Barbara Bierach Lügenmauer

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Inhaltsangabe zu „Lügenmauer“ von Barbara Bierach

Irland, die grüne Insel. Voller Mythen, Dichter und Musik. Doch Emma Vaughan, Inspector bei der Mordkommission in Sligo an der verregneten irischen Nordwestküste, kriegt von diesem Irland der Touristenbüros nicht viel mit. Als Protestantin und geschiedene, alleinerziehende Mutter weckt sie in einem zutiefst katholischen, männlichen Polizeicorps meist nur Misstrauen. Ausgerechnet in dem Mord an einem hochrangigen Mitglied der Kirche soll Emma ermitteln. Die Spur führt in ein Kloster, in dem in den Sechzigerjahren junge Mütter ihre unehelichen Kinder zur Welt brachten. Ein dunkles Kapitel der irischen Geschichte. Was aber passierte mit den Kindern? Emmas Fragen treffen nur auf eisiges Schweigen. Um der unglaublichen Wahrheit auf die Spur zu kommen, muss Emma sich auch den Geistern ihrer eigenen Vergangenheit stellen.

Herausragend!

— nicekingandqueen

Ein Krimi, den man lesen kann, aber nicht muss und in der an Handlungssträngen etwas zu überfrachtet ist.

— gesil

Passabler Krimi. Für meinen Geschmack zu viele belehrende Bemerkungen über Irland und seine Geschichte, wirkt bemüht und unnatürlich

— Bea_Me

Ein guter Krimi in toller Landschaft und Atmosphäre. Leider kann man nicht richtig miträtseln, wer der Täter ist. Ungewöhnliches Ende.

— killerprincess

Ein toller Start einer neuen Krimireihe.

— Bellis-Perennis

Spannender Auftakt einer neuen Krimireihe.

— Tamaru

Toller Irland Krimi, spannender Plot, spektakuläre Landschaft

— Jonas1704

Das kritische Thema gepaart mit einer gewohnt eigenwilligen Ermittlerin hat mir eine spannende Lektüre beschert.

— DunklesSchaf

Mut zur Irisch/ britischen Vergangenheit, mit viel Krimi und realitätsnah beschriebenen Protagonisten

— JoanStef

Irland und das Schicksal "sündiger Mütter"

— Fluse

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    Lügenmauer

    nicekingandqueen

    16. March 2017 um 19:00

    Endlich schreibt eine einmal die Wahrheit, die wir alle irgendwie unterbewusst kennen, aber nicht wahr haben wollen, da es sich mit der Lüge viel einfacher lebt. Das Werk offenbart schonungslos, wie es mit unserer heutigen Gesellschaft wirklich steht. Ich bin vollends fasziniert und bewundere die Autorin. Emma, alleinerziehend, wird kritisiert, dass sie sich scheiden lassen hat - von ihrem Schlägerehemann. Ein Mädchen wird vergewaltigt und deshalb beschuldigt! Jahre später wird jemand ermordet aufgefunden und alle drei Charaktere sind in einem Buch miteinander äußerst logisch verworren. Ein Krimi für alle, die an das Gute glauben und nicht blauäugig durch das Leben gehen oder nicht mehr gehen wollen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Die Sünden der Vergangenheit

    Lügenmauer

    Gise

    12. October 2016 um 11:09

    Emma Vaughan ist leitende Ermittlerin bei einem Mord an einem hochrangigen Mitglied der protestantischen Kirche. Sie selbst ist (nicht praktizierende) Protestantin, geschieden und alleinerziehend und hat einen eher schweren Stand im zutiefst katholisch und männlich geprägten Polizeicorps. Dann gibt es noch die verborgene Geschichte einer Vergewaltigung durch einen angesehenen Kirchenmann ca. 40 Jahre zuvor. Hat sie etwas mit diesem Mord zu tun? Und welche Rolle spielt das Haus, in dem Reverend Dean Charles Fitzpatrick zusammen mit seinen Geschwistern aufgewachsen ist? Zunächst gibt es kaum Ansätze, die die Ermittlungen weiterbringen. Doch dann beginnt Emma zu ahnen, welches Geheimnis hier verborgen liegt.Gleich der Prolog dieses Buches erzeugt viel Spannung, wenn es um die Vergewaltigung geht und darum, dass das Opfer keine Chance hat in dieser zutiefst religiös geprägten Gemeinschaft. Auch die Zutaten für diesen Krimi im eher kargen County Sligo sind sehr klug gewählt, so dass die Spannung weiter erhalten bleibt. Dennoch erscheint mir die Ermittlerin Emma Vaughan nicht wirklich glaubwürdig, ist sie doch wegen einem Unfall vor mehreren Jahren tablettensüchtig, weil sie die Schmerzen anders nicht ertragen kann. Nach und nach verspielt sie meiner Meinung nach den Bonus der erfolgreichen Ermittlerin, um dann zum Schluss im Alleingang die richtigen Schlüsse zu ziehen und nebenbei selbst in Lebensgefahr zu kommen. Letztendlich ist sie ja selbst in der Opferrolle, wurde sie doch von ihrem Ex-Mann verprügelt, wenn er schlechte Laune hatte, und dennoch ist in der äußerst patriarchalischen Welt ihr Ex-Mann angeblich weiter im Recht und sie muss sogar kurz befürchten, das Sorgerecht für ihren Sohn zu verlieren. Die Auflösung kommt daher eher hölzern zustande, die Motive des Täters sind nachvollziehbar, aber doch fehlt mir letztendlich ein Quentchen mehr an Überzeugungskraft. Allerdings ahnte ich schon eine Weile, welcher Täter mit welcher Motivation dahintersteckte.Letztendlich hat mich dieser Krimi eine Weile gut unterhalten, wirklich überzeugt hat er mich nicht. Dabei klang der Titel sehr vielversprechend, und auch das Cover hat mein Interesse geweckt. Es steckt mehr Potential in dieser Geschichte, schade, dass dieses nicht ausgeschöpft wurde.

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  • Von Tätern und Opfern

    Lügenmauer

    gesil

    11. October 2016 um 11:16

    Emma Vaughan ist Polizistin im kleinen Städtchen Sligo im Nordwesten Irlands.  Doch nicht genug damit, dass sie als alleinerziehende, geschiedene Mutter in einer reinen Männerdomäne ihre Brötchen verdient, so ist sie zu allem Überfluss auch noch Protestantin und das geht in diesem katholisch geprägten Umfeld ja so gar nicht. Als nun ein hochrangiges Mitglied der Kirche ermordet aufgefunden wird und Emma die Klärung des Falles übertragen wird, schlagen die Wellen hoch. Erst recht, als eine Spur nach der anderen ins Leere läuft und Emmas Chef keinerlei Fortschritt bei der Erfassung des Täters vorweisen kann. Eine Fahrt ins ferne Manchester ist Emmas letzte Chance, bevor sie den Fall endgültig an die Kollegen aus Dublin abgeben muss.  In „Lügenmauer“ muss Emma Vaughan, Inspector bei der Mordkommission in Sligo ihren ersten Mordfall aufklären. Oder zumindest ist dies der erste, den Barbara Bierach zu Papier gebracht hat. Tatsächlich fiel mir der Einstieg in dieses Buch recht schwer und die Protagonistin Emma war mir die ganze Zeit über wenig sympathisch. Nicht nur, dass sie ständig schlechte Laune hat, auch ihre Tablettensucht und die Selbstverständlichkeit mit der sie die „Pillen“ schluckt, kann ich nicht nachvollziehen. Normalerweise mag ich es, wenn es in einem Roman mehrere Zeitebenen gibt, die zum Ende quasi zusammenlaufen. Doch hier war mir das einfach zu viel. Besonders, da es schon in Emmas Leben mehrere Handlungsstränge vorherrschen. Denn neben ihrer Arbeit als Polizistin lernt der Leser auch die private Seite Emmas kennen: Ihren Ex-Mann Paul, den gemeinsamen Sohn Steve und die Probleme, die es mit sich bringt, in Irland geschieden zu sein, während das Umfeld diesen Fakt beinahe zu ignorieren scheint. Zwischendurch hatte ich den Eindruck, als liefe die Aufklärung des Mordfalles eher nebenher und es war wirklich „Kommissar Zufall“ der schließlich den Täter stellt, auch wenn es bei mir nach etwa 2/3 des Buches „klick“ gemacht hat.  Fazit: Ein Krimi, den man lesen kann, aber nicht muss und in der an Handlungssträngen etwas zu überfrachtet ist.

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  • Mich hat es nicht überzeugt

    Lügenmauer

    Xanaka

    10. October 2016 um 17:23

    Charles Fitzpatrick, ein hochrangiges Mitglied der protestantischen Kirche Irlands ist ermordet worden. Wer hatte einen Grund einen Pfarrer im Ruhestand umzubringen? Spuren sind so gut wie keine vorhanden. Und so verlaufen die Ermittlungen von Emma Vaughan relativ ins Leere. Erschwert werden diese auch noch von der Sorge man könnte sich politisch nicht korrekt verhalten. Die ermittelnde Kommissarin Emma, geschieden und alleinerziehend, hat nicht nur mit der Aufklärung dieses Mordes zu tun. Ihr Exmann macht ihr zunehmend das Leben schwer. Ihr Sohn ist in der Pubertät und sie kämpft in der Männerdomäne um die Aufklärung des Mordes. Zusätzlich ist sie auf Grund ständiger Schmerzen fast tablettensüchtig. Trotzdem gibt sie nicht auf und stößt auf ein dunkles Geheimnis in der Vergangenheit.Der Fall und auch dessen Aufklärung waren durchaus spannend. Durch ein Wechsel der Erzählperspektive und der Zeiten waren wir der Ermittlerin immer ein Stück voraus. Und doch konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. Schreibstil und Sprache waren für mich in diesem Kriminalroman sind nicht so flüssig, wie ich das erwartet hatte. In den einigen Kapiteln wurde ich fast erdrückt von Informationen um die Hintergründe der Figuren. Inhaltlich ist das Buch trotzdem gut gelungen. Von mir gibt es für dieses Buch drei Lesesterne und eine bedingte Leseempfehlung.

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  • Sligo Mordschauplatz

    Lügenmauer

    levi34

    03. October 2016 um 14:12

    In Sligo, einem Ort in der irischen Provinz, im nicht so bei Touristen beliebten Teil Irlands , geschieht ein Mord. Ein protestantischer Geistlicher wird erdrosselt aufgefunden, als seine Putzfrau morgens zur Arbeit erscheint. Dies ist nun der Schauplatz für Emma, eine ebenfalls protestantische Polizistin. Emma ist vor 15 Jahren von New York nach Irland übergesiedelt und wird von den Einheimischen und ihren Kollegen bei der Polizei teilweise immer noch als Ausländerin bzw. Außenstehende betrachtet. Sie ist geschieden, protestantisch und alleinerziehende Mutter eines pubertierenden Sohnes. Dies ist also für das konservative Irland schon eine sehr provokante und interessante Konstellation. Das Buch gibt Einblicke in die Doppelmoral des katholisch und bigottisch geprägten Irlands und beschreibt sehr gut die nicht ganz leichte Situation von Emma. Die Handlung wird spannend als auch ironisch und teils witzig dargestellt. Es macht Spass, das Buch zu Ende zu lesen und zu sehen, was noch alles an Entwicklungen vorkommen.

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  • Fesselnd bis zur letzten Seite!

    Lügenmauer

    mordsbuch

    28. September 2016 um 18:08

    BuchinfoLügenmauer - Barbara BierachTaschenbuch - 285 Seiten - ISBN-13: 978-3548613062Verlag: List Taschenbuch - Veröffentlichung: 15. Juli 2016EUR 9,99KurzbeschreibungIrland, die grüne Insel. Voller Mythen, Dichter und Musik. Doch Emma Vaughan, Inspector bei der Mordkommission in Sligo an der verregneten irischen Nordwestküste, kriegt von diesem Irland der Touristenbüros nicht viel mit. Als Protestantin und geschiedene, alleinerziehende Mutter weckt sie in einem zutiefst katholischen, männlichen Polizeicops meist nur Misstrauen. Ausgerechnet in dem Mord an einem hochrangigen Mitglied der Kirche soll Emma ermitteln. Die Spur führt in ein Kloster, in dem in den Sechzigerjahren junge Mütter ihre unehelichen Kinder zur Welt brachten. Ein dunkles Kapitel der irischen Geschichte. Was aber passierte mit den Kindern? Emmas Fragen treffen nur auf eisiges Schweigen. Um der unglaublichen Wahrheit auf die Spur zu kommen, muss Emma sich auch den Geistern ihrer eigenen Vergangenheit stellen.Bewertung„Lügenmauer“ ist der Debütkrimi von Barbara Bierach.Der Autorin gelingt es den Leser sofort auf den ersten Seiten in ihren Bann zu ziehen. Sie schreibt fesselnd und detailliert. Vor allem die Details zu Irland haben mich begeistert. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen, als wäre ich selbst vor Ort. Genauso toll und bildlich sind die einzelnen Charaktere beschrieben. Jeder von ihnen ist anders, aber alle sehr sympathisch.Gespielt wird die Geschichte in drei Zeitebenen was die Spannung steigert und keine Langeweile aufkommen lässt. Das Ende, an dem sich alles zusammenfügt, hat es nochmal so richtig in sich.Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung.Fazit: Fesselnd bis zur letzten Seite! Ein absolut gelungenes Krimi-Debüt. Ich gebe eine 100%ige Leseempfehlung.

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  • Ein spannender Auftakt einer neuen Krimi- Reihe!

    Lügenmauer

    sueorange

    28. September 2016 um 14:28

    An der Nordwestküste Irlands arbeitet Emma Vaughan als Inspector bei der Mordkommission in Sligo. Als geschiedene Protestantin und alleinerziehende Mutter, wird es ihr in dem erzkatholischen und von Männern dominierten Polizeicorps nicht leicht gemacht. Nun soll sie ausgerechnet einen Mord aufklären, der im Milieu der Kirche angesiedelt ist. Dabei führt eine Spur zu einem Kloster und behandelt ein unrühmliches Kapitel der irischen Geschichte. Auf ihre Fragen erntet Emma nur eine Mauer des Schweigens. Barbara Bierachs neue Krimi- Reihe ist in Irland angesiedelt. Da ich neben Krimis auch gerne geheimnisvolle Geschichten lese, die auf mehreren Zeitebenen spielen, gefiel mir dieser Fall sehr gut. Die Protagonistin ist scharfzüngig, angriffslustig und mutig und es ist recht unterhaltsam ihr bei ihrer Arbeit über die Schulter zu blicken. Zwar lichtet sich der Nebel für den Leser nach und nach und nicht alles bleibt bis zum Schluss unvorhersehbar, dennoch fand ich die Geschichte sehr spannend und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ich hoffe darauf, dass es weitere Fälle für die unkonventionelle Ermittlerin geben wird!

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  • Emma Vaughan´s 1. Fall

    Lügenmauer

    Buchverschlinger2014

    25. September 2016 um 12:38

    "Lügenmauer" von Barbara Bierach ist der 1. Fall mit der Inspectorin Emma Vaughan bei der irischen Polizei. Die junge Frau hat beruflich wie privat keinen leichten Stand, denn sie ist protestantisch, allein erziehend und auch noch geschieden, was bei der irischen Polizei sehr schlechte Merkmale sind. Hinzu kommt, dass sie unter Schmerzen eines alten Unfalls leidet und ihr Exmann plötzlich das alleinige Sorgerecht will. Beruflich wird sie mit dem mysteriösen Mordfall an einen hochrangigen Kirchenmitglied konfrontiert. Das Opfer scheint aber gar nicht so beliebt gewesen zu sein, wie es sein Ansehen vermuten ließ. Denn Emma Vaughan und ihre Kollegen stoßen auf eine Mauer von Schweigen in der Familie und Weggefährten und ein dunkles Familiengeheimnis. Barbara Bierbach schafft es einen spannenden Krimi zu entwickeln, der sich mehr auf die Polizeiarbeit der Inspectorin und deren Privatleben konzentriert als auf auf Mord und Totschlag. Es macht Spaß, einiges über Irlands Geschichte und Moralvorstellungen zu erfahren. Durch das Privatleben von Emma Vaughan bleiben noch genügend Möglichkeiten offen, für weitere spannende Fälle, die ich gerne wieder lesen würde.

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  • Ruhiger Krimi vor interessanter Kulisse

    Lügenmauer

    linus63

    15. September 2016 um 08:52

    In Sligo wird Reverend Dean Charles Fitzpatrick, ein hochrangiges protestantisches Kirchenmitglied, ermordet aufgefunden. Die Hintergründe sind völlig unklar. Inspector Emma Vaughan ermittelt ... Die Handlung spielt in drei Zeitebenen, verläuft klar und übersichtlich und ermöglicht dem Leser einen guten Einstieg. Mit einer überschaubaren Anzahl Protagonisten und einer anfangs völlig offenen Ermittlung in alle Richtungen erhält der Leser zunächst einen Eindruck des Countys Sligo, der Landschaft, seiner Einwohner und der irischen Mentalität, die stark durch die politische Situation, den kirchlichen Einfluss und die IRA geprägt ist. Obwohl in den verschiedenen Zeitsträngen größtenteils unterschiedliche Protagonisten agieren, sind für den Leser die Zusammenhänge, und damit leider auch Motiv und Täter früh erkennbar, was die insgesamt schlüssige Geschichte recht vorhersehbar macht und ihr die Spannung nimmt. So verläuft die Handlung recht schleppend, jedoch gespickt mit interessanten geschichtlichen und politischen Ereignissen und Hintergründen, die gekonnt in das Geschehen eingebaut sind. Anschauliche Landschaftsbeschreibungen vervollständigen das Bild, wobei ich eine spürbare Atmosphäre vermisse. Mit Emma Vaughan betritt eine weitere Ermittlerin die Krimibühne, die einerseits sympathisch ist, meiner Meinung nach aber mit einer etwas übertriebenen Problematik ausgestattet wurde, die in dieser Fülle ins Unglaubwürdige abdriftet. Allein ihre Religionszugehörigkeit, ihre Rolle als geschiedene und alleinerziehende Mutter, sowie ihre berufliche Tätigkeit in einer männerbesetzten Domäne im immer noch sehr religiös geprägten Umfeld bieten eine außergewöhnliche, interessante und speziell für diese Krimireihe charakteristische Thematik - zusätzliche Tablettenabhängigkeit, Sorgerechtsproblematik und der immer wieder im Raum stehende, gewalttätige Exmann überfrachten ihre Person. Die weiteren Protagonisten bleiben leider etwas blass und im Hintergrund. Das Buch hat mich etwas enttäuscht – der Plot bietet viel Potential, das meiner Meinung nach leider nur teilweise genutzt wurde. Doch auch wenn ich eine fesselnde Handlung und Spannung im vorliegenden Verbrechen vermisst habe, bleiben auf jeden Fall ein Eindruck der irischen Mentalität, sowie ein Einblick in die kirchlichen und politischen Einflüsse in Irland positiv haften.

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  • Irlandkrimi

    Lügenmauer

    Buechereule44

    13. September 2016 um 20:02

    Das Cover stimmt wundervoll auf das Buch ein. Weite Landschaft, Nebel, Einsamkeit kennzeichnen Irland. Der verfallende abgebildete Friedhof sowie die Schrift des Titels tun ein Übriges, um die düstere Stimmung zu unterstreichen. Der Krimi selbst ist außer in Kapitel in verschiedene Zeitebenen gegliedert.Beginn der Handlung ist im Oktober 1964, mit der Vergewaltigung eines Mädchens. Der zweite Handlungsstrang spielt 2005 mit der Ermittlerin Emma Vaughan, die nach ihrer Jugend in den USA nach Irland zurückgekehrt ist und jetzt bei der Garda Síochana, der irischen Kriminalpolizei, die Verbrechen des County aufklärt. Sie ist deshalb auch für den Mord an Charles Fitzpatrick, einem ehemaligen Reverend zuständig. Der dritte Handlungsstrang spielt im Jahr 2004, vorwiegend in einem Pflegeheim in Manchester, wo Schwester Catherine, eine demente alte Dame betreut. Die Charaktere sind nachvollziehbar gezeichnet. Der Leser kann mit Emma jeden Ermittlungsschritt vollziehen. Trotz der verschiedenen Handlungsstränge kann der Leser die Zusammenhänge noch nicht erahnen, so dass die Spannung bis zum Schluss erhalten bleibt. Das Privatleben der Ermittlerin fließt zwar am Rande in die Handlung mit ein, ist jedoch nicht, wie bei so vielen Krimis üblich, überpräsent, so dass die Aufklärung des Falles nicht in den Hintergrund gerät. Besonders gut hat mir das Ende gefallen. Ohne zu viel zu verraten, fand ich es gut, dass Emma nach gesunden Menschenverstand und Herz entschieden hat. Ein tolles Buch. Ich würde mich über eine Fortsetzung freuen.

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  • Guter Einstieg

    Lügenmauer

    ManuelaBe

    11. September 2016 um 16:49

    Lügenmauer ist der erste Emma Vaugham Krimi der Autorin Barbara Bierach. In diesem Fall muss Emma den Mord an einen Geistlichen aufklären und stößt bei ihren Ermittlungen immer wieder an Mauern des Schweigens. Die Autorin führt die einzelnen Protagonisten gut ein und als Leserin habe ich schon auf den ersten Seiten einen guten Einstieg ins Buch. Wobei die Geschichte in drei Zeitsträngen erzählt wird, einer aus dem Jahr 1965, der zweite aus dem Jahr 2004 und der dritte aus dem Jahr 2005. Wobei im Strang von 1965 die Protagonisten erst mal namenlos bleiben, es ist jedoch schnell ersichtlich wie das Jahr 1965 mit dem Mord zusammen hängen könnte. Obwohl schnell klar wird wer als Täter in Frage kommt bleibt der Krimi für mich spannend und die Auflösung ist für mich befriedigend. Barbara Bierach hat einen lebendigen und gut lesbaren Schreibstil, die Charaktere werden gut und stimmig ausgearbeitet und die Geschichte behält ihren Spannungsbogen. Die irische Mentalität spielt in diesem Krimi eine große Rolle und wird gut rüber gebracht.

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  • Mord in Irland

    Lügenmauer

    cybergirll

    06. September 2016 um 15:24

    In einer kleinen Stadt in Irland wird der passionierte protestantische Pfarrer Charles Fitzpatrick in seiner Wohnung ermordet.Die Kommissarin Emma Vaughan übernimmt die Ermittlungen und die führen sie in die Vergangenheit des Geistlichen.Lügenmauer von Barbara Bierach ist der Auftakt zu einer irischen Krimireihe mit der Kommissarin Emma Vaughan.Bei der Kommissarin habe ich etwas gebraucht um mich mit ihr anzufreunden. Sie hat mir etwas zu viele private Probleme. Sie ist alleinerziehende Mutter da geschieden, der Sohn zwar schon 15 muss aber schon unter der Arbeit seiner Mutter leiden. Da wird morgens schnell ein Zettel und 20 Euro auf den Tisch gelegt und der Junge ist versorgt. Dann ist Emma auch noch Tablettenabhängig, konsultiert verschiedene Ärzte damit sie ihr Schmerzmittel bekommt. Das ist mir etwas viel des Guten.Der Fall an sich war spannend geschrieben, dir Ermittlungen verzwickt. Es gab immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit wodurch man als Leser der Kommissarin immer etwas voraus war. Auch konnte man die in Irland immer noch sehr konservative Denkweise und der Zwist der Religionen sehr deutlich erkennen. Der Schreibstil war leicht verständlich ohne viel unnötiges Drumherum. Einzig über die Sprache bin ich manchmal etwas gestolpert. Wenn die Autorin versucht hat das typisch irische rüberzubringen wurde die Sprache doch etwas einfach und wenn sich die Personen dann mit einem Moin Moin begrüßen hat das mir Irland nichts mehr zu tun.

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  • Neue Krimireihe

    Lügenmauer

    Lesemone

    05. September 2016 um 08:23

    Emma Vaughan lebt in Sligo, Nordirland, ist geschieden, alleinerziehend und Protestantin. Das führt in einem zutiefst katholischen Polizeicorp meist zu Misstrauen. Ausgerechnet sie soll einen Mord an einem hochrangigen Kirchenmitglied aufklären. Sie stößt auf eine Mauer aus Schweigen. Doch ihre Spur führt zu einem Kloster, in dem in den sechziger Jahren junge Mütter ihre unehelichen Kinder zur Welt brachten. Emma will unbedingt herausfinden, was damals geschah und wie dies mit dem aufzuklärenden Mord in Verbindung steht und taucht in die dunkle Vergangenheit Irlands ein.Ich fand den Krimi von Barbara Bierach sehr gelungen. Es ist ein solider Krimi, bei dem die Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht, mit einem sympathischen Team. Die Dinge, die Emma aufdeckt, sind natürlich weniger schön, gehören aber zur Geschichte Irlands. Anfangs fand ich das Buch etwas zäh zu lesen, da nicht sonderlich viel passierte. Jedoch wurde es dann zum Schluss hin spannend, als sich die einzelnen Puzzleteile zusammenfügten. Auflockernd empfand ich, dass sich die Autorin dreier Handlungsstränge bediente, die dann am Ende einen Sinn ergaben. So spielt die Geschichte einmal in der Vergangenheit im Jahr 1965, dann wird ein Handlungsstrang aus 2004 eingeflochten und die Hauptgeschichte spielt im Jahr 2005. Den Auftakt zu einer neuen Krimireihe fand ich gelungen und habe mich gut unterhalten gefühlt.

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  • Zu viele Zufälle und eine ständig schlecht gelaunte Ermittlerin

    Lügenmauer

    MikkaG

    04. September 2016 um 23:12

    2,5 von 5 SternenDie Geschichte beginnt im Irland des Jahres 1964 mit dem Leidensweg einer jungen Frau, die brutal vergewaltigt und dabei geschwängert wird. Niemand will ihr Glauben schenken, stattdessen wird sie als gottlose Sünderin in ein Heim für ledige Mütter in einem Kloster abgeschoben, wo kaltherzige Nonnen nicht mal den kleinsten Funken Mitgefühl übrig haben.Dieser Teil der Geschichte konnte mich wirklich überzeugen: die junge Frau wird sympathisch und lebendig beschrieben, und auch die angesprochenen Themen sind spannend und interessant.Im Jahr 2004 folgt die Geschichte dann der Altenpflegerin Catherine, die sich in Manchester unter anderem um ihre Lieblingspatientin kümmert: die demente Margaret, die bei Catherines Anblick immer wieder verzückt "Kaitlin! Kaitlin! ruft.  Catherine blieb für mich leider eher blass. Ihre Emotionen kamen bei mir einfach nicht an, und der Schluss ließ mich mit dem Gefühl zurück, sie nie wirklich kennengelernt zu haben. Ihren Teil der Geschichte fand ich oft etwas unglaubwürdig, und meines Erachtens verrät er auch schon zu viel.Im Jahr 2005 dreht sich die Handlung schließlich um den eigentlichen Mordfall, die Erdrosselung von Reverend Charles Fitzpatrick, und die junge Ermittlerin Emma Vaughan. Im Klappentext klingt es so, als würde sie von ihren katholischen Macho-Kollegen drangsaliert, aber tatsächlich ist es in meinen Augen meist *Emma*, die auf Krawall gebürstet ist! Auf mich wirkte sie oft abfällig und herablassend, unnötig aggressiv oder provozierend. Sie ist schnell dabei, Menschen in Schubladen zu stecken, ihre eigenen Fehler sieht sie jedoch nicht - wie zum Beispiel ihre völlig außer Kontrolle geratene Medikamentenabhängigkeit.Überhaupt findet sie viele Dinge doof. Irland doof. Religion doof. Chef doof. Wetter doof. Manchester doof. Und ich fand Emma d... Äh, sehr anstrengend.Der Kriminalfall an sich hätte dennoch sehr spannend sein können: der Ermordete war nicht nur ein notorischer Schürzenjäger, trotz seines geistlichen Amtes, sondern auch Soldatenpfarrer bei der britischen Armee und Spross einer angesehenen Familie mit wertvollem Grundbesitz. Damit stehen direkt viele Motive zur Auswahl: Hat ihn der gehörnte Ehemann einer Geliebten gemeuchelt? Hat die IRA ihn aus politischen Motiven ermorden lassen? Wollte jemand verhindern, dass er sich das Erbe der Familie unter den Nagel reißt? Dazu kommen noch die Geschichte des Klosters und die Frage, was eigentlich aus den Kindern geworden ist. Das wird auch alles mal angesprochen, die Spannung verpuffte für mich aber schnell wieder. Obwohl der Leser schon früh erraten kann, wie alles zusammenhängt, tappen die Ermittler lange planlos und unorganisiert im Dunkeln. Die Spur führt nicht ins Kloster, wie vom Klappentext versprochen. Die Spur führt erstmal nirgendwo hin.Erst auf den letzten ~60 Seiten geht die Ermittlung auf einmal in rasantem Tempo in die richtige Richtung, aber ohne Zufälle wäre sie da nie angekommen.Die Anwältin des Toten ist *zufällig* die beste Freundin der Ermittlerin.Zwei Frauen aus Irland, die ein altes Familiengeheimnis miteinander verbindet, treffen sich *zufällig* in England,Die Ermittlerin läuft *zufällig*  einer Schlüsselfigur des Falles über den Weg und erkennt sie auch direkt als solche.Eigentlich passiert wirklich wenig nur aufgrund fundierter Ermittlungsarbeit, und das erwarte ich einfach von einem Krimi.Das Ende konnte mich leider auch nicht überzeugen. Zum einen ging mir auf einmal alles zu schnell, und zum anderen fand ich das Verhalten der beteiligten Personen überhaupt nicht glaubhaft. Emma bringt sich zum Beispiel ohne jeden ersichtlichen Grund in eine brenzlige Situationen und benimmt sich dann noch so, als wäre sie als Polizistin nicht darauf trainiert, mit brenzligen Situationen umzugehen. Der Schluss war für mich dann einfach nur enttäuschend.Um auch mal was Positives zu sagen: Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig, und man kann sich die Schauplätze und Personen meist sehr gut bildlich vorstellen. Fazit:Das Buch fing spannend an, konnte mich aber leider nicht bis zum Schluss überzeugen. Die Ermittlerin war mir ziemlich unsympathisch, denn die ist in Gedanken eigentlich immer am Nörgeln und voller Vorurteile gegen alles und jeden, und der Fall klärt sich eigentlich nur durch eine Verkettung von Zufällen und Hilfe von außen. Da man sich als Leser sowieso schon sehr schnell denken kann, was dahintersteckt, kam für mich auch kaum Spannung auf.

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