Cover des Buches Das kleine Café an der Mühle (ISBN: 9783732545032)
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Rezension zu Das kleine Café an der Mühle von Barbara Erlenkamp

Mühle geerbt – neues Leben gewonnen

von Belis vor 6 Jahren

Kurzmeinung: Liebevoll erzählte Geschichte über unverhofften Neubeginn in besonderer Dorfidylle. Lesenswert.

Rezension

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Belisvor 6 Jahren

Dieser Brief! Tante Dotti vererbt Sophie eine Mühle unter der Bedingung das darin liegende Cafe` weiterzuführen? Was hat Dorothee von Metten ihrer Nichte noch alles verschwiegen? Die äußerst eigenwilligen Bewohner von Wümmerscheid-Sollensbach, den attraktiven jungen Nachbarn und die finanzielle Lage. Die Entscheidung ihr Leben in Hamburg aufzugeben wird ihr durch drei Telefonate praktisch in den Mund gelegt. Mit Hilfe ihrer besten Freundin Miri macht sie das Cafe wieder flott. Peters Hilfe ist ebenfalls geschätzt bis…..oh je. Damit beginnt erneut das Chaos in Sophies Leben. Gut das Dotti in dem Dorf auch Freundinnen hatte. Deren Humor und tatkräftige Hilfe gelingt das unmöglich erscheinende.

Der mitreißende Schreibstil mit witzigen Dialogen, humorvollen Ideen und liebevollen Charakteren gepaart lässt mich schnell in der Erzählung abtauchen. Traumhafte Landschaften entstehen durch die Kraft der Worte, Kaffeeduft umspielt meine Nase und ich bekomme während der Lektüre Lust auf köstliche Kreationen aus dem Mühlencafe. Zumeist nachvollziehbare Aktionen lassen mich schmunzeln, zuweilen zeigen sie auch auf Vorurteile und Eigenarten der Gesellschaft. Immer weiter steigt die Spannung ob Sophie den Lebenstraum ihrer Tante verwirklichen kann. Unverhofft auftauchende Hindernisse legen sich in ihren eingeschlagenen Weg. Überraschungen und Wendungen, plötzlich erscheinende Hilfe oder schockierende Nachrichten….

Sophie wächst im Laufe der Erzählung über sich hinaus. Die angebotene Hilfe verschafft ihr die nötigen Grundlagen. Hinterlassene Botschaften von Dotti zeigen was in ihr steckt.

Peter und sein schmusebedürftiger Hund, Henry der Kunstsammler und natürlich Jean-Pierre, französischer Bistrozauberer, sind nur einige neu gewonnene Freunde. Vielleicht auch mehr…

Im Anhang finden sich zwei Rezepte für Kaffeeküsse. Die besondere Bedeutung findet sich in der Handlung wieder.

Die zumeist aus Sophies Sicht erzählte Geschichte hat mir gut gefallen. Der unverhoffte Neuanfang wirbelt Sophies Leben kräftig durcheinander. Die sich aufbauende Spannung wird gegen Ende der Erzählung mit Blitz und Donner zu einem rauschenden Fest. Mut und Hartnäckigkeit werden belohnt. Viel zu schnell war das Buch gelesen. Ich freue mich bereits auf eine neue Geschichte von Barbara Erlenkamp. Für diese Erzählung vergebe ich 4,5 Sterne mit Freuden.

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