Die Autorin schildert das private und berufliche Leben der berühmten Frau sehr anschaulich. Ihre Kindheit, Jugend und junge Erwachsenenzeit in Polen sowie ihr Studium und ihre wissenschaftliche Tätigkeit in Frankreich werden ausführlich und interessant dargestellt. Es wird einem klar, was für eine außergewöhnliche Person Frau Sklodowska – Curie war und welche Hürden sie in einer von Männern dominierten Welt zu überwinden hatte.
Barbara Goldsmith
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Marie Curie
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Marie Curie ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Wissenschaft. Als eine der wenigen Wissenschaftlerinnen ihrer Zeit machte sie sich zusammen mit ihrem Mann Pierre einen Namen mit der Entdeckung zweier Elemente und Erforschung der Radioaktivität. Sie bekam als erste Frau einen Nobelpreis und ist noch heute ein großes Vorbild. Doch auch einige Legenden und Skandale ranken sich um Marie Curie. Barbara Goldsmith hat anhand von alten, teilweise immer noch verstrahlten, Aufzeichnungen und Zeitzeugen versucht, das bewegte Leben der Marie Curie so präzise wie möglich zu beleuchten. Ihr Buch ähnelt eher einer Biographie und versucht sich an nachgewiesene Begebenheiten zu halten, wobei die Autorin viel aus Maries persönlichen Aufzeichnungen zitiert. Hierbei wird ein Bild gezeichnet, welches Marie Curies Streben nach wissenschaftlichem Fortschritt zeigt, aber auch ihre zurückhaltende, fast kalte Persönlichkeit beleuchtet. Auch die Beziehung zu ihrem Mann Pierre und ihren Töchtern ist Teil dieser Erzählung, sowie ihre Jugend. Ein Blick hinter die Fassade der großen Wissenschaftlerin, die auch noch heute als Vorbild junger Frauen dient.
Muss man sich in der Welt der Wissenschaften auskennen, um diese Biographie zu lesen? Definitiv nein.
Barbara Goldsmiths Biographie ist sehr lehrreich und verständlich erzählt. Die Erzählung zeigt aber auch den Kampf, den die passionierte Wissenschaftlerin gegen Vorurteile und für Anerkennung führen musste. Ihre Leidenschaft für die Forschung ging soweit, dass sie ihr Leben dafür aufs Spiel setzte.
Auch Marie Curies empfindsames, wohl aber eher kühl wirkendes Naturell wird umfänglich beschrieben. Gerade die Beziehung zu ihren Töchtern fand ich sehr bewegend.
Ganz gut gefiel mir auch, dass die Autorin das Buch nicht mit Marie Curies Tod beendete. Gerade das letzte Kapitel "Maries Vermächtnis" zeigt auf, dass ihre Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt ist.
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