Barbara Ehrenreich

 3.7 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Smile or Die, Arbeit poor und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Barbara Ehrenreich

Barbara Ehrenreich, Jahrgang 1941, studierte Physik und promovierte in Biologie. Nach einer kurzen wissenschaftlichen Karriere arbeitete sie als Journalistin für u.a. »TIME«, die »New York Times« und »The Atlantic Monthly«, sowie als erfolgreiche Buchautorin. Ihre Bücher waren Bestseller, von ihrer investigativen Reportage »Arbeit Poor« wurde bislang über eine Million Exemplare verkauft.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Wollen wir ewig leben?

Neu erschienen am 09.03.2020 als Taschenbuch bei btb.

Alle Bücher von Barbara Ehrenreich

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Cover des Buches Arbeit poor9783888972836

Arbeit poor

 (2)
Erschienen am 01.09.2001
Cover des Buches Wollen wir ewig leben?9783956142345

Wollen wir ewig leben?

 (1)
Erschienen am 07.03.2018
Cover des Buches Hexen, Hebammen und Krankenschwestern9783881040310

Hexen, Hebammen und Krankenschwestern

 (1)
Erschienen am 01.01.1975
Cover des Buches Wollen wir ewig leben?9783442719099

Wollen wir ewig leben?

 (0)
Erschienen am 09.03.2020
Cover des Buches Smile or Die9783888979200

Smile or Die

 (0)
Erschienen am 15.07.2013
Cover des Buches Qualifiziert und Arbeitslos9783888974366

Qualifiziert und Arbeitslos

 (0)
Erschienen am 03.03.2006
Cover des Buches Smile or Die9783888976827

Smile or Die

 (4)
Erschienen am 25.08.2010

Neue Rezensionen zu Barbara Ehrenreich

Neu
K

Rezension zu "Wollen wir ewig leben?" von Barbara Ehrenreich

verschiedene Aspekte fundiert und sehr humorvoll durchleuchtet
katze102vor 2 Jahren

Barbara Ehrenreich hat sich in zwölf Kapiteln mit unterschiedlichem Schwerpunkten dem Altern samt unterschiedlichen Strategien und Mitteln möglichst alt zu werden, auseinandergesetzt.
Zum einen durchleuchtet sie, welche Kontrolle wir dafür ausüben und wie sinnvoll das alles ist, z.B. die mittlerweile häufig diskutierten Vorsorgeuntersuchungen, bei denen entdeckte Ergebnisse Operationen nach sich ziehen, obwohl in den meisten Fällen die mögliche Erkrankung das Leben eher nicht verkürzt hätte, vielleicht noch nicht einmal in bedrohlichem Maße ausgebrochen wäre ( beispielsweise bei Brustkrebs- oder Prostatavorsorge). Zudem beschreibt sie modische Zwänge, denen man sich der Gesundheit und des langen Lebens willen unterwirft, obwohl die Wirkung nicht belegt ist, sei es unter anderem durch Fitnesskultur, neueste Ernährungstrends, die neue Achtsamkeit.
Barbara Ehrenreich betrachtet nicht nur die Aspekte des Alterns, sondern zeigt auch eine andere Sichtweise gegenüber Krankheiten, Abnutzungserscheinungen und Entzündungsaltern auf, in der der Körper sich langsam selber bekämpft und dem Ende zuführt. Besonders interessant fand ich in diesem Zusammenhang auch Ihre ausführlichen Erläuterungen einiger der vielfältigen Wirkungsweisen von Makrophagen sowie paradoxen Effekten bei Immunzellen.

Sowohl ihren Schreibstil als auch ihren feinen, manchmal auch recht bissigen aber niemals plumpen Humor habe ich genossen; selbst sehr ernste Themen und Aspekte hat sie für den Leser so als fast leichte Kost dargeboten. Die vielen verschiedenen Aspekte hat sie abwechslungsreich dargestellt; gerade dieser Wechsel zwischen anspruchsvollem Sachtext, humorvoller Darstellung und Auseinandersetzung mit verschiedenen Texten, beispielsweise von alten Philosophen, fand ich äußerst ansprechend und fesselnd.

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Rezension zu "The Hearts of Men: American Dreams and the Flight from Commitment" von Barbara Ehrenreich

Ein interessanter Einblick in ein wichtiges Thema
ichundelainevor 3 Jahren

"It is, in retrospect, frightening to think how much of our sense of social oder and continuity has depended on the willingness of men to succumb in the battle of sexes: to marry, to become wage earners and to reliably share their wages with their dependents"


The Hearts of Men lag nun verhältnismäßig lange auf meinem SUB, weil ich mich bei Sachbüchern immer ein bisschen schwer tue. Habe immer Bedenken, dass ich mich in der Bahn nicht genug konzentrieren kann oder das Ganze aufgrund mangelnder Spannung einfach nicht weiterlese. In dem Fall waren diese Bedenken aber absolut unnötig. 

Das Buch dreht sich um Männer und dem Wandel, den ihr Selbt- und Fremd Image in den letzten 30 Jahren unterworfen war. Vom Familienernährer zum Playboy oder Hippie. Dabei analysiert Frau Ehrenreich die sozialen und kulturellen Strömungen der jeweiligen Zeit, die Einfluss auf das Männer Bild hatten. Wer hier jetzt ein feministisches Männer-bashendes Pamphlet erwartet, wird aber enttäuscht. Sie schreibt objektiv und analytisch und nimmt teilweise auch sehr Männer-freundliche Standpunkte ein, ohne die Rolle der Frau parallel dazu unter den Tisch zu kehren. 

Die Kapitel sind chronologisch aufgebaut und befassen sich auch mit Literatur, Kunst und dem Playboy. Auch arbeitet sie den äußerst interessanten Unterschied zwischen der Sufragetten Bewegung und dem Feminimus wie wir ihn heute kennen heraus. Das Buch fordert Nachsicht für ALLE, nicht nur für eine einzelne Seite, was mir daran besonders gut gefällt, und kann von jeder Einstellung zum Thema Männerbild/ Frauenbild heraus gelesen werden. 

Das Werk wurde bereits 1983 veröffentlicht, büsst aber in keinster Weise an Aktualität ein und regt zum Nachdenken an.
In einigen Punkten (permanenter Konsum, Einfluss der Konzerne) ist sie mir ein wenig zu unkritisch, weshalb das Ganze von mir nur 4 Sterne bekommt. Da hätte ich mir eine stärkere Auseinandersetzung gewünscht

Barbara Ehrenreich ist eine wissenschaftliche Journalistin, die den Leser nicht vergisst, ergo: ihr Stil ist flüssig und wahnsinnig gut zu lesen. Keine 185 nervigen Fußnoten und kein übertriebener Gebrauch von Fach-Termina. Trotzdem ist dies kein Buch für Englisch-Anfänger.
Wer also mal ein kluges, gutgeschriebenes Sachbuch zur Gender Debatte lesen möchte, dem kann ich Hearts of Men nur wärmstens empfehlen.



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