Barack Obama Ein amerikanischer Traum

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Inhaltsangabe zu „Ein amerikanischer Traum“ von Barack Obama

In diesen großartig erzählten, unsentimentalen Erinnerungen sucht der Sohn eines schwarzen afrikanischen Vaters und einer weißen amerikanischen Mutter nach der Bedeutung seines Lebens als farbiger Amerikaner. Es beginnt in New York, als Barack Obama erfährt, dass sein Vater - für ihn mehr ein Mythos als ein Mensch - bei einem Autounfall ums Leben kam. Dieser plötzliche Tod löst eine Odyssee der Gefühle aus. Sie führt zuerst in eine kleine Stadt in Kansas, von wo aus er den Spuren der Familie seiner Mutter auf der Wanderung nach Hawaii folgt. Dann nach Kenia, wo er dem afrikanischen Teil seiner Familie begegnet und mit der bitteren Wahrheit über das Leben seines Vaters konfrontiert wird. Am Ende führt sie zu einer Versöhnung mit seinem geteilten Erbe.

langatmig ...

— knacks1965
knacks1965

Absolut lesenswert, Ein sehr ausgesprochendes persönliches Buch. Eine Persönlichkeit auf den Weg zum 44. Präsidenten der USA.

— NicBooks
NicBooks

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  • Ein amerikanischer Traum

    Ein amerikanischer Traum
    butterflyinthesky

    butterflyinthesky

    14. July 2016 um 18:38

    Klappentext:Seit Barack Obama für das Amt des US-Präsidenten kandidiert hat, begeistert er die Menschen: Er verkörpert die weltweite Sehnsucht nach einer Politik des Friedens und der Menschlichkeit. Aufgewachsen unter ärmlichen Verhältnissen in Hawaii und Indonesien, musste Barack nach seiner Rückkehr in die USA erleben, wie er wegen seiner Hautfarbe diskriminiert wurde. Dies weckte seinen Ehrgeiz, der ihm zunächst eine glänzende juristische Laufbahn eröffnete und dann seinen furiosen Aufstieg als Politiker der Demokraten begründete. Wer nun seine Familiengeschichte liest, spürt, dass in ihm auch ein begnadeter Erzähler stecktMeine Meinung:Ich war schon lange ein Fan von Barack Obama. Ehrlich gesagt weiß ich nicht wieso, denn ich habe ja nichts mit der Amerikanischen Politik zu tun. Ich fand es toll mal etwas über sein Privatleben zu lesen. Vor allem weil es damals (und heute leider immer noch) richtig schwer war für Afro-Amerikaner respektiert und aufgenommen zu werden!

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  • Auch ein Präsident ist nur ein Mensch

    Ein amerikanischer Traum
    Daphne1962

    Daphne1962

    01. February 2016 um 18:11

    Barack Obama, derzeitige Präsident der vereinigten Staaten hat auch eine Familiengeschichte. Diese hat er in den 90er Jahren geschrieben und veröffentlicht. Viele fragen sich sicherlich, warum er noch einige Geschwister in Kenia hat. Oder warum er nicht so ganz dunkelhäutig ist, wie seine Halbschwester Auma, die häufig mal in den Zeitschriften zu sehen ist. Als er Präsident der USA wurde, habe ich mal gelesen, das er sich für Obdachlose arrangiert hat, direkt an der Basis im Armenviertel als Sozialarbeiter tätig war. Gute Voraussetzungen für so ein politisches Amt, wenn man die Basis kennt und erlebt hat.   Offen und ehrlich erzählt Barack Obama über seine Kindheit, seine Großeltern mütterlicherseits und wie seine Mutter seinen Vater kennenlernte. Das was er aus Erzählungen kannte über ihn. Er musste sich immer ein eigenes Bild machen, da dieser nach Afrika zurück ging und dort wieder heiratete und mehrere Kinder noch bekam. Als Barak als Jugendlicher seinen Vater dann eines Tages traf, merkte er schnell, was Phantasie und Wirklichkeit zu bedeuten haben. Schonungslos berichtet er über seine Zerrissenheit, die seine Hautfarbe bei ihm auslöste. Über die Jahre, die er in Indonesien aufgewachsen war mit seiner Mutter, seinem Stiefvater und seiner kleinen Schwester. Warum er wieder in die Staaten zurück ging und bei seinen Großeltern lebte. Er läßt uns quasi in sein Haus hinein und wir erleben, wie er so nach und nach seine afrikanische Familie kennenerlernt und wie er dort aufgenommen wurde.   Barack Obama beschreibt lebendig und vergnügt über seine Ausdauer, die er bei vielen Projekten zu Tage förderte oder wie unermüdlich er sich in der Sozialarbeit in Chicago mit neuen Ideen einbrachte. Gegen was für Mauern er angelaufen ist und was eine gute Planung bewirken konnte. Das waren schon alles Wegweiser für seine Zukunft. Da ahnte er wohl selbst noch nicht, wie weit er es mal bringen wird. Habe mich keine Minute bei dieser Autobiografie gelangweilt. Eine absolute Empfehlung, wenn man über interessante Menschen lesen möchte.

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  • Ein amerikanischer Traum (Barack Obama)

    Ein amerikanischer Traum
    NicBooks

    NicBooks

    21. May 2013 um 10:22

    {Originalausgabe 1995 »Dreams from My Father: A Story of Race and Inheritance« New York / Times Books } Ich kaufte das Buch, aber lies es noch mindestens ein halbes Jahr liegen, ich hatte gerade die Bücher der Clinton's gelesen und wollte das erst mal wirken lassen. Wer ist denn nun dieser Mann, der alles in Bewegung setzt, der die Menschen inspiriert. Vielleicht alles nur Hype? Nein. Das Buch lässt sich sehr gut lesen, sehr einfühlsam beschrieben, manchmal zum schmunzeln aber ohne Schnörkel. Man hat nicht das Gefühl man lese das Buch eines Politikers, sondern das eines selbstbewussten geprägten Menschen, der gerade neben mir sitzt bei einer Tasse Kaffee. Obamas Eltern stammen aus sehr unterschiedlichen Verhältnissen. Seine Mutter, Ann Dunham, wurde in einer Kleinstadt in Kansas geboren und wuchs dort auf. Nachdem ihre Familie nach Hawaii umzog, lernte sie Barack Obamas Vater kennen, einen Stipendiaten aus Kenia, der an der University of Hawaii studierte. Die beiden heirateten 1959, am 4. August 1961 wurde Barack geboren. Zwei Jahre später verließ Obamas Vater seine Familie, zunächst, um in Harvard seine Studie fortzusetzen, um als Ökonom für die Regierung in Kenia zu arbeiten. Der kleine Barrack musste lernen ohne Vater aufzuwachsen. Als Obama sechs Jahre alt war, heiratete seine Mutter erneut, einen Indonesier. Die Familie zog nach Indonesien und Obama ging dort vier Jahre in der Hauptstadt Jakarta zur Schule. Schließlich kehrte er nach Hawaii zurück, wo er die Highschool besuchte und bei seinen Großeltern mütterlicherseits lebte. Zu seiner Großmutter hat er ein sehr inniges Verhältnis, über seine Mutter sagte Obama später, »Sie war die größte Persönlichkeit in meinen Leben, sie war immer bemüht mir und meiner Schwester ein schönes Leben zu bereiten, obwohl es für sie nicht einfach war.Ich betraure jeden Tag meines Lebens das sie nicht mehr da ist.» Die Beziehung zum Vater ist sehr distanziert und schwierig, trotz allem wollte er den Erwartungen seines Vaters gerecht werden, erfolgreich sein und anerkannt. Das letzte Mal sah er seinen Vater, als Barack gerade mal zehn Jahre alt war. Sein Vater starb wenige Jahre später bei einem Verkehrsunfall. Barack war einundzwanzig Jahre alt. { Das war alles. Sie hatte aufgelegt. Ich setzte mich auf das Sofa, von der Küche her roch es nach angebrannten Spiegeleiern, ich starrte auf die Risse in der Wand, versuchte, mir über meinen Verlust klar zu werden. Mein Vater war ein Mythos für mich, übergroß und irreal. } Der plötzliche Tod des Vaters, ist für Obama ein einschneidendes Erlebnis in seinem Leben, was ihn heute noch sehr prägt. Obama verließ Hawaii um am Occidental College in Los Angeles zu studieren. Später zog er nach New York und schloss die Columbia University 1983 mit einem Bachelor of Arts ab. Auf der Suche nach seiner Identität und einem Lebensinhalt kündigte Obama schließlich seine Stelle als Financial Writer einer Consultingfirma in New York und machte sich 1985 nach Chicago auf dort wo er auf seine zukünftige Frau Michelle traf. Barack Obama und Michelle Robinson lernten sich 1989 in der Chicagoer Anwaltskanzlei Sidley & Austin kennen, wo sie als Anwältin tätig war und dem Praktikanten Obama als Mentorin zugewiesen wurde. Er bat sie, zu einem seiner Community-Organizing Treffen in Chicago zu kommen. Sie sagte zu und kam zu einer Veranstaltung, bei der sie Newsweek berichtete, dass er vor den Teilnehmern darüber gesprochen habe, die Lücke zwischen „der Welt, wie sie ist, und der Welt, wie sie sein sollte“ zu schließen. Michelle Robinson und Barack Obama trafen sich weiter und heirateten im Jahr 1992, sie haben zwei Töchter. Auf der Suche nach sich selbst, seinen Wurzeln, die vielen Stationen seines Lebens, haben aus Obama einen sehr nachdenklichen Menschen gemacht, die späteren Jugendsünden, wie er später zugab, die Reise nach Kenia und die Liebe zu seiner Frau Michelle lassen ihn zu einem selbstbewussten besseren Menschen werden. { Ich werde jeden Morgen aufwachen und hart für euch kämpfen.} Auf dem Weg in die Politik muss Obama viele Hürden mit sich nehmen, als afroamerikanischer Bürger hat er mehr als einen Kampf auszustehen, Ihm wird bewusst das er sich für die Minderheiten, sozial schwacher Menschen im Land einsetzen muss, er weiß selbst durch seine Kindheit und Jugenderlebnisse, wie sehr das sein Leben geprägt hat, durch Vorurteile und Diskriminierung. Seine Wurzeln, die er sowohl in der schwarzen als auch in der weißen Kultur hatte, mögen zu der aufgeschlossenen Vision beigetragen haben, die er Jahre später in die Politik einbrachte eine Vision, in der viele Ansichten Platz finden. Er nennt es einen "Beitrag zum Verständnis der Rassenprobleme in unserem Land''. Obama lässt tief blicken in seine Seele, was ihn persönlich bewegt, seine Unsicherheit in mancher Hinsicht, der Glaube an eine bessere Welt, die Liebe zu seiner Familie, aber er lässt auch jedem Leser mit einen Lächeln im Gesicht zurück. Entstanden ist eine Autobiografie, eine persönliche Reise des Barack Obama. {Die Erstausgabe erschien 1995 bei Times Books in New York, 18 Jahre sind vergangen (stand 2013), Kurz nach der Erscheinung dieses Buches starb seine Mutter an Krebs. Trotz der Rückschläge in seinem Leben hat Barack Obama Wort gehalten, er hat gezeigt das man mit Verstand, Herz und Glauben für eine gute Sache, den Weg meistern kann, das man eine ganze Generation in Bewegung setzen kann, das man Menschen verändern kann, man nicht nur geradeaus schaut sondern auch nach rechts und links. Das Buch ist daher auch für mich sehr bedeutend, weil Obama es schon 95' schrieb als er noch unbekannt war. Heute ist er der 44. Präsident der Vereinigten Staaten. Er verkörpert die weltweite Sehnsucht nach einer Politik des Friedens und der Menschlichkeit. 2009 wurde Barack Obama der Friedensnobelpreis verliehen.}

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  • Rezension zu "Ein amerikanischer Traum" von Barack Obama

    Ein amerikanischer Traum
    Puzzeline

    Puzzeline

    19. December 2010 um 14:53

    Meiner Meinung nach ist Barack Obamas Autobiographie ein bisschen zu langatmig gehalten. Man kann kaum die Motivation aufbringen, wirklich weiterzulesen, was eigentlich sehr schade ist. Denn im Grunde hat das Buch, wenn man sich denn bis zum Ende durchgerungen hat, eine interessante Botschaft und der Mensch Obama kommt einem deutlich näher.

  • Rezension zu "Ein amerikanischer Traum" von Barack Obama

    Ein amerikanischer Traum
    beate

    beate

    12. January 2010 um 11:34

    Es war sehr spannend, einen so detaillierten Einblick zu bekommen in das Leben und den Werdegang eines so berühmten und vielgelobteb Menschen. Bei den vielen Beziehungsabbrüchen und Integrationshürden ist es ersraunlich, dass aus ihm eine so gesunde Persönlichkeit geworden ist. Das Buch erscheint mir sehr ehrlich, er bemüht sich, zu beschreiben, was er erlebt hat, und nicht, sich selbst möglichst gut darzustellen. Teilweise wurde es mir etwas langweilig, als er seine Tätigkeit in Chicago beschrieb. Insgesamt aber ein sehr wichitges Zeitdokument, leider mit einem schlecht übertragenen Titel!

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  • Rezension zu "Ein amerikanischer Traum" von Barack Obama

    Ein amerikanischer Traum
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. January 2010 um 16:16

    Wer diesen Menschen verstehen will oder gar kennen lernen will, sollte nicht die Biografie von irgendjemand lesen wie z.B. von Christoph Marshall. Er sollte die Bücher von Obama lesen. Dieses Buch "Ein amerkianischer Traum" aus dem englischen "Dreams of my Father" ist eines der hervorragensten Bücher die ich je gelesen habe. Obama erzählt darin sehr viel über seine Familie in Afrika und die erste Besuche. Das Verhalten der Familie gegenüber Barack, der in Amerika das große Leben genießt, scheint teilweise gespalten zu sein. Die Beschreibungen die Er benutzt sind so tiefgründig, das man denken könnte man ist selbst dabei, bei jedem Schritt.

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  • Rezension zu "Ein amerikanischer Traum" von Barack Obama

    Ein amerikanischer Traum
    Penelope1

    Penelope1

    29. December 2009 um 16:05

    "Woran glaubst Du?" wird Barack Obama während seiner sozial engagierten Arbeit in Chicago eines Tages gefragt und wieder einmal wird ihm klar, dass er immer noch keine Antwort darauf geben kann... Dies ist seine Biographie, die der heutige US-Präsident bereits Mitte der 90er Jahre aufschrieb und veröffentlichte. Sie zeigt deutlich die Zweifel, Nöte und Unsicherheiten, mit denen "Barry" zu kämpfen hatte. Als Sohn einer amerikanischen Mutter und eines afrikanischen Vaters ist er innerlich unsicher und sucht nach seinen Ursprüngen. Man kann diese Frage nach dem "Wahren Ich" förmlich spüren, sie wird auf fast jeder Seite und in jeder beschriebenen Lebensphase mehr als deutlich. Egal ob auf Hawai, wo er die ersten Lebensjahre verbringt, oder in Indonesien und Chicago: Rassismus und die damit verbundenen politischen Auseinandersetzungen beschäftigten Obama ständig und er setzt sich für Gleichberechtigung und Recht ein - dabei spielt die Hautfarbe für ihn die geringste Rolle -, studiert später sogar Jura. In Kenia schließlich lernt er seine afrikanische Familie kennen, die er bedingt durch den frühen Weggang seines Vaters (Obama war gerade 2 Jahre alt), erst im Erwachsenenalter trifft und hier findet seine lange Suche endlich ein erfolgreiches Ende... Nun weiß er endlich, woran er glaubt und was er will! Ein tolles Buch, wer hätte gedacht, dass der heutige US-Präsident seine Gedanken und sein Leben so authentisch und interessant niederschreiben kann, dass er ein Leben hinter sich hat, das von Unsicherheit und innerer Zerrissenheit geprägt ist, und ein Leben vor sich hat, in dem er nun als Präsident der Vereinigten Staaten tatsächlich die Möglichkeit bekommen hat, sich für seine Ziele und seine Hoffnungen intensiv und wirksam einzusetzen... Wenn ich nun an den Präsidenten der Vereinigten Staaten denke, sehe ich "Bar " oder auch "Barry" vor mir, auf der Suche nach seinem Weg, den er hoffentlich auch nun in seiner wohl wichtigsten Rolle weitergehen wird... Wirklich lesenswert und empfehlenswert für alle, die Barack Obama auch als Mensch kennenlernen wollen!

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  • Rezension zu "Ein amerikanischer Traum" von Barack Obama

    Ein amerikanischer Traum
    wildfire

    wildfire

    29. December 2009 um 11:10

    ist keine biographie wie man sie kennt,vieles liest sich sehr politisch,anderes wieder sehr persönlich.besonders bemerkenswert ist die schilderung seiner jahrelangen arbeit an der basis (stadtteilarbeit)man kann auch sozialarbeit sagen.dieses wissen um die sorgen der "kleinen leute" und das was man in den medien sieht, lesungen und besuche in kinderheimen macht ihn sowohl als menschen als auch als präsidenten noch ein klein wenig mehr symphatischer.

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  • Rezension zu "Ein amerikanischer Traum" von Barack Obama

    Ein amerikanischer Traum
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. December 2009 um 20:14

    Dies ist eine frühe Biografie Obamas. Sehr gut verkauft hat sie sich, nachdem er der erste schwarze Präsident der USA wurde. Tatsächlich geschrieben hat er sie jedoch schon in der ersten Hälfte der neunziger Jahre und 2004 mit einem nachträglichen Vorwort versehen. Barack Obama erzählt flüssig und intelligent die Geschichte seiner Familie. Auf der einen Seite die seiner weißen amerikanischen Mutter und deren Eltern, die auf Hawaii leben. Die Ehe seiner Eltern hält nur sehr kurz. Er wächst im Familienkreis auf Hawaii auf, unterbrochen von einigen Jahren in Indonesien, wohin die Mutter ein zweites Mal geheiratet hat. Als junger Student kommt er über Los Angeles und New York nach Chikago, wo er seine politische Neigung zum Beruf zu machen versucht und einige Jahre wichtige, soziale Stadtteilarbeit leistet. Immer sind ihm deutlich seine Hautfarbe bewusst, die Diskriminierungen und Probleme sind immer präsent und er ist eigentlich immer auf der Suche nach seiner Identität. Erst eine Reise nach Kenia, zu der Familie seines inzwischen verstorbenen Vaters, lässt ihn zu seinen Wurzeln finden. Die Familie nimmt ihn warm und herzlich auf und er erfährt viel über seinen Vater, den er selbst kaum kannte. Hier schließt sich der Kreis und Barack kommt zur inneren Ruhe und Zufriedenheit. Nach dieser ersten Keniareise beginnt er sein Jurastudium in Harvard, kehrt dann nach Chikago zurück und beginnt sein politisches Wirken. Hier endet das Buch und der Obama, der international bekannt und schließlich Mr. President wird, liegt noch in der Zukunft... Mir hat das Buch gut gefallen, es ist sehr persönlich und natürlich auch politisch, aber eben nicht ausschließlich. Es fallen einige Fachbegriffe, mit denen man, wenn man kein US- Amerikaner ist, nichts anfangen kann. Aber die kann man ja nachschlagen. Wenn man -wie ich- dazu zu faul ist, liest man halt einfach drüber weg.... :-)

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  • Rezension zu "Ein amerikanischer Traum" von Barack Obama

    Ein amerikanischer Traum
    FranziDerBuecherWurm

    FranziDerBuecherWurm

    17. December 2009 um 20:03

    Ein sehr interessantes Buch und man lernt Barack Obama und auch seine Familie etwas nähr kennen. Auch das Leben als schwarzer in Amerika wurde sehr gut beschrieben undman konnte sich sehr gut hineinversetzen. Besonders schön fand ich beschrieben als er in Kenia war!

  • Rezension zu "Ein amerikanischer Traum" von Barack Obama

    Ein amerikanischer Traum
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. November 2009 um 15:55

    Zwar lese ich noch an diesem Werk, doch kann ich schon kurz dazu etwas schreiben.. In meinen Augen ein gutes und aufbauendes Buch, ein wenig traurig ab und zu, aber auch irgendwie schwer zu lesen.

  • Rezension zu "Ein amerikanischer Traum" von Barack Obama

    Ein amerikanischer Traum
    Arthanis

    Arthanis

    11. August 2009 um 21:31

    sehr interessant und las sich sehr gut. Keine Autobiografie im eigentlichen Sinne, aber sehr persönlich. Machte mir den Mann noch sympathischer. Wenn man bedenkt, dass das Buch bereits vor 15 Jahren geschrieben wurde...

  • Rezension zu "Dreams from My Father" von Barack Obama

    Ein amerikanischer Traum
    halbkreis

    halbkreis

    13. April 2009 um 23:55

    Es klingt fast schon unglaublich, was für eine abwechslungsreiche und interessante Biografie Barack Obama hat. Er erzählt von der Kindheit auf Hawaii und in Indonesien, seiner Arbeit in den Armenvierteln von Chicago und seiner Spuernsuch in Kenia. Das Ganze ist sehr gut, offen, ehrlich und fließend geschrieben, Obama ist echt ein toller Erzähler. Wenn man sich dann noch vorstellt, dass diese unglaubliche Geschichte und tolle Erzähweise nicht von irgendwem, sondern dem aktuellen Präsidenten der USA stammen - wow.

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