Barbara Frischmuth , Melanie Gebker Der unwiderstehliche Garten

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Inhaltsangabe zu „Der unwiderstehliche Garten“ von Barbara Frischmuth

Auch für eine hingebungsvolle Gärtnerin wie Barbara Frischmuth kommt der Tag, an dem sie beschließt, den Garten zu verkleinern. Während sie halbherzig Beete auflöst, muss sie daran denken, was die moderne Neurobiologie darüber entdeckt hat, wie Pflanzen kommunizieren – untereinander und mit dem Menschen. Trotz guter Vorsätze ertappt sie sich dabei, dass sie wieder Setzlinge kauft. Aber macht ein schmerzender Rücken manchmal nicht glücklicher, als es im Alter bequem zu haben? Man muss sich einer Sache widmen können, um glücklich zu sein, und dafür bietet der Garten einen perfekten Raum. Wenn Barbara Frischmuth also über die Unwiderstehlichkeit eines Gartens erzählt, lenkt sie unseren Blick auf die Vielfalt des Lebens selbst.

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  • Über die Last und Lust eines Gartens im Alter

    Der unwiderstehliche Garten
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    26. May 2015 um 13:35

    Irgendwann erreicht jeder Gartenbesitzer ein Alter, wo ihm oder ihr die Lust zur Last wird. Nur - loslassen ist leichter gesagt als getan. So ergeht es auch Barbara Frischmuth. Sie ist jenseits der 70 und will ihren Garten in Altaussee, wo sie wohnt und schreibt, verkleinern. Die Umsetzung bereitet allerdings Probleme: Gerade weil ihr ihr Garten im Laufe eines Vierteljahrhunderts so viel Arbeit und Kraft abverlangt hat  (dieser Garten liegt auf 800 Meter Seehöhe und noch dazu in Hanglage), ist das Reduzieren, ist das Aufgeben  des geliebten Gewohnten so schwierig. Welche Blumen, welche Stauden sollen weg? Können bzw. dürfen nur solche bleiben, die möglichst wenig Arbeit machen?  "Ich werde immer langsamer", schreibt sie an einer Stelle. Es wäre nicht Barbara Frischmuth, würde nicht der Garten als Symbol für das menschliche Werden und Vergehen stehen: So wie der Garten reduziert wird, reduzieren sich mit zunehmendem Alter auch die diversen Funktionen. Man wird langsamer; viele Dinge bereiten mehr Mühe als in jungen Jahren. "Wie habe ich das eigentlich einmal geschafft?", fragt sie sich ehrlich. Dazu wird man unbeweglicher  - es ist also an der Zeit, die körperliche Arbeit im Garten zu reduzieren, mehr zu schauen und den - wenn auch kleineren - Garten zu genießen. "Der unwiderstehliche Garten" ist keine Roman, größtenteils eher ein Sachbuch mit schönen Illustrationen von Melanie Gebker.  Der Leser erfährt viel über diverse Blumensorten und ihre lateinischen Namen, über die Vor- und Nachteile der Höhenlage des Gartens, über Gärtnereien und vieles mehr. "Wenn der Garten eines nicht ist, dann eine Idylle" schreibt Barbara Frischmuth abschließend. Irgendwie ernüchternd finde ich.

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