Barack Obama Von euch will ich singen

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Inhaltsangabe zu „Von euch will ich singen“ von Barack Obama

Barack Obama, der 44. Präsident der USA, ist stolz auf seine Töchter Malia und Sasha. Sie werden ihren Weg gehen, da ist er sich sicher. Wen sie sich einmal zum Vorbild nehmen werden, kann er nicht wissen. Aber er kann ihnen von großen Menschen der Geschichte erzählen: von Helen Keller, die blind und taub war und doch eine große Lehrerin wurde, von Martin Luther King, der den Traum von der Gleichheit aller Amerikaner träumte, vom weisen Indianerhäuptling Sitting Bull und vielen anderen, die ihrem Land Ehre gemacht haben. Sie alle sind Teil einer großen Familie. Das Bilderbuch des amerikanischen Präsidenten ist eine Liebeserklärung an seine Töchter und ein großes Plädoyer für Toleranz.

Gerade in der heutigen Zeit so wichtig!

— die_tanja_
die_tanja_

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  • Rezension zu "Von euch will ich singen" von Barack Obama

    Von euch will ich singen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. December 2011 um 19:52

    - Für den Frieden ist es nicht notwendig, dass aus Adlern Krähen werden. - Gibt es momentan einen sympathischeren Familienvater, der in der Politik tätig ist, als Barack Obama? Mir persönlich würde eigentlich nur noch Nelson Mandela einfallen, der aber wohl eher als sympathischer Großvater die Herzen erfreuen wird. Angela Merkel hat gar keine Kinder, Sarkozy scheint selbst noch ein Kind zu sein und wenn wir an England denken, dann wohl eher an die königliche Familie und die Zwänge, die das Leben eines Royals bestimmen. Die Obamas erscheinen eine immer glückliche Familie zu sein, in der einfach alles stimmt. Sie strahlen nicht nur diese typisch amerikanische Leichtigkeit aus, sondern glühen nahezu vor Harmonie. Nun sind das natürlich medial aufbereitete Bilder, die auch ein bestimmtes Gefühl und positive Gedanken transportieren sollen. Doch wenn man Barack Obamas kleines Buch liest, hat man den Eindruck, dass dieser Mann seine Töchter abgöttisch liebt. Das Buch ist wirklich wie ein kleiner Brief aufgebaut, in dem Obama immer wieder fragt: "Habe ich euch gesagt,...". Die Fortsetzungen lauten: ... wie einfallsreich ihr seid ... wie klug ihr seid ... wie tapfer ihr seid ... dass ihr heilen könnt ... dass jede von euch ein eigenes Lied hat ... dass ihr stark seid ... wie wichtig es ist, die Opfer, die andere gebracht haben, zu ehren ... dass ihr freundlich seid ... dass ihr nie aufgeben dürft ... dass ihr große Forscher seid ... dass ihr Einfluss habt ... dass ihr zu einer großen Familie gehört ... dass ihr stolz sein sollt, Amerikaner zu sein ... dass Amerika aus allen nur möglichen Menschen zusammengewürfelt ist Mit jeder Frage spornt er die Mädchen an selbstbewusst und souverän zu sein. Sie sollen sich ihrer Eigenschaften bewusst sein und gleichzeitig spüren, dass dort ein Mann ist, der sie ermutigt für ihre Vorstellungen zu kämpfen. Er steht wie ein unsichtbarer Begleiter hinter ihnen und gibt ihnen Kraft. Gleichzeitig ist das Buch aber auch urpatriotisch. Alle Aussagen stehen in gewisser Weise mit dem amerikanischen Bewusstsein in einer Verbindung. Dieser Eindruck wird noch dadurch verstärkt, dass zu jeder Frage ein amerikanischer Bürger aufgeführt wird, der die entsprechenden Merkmale verkörpert. Neben der in Europa eher unbekannten Schriftstellerin Helen Keller werden auch Albert Einstein und Abraham Lincoln genannt. Die Illustratorin Loren Long hat zu den einzelnen Textpassagen wunderschöne Bilder erschaffen, auf denen sogar der Hund der Obamas vorkommt. Eine Doppelseite widmet sich immer einem Thema. Links sieht man einer der oben aufgeführten Fragen. Darunter stehen Malia Ann und Natasha Obama. Zu ihnen gesellt sich ein Kind, dass die jeweilige Eigenschaft mit Hilfe eines Utensils oder anhand seiner Kleidung verkörpert. Alle schauen auf die rechte Seite, auf der sich ein Bild des jeweiligen Amerikaners befindet, der bei seiner typischen Tätigkeit dargestellt wird. Da die jeweiligen Kinder immer auf der linken Seite verbleiben wächst die Gruppe mit jedem Umblättern. Zum Schluss fügen sie sich in eine große Gruppe von Jungen und Mädchen, die die Vielfalt der amerikanischen Gesellschaft widerspiegeln. Long schafft es aus meiner Sicht in hervorragender Art und Weise zwischen verschiedenen Gestaltungsfromen zu wandern. Jedes Bild wird der Person gerecht und stellt sie in geeigneten Positionen und gut gewählten Farbkompositionen dar. Zudem sind nicht zu viele Details enthalten, die von dem Gehalt des Textes ablenken könnten. Wie oben schon erwähnt ist der Text natürlich sehr amerikanisch und bedient eventuell Vorstellungen und gesellschaftliche Ideen, die von einem durchschnittlichen Europäer nicht immer nachvollzogen werden können. Und gerade für Kinder ist es schwer etwas mit den berühmten Personen, die nicht zu ihrer Lebenswelt gehören, zu verbinden. Daher kann ich dieses Buch leider, obwohl es so schön illustriert ist und einen so rührenden Text enthält, nicht für Kinder empfehlen. Am Ende befinden sich zwar zu allen Personen Kurzbiografien, auf die jedoch 5- bis 11-jährige Mädchen und Jungen wahrscheinlich keine Lust haben werden. Ich gehe hier wohlgemerkt von einem durchschnittlichen Kind aus. Interessierten Jugendlichen und Erwachsenen rate ich aber sogar dazu, dieses Buch zur Hand zu nehmen. Es macht Mut, es gibt Kraft und es streichelt die Seele.

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  • Rezension zu "Von euch will ich singen" von Barack Obama

    Von euch will ich singen
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    17. November 2011 um 09:48

    Ja, auch das ist Amerika. Vielleicht ist es gerade so, wie es der amerikanische Präsident Barack Obama in einem Brief an seine Töchter hier beschreibt. Ein Brief, der aber darüber hinaus an alle Kinder Amerikas und geht und in seinen tiefen philosophischen Dimensionen an alle Kinder der Welt. An den Lebensbeispielen von Menschen und ihren Werken erzählt Obama von dem, was Amerika ausmacht. Welche Werte es aufgebaut haben und auch in Krisen immer wieder neu sich entwerfen lassen. Da wird erzählt von Georgia O`Keefe, die Obama beibrachte, „die große Schönheit in den kleinen Dingen zu sehen.“ Am Beispiel Albert Einsteins beschwört er die Tatsache, dass die Vorstellungskraft seiner und anderer Kindern große Ideen hervorbringen kann. Den Baseballspieler Jackie Robinson, der den Amerikanern zeigte, „wie man Angst Respekt verwandelt und Respekt in Bewunderung“, kennen die jungen deutschen Leser diesen schönen Buches wohl nicht. Dafür aber den Sioux-Indianer Sitting Bull, dessen Weisheit ganze Nationen berührte. Die Sängerin Billy Holiday, eine Frau, die die Menschen „mit ihrer Stimme voller Trauer und Freude“ bis heute berührt, kennen die das Buch vorlesenden Erwachsenen vielleicht, ebenso wie die taubblinde Helen Keller und ihren Kampf „durch eine lange, stille Dunkelheit.“ Jane Adams war eine Frau, die sich um die Armen kümmerte und Kindern half, sich geistig zu entwickeln. Martin Luther King, Neil Armstrong, Cesar Chavez und Abraham Lincoln und George Washington sind weitere Beispiele, die Barack Obama seinen Kindern zur Orientierung für ihr Leben ans Herz legt, bevor er am Ende den Charakter und die Kraft Amerikas beschwört: „Menschen aller Rassen, Religionen und Überzeugungen. Menschen von der Küste und aus den Bergen. Menschen, die uns mit ihrer Wärme erfüllt haben, indem sie ihre einzigartigen Gaben mit uns teilten und uns Mut machten, uns gegenseitig zu stützen, damit wir nicht müde werden, das Gute in unserem Land zu fördern und zu mehren.“ Die Illustration von Loren Long geben dem Buch seine ganz besondere Prägung, ein Buch, in dem Barack Obama nicht nur eine Liebeserklärung an seine eigenen Töchter singt, sondern das auch ein großes Plädoyer für Freiheit, Menschenwürde und Toleranz ist.

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