Barbara Bierach Schweigegelübde

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Inhaltsangabe zu „Schweigegelübde“ von Barbara Bierach

Emma Vaughan, Inspector bei der Mordkommission in Sligo, an der verregneten irischen Nordwestküste, muss sich in ihrem zweiten Fall nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch mit den Geistern der Gegenwart auseinandersetzen. Ein alter, nicht gelöster Fall scheint ihr beruflich das Genick brechen zu können, und zu allem Überfluss schickt ihr Boss sie zu einem Drogenscreening ins Krankenhaus. Doch der Chefarzt ist mehr an der Kommissarin als an der Patientin Emma interessiert: In letzter Zeit sterben auffällig viele Patienten. Emma beginnt zu ermitteln, aber niemand scheint ihr Auskunft geben zu können oder zu wollen. Als es zu einem weiteren Mord kommt, ist Emma klar, dass sie es mit einem alten Bekannten zu tun hat.

eine spannende Story und ganz viel Irlandfeeling

— janaka

Leider etwas lahm und ohne große Spannung...

— Lea_Wi

Spannender zweiter Fall von Emma Vaughan.

— oztrail

Eine spannende Kriminalgeschichte, die hinter meinen Erwartungen geblieben ist.

— AnTheia

Konnte mich leider nicht so begeistern und fesseln wie der 1. Teil, 3,5 Sterne

— lenisvea

grundsätzlich gute Unterhaltung, teilweise zu viele Probleme aufeinmal abgehandelt, Lesenwert in jedem Fall

— chris_ma

Durchschnittlicher Krimi

— brauneye29

Irlandkrimi für Irlandfans und solche, die es werden wollen

— OliverBaier

Leichte Lektüre ohne allzu große Spannungsmomente.

— horschteline1977

solider Krimi. Leider aber auch nicht mehr.

— DianaE

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  • Nicht nur für Irlandliebhaber

    Schweigegelübde

    c-bird

    24. April 2018 um 20:52

    Die Polizistin Emma Vaughan bekommt es in ihrem zweiten Fall mit einer Art Todesengel zu tun. Auffällig viele Todesfälle gibt es in dem Krankenhaus, zu dem sie selbst wegen eines Drogenscreenings muss. Menschen sterben, die eigentlich auf dem Weg der Besserung waren. Bei ihren Ermittlungen kommt Emma zunächst nicht so recht voran, erst als ein neuer Mord geschieht, kommt Bewegung in die Sache.Die Handlung spielt im regnerischen, nordirischen Sligo. Die Protagonistin Emma war mir von Anfang an sympathisch. Die alleinerziehende Mutter muss sich nicht nur mit ihrem Ex-mann herumschlagen, der verdächtigt wird Mitglied der IRA zu sein und im Gefängnis sitzt, sondern auch mit ihrem Sohn und dessen Freundin. Emma selbst leidet seit einem Unfall unter starken Schmerzen und wirft schon öfters mal die eine oder andere Pille ein. Der Fall ist spannend erzählt und hat mir sehr gut gefallen. Man erhält Einblicke in die Welt Irlands und lernt Land und Leute so sehr gut kennen. Ich persönlich habe hier Irland richtiggehend für mich entdeckt.

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  • Krimi für zwischendurch

    Schweigegelübde

    Tariaswen

    24. April 2018 um 16:42

    Nach „Lügenmauer“ ist „Schweigegelübde“ der zweite Teil der Emma-Vaughan-Reihe von Barbara Bierach. Emma Vaughan ist Inspector bei der Mordkommission in Sligo, hat einen Ex-Mann der wegen Terrorverdachts im Gefängnis sitzt, einen Sohn im Teenager-Alter und durch ihren übermäßigen Schmerzmittel-Konsum wurde sie von ihrem Chef zum Drogentest geschickt. Kurz um, ihr Leben liegt in Trümmern als sie zum Drogentest im Krankenhaus direkt in den nächsten Fall gezogen wird. Ein Arzt, der auch noch der Mann ihrer Freundin ist, hegt den Verdacht, dass ein Todesengel sein Unwesen treiben könnte. Neben der Aufgabe den Kriminalfall zu lösen, versucht sie einen guten Anwalt für ihren Ex-Mann zu finden, da sie verhindern will, dass der Vater ihres Sohnes im Gefängnis landet. Zudem legt sich der Schatten eines unaufgeklärten Falles über ihre Ermittlungen. Die Handlung nimmt mit ihren verschiedenen Handlungssträngen schnell an Fahrt auf, aber relativ schnell wusste ich, wer die Morde begangen hat. Das Buch ist so geschrieben, dass man es schnell lesen kann, ohne den Faden zu verlieren. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, wobei mir zum Teil die Beschreibungen der Eigenheiten der „Iren“ und die geschichtlichen Hintergründe etwas zu tief gehen. Alles in allem ein netter Krimi für zwischendurch.

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  • eine spannende Story und ganz viel Irlandfeeling

    Schweigegelübde

    janaka

    18. April 2018 um 20:54

    *Inhalt*Emma Vaughan, Inspector bei der Mordkommission in Sligo, kämpft zurzeit an mehreren Fronten. Hat sie in der Vergangenheit einen Fehler gemacht oder warum sterben Menschen, die etwas mit ihrem alten Fall zu tun haben? Und dann schickt ihr Chef sie zum Drogentest ins Krankenhaus. Dort bittet sie der Chefarzt jedoch um Hilfe. In letzter Zeit sterben auffällig viele Patienten, die zwar sehr krank sind, sich aber auf dem Weg der Besserung befinden. Treibt im Krankenhaus ein Todesengel sein Unwesen? Oder gibt es einen anderen Grund?Emma versucht in beiden Fällen Antworten zu finden…*Meine Meinung*"Schweigegelübde" von Barbara Bierach ist der zweite Fall mit der sympathischen Emma Vaughan. Und auch wenn es mein erstes Buch der Autorin ist, habe ich keine Probleme ins Buch zu kommen. Die Autorin geht nach und nach auf den ersten Fall "Lügenmauer" ein, somit bleiben auch wenig Fragen offen. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr gut, er ist spannend und flüssig.Mir gefallen Krimis, die nicht nur den Fall erzählen, sondern auch Einblicke in das Privatleben der Charaktere gewähren. Und hier ist die Mischung gut gelungen und ausgewogen.Die Charaktere sind lebendig und authentisch. Emma Vaughan ist eine taffe Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht, mir ist sie sehr schnell sympathisch. Aber sie hat auch ihre Probleme, seit einem Unfall ist sie tablettenabhängig, und ihr Ex-Mann wird verdächtigt, Mitglied der IRA zu sein. Emma muss in zwei Fällen ermitteln, wobei der erste Fall im Krankenhaus sich ziemlich schnell aufklärt. Trotzdem bleibt die Spannung erhalten und ich bin neugierig, wie sie den anderen Fall klären wird.Da die Autorin seit einigen Jahren an der Nordwestküste von Irland lebt, kennt sie sich dort bestens aus. Man spürt, dass sie gern dort lebt. Die Landschaftsbeschreibungen sind wunderschön und wecken in mir den Wunsch, diese Gegend einmal selbst zu erkunden.*Fazit*Mir hat der Krimi insgesamt sehr gut gefallen und auch das irische Lokalkolorit kam nicht zu kurz. Gerne empfehle ich dieses Buch und vergebe 5 Sterne

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  • Verbesserungsbedürftig

    Schweigegelübde

    Lea_Wi

    17. April 2018 um 23:15

    Leider hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt. Ich habe mehrere Wochen daran gelesen, es zwischenzeitlich zur Seite gelegt, obwohl ich andere Bücher oft in wenigen Tagen durchgelesen habe. Der Klappentext klingt zunächst spannend und die Idee ist auch gut, jedoch nicht optimal umgesetzt worden. Den ersten Band dieser Krimi-Reihe habe ich nicht gelesen und dies ist auch nicht nötig, da alles relevante Vorwissen in diesem zweiten Teil erklärt wird. Geschrieben wird aus Sicht der Polizistin Emma, wobei mir hier die Ich-Form lieber gewesen wäre. Gesucht wird ein Todesengel, der in einem Krankenhaus mehrere, sich auf dem Wege der Genesung befindenden Menschen umgebracht hat. Der letztendliche Mörder ist meiner Meinung nach zwar unerwartet, aber auch zu weit hergeholt. Gegen Ende gibt es auch ein paar spannende Stellen, im Gesamtpaket ist dieses Buch allerdings nicht ganz nach meinem Geschmack.

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  • Leserunde zu "Schweigegelübde" von Barbara Bierach

    Schweigegelübde

    Bierach

    „Schweigegelübde“ - mit einer Ermittlerin aus dem Leben, alleinerziehend, chronisch überbelasted, unglaublich engagiert. Mit Ecken, Kanten und Fehlern. Emma Vaughan, Inspector bei der Mordkommission in Sligo, an der verregneten irischen Nordwestküste, muss sich in ihrem zweiten Fall nicht nur mit ihrer eigenen Vergangenheit, sondern auch mit einem alten, nicht gelösten Fall beschäftigen, der ihr beruflich das Genick brechen könnte. Zu allem Überfluss schickt ihr Boss sie zu einem Drogenscreening ins Krankenhaus. Doch der Chefarzt ist mehr an der Kommissarin als an der Patientin Emma interessiert: In letzter Zeit sterben auffällig viele Patienten. Emma beginnt zu ermitteln, aber niemand scheint ihr Auskunft geben zu können oder zu wollen. Als es zu einem weiteren Todesfall kommt, ist Emma klar, dass die mörderischen Konsequenzen ihrer früheren Entscheidungen im Begriff sind, sie einzuholen. Lust, mit dabei zu sein? Barbara Bierach und der Ullstein Verlag verlosen 10 signierte Bücher. Bewerbe Dich mit einem kurzen Statement. Dem Text steht ein Zitat von Oscar Wilde voran, das die These aufstellt, dass sich die Menschen nicht so ohne weiteres in “gut” und “böse” einteilen lassen und dass die so genannten “guten Frauen” oft voller Boshaftigkeit und Eifersucht stecken und die so genannten “schlechten Mädchen” oft liebevoll, traurig und opferbereit. Wir alle sind also immer gut und böse zugleich. Stimmt das? Was haltet Ihr davon? Zu einer kurzen Leseprobe geht es hier.Zu meinem Blog über Irland geht es hier https://www.bierach.com/blogStimmen zum ersten Band mit Emma Vaughan “Lügenmauer”. “... ein spannender Fall, der sogar noch mit einer Auflösung aufwartet, die mich mit der Frage zurückgelassen hat, wer entscheidet, ob jemand gut oder böse ist, und ob ein Verbrechen gesühnt werden muss oder nicht.” Die dunklen Felle am 11.8.2016 “Barbara Bierach ist hier ein tolles Debüt gelungen und mit Emma Vaughan hat sie eine Ermittlerin geschaffen, die nicht alles mit links erledigt, egal ob beruflich oder auch privat, eine Frau mit Ecken und Kanten, von der Abhängigkeit nach Tabletten ganz zu schweigen.” Miss Norges Blog am 15.7.2017 “Barbara Bierach ist viel rumgekommen: New York, Sydney und jetzt die irische Nordwestküste. Nach erfolgreichen Sachbüchern folgt nun ihr erster Krimi, recht still, mit Tiefgang, Einfühlungsvermögen und einem tiefen Einblick in die irische Geschichte.” Coolibri zur Lesung auf der Crime Cologne am 27.9.2016

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    • 197
  • Schweigegelübde

    Schweigegelübde

    nellsche

    13. April 2018 um 16:02

    Emma Vaughan, Inspector bei der Mordkommission, soll die hohe Anzahl auffälliger Todesfälle in einem Krankenhaus untersuchen. Ist hier ein Todesengel am Werk? Doch nicht nur dieser Fall treibt Emma um, sondern auch ein früherer Fall, der nicht abgeschlossen ist, beschäftigt sie. Aber auch privat ist Emma sehr belastet, denn sie leidet unter Schmerzen, die sie mit starken, abhängig machenden Medikamenten bekämpft. Und dann muss sie sich auch noch um die Verteidigung ihres Exmannes mit IRA-Vergangenheit kümmern. Hält Emma das aus?Dieser Irland-Krimi hat mir gut gefallen. Bereits optisch fügt sich das Cover dieses zweiten Teils um Emma perfekt an den ersten Teil “Lügenmauer” an.Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich hervorragend und zügig lesen. Das Buch hatte ich somit ruckzuck fertig gelesen.Emma ist eine Ermittlerin, die mir sehr gut gefällt. Ich mag die Einblicke in ihr Privatleben und ihre Probleme. Sie wirkt durch ihre Ecken und Kanten menschlich und sympathisch auf mich. Gerade bei einer Reihe finde ich es sehr passend, wenn man als Leser eine tiefere Sicht in die Gefühle und Gedanken und die täglichen Sorgen des Hauptprotagonisten erhält und an dessen Privatleben intensiver teilnimmt. Sowas bindet mich an einen Charakter, so dass ich unbedingt wissen möchte, wie es bei Emma weitergeht. Der Kriminalfall setzt sich aus zwei Strängen zusammen. Beide haben mir gut gefallen, wobei einer davon recht vorhersehbar war. Das hat in diesem Fall ein wenig Spannung eingebüßt. Der andere Strang war dafür aber umso spannender und ich war neugierig, wie dieser ausgeht. Die Spannung war insgesamt gut und passend für einen Krimi.Da es sich um einen Irland-Krimi handelt, gibt es auch diverse Einblicke in Land und Leute. Das gefiel mir gut und ich habe es voller Neugierde gelesen.Ein solider zweiter Krimi um Emma Vaughan, der mir gut gefiel. Ich freue mich auf einen weiteren Teil mit ihr und vergebe 4 von 5 Sternen. 

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  • Die Vergangenheit ruht nicht.

    Schweigegelübde

    oztrail

    11. April 2018 um 20:30

     Cover: So wie der erste Krimi mit Emma Vaughan, ein typisches Bild von Irland. Wie man es sich klischeehaft vorstellt. Die Einstimmung ist gegeben. Kurz zum Inhalt: Emma Vaughan wird vom Chefarzt der Klinik gebeten, unerklärliche Todesfälle unter die Lupe zu nehmen. Denn diese Patienten wären sehr wohl noch in der Lage nach eine Behandlung weiterzuleben. Emma erklärt sich bereit das mit ihrem Team, der Mordkommission in Sligo zu untersuchen.  Dabei kommt immer wieder die Vergangenheit, von Emma und auch der nicht aufgeklärte erste Mordfall zum Vorschein. Auch die Verhaftung ihres Exmannes und seine Mitgliedschaft in der IRA machen Emma doch zu schaffen.  Mit Hilfe ihrer Freundin, gelingt es ihr einen guten Anwalt aufzutreiben,  der die Verteidigung ihres Exmannes übernimmt. Damit der Vater ihres Sohnes nicht im Gefängnis verschwindet. Emma hat in der zweiten Geschichte einiges vor sich. Nicht nur beruflich und privat, sondern auch ihren übermäßigen Konsum von Schmerzmedikamenten muss sie in den Griff bekommen. Wird das gelingen? Fazit: Barbara Bierach ist ein guter zweiter Kriminalfall mit der Ermittlerin Emma Vaughan  gelungen. Auch wenn manches vorhersehbar war, hat die Autorin es geschafft, eine Spannung aufzubauen. Der Grat zwischen der Privatperson Emma und der Kommissarin Vaughan ist sehr schmal, aber es  gab keine dramatischen Abstürze.  Die Vergangenheitsbewältigung von Emma ist immer wieder Thema, die sich denke ich auch noch weiter durch die Emma Vaughan-Serie ziehen wird. Denn hier ist nichts abgeschlossen. Auch die Geschichte um ihren Ex-Mann wird sich noch weiter entwickeln. Und da ist hier die Frage nach ihrem Privatleben, wird das etwas farbiger und kriegt Emma ihre Sucht in den Griff? Fragen die auftauchen und  die der Leser gerne beantwortet hätte. Also lässt die ganze Angelegenheit nur einen Schluss zu, es muss mit Emma weitergehen. Ich für mich hoffe es doch. Ich kann daher eine klare Leseempfehlung aussprechen und freue mich auf eine neue Story von Emma Vaughan.        

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  • Die Mörderjägerin von Sligo

    Schweigegelübde

    TochterAlice

    11. April 2018 um 17:07

    Das ist Ermittlerin Emma Vaughan, auch wenn sie im Moment ein bisschen schwächelt, nicht ohne eigene Schuld: ihren letzten Fall hat sie in den Sand gesetzt und ihr Chef meint zu wissen, dass das Drogenscreening, zu dem sie sich auf sein Geheiß ins örtliche Krankenhaus begeben muss, die Auflösung bringen wird. Und leider weiß Emma, dass dies der Wahrheit entspricht. Im Krankenhaus allerdings stößt sie auf eine wahre Mordserie, die zudem Zusammenhänge zu einem früheren Fall aufweist.Wie der erste Fall, Lügenmauer ist dies eindeutig eine Lektüre für Krimifreunde, die das Besondere, Atmosphärische lieben, vielleicht auch einen etwas fremd  anmutenden Touch. All das wird hier geboten, denn die Reihe der deutschen Autorin Barbara Bierach spielt im irischen Sligo, wo sie sich bestens auskennt - die irische Kleinstadt ist nämlich seit einigen Jahren ihr Wohnort. Den sie aufs Eindringlichste zu beschreiben vermag, ebenso wie ihre Figuren ganz besonders authentisch rüberkommen. Beschreibungen sind also eine ganz klare Stärke der Autorin und machen diesen Band zu einer empfehlenswerten Lektüre für Leser, die Krimis der besonderen Art mögen und sich gerne nebenher ein paar historische bzw. gesellschaftspolitische Infos "draufschaufeln". Auch wenn das Ende  ebenso wie bei "Lügenmauer", dem ersten Band, aus meiner Sicht ausgesprochen überraschend und für einen Krimi durchaus unkonventionell war, geht das zeitweise auf Kosten der Spannung. Denn die eigentlichen Todesfälle in "Schweigegelübde" sind nicht allzu spektakulär.Die charismatische Polizistin Emma Vaughan, die zwar irische Wurzeln hat, aber in New York aufwuchs, ist auf jeden Fall ein großer Gewinn für die internationale Krimi- und Ermittlerlandschaft. Eine ungewöhnliche Frau, die in Irland oft aneckt, sich überall durchkämpfen muss, an den richtigen Stellen aber durchaus Diplomatie walten lässt und vieles aus einer Perspektive sieht, aus der auch die meisten Leserinnen es wahrnehmen werden - also eine Identifikationsfigur, die mich auf eine baldige Fortsetzung einer möglichen neuen Krimireihe hoffen lässt. Eine Reihe, der auch die ein oder andere humorvolle Sequenz nicht fehlt!

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  • Streckenweise leider unglaubwürdig und vorhersehbar

    Schweigegelübde

    anyways

    09. April 2018 um 11:58

    Oxycodon, ohne geht es für die Ermittlerin bei der irischen Polizei in Sligo, Emma Vaughan schon seit Jahren nicht mehr. Seit dem verhängnisvollen Unfall vor zehn Jahren. Auch wenn sie die Tabletten in der Regel verschrieben bekommt, ist es ihrem Chef, Superintendent Paul Murrey, ein Dorn im Auge und er ordnet für Emma eine ärztliche Untersuchung an, die leider auch ein Drogenscreening beinhaltet. Also fährt Emma ins Sligo General und lässt sich untersuchen. Der Mann ihrer besten Freundin, Dr. Michael McCaffrey sieht sie dort zufällig und bittet sie um ein Gespräch. Anscheinend sind seit Weihnachten mehrere Patienten mit sehr guten Überlebensperspektiven plötzlich und unerwartet an einem Herzanfall verstorben. Die Häufung dieser Todesursache verunsichert McCaffrey und er bittet Emma der Sache mal nachzugehen. In der kleinen irischen Stadt Sligo gibt es eigentlich kein spezielles Mordermittlerteam, Murray hat jedoch eine eigene Elitegruppe gegründet, die Serious Crime Unit, die er gerne bei gewaltsamen Toden einsetzt. Emma wurde nach ihrem letzten Fall, der noch immer ungeklärt ist, aus diesem Team verbannt. Mit ihrem neuen Verdacht beordert sie Murrey jedoch ganz schnell wieder zurück. Babara Bierach lässt ihre Protagonistin nicht nur im Fall eines „Todesengel“ ermitteln, sondern spannt auch den Bogen zum ersten Fall und bringt die dunkle irische Vergangenheit und die Schreckensherrschaft der IRA mit ins Spiel. Das alles unter einen Hut zu bringen ist ihr jedoch nicht sehr gut gelungen. Eine stark unter Opioide stehende Ermittlerin ist per se schon nicht recht arbeitstauglich. Die Ausfallerscheinungen und Nebenwirkungen spürt man bei der Ermittlerin jedoch kaum. Das ist nicht so ganz nachvollziehbar. Auch das die gesamten Krankenunterlagen direkt zum Vorgesetzten geschickt werden halte ich selbst in Irland für ausgeschlossen. Den Hinweis dass die Ermittlerin drogenabhängig ist kann schon weitergeleitet werden, müsste jedoch eine sofortige Suspendierung nachziehen. Der Fall des Todesengels war für mich persönlich auch zu schnell klar, weil es einfach viel zu viele Hinweise gibt. Dann gibt es noch einen Griff in die Asservatenkammer, nächtliche Besuche ehemaliger IRA-Mitglieder, jede Menge Geld und aus allen keine schlussreichen Konsequenzen. Das für mich spannendste an diesem Buch war lediglich die Aufarbeitung des ersten Falles vom vorherigen Buch. Dieser Erzählstrang war durchaus interessant und fesselnd.

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  • Irische Verwicklungen

    Schweigegelübde

    AnTheia

    07. April 2018 um 22:34

    In ihrem Zweiten Fall ermittelt Emma Vaughan in einem Krankenhaus, auf dem verdächtig viele Todesfälle auftreten. Schnell wird klar: Ein Todesengel treibt sein Unwesen. Doch das ist nicht Emma's einziges Problem. Ihrem Ex-Mann, einem ehemaligen IRA-Kämpfer, droht eine Anklage und ein alter Mordfall droht Emma beruflich in Schwierigkeiten zu bringen. Mit Schweigegelübde gelingt es der Autorin nicht so richtig eine fesselnde Geschichte zu entwickeln, obwohl ich Emma als Figur zu schätzen gelernt habe. Emma ist als Figur sehr menschlich und mir persönlich sympathisch. Sie muss sich als alleinerziehende Mutter durchschlagen und versucht sich auch konsequent von der Vergangenheit ihres Mannes zu distanzieren. Auf einem sehr männerlastigen Polizeirevier muss sie nicht zuletzt täglich beweisen, dass sie sich durchsetzen kann. Dazu kommt, dass sie durchaus auch Schwächen zeigen kann: nicht zuletzt dadurch, dass sie aus Mitleid im ersten Teil eine Mörderin hatte laufen lassen, sondern auch, weil sie tablettensüchtig geworden ist. Aber dennoch hat die Geschichte deutliche Mankos: Zu viele Handlungsstränge rissen mich als Leser immer wieder aus der Geschichte heraus. Ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass hier versucht wird, zwei Kriminalfälle in einem Band zu lösen. Zum einen die mysteriösen Todesfälle im Krankenhaus, die an sich schon eine total spannende Geschichte versprochen hatten. Zum anderen der alte Kriminalfall um die geflüchtete Catherine, die eifrige Leser der Krimireihe bereits aus Band 1 "Lügenmauer" kennen sollten und der mit weiteren Todesfällen eine Fortsetzung findet. Somit verpufft aus meiner Sicht ein sehr vielversprechender Kriminalfall. Schade auch, da schon sehr schnell klar war, wer der Todesengel im Krankenhaus ist. An sich liest sich die Geschichte sehr gut. Der Schreibstil ist anschaulich, aber auch ruhig. Vor dem Hintergrund der irischen rauen Landschaft kommt man durchaus ins Schwelgen. Mein Fazit: Eine spannende Kriminalgeschichte, die hinter meinen Erwartungen geblieben ist.

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  • Spannend

    Schweigegelübde

    Anett_Heincke

    07. April 2018 um 16:32

    Inspector der Mordkommission in Sligo Emma Vaughan muss an diesem Morgen zum Gesundheitscheck und Drogenscreening, was ihr natürlich nicht gefällt, weil sie seit ihrem Unfall starke Schmerzmittel nimmt. Im Krankenhaus trifft sie Michael McCaffrey, den Ehemann ihrer Freundin Laura. Dieser erzählt ihr von seinem Verdacht, einen Todesengel auf der Station zu haben. Emma spricht mit ihrem Chef darüber und wird mit diesem Fall betraut.  Als sich der Verdacht bestätigt, beginnen die Ermittlungen.  Emma hat eine Menge Probleme. Zu Hause hat sie einen pubertierenden Sohn, für den sie viel zu wenig Zeit hat. Ihr Ex-Mann Paul wurde verhaftet und soll als IRA-Mann angeklagt werden. Für ihn hat sie einen teuren Anwalt engagiert, obwohl sie nicht weiß, woher sie das Geld nehmen soll. Ein Mitglied der IRA bietet ihr Geld an. Und dann gibt es noch andere Mordfälle und Emma denkt, dass sie die Täterin vor einigen Monaten aus Mitleid hat laufen lassen. Auch hier beginnt sie heimlich zu ermitteln und vermutet bald eine zweite Mordserie. Wenn mein Mann ein gewalttätiger Säufer wäre, würde ich ihn bestimmt im Knast verrotten lassen und bestimmt kein Geld für einen Anwalt ausgeben. In dem Buch werden eigentlich zwei Serientäter gefasst. Zum einen der Todesengel. Der Fall war recht unspektakulär. Zum anderen versucht sie, die anderen Morde aufzuklären und Kontakt zu Catherine aufzunehmen, die sie hat laufen lassen. Dazu macht sie Urlaub in einem ehemaligen Kloster, welches in dem Fall eine große Rolle spielt. Die Geschichte um diese Morde und die Aufklärung war schon recht spannend.  Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, durch den einfachen  Schreibstil ließ es sich flüssig und schnell lesen.  Das Cover gefällt mir sehr gut.

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  • Schweigegelübde

    Schweigegelübde

    lenisvea

    06. April 2018 um 20:41

    Folgendes kennzeichne ich nach § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: Kriminalroman Taschenbuch Broschur 272 Seiten ISBN-13 9783548290232 Erschienen: 09.03.2018 Aus der Reihe "Ein Emma-Vaughan-Krimi" Band 2 10,00 € 8,99 € als EBook Zum Buch: https://www.ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/schweigegeluebde-ein-emma-vaughan-krimi-2-9783548290232.html Zum Inhalt: Emma Vaughan, Inspector bei der Mordkommission in Sligo, an der verregneten irischen Nordwestküste, muss sich in ihrem zweiten Fall nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch mit den Geistern der Gegenwart auseinandersetzen. Ein alter, nicht gelöster Fall scheint ihr beruflich das Genick brechen zu können, und zu allem Überfluss schickt ihr Boss sie zu einem Drogenscreening ins Krankenhaus. Doch der Chefarzt ist mehr an der Kommissarin als an der Patientin Emma interessiert: In letzter Zeit sterben auffällig viele Patienten. Emma beginnt zu ermitteln, aber niemand scheint ihr Auskunft geben zu können oder zu wollen. Als es zu einem weiteren Mord kommt, ist Emma klar, dass sie es mit einem alten Bekannten zu tun hat. Zur Autorin: Barbara Bierach ist eine bekannte Journalistin und Sachbuchautorin. Sie leitete jahrelang die Management-Berichterstattung der WirtschaftsWoche. Nach Jahren als Auslandskorrespondentin in New York und Sydney lebt sie heute im irischen Sligo, wo auch ihr erster Krimi Die Lügenmauer spielt. Meine Meinung: Ich habe im letzten Jahr mit Begeisterung den 1. Teil dieser Krimireihe, nämlich Lügenmauer, der Autorin gelesen. Daher habe ich schon sehnsüchtig auf den 2. Teil gewartet. Freundlicherweise wurde mir dieser vom Verlag zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst allerdings in keinster Weise meine Meinung. Der Einstieg in die Geschichte ist mir aufgrund des sehr flüssigen Schreibstils der Autorin auch sehr gut gelungen. Es geht hier wieder um Emma Vaughn, Inspector bei der Mordkommission in Sligo, die nun von ihrem Vorgesetzten dazu angehalten wird, zum Drogenscreening zu gehen, da sie wohl ständig starke Schmerzmittel konsumiert. Der Chefarzt der Klinik und gleichzeitig Ehemann ihrer Freundin bittet sie bei der Gelegenheit um Hilfe, da in letzter Zeit auffällig viele Patienten recht überraschend gestorben sind. Er vermutet, dass ein Todesengel sein Unwesen treibt. Den ersten Teil der Reihe hatte ich toll gefunden, daher hatte ich recht hohe Erwartungen an dieses Buch. Für mich ist es aber in keinster Weise mit Lügenmauer zu vergleichen. Ich weiß nicht, ob es einfach am Thema lag, aber dieser Fall konnte mich einfach nicht wirklich fesseln. Mein Fazit: Alles in allem konnte mich dieses Buch leider nicht so wirklich begeistern und fesseln. Ich habe den 1. Teil der Reihe Lügenmauer wesentlich besser gefunden. Wenn die Reihe weiter fortgesetzt wird, würde ich dennoch weiter lesen. Vielleicht wird der nächste Teil ja wieder spannender. Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne.

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  • Todesengel

    Schweigegelübde

    Venice

    06. April 2018 um 18:13

    Emma Vaughan, alleinerziehende Mutter arbeitet bei der irischen Kriminalpolizei. Nach einem Unfall ist sie tablettensüchtig. Jetzt soll sie zu einem Drogentest ins Krankenhaus. Dort trifft sie auf den Ehemann ihrer Freundin der sie um Mithilfe bittet. Seit einiger Zeit sterben ältere Leute die eigentlich beste Chancen hätten wieder gesund zu werden. Sie überredet ihren Chef die Ermittlungen aufzunehmen. Bald kommt es unter den Augen der Polizei erneut zu einem Toten. Wer hat ein Interesse kranken Menschen etwas anzutun. Privat hat Emma es auch nicht leicht, ihr pupertärer Sohn hat eine Freundin die sich als Hackerin entpuppt. Ihr Exmann der beschuldigt wird Mitglied der IRA zu sein sitzt im Gefängnis. Der 2. Teil um Emma Vaughan nimmt viel Bezug auf die verpatzten Details des ersten ungelösten Falles. Damals hat Emma eine Verdächtige laufen gelassen da sie bereits mehr als genug Unheil erlitten hat. Jetzt kommt es wieder zu rätselhaften Todesfällen. Trotz ihrer Tablettensucht gelingt es Emma die Fäden zu entwirren und den ersten irischen Serienmörder der im Krankenhaus gemordet hat zu entlarven. Der Schreibstil ist ruhig, passend zur Beschreibung der irischen Landschaft, große Spannung kommt nicht auf, und doch hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich auf eine Fortsetzung mit Emma und ihrem Partner James.

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  • Cui bono

    Schweigegelübde

    Lesenisttoll

    05. April 2018 um 16:08

    Die Polizei in Sligo ist einem Todesengel auf der Spur. Im Krankenhaus sterben immer wieder Patienten, die auf dem Weg der Besserung waren. Deshalb nehmen die Kommissarin Emma Vaughan und ihre Kollegen die Belegschaft und Besucher unter die Lupe. Cui bono, fragen sie sich. Wer profitiert von den Toden?Kommissare in Romanen müssen sich durch irgendeine Eigenschaft aus der Masse hervorheben, das scheint ein ehernes Gesetz zu sein. Geschieden sind sie fast alle, die meisten trinken zu viel, und in diesem Roman ist die Ermittlerin Emma tablettensüchtig. Statt zu frühstücken, wirft sie Oxycodin ein. Ihre Sucht geht so weit, dass sie sich sogar an den Vorräten in der Asservatenkammer bedient.Auch was ihre Ermittlungsmethoden anbelangt, nimmt es Emma nicht so genau. So stiftet sie zum Beispiel die Freundin ihres Sohnes dazu an, Emailkonten zu hacken. Dass die Jugendlichen dabei an vertrauliche (und in einem Fall ziemlich peinliche) Informationen gelangen, scheint sie nicht weiter zu stören. Da ich den ersten Roman um Emma Vaughan nicht gelesen habe, haben mich die vielen Verweise auf dieses Buch gestört. „Die Frau mit dem dicken roten Zopf“, die immer wieder vor Emmas geistigem Auge erscheint, mag Lesern des ersten Bands etwas sagen, mich hat die ständige Wiederholung dieser Vision einfach nur genervt. Emma selbst ist mir ziemlich unsympathisch. Sie scheint über den Gesetzen zu stehen und in ihrer Dienststelle alle anderen für Trottel zu halten. Einzige Ausnahme ist ihr Partner James, dem sie es allerdings übel nimmt, dass er sich mehr für die attraktive Aoife als für sie interessiert.Die Leseprobe des Romans hatte mir gut gefallen. Ich versprach mir einen spannenden Krimi vor der malerischen Kulisse Irlands. Leider sucht man Spannung in diesem Roman vergebens. Die Geschichte plätschert so vor sich hin, es werden einige falsche Fährten gelegt, manche davon verlaufen einfach im Sand ohne jemals aufgelöst zu werden. Alles in allem eine eher enttäuschende Lektüre.

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  • Mord auf Rezept

    Schweigegelübde

    chris_ma

    03. April 2018 um 22:01

    Die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen umso neugierig war ich was hinter dem Buch wirklich steckt. Am Ende bin ich hin und hergerissen zwischen eigentlich gut und wäre vielleicht weniger etwas mehr gewesen. Lesenswert ist es allemal, das möchte ich vorwegnehmen. Wie schon in meinem Titel versteckt, geht es um Mord in einem Krankenhaus, das wie auf Rezept bestellt passiert. Was genau dahinter steckt, das ist ein Fall für Emma. Sie ist Ermittlerin in einer kleinen Stadt Sligo in Irland. Auf den Fall aufmerksam wird Emma vom Ehemann ihrer Freundin, der Arzt in einem Krankenhaus ist. Eher zufällig, denn im Krankenhaus ist Emma eigentlich wegen ihrer eigenen Probleme und davon gibt’s mehr als genug. Dieses Problem könnte ihr auch ihre Arbeit kosten. Ihr Chef hat sie daher zum Bluttest ins Krankenhaus geschickt. Emma macht das Drogenscreening obwohl sie sich bewusst ist, das es letztlich positiv sein wird. Im Krankenhaus erfährt sie nun von gehäuften unklaren Todesfällen. Geht hier was nicht mit rechten Dingen zu ? Emma wird der Sache auf den Grund gehen, ob im Krankenhaus wirklich gemordet wird auf Rezept oder aus welchen Grund auch immer. Im Zuge dieser Ermittlungen stößt sie auch immer wieder auf neue Erkenntnisse aus ihrem nicht gelösten Fall. Auch dieser läßt sie nicht los, hat sie damals was übersehen? Das alleine wäre schon genug aber nein, ihr Ex-Ehemann hat auch noch ein großes Problem am Hals in das auch Emma eingebunden ist. Sie macht das allerdings nur aufgrund ihres gemeinsamen Sohnes. Auch ihr Privatleben kommt nicht zu kurz, ein neuer Mann spaziert auch völlig unverhofft in ihr Leben. Ja, ganz schön viel werden Sie jetzt denken. Wie passt das alles zusammen ? Wie kann man das alles unter einen Hut bringen. Aufgefallen sind wir noch zwei Zitate und mich zum nachdenken gebracht haben, deshalb möchte ich sie erwähnen. “Wenn sie begreift, dass sie in dieser Falle nicht die Spinne ist, sondern die Fliege wird es zu spät sein” und “Oder ruhte die Überzeugung , weiterzuleben, in der inneren Gewissheit dass das eigene Dasein einen Sinn haben müsste, und sie einen Weg zu beschreiben und eine Geschichte zu erzählen hatte, die noch nicht zu Ende waren” Mir hat der Krimi gut gefallen. Guter Schreibstil, der es einem leicht macht in den Fluss des Geschehens einzutauchen. Auch mag ich die Titelfigur Emma sehr, denn durch ihren Einblick ins Privatleben ist es sehr realistisch. Der Ermittlungsstil sehr eigen aber auch das macht das Buch aus. Gestört hat mich allerdings, das es so viel auf einmal ist, dass hier abgehandelt wird. Klar, der alte Fall ist nicht abgeschlossen und das beschäftigt Emma, aber manchmal ist vielleicht weniger doch etwas mehr. Der Krimi ist für mich durchaus lesenswert und ich kann ihn auch weiterempfehlen, ich habe mich gut unterhalten gefühlt. So vergebe ich 3,5 von 5 Sternen.

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