Barbara Erskine Der Fluch von Belheddon Hall

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Inhaltsangabe zu „Der Fluch von Belheddon Hall“ von Barbara Erskine

Ein alter Fluch fordert noch immer seine Opfer ... Was bringt eine Frau dazu, ihr eigenes Kind wegzugeben? Diese Frage lässt Joss, die als kleines Mädchen adoptiert wurde und vor kurzem selbst Mutter geworden ist, nicht los. Die Suche nach ihren leiblichen Eltern führt sie nach Belheddon Hall, dem Erbe ihrer Familie. Doch kaum hat sie sich dort eingerichtet, ereignen sich gespenstische Dinge ...

Habe das Buch zum zweiten mal gelesen. Die Sogkraft hatte es nun nicht mehr, dennoch ist es eine klasse Geistergeschichte.

— BerniGunther

Spannung, Nervenkitzel, Grusel und Gefühle pur.

— DarkReader

Ich konnte es nicht aus der Hand legen und empfehle es wirklich jedem! Eines meiner neuen Lieblingsbücher!

— AniE98

In dem Schreibstil der Autorin könnte ich mich in jeden weiteren Buch, das ich von ihr lese neu verlieren.

— Reva

Mysteriös, spannend und Gruselfaktor. Mir hat es sehr gut gefallen.

— Elysetta

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  • Nicht das was ich erwartet hatte aber auch nicht schlecht

    Der Fluch von Belheddon Hall

    KatharinaJ

    16. October 2015 um 21:21

    Die frischgebackene Mutter Joss wurde als Kind adoptiert und fragt sich warum ihre leibliche Mutter sie einfach weggegeben hat. Auf der Suche nach ihrer Mutter und ihrem Vater erfährt Joss unter anderem auch von ihrem Erbe – Dem Herrensitz „Belheddon Hall“. Doch kaum ist die kleine Familie auf Belheddon Hall eingezogen, passieren schreckliche und gespenstische Dinge. Die Familie und vor allem die Kinder schweben in großer Gefahr. Nachdem ich von Barbara Erskine schon einen Roman gelesen hatte, der mir sehr gut gefallen hat, habe ich überhaupt nicht mit einer Geistergeschichte gerechnet. An und für sich war der Roman auch spannend und gut geschrieben allerdings zog er sich zur Mitte hin dann doch sehr in die Länge. Das Ende war wieder spannend und entschädigte etwas für den Mittelteil. Von mir gibt es heute 3 Lesesterne

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  • Was man doch manchmal auf dem SuB für Schätze findet....

    Der Fluch von Belheddon Hall

    DarkReader

    Das Buch lag schon lange auf meinem SuB und als ich ihn letztens mal wieder durchstöbert habe auf der Suche nach Lesestoff, fiel es mir in die Hände. Da mir gerade danach war habe ich es gleich gelesen und es nicht bereut. Im Gegenteil, ich konnte es - einmal angefangen - nicht mehr aus der Hand legen. Barbara Erskine schreibt spannend und gefühlvoll, ihr Schreibstil ist mitreißend und ich fühlte mich an ihre gut beschriebenen Handlungsorte versetzt, war quasi dabei, wenn ihre Protagonisten litten, liebten und lebten. Die Geschichte ist gut durchdacht und ich denke, es hat einiges an historischer Recherche bedurft, um den Roman so zu schreiben, wie sie es getan hat. Besonders angetan hatte es mir das Haus, in dem die Geschichte spielt, Belheddon Hall. Wunderbar die Beschreibungen der einzelnen Räume, das war Kopfkino erster Klasse. Dazu kam der Touch des Unheimlichen, Übersinnlichen, des Spuks. Ich liebe ja Fantasy-Romane und Spukgeschichten waren schon in meiner Jugend mein Ding, damals verschlang ich die Gaslicht-Romane aus dem Pabel-Moewig Verlag. Dieses Buch spielt natürlich in einer ganz anderen Liga, ist aber nichts desto Trotz genau so gruselig und spannend. Angesiedelt in England - das Land für gute Spuk- und Gruselgeschichten schlechthin - ist es für mich ein echtes Highlight in dem Genre. Wer also so etwas mag - unbedingt lesen!! Von mir gibt es 5 Sterne für schaurig - schönen, gefühlsbetonten Grusel mit einer richtig guten Geschichte!

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  • Nur zum Empfehlen!

    Der Fluch von Belheddon Hall

    AniE98

    05. June 2014 um 17:50

    Als ich mir das Buch ausgeliehen hatte, kannte ich Barbara Erskine noch gar nicht.  Doch dieser wahnsinnig spannende, auch gruselige und dennoch wirklich mich fesselnde Roman hat mich davon überzeugt, dass ich noch mehr Romane dieser Autorin lesen sollte! Wahrscheinlich hat mich ihr Schreibstil so begeistert. Man fühlt mit der Protagonistin Joss in jeder Situation mit, leidet, fürchtet um und hofft natürlich für sie.  Ich muss dazu sagen, dass ich ein sehr romantisch und fantastisch veranlagter Mensch bin, sodass ich nicht weiß, wie rationale Leser diesen klasse Roman finden. Doch ich würde ihn jedem weiterempfehlen, der sich über Romane freut, die etwas romantisches, fantastisches, historisches und auch gruseliges  etc. enthalten. Ich konnte den Roman nicht aus der Hand legen und Abens, wenn ich schlafen wollte, dachte ich noch ewig über die Handlung nach. Leider habe ich relativ schnell die Motive des Fluches begriffen, doch trotzallem war die Auflösung bis zum Ende hin sehr spannend. Also kurz um: Ein Roman, dem ich jedem empfehlen möchte und der zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählt!

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  • Spannend wie immer

    Der Fluch von Belheddon Hall

    Reva

    31. May 2014 um 10:10

    Gurselig, spannend und doch irgendwie historisch angehaucht. Als Joss mit ihrer Familie in das Haus ihrer Geburt zurückkehrt, hat sie sich auf vieles eingestellt; Renovierungsarbeiten, Geldsorgen, Arbeit, aber bestimmt war sie n icht darauf vorbereitet, auf ein Geist und ein gut gehütetes Geheimnis des Hauses und ihrer Ahnen zu stoßen. Das Buch hat mich wirklich wie es für Bücher der Autorin üblich ist, von Anfang bis Ende gefesselt; diesmal war auch der Aufbau der Geschichte etwas anderes, als in den beiden anderen Bücher, die ich bisher gelesen habe und sich in der Storyline recht ähnlich waren.

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  • Rezension zu "Der Fluch von Belheddon Hall" von Barbara Erskine

    Der Fluch von Belheddon Hall

    Cabo

    29. December 2012 um 22:00

    Inhalt: Joss wurde als Kind adoptiert. Jetzt wo sie selbst Mutter geworden ist, fragt sie sich nach den Gründen, warum ihre Mutter sie damals weggegeben hat. Auf der Suche nach ihren leiblichen Eltern stößt sie auf das alte Herrenhaus ihrer Familie, Belheddon Hall. Angeblich soll es dort spuken, doch Joss glaubt nicht an Gespenster. Als sie durch unglückliche Umstände fast Obdachlos wird, kommt es ihr gerade recht, dass ihre Mutter ihr das Haus vor ihrem Tod vererbt hat. Durch kurz nachdem sie mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn dort eingezogen ist, hört sie plötzlich Stimmen und Fußgetrappel. Als auch Tom, Joss’ kleiner Sohn, von seltsamen Blechmännern und toten Kindern redet, wird ihr klar, dass an den Geschichten, die sich um Belheddon Hall ranken, vielleicht doch etwas dran sein könnte … . Meinung: „Der Fluch von Belheddon Hall“ ist ein Roman aus der Feder von Barbara Erskine. Es geht um Joss, welche auf der Suche nach ihren leiblichen Eltern auf das Testament ihrer Mutter stößt. Diese vermacht ihrer Tochter ein altes Herrenhaus und trotz aller Warnungen zieht Joss mit ihrer Familie dort ein. Schon nach kurzer Zeit beginnt der Spuk; Joss hört Stimmen und Fußgetrappel, ihr kleiner Sohn Tom spricht von Schatten in den Ecken und einem ominösen Blechmann, Gegenstände sind nicht mehr da, wo sie waren, und Tom hat immer öfter blaue Flecke. Es handelt sich hier um einen Roman mit gruseligen Elementen, von denen allerdings alle schon bekannt sein dürften. Die Idee war also keineswegs neu: ein altes Haus in dem es spukt. Es gibt Schatten, die sehr menschlich aussehen, Gegenstände tauchen plötzlich auf, oder wechseln ihren Platz, lachende Stimmen von toten Kindern hallen durch das Haus und unbekannte Personen berühren einem im Schlaf. Obwohl man diese Sachen alle schon kennt, waren sie hier sehr gut umgesetzt und haben mich persönlich überzeugen können. Hinzu kommt ein guter Spannungsaufbau, der das Buch inhaltlich zu keiner Zeit langweilig lassen wird. Ich hatte zwar nie ein übermächtiges Gruselgefühl, doch hat es die Autorin schon geschafft, mich mit ihrem Schreibstil zu fesseln, sodass ich das Buch sehr schnell durchgelesen habe. Das Ende jedoch konnte mir gar nicht überzeugen. Ich hatte einen großen Showdown erwartet oder sonst etwas Spektakuläres. Stattdessen ist die Auflösung recht banal, ja geradezu lächerlich und warf bei mir die Frage auf, warum vorher so ein Drama um die Sache gemacht wurde, wenn die Auflösung so einfach ist. Trotzdem fühlte ich mich (bis auf das Ende) recht gut unterhalten. Die Schwachpunkte dieses Buches liegen jedoch außer im Ende in vielen Wiederholungen und in den Charakteren. Als Hauptperson tritt hier Joss auf. Sie ist Ende 20 und wurde adoptiert. An sich hat mir ihr Charakter recht gut gefallen, leider wird sie jedoch von anderen Charakteren oft in den Hintergrund gedrängt und für unzurechnungsfähig abgestempelt. Joss ist anfangs sehr rational und versucht aus allen Situationen das Beste zu machen. Hierbei ist sie auch sehr um das Wohl ihrer Familie bemüht, so will sie zwar nach ihrer leiblichen Mutter suchen, ihre Adoptiveltern jedoch nicht verletzen. Zudem ist ihre Reaktion auf die unheimlichen Situationen plausibel. Zuerst versucht Joss die Dinge logisch zu erklären, doch nach und nach entdeckt sie Zusammenhänge, die keine Zufälle sein können. Dafür, dass sie anfängt die Sachen zu hinterfragen und auch übernatürliche Erklärungen in Erwägung zieht, wird sie von ihrer Adoptivschwester Liz und ihrem Mann Luke für verrückt gehalten. Vor allem Liz kommt hier oft eifersüchtig und fies rüber. Sie macht Joss permanent schlecht und hält sie sogar für geistesgestört. Die Reaktion an sich kann ich durchaus nachvollziehen, leider war sie hier aber für meinen Geschmack zu vehement umgesetzt, sodass es streckenweise einfach nur nervig war. Selbst rationale Wünsche oder Gefühle von Joss wurden konsequent ignoriert, was die Lage im Haus sehr vorhersehbar schlimmer gemacht hat. Joss’ Mann Luke war hier schon etwas angenehmer zu ertragen. Er glaubt seiner Frau zwar auch nicht, versucht aber zumindest hin und wieder sich in ihre Lage zu versetzen und wirkte dadurch etwas authentischer als Liz. Trotzdem waren die wiederholten Versuche, Joss als psychisch labil hinzustellen teilweise etwas langatmig. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war schnell und kurzweilig. Die Situationen waren spannend beschrieben und auch die mysteriösen Vorkommnisse in Belheddon Hall haben mich gut unterhalten können, auch wenn ich es nicht sonderlich gruselig fand. Viele Wiederholungen im Plot und das sehr schwache Ende haben mir den Lesespaß allerdings etwas genommen. Das Cover passt gut zur Geschichte, denn es zeigt eine alte Kirche und einen Friedhof, der für die Handlung eine wichtige Rolle spielt. Die Stimmung, die das Cover vermittelt ist meines Erachtens nach eher düster und somit angemessen. Fazit: Ich vergebe 3 Sterne für „Der Fluch von Belheddon Hall“. Prinzipiell fühlte ich mich recht gut unterhalten, es gab im Endeffekt jedoch zu viele Punkte, die mich etwas gestört haben, wie z.B. die sehr nervige Schwester und das mehr als schlechte Ende. Man kann das Buch gut lesen, ich habe es zumindest nicht bereut, für eine bessere Bewertung hat es aber leider nicht gereicht.

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  • Rezension zu "Der Fluch von Belheddon Hall" von Barbara Erskine

    Der Fluch von Belheddon Hall

    bookie2010

    30. September 2012 um 12:08

    Bereits vor einigen Jahren hatte ich die Romane von Barbara Erskine für mich entdeckt, sie dann aber wegen anderer Themen wieder aus den Augen verloren. Dann, im letzten Urlaub bekam ich "Der Fluch von Belheddon Halle" in die Hände. Wie ein Sog zog mich dieses Buch in seinen Bann, was dem wunderbaren Schreibstil der Autorin zu verdanken ist. Sie versteht es meisterhaft, die Gegenwart mit der Vergangenheit zu verbinden. Wer für die Vorstellung aufgeschlossen ist, dass die Taten aus der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein wirken, findet in den Romanen von Barbara Erskine Spannung, Grusel und die Gewissheit, dass die bösen Taten aus der Vergangenheit irgendwann - vielleicht in einem anderen Leben - gerächt werden können. In "Der Fluch von Belheddon Hall" wimmelt es von "Untoten", die auch in der Gegenwart noch nach Rache gieren. Der Roman ist superspannend. Das Finale im Vergleich dazu vielleicht ein klein wenig zu unspektakulär. Dennoch gebe ich als Dank für ein spannendes Leseerlebnis gerne fünf Punkte.

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  • Rezension zu "Der Fluch von Belheddon Hall" von Barbara Erskine

    Der Fluch von Belheddon Hall

    Johannisbeerchen

    02. June 2012 um 14:41

    Tipp: Im August erschien eine überarbeitete Version im Diana Verlag, die ihr für 8,99€ kaufen könnt, z.B bei amazon. Kurzbeschreibung: Ein alter Fluch fordert noch immer seine Opfer ... Was bringt eine Frau dazu, ihr eigenes Kind wegzugeben? Diese Frage lässt Joss, die als kleines Mädchen adoptiert wurde und vor kurzem selbst Mutter geworden ist, nicht los. Die Suche nach ihren leiblichen Eltern führt sie nach Belheddon Hall, dem Erbe ihrer Familie. Doch kaum hat sie sich dort eingerichtet, ereignen sich gespenstische Dinge ... Cover: Das Gebäude auf dem Cover finde ich nicht besonders gut gewählt, denn die Grants ziehen in ein sehr altes, großes Herrenhaus, aber nicht in ein Schloss. Die Atmosphäre ist düster und passend zum Inhalt. Inhalt: Joss wurde als kleines Mädchen adoptiert, erst mit Ende 20 macht sie sich auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern. Jedoch sind beide Elternteile gestorben, ihre Mutter hat ihr ein Haus vererbt: Belheddon Hall und weil Joss und ihr Mann gerade pleite sind ziehen sie in das Haus. Viele Geschichten ranken sich um das Haus und auch Joss bemerkt nach kurzer Zeit Stimmen, Fußgetrappel... Sogar Tom, ihr Sohn, bemerkt den merkwürdigen Blechmann, nur Luke bleibt stur und rational. Meinung: Ich hasse es, wenn man durch den Klappentext eine falsche Vorstellung des Buchs bekommt. So ist Toms Geburt natürlich nicht der Auslöser für die Suche nach den Eltern, dieser ist zu diesem Zeitpunkt schon 2 Jahre alt, und sie sieht nach dieser verhängnisvollen Nacht (die es nicht mal wirklich gibt) natürlich nicht gezwungen die alte Familiengeschichte aufzurollen. Schon von Anfang an interessierte sie sich für ihre Vorfahren, durch das Haus und die seltsamen Vorkommnisse wird dieses Interesse natürlich bestärkt. Tom wacht öfter mit blauen Flecken auf, die Familie denkt, Tom wäre aus dem Bett gefallen. Wo wir schon bei Tom sind. Nach dem Buch kann ich den blöden Namen Tom-Tom nicht mehr hören. Der Kleine spielt eine wichtige Rolle, kommt aber, wahrscheinlich weil er noch nicht richtig sprechen kann, nicht sehr oft zu Wort. Neben der Familie Luke, Joss und Tom gibt es noch viele weitere Personen. Die Großeltern, die Geistlichen, weitere Familienmitglieder. Sehr oft kommen Lyn und David vor. Lyn ist die Adoptivschwester von Joss und furchbar nervig. Sie wird als Kindermädchen eingestellt und ist nur am Meckern und macht Joss überall schlecht. Sie ist ein sehr Ich-bezogener Mensch. David ist ein sehr guter Freund von Joss, der sie in ihrer Suche nach Antworten bestätigt und ihr weiter hilft. >>Mit Tränen in den Augen legte Joss das Buch beiseite. Ein Schauder durchfuhr sie. Also hatte ihre Mutter genau gewußt, worin die Gefahr in Belheddon bestand, und sich schließlich schuldig gefühlt, ihr das Haus zu überlassen. Sie hatte sogaer überlegt, das Testament zu ändern. Aber hätte ihre Mutter das wirklich getan, dachte Joss seufzend, hätte es keine Geschichte gegeben, keine Familie, kein Zuhause nach dem Bankrott von Lukes Firma, keine Autos, kein Geld. Sie verzog das Gesicht und wischte sich die Tränen ab. In Belheddon gab es so viel Wunderbares.<< S. 394 Die Geschichte wird nie langweilig, aber oft sehr eintönig. Es geschehen seltsame Dinge, Joss recherchiert, niemand glaubt ihre Lösung, es passiert wieder etwas, sie sucht weiter nach der Lösung und wieder glaubt ihr niemand. Das geht so bis kurz vor Ende des Buchs. Das Ende ist auf die letzten 50 Seiten gequetscht, kaum taucht diese eine bestimmte Person auf klärt sich alles wie von selbst und die Geistern können sehr schnell vertrieben werden. Die Erklärung dazu finde ich einfach nur unlogisch und bescheuert. Gruselig war das Buch zu keiner Stelle, zuschlagende Türen, Stimmen, Fußgetrappel, eine geisterhafte Männererscheinung. Gerne wurde das bereits Geschehene in der Zukunft wiederholt und Luke und Lyn waren bis zum Schluss uneinsichtig, was mich tierische genervt hat. Fazit: Es hätte defintiv ein wunderbares Buch werden könne, wäre da nicht die ständigen Wiederholungen, der nicht vorhandene Gruselfaktor und die nervige Familie. Insgesamt wurde ich aber gut unterhalten und konnte meine Augen nicht vom Buch lassen, da mir der Schreibstil der Autorin sehr gefiel. Besser als mit 3 Sternen würde ich das Buch aber nicht bewerten.

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  • Rezension zu "Der Fluch von Belheddon Hall" von Barbara Erskine

    Der Fluch von Belheddon Hall

    Bücherwahnsinn

    17. April 2012 um 15:08

    Zum Buch -------------- Ich bin Joss, glücklich verheiratet, habe einen 3 Jahre alten Jungen und lebe mit meinen Lieben in einem wunderschönen Haus. Doch ich bin unruhig, denn ich will meine Wurzeln kennen lernen. Ich weiss, ich bin atoptiert aber seit ich selber ein kind habe, ist der Wunsch in mir, meine richtigen Eltern kennen zu lernen und so mach ich mich auf, sie zu finden. Und es ist mir gelungen, doch mein Erfolg wird überschattet von einem Ereignis das uns völlig aus der Bahn geworfen hat, und zwar ist der beste Freund meines Mannes mit den Firmengelder abgehauen und uns hier einfach sitzen lassen. Das schöne Haus können wir uns also nicht mehr leiseten und zur zeit wissen wir nicht genau wie wir überleben sollen. Doch manchmal spielt das Schicksal echt komisch mit einem mit, denn als wir gedacht haben das es keine Hoffnung mehr gibt, erfahre ich das ich ein wunderschönes herrenhaus geerbt habe, und zwar von meiner richtigen Mutter! Tja, hätte ich damals aber gewusst was mit dem Haus los ist, wäre ich weit, weit weg gelaufen und hätte das Erbe ausgeschlagen, denn das Haus ist böse.... . Erster Satz --------------- .......Ein kalter Sonnenstrahl dringt durch ein Astloch im Holz des Fensterladens und fällt auf die staubigen Dielen . . Meine Meinung -------------------- Titel und Cove: Beides passt, auch wenn der Originaltitel etwas abweicht, treffen beide den Kern der Geschichte. Das Cover ist mystisch, auch wenn ich mir das Herrenhaus etwas anders vorstelle als das auf dem Bild. . Schreibstil: Die Autorin schreibt völlig locker, ohne grossen schnick schnak, kommt auf den Punkt aber keine Angst, es ist dadurch nicht zu trocken. Die Geschichte fliesst, baut den Spannungsbogen schnell auf und hält ihn eigentlich bis am Schluss, auch wenn mir die ein oder andere Länge, und zwar durch nach meinem Geschmack zu vielen Wiederhohlungen, etwas abfällt. Aber sie schafft es immer wieder ihn gleich wieder aufzubauen. . Die Geschichte: Hier geht es um Joss, um ihr Erbe, und zwar nicht nur auf materieller Hinsicht. Nein, ihre Familie ist alt, ziemlich alt. Man kann sie lange in die Vergangeheit verfolgen. Doch scheint die Geschichte dieser Familie durch all die Generationen keine schöne und leichte gewesen zu sein. Nun liegt es an Joss, der neuen Generation mit dem Erbe fertig zu werden. Kann Joss sich und ihre Lieben schützen? Wird sie irgendwann Herrin über dieses Haus oder treibt sie der Fluch wieder raus, noch schlimmeres? Holt sich der Fluch auch ihre Kinder und alle männlichen Bewohner? Die Geschichte ist nicht nur die von der Abstammung Joss' sondern auch eine nach der Suche von Wahrheit, nach Liebe Enttäuschung, Wut und Vergebung. . Die Protagonistin: Joss ist eigentlich eine bodenständige und herzliche Frau. Sie liebt ihre Familie, und das neue Haus. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde man sie als neurotisch, überspannt und als Hysterisch bezeichnen, und genau dass passiert, denn die anderen können nicht dass hören und sehen was sie hört und sieht. Doch sie ist eine sehr starke Frau, sie stellt sich dem Haus entgegen, beschützt ihre Familie und Kämpft nicht nur um ihr Glück sondern auch die Sicherheit ihrer Familie und sie lernt zu vergeben... . Fazit: Ein wirklich unterhaltsames Buch, spannend bis zur letzten Seite.

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  • Frage zu "Das Orchideenhaus" von Lucinda Riley

    Das Orchideenhaus

    Lupiri

    Letztens Habe ich das Buch "Das Orchideenhaus" von Lucinda Riley gelesen. Ich war begeistert von dem Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit durch den 2 Geschichten gleichzeitig erzählt wurden.
    Kennt ihr Bücher die so ähnlich und empfehlenswert sind?

    • 5
  • Rezension zu "Der Fluch von Belheddon Hall" von Barbara Erskine

    Der Fluch von Belheddon Hall

    Ira

    06. November 2010 um 21:23

    Joss Grant, erwachsen in einer Adoptivfamilie, bekommt nach dem Tod ihrer leiblichen Mutter das grosse alte Familienhaus Belheddon Hall vererbt, wohin sie mit ihrem Mann und zweijährigem Kind aus London umzieht. Es kommt sehr gelegen, weil ihr Mann seine Arbeit gerade verloren hat. Es wäre alles wunderbar, wenn es nicht gespukt, keine Gespenster herumgelauert und ein böser Fluch über dem Haus gelegen hätten....Aber! die Geschichte ist so langatmig und träge, dass ich sie nur geschafft hab', um dieser Langatmigkeit und Trägheit ein Ende zu setzen :-)))

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  • Rezension zu "Der Fluch von Belheddon Hall" von Barbara Erskine

    Der Fluch von Belheddon Hall

    scarlett-oh

    04. January 2010 um 17:43

    Sehr spannend geschriebene " Spuckgeschichte " !
    Von Anfang an fesselnde Story, man mag das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
    Dieser Roman hat mich zu einem Fan von Erskine gemacht.

  • Rezension zu "Der Fluch von Belheddon Hall" von Barbara Erskine

    Der Fluch von Belheddon Hall

    Bellexr

    26. October 2009 um 10:35

    Als Joss erfährt, dass sie von ihrer leiblichen Mutter ein altes Gutshaus geerbt hat, entschließt sie sich, zusammen mit Mann und kleinem Sohn, dort einzuziehen. Obwohl die Einwohner des nahe liegenden Dorfes sie eindringlich davor warnen. Doch Joss, von Adoptiveltern aufgezogen, möchte ihre eigene Vergangenheit kennen lernen und ignoriert die Warnungen. Als sie jedoch die ersten Spukerscheinungen wahrnimmt, muss sie feststellen, dass die Warnung doch nicht so aus der Luft gegriffen sind und auch ihr kleiner Sohn scheint diese zu sehen. Nichtsdestotrotz erforscht sie jedoch mit ihrem Freund, einem Geschichtswissenschaftler, die Vergangenheit ihrer Mutter mithilfe derer Tagebücher und stößt hierbei auf unvorstellbare Tatsachen, die alle mit Belheddon Hall in Zusammenhang stehen. Offensichtlich sind alle männlichen Bewohner des herrschaftlichen Gutshauses auf unerklärliche Weise gestorben. Sind nun Joss’ Mann und ihrer kleiner Sohn in Gefahr. . Praktisch von der ersten Seite gelingt es Barbara Erskine mühelos, einen an das Buch zu fesseln. Sofort baut sich beim Lesen eine düster, gruselig schaurige Stimmung auf, die sich mühelos über die gesamte Geschichte hält. Klar sind die erzählten Spukgeschehnisse nicht neu (Lichter, die ausgehen; Türen öffnen und schließen sich plötzlich; Gegenstände liegen nicht mehr da, wo man sie hingelegt etc.), aber der Autorin gelingt es nahezu perfekt, einen von Anfang an wunderbar zu unterhalten und einen ordentlich gruseln zu lassen. . Ihre Charaktere, besonders der von Joss, sind sauber herausgearbeitet, detailreich und lebendig beschrieben. So nimmt man Joss ihr Handeln zu jeder Zeit der Geschichte ab und ist für einen auch nachvollziehbar umgesetzt. . Fazit: Für Liebhaber gruselig schauriger Romane ist „Der Fluch von Belheddon Hall“ absolut zu empfehlen. Und auch Leser, so wie ich, die dieses Genre eher weniger lesen, werden wunderbar unterhalten.

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  • Rezension zu "Der Fluch von Belheddon Hall" von Barbara Erskine

    Der Fluch von Belheddon Hall

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. August 2009 um 20:40

    Man nehmen ein altes Haus mit einer Vergangenheit und lasse die Phantasie spielen... genau meine Richtung! Eine spannende Geschichte in der die unheimliche Atmosphäre des Hauses besonders in der Mitte des Buches sehr gut zu spüren ist. Die Autorin versteht es perfekt, dem Leser das Haus zu beschreiben, von Seite zu Seite baut sich mehr Spannung auf und man kann sich richtig schön gruseln. Leider ist der Schluss der Geschichte dann doch etwas arg übertrieben dargestellt worden (mit dem König Edward als Blechmann), daher der Stern Abzug, aber ansonsten genau solche Bücher liebe ich!

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  • Rezension zu "Der Fluch von Belheddon Hall" von Barbara Erskine

    Der Fluch von Belheddon Hall

    LarasEngel

    30. January 2009 um 00:01

    Dieses war eins der Bücher die ich mal wieder nicht aus der Hand legen konnte, bis ich es durch hatte. Barbara Erskine ist eine fabelhafte Autorin, die es sehr gut versteht die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verbinden. In ihren Romanen geht es immer wieder in die tiefe Vergangenheit, der betroffenen Romanfigur, die sich davon befreien muss und die Geister der Vergangeheit zum Ruhen. Spannend bis zum Schluß

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  • Rezension zu "Der Fluch von Belheddon Hall" von Barbara Erskine

    Der Fluch von Belheddon Hall

    Nell_12161

    08. December 2008 um 22:02

    wer wie ich Gesitergeschichten mag wird auch dieses Buch gut finden

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