichten schreibt. Die Charaktere werden mit all ihren Gefühlen und Leidenschaften und Geheimnissen sehr detailliert beschrieben. Von der Länge her sind die Kapitel handlich, von der Schrift her gut leserlich groß. Da fällt mir doch im übrigen prompt Heines Gedicht wieder ein: >>Ein Jüngling liebt ein Mädchen, Die hat einen andern erwählt; Der andre liebt eine andre, Und hat sich mit dieser vermählt. .... Es ist eien alte Geschichte, Doch bleibt sie ewig neu; Und wem sie just passierte, dem bricht das Herz entzwei. << Die 230 Seiten haben mich zutiefst beeindruckt und berührt und sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen! Vielen Dank! © esposa1969

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  • Was bleibt am Ende wirklich?

    Was am Ende noch so bleibt
    Wolly

    Wolly

    04. October 2014 um 13:26

    Der Buchtitel verrät es schon. Die Frage ist ob manche Dinge die am Anfang schlecht erscheinen doch nicht auch ihr Gutes haben. Das Buch handelt von zwei Paaren. Beide schon länger verheiratet und gefangen in ihrem Alltag. Bis eines Tages Martin beschliesst mit Susanne zu schlafen. Das rüttelt beide Ehen durcheinander. Nach einer langen Leidenszeit beschließt Beate (die betrogene Ehefrau) an die Tür der Rivalin zu schellen und trifft dort auf Jacob den betrogenen Ehemann. Die beiden fühlen sich zu einander hingezogen und landen im Bett. So weit so einfach, wäre da nicht die Krankheit von Susanne die alles verändert. Das Buch beeindruckt zum einen durch Gefühl zum anderen durch den interessanten Schreibstil. Wechselnd wird aus der Ich-Perspektive der Hauptprotagonisten geschrieben. So lernt man alle Sichtweisen auf die Situation kennen. Cliffhanger am Ende der Kapitel halten die Spannung hoch und animieren zum weiterlesen. Wer etwas mit ein bisschen Tiefgang lesen will sollte hier zuschlagen. Sucht man nur eine oberflächliche Liebesgeschichte ist man mit diesem Werk nicht gut beraten. Schließlich bleibt nach dem Lesen auch die Frage für einen selbst: Was bleibt am Ende? Von mir eine klare Leseempfehlung!

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  • Gut geschriebenes Beziehungsdrama aus verschiedenen Blickwinkeln, das zum Nachdenken anregt

    Was am Ende noch so bleibt
    jutscha

    jutscha

    03. October 2014 um 11:53

    Beate steht vor den Trümmern ihrer Ehe, denn ihr Mann hat seit 1 Jahr ein Verhältnis mit einer anderen Frau. Sie ist unsicher, ob sie an der Ehe festhalten oder sie beenden soll. Schließlich klingelt sie an der Tür der Nebenbuhlerin und trifft auf ihren Mann, mit dem sie sich lange unterhält. Zur gleichen Zeit ist ihr Mann mit seiner Geliebten für einige Tage in Rostock. Die Frau hütet ein Geheimnis, das ihrer aller Leben ändern wird. Der Roman beschreibt alle Facetten dieses Beziehungsdramas aus der Sicht aller 4 Protagonisten. So erlebt der Leser die Gefühle sämtlicher Beteiligten und erfährt die Hintergründe, die zu dieser Situation führten. Dennoch bleiben Geheimnisse und Fragen, die sich erst im Laufe der Geschichte auflösen. Dadurch ist bis zum Schluss Spannung gewahrt. Das Buch hat mir gut gefallen und ich habe es in nur 2 Tagen durchgelesen. Zu Beginn hatte ich Sympathien und Antipathien für die einzelnen Protagonisten. Das hat sich teilweise jedoch im Laufe der Geschichten etwas geändert, weil jeder der Beteiligten die Situation aus seiner Sicht beschreibt und ich die Gründe für das jeweilige Verhalten irgendwann besser verstehen konnte. Das Ende des Romans war für mich nicht vorhersehbar, was ich immer ganz besonders gut finde. Die Geschichte ist keine leichte Kost und das Grundthema regt zum Nachdenken kann. Ich kann das Buch wirklich empfehlen und vergebe 4 von 5 Sternen.

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