Barbara Constantine Kleiner Tom, was nun?

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Inhaltsangabe zu „Kleiner Tom, was nun?“ von Barbara Constantine

Der Überraschungsbestseller aus Frankreich - ein zärtlicher und eigensinniger Familienroman Tom ist elf Jahre alt. Mit seiner viel zu jungen Mutter Joss wohnt er in einem alten Wohnwagen, und weil Joss abends gerne ausgeht, sich verliebt und mit Freunden wegfährt, ist Tom oft allein. Sein Essen klaut er in den Gemüsegärten der Nachbarschaft. Hier rupft er eine Karotte aus der Erde, dort eine Kartoffel. Aber er ist sehr vorsichtig. Sorgfältig beseitigt er seine Spuren, steckt die Pflanzen zurück in die Erde und buddelt die Löcher wieder zu. Eines Abends, als er einen neuen Garten betritt, um etwas zu essen zu suchen, stolpert er beinahe über die dreiundneunzigjährige Madeleine, die zwischen ihren Kohlköpfen liegt und weint. Tom nimmt sich ihrer an, denn ehrlich gesagt: Zusammen ist man weniger allein …

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  • Eine zauberhafte rosarote kleine Geschichte

    Kleiner Tom, was nun?
    silberfischchen68

    silberfischchen68

    16. January 2014 um 16:01

    Der elfjährige Tom lebt mit seiner erst 25-jährigen Mutter, die nachts lieber um die Häuser zieht und der öfter auch mal die Hand ausrutscht, in einem alten Wohnwagen. Er ist gewohnt für sich selbst zu sorgen, auch wenn seine Mutter mal wieder für ein paar Tage mit einem Lover unterwegs ist. Ihrem Sohn impft sie Misstrauen gegenüber Polizei und Jugendamt ein: "das ist schlimmer als sterben". Die Umstände, unter denen dieser Junge leben muss, sind eigentlich wahnsinnig traurig - wenn Tom nicht so ein patenter kleiner Bursche wäre. Auf seinen Streifzügen durch die Nachbargärten nach Essbarem geht er sehr umsichtig vor, wenn er Kartoffeln ausbuddelt, setzt er die Pflanze vorsichtig wieder ein und wässert sie. Wenn er Karotten stielt, harkt er die entstandenen Löcher ordentlich zu. Am Liebsten wildert er im Garten von Archibald und Odette, einem sehr merkwürdigen und sehr vornehmen älteren Ehepaar, dass sich immer mit Sie anspricht. Trotz seiner Heidenangst, von diesen beiden mal erwischt zu werden, kehrt er immer wieder dorthin zurück. Abends schaut er durchs Fenster ihr Fernsehprogramm mit. Was Tom nicht ahnt ist, dass die beiden ihn längst bemerkt haben und immer dafür sorgen, dass er auch genug zu essen findet und sogar das Fernsehprogramm für ihn passend auswählen. Als er in einem neuen Garten, den er entdeckt, die uralte Madeleine verletzt in ihrem Garten findet, sorgt er dafür, dass sie ins Krankenhaus kommt und kümmert sich derweil um ihr Haus, ihren Garten und ihre Haustiere. Ein Umbruch geschieht in Toms Leben, denn mit Madeleine tritt auch Leichenwagenfahrer Samy in sein Leben, ein Mann aus der Vergangenheit seiner Mutter und plötzlich lernt er auch Archibald und Odette persönlich kennen und auch seine Mutter wagt einen bedeutenden Schritt. Die Sprache in diesem Buch ist einfach und lakonisch - und trotzdem geht das Buch ans Herz, verströmt auf jeder Seite Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Keinesfalls darf man hier ein Sozialdrama erwarten...es ist einfach nur eine liebevolle rosarote Geschichte.

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