Banana Yoshimoto Lebensgeister

(58)

Lovelybooks Bewertung

  • 43 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 2 Leser
  • 41 Rezensionen
(21)
(24)
(12)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Lebensgeister“ von Banana Yoshimoto

Nach einem schweren Unfall und dem Verlust ihres Geliebten ist Sayoko nicht mehr sie selbst. Sie hat das Zwischenreich der Geister betreten und Geheimnisse der unsichtbaren Welt erfahren. In der Tempelstadt Kyoto lernt sie allmählich das Leben so zu akzeptieren, wie es ist: voller Ungewissheiten und Rätsel, dem Tod immer nahe, ob man jung ist oder alt. Aber sie begreift auch, wie einmalig und geheimnisvoll das Diesseits ist.

Ein kleiner, feiner Roman über Trauerbewältigung. Leise aber sehr klar geschrieben. Hat mir sehr gefallen!

— Readrat

Der Tod ist immer eine sehr traurige Sache, aber ich habe mir trotzdem dieses Buch vorgenommen u.gekauft u.auch gelesen.

— winddoors

Dieses Buch ist unglaublich offen, hoffnungsvoll lebensbejahend, berührend ehrlich, von klarer Schönheit; die Sprache simple Eleganz.

— Divina_Commediante

Außergewöhnlich

— Irmi_Bennet

Ein lesenswerter kleiner (160 Seiten) aber sehr feiner Roman zum Thema Trauer, Abschied und Leben.

— dinatalia85

Ich liebe diesen Schreibstil! Sehr mystisch, aber trotzdem nicht weltfremd. Tolles Buch!

— JessSoul

Ich habe manchmal den Verdacht, Bücher suchen sich ihre Leser aus... es passte gerade so perfekt!

— andrea_strickliesel

Berührendes Buch über den Tod und der Nahtoderfahrung. Habt ihr schon mal Geister gesehen?

— Sanny

Yoshimoto hat mich wieder begeistert

— Marki

Ein beeindruckender Kampf zurück ins Leben, leider nach meinem Geschmack mit zu viel Übersinnlichem durchsetzt.

— Barbara62

Stöbern in Romane

Die Schlange von Essex

Außen hui und innen ... ? Der Einband hält im Inhalt leider nicht ganz, was er verspricht ... schade ..

engineerwife

Außer sich

2-5 Sterne, jederzeit. Kein "gefälliges" Buch. Russland, Deutschland, Türkei, Auswanderung, (sexuelle) Identität, ...zu viel???

StefanieFreigericht

Durch alle Zeiten

Starke Schilderung eines Frauenlebens jenseits der Komfortzonen in einer Bilderbuchlandschaft.

jamal_tuschick

Mirror, Mirror

Ein wirklich brillianter Debütroman, der von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen werden will!

Luthien_Tinuviel

Claude allein zu Haus

Humorvolle und romantische Weihnachtsgeschichte, zum Teil aus Hundesicht geschrieben

CorinnaWieja

Tyll

Für mich persönlich der schwächste Kehlmann .

ju_theTrue

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

    Mehr
    • 2382
  • Zauberhaft!

    Lebensgeister

    Petersilie

    03. January 2017 um 16:32

    Banana Yoshimoto hat mit "Lebensgeister" einen wirklich außergewöhnlichen Roman erschaffen.Auch wenn inhaltlich nicht viel passiert, nimmt der psychische Heilungsprozess von Sayoko, die einen Autounfall hatte und dabei ihr Große Liebe verloren hat, einen gefangen. Stück für Stück knüpft Sayoko zarte Bande ans Leben und nimmt dabei gleichzeitig Menschen aus dem Jenseits war.Besonders die leichte und so reine Sprache verzaubert mich als Leser. Sayoko ist mit ihrem Wunsch jeden Augenblick zu genießen und der Erkenntnis wie vergänglich das Leben ist, ein starkes Vorbild, das ohne Klischee auskommt um den Leser zu berühren. Lediglich die Beziehung zu ihrem Unterstützer, den Barmann Shingaki und ihrem neu gewonnen schwulen Freund Ataru hätte ich mir weiterausgebaut gewünscht. Diese beiden als Unterstützer von Sayokos Heilungsprozess hätten einen größeren Anteil am Geschehen verdient. Aber letztendlich verzaubert das Buch mit seiner Sprache, wodurch der Inhalt für mich fast nebensächlich geworden ist.

    Mehr
  • Llebensgeister - Der Tod und was danach kommt

    Lebensgeister

    winddoors

    03. January 2017 um 14:30

    Das Buch  v. Banana  Yoshimoto beginnt sehr traurig. Sayoko verliert bei einen Autounfall ihren Freund und dabei wird sie selbst schwer verletzt. , sie sieht Geister. Es ist eine schwere Rückkehr ins leben zurück, auch ein langer trauerprozess. Behutsam  wagt sich die Autorin an das Thema" Tod."Der angenehme  ruhige Schreibstil passt zum zarten Inhalt des Buches. Es ist ein melancholischer Roman, der auch nachdenklich macht, in ihm steckt sehr viel Gefühl.Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Es beschreibt gut, wie man sich fühlt, wenn man einen geliebten menschen verloren hat.

    Mehr
  • Kurz und poetisch

    Lebensgeister

    Nalik

    15. December 2016 um 20:57

    In klarer einfacher Sprache und dennoch sehr poetisch erzählt Banana Yoshimoto die Geschichte von Sayoko, die ihren Geliebten Yoichi bei einem Autounfall verliert und seitdem nicht mehr zu sich selbst findet. Das Buch erzählt eindrucksvoll von dem Prozess der Trauer, den sie durchläuft, ihrem Weg zurück ins Leben sowie Ihre Gedanken über Leben und Tod. Aufgrund der Leseprobe habe ich eher eine Geschichte über Sayoko und die Geister erwartet, da wurde ich jedoch enttäuscht. Um ehrlich zu sein gibt das Buch nicht allzuviel Handlung wider, es geht eigentlich eher um Sayokos weg zurück ins Leben und dies zu akzeptieren so wie es ist. Was ich sehr schön fand war die Bekanntschaft von Ataru. Für mich ein Buch, dass man lesen kann aber nicht unbedingt muss.

    Mehr
  • Das Vergessen ist der wahre Tod

    Lebensgeister

    Divina_Commediante

    07. December 2016 um 14:34

    Die Ich-Erzählerin Sayoko und ihr Freund Yoishi geraten in einen schweren Autounfall. Während ihr Freund bei diesem Unfall stirbt, erlebt Sayoko eine Nahtoderfahrung. In einer Zwischenwelt trifft sie erst auf ihren verstorbenen Hund und schließlich auf ihren ebenso bereits verstorbenen Großvater, der sie wieder zurück in die Welt der Lebenden entlässt. Halt findet Sayoko in der Familie ihres Freundes und in dessen Arbeit; als Nachlassverwalterin kümmert sie sich um Yoishis Atelier und seine verbleibenden Kunstwerke. Ihre Wunden heilen, doch bald schon findet sie heraus, dass sie nun in der Lage ist Geister zu sehen. Auf diese Weise lernt sie Ataru kennen, der vor kurzem seine Mutter verloren hat und dieser nun jeden Tag frische Blumen ins Zimmer stellt; als Wiedergutmachung, da er sich, während seine Mutter lebte, nicht genügend um sie gekümmert hat. Zusammen mit dem Barkeeper Shingaki, der an Saykoko interessiert ist und auf sie aufpasst, fügt sie das Leben in Kyoto wieder zusammen. Nahtoderfahrung, der Freund stirbt, die Fähigkeit Geister zu sehen ... alles klingt nach viel Herzschmerz, Mystery und vielleicht ein wenig Esoterik. Wenn Du mit diesem Gedanken an dieses Buch herangehst, liegst du falsch. Nicht der Tod steht hier im Mittelpunkt, sondern das Leben an sich, mit all seinen Facetten, seinen Rätseln, seinen Unsicherheiten. Trotz der Thematik ist dieses Buch unglaublich offen und lebensbejahend. Es ist berührend ehrlich, von simpler, klarer Schönheit, die Sprache zeigt simple Eleganz. Ihre Figuren sind warm gezeichnet, aus dem Leben gegriffen und der Plot dient ihnen, nicht umgekehrt. Sie sind keine Schablonen, die für die Geschichte einen Zweck erfüllen, sie erzählen die Geschichte. Das Bild der Geister schafft eine Verbindung zwischen dem hier und jetzt, ohne jegliche Effekthascherei. Es scheint mehr wie eine Metapher dafür, dass, auch wenn Menschen diese Welt verlassen ihre Spuren trotzdem noch zu finden sind, immer noch nachhallen. Wenn die erste, harte Trauer vorbei ist, kann man, wie Sayoko erkennen, dass dies ein Gewinn und kein Verlust ist. Wenn ein Mensch stirbt, würde man sich wünschen, man hätte ihn nie gekannt um die Schmerz nicht fühlen zu müssen?  Es gibt es einem doch Sicherheit zu wissen, dass dieser Mensch da war und seine Präsenz im eigenen Leben noch immer Einfluss hat, noch immer zu spüren ist. Vergessen zu werden ist der wahre Tod, könnte das Fazit dieses Buches lauten. Banana Yoshimoto schafft es für mich wie noch kein Autor zuvor den Tod eines Menschen so ehrlich, herzerwärmend und dabei ohne  Schnörkelei oder übertriebene Dramatik so berührend darzustellen. Vor allem fasziniert mich die Hoffnung, die dieses Buch ausstrahlt. Der Tod kann einen immer und überall treffen, man kann und wird nie verstehen warum gerade dieser Mensch gehen musste. Doch das Leben geht weiter, und es ist gut so. Auch wenn sich die Dinge wandeln, auch wenn man manchmal an einer Mauer steht und nicht weiterkommt, das Leben ist schön und der Tod ein Teil davon. "Lebensgeister" hat mir ein bisschen die Angst genommen, mich aufgefangen und mir wieder einmal gezeigt, dass man kaum jemals wirklich allein ist, mit dem, was man erfährt. Das ist so viel mehr, als ich von einem Buch erwarten habe und ich bin dankbar, dass ich dieses Buch finden und lesen durfte. 

    Mehr
  • Außergewöhnlich

    Lebensgeister

    Irmi_Bennet

    06. December 2016 um 22:27

    Die Geschichte ist sehr außergewöhnlich. In sehr einfacher und klarer Sprache wird eine dennoch sehr poetische Geschichte über die Trauer erzählt. Ein Mädchen verliert bei einem Autounfall ihren Verlobten, die junge Frau selbst überlebt schwer verletzt. Nachdem die äußerlichen Wunden verheilt sind, bleibt trotzdem eine große Unsicherheit und die zerbrechliche junge Frau findet keinen rechten Bezug zum Leben mehr. Se lebt in einer Art "Zwischenwelt", sieht Geister und kümmert sich nur noch um den Nachlass ihres toten Freundes, eines Künstlers. Erst als sie einen jungen Mann kennen lernt, der vor kurzem seine Mutter verloren hat, findet sie einen Seelenverwandten und so auch wieder in ihr Leben.

    Mehr
  • Lebensgeister

    Lebensgeister

    Minoo

    05. December 2016 um 16:35

    Das Buch beginnt direkt mit dem Unfall, bei welchem Sayoko schwerst verletzt wird und ihr Geliebter Yoichi stirbt. Zwei Jahre dauert es, bis ihre körperlichen Verletzungen geheilt sind und sie wieder ein normales Leben führen kann. Eng verbunden mit den Eltern des Verstorbenen führt sie Yoichis Atelier weiter. Der Leser begleitet Sayokos Weg zurück ins Leben, ihre seelische Heilung. Sie zieht aus ihrem Elternhaus aus, findet neue Freunde und erkennt die Schönheit und Besonderheit des Lebens. Niemals hätte ich nach dem Lesen des Klappentextes gedacht, einen so lebensbejahenden Roman vorliegen zu haben. So denkt  Sayoko zum Ende hin: "Was für ein Luxus, was für ein Geschenk ist es doch, dachte ich nur, dass du eine Zeitlang hier auf Erden sein darfst, in diesem großen unerschöpflichen Leben." (S. 123)  Dennoch wird ihr Schmerz, ihre Trauer gut  beschrieben: "Für eine Weile ließ das Leben mit all seinen täglichen Erfordernissen mein Herz in Ruhe und ging, Hand in Hand mit meinem Körper, einfach nur weiter, immer weiter." (S.47)  Yoshimotos Schreibstil ist feinfühlig und dennoch klar und direkt. Die unglaubliche Leichtigkeit, mit welcher sie Sayokos Geschichte erzählt, hat einen hohen Wiedererkennungswert. Zu der Geschichte fand ich schnell Zugang, sodass ich die 160 Seiten an einem Stück las. Besonders gut gefielen mir auch die zahlreichen Fußnoten, welche Anmerkungen des Übersetzers Thomas Eggenberg beinhalten und das Verständnis für gewisse Orte erleichtern. So findet man am Seitenende Wortübersetzungen wie Daifuku-Mochi (Daifuku = Großes Glück; Mochi = Eine Art Reiskuchen (...)) oder Informationen zu Orten, Gebäuden (Gakeshobo = Ein kleiner sympathischer Buchladen (...)). Die Charaktere empfand ich als sehr erfrischend. Angetan war ich vor allem von Sayokos Nachbarn Atarus. Dass Sayoko Geister sehen kann, ist in diesem Buch nicht das Hauptthema. Viel mehr geht es um das eigentliche Leben, aber auch den Umgang mit dem Tod. Das Leben nach dem Tod wird vor allem zu Beginn des Buches thematisiert, in welchem Sayoko nach dem Unfall eine Nahtoderfahrung erlebt und ihrem toten Großvater sowie dem verstorbenen Hund begegnet. Ein weiteres Zitat, dieses Mal von Sayokos verstorbenen Großvater, welches mir sehr gefallen hat, lautet wie folgt: "Alles hat seine Zeit, braucht seine Zeit. Daran solltest du immer denken. Wenn du zu weit nach vorne schaust, stolperst du. Verweile lieber im Moment, und geh Schritt für Schritt deinen Weg." (S. 111) Fazit: Ein lebensbejahender, einfühlsamer Roman, welcher sich mit dem "Danach" in unterschiedlichen Formen, aber vor allem mit dem "Jetzt" beschäftigt.

    Mehr
  • Klein aber fein

    Lebensgeister

    dinatalia85

    04. November 2016 um 15:00

    Sayoko und ihr Freund Yôichi haben einen schweren Verkehrsunfall. Er kommt dabei ums Leben, sie wird schwer verletzt. Seit diesem Unfall lebt sie in einer merkwürdigen Zwischenwelt und kümmert sich um Yôichis Kunstwerke in seinem Atelier in Kyoto. Abends geht sie in eine Bar und lernt den Barkeeper Shingaki, der sich zu ihr hingezogen fühlt. Und plötzlich bemerkt sie, dass sie sehen kann, was andere nicht sehen: die Geister von Verstorbenen. Sie macht die Bekanntschaft von Ataru, der ebenfalls mit seiner Trauer beschäftigt ist. Und in der wunderschönen Tempelstadt Kyoto lernt sie allmählich, das Leben so zu akzeptieren, wie es ist: voller Ungewissheiten und Rätsel, dem Tod immer nahe, egal, ob man jung ist oder alt. Die Sprache der Autorin ist in ihrer Feinheit auch hier wieder ein Vergnügen. Sehr empfindsam und ganz natürlich und selbstverständlich erzählt sie ihre Geschichte um die Geister der Verstorbenen. Sayokos Umgang mit der Trauer und der Kontakt mit Yôichis Eltern, aber auch der Barkeeper Shingaki und die Geister, helfen ihr, zurück ins Leben zu kommen. Die Autorin beschreint diesen Prozess feinfühlig und ganz ruhig. Ein lesenswerter kleiner (160 Seiten) aber sehr feiner Roman zum Thema Trauer, Abschied und Leben. Ich kann ihn nur weiterempfehlen.

    Mehr
  • Melancholisch und poetisch

    Lebensgeister

    alicepleasance

    03. November 2016 um 10:46

    In "Lebensgeister" beschäftigt sich die Autorin Banana Yoshimoto mit den Fragen: Wie lebt man nach einem tragischen Unfall weiter und wie geht man damit um, einen geliebten Menschen zu verlieren? Die Protagonistin Sayoko erzählt die Geschichte aus ihrer Perspektive und beginnt mit dem Unfall, der ihr Leben verändert. Wie schwer es für sie war, den Weg zurück ins Leben zu finden, schildert sie auf poetische und leicht philosophische Weise. Die Gedanken, die sie sich über Leben und Tod und den Verlust geliebter Menschen macht, sind tiefsinnig und voller Gefühl. Trotz der insgesamt eher leichten Sprache erfordert das Buch einiges an Konzentration, denn in den einfachen Sätzen steckt doch unheimlich viel. Insgesamt gibt es nur wenig Handlung im Buch. Stattdessen wird der psychische Heilungsprozess auf eindrückliche Weise erfahrbar. Das Ganze wird mit viel Gefühl, jedoch keinesfalls kitschig dargestellt. Und obwohl das Buch oft sehr traurig und melancholisch ist, bleibt am Ende doch das Positive im Gedächtnis. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich der Klappentext. Denn zusammen mit der Leseprobe erweckte dieser bei mir den Eindruck, es gehe tatsächlich eher um die Geister, die Sayoko nach dem Unfall sieht. So hatte ich denn auch eine lockere Erzählung erwartet und stattdessen eher schwere Kost erhalten. Als leichte Unterhaltung ist dieser Roman keinesfalls zu bezeichnen und man sollte sich auch ein wenig Zeit für ihn nehmen, auch wenn die Seitenzahl eher gering ist. Auffällig waren schließlich noch die vielen Fußnoten, in denen Worte übersetzt und Orte sowie Sehenswürdigkeiten in Kyoto beschrieben wurden. Das bringt einem Leser, der diese nicht kennt, auch die Kultur ein wenig näher, was mir sehr gefallen hat. 

    Mehr
  • Geisterhaft schön!

    Lebensgeister

    andrea_strickliesel

    01. November 2016 um 14:52

    Manchmal habe ich das Gefühl, Bücher suchen sich ihre Leser selber aus. “Lebensgeister” kommt mir zu einer passenden Zeit in die Hände,...Nach einem schweren Unfall und dem Verlust ihres Geliebten, versucht Sayoko wieder in ein normales Leben zurück zu finden. All ihre Pläne sind dahin, ein schönes Leben zu führen. Sayoko blickte kurzfristig in die Welt der Toten, traf ihren Großvater, der sie aber in die reale Welt zurück schickte. Seitdem ist alles anders. Die junge Japanerin kann Geister sehen. Was sie allerdings nicht verschreckt, sondern eher dazu bringt, sich mit dem Leben, der Liebe und den Beziehungen, auseinander zu setzen. “Es gibt viele Menschen, die sich nach einer radikalen Änderung sehnen, aber nur wenige, die ihr wahres Wesen begreifen.” Seite 86Banana Yoshimoto schreibt locker vom Tod und den Erfahrungen, die ihre Hauptdarstellerin Sayoko durchleben muss. Mit leichter Feder beschreibt die Autorin das Trauma der Protagonistin und wie sie damit umgeht. Die Gefühle ihrer Hauptfigur sind teilweise so schön beschrieben, dass man immer wieder tief durchatmen muss und einfach nur genießt. Das gesamte Buch strotzt vor Lebensweisheiten und wunderschönen Beschreibungen. Die 160 Seiten sind eine wahre Wonne. Auch wenn es sich um ein schwieriges Thema, wie den Tod und das Leben, für die Zurückgebliebenen handelt, liest es sich sehr schnell und unterhaltsam. Banana Yoshimoto, die eigentlich Mahoko mit Vornamen heißt, zaubert mit ihren Worten lächelnde Gedanken. “Wenn du zu weit nach vorne schaust, stolperst du. Verweile lieber im Moment, und gehe Schritt für Schritt deinen Weg.” Seite 111Was mir auch sehr gefallen hat, sind die Fußnoten des Übersetzer. Banana Yoshimoto, benutzt häufig japanische Begriffe, die wir Europäer nicht kennen (können). Thomas Eggenberg, scheint mir ohnehin ein passender Übersetzer, für dieses Buch. 

    Mehr
  • Den Nabel wiederfinden

    Lebensgeister

    Gise

    28. October 2016 um 12:53

    Bei einem schweren Unfall überlebt Sayoko nur knapp, ihr Geliebter stirbt dabei. Sayoko findet nicht so schnell zurück in ihr bisheriges Leben, sie trauert um ihn und gerät dabei in eine Zwischenwelt, in der sie Verstorbene sehen kann. Wie kann sie ihren Nabel wiederfinden, wie ihr Leben neu arrangieren?Das schmale Büchlein besticht durch ein gelungenes Coverfoto, wobei das Erscheinungsbild des Diogenes-Verlags sofort herausragt. Die Geschichte selbst ist von sehr viel Ruhe bestimmt, denn in diese Ruhe taucht Sayoko nach dem Unfall ein. Damit spiegelt die Erzählung ihre Trauer wieder, so dass hier nicht die Handlung, sondern ihr inneres Erleben dominiert. Das macht das Lesen manchmal ganz schön schwierig. Sayoko wächst an ihrer Trauer, lernt, einen Neuanfang zu wagen.Mit diesem Buch ist der Autorin eine sehr nachdenkliche, fast schon philosophische Geschichte gelungen. Wer sich mit Sayoko und ihrer Trauer beschäftigt, wird das Buch nicht einfach weglegen können. Allerdings hat mich der Klappentext etwas aufs Glatteis geführt, denn ich finde, dass das Zwischenreich zu sehr betont wird, so dass ich hier mehr Handlung erwartet hatte. Schöner wäre es gewesen, den Fokus auf Sayokos Trauer zu lassen, denn dies ist das Thema des Buches. Das aber ist hervorragend herausgearbeitet.

    Mehr
  • Den Nabel wiederfinden

    Lebensgeister

    Gise

    28. October 2016 um 12:53

    Bei einem schweren Unfall überlebt Sayoko nur knapp, ihr Geliebter stirbt dabei. Sayoko findet nicht so schnell zurück in ihr bisheriges Leben, sie trauert um ihn und gerät dabei in eine Zwischenwelt, in der sie Verstorbene sehen kann. Wie kann sie ihren Nabel wiederfinden, wie ihr Leben neu arrangieren?Das schmale Büchlein besticht durch ein gelungenes Coverfoto, wobei das Erscheinungsbild des Diogenes-Verlags sofort herausragt. Die Geschichte selbst ist von sehr viel Ruhe bestimmt, denn in diese Ruhe taucht Sayoko nach dem Unfall ein. Damit spiegelt die Erzählung ihre Trauer wieder, so dass hier nicht die Handlung, sondern ihr inneres Erleben dominiert. Das macht das Lesen manchmal ganz schön schwierig. Sayoko wächst an ihrer Trauer, lernt, einen Neuanfang zu wagen.Mit diesem Buch ist der Autorin eine sehr nachdenkliche, fast schon philosophische Geschichte gelungen. Wer sich mit Sayoko und ihrer Trauer beschäftigt, wird das Buch nicht einfach weglegen können. Allerdings hat mich der Klappentext etwas aufs Glatteis geführt, denn ich finde, dass das Zwischenreich zu sehr betont wird, so dass ich hier mehr Handlung erwartet hatte. Schöner wäre es gewesen, den Fokus auf Sayokos Trauer zu lassen, denn dies ist das Thema des Buches. Das aber ist hervorragend herausgearbeitet.

    Mehr
  • zauberhaft

    Lebensgeister

    Tara01092012

    07. October 2016 um 16:57

    Inhalt: "Sayoko und ihr Freund Yôichi sind nach dem Ausflug in ein heißes Quellenbad auf der Heimfahrt, als ein Auto von der Gegenfahrbahn abkommt und auf sie zurast. Yôichi kommt ums Leben, Sayoko wird schwer verletzt. Seit diesem Unfall ist sie nicht mehr sie selbst. Zwar kann sie ihre Trauer lindern, indem sie sich um Yôichis Kunstwerke in seinem Atelier in Kyoto kümmert. Doch sie lebt seitdem in einer merkwürdigen Zwischenwelt. Abends geht sie in eine Bar, um zu trinken. Barkeeper Shingaki, der sich zu ihr hingezogen fühlt, passt auf sie auf. Und plötzlich bemerkt sie, dass sie sehen kann, was andere nicht sehen: die Geister von Verstorbenen. Sie macht die Bekanntschaft von Ataru, der ebenfalls mit seiner Trauer beschäftigt ist. Und in der wunderschönen Tempelstadt Kyoto lernt sie allmählich, das Leben so zu akzeptieren, wie es ist: voller Ungewissheiten und Rätsel, dem Tod immer nahe, egal, ob man jung ist oder alt."Ich mag diese Diagones Büchlein sehr ... und auch dieses hat mich vollkommen begeistert! Eine wunderbare Geschichte mit viel Gefühl und Liebe! Das einzige was ich zu bemängeln habe, ist dass es mich doch sehr an "Solange du da bist" erinnert... aber ansonsten ist der Schreibstil zauberhaft, die Geschichte unglaublich traurig und rührend zugleich!Das Buch konnte mich auf wenigen Seiten wirklich berühren und fesseln!

    Mehr
  • Diesseits und Jenseits

    Lebensgeister

    Marki

    29. September 2016 um 14:10

    Lebensgeister von Banana Yoshimoto hat mich bereits nach den ersten Seiten in seinen Bann gezogen. Die Protagonistin erleidet bei einem Verkehrsunfall den Verlust ihres Geliebten und fällt selbst in eine Art Koma. Sie macht dabei eine Nahtoderfahrung, die ihren Blickwinkel auf das Leben grundlegend verändert. Das Selbstverständnis des Seins weicht und das Jenseitige und Diesseitige vermischen sich in einer Zwischenwelt. In ihrer Wahrnehmung des Transzendenten spürt und sieht die Protagonistin Geister von Verstorbenen. Dies sind keine Schreckensvisionen. Im Gegenteil, diese Erfahrung hilft ihr, aus tiefer Trauer heraus eine Dankbarkeit für das kostbare Geschenk des Lebens zu entwickeln und sich sogar mit dem Tod zu versöhnen. Das zugrunde liegende Bild vom Menschen in seiner Dualität aus Materie und unsterblicher Seele ist so positiv und wird als eine Wahrheit präsentiert, die ich gerne glauben möchte. Der Urgrund aller Ängste, die Angst vor der Auslöschung, verliert darin seine Bedeutung. Yoshimoto schafft es mit diesem Werk, Empfindungen der Liebe gegenüber dem Leben, der Melancholie angesichts des Verlusts und der Erlösung angesichts der Hoffnung auf die Unsterblichkeit der Seele auf den Leser zu übertragen. Damit ist ihr etwas gelungen, was in Zeiten, in denen die Verdrängung des Sterblichkeitsgedankens und der kurzweiligen Vergnügungen Seltenheitswert besitzt. Ich halte das Buch daher für Leser, die sich mit dem Tod und mit Spiritualität auseinandersetzen wollen, für sehr lesenswert.

    Mehr
  • Zu viele Geister für meinen Geschmack

    Lebensgeister

    Barbara62

    29. September 2016 um 09:47

    Ich hatte mich sehr auf dieses kleine Büchlein gefreut, da die Gestaltung der sehr hochwertig hergestellten Klappenbroschur, die auch nach dem Lesen keinerlei Gebrauchsspuren zeigt, außerordentlich gut gelungen ist. Das Cover mit den federleicht schwebenden Blüten und der angenehmen Farbgebung passt sehr gut zum Titel und so hatte ich zunächst den Eindruck, eines "meiner" Bücher in Händen zu halten. Die Japanerin Banana Yoshimoto, geboren 1964, erzählt in Lebensgeister vom Kampf einer jungen Frau zurück ins Leben. Die Ich-Erzählerin Sayoko hat bei einem Autounfall ihren Lebenspartner verloren und wurde selbst schwer verletzt. Dabei wiegen die seelischen Wunden noch schwerer als die ebenfalls gravierenden körperlichen, denn der Künstler Yōichi war Sayokos große Liebe. Konnte ich die Geister im ersten Teil der Geschichte, ihr verstorbener Großvater und ihr Hund, denen sie an der Schwelle zwischen Leben und Tod begegnet, noch gut akzeptieren, so sind mir die Geister von Verstorbenen, die sie nicht kannte und im zweiten Teil bei fortgeschrittener Heilung immer wieder sieht, zu viel geworden. Ob es daran liegt, dass mir jeglicher Sinn für Übersinnliches und Esoterik komplett abgeht? Auch die Menschen, die Sayoko neu kennenlernt, der Barkeeper aus ihrer Stammkneipe, in der sie jeden Abend trinkt, und der schwule Ataru sind mir fremd geblieben. Gut gefallen hat mir dagegen, wie Sayoko schließlich den Absprung aus der Wohnung ihrer liebevoll-besorgten Eltern schafft, ihr Verhältnis zu Yōichis Eltern, das dem einer Tochter sehr nahekommt, und das Bemühen um seinen künstlerischen Nachlass. Interessant fand ich auch das Bild des Nabels, den Sayoko verloren hat, und ihr Bemühen darum, ihn wieder zu finden. Da ich bisher zu wenig japanische Literatur gelesen habe, kann ich nicht beurteilen, ob ich lediglich zu diesem Titel der Bestsellerautorin keinen guten Zugang gefunden habe, oder ob mir die Literatur dieses Landes generell fremd ist. An der Arbeit des Übersetzers Thomas Eggenberg hat es jedenfalls nicht gelegen, denn mit den vielen erklärenden Fußnoten hat er mich als japanunkundige Leserin bestens unterstützt.

    Mehr
    • 2
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks