Barbara Drucker Das Gift der Schlange

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Inhaltsangabe zu „Das Gift der Schlange“ von Barbara Drucker

Intrige und Verschwörung, Machtspiele und kaltblütige Morde, Liebe und Vertrauen und ein mächtiger Geheimbund. Nach Morden im Fürstenhaus kämpft der 'Marchese' darum, das Machtgefüge wiederherzustellen, doch sein Auftrag wurde manipuliert. Während der Meisterspion herauszufinden versucht, auf wessen Seite er kämpft, sind ihm skrupellose Gegner stets einen Schritt voraus und verbünden sich mit seinem Erzrivalen, um ihn endgültig zu vernichten. Ein packender Historienthriller um einen zerrissenen Helden zwischen Pflichterfüllung, seinem eigenen Machtanspruch und der Suche nach Liebe. Rezensionen: 'Wenn die Schlange zubeißt und ihr Gift durch deine Adern zirkuliert, bist du so lange gelähmt, bis du das Buch zu Ende gelesen hast. Also unbedingt freie Zeit einplanen.' (Septemberfrau.de) Leserstimmen: 'Es war unmöglich, es wegzulegen.' 'Und dann ist da noch der Protagonist, den Barbara Drucker so detailliert und realistisch zeichnet, dass man den Eindruck hat, den Mann persönlich zu kennen. Dass eine nicht reale Figur so eine Faszination auf mich ausübt, ist wirklich selten.' Inhalt: Nach der Ermordung des Fürstensohns tritt der elegante Marchese della Motta auf den Plan, und sofort herrscht Alarmstimmung: Der Marchese steht im Ruf, einer der gefährlichsten Spione Europas zu sein. Herzog von Sondheim fürchtet um seine Machtposition und bekämpft den Marchese erbittert, Kardinal Ressau entscheidet sich dafür, della Motta zu benutzen, und geht eine höchst riskante Allianz mit ihm ein. Auch die Gräfin von Rostow ist zutiefst beunruhigt. Sie ist die Hohepriesterin des geheimen Schlangenordens, und damit sind die Kirche und della Motta ihr natürlicher Feind. Während der Marchese im Sumpf aus Verschwörung und Intrigen versucht, seinen Auftrag zu erfüllen, erhalten seine Gegner Unterstützung von einem mysteriösen Mann, der seine Nachrichten stets mit einer Schlange unterzeichnet.

historisch gut recherchiert, spannend, geheimnisvoll

— Michelle1965
Michelle1965

Intrige und Verschwörung, Machtspiele und kaltblütige Morde, Liebe und Vertrauen und ein mächtiger Geheimbund.

— Rajet
Rajet

Sehr spannend

— Dominique1502
Dominique1502

Superspannender Historienkrimi!

— BrigitteT
BrigitteT

Unterhaltsames Mantel-und-Degen-Abenteuer

— Laurun
Laurun

Intrigen der Extraklasse

— Lillium
Lillium

Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen.

— sandyafarmer
sandyafarmer

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  • Was für ein Auftakt

    Das Gift der Schlange
    Franzis-Lesewelt

    Franzis-Lesewelt

    27. August 2017 um 16:30

    Eckdaten Format: eBook & Print , Taschenbuch: 528 Seiten, Dateigröße: 3864 KB , Verlag: Books on Demand, Preis:  eBook 8,99€ / Print 14,99€ , Kaufen Klappentext Intrige und Verschwörung, Machtspiele und kaltblütige Morde, Liebe und Vertrauen und ein mächtiger Geheimbund.Nach Morden im Fürstenhaus kämpft der 'Marchese' darum, das Machtgefüge wiederherzustellen, doch sein Auftrag wurde manipuliert. Während der Meisterspion herauszufinden versucht, auf wessen Seite er kämpft, sind ihm skrupellose Gegner stets einen Schritt voraus und verbünden sich mit seinem Erzrivalen, um ihn endgültig zu vernichten.Ein packender Historienthriller um einen zerrissenen Helden zwischen Pflichterfüllung, seinem eigenen Machtanspruch und der Suche nach Liebe. Meine Meinung   Beginnen wir mit dem Cover. Die Farben sind dezent gehalten was ich selbst sehr ansprechend finde, da die Elemente auf dem Cover viel wichtiger sind. Die Schlange springt einen fast entgegen und so wird auch der Titel direkt wieder aufgegriffen. Wir haben hier ein sehr gut recherchiertes Buch, welches die Sprache der zeit aufgreift und im Schreibstil einfach unbeschreiblich ist. Es ist nicht nur ein Historischer Roman, sonder durch die Umgangssprache des 18. Jahrhunderts fühlt man sich direkt in die Zeit versetzt. Ich hatte mit dem Prolog und dem ersten Kapitel ehrlich gesagt ein paar kleine Schwierigkeiten, die der ganzen Geschichte im Gesamtbild aber keinen Schaden tun. Ich fühlte mich etwas in die Situation hinein geschmissen, aber dieses Gefühl legte isch sehr schnell wieder. Die Spannung im Buch war von Anfang bis Ende gegeben, oftmals saß ich wirklich da und musste die Luft anhalten oder habe mit den Protagonisten mit Gefühlt und gefiebert. Wer gerne Bücher über Verschwörungen, Geheimbunde und Intrigen mag aber auch nicht auf ein bisschen Herzschmerz verzichten möchte ist hier vollkommen richtig. Es ist ein Buch welches dich mit auf eine Reise nimmt die du so schnell nicht vergessen wirst.  Ich gebe hier gern und guten Gewissens 5 von 5 Sternen! Die Autorin  Sie wurde 1968 in Wien geboren, ist in Wien aufgewachsen und in Wien hängengeblieben. Sie liebt ihre Stadt mit dieser sehr speziellen Mischung aus Kultur und Geschichte, aus Nostalgie und dem Lifestyle mit Charme und Schmäh. Auf den Grant könnte sie zwar verzichten, nicht jedoch auf die Ironie, die auch mal mehr mal weniger in ihre Romane einfließt. Sie promovierte über Schiller, lehrte Literaturwissenschaft an der Universität Wien und widmet sich neben ihrer eigenen schriftstellerischen Tätigkeit als Storytelling- und Schreibcoach ganz dem Erzählen fesselnder Geschichten. Quelle: Amazon

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  • Sehr viele Geheimnisse

    Das Gift der Schlange
    Michelle1965

    Michelle1965

    25. August 2017 um 14:19

    Intrige und Verschwörung, Machtspiele und kaltblütige Morde, Liebe und Vertrauen und ein mächtiger Geheimbund. Nach Morden im Fürstenhaus kämpft der ‚Marchese‘ darum, das Machtgefüge wiederherzustellen, doch sein Auftrag wurde Intrige und Verschwörung, Machtspiele und kaltblütige Morde, Liebe manipuliert. Während der Meisterspion herauszufinden versucht, auf wessen Seite er kämpft, sind ihm skrupellose Gegner stets einen Schritt voraus und verbünden sich mit seinem Erzrivalen, um ihn endgültig zu vernichten. Ein packender Historienthriller um einen zerrissenen Helden zwischen Pflichterfüllung, seinem eigenen Machtanspruch und der Suche nach Liebe Meine Meinung: Das Buch spielt um die Zeit des 18. Jahrhundert. Da gab es sehr viele Geheimbünde, wie ,,Der Orden der Schlange“ wo von uns die Protagonistin Prinzessin Sopie, am heutigen Tage erzählt hat. Der Marchese della Motta ist in einem speziellen Auftrag unterwegs. Die Geschichte ist so mitreizend erzählt worden, dass ich nur schwer, das Buch aus der Hand legen konnte. Der Leser wird ein Teil der Geschichte! Ich habe lange nicht mehr so mitgefiebert, war wütend oder gar entsetzt. Ich freue mich auf weitere Aufträge oder Abenteuer mit dem Marchese della Motta. Danke liebe Barbara für mein Leseexemplar.

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  • Spannend und fesselnd

    Das Gift der Schlange
    Isbel

    Isbel

    12. August 2017 um 19:27

    Thriller lese ich selten. Nur sehr wenige können mich begeistern. Bei Barbara Druckers Thriller steht allerdings historisch vor und da ich historische Romane liebe und die Beschreibung mir zusagte, gab ich ihm eine Chance. Und bereue es nicht. Ich bin begeistert von der Geschichte.Das Gift der Schlange führt uns ins 18. Jahrhundert in ein kleines fiktives deutsches Fürstentum. Die Ankunft des Marchesen sorgt für viele Spekulationen, rangen sich doch viele Geschichten um ihn. Es heißt, er sei ein Spion, doch wem er treu ist, ist unbekannt. Und dies nicht nur den Personen im Buch, sondern auch lange Zeit dem Leser. Es fallen die Namen verschiedenster Geheimbünde, auch die Kirche könnte der Auftraggeber sein, aber sicher ist sich niemand. Ich selbst habe daraufhin gefiebert, endlich zu erfahren, wem Marchese treu ist, und vor allem, was genau seine Mission ist. Aber Barbara Drucker lässt einen eine ganze Weile zappeln, bis sie Stück für Stück die Geheimnisse enthüllt.Marchese mochte ich am Anfang nicht. Ich fand ich viel zu sehr von sich selbst überzeugt und eitel. Aber im Laufe des Lesens habe ich ihn besser kennen und mögen gelernt. Zwischendurch war ich richtig in der Zwickmühle, weil ich die Gräfin zu Anfang lieber mochte und hoffte, dass sie das ganze Durcheinander von Intrigen und Machtspielen überlebt und der Marchese nicht Hand an sie legen muss, um seinen Auftrag zu erfüllen. Am Ende war allerdings alles ganz anders als gedacht. Giacomo, der Diener des Marchese, hat sich im Gegensatz zu seinem Herrn, schnell in mein Leserherz geschlichen. Eine treue Seele, die definitiv mehr ist, als nur ein Diener.Die Handlung und der Spannungsbogen sind fantastisch aufgebaut. Marchese, die Gräfin, der Minister und der Kardinal, sie alle spielen ihre Spiele und wollen nach dem Mord am Thronfolger ihre Macht sichern, indem sie die anderen Kinder des Fürsten gegeneinander ausspielen. Dabei denken einige nur an sich selbst, andere arbeiten für etwas Größeres. Und dann ist da noch ein weiterer Spion, der alles dafür tun würde, damit der Marchese versagt. Wieso, weshalb, warum bleibt lange im Dunkeln, aber er sorgt für einige Wendungen in der Geschichte. Es entwickelt sich ein richtiges Verwirrspiel zwischen den Personen und auch mit dem Leser.Der Schreibstil von Barbara Drucker ist unglaublich passend. Vor allem in actionreichen Szenen schreibt sie derart, dass man die Hektik und Eile der Personen beim Lesen spürt. Sie trifft einfach die richtige Stimmung. Sei es im Kampf, beim Flirten mit den Hofdamen oder bei Erkundungstouren. Ich gestehe, ein paar mehr Umgebungsdetails und Beschreibungen hätte ich mir gewünscht, aber das ist nur eine klitzekleine Kleinigkeit. Die Tatsache, dass ich verschiedene Personen begleitete und somit mehr wusste als der Marchese, bringt auch Spannungspunkte, da ich so mehr mitfieberte.FazitDas Gift der Schlange ist ein fantastischer Mantel-und-Degen-Roman, der mich durch all die Geheimnisse und Intrigen fesseln konnte. Auch die Beziehung zwischen den Personen kommt nicht zu kurz.

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  • Ein unglaubliches Werk!

    Das Gift der Schlange
    SteffiKrumbiegel

    SteffiKrumbiegel

    06. August 2017 um 15:45

    Zusammenfassung:Der Roman spielt im 18.Jhd. innerhalb Europas. Unterschiedliche Fürstenge-schlechter, die Kirche und eine geheime Organisation ringen gegeneinander. Die Int-rigen, Machtspiele, Liebschaften der damaligen Zeit, stehen im Mittelpunkt der Ge-schichte. Ein Fürstensohn stirbt und schon taucht der Marchese della Motte auf. Einer der meist gefürchteten Spione Europas. Dieser geht ein Bündnis mit dem Kardinal ein, welches zu einem gefährlichen Spiel zu werden scheint. Eine Organisation mit dem Namen ´Schlange´ hält die Fäden in der Hand. Die Grä-fin Rostow bringt etwas Zauberei ins Geschehen ein und so bekommt dieser Roman einen sehr spannenden Handlungsverlauf. Meine Ansicht:Anfangs tat ich mich mit den Handlungssprüngen, dem schnellen Verlauf, den ver-wirrenden Namen der Protagonisten, wirklich schwer. Dennoch möchte ich hinzufügen, dass dies der bisher schriftstellerisch wertvollste Roman war, den ich rezensieren durfte. Die Wortgewandtheit, die Genauigkeit der Sprachgestaltung und das rasante Tempo, lassen mich ehrfürchtig zurück.Trotzdem, auch wenn dieses Buch sprachlich perfekt ist, fand ich ein paar kleine Ecken. Manche Handlungssprünge rissen mich hinaus, erschwerten mir das Lesen. Die detailgetreuen Beschreibungen der damaligen Kleidungsstücke gefielen mir sehr gut. Mit den Namen tat ich mich oft schwer und ich glaube, dass dieses Werk was für geübte Leser ist. Oftmals musste ich an die alten Meister denken, die ebenfalls dieses Sprachvolumen der Autorin nutzten. Viele alte Wörter wurden mir in Erinnerung geru-fen, aber auch googlen musste ich. Wer bitte weiß, was ein: Chinoiserien ist? Ich fand es heraus, werde es jedoch nicht verraten.Mit Katharina, Sophie und der Gräfin fieberte ich unentwegt mit. Am Ende starrte ich das Buch an. Warum??? Warum Sie? Die Intrigen und ineinander verflochtenen Handlungsstränge machen dieses Werk wirklich zu etwas Besonderen. Die Gewaltszenen fand ich gekonnt beschrieben, wie auch die Liebeleien. Wer historische Romane mag, gute literarische Werke lesen möchte, sollte sich Barbara Drucker ansehen. Ich persönlich hätte mir etwas mehr Zeit gewünscht. Damit meine ich, Zeit um das Leben tiefer zu begreifen, mehr Beschreibungen der einzelnen Örtlichkeiten. Denn ich liebe es, wenn mich ein Roman an einen fernen Ort bringt. Bei Barbara fand ich mich mitten im Hof, zwischen den vielen Adligen wieder. Aber das Leben herum, be-kam ich zu wenig zu spüren.Bewertung in Kurzform:Cover: 5 Sterne (Ich musste es haben!!!)Idee: 5 Sterne (Eine Verschwörung im 18. Jhd ist im Gange ...)Schreibstil: 5 Sterne (WAHNSINN)Charaktere: 5 Sterne (Absolut starke Persönlichkeiten reihen sich aneinander.)Umsetzung: 4 Sterne (Anfangs fiel es mir schwer, rein zu kommen.)

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  • Historienthriller in Art der Mantel-und-Degen Romane

    Das Gift der Schlange
    Rajet

    Rajet

    30. July 2017 um 18:49

    Ich habe dieses Buch im Rahmen der Reziliebe Facebook Seite gelesen. Vielen Dank an die Autorin für das super Buch und die schöne Zeit die ich damit verbringen durfte. Auch vielen Dank für das Kontakt herstellen zwischen Autorin und Leserin an die Seiten Betreiberin.Es hat mir ehrlich Spaß gemacht diesen sehr gelungenen und gut recherchierte historischen Roman zu lesen. Das Cover spricht absolut für das Buch und passt super zum Inhalt und über den Klappentext kann ich nur sagen - er hat das Interesse geweckt das Buch zu lesen.Ein packender Historienthriller im Mantel-und-Degen Art mit Intrige und Verschwörung, Machtspiele und kaltblütige Morde, Liebe und Vertrauen und ein mächtiger Geheimbund.Zum Inhalt:Nach Morden im Fürstenhaus kämpft der 'Marchese' darum, das Machtgefüge wiederherzustellen, doch sein Auftrag wurde manipuliert. Während der Meisterspion herauszufinden versucht, auf wessen Seite er kämpft, sind ihm skrupellose Gegner stets einen Schritt voraus und verbünden sich mit seinem Erzrivalen, um ihn endgültig zu vernichten.Ein packender Historienthriller um einen zerrissenen Helden zwischen Pflichterfüllung, seinem eigenen Machtanspruch und der Suche nach Liebe.Hat mit gut gefallen obwohl es nicht mein bevorzugtes Genre ist, gut recherchiert und spannend umgesetzt. Sympathische Hauptprotagonisten und schönes Cover passend zu Inhalt des Romans.

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  • Sehr spannend

    Das Gift der Schlange
    Dominique1502

    Dominique1502

    18. October 2016 um 22:50

    Das Gift der Schlange Barbara Drucker ***** Sterne Wow, was für ein tolles Buch!  Das kann ich ruhig schon mal vorweg nehmen.  :-) Ein spannender Historienkrimi, in dem es um einen Geheimbund geht, der sich der Schlangenorden nennt.  Der Marchese della Motta ist ein Meisterspion und soll nach dem Tod des Fürstensohns wieder für Ordnung sorgen. Doch dies ist nicht so einfach, da er zum einen nicht weiß, wer auf welcher Seite steht und zum anderen weil sein Auftrag sabotiert wird. Das Buch ist eine gelungene Mischung aus 007 und Sakrileg. Viele unvorhersehbare Dinge passieren, die dem Buch den nötigen Pep geben, so das man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Über den Inhalt möchte ich gar nicht so viel schreiben, denn es ist sehr lesenswert und ich will ja nichts verraten. Das Buch enthält eine tolle Abwechslung an Humor, Spannung, aber auch Gewaltszenen sind vorhanden wo man erst denkt: er/sie wird doch wohl nicht? Und doch, er/sie wird! Aber so war das halt damals und auch das gehört zur Geschichte dazu. Auch es sind ein paar Szenen dabei, die locker mit 007 mithalten könnten.  :-) Ich fand es super und hab das Buch schnell durch gelesen weil ich immer wissen wollte wie es weiter geht. Am Ende des Buches hatte ich einen dicken Klos im Hals und musste doch mehrmals schlucken. Warum? Lest das Buch und findet es heraus!  

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  • Intrigen am Hofe

    Das Gift der Schlange
    dia78

    dia78

    07. October 2016 um 00:42

    Der historische Thriller "Das Gift der Schlange" rund um den Marchese della Motta ist der erste historische Roman der Autorin Barbara Drucker.Riccardo Visconti Marchese della Motta scheint sich auf dem politischen Parkett sehr wohl zu fühlen. Er schreitet durch die Reihen der Kardinäle, Fürsten und Herzöge ohne Probleme und zieht auch so manches lustvolles Abenteuer auf sich. Doch als am Hofe der Wittelsbacher, innerhalb weniger Monate die Nachfolger des Fürsten sterben, muss der Meisterspion della Motta beginnen zu ermitteln. Er stolpert nun von einem ins andere Problem und muss auch so manche Intrige von bösartigen Gegenspielern abschmettern.Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil, einem in eine andere Welt zu entführen und die Abenteuer der einzelnen Personen mit ihnen zu erleben. Sie denkt an die Andersartigkeit der Menschen im 18. Jahrhundert und bringt die Lebensweise der damaligen Zeit sehr gut herüber.Man kann sich in die Hauptprotagonisten sehr gut hineinfühlen und man kämpft die ganze Zeit ebenso mit den Menschen mit. Man kämpft mit ihnen gegen oder mit den Illuminaten und den Freimaurern und man kann mit den Personen mitfiebern in ihren Geschehnissen.Jeder, der historische Roman gerne liest, sollte auf jeden Fall zu diesem Roman greifen, denn man kann hier eine Zeit erleben, welche einem vielleicht im Geschichteunterricht normalerweise durch die Finger gleitet.Für den tollen kurzweiligen historischen Auftakt der Reihe rund um Riccardo Visconti Marchese della Motta bekommt das Buch und die Autorin von mir 5 Sterne und eine 100%ige Kaufempfehlung.

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  • Superspannend!

    Das Gift der Schlange
    BrigitteT

    BrigitteT

    28. September 2016 um 10:55

    Ich beginne meine Rezension mit einer Empfehlung an zukünftige Leser: Nehmen Sie sich für den Beginn des Buches Zeit. Es empfiehlt sich auch, den Klappentext zu studieren, dann fällt es einem leichter in die Geschichte einzutauchen. Hat man diese Schwelle erst einmal genommen, ist es jedoch nicht leicht, das Buch wieder aus der Hand zu legen.Die Autorin versteht es nämlich ganz hervorragend, die längst vergangene Zeit auch in der Sprache einzufangen. Szenen höfischen Lebens und Kampfszenen wechseln einander ab, was die Spannung durchaus erhöht. Ich muss allerdings gestehen, dass ich gegen Ende des Buches etwas über die Kampfszenen hinweggelesen habe - obwohl diese sehr gekonnt und detailgenau beschrieben werden - aber die Beziehungsebene stand für mich eben sehr im Vordergrund und ich wollte doch endlich wissen, ob ...Tja, das müssen Sie jetzt selbst herausfinden.Ich habe das Buch als E-Book gelesen, fand es handwerklich sehr gut gemacht und freue mich auf ein Wiedersehen mit dem Marchese. Ich werde das Buch gerne weiterempfehlen, denn es ist für Krimifans und Freunde historischer Romane ein absolutes MUSS.

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  • Intrigen und gefährliche Liebschaften

    Das Gift der Schlange
    Laurun

    Laurun

    07. September 2016 um 00:25

    Mit „Das Gift der Schlange“ entführt Barbara Drucker den Leser in ein fiktives deutsches Fürstentum im 18. Jahrhundert. Aufklärerische Ideen fechten die Macht der Kirche an. Hinter den Kulissen ziehen Geheimbünde die Fäden. Genau das hat auch Riccardo Visconti Marchese della Motta vor, ein adliger Dandy und Spion. Zusammen mit seinem treuen Knecht Giacomo mischt er die örtliche Adelsszene auf. Da wird geflirtet, paktiert und intrigiert was das Zeug hält – handfeste Auseinandersetzungen inklusive. Zwar arbeitet della Motta undercover, doch sein italienisches Temperament taugt nun mal nicht fürs Leisetreten. Die Handlung entwickelt sich flüssig, die Szenen sitzen. Sprachlich ist der Roman sauber. Die Autorin beleuchtet keine konkreten zeitgeschichtlichen Ereignisse, sondern nutzt die Epoche gekonnt als Kulisse für ihre Story. Aristokratische wie bürgerliche Begegnungen erwachen insbesondere in der ersten Hälfte inspiriert und pointiert zum Leben. Es riecht nach Parfüm, Puder und Verschwörung. Der Text eilt unter meinen Augen dahin. Marginale Stirnrunzler: Die einzelnen Teile des opulenten vollen Namens des Protagonisten werden wechselnd synonym gebraucht. Das erschwert zu Beginn etwas das Verständnis. ‚Anthrazit’ als Haarfarbe lässt mich stolpern. Stilistisch entbehrlich ist für mich der gelegentliche Wechsel aus dem Imperativ ins Präsenz, zumeist bei Actionsequenzen. Das soll den Leser packen, ihm den Atem rauben. Mich haben diese Zeitbrüche eher aus dem Lesefluss geworfen denn hineingesogen. Und: Die Ausleitungen der wörtlichen Rede leiden zuweilen unter dem Anspruch knackiger Szenenbeschreibung („Na endlich!“, sprang Anna auf um die Tür aufzuschließen). Geschmackssache. Bis zur Mitte des Romans genieße ich die Vorstellung sehr. In der zweiten Hälfte hadere ich ein wenig mit der Dramaturgie. Für mein Empfinden wird hier zu schnell zu viel verraten. Das herrliche Verwirrspiel, die ahnungsvolle Ungewissheit, die mich zu Beginn so fesselt, hätte gerne noch bis zum letzten Viertel währen können. Aber sowie die Fronten sich verschieben, werden sie auch klarer – was ich schade finde, hatte doch gerade die Doppelbödigkeit, die Vielfalt der Möglichkeiten, den hohen Reiz des Plots für mich ausgemacht. Hinzu kommt die Häufung von Actionszenen, die solide geschrieben sind, für mich aber hinter den grandiosen Einblicken rund um intrigante höfische Machenschaften zurückstehen, die in der ersten Hälfte so begeistert haben. Sex- und Gewaltschilderungen rutschen gelegentlich ins Voyeuristische ab. Auch das sicherlich wieder Geschmackssache. Fazit: „Das Gift der Schlange“ bietet über weite Strecken gute Unterhaltung auf hohem schriftstellerischen Niveau. Ich habe schon länger nicht mehr ein so flottes Spiel mit dem Kampf der (Adels-)Geschlechter erlebt. Wer eine quirlige Geschichte aus der Zeit perücketragender Männer und eingeschnürter Frauen lesen möchte, dem sei der Roman guten Gewissens empfohlen.

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  • Riccardo Visconti Marchese della Motta- oder, der 007 der Aristokratie

    Das Gift der Schlange
    Lillium

    Lillium

    27. August 2016 um 13:54

    Wenn ein machthungriger Herzog, ein adretter Meisterspion, ein Kardinal mit Hang zu Lustknaben und ein mysteriöser Geheimbund in einer Geschichte vorkommen, muss sie einfach gut sein...oder?Mit dem Prolog befindet man sich mitten im Geschehen, die Autorin versteht es mit Worten Bilder zu malen und die Szene erfährt sofort Lebendigkeit.Mit Kapitel 1 wirft sie mich dann in die Steifheit der Aristokratie und ich fühle mich wie ein Bauerntrampel, umringt vom Adel, dem man einen Stock in den Allerwertesten geschoben hat. Fühle mich zeitweise etwas verloren in dieser kühlen Gesellschaft. Doch im Laufe des Buches lockern die Charaktere allmählich ihr viel zu enges Korsett und meine Startschwierigkeiten sind schnell vergessen, nachdem ich mich gänzlich an den Schreibstil gewöhnt hatte.Besonders gefällt mir, wie die Autorin Kampf-Flucht- und Verfolgungsszenen erzählt. Kurze, knackige Sätze, wirbelnde Gedanken, einfach klasse. Sie lässt einen kaum Luft holen und am Ende der Szenen ist man irgendwie gleichermaßen erschöpft wie die Kämpfenden/Flüchtenden im Roman.Als Steirerin und somit Liebhaber der Mundart, schätze ich die direkten reden im Dialekt, des gemeinen Volkes, die, die hochgestochenen Floskeln und geschwollene Redekunst der feinen Gesellschaft anfangs auflockern. Schön sind auch immer die wiederkehrenden Metaphern, auf die Schlange bezogen.Der Schreibstil selbst ist sehr ausführlich. Charaktere, Stimmungen, sowie die Umgebung werden sehr genau beschrieben, gerne verpackt in umfangreichen Wortkonstellationen. Es war für mich zuerst nicht leicht zu lesen. Anfangs hatte ich sogar Schwierigkeiten, verlor den Überblick und fragte mich, was die Autorin mir jetzt eigentlich sagen wollte ( zu meiner Verteidigung, ich hatte des Öfteren bellende Hunde um mich herum schwänzeln, die meine Konzentration auf sich zogen...oh ein Vogel...)Charaktere die ich besonders gerne mochte:Riccardo, obwohl er mich mit seiner Arroganz und seinem Stolz oft die Haare raufen ließ: " Jetzt sei doch nicht immer so verdammt stur und lass dir doch helfen, Marchese!"Herzog von Sondheim...ähm, ja Widerspruch, wie kann man den Antagonisten mögen, wenn man den Protagonisten mag? Ich fand diesen Kerl einfach unglaublich amüsant, seine Bissigkeit und sein bösartiger Humor, vor allem am Ende.Anna, ihre Art war so erfrischend.Weniger interessant für mich war die genaue Optik der Kleidung, natürlich, für einen historischen Roman durchaus interessant, doch immer er erfahren, wie erlesen die Kleider sind und aus welchem Zwirn gewebt, wie hoch die Strümpfe gezogen waren und aus welchem Stoff sie bestanden, ermüdete mich dann doch auf die Dauer, wo man ja bereits wusste, wie gekonnt sich der Marchese kleidete. Ist das Buch nun lesenswert?Auf alle Fälle. Selbst wer, so wie ich, nicht der richtige Historienfreak ist, kommt auf seine Kosten. Liebe, Lüge, Spannung, Action und, nicht immer auf Gegenseitigkeit beruhende, Leidenschaft. Ein gelungenes, gut recherchiertes Buch, das so ziemlich alles enthält, was man sich wünscht.Lasst euch doch auf von den Intrigen des Adels fesseln, gefangen nehmen, im Netz der Spinn...pardon im Bann der Schlange.Liebe Grüße Lillium

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    Das Gift der Schlange
    sandyafarmer

    sandyafarmer

    13. May 2016 um 08:01

    Der Meisterspion Marchese della Motta, hat den Auftrag den Geheimbund der Schlangen zu retten. Was er nicht weiß, ausgerechnet die Gräfin Rostow, welche er für eine Verräterin hält, muss er schützen. Beide geraten in ein Ränkespiel der Macht und della Motta muss für seinen Irrglauben fast mit dem Leben bezahlen. Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Am Anfang hatte ich etwas Mühe mich in die Epoche und die Charaktere einzufinden, was mir dann aber im Verlauf gut gelang. Besonders gut fand ich die Beschreibung mancher Szenen. Ich konnte herauslesen, wie viel Arbeit die Autorin sich gemacht hat um den Leser mit auf die Reise zu nehmen. Das Thema war sehr spannend aufbereitet und ich freue mich wirklich noch mehr von der Autorin zu lesen. Für mein Empfinden, bräuchte es jedoch keine Fortsetzung von diesem Buch geben, da mir der Schluß so wie er war gut gefallen hat. Das ist jedoch rein subjektives Empfinden, manch Anderer möchte vielleicht noch mehr über della Motta und seine Abenteuer erfahren.

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