Alle Bücher von Barbara A. Ropertz

Neue Rezensionen zu Barbara A. Ropertz

Neu

Rezension zu "Das Wissen des schwarzen Obsidians" von Barbara A. Ropertz

Ausbaufähige Geschichte, die mich nicht mitgerissen hat
jenny_wenvor 2 Jahren

Ich muss sagen, ich habe mir etwas mehr von dem Buch versprochen, als ich es bei Netgalley angefragt hatte. Der Klappentext war sehr interessant zu lesen und ich dachte, das wäre etwas für mich.
Doch auch nach über 50% lesen, hatte keine Beziehung zu den einzelnen Figuren und auch nicht zu der Geschichte. Für mich wirkte es etwas zu sehr runter geschrieben. Es tut mir leid, dass ich das so schreibe, aber diese Geschichte hat so viel Potenzial, doch das wurde leider nicht ausgeschöpft. Mir fehlte die Spannung, die es durchaus in Fantasy-Geschichten gibt. Es passierte mir einfach zu wenig.
Da sind die beiden Menschen, die auf Odin treffen, bzw. schon lange mit ihm zusammen gearbeitet hatten. Diese drei müssen fliehen und zerstören nebenbei sämtliche Schaufenster und spiegelnde Flächen, um den Verfolgern es schwerer zu machen, ihnen zu folgen. Sie kommen bei URD, einer Norne, unter und Marie und Jonas erfahren ein wenig über den schwarzen Obsidian und warum dieser erschaffen wurde. Gemeinsam schauen sie in den Rauch, der aus einer Schale aufsteigt, in die Vergangenheit. Da wurde ich ein wenig an Harry Potter erinnert. 
Ich habe das Buch nach über 50% abgebrochen, weil ich mich schon lange damit gequält habe, weiter zu lesen. 
Mein FAzit:

Eigentlich kann ich keine Bewertung abgeben, weil ich das Buch abgebrochen habe. Doch bei vielen anderen Büchern habe ich ebenfalls eine Bewertung vorgenommen. Ich vergebe 2 Sterne, denn diese Story hatte durchaus sehr viel Potenzial, doch sie wurde leider nicht ausgenutzt. Auch die Figuren sind noch ausbaufähig.

Kommentieren0
68
Teilen

Rezension zu "Das Wissen des schwarzen Obsidians" von Barbara A. Ropertz

Schöne Idee, schlechte Umsetzung
orlando123vor 2 Jahren

DIE GESCHICHTE

Als Asgard der unmittelbaren Zerstörung bevorsteht, gibt Odin sein Wissen an einen schwarzen Obsidian weiter, damit dieses nicht mit seinem Untergang verloren geht. Der Obsidian zerbricht jedoch und die Bruchstücke gehen verloren.

Jahre später sucht Odin, der Asgard‘s Untergang überstanden hat, nach den Bruchstücken des Steines. Getarnt als Professor bittet er die Studentin Marie im Kölner Stadtarchiv nach einer Karte zu suchen, die sie auch findet, doch dann stürzt das Stadtarchiv ein und Odin, Marie und Jonas, ein weiterer Student, müssen vor den Lakaien Lokis‘ fliehen.

 

MEINE MEINUNG

Vorab sollte ich erwähnen, dass ich das Buch nach 45% abgebrochen habe, da ich mich nicht weiter zwingen wollte abends zu lesen obwohl ich überhaupt keine Lust mehr habe. Unter diesem Aspekt ist klar, dass ich mich in diesem Teil der Rezension auch nur auf die ersten 45% beziehen kann.

 

Die Welt

Das aktuelle Geschehen spielt im modernen Köln, auch wenn man davon nicht viel mitbekommt. Einzig der Start im einstürzenden Stadtarchiv und die wiederholte Erwähnung des Rheins lassen auf diesen Standort schließen, was sehr schade ist.

Die Erzählungen finden, sofern ich es nachvollziehen kann, hauptsächlich vor dem Untergang in Asgard statt. Auch hier wird kaum auf die Umgebung eingegangen, was ich als sehr schade empfand.

 

Die Charaktere

Mit den Charakteren wurde ich am meisten enttäuscht. Die Charaktere haben einen netten Start. Jeder wird einmal vorgestellt und erhält einige Charakterzüge, ja, aber viel Tiefe gibt es leider nicht. Die Erzählperspektive weiß einfach alles, jedoch verwirrt dies oftmals sehr.

 

Die Geschichte

Hier ist zu sagen, dass die Autorin sich sehr viel Mühe gegeben hat die nordische Mythologie und ihre Figuren zu recherchieren. Auch die Idee die nordische Mythologie in unserer Zeit anzusiedeln fand ich super, weshalb ich mich auch dafür entschieden habe es zu lesen. Leider hapert es an der Umsetzung doch sehr. Beim Lesen kam aber leider so gar keine Spannung auf und auch der Sinn für das nahende Abenteuer fehlte völlig. Zwischendurch wird das aktuelle Geschehen immer wieder mit Erzählungen von der Entstehung des schwarzen Obsidian unterbrochen, die manchmal so plötzlich kommen, dass man kaum weiß ob es nun Erzählung oder aktuelles Geschehen ist, was man gerade liest. Auch die Handlungen der Charaktere sind für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Alleine die Tatsache, dass Odin den beiden Studenten als Professor begegnet und nach einer kurzen Erklärung a la „Ach übrigens, ich bin kein Professor, sondern Odin, ein Gott aus der nordischen Mythologie.“  Es einfach akzeptiert wird und die beiden monatelang ohne ein weiteres Wort dem Gott folgen, finde ich absolut nicht nachvollziehbar.

 

MEIN FAZIT

Wie bereits zuvor geschrieben, habe ich das Buch nach 45% abgebrochen, obwohl ich dies normal nur sehr selten tue. Die Geschichte und ihre Charaktere konnten mich nicht packen und dank des schlechten Satzes in der Datei, die ich erhalten habe, wurde der Lesefluss so enorm gestört, dass ich mich dazu zwingen musste überhaupt so weit zu lesen.

Die Idee die nordische Mythologie in unserem modernen Deutschland anzusiedeln halte ich für sehr gut, leider hat die Umsetzung mich jedoch überhaupt nicht überzeugen können.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Das Wissen des schwarzen Obsidians" von Barbara A. Ropertz

Eine schöne Idee und gute Ansätze waren vorhanden, aber leider hat mir die Umsetzung nicht zugesagt
steffis-und-heikes-Lesezaubervor 2 Jahren

Kurzbeschreibung:
Asgard, das Heim der Götter, ist dem Untergang geweiht, seine Zerstörung steht unmittelbar bevor. Um den gewaltigen Wissensschatz seiner Zeit vor der Vernichtung zu bewahren, sieht Göttervater Odin nur einen Ausweg: Er muss sein Wissen dem schwarzen Obsidian anvertrauen. Doch der Stein zerbricht unter der enormen Wissenslast und die einzelnen Bruchstücke gehen verloren.

Viele Jahre nach dem Untergang Asgards ist Odin noch immer auf der Suche nach den Splittern des Obsidians. Hinweise auf ihren Verbleib könnten ihm die Karten geben, die er vor der Zerstörung Asgards anfertigte, um die Bewegungen der Bruchstücke verfolgen zu können. Doch auch Odins Gegenspieler Loki weiß von der Kraft des Obsidians und setzt alles daran, die Karten in seinen Besitz zu bringen. Einige davon scheinen ihren Weg ins Kölner Stadtarchiv gefunden zu haben. Dort arbeitet Marie, eine junge Praktikantin, die gemeinsam mit ihrem Freund Jonas plötzlich zwischen die Fronten der Götter gerät …

Meinung:
Ich muss ja sagen, dass ich Göttergeschichten zwischendurch ganz gerne mag, weshalb mit der Klappentext gleich angesprochen hat. Dabei war ich auch wirklich gespannt, wie die Welt der alten Götter mit der modernen Zeit verbunden wurde.

Nach beenden des Buches muss ich leider sagen, dass ich nicht ganz das bekommen habe, was ich mir erhofft hatte.

Ich hatte mir eine spannende Jagd auf den Obsidian vorgestellt und im Ansatz hab ich das schon bekommen, aber eben nur zu einem kleinen Teil. Und auch wenn die Verbindung zwischen der alten und der modernen Welt immer mal wieder erkennbar war, wurden die Möglichkeiten nur angedeutet, da der Großteil der Geschichte einfach nur Vergangenes erzählt. Immer wieder schauen Odin, Marie und die anderen Mitstreiter in die Achatschale der Norne und Verfolgen den Weg des Obsidians in der Vergangenheit.

Ab und an und in Einschüben hätte mir dieses Stilmittel echt gut gefallen, vor allem weil dabei viele alte Sagen aufgegriffen und doch interessant aufgearbeitet werden, aber in der Menge war es mir einfach zu viel. Denn so ist in der Gegenwart kaum etwas passiert und wenn doch mal Lokis Schergen angegriffen haben, wurde dies extrem schnell abgehandelt. Deshalb ist auch kaum Spannung entstanden und wenn doch, konnte diese oft nicht über einen längeren Zeitraum hinweg aufrechterhalten werden.

Durch die Menge an Rückblenden und der aufgearbeiteten Infos darin hatte ich oft auch ein paar Probleme der Handlung komplett zu folgen und alle Figuren zuzuordnen. Zum einen lag dies an der Menge und Vielfalt der Informationen, aber auch daran, dass die Autorin sich leider ein bisschen wenig Zeit für ihre Charaktere und Wesen genommen hat. Klar, erfährt man das ein oder andere über sie, aber in der Gesamtbetrachtung sind die Ausführungen eher oberflächlich und es fehlt ihnen einfach an Tiefe.

Aber auch die Art, wie die Autorin viele verschiedene Sichten und Geschehnisse gleichzeitig erzählt, hat mich vor allem anfangs immer wieder verwirrt und es mir schwer gemacht, diese zuzuordnen. Nämlich einfach hintereinander weg und zumeist ohne Leerzeilen oder andere optische Trennungen im Text. Damit hab ich mich doch etwas schwer getan.

Auch das Ende konnte es leider nicht mehr herausreißen. Ich fand es nicht wirklich zufriedenstellend und vor allem hat es mich nach der vorherigen langsamen Erzählweise doch einfach überrumpelt.

Fazit:
Das klingt jetzt alles ziemlich negativ und ich muss die Kritikpunkte auch auf jeden Fall loswerden, aber ich will nochmal betonen, dass oft gute Ansätze vorhanden waren und ich die Geschichte vom Grunde her recht interessant fand. Viele Ideen haben mir gut gefallen, auch wenn die Umsetzung zumeist leider nicht mein Geschmack war. Doch auch wenn Potential erkennbar war, kann ich leider nicht mehr als gute 2 Sterne vergeben.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 14 Bibliotheken

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks