Barbara Hagmann Blühender Lavendel

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Inhaltsangabe zu „Blühender Lavendel“ von Barbara Hagmann

Um sich und sein Leben im Griff zu haben sind für Herbert Kull strikte Tagesabläufe und Rituale ein Muss. Neben seiner Ordnungsliebe hat er eine Schwäche für Lavendel. Ein Duft, der ihn an seine geliebte Mutter erinnert. Doch die Fassade beginnt zu bröckeln, als ihn seine Schwestern dazu drängen, gemeinsam ihre Kindheit aufzuarbeiten. Aber er hätte die Vergangenheit besser ruhen lassen sollen ...

Für mich ein sehr verwirrender Roman. Deshalb leider nur 3 Sterne.

— ani83

Ein sehr lesenswerter Roman!

— Buechertina

Ich hätte etwas mehr Spannung erwartet aber sonst eine wirklich interessante Lektüre.

— IsiVital

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  • Verarbeitung der Kindheit

    Blühender Lavendel

    ani83

    23. December 2015 um 09:46

    In diesem Roman dreht sich unter Anderem alles um Herbert Kull, ein Mann Mitte 50, der als Buchhalter in einer Bank arbeitet, feste Tagesabläufe hat und einen Waschzwang. Simone Allemann, die ebenfalls in der selben Bank arbeitet wie Herbert, steht stattdessen mitten im Leben. Sie ist etwas chaotisch und hat eine Beziehung in der sie nicht mehr ganz so glücklich ist. In dieser Geschichte steht das Miteinander im Vordergrund, aber auch die Verarbeitung der Vergangenheit, die vor Allem bei Herbert Kull im Vordergrund steht. Durch seine festen Tagesabläufe, die ungefähr so aussehen: Frühstück, Arbeit, Mittagspause (isst immer das selbe), Arbeit, nach Hause gehen, Anzug ordentlich aufhängen, neuen Anzug für den nächsten Tag rausholen, duschen, zu Bett gehen. Schmutz mag Herbert Kull auch nicht, er hat einen schlimmen Waschzwang. Aus der Bahn geworfen wird er, als er mit seiner Vergangenheit, sprich, seiner Kindheit konfrontiert wird. Er glaubt seine Mutter wäre die tollste Mutter der Welt gewesen; was seine Schwestern ganz anders erlebt haben. Als sie ihn damit konfrontieren, wird Herbert Kull nach und nach wieder mit seiner Kindheit in Berührung gebracht. Simone Allemann dagegen ist mit ihrem Gefühlsleben beschäftigt. Mit Robert hat sie Zukunftspläne geschmiedet, allerdings scheitern diese, als die beiden sich trennen. Simone möchte sich am liebsten verkriechen und niemanden mehr sehen, doch ihre Freunde sind für sie da. Dank ihnen geht es ihr nach einiger Zeit besser und schnell ist sie wieder in Flirtlaune. Auf der Arbeit macht sie allerdings merkwürdige Entdeckungen in Herberts Kull Büro. Vor allem der Duft der dort im Büro steht, beschäftigt sie sehr. Und auch alle Aktenschränke hat er abgesperrt, sodass niemand ausser ihm an die Akten dran kommt. All diese Merkwürdigkeiten geben Simone Allemann zu denken und sie versucht Herbert Kulls Geheimnis auf die Schliche zu kommen. Ich persönlich fand die Geschichte teilweise sehr verwirrend. Anfangs wurde abwechselnd in den Kapiteln Herbert Kulls und Simone Allemanns Geschichte erzählt. Nach und nach kamen immer mehr Personen dazu, sodass ich zwischendrin den Überblick verlor. Zudem kam mittendrin ein Kapitel über eine ganz neue Person, dessen Leben dort beschrieben wurde. Alle Vorgänge wurden wirklich sehr detailliert beschrieben, was mich sehr genervt hat. Deshalb konnte ich mich auch nicht richtig in das Buch hineinversetzen. Schade eigentlich, der Klappentext hatte mich doch sehr angesprochen. Cover: Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Auf dem Bild ist Herbert Kull als Kind zu sehen, wie er in Lavendel herumspaziert; da dieser ihn ja an seine Mutter erinnert. Der dunkle Himmel und die Raben sollen dagegen darstellen das seine Mutter doch nicht diejenige war, wie er sie in Erinnerung hat.

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  • Ein sehr lesenswerter Roman!

    Blühender Lavendel

    Buechertina

    12. December 2015 um 12:45

    Klappentext: Um sich und sein Leben im Griff zu haben, sind für Herbert Kull strikte Tagesabläufe und Rituale ein Muss. Neben seiner Ordnungsliebe hat er eine Schwäche für Lavendel, ein Duft, der ihn an seine geliebte Mutter erinnert. Die junge Assistentin Simone Allemann arbeitet Tür an Tür mit dem ältlichen skurrilen Buchhalter und hat ihr Leben alles andere als im Griff. Die beiden verbindet absolut nichts, sie leben in verschiedenen Welten – bis es zu jener fatalen Begegnung kommt. Zum Inhalt: Herbert Kull ist Mitte fünfzig und unscheinbar. Ein Buchhalter in einer Züricher Privatbank. Täglich trägt er die gleiche Kleidung: beiger Anzug, gebügeltes Hemd mit Krawatte und blitzblank geputzte Schuhe. Bei der Arbeit wie in seinem Alltag liebt er Ordnung und Rituale. Ambitionen hat er weder für eine Karriere noch für zwischenmenschliche Beziehungen. Einzig seiner verstorbenen Mutter trauert er nach, mit der er den Duft von Lavendel und liebevolle Erinnerungen an seine Kindheit verbindet. Als seine Schwestern ihn dazu drängen, gemeinsam ihre Kindheit aufzuarbeiten, werden seine Zwänge stärker und beängstigende Träume suchen ihn heim. War seine Kindheit vielleicht doch nicht so, wie er sie in Erinnerung hat? Die junge Assistentin Simone Allemann arbeitet Tür an Tür mit Herbert Kull. Sie interessiert sich nicht für den ältlichen Buchhalter mit seinen merkwürdigen Marotten, denn sie ist vollauf mit ihrem Gefühlsleben beschäftigt. Die beiden verbindet absolut nichts, sie leben in verschiedenen Welten – bis es zu jener fatalen Begegnung kommt ... Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass mich der Klappentext erst nicht besonders angesprochen hatte. Trotzdem habe ich mir auch die Leseprobe durchgelesen und angezogen durch die sonderbaren Charaktere und den unterhaltsamen und flüssigen Schreibstil, wollte ich dann doch die ganze Geschichte lesen. Wartend auf die schicksalhafte Begegnung von Simone Allemann und Herbert Kull, hielt sich die Spannung des Romans bis zum Schluss und dieses Ende war absolut nicht zu erahnen. Die Charaktere kann man, durch die gute, aber nicht langweilige Beschreibung, bildlich vor sich sehen. Sie haben etwas Einzigartiges an sich und ihre Geschichten zeigen, wie sehr manche Lebensereignisse das weitere Leben doch prägen können. Trotz der Tragik dieser Geschichte, ist dieser Roman unterhaltsam. Mein Fazit: Ein sehr lesenswerter Roman!

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  • hochinteressant

    Blühender Lavendel

    Binchen84

    09. December 2015 um 11:41

    Inhalt: Herbert Kull ist Mitte fünfzig und unscheinbar. Ein Buchhalter in einer Zürcher Privatbank. Täglich trägt er die gleiche Kleidung: beiger Anzug, gebügeltes Hemd mit Krawatte und blitzblank geputzte Schuhe. Bei der Arbeit wie in seinem Alltag liebt er Ordnung und Rituale. Ambitionen hat er weder für eine Karriere noch für zwischenmenschliche Beziehungen. Einzig seiner verstorbenen Mutter trauert er nach, mit der er den Duft von Lavendel und liebevolle Erinnerungen an seine Kindheit verbindet. Als seine Schwestern ihn dazu drängen, gemeinsam ihre Kindheit aufzuarbeiten, werden seine Zwänge stärker und beängstigende Träume suchen ihn heim. Die junge Assistentin Simone Allemann arbeitet Tür an Tür mit Herbert Kull. Sie interessiert sich nicht für den ältlichen Buchhalter mit seinen merkwürdigen Marotten, denn sie ist vollauf mit ihrem Gefühlsleben beschäftigt. Die beiden verbindet absolut nichts, sie leben in verschiedenen Welten – bis es zu jener fatalen Begegnung kommt ...(Quelle:  Riverfield Verlag) Über die Autorin: Barbara Hagmann, geboren 1974, arbeitete im internationalen Finanzsektor in Zürich. Seit 2010 ist sie als freie Journalistin tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Zürich. 'Blühender Lavendel' ist ihr Romandebüt.(Quelle: Riverfield Verlag) Meine Meinung: Barbara Hagmann ist hier ein spannendes und überraschendes Debüt gelungen, dass man so schnell nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Autorin überzeugt durch einen klaren und sehr verständlichen Schreibstil der sich zügig lesen lässt. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sagen das Wichtigste aus.  Die Spannung wird nach und nach aufgebaut und je mehr man von Herbert Kulls Vergangenheit erfährt umso interessanter wird auch die Handlung. Herbert Kull ist ein sehr unscheinbarer und zurückgezogen lebender Buchhalter, der kaum jemandem auffällt - nicht mal seinem Chef. Durch seine tägliche Routine hat er sein Leben fest im Griff. Sollte sein Tagesablauf durcheinander geraten, hat dies schwerwiegende Auswirkungen auf ihn.  Simone Allemann ist Herberts Kollegin und seit kurzem von ihrem Freund getrennt. Ihr bisheriges Leben verlief in ruhigen und geordneten Bahnen, gerät aber nun aus den Fugen.  Die beiden Protagonisten kann man sich sehr gut vorstellen und ihre unterschiedlichen Charaktere ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Auch die Nebencharaktere sind ausreichend beschrieben und unterstützten die Handlung.  Das psychische Grundkonstrukt des Romans mit den Hauptthemen Verdrängung, Aufarbeitung und Verarbeitung sind gut mit der Geschichte verwoben und zieht den Leser tiefer in die Handlung hinein.  Fazit: Ein teils doch verstörender dennoch hochinteressanter Roman den ich so bisher noch nicht gelesen habe. 

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  • Blühender Lavendel

    Blühender Lavendel

    IsiVital

    04. November 2015 um 08:37

    Inhalt: Die Schweizer Autorin legt ein spannendes Romandebüt vor, das zeigt, wie unsere Erinnerungen unser Leben bestimmen können – und dass man manchmal die Vergangenheit besser ruhen lassen sollte. Herbert Kull ist Mitte fünfzig und unscheinbar. Ein Buchhalter in einer Zürcher Privatbank. Täglich trägt er die gleiche Kleidung: beiger Anzug, gebügeltes Hemd mit Krawatte und blitzblank geputzte Schuhe. Bei der Arbeit wie in seinem Alltag liebt er Ordnung und Rituale. Ambitionen hat er weder für eine Karriere noch für zwischenmenschliche Beziehungen. Einzig seiner verstorbenen Mutter trauert er nach, mit der er den Duft von Lavendel und liebevolle Erinnerungen an seine Kindheit verbindet. Als seine Schwestern ihn dazu drängen, gemeinsam ihre Kindheit aufzuarbeiten, werden seine Zwänge stärker und beängstigende Träume suchen ihn heim. Die junge Assistentin Simone Allemann arbeitet Tür an Tür mit Herbert Kull. Sie interessiert sich nicht für den ältlichen Buchhalter mit seinen merkwürdigen Marotten, denn sie ist vollauf mit ihrem Gefühlsleben beschäftigt. Die beiden verbindet absolut nichts, sie leben in verschiedenen Welten – bis es zu jener fatalen Begegnung kommt ... Quelle: Riverfield Verlag Meinung: Die liebe Barbara Hagmann hat sich persönlich bei mir gemeldet mit der Anfrage, ob ich nicht ihr neues Roman lesen möchte! Der Klappentext hörte sich sehr gut an und hat mich neugierig gemacht. Aus diesem Grund und auch weil ich noch nie ein Buch einer Schweizer Autorin / Autor gelesen habe sagte ich ihrer Anfrage sehr gerne zu. Herbert Kull arbeitet bei der Bank und liebt seine Routine. Er trägt jeden Tag dasselbe, isst jeden Tag dasselbe, steht jeden Tag zur selben Zeit auf und hört jeden Tag zur selben Zeit mit dem Arbeiten auf. Jeden Samstag muss er einkaufen und wenn er das Grab seiner Mutter nicht jeden Sonntag besucht ist das eine Sünde. Sollte einmal etwas nicht so verlaufen wie er es gerne möchte dreht er fast durch. Seine Schwestern wollen unbedingt, dass er mit ihnen über ihre Kindheit redet, aber warum soll er das tun? Seine Kindheit war doch perfekt, oder etwa nicht? Simone arbeitet bei genau derselben Bank wie Herbert, deren Charaktere können sich jedoch nicht stärker von einander unterscheiden. Bis vor kurzem hatte Sie ihr Leben noch völlig im Griff, nach der Trennung von ihrem Freund scheint jedoch alles auseinander zu fallen. Was haben diese zwei völlig verschiedenen Charaktere wohl gemeinsam? Herbert hämmerte mit den Fäusten gegen seinen Kopf, doch es half nichts. Die Vergangenheit hatte ihn eingeholt und sich wie ein Stigma in seinem Kopf eingebrannt. Mit ihrem interessanten und flüssigen Schreibstil hatte mich die Autorin nach wenigen Seiten bereits gepackt. Ihre Charaktere kann man bildlich vor sich sehen, sie haben etwas einzigartiges an sich und machen die Geschichte mit ihren Problemen und Gedanken sehr real. Am Anfang hatte ich den Eindruck als wären alle ihre Sätze so kurt, während dem Lesen hat sich dieser Eindruck jedoch mit der Zeit verflüchtigt. Das die Handlungen in der Schweiz stattfinden fand ich natürlich absolut toll, man erkennt die Beschriebenen Orte oder Firmen etc. wieder :) Der Prolog war wirklich sehr spannend geschrieben und nach diesem Ereignis, dachte ich schon, dass das Buch eventuell auch etwas von einem Thriller in sich hat, was jedoch schlussendlich nicht der Fall war. Die Geschichte endet sehr abrupt, mit seinen 239 Seiten hätte man sicher noch einiges schreiben können aber ich habe so den Verdacht, dass die Autorin dieses Ende genau so haben wollte. Als Leser hat man nun die Möglichkeit sich im Kopf noch viele verschiedene Varianten aus zu denken, wie das Leben von Herbert Kull sich wohl noch weiterentwickelt hat. Die Gestaltung ist zusätzlich zu dieser gelungenen Geschichte einfach nur toll. Der Einband sowie auch das Buch haben eine sehr gute Qualität, es fühlt sich in den Händen einfach nur perfekt an! Und natürlich sieht das Buch mit diesem schönen Lavendelfeld im Regal atemberaubend aus. Fazit: Auch wenn ich nach dem Prolog mehr Spannung erwartet habe, konnte mich diese Geschichte wirklich unterhalten. Jeder hat in seinem Leben gewisse Erinnerungen die er am liebsten vergessen würde, gewisse Personen können diese erfolgreich verdrängen. In gewissen Situationen wäre es wohl am besten, wenn diese Erinnerungen für immer vergessen bleiben. Ich kann dieses Buch jedem der gerne Romane liest sehr empfehlen, die Geschichte ist eher Ruhig aber sehr interessant zum lesen. Das spezielle an diesem Buch sind sicher die Charaktere mit denen man sich beim lesen auseinander setzen kann. Vielen vielen Dank Barbara Hagmann für die Zusendung dieses tollen Rezensionsexemplares und dass auch noch signiert. Als ich es erhalten habe war ich ganz aus dem Häusschen. Der Roman hat mich immer wieder zum Nachdenken gebracht, eine wirklich gute Geschichte. Ich werde ganz sicher nach weiteren Büchern von dir ausschau halten.

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