Barbara Constantine Und dann kam Paulette

(67)

Lovelybooks Bewertung

  • 64 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 31 Rezensionen
(27)
(27)
(10)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „Und dann kam Paulette“ von Barbara Constantine

Ferdinand lebt allein auf seinem großen Bauernhof, nur sein Kater leistet ihm Gesellschaft - bis das Dach seiner Nachbarin Marceline einstürzt und er beschließt, die ältere Dame bei sich aufznehmen. Die Wohngemeinschaft zu zweit funkioniert, aber dabei bleibt es nicht. Nach und nach kommen immer mehr Personen dazu: ein Jugendfreund, zwei kopflose alte Damen, eine Krankenschwester in Not, ein verträumter Student und viele Tiere. Der Bauernhof erwacht zum Leben. Und schnell ist klar: Zusammen wohnt man besser als allein!

Federleicht geschrieben und einfach wunderschön!

— Monika58097

Wunderschönes Buch über zusammen wohnen und alt werden und sich gegenseitig helfen.

— annesylvia

Anfangs sehr schön, aber der Schreibstil ging mir irgendwann auf die Nerven. Story nett.

— roelchen

Ein Wohlfühlbuch zum Lachen und weinen - ich habs geliebt!

— Pixibuch3

Stöbern in Romane

Das Finkenmädchen

Schwieriges und wichtiges Thema sensibel und einfühlend umgesetzt...

Svanvithe

Häuser aus Sand

Charakterstarke Frauen prägen die Geschichte

Buecherfreundinimnorden

Das Papiermädchen

Abenteuerlicher Roman über die Kraft der Liebe und den Glauben an eine bestimmte Sache.. Sehr schön!

MissPommes

Kranichland

Eine bewegende Familiengeschichte

EsthersBuecher

Tyll

Eine Mischung aus Historischer Roman und fiktiver Biografie, viele tolle, teils skurrile Szenen.

Marco_Fleghun

Olga

Gute Prosa, locker zu lesen & spannend eine Frau durch diese Zeit mit vielen Umbrüchen zu begleiten!

Nil

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Gemeinsam dem Alter trotzen

    Und dann kam Paulette

    MikkaG

    15. April 2018 um 22:56

    In einem kleinen Ort findet sich durch eine Reihe von Zufällen und Schicksalsschlägen eine ungewöhnliche WG von Senioren zusammen (plus Katze, Hund und Esel), die beschließt, gemeinsam dem Alter und den damit verbundenen Herausforderungen und Problemen zu trotzen. Barbara Constantine spricht in ihrem Roman durchaus ernste Themen an: die im Alter drohende Vereinsamung, Trauer und Verlust, Demenz, Konflikte zwischen den Generationen… Aber sie verpackt diese Themen in eine locker-leichte Geschichte zum Wohlfühlen, mit viel Humor und schrulligen Charakteren. Und das fand ich zunächst sehr charmant, fühlte mich jedoch zunehmend entzaubert. Denn die Geschichte plätschert so vor sich hin, für jedes Problem wird im Nu eine gefällige Lösung gefunden, die beiden Enkel des Hauptcharakters sind stets knuddelig und herzallerliebst… Für mich war das auf Dauer zu zuckersüß und zu belanglos. Nicht jede Geschichte braucht Drama, Schmerz und Leid. Ja, es ist bei einer Geschichte wie dieser sogar sehr schön, wenn das Hauptaugenmerk auf möglichen Lösungen liegt, wenn sie hoffnungsvoll und positiv bleibt! Dennoch geht in meinen Augen viel der Wirkung verloren, wenn Konflikte in der Handlung gar nicht erst zugelassen werden. Spannung wollte sich bei mir nicht so recht aufbauen, denn es schien ja ohnehin sonnenklar, dass sich alles in Wohlgefallen auflösen würde – trotz der ernsten Themen ist die Welt in dieser WG doch letztlich immer rosarot und heil. Auch die Entwicklung der Charaktere ist meines Erachtens nur schwer nachvollziehbar, wenn sich jedes Hindernis scheinbar mühelos überwinden lässt. Man investiert emotional einfach mehr in einen Charakter, der kämpfen muss, mit dem man mitleiden und mitfiebern kann. Schwer tat ich mich auch mit dem Schreibstil. Die Sprache ist sehr einfach, manchmal beinahe kindlich. Die Geschichte wird im Plauderton erzählt, scheint den Leser oft mit verschwörerischem Augenzwinkern direkt anzusprechen, was für mich aber nur den Eindruck verstärkte, dass die Handlung lediglich an der Oberfläche kratzt. “Ferdinand liegt im Bett und starrt an die Decke, Lolli schnurrt ihm ins Ohr. Bis jetzt ist er ihm keine Einschlafhilfe, Ferdinand denkt an den morgigen Tag. Was soll er ihnen bloß sagen? Welche Worte soll er wählen? Und wie soll er es ihnen am Ende verklickern? Er ist nervös, der arme Kerl." | FAZIT | Barbara Constantine erzählt die Geschichte einer Gruppe von Senioren, die gemeinsam den Unbilden des Alters trotzen – denn zusammen ist man nicht nur weniger allein, sondern kann sich auch besser die Arbeit und die Kosten teilen. Da der Bauernhof, in den sie nach und nach alle einziehen, viel Platz bietet, finden sich auch noch junge Leute, die gegen Kost und Logis  aushelfen bei der Altenpflege. Mir ging zunehmend der Spaß an der Geschichte verloren, weil sich vieles einfach zu schnell und einfach lösen lässt. Ein klein wenig mehr Konflikt und Tiefgang hätten dem Buch meines Erachtens gut getan, ohne dass die Autorin damit auf die hoffnungsvolle, positive Botschaft hätte verzichten müssen.

    Mehr
  • Federleicht geschrieben und einfach wunderschön!

    Und dann kam Paulette

    Monika58097

    03. March 2018 um 10:25

    Seitdem Ferdinands Sohn samt Familie ausgezogen ist, lebt er allein auf dem großen Bauernhof. Nur der Kater seiner beiden Enkelkinder ist geblieben. Als er sieht, dass das Dach seiner Nachbarin Marceline und sie selbst auch in einem bedauernswerten Zustand ist, nimmt er sie kurzerhand bei sich auf. Aber nicht nur sie, sondern auch Hund, Katze und einen eigenwilligen Esel. Ferdinand hat so viel Platz, dass nach und nach immer mehr Personen zu ihm auf den Hof ziehen. Da ist sein alter Freund Guy, der gerade Witwer geworden ist und da sind die zwei alten Damen, die Hilfe bedürfen, eine junge Krankenschwester in Ausbildung und ein Student. Eine wunderbare, ungewöhnliche Wohngemeinschaft entsteht und ganz zum Schluss kommt auch noch Paulette... Wer mich ein bisschen kennt, der weiß, dass ich diese leisen, diese ganz besonderen Geschichten liebe! "Und dann kam Paulette" ist so eine Geschichte, typisch französisch, wunderbar. Es ist die stille und doch faszinierende Geschichte um Liebe und Zufälle. Ein lebensbejahender Roman, leicht, gefühlvoll, großartig. Eine Geschichte über Menschen, mehrere Generationen, über das Zusammenleben und den Zusammenhalt.  "Und dann kam Paulette" - federleicht geschrieben und einfach wunderschön!

    Mehr
  • Ganz zum Schluss

    Und dann kam Paulette

    msmedlock

    13. March 2015 um 12:17

    Bücher, die von französischen Autoren geschrieben wurden oder auch nur und Frankreich spielen, habe dieses eigene französische Flair. Im Stil, in den Dialogen, in den Beschreibungen der Landschaft. "Und dann kam Paulette" ist ein wundervolles Buch über einen einsamen Mann in einem leeren Haus, das sich nach und nach mit immer mehr Menschen füllt. Dieses Buch hat einfach alles: Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Existenzängste, Freude, Trauer, Glück, Schmerz. Sanft und einfach erzählt, will man diese Geschichte nicht mehr aus der Hand legen bis man sie fertig gelesen hat. Und dann nochmal. Und nochmal.    

    Mehr
  • Und wann kommt Paulette?

    Und dann kam Paulette

    KerstinnI

    02. December 2014 um 10:16

    in diesem Buch bildet sich nach und nach eine WG aus verschiedensten Personen. Es beginnt mit einem rüstigen Rentner der seiner alten Nachbarin helfen möchte, diese bringt dann auch gleich ein paar Tiere mit. Dann kommt ein alter Freund dazu und eine pflegebedürftige Dame mit ihrer Freundin. Diese rüstige Rentner WG ist durchaus amüsant. Aber keiner der beteiligten ist Paulette. Bis dahin ist es sehr´unterhaltsam. Auch die Nebenhandlung ist nett. Schließlich brauchen die Rentner jemanden, der sich um die pflegebedürftige Dame kümmert und holen noch eine junge Krankenschwesternschülerin ins Haus. Und dann noch einen jungen Mann. Nach wie vor ist keine Paulette dabei... Und das Buch schon weit über die hälfte gelesen. Da stellte sich bei mir leichte Frustration ein. Wann kommt denn nun Paulette, um die es in diesem Buch eigentlich gehen soll? Zwar ist das Buch unterhaltsam und ein bereichernder Beitrag zum Generationenkonflikt und eine nette Idee zum zusammenleben verschiedener Generationen, aber dennoch konnte mich dieses Buch nicht überzeugen.  

    Mehr
  • ein wunderbarer Roman über das gemeinsame Altwerden

    Und dann kam Paulette

    claudi_rani

    31. October 2014 um 11:43

    Ferdinand ist Witwer und lebt seit zwei Monaten allein mit seinem Kater auf seinem eigentlich idyllischen Bauernhof in Frankreich. Doch so schön der Hof auch ist- Ferdinand ist einsam. Sein Sohn und besonders seine Schwiegertochter wollen ihm den Umgang mit seinen Enkelkindern möglichst schwer machen und auch sonst hat er nur wenige Bekanntschaften... Als eines Tages das Haus seiner alten Nachbarin Marceline undicht wird und sie mit ihren Tieren allein da steht, kommt Ferdinand eine verwegene Idee: Was wäre, wenn sich die beiden einfach zusammentäten? Der Bauernhof ist groß genug! Eine WG wäre doch was tolles! Trotz ihrer großen Unterschiede raufen sich Ferdinand und Marceline zusammen. Nach und nach ziehen mehr Bewohner ein. Jeder hat seine Probleme und Sorgen, doch alle Bewohner stellen fest: Zusammen ist man einfach weniger allein! Der wunderbare Roman von Barbara Constantine ist einer meiner "Überraschungssommerschätze" in diesem Jahr. Die Autorin überzeugt mit einer zauberhaften Sprache und einem tollen Schreibstil. Die Charaktere des Buches sind alle liebevoll gestaltet und ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass es genau solche Menschen tatsächlich geben könnte- mit all ihren Ecken und Kanten. Das Buch beschreibt authentisch, wie einsam unsere Gesellschaft heutzutage ist und wie gerade alte Menschen entmündigt werden. Es zeigt aber vor allem, wie man diese Einsamkeit und Bevormundung überwinden kann, ohne dabei seine eigene Individualität und Freiheit aufgeben zu müssen. Fazit: Liebenswerte Charaktere und eine ganz eigene Atmosphäre prägen diesen wunderbares Buch. Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung!

    Mehr
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 18 austauschen!

    • 40
  • Der Einsamkeit entfliehen

    Und dann kam Paulette

    dicketilla

    02. March 2014 um 10:31

    Ferdinand und Marceline sind Nachbarn, durch ihren Hund wird er auf den Gasgeruch in ihrem Haus aufmerksam, und rettet ihr das Leben. Vor 2 Monaten ist sein Sohn Roland mit seiner Frau Isabelle und den 2 Kindern ausgezogen. Den Kater der Kinder hatten sie ihm gelassen, obwohl er ja eigentlich auf Hunde steht. Aber so half ihm Lolli, wie Ludo und Klein Lu ihn genannt haben, über die Sehnsucht nach seinen Enkeln hinweg, die ihm Isabelle bewusst entzog. Er wurde sentimental, und seine Schutzschicht bekam Risse. Seid Tagen hatte es heftig geregnet, und das marode Dach von Marceline hielt das Wasser nicht mehr ab. Ferdinand fasste den Entschluss, ihr eine Unterkunft in seinem für ihn allein zu großem Haus zu gewähren, worauf ihn eigentlich seine Enkel gebracht hatten. Zögernd nimmt sie an, ist sie doch mittellos, um das Haus wieder zu richten. So langsam beginnen sich beide zu arrangieren, und Ferdinand findet Gefallen daran nicht mehr allein zu sein. Wenig später überzeugen sie Gay, der nach dem Tod seiner Frau jeglichen Lebensmut verloren hat, sein Haus zu verlassen um in ihre WG zu ziehen. Und er sollte nicht der letzte Neuzugang sein. Eine wunderschöne Geschichte um das sich kümmern, das Leben nicht an sich vorbei ziehen lassen, füreinander da sein, Lebensmut zu versprühen. Es könnte nicht besser gehen, wie wenn sich mehrere Generationen aufeinander einlassen. Barbara Constantine hat keinen Roman mit besonderem Anspruch geschrieben, nein sie hat uns liebenswerte Geschöpfe erschaffen, Situationen im täglichen Miteinander, die es gilt zu überdenken.Ihr Buch liest sich ohne Schnörkeleien oder erhobenen Zeigefinger. Sie schreibt in komischen, aber auch traurigen Momenten mit dem gewissen Abstand zu den handelnden Personen.In einer Zeit, in der immer mehr Alte auf sich allein gestellt sind, die Großfamilie Seltenheitswert hat, ist dieses Buch ein wunderbares Spiegelbild wie es sein könnte. Und diesen Anspruch des sich Kümmerns stellt sie an uns Leser. Wer das Buch “Zusammen ist man weniger allein” von Anna Gavalda geliebt hat, wird sich auch in “Und dann kam Paulette” verlieben.

    Mehr
  • Nett, aber überbewertet

    Und dann kam Paulette

    Mrs_Nanny_Ogg

    05. February 2014 um 09:50

    Ein witziger, leichter Roman über gelebte Nächstenliebe und das Zusammenleben der Generationen in einem alten Bauernhaus. Alles dreht sich um Ferdinand und sein großes leer stehendes Bauernhaus. Seit dem Auszug seines Sohnes mit seiner Frau und den beiden Lulus (Ludovic und Lucien, 8 und 6 Jahre alt) wirkt es groß und einsam. Eigentlich gilt Ferdinand als eigenbrötlerisch und wortkarg. Zufällig kann er Marceline vor dem Tod durch Gasvergiftung retten. Er bemerkt, dass ihr kleines Häuschen baufällig ist und bietet ihr an, samt Esel zu ihm zu ziehen. Es soll nicht bei ihr bleiben. Mit der Zeit kommen noch zwei weitere schon sehr senile alte Damen dazu, sowie ein guter Freund, der den Tod seiner geliebten Frau nicht verkraftet. Aber da man dass dann doch nicht alles alleine schaffen kann, schon gar nicht die krankenpflegerische Versorgung der alten Damen, werden kurzerhand gegen Kost und Logis eine junge Schwesternschülerin und ein Gartenbauschüler in die große WG geholt. Alles scheint sich zu fügen. Für meinen Geschmack zu gut! Am Schluss des Buches wird auch noch die allerjüngste Generation hinzugefügt. Die Studentin Muriel bringt nach einer negierten Schwangerschaft die kleine Paulette zur Welt, um die sie sich aber erst mal überhaupt nicht kümmern will. Das können ja jetzt die Alten erledigen.... Neben dem nicht immer ganz rundem Erzählstil, der oft ungeschickt zwischen den Perspektiven wechselt, bemängele ich an der Geschichte, dass sie mir zu "rund" erscheint. Es klappt immer alles, die Alten setzen sich trotz ihrer doch eigentlich schwierigen Charaktere, zusammen und basteln an einer Lösung, mit der natürlich ALLE zufrieden sind. Ich persönlich verstehe nicht, wie das ein so großer Erfolg werden konnte. Die Idee, des Zusammen-alt-werdens hingegen finde ich sehr gut und ich würde mich freuen, wenn es das auch in der Realität häufiger gebe. Aber dann bitte nicht darauf einstimmen mit rosaroten Romanen!

    Mehr
  • Und dann kam Paulette von Barbara Constantine

    Und dann kam Paulette

    janaka

    Das Buch "Und dann kam Paulette" ist eine wunderbare Geschichte übers Älterwerden und der Einsamkeit im Alter. Nachdem sein Sohn mit Familie ausgezogen ist, lebt Ferdinand mit dem Kater seiner Enkel allein auf seinem Hof. Ihm fehlen die beiden kleinen Racker schon sehr. Durch einen Zufall nimmt er seine Nachbarin Marceline bei sich auf, ihr Haus muss dringend renoviert werden. Und so nach und nach kommen immer mehr Menschen, jung und alt, dazu. Barbara Constantine beschreibt ein aktuelles und brisantes Thema sehr einfühlsam. Beim Lesen spürte ich eine gewisse Traurigkeit, aber die Hoffnung war auch immer zu spüren. Der Schreibstil mit den kurzen Sätzen lässt einen nur so durch die Seiten fliegen, auch wenn ich das Buch öfter zur Seite gelegt habe, um über das Gelesene nachzudenken. Die Autorin beschreibt mit einer Leichtigkeit die Nöten und Ängste älterer Menschen, die durch ungewöhnliche Umstände zusammen gefunden haben und sich ihr Leben neu gestalten. Die Thematik Mehrgenerationen unter einem Dach finde ich sehr spannend und ist hier sehr gut umgesetzt worden. So eine WG kann ich mir im Alter für mich auch sehr gut vorstellen. Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der etwas über dem Älterwerden und den dazugehörigen Problemen auf eine lockerer Art erfahren möchte.

    Mehr
    • 2
  • Eine wundervolle Art, alt zu werden.

    Und dann kam Paulette

    HibiscusFlower

    07. August 2013 um 11:42

    Ferdinand lebt mir seinem Kater allein auf einem Bauernhof, nachdem sein Sohn mit seiner Frau und den Kindern ausgezogen ist. Es fällt ihm schwer, sich an dieses einsame Leben zu gewöhnen. Doch nachdem er seiner Nachbarin Marceline begegnet, die ein Dach über den Kopf braucht, da ihr altes im wahrsten Sinne des Wortes über ihr zusammenbricht, beschliesst er, der Einsamkeit zu trotzen. Immer mehr Menschen finden auf dem Hof ihr neues Zuhause. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Doch gemeinsam beginnen sie, die schönen Seiten des Lebens zu geniessen und füreinander da zu sein. Ich habe das Buch soeben ausgelesen und bin sicher noch emotional sehr aufgeladen, da mich dieses Buch sehr bewegt hat. Vom Schreibstil her muss ich sagen, dass ich noch nie sowas in der Art gelesen habe. Er ist ungewöhnlich, macht die Story aber noch viel herzlicher. Der 70-jährige Ferdinand ist zwar die Hauptfigur, doch auch all die anderen Figuren wirken dabei mit, dass dieses Buch so wundervoll ist. Jeder hat seine Eigenarten, seine Vergangenheit, seine Geschichte. "Und dann kam Paulette" ist von so viel Nächstenliebe geprägt und zeigt unheimlich viel gegenseitige Unterstützung auf, dass ich das Buch am liebsten tagtäglich auf der Strasse mit dem Kommentar "so könnte das Leben auch sein", empfehlen würde. Die Kapitel des Buches sind recht kurz, was die Anzahl von 70 erklärt. Zudem kommt, dass sie in unterschiedlichen Sichtweisen geschrieben sind, was einem alle Protagonisten, die einen einfach nur ans Herz wachsen können, noch näher bringt. Die Figuren zeigen selbst mit ihrem Macken so wundervolle Charaktere auf und sind auf ihre Art und Weise alle miteinander verbunden. Man kann gar nicht anders, als mit ihnen zu lachen, auch mal zu weinen und viel über all das nachzudenken. Der eine oder andere Handlungsstrang ist nicht ganz beendet worden. Doch sollte es wirklich, wie angedacht, eine Fortsetzung geben, könnte dies eine Begründung dafür sein. Mir bleibt nur zu sagen, dass ich zauberhafte Lesestunden hatte und mich dieses Buch sicher noch eine Weile "verfolgen" wird :-)

    Mehr
  • Leserunde zu "Und dann kam Paulette" von Barbara Constantine

    Und dann kam Paulette

    Daniliesing

    "Und dann kam Paulette" ist ein besonderer Roman, dessen Lektüre euch garantiert glücklich machen wird. Die französische Autorin Barbara Constantine erzählt darin ganz wunderbar und eindringlich vom Älterwerden und davon, wie man es zusammen meistert. Dabei liest sich das Buch herrlich leicht und ist die perfekte Wohlfühllektüre! Mehr zum Inhalt: Fast zwei Monate ist es her, dass Ferdinands Sohn mit Frau und Kindern ausgezogen ist. Seitdem lebt Ferdinand mit seinem Kater allein auf dem großen Bauernhof. An manchen Tagen fragt er sich, wie er dieses einschneidende Erlebnis ohne das Tier verkraftet hätte. Marceline lebt seit vielen Jahren in dem Ort, wo Ferdinand seinen Bauernhof hat. Ein tragisches Ereignis hat sie dazu veranlasst, ihren Beruf als Cellistin an den Nagel zu hängen und ihre Heimat Polen zu verlassen. Doch nun droht ihr im wörtlichen Sinne die Decke auf den Kopf zu fallen, und sie muss noch einmal von vorne beginnen. Und wenn Ferdinand und Marceline sich einfach zusammentäten? Eine WG gründeten, um der Einsamkeit zu trotzen? Es ist ein Experiment, und es glückt. Nach und nach kommen immer mehr Bewohner dazu. Alle haben ihr Päckchen zu tragen, aber alle wollen auch die schönen Seiten des Lebens genießen und finden heraus: Zusammen wohnt man besser als allein. --> Leseprobe Viel Interessantes zum Buch, zur Autorin und besonders zum Thema "gemeinsam älter werden', findet ihr auf dieser Webseite: http://zusammenaltwerden.wordpress.com/ Habt ihr Lust bei dieser Leserunde dabei zu sein und ins außergewöhnliche WG-Leben von Ferdinand, Marceline und ihren Mitbewohnern einzutauchen? Dann könnt ihr euch bis einschließlich 20. März bewerben! Zusammen mit dem Kindler Verlag vergeben wir 25 Testleseexemplare unter allen, die im Gewinnfall zeitnah am Austausch in den Leseabschnitten der Leserunde teilnehmen sowie abschließend eine Rezension schreiben. Für eure Bewerbung haben wir uns auch eine kleine Aufgabe überlegt: Versetzt euch in die Situation, dass ihr mit 2 weiteren Personen in einer WG zusammen lebt. Stellt uns eure imaginären Lieblingsmitbewohner doch kurz vor! Wie könnten sie sein?

    Mehr
    • 537
  • Und dann kam Paulette

    Und dann kam Paulette

    Sarlascht

    16. May 2013 um 18:22

    Inhalt: Ferdinand lebt nach dem Tod seiner Frau und dem Auszug seiner Söhne alleine auf einem großen Bauernhof. Einsamkeit nimmt sein Leben ein, nur sein Kater Lolli leistet ihn Gesellschaft, durchbricht die Stille. Eines Tages, auf den Heimweg, trifft er auf einen streunenden Hund und stellt schnell fest, dass er seiner Nachbarin Marceline gehört – zu dieser bringt er ihn auch zurück. Ein glücklicher Zufall. Er findet die alte Dame bewusstlos vor, ihr Gasofen hat ein Leck, eine tödliche Gefahr, doch durch sein Auftauchen konnte er schlimmeres vermeiden. Im Haus bemerkt er, dass das Dach völlig undicht ist und entschließt sich letztlich, Marceline anzubieten, doch einfach zu ihm zu ziehen, da er weiß, dass sie sich die Reparaturen niemals leisten könnte. Zweifelnd, aber sich eingestehend, dass sie nicht mehr in ihrem kleinen Häuschen bleiben kann, nimmt sie das Angebot an. Es bleibt jedoch nicht nur bei Marceline und Ferdinand, nach und nach ziehen immer mehr Menschen auf den Hof, bis sie eine einzigartige WG bilden. Meine Meinung: Kennt ihr das Gefühl, ein Buch in den Händen zu halten, mit immensen Erwartungen, weil es ein so wichtiges Thema wie Altersarmut und –einsamkeit thematisiert? Was habe ich mir alles ausgemalt, es war ein einzigartiges Bild und dann, dann liest man die Geschichte und ist vollkommen enttäuscht. Es ist nicht so, dass das Buch schlecht wäre, was mir letztlich einfach fehlte, war die Tiefe, die Eindringlichkeit und das Facettenreichtum der Charaktere. Die Szenarien wirkten auf mich kalt, gräulich und rein auf der Oberfläche beleuchtet. Unterschiedlichste Meinungen las ich zu dem Buch, aber ich muss mich soweit abgrenzen, dass ich sage, nein, mein Herz hat diese Geschichte nicht berührt oder erwärmt. Es war nett zu lesen, keine Frage, aber besonders wertvoll fand ich es jetzt nicht. Die einzelnen Personen der WG werden einen vorgestellt, ganz unterschiedliche Typen finden sich da zusammen. Von einigen kann man sich ein ziemlich gutes Bild machen, da ihre Geschichte ausführlich beschrieben wird, dazu gehört beispielsweise Marceline, auf der anderen Seite ist da Ferdinand, der konturenlos bleibt, einfach nicht fassbar ist und irgendwie in der Geschichte verloren geht, obwohl er eigentlich noch funktioniert, richtig blass bleibt Muriel, eine Person, die später im Buch auftritt. Hinter ihr steht eine riesige Geschichte, die einfach niemals erwähnt wird. Man kann jetzt natürlich sagen, dass es an dem Leser selbst wäre, seine Fantasie anzuregen, aber wichtig wäre doch, ein gewisses Grundkonstrukt geboten zu bekommen, was hier eindeutig nicht der Fall ist. Und es ist auch Muriels Geschichte, die letztlich das Buch in den Abgrund reißt. Was es ist, würde das Ende des Buches verraten, aber sagen wir einfach so, auf moralische Ebene ist ein fraglicher Schluss. Eingeschworene WG hin oder her, es gibt Dinge, da sollte man doch eher den logisches Aspekt beachten und nicht frei von der Leber weg agieren. Fazit: „Und dann kam Paulette“ war in Frankreich ein großer Erfolg, führte wochenlang die Bestsellerliste an, aber ehrlich gesagt, ich kann es nicht wirklich nachvollziehen. Es fehlt einfach an Substanz, die wichtigen Themen sind viel zu oberflächlich beleuchtet und letztlich ist das Ende mehr als fraglich. Nett, kann man lesen, aber empfehlen würde ich es jetzt nicht.

    Mehr
  • Rezension

    Und dann kam Paulette

    Linda-Marie

    29. April 2013 um 21:44

    Es geht um Lebensumstände, ob alt oder jung. Mit Muriel wird klar, dass auch junge Leute schlimme Probleme haben können und es leider oft niemanden gibt der einfach da ist! Alt und Jung zusammen kann helfen. Auch wenn in diesem Buch manches zu glatt und schön geht (gerade in der Altenpflege) macht es Spaß darüber zu lesen - sich Gedanken zu machen und sich zu fragen: wo stehen wir heute mit unserem Älterwerden, mit unseren Nachbarn, die alt sind. Was können wir tun! Ich habe das Buch gerne gelesen und werde auch auf der Internetseite mal reinschauen. Vielen Dank für das Buch!

    Mehr
  • Das Leben miteinander meistern

    Und dann kam Paulette

    cosima73

    16. April 2013 um 14:53

    Als Ferdinand eines Tages nach Hause fährt, läuft der Hund seiner Nachbarin Marceline vor seinem Auto auf die Strasse. Ferdinand bringt ihn heim, findet Marceline in einem besorgniserregenden Zustand. Marceline lebt in einem baufälligen kleinen Haus, der nächste Regen bringt das deutlich ans Tageslicht, denn das Dach ist undicht und setzt die Wohnstube unter Wasser. Kurzerhand nimmt Ferdinand Marceline mit ihren Tieren bei sich auf. Platz genug hat er ja. „Ich kann keine Miete zahlen, das wissen Sie genau.“ „Ich habe nichts von Ihnen verlangt.“ „Warum tun Sie das?“ „Weil es normal ist.“ „Was ist normal?“ „Sich gegenseitig zu helfen.“ Die kleine Wohngemeinschaft funktioniert wunderbar, Hund, Katzen, Esel, Hühner und die beiden Menschen leben einträchtig beieinander. Ab und an kriegen sie Besuch von Ferdinands Enkeln, die frischen Wind ins Haus bringen. Und schon bald wächst die Wohngemeinschaft an, da noch mehr Menschen Hilfe brauchen können und es schliesslich normal ist, sich gegenseitig zu helfen. Die Bewohner des ehemals viel zu grossen Bauernhofs wachsen zusammen und bauen sich miteinander ein Leben auf, bei dem für alle gesorgt ist. Selbst vor neuen Herausforderungen schrecken sie nicht zurück, nehmen sie gelassen und mit Freude. Hortense [sie ist 95, S.M.] ist ganz aufgeregt, sie will so gern im Web surfen! Einer Maus auf dem Rücken rumklicken! Ein Fässbuch-Profil anlegen! Sie liebt ihre zwei neuen Freunde, vor allem den jungen Mann findet sie witzig, interessant und gutaussehend…oh, là, là! Barbara Constantine gelingt es, in einer einfachen Sprache eine warmherzige Geschichte von Menschen zu erzählen, die das Schicksal zusammen gewürfelt hat, die sich zusammentun und ihr Leben in die Hand nehmen. Es ist die Geschichte von älteren Menschen, von denen jeder eine traurige Geschichte hinter sich hat, die durch die Gemeinschaft wieder an eine Zukunft glauben und beherzt in diese schreiten. Es ist eine Geschichte voller Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Zuneigung. Und dann kam Paulette lässt einen lächeln, mitfühlen, sich freuen, hoffen und enttäuscht einen in keiner Art und Weise. Es ist eine unglaublich berührende Geschichte, die durch die Leichtigkeit des Erzählens, die direkte Sprache, welche die jeweiligen Charaktere widerspiegelt und beschreibt sehr nahe geht. Lesegenuss pur. Der einzige Haken: Viel zu schnell ist das Buch gelesen und man wäre so gerne noch länger in der Welt von Ferdinand, Marceline und den anderen geblieben. Fazit: Ein berührender, herzlicher, menschlicher, liebenswürdiger Roman. Unbedingt lesen!

    Mehr
  • Zusammen ins Abenteuer des Älterwerdens

    Und dann kam Paulette

    Rosinchen

    10. April 2013 um 07:50

    Es ist eine Geschichte über das Leben, das Altern mit all seinen Problemen und auch den Tod. Und trotzdem ist es eine Geschichte voller Liebe, Herzlichkeit und einer Extraportion Wärme für das Herz. Der Sprachstil ist zwar auf den ersten Blick locker und leicht, doch bei genauerer Betrachtung sollte man jeden Satz noch einmal nachwirken lassen und seinen eigenen Gedanken freien Lauf lassen. Das Buch und insbesondere die Sprache lädt geradezu ein eigene Interpretationen anzustellen und doch immer wieder inne zu halten und sich an dem feinen und unterschwelligen Humor zu erfreuen. Denn die Geschichte möchte mit einem Augenzwinkern gesehen werden und doch gleichzeitig zum weiteren Nachdenken, auch über viele ernste Themenkomplexe, anregen. Ein Spagat der zum großen Teil hervorragend gelingt. Die Charaktere des Buches sind durchwegs liebenswert mit all ihren Stärken und Schwächen beschrieben und fügen sich dadurch perfekt passend in die Geschichte und den Sprachstil. Ihre Marotten und Eigenheiten tragen einen großen Teil dazu bei, dass die harmonische Atmosphäre und das Wohlgefühl für den Leser trotz aller Widrigkeiten erhalten bleiben. Einziger Kritikpunkt war für mich das unbefriedigende Ende, das den Leser mit einigen unbeantworteten Fragen etwas ratlos und unbefriedigt zurück lässt. Hier hätte ich mir noch mehr Klarheit und weitere Ausführungen gewünscht. Trotzdem war "Und dann kam Paulette" ein wunderschönes und herzliches Buch und es hat Spaß gemacht zusammen mit den Charakteren das Abenteuer des Älterwerdens zu erleben. Ein besonderes, ein poetisches Buch, das uns aufzeigt, dass das Älterwerden trotz aller Schwierigkeiten auch entgegen der üblichen Wege mit Liebe und Humor gemeistert werden kann.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks

    Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.