Banana Yoshimoto Mein Körper weiß alles

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Inhaltsangabe zu „Mein Körper weiß alles“ von Banana Yoshimoto

Der rote Faden dieser poetischen Geschichten, die alle mit seelischen Umbrüchen und Grenzsituationen zu tun haben: Manche Gewissheiten kann nur der Körper vermitteln, und er tut es heilsam und hellsichtig.

Ihre Romane gefielen mir besser ... für Fans aber trotzdem lesenswert.

— BuchHans
BuchHans

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  • Rezension zu "Mein Körper weiß alles" von Banana Yoshimoto

    Mein Körper weiß alles
    Tina_is_da

    Tina_is_da

    28. January 2011 um 21:26

    13 Kurzgeschichten, welche Menschen zeigen, die das Schicksal getroffen hat und die in Lebenskrisen stecken. Manche kommen vom Weg ab, andere hingegen müssen noch einmal den Blick in die Vergangenheit wagen. Der Schwerpunkt liegt dabei nicht auf einer zusammenfassenden langen Geschichte, sondern auf der Weise, wie Banana Yoshimoto solch eine Kurzgeschichte schreibt. Ihr Schreibstil ist unverwechselbar und sie setzt sehr viel Liebe und Detail in diese Geschichten. Sie berührt mit ihrer Art zu schreiben das Herz des Lesers und man kann sich 13 mal aufs Neue, in Persönlichkeiten einfühlen. Normalerweise bin ich sehr skeptisch was Kurzgeschichten angeht, aber dieses Buch ist es trotzdem Wert, gelesen zu werden. Ich kann es nur empfehlen. Diese Art zu schreiben muss man gesehen haben. Es wird sicherlich nicht mein letzter Roman von Banana Yoshimoto gewesen sein.

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  • Rezension zu "Mein Körper weiß alles" von Banana Yoshimoto

    Mein Körper weiß alles
    Autumn

    Autumn

    Japan, Kurzgeschichten

    • 2
    giulianna

    giulianna

    26. August 2010 um 23:35
  • Rezension zu "Mein Körper weiß alles" von Banana Yoshimoto

    Mein Körper weiß alles
    Kathchen

    Kathchen

    24. April 2010 um 23:17

    “Mein Körper weiß alles” ist ein weiteres Buch von Banana Yoshimoto, in denen nur Kurzgeschichten enthalten sind. Insgesamt sind es hier 13 Geschichten, die sich auf knapp 200 Seiten abspielen. Normalerweise definitv zu kurz, nicht aber bei Banana Yoshimoto. Diese japanische Autorin verfügt über das Talent wichtige, interessante, gefühlvolle Sachen auf wenigen Seiten zu erzählen. Wie auch in ihren anderen Erzählungen dreht es sich hier vorallem um Menschen, die vor einer wichtigen Situation/Entscheidung in ihrem Leben stehen oder sich in die Vergangenheit zurückversetzt fühlen, bzw. mit dieser “abschließen” wollen. Trotz der Kürze von manchen Erzählungen hat sie auch hier wieder vollkommen meinen Nerv getroffen. In den 13 Geschichten ist der Inhalt zwar verschieden, aber dennoch zieht ein roter Faden, durch die gesamten Geschichten, der manchmal nicht gleich deutlich wird, ebenso wie man die Kurzgeschichten nicht einfach so nacheinender weglesen kann, sondern in den meisten Fällen sehr zum Nachdenken anregen. Dadurch, dass die Geschichten sehr kurz sind, konzentriert sich das Geschehen um wenige Personen innerhalb einer Geschichte, die einem dadurch aber dennoch sehr real und glaubwürdig erscheinen Banana Yoshimoto ist in Japan eine sehr bekannte Schriftstellerin, die besonders von jungen Menschen gelesen wird. Daher finde ich es wirklich sehr schade, dass sie in Deutschland noch immer recht unbekannt ist. Sie und vorallem ihre Bücher hätten auf jeden Fall ein größeres Publikum verdient… Wunderbare, tiefgründige Kurzgeschichten, die nur eine Person schreiben kann: Banana Yoshimoto.

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  • Rezension zu "Mein Körper weiß alles" von Banana Yoshimoto

    Mein Körper weiß alles
    Eltragalibros

    Eltragalibros

    02. April 2010 um 15:18

    Inhalt: Der Band Mein Körper weiß alles von Banana Yoshimoto beinhaltet dreizehn Kurzgeschichten, welche sich mit dem Leben befassen. Allerdings nicht mit dem Gewöhnlichen: Die japanische Autorin zeichnet Scheitelsituationen, die Menschen an ihre Grenzen bringen, sie an die Vergangenheit erinnern und unumgängliche Entscheidungen zur Folge haben. Meinung: Banana Yoshimoto gehört wohl zu den bekanntesten japanischen Schriftstellern und ich persönlich zähle sie zu meinen Lieblingsautorinnen. Die Bücher, die sie schreibt, tragen unverkennbar ihr Zeichen und lassen sich, meines Erachtens, nicht wirklich mit anderen Autoren vergleichen. Auch in diesem Buch sticht ihr Schreibstil wieder heraus und fasziniert den Leser auf besondere Art und Weise. Manche ihrer Kurzgeschichten sind direkt aus dem alltäglichen Leben gegriffen, andere hingegen erscheinen kurios und extravagant und haben nicht einmal im Entferntesten etwas mit dem Leben der Leser zu tun. Banana Yoshimoto besticht durch ihre Vielseitigkeit. Obwohl die Geschichten nur sehr kurz sind, meint man dennoch Protagonisten vor sich zu haben, die scharf gezeichnet sind, Tiefe besitzen und direkt aus dem Leben zu stammen erscheinen. In ihrem Buch beschreibt die Autorin verschiedene Themengebiete, darunter Leben und Tod, Trennung, Veränderung und Traurigkeit. Sie verbindet diese mit beinahe belanglosen Dingen, die aber im Verlauf der Geschichten weit mehr aussagen, als man als Leser anfangs vermuten kann. Die Intension der Autorin erscheint auf dem ersten Blick nicht immer klar, sodass man sich über manche Geschichten auch noch danach viele Gedanken machen muss. Die Oberflächlichkeit, welche die eine oder andere Geschichte mit sich bringt, transformiert Banana Yoshimoto gekonnt in eine Erzählung mit Tiefgang und Nachhaltigkeit. Manche Geschichten kann man durch eine metaphorische Hülle betrachten, andere wiederum scheinen das Leben ohne Umschweife zu reflektieren. Die Direktheit der Autorin konfrontiert den Leser, stößt ihn vielleicht im ersten Moment auch vor den Kopf, spricht aber für das Leben, wie es ist. Fazit: Banana Yoshimoto überzeugt auch in diesem Kurzgeschichtenband wieder von ihrem einzigartigen Können. Mit viel Tiefe, Direktheit und ihrem besonderen Schreibstil bringt sie den Leser auf wenigen Seiten dazu sich in die Protagonisten jeder einzelnen Geschichte zu versetzen, die manchmal eine Art Spiegelbild sein können oder aber das genaue Gegenteil – nämlich völlig Fremde, die ein unbekanntes Leben führen. Banana Yoshimotos Geschichten sind kurios und seltsam, aber auch alltäglich und aus dem Leben gegriffen – Erzählungen, die berühren und manchmal nicht leicht zu deuten.

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  • Rezension zu "Mein Körper weiß alles" von Banana Yoshimoto

    Mein Körper weiß alles
    yoko

    yoko

    15. March 2010 um 12:05

    banana yoshimoto zu lesen, ist als würde einem der wind sachte ums herz streicheln. ihre geschichten sind ruhig und haben etwas von einem bach, der aus einem hohen gebirge ins flache tal fließt. alles ist in sich gekehrt, doch gleichzeitig tauchen spitze steine auf, an denen man sich stößt und die einen innehalten lassen. in ihrem neuen buch geht es um menschen, die von umbrüchen abgelenkt und auf neue wege geführt werden, manchmal sind sie dabei gezwungen nochmal nach hinten zuschauen. am ende haben sie aber alle eins: eine kraft, die man nur haben kann, wenn man bei sich selbst angekommen ist. genau das verleiht dem buch eine stärke wie ich sie lange bei der autorin nicht mehr erlebt habe.

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