Barbara Ehrenreich

 3.7 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Smile or Die, Arbeit poor und weiteren Büchern.

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Barbara EhrenreichArbeit poor
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Arbeit poor
Arbeit poor
 (2)
Erschienen am 01.09.2001
Barbara EhrenreichWollen wir ewig leben?
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Wollen wir ewig leben?
Wollen wir ewig leben?
 (1)
Erschienen am 07.03.2018
Barbara EhrenreichHexen, Hebammen und Krankenschwestern
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Hexen, Hebammen und Krankenschwestern
Hexen, Hebammen und Krankenschwestern
 (0)
Erschienen am 01.01.1975
Barbara EhrenreichQualifiziert und Arbeitslos
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Qualifiziert und Arbeitslos
Qualifiziert und Arbeitslos
 (0)
Erschienen am 03.03.2006
Barbara EhrenreichSmile or Die: Wie die Ideologie des positiven Denkens die Welt verdummt
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Smile or Die: Wie die Ideologie des positiven Denkens die Welt verdummt
Barbara EhrenreichSmile or Die
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Smile or Die
Smile or Die
 (4)
Erschienen am 25.08.2010
Barbara Ehrenreich(Nickel and Dimed: On (Not) Getting by in America) By Ehrenreich, Barbara (Author) Paperback on 24-Jun-2008
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(Nickel and Dimed: On (Not) Getting by in America) By Ehrenreich, Barbara (Author) Paperback on 24-Jun-2008
Barbara EhrenreichThe Hearts of Men: American Dreams and the Flight from Commitment
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The Hearts of Men: American Dreams and the Flight from Commitment

Neue Rezensionen zu Barbara Ehrenreich

Neu
K

Rezension zu "Wollen wir ewig leben?" von Barbara Ehrenreich

verschiedene Aspekte fundiert und sehr humorvoll durchleuchtet
katze102vor 6 Monaten

Barbara Ehrenreich hat sich in zwölf Kapiteln mit unterschiedlichem Schwerpunkten dem Altern samt unterschiedlichen Strategien und Mitteln möglichst alt zu werden, auseinandergesetzt.
Zum einen durchleuchtet sie, welche Kontrolle wir dafür ausüben und wie sinnvoll das alles ist, z.B. die mittlerweile häufig diskutierten Vorsorgeuntersuchungen, bei denen entdeckte Ergebnisse Operationen nach sich ziehen, obwohl in den meisten Fällen die mögliche Erkrankung das Leben eher nicht verkürzt hätte, vielleicht noch nicht einmal in bedrohlichem Maße ausgebrochen wäre ( beispielsweise bei Brustkrebs- oder Prostatavorsorge). Zudem beschreibt sie modische Zwänge, denen man sich der Gesundheit und des langen Lebens willen unterwirft, obwohl die Wirkung nicht belegt ist, sei es unter anderem durch Fitnesskultur, neueste Ernährungstrends, die neue Achtsamkeit.
Barbara Ehrenreich betrachtet nicht nur die Aspekte des Alterns, sondern zeigt auch eine andere Sichtweise gegenüber Krankheiten, Abnutzungserscheinungen und Entzündungsaltern auf, in der der Körper sich langsam selber bekämpft und dem Ende zuführt. Besonders interessant fand ich in diesem Zusammenhang auch Ihre ausführlichen Erläuterungen einiger der vielfältigen Wirkungsweisen von Makrophagen sowie paradoxen Effekten bei Immunzellen.

Sowohl ihren Schreibstil als auch ihren feinen, manchmal auch recht bissigen aber niemals plumpen Humor habe ich genossen; selbst sehr ernste Themen und Aspekte hat sie für den Leser so als fast leichte Kost dargeboten. Die vielen verschiedenen Aspekte hat sie abwechslungsreich dargestellt; gerade dieser Wechsel zwischen anspruchsvollem Sachtext, humorvoller Darstellung und Auseinandersetzung mit verschiedenen Texten, beispielsweise von alten Philosophen, fand ich äußerst ansprechend und fesselnd.

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ichundelaines avatar

Rezension zu "The Hearts of Men: American Dreams and the Flight from Commitment" von Barbara Ehrenreich

Ein interessanter Einblick in ein wichtiges Thema
ichundelainevor 2 Jahren

"It is, in retrospect, frightening to think how much of our sense of social oder and continuity has depended on the willingness of men to succumb in the battle of sexes: to marry, to become wage earners and to reliably share their wages with their dependents"


The Hearts of Men lag nun verhältnismäßig lange auf meinem SUB, weil ich mich bei Sachbüchern immer ein bisschen schwer tue. Habe immer Bedenken, dass ich mich in der Bahn nicht genug konzentrieren kann oder das Ganze aufgrund mangelnder Spannung einfach nicht weiterlese. In dem Fall waren diese Bedenken aber absolut unnötig. 

Das Buch dreht sich um Männer und dem Wandel, den ihr Selbt- und Fremd Image in den letzten 30 Jahren unterworfen war. Vom Familienernährer zum Playboy oder Hippie. Dabei analysiert Frau Ehrenreich die sozialen und kulturellen Strömungen der jeweiligen Zeit, die Einfluss auf das Männer Bild hatten. Wer hier jetzt ein feministisches Männer-bashendes Pamphlet erwartet, wird aber enttäuscht. Sie schreibt objektiv und analytisch und nimmt teilweise auch sehr Männer-freundliche Standpunkte ein, ohne die Rolle der Frau parallel dazu unter den Tisch zu kehren. 

Die Kapitel sind chronologisch aufgebaut und befassen sich auch mit Literatur, Kunst und dem Playboy. Auch arbeitet sie den äußerst interessanten Unterschied zwischen der Sufragetten Bewegung und dem Feminimus wie wir ihn heute kennen heraus. Das Buch fordert Nachsicht für ALLE, nicht nur für eine einzelne Seite, was mir daran besonders gut gefällt, und kann von jeder Einstellung zum Thema Männerbild/ Frauenbild heraus gelesen werden. 

Das Werk wurde bereits 1983 veröffentlicht, büsst aber in keinster Weise an Aktualität ein und regt zum Nachdenken an.
In einigen Punkten (permanenter Konsum, Einfluss der Konzerne) ist sie mir ein wenig zu unkritisch, weshalb das Ganze von mir nur 4 Sterne bekommt. Da hätte ich mir eine stärkere Auseinandersetzung gewünscht

Barbara Ehrenreich ist eine wissenschaftliche Journalistin, die den Leser nicht vergisst, ergo: ihr Stil ist flüssig und wahnsinnig gut zu lesen. Keine 185 nervigen Fußnoten und kein übertriebener Gebrauch von Fach-Termina. Trotzdem ist dies kein Buch für Englisch-Anfänger.
Wer also mal ein kluges, gutgeschriebenes Sachbuch zur Gender Debatte lesen möchte, dem kann ich Hearts of Men nur wärmstens empfehlen.



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emeraldeyes avatar

Rezension zu "Smile or Die" von Barbara Ehrenreich

Rezension zu "Smile or Die" von Barbara Ehrenreich
emeraldeyevor 8 Jahren

Nachdem ich im Internet zufällig auf ein Interview zu "Smile or Die" mit Barbara Ehrenreich, einer bekannten amerikanischen Publizistin, gestossen, war, wollte ich das Buch unbedingt lesen.
Schon der Untertitel von "Smile or Die": "Wie die Ideologie des positiven Denkens die Welt verdummt" hatte es mir angetan. Und auch die Überschriften der Kapitel, z.B. "Lächle oder stirb: Das Gute am Krebs" oder "Wie das positive Denken die Wirtschaft zerstörte" versprachen eine scharfsinnige Abrechnung mit den ewig grinsenden Dummschwätzern, Lügnern und Verleugnern dieser Welt.
Insbesondere das Kapitel über den öffentlichen Umgang mit Krebs ist außergewöhnlich direkt und entlarvend geworden, sicherlich auch, weil Ehrenreich selbst an Krebs erkrankt war und die entsprechende Tour de Force durchleben mußte.
Erhellend auch ihre Reise durch die Geschichte der amerikanischen Wirtschaft und wie diese letztendlich an ihren eigenen Heilsversprechen zugrunde gegangen ist.
Aber (und das ist in diesem Fall ein großes Aber): Sie analysiert natürlich nur die Verhältnisse in Amerika, wo alles irgendwie größer, übertriebener und auffälliger ist als anderswo. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten....
Ein Großteil des Buches widmet sich denn auch der Entwicklung der sog. "Megakirchen" und ihren Vordenkern sowie den Geschäften mit der Motivation, den Selbsthilfegurus und der Indoktrination der Mitarbeiter in Unternehmen.
Alles Phänomene, die in Europa noch nicht so weit vorgedrungen sind, dass sie zu solch offensichtlichen Veränderungen in der Gesellschaft geführt haben wie in Amerika. (Ich würde es mir zumindest wünschen! Ob nicht auch bei uns schon ein schleichender Prozess des Ewig-Glücklich-Sein-Müssens eingesetzt hat, der irgendwann aufbrechen und auch die widerstandsfähigsten Realisten, Pessimisten und Misanthropen unter sich begraben wird, kann ich nicht sagen).
Trotzdem ist es hochspannend, zu erfahren, wie solche Massenbeeinflussungen entstehen und welche absonderlichen Denk-und Lebensweisen sich aus ihnen entwickeln können.
Das Plädoyer Barbara Ehrenreichs, unter allen Umständen einen klaren Kopf, realistische Ziele und eine eigene Meinung zu bewahren, ist jedoch universell anwendbar und deshalb lohnt es sich allemal, sich von ihren scharfzüngigen Beiträgen das vernebelte Gehirn durchpusten zu lassen

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