Barbara Dietrich Abschied von Papa

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Inhaltsangabe zu „Abschied von Papa“ von Barbara Dietrich

Der Tod ist in unserer Gesellschaft ein Tabuthema. Die meisten Menschen verdrängen jeden Gedanken daran nach Möglichkeit und vermeiden es natürlich erst recht, darüber zu sprechen. Ein Todesfall im Bekanntenkreis oder gar in der eigenen Familie macht daher besonders den Kindern enorm Angst. Sie sind voller Fragen nach dem Warum und Wohin und erhalten doch oft sehr wenig oder gar keine seelische Hilfestellung von ihren selbst hilf- und ratlosen Angehörigen. Hier möchte dieses Buch ansetzen. Es erzählt die Geschichte von Tina, deren Vater stirbt. Im Traum darf sie ihn in die 'andere Welt' begleiten, aus der wir ursprünglich alle herkommen und in die wir nach dem Tod zurückkehren. Dort lernt sie ihren Schutzengel kennen, durchwandert mit ihm verschiedenartige Bereiche der jenseitigen Welt und erhält Antworten auf viele Fragen. So erfährt sie nicht nur, warum ihr Papa so früh sterben muss, sondern darf auch seinen neuen Aufgabenbereich in dieser anderen Welt kennen lernen. Die spannendste Entdeckung ist allerdings die Feststellung, dass es eigentlich gar keinen Tod gibt! Unsere Seelen sind unsterblich und leben und lernen auch in jener anderen Welt immer weiter. "Und wenn du irgendwann einmal stirbst", verspricht ihr Papa, "dann komme ich dich abholen!" Ja, wenn das so ist, dann muss man doch eigentlich überhaupt keine Angst vor dem Sterben haben, oder? Für Kinder von 8 bis 14 Jahren.

Ein Buch, das ich allen Trauernden ans Herz legen möchte. Es beinhaltet sehr viele tröstenden Gedanken für Jung und Alt.

— gst
gst

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    Abschied von Papa
    gst

    gst

    Die Fotos auf dem Cover zeugen von glücklichen Zeiten. Sie zeigen Vater und Tochter bei unterschiedlichen Aktivitäten. Doch was ist, wenn es nur noch diese Fotos gibt? Davon erzählt die Lehrerin und vierfache Mutter Barbara Dietrich in diesem Buch. Schon früh hat sie sich mit den Gedanken der Sterbeforscherin Dr. Elisabeth Kübler-Ross vertraut gemacht und sie nun für 8 bis 14jährige verarbeitet. Für die Jüngeren gibt es übrigens ein eigenes Buch: „Mach's gut, liebe Omi“. Gedanken an eine andere Welt, in der wir nach unserem Erdentod weiterleben, haben etwas tröstliches. Und Trost braucht jeder, der einen wichtigen Menschen verloren hat. Vor allem aber Kinder, deren Welt noch nicht so rational ist wie die von Erwachsenen, sollten in der Trauer aufgefangen werden. Nicht umsonst gibt es den Spruch „Glaube versetzt Berge“ . Gerade in der Trauer öffnet sich die Seele und nimmt jede Hoffnung auf eine bessere Zukunft dankbar auf. Kinder, die sich mit diesem Buch beschäftigen (dürfen), werden auf eine neue Art begreifen, was Mitmenschlichkeit ist und ihre Menschenkenntnis erweitern. In dieser auf 63 Seiten erzählten Geschichte ist Tina sehr traurig, weil es ihrem Vater ganz unerwartet sehr schlecht geht. Sie kann in der Schule nicht mehr aufpassen, weshalb ihre Lehrerin die Rechenbücher wegpacken lässt und statt Zahlen Krankheit und Tod zum Thema in der Klasse macht. Nachts träumt Tina vom Papa, der im Krankenhaus ihre Gedanken empfing und dann mit seiner Seele zu ihr kommt. Um ihr die Angst zu nehmen, zeigt er ihr die andere Welt, in die er zurückkehren wird. Da ich mich nicht so gut ausdrücken kann wie die Autorin, möchte ich aus ihrem Nachwort zitieren: „Der Tod ist in unserer Gesellschaft fast tabu. Daran zu denken, geschweige denn darüber zu reden, ist den meisten Menschen außerordentlich unangenehm, denn es weckt diffuse Ängste. Das bedeutet allerdings auch, dass Kinder im Akutfall unter Umständen niemanden haben, mit dem sie darüber reden, dem sie ihre Fragen stellen können.“ So sieht Barbara Dietrich ihre Geschichte als Angebot: „So, oder so ähnlich könnte es sein. Wie es dann wirklich ist, werden wir erst wissen, wenn wir selbst jene Schwelle überschritten haben.“ An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Smaragd-Verlag bedanken, dass er uns dieses Buch für unsere Kindertrauergruppe zur Verfügung gestellt hat. Ich gehe davon aus, dass es gern in die Hand genommen wird und so mancher traurigen Seele Trost spenden wird.

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    NiWa

    NiWa

    16. March 2014 um 17:38