Balian Buschbaum Blaue Augen bleiben blau

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Inhaltsangabe zu „Blaue Augen bleiben blau“ von Balian Buschbaum

Dieser Mann war nie eine Frau »Mein Leben ist glücklich und erfolgreich, bis auf die Tatsache, dass ich im falschen Körper wohne.« Im November 2007 kündigt die erfolgreiche Stabhochspringerin Yvonne Buschbaum bei »Johannes B. Kerner« ihre bevorstehende Geschlechtsumwandlung an. Für Balian, wie er sich fortan nennt, ist das der letzte konsequente Schritt auf dem Weg zu seiner wahren Identität, für den er sogar die Olympia-Teilnahme opfert. Zwei Jahre später »lebt er seinen Traum« und schreibt in seinem Buch einfühlsam und mitreißend von seinem Leben als Mann in einem Frauenkörper und seiner Befreiung aus diesem »falschen Körper«. Wie kaum ein anderer kennt Balian Buschbaum das Leben aus beiden Perspektiven, weiß, wie Frauen und Männer denken und fühlen und was sie unterscheidet.

Sehr ehrliche, interessante, direkte Biographie, die viele Fragen beantwortet!

— Raven

Eine Lebensgeschichte, die beeindrucken mag, dem Autoren auch sicherlich ein Stück Eigentherapie war, doch als Buch leider zu langatmig.

— TheSilencer

Kann man lesen, muss man aber nicht.

— Rebel_Heart

Ich finde diesen Typen Göttlich schade das er nicht scheul ist es wäre mit Sicherheit mein Traumann

— peter_kaiser

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  • Leserunde zu "Außer sich" von Sasha Marianna Salzmann

    Außer sich

    aba

    "Ich war es damals noch gewohnt, von mir außerhalb meiner selbst, von mir in der dritten Person zu denken..." Jeder Mensch hat das Bedürfnis zu erfahren, woher er kommt und wo seine Wurzeln sind. Als Kinder sind die Zwillinge Alissa und Anton unzertrennlich, ein Halt füreinander in unsicheren Zeiten. Jahre später verschwindet Anton und seine Zwillingsschwester bleibt allein zurück, bis eine anonyme Postkarte Alissa nach Istanbul führt. Kompromisslos und eindringlich – "Außer sich", der Debütroman von Sasha Marianna Salzmann, zeigt, wie wichtig es ist, die eigene Vergangenheit zu erforschen und in einer zerrütteten Welt Zugehörigkeit zu empfinden.  Begleitet Alissa auf ihrem Weg und lasst euch von ihrer Familiengeschichte und ihrer Sehnsucht nach dem Leben mitreißen!Mit "Außer sich" steht Sasha Marianna Salzmann auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2017!Wenn ihr also Liebhaber anspruchsvoller Literatur seid, dürft ihr diese Leserunde nicht verpassen. In unserem LovelyBooks Literatursalon warten außerdem weitere literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben auf euch.Seht euch jetzt den Buchtrailer an, um mehr über den Inhalt zu erfahren: Bereit für eine Leseprobe?Zur AutorinSasha Marianna Salzmann ist Theaterautorin, Essayistin und Dramaturgin und war Mitbegründerin des Kultur- und Gesellschaftsmagazins freitext. Sie schreibt als Hausautorin für das Maxim Gorki Theater Berlin, wo sie bis 2015 als Künstlerische Leiterin des Studio Я tätig war. Sasha Marianna Salzmanns Theaterstücke werden international aufgeführt und sind mehrfach ausgezeichnet. »Außer sich« ist ihr erster Roman.Ihr möchtet diesen aufwühlenden Roman im Rahmen einer Leserunde lesen, euch darüber austauschen und am Ende eine Rezension schreiben? Dann bewerbt euch* bis zum 17.09. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button für eins der 30 Exemplare von "Außer sich", die wir zusammen mit Suhrkamp verlosen. Dafür müsst ihr auch eine Frage beantworten:Moskau, Berlin und Istanbul sind nur einige Stationen in Alissas Familiengeschichte.Wohin würde euch die Reise in eure eigene Geschichte führen? Wir freuen uns auf eure Antworten und wünschen euch viel Glück!Im Rahmen des LovelyBooks Literatursalons könnt ihr in dieser Leserunde ein weiteres Literatursalon-Lesezeichen erlesen! Ihr seid noch kein Literatursalon-Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier. * Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    Blaue Augen bleiben blau

    Raven

    17. October 2017 um 03:46

    Das Buch "Blaue Augen bleiben blau" von Balian Buschbaum ist 256 Seiten lang und beim Fischerverlag erschienen. Das Taschenbuch hat eine mittelgute Qualität mit griffigen, dickeren Leseseiten. Balian Buschbaum wird 1980 als Yvonne Buschbaum geboren. Er ist von Anfang an sehr zielstrebig und sein Herz gehört dem Sport. Besonders der Stabhochsprung hat es ihm angetan und in seinen Jugendjahren perfektioniert er seine Begabung und kämpft jeden Tag hart für seine Ziele. Nachdem ihn Achillessehnenprobleme zur Auszeit zwingen, beginnt er endlich über sich selbst und seine Zukunft nachzudenken und opfert für die Umwandlung zum wahren Geschlecht sogar seine Karriere. Das Buch fesselt gleich von Anfang an. Es ist so authentisch, ehrlich und interessant geschrieben, als würde Balian neben einem stehen und seine Geschichte im lockeren Ton erzählen. Dabei merkt man, dass Balians Weg immer ganz klar strukturiert und unausweichlich in eine Richtung ging. Von Zielen hat er sich noch nie abbringen gelassen und immer für diese bis zum bitteren Ende gekämpft. Das hat er genauso beharrlich und direkt auf dem Weg zur Geschlechtsangleichung vollzogen, wie es scheint, absolut ohne Zweifel und mit aller Konsequenz. Jeder Weg ist anders und besonders. Mir haben dennoch die Zweifel und Ängste, die jeder Mensch ganz natürlich hat, ein wenig gefehlt. Da wäre ich gerne mehr in die Emotionen und Psyche von Balian eingetaucht. Trotzdem ist das Buch sehr empfehlenswert. Besonders auch für Betroffene und Angehörige. Auch wenn man sich selbst nicht widerfinden sollte, da jeder Lebensweg anders ist, gibt es trotzdem auch viele Antworten auf Fragen, die man übers Internet nicht so einfach beantwortet bekommt. Auch für Interessierte ist diese Biographie absolut spannend. Ich habe das Buch in Rekordzeit gelesen. Fazit: Sehr authentisch, interessant, ehrlich und im lockeren Ton verfasst. Zweifel und Ängste fehlen bei der Geradlinigkeit Balians ein wenig, dafür werden viele Fragen beantwortet, die man so übers Internet nicht so einfach findet. Für Betroffene, Angehörige und Interessierte absolut zu empfehlen!

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  • Aus reiner Sensationslust ...

    Blaue Augen bleiben blau

    TheSilencer

    06. June 2017 um 07:06

    Versuche ich meine Motivation, dieses Buch gelesen zu haben, unter interlektuellem Schöngeschwafel zu begraben, wie es der Rest des Wöwöwö macht? Oder offenbare ich meine niederste Neugierde?Ordinäre Sensationslust war's. Weil meine Phantasie nicht ausreicht, mir vorzustellen, wie ein Schwanz an Ort und Stelle gebastelt wird, wenn da doch vorher keiner war.Die Grenzen meiner Kopfwelt sind ja schon erreicht, wenn ich mir den psychologischen Zustand eines Transsexuellen vorstelle. Wenn Bauarbeiter Bruno - äußerlich wie von Gott aus einem Stück gehackt - feststellt, daß er ja eigentlich eine Frau ist. Nur im falschen Körper. Und wenn er sich nach etlichen Arztbesuchen dann tatsächlich umoperieren läßt, obwohl das Ergebnis eben nur wie ein Bauarbeiter im Fummel aussieht.In meiner grenzenlosen Arroganz kapiere ich dann nicht, daß Bruno damit aber glücklicher ist als mit seinem ursprünglichen Bruno-Design made by god.Aber wie soll das bitteschön gehen, wenn frau feststellt, ihr fehlt da was zwischen den Beinen?Geboren als Yvonne Buschbaum hat der Autor genau dieses Problem. Er lebt von Kindestagen an als Junge/ Mann. In philosophisch anmutenden Texten schildert er seinen Weg. Vom distanzierten, aber liebevollen Elterhaus, über Beziehungen zu Frauen, über die OP bis zum Jetzt.Wenngleich Buschbaum es gelungen ist, meine oben angesprochenen Grenzen zu verschieben, so läuft mir die ganze Lebensgeschichte zu glatt. Nicht daß er auch unter Depressionen oder Zweifel litt, nicht daß es auch einfach glückliche Werdegänge geben mag, aber niemals mit seinem Ansinnen oder seiner Eigenschaft anzuecken, ist mir dann doch etwas zu unglaubwürdig.Mal als Beispiel: er bekommt (vor der OP) jede Frau in die Kiste. Das vermittelt den Porno-Schwachsinn, jede Frau ist einem Lesbenerlebnis nicht abgeneigt. Kein Korb wird beschrieben, keine Zurückweisung. Die OP an sich ist im übrigen ein Meisterwerk chirurgischer Feinstarbeit: aus dem Unterarm wird ein Stück Haut entnommen, zusammengerollt und "angebaut". Verläuft alles gut, wird der neue Penis nicht abgestoßen, wird ein Schwellkörper nachgerüstet, der sich mit einer Pumpe aktivieren läßt, womit eine Erektion möglich ist. Per Ventil erschlafft der Spaß wieder.Eine Lebensgeschichte, die beeindrucken mag, dem Autoren auch sicherlich ein Stück Eigentherapie war, doch als Buch leider zu langatmig.

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  • Macht Mut, sein Glück selbst in die Hand zu nehmen

    Blaue Augen bleiben blau

    Lilli33

    28. February 2016 um 14:01

    Gebundene Ausgabe: 256 Seiten (vergriffen) Verlag: Krüger Verlag; Auflage: 7 (29. November 2010) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3810526199 auch als Taschenbuch und E-Book erhältlich Macht Mut, sein Glück selbst in die Hand zu nehmen Der Autor: Balian Buschbaum wird 1980 als Yvonne in Ulm geboren. Mehrfach erringt sie den Titel der deutschen Jugendmeisterin und wird 1999 erstmals deutsche Meisterin im Stabhochsprung. Bei den Europameisterschaften 1998 und 2002 gewinnt sie die Bronzemedaille. Yvonne Buschbaum gehört zu den großen Hoffnungen der deutschen Leichtathletik, als sie im November 2007 ihre bevorstehende Geschlechtsanpassung ankündigt. Für Balian, wie er sich fortan nennt, ist das der letzte konsequente Schritt auf dem Weg zu seiner wahren Identität, für den er sogar die Olympia-Teilnahme opfert. Nach der erfolgreichen Befreiung aus dem falschen Körper verabschiedet sich Buschbaum vom aktiven Sport und ist heute Stützpunkttrainer in Mainz. (Quelle: Amazon) Meine Meinung: Ich habe mich in letzter Zeit viel mit dem Thema Transidentität beschäftigt und mehrere Bücher dazu gelesen. Was mir bei der Autobiografie von Balian Buschbaum sehr gut gefallen hat, ist die offene Art, mit der er über sein bisheriges Leben spricht. Angefangen bei einer recht glücklichen Kindheit, obwohl ihm schon früh bewusst war, dass irgendetwas nicht stimmt – nur konnte er es damals nicht benennen. Er versucht, seine seelischen Leiden über den Sport zu kompensieren, sich auszutoben, was eine gewisse Zeitlang auch gelingt. Doch irgendwann ist klar, dass das nicht mehr ausreicht, dass er den letzten konsequenten Schritt gehen und sich einer geschlechtsangleichenden Operation unterziehen muss, um wirklich er selbst sein zu können. Dabei wirkt seine Erzählung sehr ehrlich, er beschönigt nichts, schreibt über schier unerträgliche Schmerzen, die er erdulden musste. Letztendlich scheint sich für ihn alles gelohnt zu haben. Dass er immer um sein echtes Selbst kämpfen musste, hat ihn sogar in seiner Persönlichkeit gestärkt. Sein Buch richtet sich nicht nur an Menschen, die mit Transidentität in irgendeiner Form konfrontiert werden, sondern an alle, die in einer unhaltbaren Situation sind. Buschbaum ermutigt uns, uns nicht länger einengen und unterdrücken zu lassen, sondern unser Glück in die Hand zu nehmen und die Schranken zu durchbrechen. Dabei liest sich die Autobiografie recht locker. Sie ist angereichert mit einigen Anekdoten, die einen auch mal schmunzeln lassen. Der Schreibstil lässt sich gut lesen, die Sprache ist einfach und eingängig. Zwischendurch schweift Buschbaum immer wieder in die Philosophie ab – auch das fand ich ganz nett. Andere Leser bemängeln, dass das Thema der Geschlechtsanpassung erst nach über der Hälfte des Buches zur Sprache kommt. Ich persönlich finde das überhaupt nicht schlimm, denn es geht hier um den Menschen Balian Buschbaum mit seinem ganzen Wesen, seiner ganzen Vergangenheit, nicht nur um die Geschlechtsanpassung. Außerdem ist es eben ein langer Weg, bis man sich darüber im Klaren ist, was man braucht, was man tun muss, um glücklich leben zu können. Gut fand ich dann auch, dass bürokratische Hindernisse zur Sprache kommen bzw. das formale Prozedere der Geschlechtsanpassung, Personenstands- und Namensänderung. Ich wünsche Balian Buschbaum und seinem Buch ganz viele Leser. Ein Blick über den eigenen Tellerrand lohnt sich für jeden! ★★★★★

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  • Sehr emotional geschrieben.

    Blaue Augen bleiben blau

    lauja01

    25. September 2015 um 13:02

     Über das Buch: Verlag: Fischer Genre: Biographie Seiten: 253 Preis: 8,99 Euro ISBN: 9783596185580 Erscheinungsdatum: Mai 2013 Originalsprache: Deutsch Inhalt: Im November 2007 kündigt die erfolgreiche Stabhochspringerin Yvonne Buschbaum im Fernsehen ihre bevorstehende Geschlechtsumwandlung an. Für Balian, wie er sich fortan nennt, ist das der letzte konsequente Schritt auf dem Weg zu seiner wahren Identität, für den er sogar die Olympia-Teilnahme opfert. Zwei Jahre später »lebt er seinen Traum« und schreibt in seinem Buch einfühlsam und mitreißend von seinem Leben als Mann in einem Frauenkörper und seiner Befreiung aus diesem »falschen Körper«. Wie kaum ein anderer kennt Balian Buschbaum das Leben aus beiden Perspektiven, weiß, wie Frauen und Männer denken und fühlen und was sie unterscheidet. Das Cover: Auf dem Cover sieht man Balian Buschbaum nackt und stolz in die Kamera kuckend! Man merkt, wie stolz er jetzt ist, ein Mann zu sein! Das Cover passt gut zum Buch! Die ersten 3 Sätze: Ein Grashalm wächst zwischen den Steinritzen hervor. Sein Samen war lange unter der Erde versteckt. Doch nur die unterirdischen Bewohner nahmen Kenntnis von ihm, weil er der dunklen Erde entgegenstrahlte und seine Wärme voerst nur nach innen leuchtete. Aufbau & Schreibstil: Der Roman ist unterteilt in Prolog, Epilog, Schlusswort und 11 Kapiteln. Jedes Kapitel beinhaltet eine Unterschrift, die zu dem Kapitel passt! Was ich ganz toll finde, sind die Zitate am Anfang jedes Kapitels! Die Zitate passen auch immer zu den Kapiteln! Der ganze Roman ist in Ich-Form geschrieben und fängt mit der Sicht an, wie Balian Buschbaum sich als Kind fühlte, dann folgt die Zeit der Operation und dann die Zeit nach der Operation! Der Protagonist: Balian Buschbaum kommt einen sehr mutig rüber! Er beweist durch seine Geschichte, das es egal ist, wenn jemand anders ist! Die Hauptsache ist doch, das man zu sich steht und die Fehler, die man hat durch Mut aus den Weg räumt! Er hat immer zu seinen Taten gestanden und geht frei mit seiner Sexualität um! Mit seinen 27 Jahren hat er schon viel erlebt! Meine Meinung: Ich finde das Buch sehr gelungen! Ich fand es spannend mitzuerleben wie er mit der Situation umgeht, in einem falschen Körper zu sein! Er hat es sehr emotional geschrieben! Man sieht viele Situationen die ihm als Frau schwer fallen, weil er sich als Mann fühlt! Auch die viele Durchgänge bis man endlich zu einer Operation zugelassen wird, fand ich sehr interessant! Auch bei manchen Szenen musste ich schmunzeln! Man erfährt viel von Balian Buschbaum und auch etwas über sein inneres Erpfinden! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht und wann er sich zu der Operation entscheidet! Fazit: Mir hat das Buch super gefallen, daher 5 Sterne! Über den Autor: Balian Buschbaum, 1980 in Ulm geboren, errang im Sport internationale Titel. Als seine zweite Olympiateilnahme bevorstand, entschied er sich, der Mann zu werden, der schon immer in ihm steckte. Er hat diese Entscheidung nie bereut. Im Gegenteil: Sein persönlicher Befreiungsschlag schenkte ihm auch einzigartiges Wissen über die Gefühlswelt sowohl von Frauen als auch von Männern. Heute ist er Buchautor, Fitness- und Mentalcoach. Wieviel Sterne? 5

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  • Leserkommentare zu Blaue Augen bleiben blau von Balian Buschbaum

    Blaue Augen bleiben blau

    CaroK.

    via eBook 'Blaue Augen bleiben blau'

    Ein beeindruckender Mensch und ein genauso beeindruckendes Buch. Balian Buschbaum erzählt emotional und informativ über den Weg bis zu einer Geschlechtsumwandlung. Aber dennoch hat es mich gewundert, dass er während dieser doch schwierigen Phase kaum auf Intoleranz oder Vorurteile gestoßen ist.

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  • Ein rundes buch über den Weg von Frau zu Mann

    Blaue Augen bleiben blau

    NiJo

    24. June 2014 um 17:34

    Der Schreibstil von Balian ist klasse. Er schreibt aus seiner sicht und so kann man sehr gut nachvollziehen, was er denkt, fühlt ect. Klasse gemacht. Balian schreibt zunächst über seine Kindheit und das er sich immer "falsch gefühlt" hat. Er schreibt, wie er zum Stabhochsprung gekommen ist, was er in seinem privatleben gemacht hat ec. Auch das er kaputte achillisversen hatte und deswegen mehrfach operiert werden muss. Dann erzählt er wie der entschluss heranreiffet und er mit seiner transsexualität in die Öffentlichkeit ging und wie er zum mann wurde. Insgesamt ein sehr rundes Buch, in dem er über Höhen und Tiefen spricht und wie der Weg sich gesaltet in den richtigen Körper zu kommen. Er macht Mut, klärt auf und ich hoffe das viele Betroffene es schaffen durch dieses Buch ihren Weg zu finden.

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  • Kann man lesen, muss man aber nicht.

    Blaue Augen bleiben blau

    Rebel_Heart

    03. May 2014 um 20:11

    Durch das Fernsehen, auf mehreren Blogs und unter anderen auch durch die Buchempfehlung von Sheena bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und habe es mir Anfang des Jahres .. oder war es doch schon letztes Jahr.. bestellt. Ich war mir von Anfang an nicht sicher, was mich in diesem Buch erwartet, zumal ich denke, dass man Biographien nie direkt bewerten kann, immerhin steckt man nicht in der Person, welche hier ihr Leben offenbart. Erzählt wird die Geschichte von Balian Buschbaum, welcher 1980 das Licht der Welt erblickt hat. Damals jedoch noch als Yvonne Buschbaum, welche sich zur erfolgreichen Stabhochspringerin etabliert hat.  Schon recht früh wusste Balian, dass er im falschen Körper geboren ist, dass er lieber ein Mann, als eine Frau sein will. Noch vor seiner zweiten Olympia - Teilnahme als Yvonne Buschbaum entscheidet er sich dazu, den finalen Schritt zu gehen und kündigt öffentlich im Fernsehen seine Geschlechtsumwandlung an. Inzwischen lebt er sein Leben als Mann und beschreibt in diesem Buch den Weg dorthin mit allen Höhen und Tiefen. Wie oben schon gesagt, war ich mir nicht sicher, was mich in diesem Buch erwartet. Der Schreibstil war anfangs etwas holprig und auch, wenn ich das Buch nun innerhalb weniger Stunden durch gelesen habe, bin ich nur schwer in den gesamten "Storyverlauf" gekommen. Balian beschreibt seine meist recht glückliche Kindheit, beschreibt Wege seines Lebens, seiner Gefühlsbahnen und alles was damit verbunden ist. Oftmals betont er, dass er nur mit Hetero - Frauen zusammen war, was auf Dauer jedoch schon ein wenig störend war. Und auch die Umschreibung dessen, dass sich bereits in der dritte Klasse, jemand in ihn verliebt hat, weil er so männlich ist, hat mir eher ein großes Fragezeichen beschert, als dass ich es richtig verstanden haben. Ich hatte an einigen Stellen auch nicht unbedingt das Gefühl, dass Balian Buschbaum sonderlich viele Schwierigkeiten innerhalb der Gesellschaft hatte. Die heutige Gesellschaft urteilt teilweise heute noch sehr über Schwule, Lesben und Transsexuelle und doch beschreibt Balian Buschbaum das so, als wäre es etwas völlig normales gewesen, als hätte nie jemand grossartig nachgefragt, warum er sich denn im falschen Körper fühlt, warum er so denkt. Zumas gerade zu der damaligen Zeit, zu seiner Jugendzeit noch nicht die Toleranzgrenze gibt, die es heute gibt bzw. dass sie weitaus höher war als zur heutigen Zeit. Alles in allem habe ich ein Einblick in das Seelenleben eines Mannes erhalten, welcher schon recht früh gemerkt hat, dass er genau das sein will: Ein Mann mit allem, was dazu gehört und keine Frau, wie Gott ihn einst geschaffen hat. Dennoch konnte mich das Buch nicht vom Hocker reissen und meine Empfehlung entspricht eher dem Motto: Kann man lesen, muss man aber nicht.

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  • Rezension zu "Blaue Augen bleiben blau" von Balian Buschbaum

    Blaue Augen bleiben blau

    labellokiss

    30. March 2011 um 23:11

    Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt und hatte dementsprechend sehr große Erwartungen, die aber leider nur teilweise erfüllt wurden. Zwar erzählt Balian Buschbaum sehr offen und ausführlich von seiner Selbstfindung, von dem Gefühl im falschen Körper geboren worden zu sein und das falsche Geschlecht zu haben, allerdings kommt es mir an vielen Stellen "zu einfach" vor - wann man das über Transsexualität überhaupt sagen kann. Aber Balian erzählt nie von Gegenwind, Unverständnis, gar Hass oder Ablehnung, die es meiner Meinung nach doch sicherlich gegeben hat, denn ich kann mir bei bestem Willen einfach nicht vorstellen, dass jeder Mensch die Personifikation von Toleranz ist oder dass keine Frau je schockiert war in ihrem Schwarm, der zugegeben sehr gutaussehend ist, plötzlich eine körperliche Frau zu finden. Diese Augenblicke gab es doch sicherlich, genauso wie ich mir vorstellen kann, dass es auch im Sport einige Hindernisse und Argwohn aus dem Weg zu räumen gab, war Balian bis zu seiner Umwandlung doch immerhin eine sehr erfolgreiche Stabhochspringerin namens Yvonne. Davon wird allerdings nicht gesprochen, was mir wie eine unnötige Aussparung erscheint. Aber vielleicht war die Schilderung der Schwierigkeiten ja auch nicht die Intension des Autors, denn die kennt jeder Transsexuelle sicherlich zur Genüge, vielleicht soll das Buch eher Mut machen und Kraft geben - und das ist Balian sicher gelungen. Auch dadurch, dass er wirklich nichts ausspart, auch keine Peinlichkeiten oder die Beschreibung des finalen Schrittes in sein neues Leben, nämlich die geschlechtsangleichende OP. Und vielleicht hatte Balien auch einfach sehr viel Glück in seinem Leben, erst das Glück eines toleranten Elternhauses und später das Glück eines aufgeschlossenen Freundeskreises und seine sportlichen Erfolge haben sicher auch für seine Anerkennung in diesem Bereich gesorgt. Trotzdem werden mit manche Passagen leider zu breitgetreten, wie beispielsweise die Beschreibung seines langen Ausfalls aufgrund eines Achillessehnenrisses und der langen schmerzvollen Behandlung. Dafür werden andere Bereiche nur gestreift oder oberflächlich berührt, Bereiche die meiner Meinung nach eine nähere Auseinandersetzung verdient hätten. Auch weil ich irgendwie erwartet hatte, dass auf sie näher eingegangen wird, weil der Titel des Buchs das suggeriert hat. Ich dachte, es geht mehr darum, dass es egal ist welches Geschlecht man hat, dass das nichts an dem Menschen selbst ändert und dass man dazu stehen soll, wer man ist. Aber darum ging es leider nur recht wenig. Trotzdem finde ich das Buch durchaus lesenswert. Allerdings sollte man nicht den Fehler machen, zu viel zu erwarten. Aber ich denke dieses Buch ist auch für Leser ansprechend, die sich bisher nicht für das Thema Transsexualität bzw. Transidentität beschäftigt haben, da manche Passagen durchaus auch fast schon philosophisch auf Fragen des Lebens eingehen und Balian versucht, aus dem weiblichen aber auch dem männlichen Blickwinkel Antworten zu finden. Ich kann "Blaue Augen bleiben Blau - Mein Leben" also nur weiterempfehlen!

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  • Frage zu Ria Klug

    RiaKlug

    Kennt jemand noch eine Autorin oder einen Autor, dieder einen Transmenschen als Prota hat?

    • 4
  • Rezension zu "Blaue Augen bleiben blau" von Balian Buschbaum

    Blaue Augen bleiben blau

    merle81

    12. October 2010 um 11:25

    Ich habe schon lange vorgehabt das Buch der ehemaligen Stabhochspringerin zu lesen. Und nun habe ich es endlich getan... Zum Inhalt: Balian erzählt sein Leben von den Anfängen im falschen Körper bis hin zum oerierten und voll einsatzfähigen Ballian. Der Stil des Erzählens ist flüüssig und man kann sich in seine Biographie oft hineinversetzen. So beschreibt Balian, wie er im Sport eine Zuflucht fand um sich nicht immer vergegenwärtigen zu müssen im falschen Körper zu stecken und durch hartes Trainingden Körper sowieso männlicher zu halten. Auch fand ich die eingeworfenen Schmankerl um seine Oma sehr einfühlsam erzählt. Nun aber zu dem was mir nicht gefällt: Balian hat selbst 28 Jahre im falschen Körper gewohnt. Gerade er sollte (auch wenn er in seinem Leben viel Glück gehabt hat) wissen wie es ist von Vorurteilen geplagt zu werden. Wie es ist zu leiden weil man eben nicht der Norm entsprcht. Aber gerade ihm scheint es besonders leicht zu fallen auch über andere zu urteilen. So schreibt er das er nicht verstehe, wenn Menschen nichts für ihren Körper täten und sich dann auch noch wundern darüber wie sie aussehen... Hier hätte ich gerade von Herrn Buschbaum ein wenig mehr Akzeptanz erwartet. Vielleicht spiegelt sich hier aber auch der etwas arrogantere Prominente wieder, der er nicht nur aber gerade auch wegen seiner "Andersartigkeit" geworden ist.

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  • Rezension zu "Blaue Augen bleiben blau" von Balian Buschbaum

    Blaue Augen bleiben blau

    MarlaSinger

    26. March 2010 um 12:46

    Durch einen Beitrag bei Stern TV wurde ich auf das Buch aufmerksam. Der sympathische Autor berichtete darin über seine „Verwandlung“ von der Stabhochspringerin Yvonne in Balian, einen attraktiven, gut trainierten Mann. Obwohl mich das Thema Transsexualität bisher kaum interessiert hatte, legte ich mir das Buch zu und war von der ersten Seite an begeistert und gefesselt vom Erzählstil. Der Autor beginnt bei seiner Kindheit und pflanzt viele schöne Anekdoten über seine Großmutter ein, berichtet lustige und peinliche Ereignisse, Zwischendurch gibt es immer wieder einen kleine Schwenk zum Thema Leistungssport, aber nie langatmig. Die Abschnitte sind generell relativ kurz gehalten, so dass man mit Spannung dranbleibt. Balian Buschbaum wirkt sehr weise und berichtet über seine Ansichten im Leben, mit denen ich persönlich mich gut identifizieren konnte. Ich denke das Buch ist auch für Leser spannend, die sich mit dem Thema Transidentität vorher nicht befasst haben, da es teilweise sehr philosophisch anmutet und auch andere Menschen dazu inspirieren und motivieren soll, ihre Ziele anzugehen. Eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe, verdiente 5 Sterne plus!

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