Das Hotel Agarthi

von Barbara Büchner 
2,5 Sterne bei2 Bewertungen
Das Hotel Agarthi
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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453189126
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Heyne

Rezensionen und Bewertungen

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    dykes avatar
    dykevor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Hotel Agarthi" von Barbara Büchner

    Inhaltsangabe:
    Wien in einer nahen (?) Zukunft. Die Stadt ist in neun kreisförmige Sprengel unterteilt. Je weiter man nach außen, durch die sanitären Gebiete, dem 9. Sprengel entgegenkommt, um so unheimlicher wird die Gegend, um so düsterer, absonderlicher die dort lebenden Menschen“wesen“, die Nemos. Dort geht auch die Sage, dass hier einmal eine uralte Stadt gestanden habe, der Herrscherin so anmaßend war, dass die ganze Stadt versunken und die Bewohner in allerlei „Gezücht“ verwandelt sindt. Nur wenige Auserwählte finden dort noch Zutritt.
    In der „zivilisierten“ Stadtmitte herrschen die Behörden. Über die zahllosen Religionen, Sekten und Kulte die Glaubenskommission und über die Verbrecher immer noch die Polizei. Hier arbeiten Kom-missar Roland Brander und seine Assistentin Sophie Anderland in dem Referat „Für unzustellbare Fälle“. Alles, was den anderen Stellen nicht zugeordnet werden kann, landet bei ihnen. So auch eines Tages ein anonymer Brief, der sie auffordert sich eiligst um einen Patienten in einer Isolieranstalt zu kümmern.
    Damit geht der 3. Fall mit Sophie Anderland (aus deren Blickwinkel alles geschildert wird) los. Eine Mischung aus Krimi, SF und Horror, aus Schnitzler, Peruz und Lovecraft.

    Meine Meinung:
    Das (vom Wühltisch wegen des Klappentextes) Buch fängt an wie ein Krimi. Die Handlung ist stre-ckenweise ähnlich, hat aber keine richtigen Opfer und keine richtigen Täter. Häufig triftet sie in okkult-phantastische Sphären ab. Der Fall findet keine konkrete Lösung. Es bleibt nur das Gefühl: Hauptsache überlebt und etwas Unbekanntes, aber höllisch Böses verhindert zu haben, ohne zu wissen wie.
    Ein seltsames Buch, dass mich in seinen Bann gezogen hat, weniger der Handlung und der Spannung wegen, sondern der detaillierten Beschreibung von Dingen, Örtlichkeiten und Wahrnehmungen. Die Autorin muss ihren H.P. Lovecraft und Genossen genau und oft gelesen haben. Süßlich-verfaulter Geruch, es schleimt, es tropft, fahles Licht, sich verdichtende Schatten schaffen eine gänsehautreibende Atmosphäre ohne zu rigorosen Horror- oder gar Splatterelementen greifen zu müssen. So ganz anders als beim „seligen“ Dämonenkiller, Larry Brent, Dan Sinclair und wie die Geisterjäger alle heißen, bei denen der Horror so oft lächerlich wirkt.
    Alles in allem endlich ein guter Griff beim Wühltisch. So gut, dass ich mit die ersten beiden Bände auch noch besorgen werde und hoffe, dass Barbara Büchner diese Serie fortführt.
    Für Freunde des Außergewöhnlichen, Morbiden ein glitschig-wurmstichiges Vergnügen

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    Bloodflowers avatar
    Bloodflowervor 9 Jahren

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