Barbara Brandt Der Mann an der Reling

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Inhaltsangabe zu „Der Mann an der Reling“ von Barbara Brandt

In einem Seniorenheim in Frankreich erzählt Iris von den Tagen des französischen Sommers 1975, als sie auf einer Überfahrt von England nach Frankreich Robert Bowman kennen lernt. Tage später ist Robert schon Gast in Iris kleinem Landhotel in der Normandie. Und wieder später ist er ihr Geliebter. Vier Tage lang. Es ist eine leidenschaftliche Affäre vor der Kulisse des ländlichen Frankreich. Vier Tage voller Liebe und Lust – doch am Ende mit der schmerzlichen Entscheidung gegen ein gemeinsames Leben. Robert reist ab. Zehn Jahre später: Iris hält ein Foto in der Hand, das Sally, ihre verstorbene Zwillingsschwester, und Robert eindeutig als Liebespaar zeigt. Das Foto ist aber nur wenige Monate alt! Wie kann das sein? Ist Robert in Iris Abwesenheit zurückgekommen? Die Antwort auf diese Fragen findet Iris, als sie ihre lang vermissten Tagebücher wiederfindet – in dem Nachlass ihrer Schwester. Iris will die Wahrheit wissen. Sie macht sich auf die Suche nach dem Mann an der Reling.

tolle, lesenswerte Geschichte

— Ann-Mary
Ann-Mary

Oberflächliche Geschichte mit austauschbaren Partnern

— biancaneve66
biancaneve66

Eine Geschichte, die sich das Lesen lohnt, wenn man sich darauf einlässt.

— Leyla1997
Leyla1997

ein Buch des Erinnerns an einen unvergesslichen Sommer der verbotenen? Liebe

— Minangel
Minangel

Rückblick auf eine leidenschaftliche Affaire, mit allen Höhen und Tiefen des Lebens.

— Fauchi2206
Fauchi2206

Eine Liebesgeschichte mit Wehmut, Trauer und Sehnsucht

— leniks
leniks

Der Mann an der Reling“ - ein wundervolles Buch fürs Herz!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine berührende Liebesgeschichte, voller Tiefsinn und Poesie.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein wunderschön erzählter Liebesroman mit Überraschungen.

— Lilofee
Lilofee

Eine melancholische, schöne Liebesgeschichte. In mehreren Versionen erzählt von einer alten Dame, deren Erinnerungen sich mit Geschichten ve

— Maus71
Maus71
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  • Mein nächster Mann muss wieder so sein wie du.

    Der Mann an der Reling
    Martinchen

    Martinchen

    13. February 2017 um 17:54

    "In einem Seniorenheim in Frankreich erzählt Iris von den Tagen des französischen Sommers 1975, als sie auf einer Überfahrt von England nach Frankreich Robert Bowman kennen lernt. Tage später ist Robert schon Gast in Iris kleinem Landhotel in der Normandie. Und wieder später ist er ihr Geliebter. Vier Tage lang. Es ist eine leidenschaftliche Affäre vor der Kulisse des ländlichen Frankreich. Vier Tage voller Liebe und Lust – doch am Ende mit der schmerzlichen Entscheidung gegen ein gemeinsames Leben. Robert reist ab. Zehn Jahre später: Iris hält ein Foto in der Hand, das Sally, ihre verstorbene Zwillingsschwester, und Robert eindeutig als Liebespaar zeigt. Das Foto ist aber nur wenige Monate alt! Wie kann das sein? Ist Robert in Iris Abwesenheit zurückgekommen? Die Antwort auf diese Fragen findet Iris, als sie ihre lang vermissten Tagebücher wiederfindet – in dem Nachlass ihrer Schwester. Iris will die Wahrheit wissen. Sie macht sich auf die Suche nach dem Mann an der Reling." Barbara Brandt hat mit Kurzgeschichten zweimal den Moerser Literaturpreis gewonnen. "Der Mann an der Reling" ist ihr erster Roman. Wie den Klappentext zu entnehmen, erzählt Iris einen Teil ihrer Lebensgeschichte einer Praktikantin in einem Seniorenheim. Genauso ist der Roman geschrieben: Iris erzählt in der Rückblende ihre Liebe zu Robert, mit Wiederholungen, mit kleinen Veränderungen, nicht chronologisch, Teile vorwegnehmend. Stellenweise ist unklar, ob Iris ihre Geschichte tatsächlich so erlebt hat oder ob ihr ihre Erinnerung einen Streich spielt. Das klärt sich im Verlaufe des Romans auf und das Ende ist völlig unerwartet. Iris Freunde, die meisten Engländer wie sie, werden detailliert beschrieben. Über den einen oder anderen hätte ich gern noch ein wenig mehr erfahren, was aber für den Fortgang der Geschichte nicht notwendig ist. Auch die Landschaft kommt nicht zu kurz, so dass ich Lust auf einen Frankreich-Urlaub und das Savoir-vivre bekommen habe. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Das Cover zeigt Apfelblüten und Äpfel in einer sehr harmonischen und frühlingshaften Farbkombination. Leider hat es weder mit dem Inhalt noch mit dem gut gewählten Titel zu tun. Fazit: ein Lesevergnügen für alle, die gern Liebesgeschichten lesen und auch vor einigen Wiederholungen nicht zurückschrecken.

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  • Iris blickt zurück auf ihr Leben

    Der Mann an der Reling
    TochterAlice

    TochterAlice

    12. February 2017 um 18:54

    Und das hatte es in sich, denn neben einem schönen Leben im ländlichen Frankreich mit Albert, ihrem fürsorglichem Ehemann und in guten materiellen Verhältnissen, hat sie es auch nicht lassen können, mit dem Feuer zu spielen - mit dem Briten Robert gab es eine handfeste Affäre, die ihren Blick aufs Leben gehörig modifiziert hat. Jahre später sieht sie ein Foto von Robert mit ihrer Zwillingsschwester Sally in vertrauter Pose. Robert hat sie längst aus den Augen verloren, Sally ist verstorben. Gibt es einen Weg, herauszufinden, was passiert ist? Ein Buch mit einem überaus einladenen Cover - frühlingshaft blühende Obstbäume mit ersten Früchten hat mir die Lektüre schmackhaft gemacht, doch konnten Klappentext und Gestaltung ihr Versprechen nicht halten: der Schreibstil erschien mir hölzern und erschwerte die Lektüre, zudem ging es sehr oft um Sex und um sexuelle Anspielungen, auch in Settings, wo das gar nicht so recht passte. Iris' Geschichte wirkt wirr - die Abläufe waren für mich schwer nachzuvollziehen, was als Darstellung des Rückblicks einer alten Frau auf ihr Leben durchaus schlüssig war, mir das Lesen aber extrem erschwerte. Auch die Charaktere sind aus meiner Sicht nicht eindringlich geschildert: ich habe keine großen Unterschiede zwischen Albert, Iris' Ehemann und Robert dem Geliebten gesehen, bzw. nicht verstanden, was sie an dem einen langweilte, an dem anderen so faszinierte. Im Prinzip waren sie austauschbar. Ein Roman, der mir leider wenig Freude bereitet hat und für den ich somit auch keine Empfehlung aussprechen kann.

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  • Eine ganz besondere Affäre...

    Der Mann an der Reling
    Ann-Mary

    Ann-Mary

    09. February 2017 um 18:48

    Die betagte Iris lebt in einem Altenheim, eines Tages erzählt sie der dort arbeitenden Praktikantin die Geschichte ihres Lebens… Diese handelt von einer 4-tägigen Affäre mit einem Mann namens Robert, den sie vor vielen Jahren bei einer Überfahrt von England nach Frankreich durch Zufall kennen lernte. Wenige Tage nach dieser ersten Begegnung steht der gutaussehende Engländer plötzlich vor Iris Haustüre und fragt nach einer Unterkunft für die kommenden Tage. Um Iris ist es sofort geschehen, sie willigt ein und lässt Robert in ihrem Gästehaus wohnen. Als sich Iris Mann dann auf Geschäftsreise begibt gibt es für sie und Robert kein Halten mehr. Die beiden beginnen eine leidenschaftliche Affäre, während der Robert ihr die Welt zu Füßen legt… Einige Jahre später fällt Iris beim Regeln des Nachlasses ihrer Schwester Sally ein Bild in die Hände das ihren Robert zusammen mit ihrem verstorbenen Zwilling zeigt, doch wie kann das sein, die beiden kannten sich doch nicht, oder doch!? Cover: sehr hübsches und ansprechendes Cover, das aber keinen Bezug zum Titel und Inhalt des Buches hat Schreibstil: flüssiger, gut zu lesender Schreibstil, mir hat er gut gefallen Inhalt: Die Autorin hat mit „Der Mann an der Reling“ ein Buch geschaffen dass einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf geht. Iris erzählt auf knapp 300 Seiten eine ganz besondere Liebesgeschichte, die zwar nur eine kurze Zeit dauert, jedoch so bunt und detailliert beschrieben wurde das man als Leser das Gefühl hat hier wird die Geschichte von vielen Jahren erzählt. Sowohl Iris als auch Robert sind zwei wundervolle Charaktere, die mir von Anfang an sympathisch waren. Schon vor dem Beginn ihrer Affäre wird deutlich dass Iris ihre eingefahrene Ehe über hat, immer wieder stellt sie sich nach dem Kennenlernen von Robert die Frage ob das wirklich alles ist was sie vom Leben erwartet. Robert ist so ganz anders als ihr Ehemann Albert, er ist gutaussehend, spontan, witzig und überrascht sie mit immer neuen Geschichten. Geschichten die teilweise so absurd und verrückt klingen, jedoch so lebendig erzählt werden, dass sich sowohl Iris als auch der Leser fragen was hier der Wahrheit entspricht und was nicht. Auch wenn Robert nie viel über sich selbst erzählt hat man doch die ganze Zeit das Gefühl ihn wirklich zu kennen und wird dann ganz zum Schluss davon überrascht, welche Wendung diese Geschichte doch nimmt…  Für mich ist „Der Mann an der Reling“ ein absolut gelungener Roman, dem ich sehr gerne volle 5 Sterne gebe!

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  • Leserunde zu "Der Mann an der Reling" von Barbara Brandt

    Der Mann an der Reling
    DerMannAnDerReling

    DerMannAnDerReling

    Liebe Lovelybooker,10 signierte und mit Fotos von der Buchvorstellung auf der Messe in Frankfurt "personalisierte" Rezensionsexemplare warten darauf, die Protagonisten dieser Leserunde zu werden."Der Mann an der Reling" - mehr ist Robert zunächst nicht für Iris. Und dann auch noch in kurzen Hosen. Nachts. Bei Sturm. Und doch ist es der Beginn einer stürmischen Affäre - an deren Ende Iris dann doch der Mut verläßt. Robert reist ab. Iris wird ihn nie wiedersehen!Ein Jahrzehnt später: Iris hält ein Foto in der Hand. Darauf ihre kürzlich tödlich verunglückte Zwillingsschwester - und Robert. Eindeutig als Liebespaar! Wie kann das sein? Ist Robert zurückgekehrt? Hat er die Zwillingsschwester für Iris gehalten? Hat der Tod der Schwester damit zu tun? Iris macht sich auf die Suche nach dem "Mann an der Reling.""Der Mann an der Reling" ist Barbara Brandts erster Roman. Inspiriert von der Leichtigkeit des Französischen und der Gelassenheit alles Britischen spielt der Roman im ländlichen Frankreich der Normandie und an der Südküste Englands.Barbara ist zweimalige Gewinnerin des Moerser Literaturpreises.Bewerbungsfrist bis Ende Dezember - die Rezensionsexemplare kommen vom Verlag aus Seattle! Das braucht ein wenig Zeit!Aber dann lesen wir los!Ich freu mich!

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  • Jeder ist ersetzbar – Hauptsache er sieht dir ähnlich

    Der Mann an der Reling
    biancaneve66

    biancaneve66

    31. January 2017 um 19:05

    Die betagte Iris blickt im Seniorenheim an vier ausgefüllte Tage ihres Lebens zurück. Vier Tage, während derer ihr Mann auf Geschäftsreise war, vier Tage, die sie mit einem Fremden verbringen darf, der ihr kurz zuvor – wahrscheinlich – auf der Fähre zwischen England und Frankreich begegnet ist.  Wer hinter dem netten Cover Romantik erwartet, wird enttäuscht. Der intensiven „Liebesgeschichte“ - in der Ausdrucksweise aufs rein Körperliche reduziert und wenig damenhaft - fehlt jeglicher Tiefgang, sie nimmt aber den Großteil des Buches ein. Dazwischen gibt es immer wieder vage Rückblicke bzw. Andeutungen auf zukünftige Begebenheiten. Kurz gesagt wird eigentlich der gesamte Inhalt des Romans schon im Klappentext vorweggenommen und die angekündigte Suche nach dem Mann an der Reling beschränkt sich auf wenige Absätze. Ständige Wiederholungen sollen dem Leser das fortgeschrittene Alter der Protagonistin näherbringen. Bei mir ist dieser Versuch aber nicht in beabsichtigter Weise angekommen; wie mich insgesamt auch keiner der Charaktere erreicht oder die Geschichte mich auf Gefühlsebene getroffen hätte. Leider kann ich persönlich für diesen Roman keine Leseempfehlung abgeben.

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  • Eine Geschichte, die sich das Lesen lohnt, wenn man sich darauf einlässt.

    Der Mann an der Reling
    Leyla1997

    Leyla1997

    29. January 2017 um 20:06

    Inhalt in wenigen Sätzen: Iris erzählt uns ihre Geschichte, wie sie Robert kennengelernt hat. Sie haben sich damals im Sommer 1975 kennengelernt und auch wenn die Affäre, denn mehr war ihre Beziehung nicht, nur wenige Tage dauerte, erinnert sich Iris noch sehr gut an ihn. Eines Tages, etwa zehn Jahre später, hält sie ein Foto in der Hand, dass Robert und ihre verstorbene Zwillingsschwester Sally zeigt. Nun will sie wissen warum und begibt sich auf die Suche nach Robert und der Wahrheit. Meine persönliche Meinung: Da die Geschichte von einer älteren Dame erzählt wird, kamen einige Wiederholungen vor. Diese waren manchmal recht zäh, aber wenn man daran denkt, dass Iris, die Erzählerin, schön älter ist, dann sieht man leicht darüber hinweg - immerhin wirkt die Lektüre dadurch auch viel authentischer. Oft wurde der Leser von Iris gefragt ob die Geschichten, die sie uns erzählt denn wahr wären. Das hat mich zugegebenermaßen gereizt, denn ich habe mich gefragt, wie es denn nun war. So wurde meine Neugierde geweckt und mein Interesse wuchs. Die Charaktere aus dem Buch mochte ich allesamt recht gerne, aber leider konnte ich keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen. Sie haben nichts falsch gemacht, aber mir hat das gewisse "Etwas" gefehlt. Positiv haben mich wiederum die vielen gut ausgearbeiteten Wendungen überrascht. Dieser Roman hat gute sowie schlechte Seiten und ich denke, jeder sollte für sich entscheiden, wie es ihm gefällt. Eine 17-Jährige reagiert anders auf dieses Buch als eine ältere Dame, wie es Iris ist.Teilweise ist die Lektüre schwer und zäh zu lesen, aber wer sich davon nicht abringen lässt, den erwartet ein schönes Ende, mit unerwarteter Wendung voller Gefühle, denn selbst eine Beziehung, die nur wenige Tage hält, kann Erinnerungen und Gefühle hinterlassen. Mein Fazit: Eine Geschichte, die sich das Lesen lohnt, wenn man sich darauf einlässt. 

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  • ein Buch des Erinnerns an einen unvergesslichen Sommer der verbotenen? Liebe

    Der Mann an der Reling
    Minangel

    Minangel

    27. January 2017 um 14:30

    Iris erinnert sich an ihrem Lebensabend in einem Seniorenheim in Frankreich an den französischen Sommer 1975. Hier lernt sie den aufregenden Robert kennen und erlebt einen Seitensprung mit ihm. Vier Tage reinen Glücks und voller Liebe werden ihnen geschenkt, bis sich ihre Wege wieder trennen, sie entscheidet sich für ihre Ehe. Iris findet 10 Jahre später im Nachlass ihrer Zwillingsschwester ein Foto, dass erst vor Monaten aufgenommen wurde. Es zeigt sie und Robert als Liebespaar!? Iris macht sich auf die Suche nach Robert und möchte herausfinden, wie es zu dem Foto kam.   *Meine Meinung: Barbara Brandt hat ein Werk der Erinnerungen an einen wunderbaren Sommer geschaffen. Erzählt wird die Geschichte von Iris, welche betagt Anekdoten und Geschichten aus dieser Zeit erzählt. Es geht um ihr vollkommenes Liebesglück, um Sex, Freiheit, laue Sommerabende mit tollen Freunden, Alkohol und Geschichten und auch um das Leben mit ihrer Zwillingsschwester, welche psychische Probleme hat. Diese bezeichnet sich als Schattenschwester und Iris ist die Sonnenschwester. Sehr gewöhnungsbedürftig waren die vielen Wiederholungen einzelner Erzählungen und die Frage: war es wirklich so oder hat mir die Erinnerung einen Streich gespielt? Oder könnte es auch so gewesen sein? Auch das Vorgreifen von später eintretenden Ereignissen haben mir PERSÖNLICH nicht so zugesagt. Zu viel „spoilern“ nimmt mir das Leseerlebnis. Es sollte wohl rüberkommen, dass ältere Menschen gerne dasselbe wiederholt erzählen, nur war es mir zu viel des guten. Sehr schön herausgearbeitet fand ich wiederrum die vielen schönen erfundenen Geschichten, welche sich die Protagonisten erzählen. Alleine die Beschreibung zweier Bilder waren so ausführlich, dass man die Bilder problemlos nachzeichnen kann inklusive der dabei empfundenen Emotionen. Starke Charaktere kennzeichnen dieses Buch und die Personen werden gut dargestellt. Manches Mal fehlt mir eine gewisse Tiefe oder noch mehr Einblick in den Charakter, um ihn besser zu verstehen (zum Beispiel in Robert, wer er ist usw). Vor allem die Freunde von Iris bekommen einen wichtigen Platz und bei ihren Treffen wäre man gerne dabei, wenn sie gemeinsam Wein trinken und sich Geschichten erzählen. Insgesamt war die Geschichte außergewöhnlich, gut erzählt, ich hätte mir gewünscht, dass die späteren Ereignisse in Iris Leben noch mehr Platz bekommen hätten. Aufgrund der Wiederholungen habe ich zu 3 guten Sternen tentiert. Da aber das restliche Leben von Iris und die einzelnen Geschichten sehr schön erzählt waren, möchte ich einen Stern dazugeben: 4 Sterne!

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  • Rückblick auf eine leidenschaftliche Affaire

    Der Mann an der Reling
    Fauchi2206

    Fauchi2206

    25. January 2017 um 21:04

    Klappentext:In einem Seniorenheim in Frankreich erzählt Iris von den Tagen des französischen Sommers 1975, als sie auf einer Überfahrt von England nach Frankreich Robert Bowman kennen lernt. Tage später ist Robert Gast in Iris kleinem Landhotel in der Normandie und wird vier Tage lang ihr Geliebter. Es ist eine leidenschaftliche Affäre vor der Kulisse des ländlichen Frankreich. Am Ende entscheidet sich Iris gegen ein neues Leben mit Robert. zehn Jahre später hält Iris ein Foto in der Hand, das Sally, ihre Zwillingsschwester und Robert eindeutig als Liebespaar zeigt. Das Foto ist nur wenige Monate alt. Wie kann das sein? Iris begibt sich auf die Suche nach Robert. Meine Meinung:In diesem Buch geht es um einen Lebensabschnitt der Engländerin Iris die mit dem Franzosen Albert verheiratet ist, um ihre kranke Schwester Sally, um Robert, den sie auf einer Fähre kennen lernt, um ihr Leben in der Normandie mit lieben Freunden und über die Höhen und Tiefen des Lebens. Iris und Sally sind zwar eineiige Zwillinge, doch auf Grund verschiedener Umstände leben sie ein komplett gegensätzliches Leben. Deshalb bezeichnet Sally sich selbst als Schattenschwester und Iris als Sonnenschwester. Erzählt wird uns diese Geschichte von der alten Iris die in einem Altenheim lebt und sich an diese Zeit zurück erinnert. Anfangs fiel mir das Lesen etwas schwer, da der Schreibstil für mich ungewohnt war, doch nach dem ersten Kapitel war ich bereits von der Geschichte gefangen, und das Buch ließ sich sehr flüssig lesen. Das Schicksal von Iris hat mich an manchen Stellen sehr berührt, das Leben hat es nicht immer gut mit ihr gemeint, manchmal hat sie aber auch nicht geschätzt was sie hatte und wie eine vom Alltag gelangweilte Frau reagiert. Das Ende war für mich überraschend und unerwartet, leider aber auch etwas kurz abgehandelt. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich dieses Buch sehr gut unterhalten hat, manchmal habe ich geschmunzelt, manchmal fast geweint, das Thema war interessant , die Charaktere für mich sehr gut nachvollziehbar, und ich empfehle dieses Buch gerne weiter. Von mir gibt es dafür 4 ****

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  • Der Mann an der Reling

    Der Mann an der Reling
    leniks

    leniks

    25. January 2017 um 21:01

    In diesem Buch geht es um eine kurze Affaire welche Iris mit Robert im Jahre 1975 hatte. Dann zehn Jahre später findet sie ein Foto von Sally (ihrer Zwillingsschwester) mit Robert, welches aber ziemlich aktuell ist. Was hat das zu bedeuten? Die Autorin Barbara Brandt erzählt aus der Sicht von Iris diese Geschichte als sie alt ist und in einem Altenheim lebt. Zwischendurch befindet man sich im hier und jetzt, wo sie der Pflegerin Anne-Marie auch aus ihrem Leben erzählt. In dem Roman gibt es einige Wiederholungen, was es dem Leser etwas schwierig macht dieses Buch zu lesen, jedenfalls mir. Allerdings ist es auch eine fantastische  Liebesgeschichte. Das Buch umfasst 17 Kapitel verteilt auf 288 Seiten. Insgesamt gebe ich dem Buch drei Sterne.

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  • "Wenn eine Frau einen Mann anlacht und dabei rot wird, ist es nie der Ehemann."

    Der Mann an der Reling
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. January 2017 um 12:05

    Die junge Engländerin Iris trifft ihren zukünftigen Geliebten "den Mann an der Reling" namens Robert bei einer Überfahrt mit der Fähre von England nach Frankreich. Die Beiden werden eine unvergessliche Liebesaffäre von vier Tagen in einer kleinen Provinzstadt in der Normandie erleben. Iris hat alles, was sie sich wünschen kann: einen faszinierenden Freundeskreis, einen treuen Ehemann und ein traumhaftes Haus. Doch immer wieder stellt sie sich die entscheidende Frage: Ist es das, was sie wollte? Oder ist sie nur froh, dass sie es hat? Voller Philosophie und mit viel Feingefühl wird diese berührende Geschichte in Rückblicken erzählt. Iris erinnert sich in einem Altenheim an die aufregenden Tage in ihrer Vergangenheit, die auch durch Verlust und Trauer gekennzeichnet sind. Zum Ende des Buches gibt es eine überraschende Wendung, die ich hier nicht verraten möchte und dem Buch trotz einiger Längen eine neue Wendung gibt. Die Mischung aus der Frage nach dem Glück und Sinn des Lebens machen dieses Buch jedoch insgesamt zu einer bereichernden Lektüre.

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  • DER MANN AN DER RELING von BARBARA BRANDT

    Der Mann an der Reling
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. January 2017 um 09:23

    Zum Inhalt:In einem Seniorenheim in Frankreich erzählt Iris von den Tagen des französischen Sommers 1975, als sie auf einer Überfahrt von England nach Frankreich Robert Bowman kennen lernt. Tage später ist Robert schon Gast in Iris kleinem Landhotel in der Normandie. Und wieder später ist er ihr Geliebter. Vier Tage lang. Es ist eine leidenschaftliche Affäre vor der Kulisse des ländlichen Frankreich. Vier Tage voller Liebe und Lust – doch am Ende mit der schmerzlichen Entscheidung gegen ein gemeinsames Leben. Robert reist ab. Zehn Jahre später: Iris hält ein Foto in der Hand, das Sally, ihre verstorbene Zwillingsschwester, und Robert eindeutig als Liebespaar zeigt. Das Foto ist aber nur wenige Monate alt! Wie kann das sein? Ist Robert in Iris Abwesenheit zurückgekommen? Die Antwort auf diese Fragen findet Iris, als sie ihre lang vermissten Tagebücher wiederfindet – in dem Nachlass ihrer Schwester. Iris will die Wahrheit wissen. Sie macht sich auf die Suche nach dem Mann an der Reling. Meine Meinung zum Buch:„Der Mann an der Reling“ von Barbara Brandt ist meiner Meinung nach eine sehr besondere Geschichte, die sich nicht zuletzt durch den unheimlich schönen Schreibstil der Autorin auszeichnet. Iris – mittlerweile eine ältere Dame erzählt hier von ihrer Vergangenheit und das mit ganz viel Herz. Wer hier Spannung erwartet, dem sei gesagt, hier geht es sehr gemächlich zu und genau das ist es, was diese unglaublich besondere Stimmung eben ausmacht. Das Buch beschreibt eine andere Zeit – Iris' Zeit und erlaubt den besonderen Blick in ihr Leben, in ihre Form der Liebe. Es zeigt, wer Iris ist und wie facettenreich die Liebe sein kann. Und es zeigt, dass die Liebe, die nur wenige Tage reifen durfte, ein Leben lang bestehen kann und neben all dem Schmerz immer ein Teil unseres Herzens – unseres Lebens ist. Mich hat dieser Roman sehr berührt und ich habe mir manchmal vorgestellt, wie ich mit der alten Dame Iris am Tisch sitze, zum Fenster hinaus sehe und ihren Worten lausche. Mit ihr gemeinsam durch ihre schicksalhafte Vergangenheit zu gehen, war einerseits traurig und schmerzvoll, andererseits aber auch sehr sehr schön und ergreifend. Denn neben den Schwierigkeiten, gab es einfach auch viele besondere Momente in ihren Erinnerungen, die sie erzählt.

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  • Eine dünne Linie trennt die Nacht vom Tag

    Der Mann an der Reling
    Jule_liest

    Jule_liest

    23. January 2017 um 18:09

    "Eine dünne Linie trennt die Nacht vom Tag"Dieser Satz beschreibt die Geschichte um Iris, Albert, ihren Freunden, Sally und Robert gut. Iris lernt auf einer Fähre von England nach Frankreich Robert kennen. Er kommt als Gast in ihrem Landhotel in der Normandie unter. Während ihr Mann Albert geschäftlich unterwegs ist, haben Iris und Robert vier Tage lang eine Affäre. Zehn Jahre später findet Iris in dem Nachlass ihrer Schwester Sally ein Foto, dass Sally mit Robert zeigt. In lange verschwundenen Tagebüchern findet sie die Antwort auf die Frage, woher Sally und Robert sich kannten und sie begibt sich auf die Suche nach dem Mann an der Reling."Eine dünne Linie trennt die Nacht vom Tag" genauso wie sie die Affäre von Iris und Robert zunächst herbeigeführt und dann beendet hat. Und genauso trennt die dünne Linie die Zwillingsschwestern voneinander, die so unterschiedlich wie Tag und Nacht sind- eben SonnenSchwester und SchattenSchwester. Die Gegensätzlichkeit der Schwestern ist schön beschrieben und sie macht deutlich, wie sehr eine Krankheit Einfluss auf das Leben vieler Menschen haben kann. Besonders interessant fand ich auch Penderyn. Über ihn würde ich gerne mehr erfahren, da er ein interessantes Leben gehabt zu haben scheint.Wer auf einen seichten, fröhlichen Liebesroman hofft, der wird hier nicht fündig. Wer aber die Melancholie mag, dem lege ich dieses Buch ans Herz. Mich hat er zumindest etwas traurig zurückgelassen, auch wenn die Geschichte ein Happy End hat. Trennung und Tod sind in dem Roman allgegenwärtig und stehen im Kontrast zu den vier fröhlichen Tagen in denen die Affäre stattfindet. Die Autorin schafft einen Kontrast zwischen jenen vier Tagen, die wie die glücklichsten im Leben der Protagonistin wirken, und dem Verlust, der immer und auch in den vier glücklichsten Tagen allgegenwärtig scheint. So wird der Leser am Ende nachdenklich zurückgelassen. Welche Gelegenheiten sollte man verstreichen lassen und welche ergreifen?

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  • Der Mann an der Reling

    Der Mann an der Reling
    Pixibuch

    Pixibuch

    22. January 2017 um 18:44

    Ein trauriges und sentimentales Buch, das aber sehr schnell gelesen ist und seinen Eindruck auf den Leser hinterläßt. Iris lebt in einem Altenheim in Frankreich und erzählt der jungen Pflegerin eine Episode aus dem Jahre 1975 aus ihrem Leben. Damals hatte sie ihre Zwillingsschwester Sally nach England in ein Sanatorium gebracht. Auf dem Rückweg lernt sie auf der Fähre Robert kennen, einen faszinierenden Mann. Wochen später erscheint er in dem kleinen französischen Ort wo sie wohnt und quartiert sich in ihrem Backhaus ein, da er beruflich dort zu tun hat. Als Iris Mann für ein paar Tage beruflich unterwegs ist, verbringen die Beiden 4 wunderbare Tage voller Glück, Leichtigkeit und Sex miteinander. Dann reist Robert ab und Iris entscheidet sich für ihren Mann. Jahre später verstirbt Sally und Iris muß deren Nachlaß regeln. Dabei fällt ihr ein Foto in die Hände, das Sally und Robert zusammen zeigt. Iris ist wie betäubt, doch nun beginnt ihre Suche nach Robert. Irgendwie erinnert mich dieses Buch an den Film: Die Brücke am Fluß. Auch hier ereben zwei Fremde in Abwesenheit des Ehemannes ein kurzes Glück. Die Autorin versteht es vorzüglich, die Landschaft zu beschreiben, den französíschen Sommer. Man riecht direkt den Zigarettenrauch, wenn Iris und Robert ihre amerikanischen Zigaretten rauchen. Auch einige Gedichte in diesem Buch werden wunderbar interpretiert. Ein Buch für kalte Winterabende, an denen der Hauch des Sommers zum Leser kommt.

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  • Enttäuschend

    Der Mann an der Reling
    connychaos

    connychaos

    21. January 2017 um 22:51

    Iris lernt auf einer Reise Robert kennen, kurze Zeit später trifft sie ihn in ihrem Heimatort wieder. Robert und Iris haben eine kurze und heftige Liebesaffäre, Iris betrügt dabei ihren Ehemann. Jahre später muss Iris den Nachlass ihrer Zwillingsschwester Sally regeln und findet bei ihr Fotos von Robert und Sally in verliebten Posen. Robert scheint noch einmal hier gewesen zu sein. Davon wusste Iris nichts, sie findet im Nachlass auch ihre eigenen, vermissten Tagebücher und Sallys Aufzeichnungen. Robert ging ihr nie aus dem Sinn, sie möchte ihn dazu befragen und sucht ihn. Der Klappentext las sich sehr spannend, ich freute mich sehr auf die Lektüre. Der Schreibstil liest sich zwar recht flüssig aber mich störten die vielen Wiederholungen und Fragen, ob sich das Ganze wirklich so abgespielt habe. Sehr anstrengend. Diese Art und Weise soll widerspiegeln, dass es sich um die Erzählerin um eine alte Frau im Altersheim handelt. Mich störte es dennoch, die Geschichte verlor dadurch an Spannung und wurde sehr langatmig. Zu den Figuren fand ich leider keinen Zugang, sie waren mir weder sympathisch noch unsympathisch, Gleichgültigkeit wäre hier wohl die zutreffende Bezeichnung. Die Auflösung der Geschichte empfand ich als zu unglaubwürdig, viel zu viele Zufälle.

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  • Manchmal sehr zäh zu lesen

    Der Mann an der Reling
    trollchen

    trollchen

    21. January 2017 um 15:46

    Der Mann an der RelingIch durfte im Rahmen einer Leserunde vorab lesen und danke dem Amazon Publishing für das Leseexemplar. Herausgeber ist • Amazon Publishing (11. Oktober 2016) und hat 288 Seiten. Kurzinhalt: In einem Seniorenheim in Frankreich erzählt Iris von den Tagen des französischen Sommers 1975, als sie auf einer Überfahrt von England nach Frankreich Robert Bowman kennen lernt. Tage später ist Robert schon Gast in Iris kleinem Landhotel in der Normandie. Und wieder später ist er ihr Geliebter. Vier Tage lang. Es ist eine leidenschaftliche Affäre vor der Kulisse des ländlichen Frankreich. Vier Tage voller Liebe und Lust – doch am Ende mit der schmerzlichen Entscheidung gegen ein gemeinsames Leben. Robert reist ab. Zehn Jahre später: Iris hält ein Foto in der Hand, das Sally, ihre verstorbene Zwillingsschwester, und Robert eindeutig als Liebespaar zeigt. Das Foto ist aber nur wenige Monate alt! Wie kann das sein? Ist Robert in Iris Abwesenheit zurückgekommen? Die Antwort auf diese Fragen findet Iris, als sie ihre lang vermissten Tagebücher wiederfindet – in dem Nachlass ihrer Schwester. Iris will die Wahrheit wissen. Sie macht sich auf die Suche nach dem Mann an der Reling. Meine Meinung: Ich bin ein wenig enttäuscht von dem Buch, denn es war für mich zwischendurch immer mal wieder sehr zäh zu lesen. Denn ich wusste nicht so richtig, wie ich das alles werten soll. Denn immer mal wieder hat Iris solche Geschichten erzählt, wie es hätte laufen können oder wie es dann doch läuft und damit habe ich mich persönlich sehr schwer getan. Auch Robert erzählt ja Iris viele Geschichten und der Leser weiß auch nicht, ob diese der Wahrheit entsprechen. . Der Schreibstil ist locker und man kann ihn sehr flüssig lesen. Was auch sehr schwierig einzuordnen war, ist dass Iris schon ein wenig alt ist, denn sie hat in der Geschichte viele Wiederholungen und das macht das Lesen sehr uninteressant. Was mich ein wenig versöhnt hat mit der Geschichte, ist, dass es zum Ende des Buches hin sehr interessant und spannend war. Es gab auch viele unerwartete Wendungen in der Story. Und das Ende hin hat mich sehr positiv überrascht. Alles in allem eine gute Geschichte, die mich aber leider nicht ganz erreicht hat.Mein Fazit: Ich vergebe 3 gute Sterne. Kann das Buch auch nur bedingt weiter empfehlen, da es mir nicht so gut gefallen hat.

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