Balam Ibarra

 3.3 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Zur Weisheit hin.

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Balam IbarraZur Weisheit hin
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Zur Weisheit hin
Zur Weisheit hin
 (7)
Erschienen am 27.07.2012

Neue Rezensionen zu Balam Ibarra

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Melancholias avatar

Rezension zu "Zur Weisheit hin" von Balam Ibarra

Zur Weisheit hin
Melancholiavor 2 Jahren

Erwartet habe ich auf jeden Fall viel von diesem Buch und bevor ich angefangen habe es zu lesen, habe ich mir auch erhofft ein besonderes Buch in den Händen zu halten, eines, das mir Denkanstöße bietet.
Der erste Teil des Buches hat mir recht gut gefallen (obwohl man doch ziemlich in die Geschichte hineingeworfen wird), da er authentisch war. Der Autor zeigt hier nämlich auch offen Zweifel.
Doch wie auch er selbst erwähnt, ist das Buch eher als eine Geschichtensammlung zu verstehen.
Denkanstöße werden schon gegeben, allerdings veranschaulicht der Autor diese mir zu sehr auf sich bezogen. Hier wäre es einfach schöner gewesen zusätzlich noch allgemeine Beispiele zu nennen oder einfach offener zu bleiben, damit ich persönlich mehr Bezug zu den Themen bekomme.
Einiges konnte ich auch gar nicht nachvollziehen und stimmte einfach nicht mit meinen Einstellungen überein, dennoch waren diese Ansichten wirklich interessant zu lesen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es an einigen Stellen Denkanstöße gab, ich mir aber etwas anderes vorgestellt habe und einfach gerne mehr über die Traditionen erfahren hätte.

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buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Zur Weisheit hin" von Balam Ibarra

Zur Weisheit hin
buecherwurm1310vor 3 Jahren

Juan lebt zurückgezogen in den Bergen von Mexiko. Er wird von den jungen Alten gebeten, einen alten Schamanen vom Stamm der Cherokee bei sich aufnehmen, der durch seine Zeremonien ein Erdbeben verhindern soll. Juan betrachtet dieses Experiment sehr skeptisch, ist aber dennoch neugierig.

So lernt er die Lehren des Medizinrades kennen. Aber erst nachdem alle wieder weg sind, beginnt er darüber nachzugrübeln. Er begibt sich auf einen Weg, um am Ende zu sich selbst zu finden.

Das Buch hat es mir nicht leicht gemacht. Am Anfang habe ich mich gefragt, warum sich Juan auf diese Geschichte eingelassen hat, wenn er doch so viele Zweifel hat. Auch die Beiden, die ihn in dieses Experiment hineingezogen haben, nimmt er nicht ernst. Die Reaktionen der Protagonisten waren für mich oft nicht nachvollziehbar.

Ich hatte erwartet, mehr über indianische Traditionen und Weisheiten zu erfahren. Das bleib das Buch mir weitestgehend schuldig. Es war eher eine Geschichte über Juan. Natürlich gab es auch einige Denkanstöße.

Ein nachdenklich stimmendes Buch für Leser, die sich für Indianer interessieren.

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tinations avatar

Rezension zu "Zur Weisheit hin" von Balam Ibarra

Halb Roman, halb Belehrung.
tinationvor 3 Jahren

Das Buch: Juan lebt zurückgezogen in einem Haus irgendwo in den Bergen Mexikos. Plötzlich wir er ausgesucht, einen betagten Cherokee aus den USA bei sich unterzubringen und zu betreuen. Und durch Meister Leonard Two Eagles findet er doch zu sich und erhält einen Einblick in den Schamanismus.

Fazit: Ich kann mich nicht entscheiden. Mag ich das Buch, oder doch eher nicht? Der Anfang war doch eher vielversprechend. Zwar (wohl der Kürze des Buches geschuldet) ist der plötzliche Einstieg in die Story ungewöhnlich, aber da kam man noch mit. Juan erzählt aus seiner Sicht und zwar zum Teil doch sehr skeptisch und ironisch über die Taten der jungen Alten. Diese versuchen nämlich, Mexiko vor einem Erdbeben zu schützen und veranstalten so einige Rituale mit Juanes und dem Meister. Doch plötzlich sind die jungen Alten weg, genauso wie sie plötzlich da waren. Schade, denn bis dahin war es eine gute Story und ich hoffte, da entwickelt sich noch etwas.

Doch leider wurde die zweite Hälfte des wirklich kurzen Buches eher zu einer Belehrung. Der Meister gibt Denkanstöße, Juanes denkt nach und gibt es auf sein Leben angepasst wieder. Mehr passiert da nicht. Klar, einige Denkanstöße konnte ich auch für mich dem Buch entnehmen. Doch ehrlich, es war dann doch eher auf Juanes zugeschnitten. Auch der Punkt, dass Bücher schlecht sind ist doch blöd, oder? Zwar geht selbst der Autor auf dieses Paradoxon kurz ein, dass es ja schon so ist, dass man ja gerade ein Buch liest. Doch sollte man dann schnellst möglich in die Welt hinausgehen und leben. Das ist ja auch klar, doch Bücher kann ich doch trotzdem noch lesen, oder?

Auch gibt der Autor am Ende offen zu, dass dieses Buch eher als eine Geschichtensammlung zu verstehen sei. Joa, so einen wirklichen Zusammenhang zwischen den jungen Alten und den Lehren des Meisters hat sich mir bis zum Ende hin nicht erschlossen.

Auch fehlte mir der große Indianeraspekt. Eigentlich wird ja hier nur die Betrachtungen eines Stammes belehrt. Das muss doch jetzt nicht wie auf dem Cover propagiert auf alle Indianerstämme Amerikas zutreffen, oder?

Zusammenfassend ist dieses Buch für Leser geeignet, die sich für andere Lebensansichten interessieren, ein wenig philosophieren oder sich ein paar Denkanstöße für das eigene Leben holen wollen. Mein Fall war es leider nicht.

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Gespräche aus der Community

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Das uralte Wissen der Indianer Nordamerikas als Wegweiser in eine neue Zeit

Zum Inhalt:
Allein die unbändige Neugier bewegt den zurückgezogen in den Bergen lebenden Juan zur Einlassung auf ein verrücktes Experiment. Seine unbedachte Zusage steht am Anfang einer Reise, die ihn tief in das toltekische Schamanentum Mexikos und seine mitunter befremdlichen Praktiken entführt und die er mit seinem rational-skeptischen Blick als absurd und irrwitzig wahrnehmen muss.

Sie ist aber auch Grundlage der intensiven Freundschaft zwischen einem alten indianischen Meister und seinem vordergründig aufgeklärten Schüler. Es ist die Begegnung des modernen Menschen mit der Weisheit eines uralten Glaubens und indianischer Tradition. Es ist eine Geschichte über das Suchen und Finden der eigenen Identität.

Zur Leseprobe geht es hier.




Zum Au
tor:

Juan Carlos (Balam) Ibarra wurde im Jahr 1960 in Mexiko-Stadt geboren. In den frühen 80er-Jahren interessierte er sich für den Roten Weg, die Philosophie der Ureinwohner Nordamerikas und begann eine Reihe von Reisen zu verschiedenen Indianerreservaten in den Vereinigten Statten von Amerika, wo er über 20 Jahre bei Medizinmännern der Cherokee, Lakota und Dine lernte. Er ist heute unter anderem Leiter der Hamblechya-Zeremonie (VIsionssuche).
Derzeit lebt Ibarra in Valle de Bravo, Mexiko, wo er sich auf die Vermittlung des Roten Weges, die Entwicklung von nachhaltigen Wohnungsbaussystemen und das Schreiben konzentriert.



Wir laden euch auf eine kleine, zeitsparende und recht lustige Leserunde ein. Wenn ihr in eine Geschichte über das alte Wissen der Indianer eintauchen wollt, schreibt einfach unter "Bewerbungen", dass ihr teilnehmen wollt. Wir verlosen 10 Taschenbuchausgaben.
Melancholias avatar
Letzter Beitrag von  Melancholiavor 2 Jahren
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