Schweigegelübde

von Barbara Bierach 
3,7 Sterne bei70 Bewertungen
Schweigegelübde
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Positiv (42):
U

Der geheimnisvolle Titel „ Schuldgefühle“ erinnert an die tiefe Religiosität der Iren. Der Konflikt zwischen Protestanten und den Katholiken

Kritisch (3):
Lea_Wis avatar

Leider etwas lahm und ohne große Spannung...

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Inhaltsangabe zu "Schweigegelübde"

Emma Vaughan, Inspector bei der Mordkommission in Sligo, an der verregneten irischen Nordwestküste, muss sich in ihrem zweiten Fall nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch mit den Geistern der Gegenwart auseinandersetzen. Ein alter, nicht gelöster Fall scheint ihr beruflich das Genick brechen zu können, und zu allem Überfluss schickt ihr Boss sie zu einem Drogenscreening ins Krankenhaus. Doch der Chefarzt ist mehr an der Kommissarin als an der Patientin Emma interessiert: In letzter Zeit sterben auffällig viele Patienten. Emma beginnt zu ermitteln, aber niemand scheint ihr Auskunft geben zu können oder zu wollen. Als es zu einem weiteren Mord kommt, ist Emma klar, dass sie es mit einem alten Bekannten zu tun hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548290232
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:09.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    coffee2gos avatar
    coffee2govor 3 Monaten
    interessanter zweiter Fall, Nebenhandlung war too much

    Der zweite Fall mit Emma Vaughan als Ermittlerin hat mir noch besser gefallen als der erste Teil. Emma ist diesmal privat in der Zwickmühle, da sie einen Drogentest bestehen sollte um weiterhin im Dienst zu bleiben, aber bekanntermaßen abhängig von starken Schmerzmitteln ist. Aber zufälligerweise ist sie auch an der Aufdeckung einer interessanten Reihe an Todesfällen im Krankenhaus dran. Besonders ausgewogen und gelungen finde ich die Abwechslung zwischen dem Privatleben der Ermittlerin und der Aufklärung des Falles. Dass jetzt auch noch ihr Ex-Mann und die IRA als Nebenstrang hinzugezogen wurden, fand ich persönlich too much, hätte nicht sein müssen und falls doch, dann hätte es eine bedeutendere Rolle erhalten müssen. Insgesamt aber ein ziemlich spannender zweiter Teil, der Hoffnung auf einen dritten macht! 

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    U
    ute54vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Der geheimnisvolle Titel „ Schuldgefühle“ erinnert an die tiefe Religiosität der Iren. Der Konflikt zwischen Protestanten und den Katholiken
    Mord in Irland

    Das Cover zeigt eine romantische, typisch irische Landschaft. Der geheimnisvolle Titel                              „ Schweigegelübde“ erinnert an die tiefe Religiosität der  Iren. Der Konflikt zwischen Protestanten und den Katholiken wird von Emma, der Kommissarin und  Protagonistin, dargestellt und könnte somit auch zur Erklärung der „Schuldgefühle“  beitragen. Emma ist Karrierefrau, alleinerziehend und Mannerhasserin, sie ist tablettensüchtig und Exfrau eines vermeintlichen IRA-Terroristen. Dienstlich geht sie gern eigene, unabgesprochene  Wege und führt in die Praktiken der Heimerziehung sogenannter „ gefallener Mädchen“ ein, denen man die Babys wegnimmt oder diese, mangels schlechter Pflege, einfach sterben lässt. Und das bis in die 70er Jahre hinein! Diese Problematik hat mich sehr bewegt.
    Emma soll nun den „Todesengel“ aufspüren, der im Krankenhaus Sligo vermeidlich todkranke Patienten umbringt. Die Lösung gelingt ihr, zusätzlich verfolgt sie aber noch eine weitere Spur in England, denn auch dort hat es rätselhafte Morde gegeben.
    Das Werk ist in kurze Kapitel mit jeweils einer Überschrift aufgeteilt. Der lockere Schreibstil ermöglicht zusätzlich eine problemlose entspannte Lektüre innerhalb einiger Tage. Der Perspektivwechsel, auch aus der Sicht des Täters, erzeugt Spannung und Leselust. Das Ende ist unvorhersehbar, und somit ist dieser Irlandkrimi von Anfang bis Ende spannend.

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    S
    Streiflichtvor 4 Monaten
    Noch mehr Geheimnisse

    Gerade erst hatte ich „Lügenmauer“, den ersten Irland-Krimi von Barbara Bierach gelesen. Daher war ich sehr froh, dass ich direkt weiterlesen konnte. Hauptfigur Emma und auch ihren Sohn Stevie habe ich schon sehr ins Herz geschlossen. Und ich war gespannt, wie es weitergeht – auch weil der Fall im ersten Teil ja nicht ganz abgeschlossen war.

    Wieder tun sich Abgründe auf und Emma entdeckt noch mehr Geheimnisse und hat auch selbst genügend. Ein Todesengel geht im Krankenhaus von Sligo um und ermordet reihenweise Patienten, die durchaus Aussicht auf Besserung oder Heilung gehabt hätten. Emma soll herausfinden, wer dort umgeht und warum... Und es wird wieder spannend und aufregend.

    Auch in diesem Roman wird die Landschaft wieder toll beschrieben und man hat direkt Lust, nach Irland zu reisen und das alles selbst mit eigenen Augen zu sehen.

    Gut finde ich, dass man diesen Krimi auch lesen hätte können, wenn man Teil 1 nicht kennt, obwohl vieles natürlich darauf aufbaut. Die Autorin wiederholt einiges, sodass alle Neuleser und auch diejenigen, die „Lügenmauer“ schon vor einiger Zeit gelesen haben, gut in die Geschichte reinkommen. Ich lese gerne in der richtigen Reihenfolge und das ist auch hier besser, aber eine einzelne Lektüre ist durchaus auch gut möglich.

    Mir hat dieser zweite Krimi aus der Feder von Barbara Bierach noch besser gefallen als der erste Teil und ich hoffe sehr, dass die Autorin die Reihe weiter fortsetzen wird. Ich möchte einfach noch viel mehr von Emma und Stevie, James und den anderen lesen!

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    G
    Gisevor 5 Monaten
    Krimi mit irischem Flair

    Inspector Emma Vaughan ermittelt im Krankenhaus, ein „Todesengel“ soll bereits einige Patienten zu Tode gebracht haben. Privat muss sie dafür sorgen, dass ihr Ex-Mann nicht jahrelang hinter Gitter kommt, ist er doch angeklagt, aktiv bei der IRA mitgemacht zu haben. Sie selbst hat kein besonders gutes Verhältnis zu ihm, musste sie doch in der Ehe viel Gewalt ertragen.

    Dies ist bereits der zweite Fall der irischen Kommissarin, die einerseits sehr gut kombinieren kann, andererseits aber so sehr von Schmerzmitteln abhängig ist, dass sie als süchtig bezeichnet werden muss. Damit bleibt für mich wie auch im ersten Band die Frage, ob sie tatsächlich so erfolgreich sein kann. Andererseits ist sie recht kantig gezeichnet, als Protestantin und alleinerziehende Mutter in einem erzkatholischen Irland und in einem Beruf, den Männer ungern für Frauen öffnen. Letztendlich aber ist die Geschichte ganz interessant, es ist spannend, wie unkonventionell Emma ermittelt. Doch so richtig gefesselt hat sie mich nicht. Interessant ist jedoch das irische Flair des Krimis, denn sowohl die Landschaft als auch die Geschichte des Landes spielen eine wichtige Rolle im Buch. Die Auflösung des Kriminalfalles hat mich nicht wirklich überzeugt, zu sehr wird hier ein Klischee bemüht, das ich bereits zu Beginn des Buches abgetan habe, weil es zu offensichtlich wäre.

    Damit vergebe ich diesem Band gerade noch vier von fünf Sternen, es gab so viele Kritikpunkte, die mich nicht wirklich überzeugt haben.

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    B
    Buchverschlinger2014vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Emma Vaughn ermittelt wieder in Irland
    Todesengel im Krankenhaus

    "Schweigegelübde" ist der 2. Fall für die Inspectorin Emma Vaughan, die auch mit privaten Problemen zu kämpfen hat.
    Zu ihrem neusten Fall kommt sie, als sie sich im Krankenhaus einem Drogentest unterziehen muss. Durch einen früheren Autounfall hat sich dauerhaft starke Schmerzen, die Sie mit starken Schmerzmitteln in den Griff bekommen möchte. Ihre tägliche Arbeit wird durch ihren Tablettenkonsum (noch) nicht beeinträchtigt, aber ihre Vorgesetzten befürchten bald etwas anderes.
    Im Krankenhaus wird sie auf verschiedene mysteriöse Mordfälle hingewiesen und sie beginnt zu ermitteln. Am Anfang will ihr so recht keiner glauben, aber dann passiert während ihrer Ermittlungen ein weiterer Mord. Ist es der gleiche Täter oder haben sie es mit einem Trittbrettfahrer zu tun?
    Im Verlauf der Geschichte wird auch noch einmal auf den bisher ungeklärten Fall aus dem ersten Buch "Lügenmauer" Bezug genommen. Es ist zwar nicht unbedingt erforderlich den ersten Band zu kennen, aber es hilft für das Verständnis der Probleme von Emma weiter.
    Barbara Bierach ist wieder ein solider Krimi gelungen, der eine Mischung aus dienstlichen und privaten Problemen der Hauptperson hat und einen flüssigen Schreibstil.


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    tardyvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Viel Lokalkolorit
    Schweigegelübde

    Emma Vaughan hat Probleme. Sie ist in eine Medikamentenabhängigkeit gerutscht und wird von ihrem Chef zum Drogenscreening geschickt. Im Krankenhaus bekommt sie es gleich mit ihrem neuen Fall zu tun. Es sterben verdächtig viele Patienten, die eigentlich schon fast wieder gesund waren. Emma ermittelt und gerät selbst in Gefahr.

    Barbara Bierach hat einen düsteren Krimi geschaffen, der den Leser sofort gefangen nimmt. Man taucht tief ein in das katholische Irland und wird, wie hier im Falle der Protagonistin, mit allerlei religösen Konflikten konfrontiert. Der leicht zu lesende, lebendige Schreibstil lässt uns Leser nur so durch die Seiten fliegen und neben sehr viel Lokalkolorit, bekommt man auch einen spannenden Fall serviert. Irland hat mich schon immer fasziniert und nach dieser Lektüre habe ich noch einiges mehr über dieses schöne Land erfahren. Die Probleme zwischen Katholiken und Protestanten sind immer noch hoch aktuell.

    Emma Vaughan ist eine sympathische Ermittlerin, die ihre Ecken und Kanten hat, erst dadurch wirkt sie authentisch. Sie spielt auch mit ihrem Privatleben eine tragende Rolle im Buch und gerade das macht es für mich erst so richtig rund. Die Spannung bleibt bis zum Schluss auf einem hohen Niveau und die offenen Fragen machen neugierig auf den nächsten Fall. Ich freue mich schon darauf.

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    misery3103s avatar
    misery3103vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender zweiter Fall für Emma Vaughan!
    Spannender zweiter Fall für Emma Vaughan

    Emma Vaughan, Inspector bei der irischen Mordkommission in Sligo, wird von ihrem Chef zu einem Drogenscreening ins Krankenhaus geschickt. Von dem dortigen Chefarzt wird Emma auf ein erhöhtes Aufkommen an toten Patienten hingewiesen. Er vermutet einen Todesengel. Zusätzlich zu ihren Ermittlungen muss Emma auch in ihrem Privatleben einige Hürden nehmen, denn ihr Mann sitzt wegen Terrorverdachts im Gefängnis.

    Nach „Lügenmauer“ ist „Schweigegelübde“ der zweite Teil der Emma Vaughan-Reihe.

    Emma Vaughan hat es nicht leicht. Nach einer Verletzung nimmt sie immer noch Schmerzmittel. Ihr Chef ordnet deshalb ein Drogenscreening im Krankenhaus an. Auch privat ist Emma voll eingespannt, da sie für ihren unter Terrorverdacht stehenden Ehemann einen Anwalt sucht. Die unterschiedlichen Handlungsstränge sind fesselnd und lassen einen mit der Ermittlerin mitleiden. Obwohl ich relativ früh einen Verdacht hatte, wer der Mörder sein könnte, nahm das dem Buch nicht die Spannung. Die Charaktere handeln nachvollziehbar und auch einige Eigenheiten der irischen Bevölkerung sind beschrieben, was das Buch noch authentischer macht.

    Emma Vaughan gefällt mir als Ermittlerin sehr gut und auch die Einblicke in ihr nicht einfaches Privatleben runden den Krimi ab. Man erfährt nach und nach immer mehr aus ihrem Leben, was bei einer Serie rund um einen Ermittler wichtig für mich ist. Die Ermittlungen sind spannend, auch wenn ich ahnte, wer hinter den Morden steckt, war für mich die Geschichte an sich sehr lesenswert.

    Insgesamt ein guter zweiter Teil der Reihe. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Emma und ihrer Familie in einer Fortsetzung weitergeht.

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    eleisouvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Irischer Krimi
    Irischer Krimi

    Emma Vaughan ist Inspector bei der Mordkommission in Sligo hat es in letzten Zeit nicht einfach. Nach einem Unfall lebt sie praktisch nur von Schmerzmitteln, ihr Ex Mann wird verdächtigt ein Ira Mitglied zu sein und ist kurz davor im Gefängnis zu landen, und sie wird nach einer Untersuchung im Krankenhaus in einem Mordfall verwickelt in dem sie ermitteln muss. Der Chefarzt, der gleichzeitig auch der Mann ihrer Freundin ist, befürchtet dass ein Todesengel sich im Krankenhaus befindet. 
    Das Buch liest sich flüssig ohne Vorkenntnisse. Einzig die geringe Anzahl der Seiten hat mich weniger positiv überrascht, denn mir gefallen Bücher, die eine grosse Anzahl an Seiten haben. Die Spannung war in einem normalen Level, nicht übermässig aber auch nicht zu wenig, um langweilig zu werden. 
    Ein sympathischer Krimi für ab und zu ohne grössere Nachwirkungen.

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    M
    maren78vor 6 Monaten
    Schweigegelübde

    Ich habe bereits den ersten Teil "Lügenmauer" um die Ermittlerin Emma Vaughan begeistert gelesen. Daher war mir der Schreibstil bereits vertraut und auch die Protagonisten nicht neu.
    Ich denke jedoch man kann das Buch jedoch auch durchaus ohne Vorkenntnisse lesen.

    Emmas Exmann wird angeklagt bezüglich seiner Machenschaften in der IRA. Dies versucht sie wegen ihres gemeinsamen 15-jährigen Sohnes zu verhindern.
    Gleichzeitig muss sie sich auf Anordnung ihres Chefs einem Drogenscreening unterziehen. Emma ist jedoch sofort klar, das dies aufgrund ihres hohen Schmerzmittelkonsums nicht positiv ausfallen wird.
    Im Krankenhaus läuft sie durch Zufall Michael, einem angesehenen Chirurg und Mann ihrer besten Freundin, in die Arme. Er berichtet von merkwürdigen Todesfällen in der letzen Zeit.
    Schon ist Emma mitten in ihrem neusten Fall. Teilweise waren mir die Ermittlungen dann doch zu langatmig. Alles in allem aber ein nettes Lesevergnügen.
    Ich freue mich schon auf weitere Fortsetzungen.

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    odenwaldcolliess avatar
    odenwaldcolliesvor 6 Monaten
    Emma Vaughan aus dem irischen Sligo ermittelt zum zweiten Mal

    Für Inspector Emma Vaughan von der Mordkommission Sligo kommt es gerade knüppeldick: ihre Abhängigkeit von dem opiumhaltigen Schmerzmittel Oxycodon ist ihrem Vorgesetzten nicht verborgen geblieben, daher schickt er sie zu einem Drogenscreening in das örtliche Krankenhaus. Emma ist klar, dass das Ergebnis dieses Test ihr beruflich das Genick brechen kann. Im Krankenhaus spricht sie jedoch der Ehemann ihrer Freundin an: er hat den Verdacht, dass sich ein Todesengel unter ihnen befindet, der Patienten, die sich eigentlich auf dem Weg der Besserung befinden, in den Tod befördert.


    Nachdem mir der erste Band „Lügenmauer“ schon gut gefallen hat, war ich natürlich gespannt, wie es mit Emma Vaughan weitergehen wird. Da eine Entscheidung Emmas am Ende des ersten Buchs seinen fatalen Nachhall in diesem Band findet, hatte ich zuerst die Befürchtung, dass ich mich womöglich an zu wenig Details erinnern könnte, jedoch war das unbegründet, da die Autorin geschickt und wohldosiert Rückblenden einbaut.


    Der neueste Fall des vermeintlichen Todesengel im Krankenhaus von Sligo ist wieder spannend aufgebaut. Interessant ist, dass dieser Fall deutlich vor dem Ende des Buches aufgelöst wird. Danach fällt die Spannung aber nicht ab, denn so wie es aussieht, hat Emma bei ihrem vorigen Fall eine tödliche Fehlentscheidung getroffen, die sie nun einholt.


    Daneben muss sich Emma mit dem bevorstehenden Prozess gegen ihren ungeliebten Exmann Paul herumschlagen, der angeklagt wird, vor Jahren ein führendes Mitglied der IRA gewesen zu sein. Ob an den Vorwürfen etwas dran ist oder nicht, wird in diesem zweiten Buch ebenfalls gelüftet. Ein Vorteil hat der Prozess jedoch: Pauls neuer Anwalt macht einen äußerst sympathischen und ansprechenden Eindruck auf Emma.


    Und dann schwebt noch der Drogentest wie ein Damoklesschwert über Emma und ihrer berufliche Zukunft. Dem Leser ist aber klar, dass sich diesbezüglich bei ihr etwas dringend ändern muss. Natürlich ist dieser Drogentest alles andere als angenehm für sie, aber ich habe beim Lesen dennoch gehofft, dass Emma durch den Test vielleicht endlich gezwungen wird, an ihrer Situation etwas zu ändern.


    Genauso interessant wie die Krimihandlung sind wieder die vielen tiefen Einblicke in die irische Gesellschaft und ihre Vergangenheit, die bis heute durch die Religion und IRA geprägt ist. Als Leser erfährt man dabei manch traurige und ernüchternden Details, die das romantische Bild vom Sehnsuchtsziel Irland ins Wanken bringen. Man merkt, dass die Autorin seit vielen Jahren in Irland lebt.


    Mich konnte der zweite Teil um die toughe Emma Vaughan wieder überzeugen und ich hoffe sehr, dass wir noch weitere Fälle mit ihr zu lesen bekommen werden.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    B

    Schweigegelübde“ - mit einer Ermittlerin aus dem Leben, alleinerziehend, chronisch überbelasted, unglaublich engagiert. Mit Ecken, Kanten und Fehlern.

    Emma Vaughan, Inspector bei der Mordkommission in Sligo, an der verregneten irischen Nordwestküste, muss sich in ihrem zweiten Fall nicht nur mit ihrer eigenen Vergangenheit, sondern auch mit einem alten, nicht gelösten Fall beschäftigen, der ihr beruflich das Genick brechen könnte. Zu allem Überfluss schickt ihr Boss sie zu einem Drogenscreening ins Krankenhaus. Doch der Chefarzt ist mehr an der Kommissarin als an der Patientin Emma interessiert: In letzter Zeit sterben auffällig viele Patienten. Emma beginnt zu ermitteln, aber niemand scheint ihr Auskunft geben zu können oder zu wollen. Als es zu einem weiteren Todesfall kommt, ist Emma klar, dass die mörderischen Konsequenzen ihrer früheren Entscheidungen im Begriff sind, sie einzuholen.


    Lust, mit dabei zu sein? Barbara Bierach und der Ullstein Verlag verlosen 10 signierte Bücher.

    Bewerbe Dich mit einem kurzen Statement. Dem Text steht ein Zitat von Oscar Wilde voran, das die These aufstellt, dass sich die Menschen nicht so ohne weiteres in “gut” und “böse” einteilen lassen und dass die so genannten “guten Frauen” oft voller Boshaftigkeit und Eifersucht stecken und die so genannten “schlechten Mädchen” oft liebevoll, traurig und opferbereit. Wir alle sind also immer gut und böse zugleich.

    Stimmt das? Was haltet Ihr davon?

    Zu einer kurzen Leseprobe geht es hier.

    Zu meinem Blog über Irland geht es hier

    https://www.bierach.com/blog


    Stimmen zum ersten Band mit Emma Vaughan “Lügenmauer”.

    ... ein spannender Fall, der sogar noch mit einer Auflösung aufwartet, die mich mit der Frage zurückgelassen hat, wer entscheidet, ob jemand gut oder böse ist, und ob ein Verbrechen gesühnt werden muss oder nicht.”

    Die dunklen Felle am 11.8.2016



    Barbara Bierach ist hier ein tolles Debüt gelungen und mit Emma Vaughan hat sie eine Ermittlerin geschaffen, die nicht alles mit links erledigt, egal ob beruflich oder auch privat, eine Frau mit Ecken und Kanten, von der Abhängigkeit nach Tabletten ganz zu schweigen.”

    Miss Norges Blog am 15.7.2017



    Barbara Bierach ist viel rumgekommen: New York, Sydney und jetzt die irische Nordwestküste. Nach erfolgreichen Sachbüchern folgt nun ihr erster Krimi, recht still, mit Tiefgang, Einfühlungsvermögen und einem tiefen Einblick in die irische Geschichte.”

    Coolibri zur Lesung auf der Crime Cologne am 27.9.2016




    Baerbel82s avatar
    Letzter Beitrag von  Baerbel82vor 6 Monaten
    Sehr gerne! :-)

    Ich entfolge dann mal hier.

    Alles Liebe und Gute
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    Tödliches Irland: Eine Mordserie im Krankenhaus erschüttert das Land!

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