Banana Yoshimoto

 4 Sterne bei 1,078 Bewertungen
Autorin von Kitchen, Tsugumi und weiteren Büchern.
Banana Yoshimoto

Lebenslauf von Banana Yoshimoto

International erfolgreiche Japanerin: Die 1964 geborene japanische Autorin heißt eigentlich Mahoko Yoshimoto. Ihre schriftstellerische Begabung wurde ihr als Tochter des bekannten Essayisten und Literaturkritiker Ryumei Yoshimoto und einer Haiku Dichterin in die Wiege gelegt. Im Gegensatz zu ihrer Schwester, die Mangas zeichnet, entschied sich Banana Yoshimoto bereits im Alter von fünf Jahren für Romane und Erzählungen. Sie studierte japanische Literatur an der Nihon Daigaku und erhielt für ihre Abschlussarbeit, die Kurzgeschichte „Moonlight Shadow" den Dekanspreis der Universität. Nach ihrem Studium arbeitete sie einige Zeit als Kellnerin und schrieb in ihrer Freizeit ihren Debütroman „Kitchen“ (1988). In dem Café verliebte sie sich in die Blüten der Red Banana Flower und so entstand ihr Pseudonym. Die Romane der Schriftstellerin wurden vielfach ausgezeichnet, verfilmt, sind international sehr erfolgreich und handeln häufig von Themen wie Tod oder übernatürliche Phänomene. Banana Yoshimoto ist mit dem Komplementärmediziner Tahada Hiroyoshi verheiratet und die beiden haben einen gemeinsamen Sohn.

Neue Bücher

Lebensgeister

 (67)
Neu erschienen am 26.09.2018 als Taschenbuch bei Diogenes.

Alle Bücher von Banana Yoshimoto

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Kitchen

Kitchen

 (236)
Erschienen am 15.03.1994
Tsugumi

Tsugumi

 (109)
Erschienen am 25.07.1997
Dornröschenschlaf

Dornröschenschlaf

 (91)
Erschienen am 03.01.2001
Federkleid

Federkleid

 (81)
Erschienen am 24.02.2009
Amrita

Amrita

 (83)
Erschienen am 26.07.2002
N. P.

N. P.

 (69)
Erschienen am 28.04.1995
Lebensgeister

Lebensgeister

 (67)
Erschienen am 26.09.2018
Hard-boiled Hard Luck

Hard-boiled Hard Luck

 (58)
Erschienen am 01.08.2005

Neue Rezensionen zu Banana Yoshimoto

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Lia48s avatar

Rezension zu "Hard-boiled Hard Luck" von Banana Yoshimoto

Eine Geschichte mit Charakter, die andere etwas zu blass
Lia48vor 24 Tagen

Dieses Buch beinhaltet zwei Kurzgeschichten der Autorin:

1) INHALT: In "Hard boiled" erzählt Banana Yoshimoto von einer Frau, die ein paar Tage allein in den Bergen unterwegs ist und in einem Hotel unterkommt. Immer wieder erwachen in ihr Erinnerungen an ihre verstorbene Geliebte. Auch in ihren Träumen begegnet sie ihr. Doch was ist dabei Traum, was Wirklichkeit? Oder liegt es irgendwo dazwischen?

MEINUNG: Die erste Geschichte wirkte auf mich etwas trist, gleichzeitig aber auch geheimnisvoll. Nicht immer wusste ich auf Anhieb, was der Realität entsprach - das hat die Erzählung für mich besonders gemacht. Ebenso haben mir die sarkastischen Stellen der Autorin sehr gefallen.
Die Erinnerungen der Protagonistin an vergangene Jahre sorgten für Abwechslung und ich empfand sie als sehr interessant geschildert. Irgendwie hatte diese Kurzgeschichte Charakter, sowie auch die Protagonistin selbst. Auch wenn es mir für meinen Geschmack etwas zu viele Träume und spirituelle Inhalte waren, so mochte ich die Geschichte. Und sie wirkte noch eine ganze Weile in mir nach.

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2) INHALT: In "Hard Luck" geht es um eine Frau, deren ältere Schwester im Koma liegt. Langsam versucht sie sich darauf einzustellen, dass die Maschinen bald abgestellt werden. Doch es ist nicht einfach, sich mit dem Tod eines nahestehenden Menschen abzufinden und ins eigene Leben zurückzukehren...

MEINUNG: Eine traurige Handlung und dennoch beinhaltete sie auch ein Stück Hoffnung. Stellenweise konnte mich die Erzählung berühren. Trotzdem blieben mir die Geschichte und die Charaktere etwas zu blass, vielleicht war mir die Erzählung auch einfach etwas zu kurz.

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FAZIT: Zwei Kurzgeschichten, die mir unterschiedlich gut gefallen haben. Die erste empfand ich dabei als deutlich stärker! Insgesamt 3,5 Sterne!

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Eselsohrens avatar

Rezension zu "Lebensgeister" von Banana Yoshimoto

Typisches Yoshimoto-Buch
Eselsohrenvor einem Monat

Die Protagonistin der Geschichte, Sayoko, verliert bei einem schicksalhaften Autounfall ihren Partner Yoichi. Im Laufe der Geschichte findet sie langsam zurück in ein neues, verändertes Leben und lernt mit ihrem Schicksal umzugehen. Gleichzeitig öffnen sich ihre Sinne für eine von Geistern bevölkerte Welt zwischen dem Dies- und Jenseits.

Wer Banana Yoshimoto kennt, weiß um die oft traumhaften und magischen Handlungen ihrer meist vom Tod überschatteten Geschichten. Ein Zitat das ein zentrales Motiv dieses Buches wie ich finde sehr gut beschreibt ist folgendes: "Sie vermischen sich so einfach, diese und jene Welt. Weil sie im Grunde von Anfang an vermischt sind."
Ich persönlich habe bereits einen Großteil ihrer Bücher gelesen und mag ihren von Metaphern geprägten aber flüssig zu lesenden Schreibstil sehr, sehr gern. Mit "Lebensgeister" bin ich als Yoshimoto-Fan nicht enttäuscht worden

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Kendalls avatar

Rezension zu "Kitchen" von Banana Yoshimoto

Fantastisch
Kendallvor 10 Monaten

Einsamkeit ist wohl ein Gefühl, das jeder von uns kennt. Die einen trifft es härter, die anderen kommen besser damit klar. Doch wir alle haben damit zu kämpfen und wir alle müssen einen Weg finden, damit umzugehen. 

Das Cover fand ich am Anfang ziemlich langweilig und nichtssagend. Aber wenn man sich ein wenig in die Geschichte reingelesen hat, gewinnt es unglaublich an Bedeutung und passt daher einfach perfekt. 

Ich weiß gar nicht wo ich mit dieser Rezension anfangen soll...eigentlich wollte ich eine Nacht drüber schlafen, um die Eindrücke aus dem Buch zu verarbeiten, aber mich hat es einfach in den Fingern gejuckt meine Meinung zu diesem Buch niederzuschreiben. 
Ich muss gestehen, ich war ein wenig skeptisch. 
Das ist eigentlich so gar nicht mein Genre, und eigentlich mache ich mir aus asiatischen Romanen auch nicht viel - die sprechen mich einfach generell nicht an. 
Da dies ein Geburtstagsgeschenk war, hab ich aber beschlossen ihm eine Chance zu geben. Und ich bereue es keine Sekunde, ganz im Gegenteil: ich würde es bereuen, wenn ich es im Schrank hätte verstauben lassen. 
Über die Handlung kann ich nicht viel sagen, denn an sich passiert nichts spannendes: keine wilden Verfolgungsjagden, keine dubiosen Morde und keine Vampire, die in der Sonne glitzern. 
Einfach nur eine Handvoll Menschen, die versuchen mit ihrer Einsamkeit zurechtzukommen. 
Aber das Buch ist so poetisch und so einfühlsam geschrieben, dass es mir einfach die Sprache verschlagen hat. Die Autorin hat einfach durch Worte so viele Emotionen vermittelt, dass ich selbst irgendwann nicht mehr wusste, wie mir geschieht. 
Ich habe gelacht und geweint und noch mehr geweint. Besonders die Novelle am Ende, "Moonlight Shadow", hat mich in eine Gefühlswelt entführt, die ich so bisher, hervorgerufen durch ein Buch, noch nicht kannte.  
So viel Stärke und so viel Leid in einem - Hut ab an die Autorin, dass sie es wirklich schafft nur mit lyrischen Mitteln den Leser so zu verzaubern. 

Fazit: Ein unscheinbares Buch, das sich als ein wahrer Schatz herausgestellt hat. Ein Must- Read für alle Fans von fantastischer Sprache und großen Emotionen! 

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Zusätzliche Informationen

Banana Yoshimoto wurde am 24. Juli 1964 in Tokyo (Japan) geboren.

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