Barbara Büchner

 3.4 Sterne bei 182 Bewertungen

Lebenslauf von Barbara Büchner

Barbara Büchner war Journalistin, ehe sie als freie Schriftstellerin mittlerweile über 50 Titel für renommierte Verlage verfasste. Werke aus ihrer Feder wurden in verschiedene Sprachen, sogar ins Vietnamesische, übersetzt. Ihr Lieblingsgenre ist der klassische Mystery-Roman, in dem immer eine Frau die Hauptrolle spielt, oft mit Elementen der »dark fantasy« und der dunklen Erotik durchmischt. Die Ideen bezieht sie aus ihren eigenen Ängsten: »Man kann das kalte Grauen nur vermitteln, wenn man es selber empfindet. Mir ist die Welt unheimlich, und ich suche dieses Unheimliche zu bannen, indem ich es in Worte fasse. Meistens fürchte ich mich dann vor meinen eigenen Geschichten.«

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Der schwarze See (Edition Barbara Büchner 1)

 (1)
Neu erschienen am 13.04.2020 als E-Book bei Ashera Verlag.

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Neue Rezensionen zu Barbara Büchner

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Rezension zu "Der schwarze See (Edition Barbara Büchner 1)" von Barbara Büchner

Uobs in Blauenswede
Frank1vor 2 Monaten

Klappentext:

Hüte dich vor Dingen, die Menschen waren
und nicht mehr sind,
vor Dingen, die Menschen sein wolle
und keine sind,
und vor Dingen, die wie Menschen aussehen
 und keine sind.

Ein Stausee, auf dessen Grund sich Mysteriöses abspielt, monströse Kreaturen aus einer anderen Welt, die ein Städtchen bedrohen und fünf Jugendliche, die das verhindern wollen …Erfolgsautorin Barbara Büchner schuf mit „Der schwarze See“ einen düsteren Phantastikroman in lovecraftscher Tradition.


Rezension:

Die 16-jährige Birgit ist alles andere als begeistert, als sie erfährt, dass sie zusammen mit ihrer Mutter 4 Wochen Urlaub bei deren Freundin in einem abgelegenen Kaff verbringen soll. Ein abgelegener Stausee ist nicht gerade das Traumurlaubsziel einer Punkerin wie sie. Die Erinnerung an den letzten gemeinsamen Besuch vor einigen Jahren ist alles andere als gut, zumal die Freundin ihrer Mutter einen äußerst nervigen Sohn hat. Am Ziel angekommen erfährt Birgit jedoch von mysteriösen Vorgängen, die sie zuerst als Spinnereien abtut. Doch es stellt sich heraus, dass mehr dahintersteckt – und Birgit steckt plötzlich mittendrin.

Bei Barbara Büchners Roman handelt es sich um eine eher düstere Urban Fantasy mit jugendlichen Protagonisten. Das Buch stellt ein durchaus interessantes Jugend-Abenteuer rund um mysteriöse Vorkommnisse dar. Dabei gelingt es der Autorin, ihre Leser das eine oder andere Mal zu überraschen. Nicht ganz so überzeugen konnte mich dagegen das Ende mit dem ‚Männern in Schwarz‘.

Neben der Protagonistin nehmen überwiegend andere Jugendliche ähnlichen Alters die Hauptrollen ein. Dass sich auch der Sohn der Freundin der Mutter als weitaus weniger nervig als von Birgit befürchtet herausstellt, dürfte bei einer Geschichte dieser Ausgangslage wohl keinen überraschen. Auf eine Romanze verzichtet die Autorin allerdings erfreulicherweise.

Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus Sicht eines Beobachters in einer relativ einfach gehaltenen Sprache. Der Spannungsaufbau bis zum Finale hin funktioniert.

Ein Hinweis am Rande: Das Aufstauen eines Stausees ist ein langwieriger Vorgang, bei dem der Wasserspiegel sehr langsam steigt. Dass jemand, der in ein zum Überfluten freigegebenes Haus zurückkehrt, überraschend von den Wassermassen erfasst werden könnte, wie die Protagonisten vermuten, wäre also nicht möglich.


Fazit:

Diese potenziell eher düster angelegte Urban Fantasy kann mit neuen Ideen punkten ohne in Jugendbuch-Clichés abzurutschen.


- Blick ins Buch -

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Rezension zu "Doktor Watson und das Geheimnis der Affenmumie (Baker Street Tales 8)" von Barbara Büchner

Das Geheimnis der Affenmumie
Elmar Hubervor 2 Monaten

„Noch bevor ich das Leinentuch auseinanderfaltete, spürte ich, wie ein Gefühl des Abscheus mich übermannte – mich, einen altgedienten, abgebrühten Militärchirurgen! Ich kann das Gefühl wirklich nur mit Dorits Worten beschreiben: Es war, als ob ich Ungeziefer anfasste – ein riesiges, staubiges, übel riechendes Stück Ungeziefer, das jeden Augenblick in meiner Hand zu zappeln und zu krabbeln anfangen würde!“


STORY
Eine wenig schmeichelhafte Bemerkung seines Freundes Sherlock Holmes über seine deduktiven Fähigkeiten, weckt in John Watson gleichermaßen Wut wie Ehrgeiz. Kaum hatz Holmes London verlassen, bietet sich dem Doktor bereits die Möglchkeite, sich zu beweisen. Mrs. Hudson tritt mit einer merkwürdigen Geschichte an ihn, in dessen Eigenschaft als Holmes‘ „Vertreter“, an ihn heran.

Im Haus, in dem ihre Nicts Dorit als Hausmädchen arbeitet, sei ein Paket angekommen, das sich von selbst bewegt habe. Obwohl dr Inahlt lediglih aus einigen trockenen Krümeln und einem Stoffetzen bestand.

Nach einigen Untersuchungen ist sich Watson sicher – das geheimnisvolle Kästchen befindet sich inzwischen in Mrs. Hudsons Wohnung –, dass das Behältnis die mumifizierte Pfote eines Affen enthalten hat. Jetzt gilt es herauszufinden, was es mit dem Fund auf sich hat.


„Ich muss gestehen, mir war ziemlich weich in den Knien, während ich am Straßenrandwartete und nach einer Droschke Ausschau hielt. Mir war zumute wie einem Hobby-Archäologen, der ein wenig im Sand der Wüste herumkratzt und dabei die zwei steinernen Tafeln des Moses entdeckt. Mein erster eigener Fall, und ich stieß auf ein so ungeheuerliches Artefakt! Es war zu schön, um wahr zu sein.“


MEINUNG
Folge 8 der „Baker Street Tales“ nutzt den Reihentitel richtig aus und erzählt zum ersten Mal eine Geschichte, in der Sherlock Holmes lediglich zu Beginn als unsympathischer Stichwortgeber vorkommt. Der Rest der Erzählung bleibt dem gutmütigen Doktor Watson überlassen, dessen Vorgehen zur Aufklärung des Falls, Absicht oder nicht, sich von den deduktiven Methoden seines Mitbewohners merklich unterscheidet.

Freundschaftliche Verbindungen zum Britischen Museum, zum Bischof und zu einem Spezialisten des Okkulten bringen immer neue Theorien über die geheimnisvolle Mumienhand auf den Tisch. Sind Dorits Dienstherren lediglich harmlose Anhänger Pseudo-okkulter Veranstaltungen, wie sie in Londons Oberschicht gerade in Mode sind? Ist das Objekt tatsächlich die „gedörrte Hand eines abscheulichen Schneemenschen“, die aus einem tibetischen Kloster gestohlen wurde und die tödliche Kräfte besitzt? Handelt es sich wirklich ein religiöses Artefakt aus der Zeit König Salomons, das schon in der Bibel erwähnt wurde? Oder ist das alles am Ende ein abgekartetes Spiel von Holmes, der seinem Kompagnon einen Streich spielen will?

Um dieser Vielzahl an Theorien gerecht zu werden, bewegt sich Watson wie eine Flipperkugel zwischen seinen Informanten hin und her, ohne dass sich eine deutliche und logische Spur abzeichnet. Die Fülle an teils abstrusen Informationen und Möglichkeiten bringt es auch mit sich, dass der Fall „Affenmumie“ bis zum Ende nicht richtig rund werden will. Statt an gegebener Stelle auf eine Zielgerade einzuschwenken und das Tempo anzuziehen, bleibt alles vage. Eine Nebenhandlung um vergiftete Pralinen trägt auch nicht zur Straffung der Spannungskurve bei. Immerhin bleibt Barbara Büchner ihrer Linie der Baker Street-Novellen („Der geheimnisvolle Mister Scrabb“, „Das Geheimnis von Rougemont“) treu und webt wieder eine angenehme Portion Mystik-Flair in die Story ein.

FAZIT
Man gönnt dem sympathischen Doktor seinen ersten eigenen Fall. In Sachen Zielstrebigkeit muss er jedoch noch nachlegen.

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Rezension zu "Tod in der Villa Verbena: Ein Toskana-Krimi" von Barbara Büchner

Ungewöhnliche kriminelle Energie tobt in der Toscana
Tine13vor 3 Monaten

Die Münchner Sportstudentin Juliane Emser, erbt unverhofft die Villa und das Weingut ihres Onkels in der Toscana. Sie ist deshalb erst einmal bass erstaunt, hat ihr Onkel doch selbst Nachkommen, denn sie weiß von ihrem Cousin Adam und zwei Cousinen Emilia und Dorothea. 


Da sie zwar keine Villa, aber gerade ein wenig Geld gut gebrauchen könnte, beschließt Juliane ihre Verwandtschaft in der Toscana zu besuchen und mit ihnen eine Lösung zwecks Aufteilung der Erbschaft zu finden. Dazu rät ihr auch ihre Anwältin. 


Als sie in der Villa Verbena ankommt, passieren aber merkwürdige Dinge, verborgene Erinnerungen werden geweckt, denen Juliane unerschrocken auf den Grund geht……




Der Toscana-Krimi „Tod in der Villa Verbena“ von Autorin Barbara Büchner, ist im herkömmlichen Sinn kein klassischer Krimi, sondern wohl mehr eine ungewöhnliche kriminelle Geschichte, die in der Toskana spielt.


Hauptsächlich rankt sich die Handlung um einen ziemlich fiesen Onkel, der ein Erb-Chaos hinterlässt und ziemlich viele Rätsel, die teils mafiöse Züge annehmen. Es geht um Wein, alte Feindschaften, Wetten und Hundekämpfe! Eine andere Welt, in welche die unbedarfte Münchner Nichte da hineingerät. Es ist teils spannend keine Frage, aber unter einem Krimi stelle ich mir dann doch etwas anderes vor. Die Geschichte ist erstaunlich, überraschend, für mich sogar teils etwas unwirklich und gruselig. Während der Lektüre habe ich mich gefragt, wie real könnte das Geschehen sein?


Die Figuren wirken dabei natürlich ein wenig überzeichnet, jedoch kann man sich das Geschehen in einem kleinen toskanischen Dorf am Ende dann dennoch vorstellen. Die Autorin überzeugt mit einem angenehmen Schreibstil, für meinen Geschmack fehlte das Gefühl und die Lebendigkeit, die Figuren wirkten auf mich eher marionettenhaft.




Mein Fazit:


Ein spannungsvolle Geschichte mit unerwarteten Wendungen, teils ein wenig langatmig, aber vielgestaltig. Die Handlung hat mich überrascht, da ich vom Titel her eigentlich mehr einen Krimi erwartet habe. Vergebe solide drei Sternchen, für diese doch recht unterhaltsame Story.

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Cover des Buches Tod in der Villa Verbena: Ein Toskana-Krimi

Ein Weingut in der Toskana, verdrängte Erinnerungen und ein Netz aus Lügen - bewirb dich jetzt für eines von 20 Freiexemplaren im ePub- oder mobi-Format dieses spannenden Krimis!

*** Spannender Toskana-Krimi ***

Liebe Krimi-Fans,  

möchtet ihr erfahren welche Geheimnisse die Villa Verbena birgt? Dann bewerbt euch jetzt um eines von 20 Freiexemplaren im ePub- oder mobi-Format zum Mitlesen und Mitrezensieren!

Beantwortet uns einfach diese Frage: Warst du schon einmal in der Toskana? Was hat dich beeindruckt? Oder wieso möchtest du dort einmal hin?

Darum geht es: Als die Münchener Sportstudentin Juliane Emser eine Villa in der Toskana mit einem eigenen Weingut erbt, hält sie das für einen verblüffenden Glücksfall. Doch ihre Mutter warnt sie so energisch vor einem Besuch bei ihren italienischen Verwandten, dass ihre Freude schnell von Unsicherheit überschattet wird. Warum kann sie sich absolut nicht daran erinnern, dass sie als kleines Mädchen mit ihrem Vater dort schon einmal zu Besuch war? Und haben die Ängste, die ihren Alltag durchziehen, gar ihre Ursache in einem schrecklichen Kindheitserlebnis in der Villa Verbena? Während die nichtsahnende Juliane versucht, mehr über das Gut La Querce herauszufinden, könnte das idyllische Örtchen für sie schneller zur Todesfalle werden als sie denkt ...

 Erste Leserstimmen:
„toll recherchierter Krimi vor toskanischer Kulisse“
„düster, spannend, atmosphärisch und brisant“
„Die ständige Bedrohung ist beinahe greifbar. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen ...“
„Tiefgründige Protagonisten und ein Familiengeheimnis, das es zu lüften gilt. Klare Lesempfehlung!“
„fesselnd bis zur letzten Seite“

Über die Autorin: Das Schreiben und Lesen nahm von Kindheit an den Löwenanteil von Barbara Büchners Zeit und Interesse in Anspruch. So war ihr Berufswunsch früh klar definiert: Autorin für historische Kriminal- und Mystery-Romane. Der Weg dorthin führte sie über 17 Jahre im Journalismus („Arbeiter-Zeitung“), die ihr sehr wertvoll waren, dann von 1985 bis heute in die Rolle einer freischaffenden Schriftstellerin. Seit kurzem arbeitet Büchner literarisch für ein Museum. Thema: Historische Kriminalfälle.

 

Hier gibt es eine kostenlose Leseprobe: https://www.digitalpublishers.de/2019/10/leseprobe-tod-in-der-villa-verbena/

 

Viel Glück und toi, toi, toi wünscht euch euer
dp DIGITAL PUBLISHERS-Team

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L
Gibt es eine Fortsetzung zu dem Buch "Tanz mit dem Satan"?
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