Barbara Büchner

 3.4 Sterne bei 149 Bewertungen
Autor von Das Schwarze Auge. Blutopfer, Irrlicht und weiteren Büchern.

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Rezension zu "Das Haus am Waldrand" von Barbara Büchner

Weder Spannung noch Thrill
MiGuvor 25 Tagen

Über den Inhalt
Es ist 1982. Die siebzehnjährige Leonie kehrt nach Jahren in ihre Heimatstadt im Siegerland zurück.
Doch mit der Reise in die Vergangenheit kommen auch ihre Alpträume aus der Kindheit wieder.
Das kleine Städtchen verbirgt ein Geheimnis, über das fast alle Bewohner schweigen.
Leonie, die versucht der mysteriösen Spur zu folgen, erhält eine deutliche Warnung.
Doch die Wahrheit ist irgendwo in dem alten Haus am Waldrand verborgen.

Eindruck
Was treibt eine Siebzehnjährige dazu, in ihr altes Heimatstädtchen zurückzukehren an das sie nicht die besten Erinnerungen hat?
Was treibt Eltern dazu, ihre Tochter vorzuschicken, um einen alten Familienstreit zu beheben?
Und warum genau, habe ich eigentlich bis zum Schluss durchgehalten?
Fragen über Fragen, die ich mir während dieser Geschichte und auch nachdem hören immer wieder gestellt habe.
Eigentlich beginnt alles recht geheimnisvoll und fast schon unheimlich, doch leider entwickelte sich im weiteren Verlauf einfach keine Spannung.
Die Geschichte plätscherte mit vielen kleinen Andeutungen dahin, die vermutlich auf falsche Fährten locken sollten, doch es stellte sich einfach keine beklemmende oder spannende Atmosphäre ein, die ich bei einer solchen Geschichte erwartet habe.
Die Charaktere handelten in meinem Augen völlig unglaubwürdig und waren mir teils auch zu klischeehaft gezeichnet.
Ich mein ganz ehrlich, die Hauptfigur erinnert sich daran, in der Kindheit von einer bestimmten Person drangsaliert worden zu sein und gibt sich dennoch immer wieder mit dieser ab?
Alle Bewohner akzeptieren, dass mit dieser Person etwas nicht stimmt?
Dieser und noch viele andere kleine Kritikpunkte konnten mich einfach nicht überzeugen und es ist einzig und allein der Sprecherin Kirsten Schumann zu verdanken, dass ich die Geschichte bis zum Schluss noch gehört habe.
Vorgelesen wollte ich der Geschichte weiterhin eine Chance geben und hoffte das zumindest das Ende mich versöhnen könnte.
Doch auch dieser konnte mich leider absolut nicht überzeugen und warf nur weitere Fragen auf.

Fazit
„Das Haus am Waldrand“ konnte mich nicht überzeugen, da ich weder Spannung noch Thrill bei dieser Geschichte empfunden habe.
Statt dessen blieben mir auch am Schluss viel zu viele offene Fragen und das Gefühl, dass sämtliche Figuren unglaubwürdig wirkten.



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Rezension zu "Dr. Bellwinkels Puppenhaus (SpookYarn 1)" von Barbara Büchner

Unfassbar realistisch
Lesemama1970vor 5 Monaten

Dr. Bellwinkels Puppenhaus (SpookYarn 1) ist im Juli 2016 von Barbara Büchner beim Arunya-Verlag erschienen.

 

Inhalt:

Leon Wilson, von Beruf Rechtsanwalt hatte einen Burnout, deshalb schickt ihn, sein Arzt und seine Familie, zusammen mit seiner Frau Rosalyn für ein Jahr nach Südkalifornien. Die beiden mieten sich ein Haus, welches unter den Mitbürgern von Ocean View einen zweifelhaften Ruf hat. Worauf sie sich mit dem „Puppenhaus“, wie das Haus bei den Bürgern genannt wird, eingelassen haben, werden sie bald spüren.

 

Meine Meinung:

Durch den Klappentext neugierig geworden, wollte ich einmal ein für mich untypisches Genre testen, der Test viel nicht so aus wie ich gedacht hatte. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut, ist spannend und übersinnlich. Die parapsychologischen Ereignisse in der Geschichte wurden gut rübergebracht. Es kamen vereinzelt erotische Szenen drin vor, die für mich persönlich aber ok waren. Rosalyn und ihr Ehemann Leon sind sehr gut dargestellt worden. Er der große Rechtsanwalt, der es selbst in seiner verordneten Auszeit nicht schafft einem Rechtsstreit aus dem Weg zu gehen, und sie die Musikerin mit ihren parapsychologischen Fähigkeiten, die übrigens auch ihr Mann hat, dies allerdings, als Rechtsanwalt, als Spinnerei abtut. Rosalyn spürt schon bei der Besichtigung des Hauses eine nicht körperliche Präsent, die sie auch nicht wieder los wird. Als sie dann auch noch die verstorbenen Elvira als ihr eigenes Spiegelbild im Spiegel sieht, will sie dem Geheimnis des Hauses auf den Grund gehen. Viel findet sie im Internet aber nicht heraus, dafür später umso mehr bei der historischen Verwaltung des Hauses. Mehr als sie eigentlich wollte, und auch mehr als ich wollte. Am Ende kommen Details zum Vorschein die ich ziemlich ekelig und pervers finde. Für meinen Geschmack hätte die Autorin diese Details nicht so ausführlich beschreiben müssen. Ich weiß nicht ob diese Art die Geschichte zu erzählen, in diesem Genre normal ist, aber mir wäre eine kleine Vorwarnung im Klappentext recht gewesen, so hätte ich besser entscheiden können ob ich das Buch wirklich lesen will. Die Information am Ende des Buches, dass diese Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht macht es noch viel schlimmer. Ich werde Menschen wie diesen Dr. Bellwinkels, oder besser das Vorbild zu dieser Figur, nie verstehen und will es auch nicht.

 

Fazit:

Für mich ein gemischter Ausflug in dieses Genre. Bis kurz vor Ende der Geschichte fand ich es wirklich prima, aber der Schluss war dann doch zu viel für mich. Vielleicht bin ich persönlich zu empfindlich da ich mich bei Thriller/Horror nicht auskenne. Die Bewertung fällt mir für dieses Buch echt nicht leicht. Bis zu besagter Stelle, hätte ich 4* Sterne vergeben, allerdings war mir das dann doch zu viel, weswegen das Buch von mir 3* Sterne erhält. Vielleicht werden einige das unfair finden, da es ja nicht mein Genre ist, aber es ist mein persönliche Gefühl zu dieser Geschichte, und zu dem stehe ich.

 

Produktinformation

Format: Kindle Edition

Dateigröße: 859 KB

Seitenzahl der Print-Ausgabe: 65 Seiten

Verlag: Arunya-Verlag (7. Juli 2016)

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

Sprache: Deutsch

ASIN: B01I5V6KXG

Preis: 2.99 Euro


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Rezension zu "Sherlock Holmes und die seltsamen Särge" von Barbara Büchner

Genialer Sherlock Holmes aus der Feder von Barbara Büchner
Ladina_Bordolivor 6 Monaten

Der Reiz dieses Buches macht vor allem die Tatsache aus, dass Sherlock Holmes eine Wette einging, sich in einem Jahr sieben unlösbaren Fällen anzunehmen. Und in der Tat steht man als Leser bei jedem neuen Fall vor einem scheinbar undurchschaubaren Rätsel.

Wie die Autorin am Ende des Buches ausführt, sind die meisten der erwähnten Fälle von wahren Ereignissen inspiriert, was diesen Roman umso unheimlicher und nervenaufreibender macht. Ausserdem werden in diesem Band einige Figuren eingeführt, die in späteren Romanen immer wieder Gastauftritte oder sogar zentrale Rollen haben. Manches Geheimnis nimmt also in diesem Roman seinen Anfang, scheint gelöst und taucht dann doch wieder aus den Untiefen des Verbrechersumpfes auf …

Ich spreche für diesen Roman eine absolute Leseempfehlung aus, weil ich von Barbara Büchners Schreibstil, ihrem Intellekt, ihrem Humor sowie ihrem enormen Wissen einfach masslos beeindruckt bin. Sieben Fälle in nur einem Buch begleiten zu dürfen, ist für mein neugieriges Leserherz ausserdem das Paradies auf Erden.

Fazit: Genialer Holmes mit einer etwas anderen Ausgangslage. Spannend und unheimlich bis zur letzten Seite.

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