Am Anfang war es ziemlich schwer in das Buch hinein zu finden, was wahrscheinlich auch an den ausländischen Namen lag, an die man sich erst gewöhnen muss. Ungefähr zur Mitte hin baut das Buch tatsächlich Spannung auf und man findet dann auch Gefallen am Lesen. Die Elemente der Fantasie sind gut eingebaut und lassen einem nicht zu sehr über die Morde und Entwicklungen nachdenken. Alles in allem ist das Buch durchaus lesenswert und bringt einen gedanklich in eine andere Welt, in eine andere Stadt: Istanbul. Istanbul ist sehr gut beschrieben und man kann sich auch sehr gut in die Stadt hinein finden. Auch die verschiedenen Charaktereigenschaften der verschiedenen Nationen, die in dem Buch eine Rolle spielen sind gut gezeigt. Eindrucksvoll ist auch beschrieben wie verschiedene Glaubensgemeinschaften sich untereinander bekriegen, nur weil sie an unterschiedliche Götter, an unterschiedliche Symbole und an unterschiedliche Praktiken glauben. Ich denke, dass diese unterschiedlichen Praktiken, Religionen und die unterschiedlichen Gedankenwelten heute präsenter sind als zu irgendeiner anderen Zeit, auch hier in Deutschland, in denen ja verschiedene Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern und verschiedenen Glaubensteilen und Religionen zu uns kommen und ihre Abneigungen untereinander mit in unser Land bringen und damit auch Gewalt.
Glaubensbekenntnisse



