Barbara Beuys Die neuen Frauen - Revolution im Kaiserreich

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Inhaltsangabe zu „Die neuen Frauen - Revolution im Kaiserreich“ von Barbara Beuys

Sexismus und Emanzipation – die Wurzeln der heutigen Diskussion liegen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Im deutschen Kaiserreich gewinnen die Frauen an Einfluss und werden allmählich zu einem wichtigen Teil des öffentlichen Lebens. Sie sind erstmals berufstätig, sind Ärztinnen und Künstlerinnen, arbeiten in Büros und Postämtern und setzen sich für das Wahlrecht ein. Frauenvereine bringen Themen wie Sexualität und Scheidung zur Sprache. Doch mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs findet die soziale Revolution ihr vorläufiges Ende. Barbara Beuys beschreibt lebendig und anhand vieler Lebensbilder den Ausbruch der Frauen aus dem alten Geschlechtermodell. Eine große Erzählung von der Gesellschaft vor hundert Jahren.

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    Die neuen Frauen - Revolution im Kaiserreich

    Sokrates

    07. January 2015 um 20:19

    Auch wenn Barbara Beuys von Hause aus promovierte Historikerin ist, merkt man ihrem Schreibstil dennoch die Verortung der Autorin in der Journalistenbranche an. Zunächst dachte ich, ein Fachbuch über die Geschichte der Frauenemanzipation in den 1900er Jahren zu lesen; schnell merkte ich jedoch, dass ich diesen Anspruch hier (leider) nicht erfüllt sehen werde. Der Qualität des Buches tut dies jedoch keinen Abbruch: Beuys schafft es vielmehr, dieses unglaublich vielschichtige, undurchsichtigte, personengewaltige historische Ereignis auf eindrucksvolle und nicht langweilig werdende Art und Weise aufzubereiten. Und dies für ein historisch wenig bis gar nicht vorinformiertes Publikum. Um den Gesamtkontext besser zu verstehen, empfielt es sich natürlich immer, wenn der Leser zum Deutschen Kaiserreich Vorwissen mitbringt. Beuys zieht ihre Geschichte jedoch anhand bekannter Frauenbiographien auf, zwischen denen sie gekonnt hin und her springt, sie miteinander verknüpft und deren Charakteristik mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit abgleicht. Anhand der Einzelschicksale können wesentliche historische Ereignisse der Frauenemanzipation im frühen Kaiserreich (bis 1900) hinreichend gut dargestellt werden. So gelingt ein m.E. ausreichend choloriertes Gemälde einer stürmischen und ambivalenten Zeit, die durch einen Autor in ihrer Detailfülle erstmal beschrieben werden muss. Dass einzelne Ereignisse nicht die nötige Erklärtiefe erhalten, ist bei dem Stil der Autorin zwangsläufig, aber der Qualität und dem Gelingen des Buches nicht abträglich.

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