Barbara Hodgson Die Wüste atmet Freiheit SA

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Inhaltsangabe zu „Die Wüste atmet Freiheit SA“ von Barbara Hodgson

»Mit dem Buch, das Barbara Hodgson sorgfältig recherchiert, reich bebildert und ... schön gestaltet hat, ist ihr etwas Seltenes gelungen. Ein origineller Beitrag zur Geschichte weiblichen Abenteurertums.« WDR Befreit vom Korsett gesellschaftlicher Konventionen in ihren Heimatländern, suchten Generationen von Frauen auf ihren Orientreisen nach Freiheit. Frauen wie Lady Mary Montagu, Ida Pfeiffer, Ida von Hahn-Hahn, Gertrude Bell, Louisa Jebb oder Rosita Forbes trotzten auf ihren Reisen ins ferne Morgenland lauernden Gefahren und verbreiteten Vorurteilen. Barbara Hodgson erzählt hier humorvoll und mitreißend von Frauen, die an Karawanen durch noch unerforschte Wüsten teilnahmen, gegen schwierigste Reisebedingungen kämpften und ihre Krinolinen gegen Männerkleidung oder Türkengewand eintauschten.
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  • Rezension zu "Die Wüste atmet Freiheit" von Barbara Hodgson

    Die Wüste atmet Freiheit SA

    Liisa

    07. May 2007 um 21:10

    »Die Wüste atmet Freiheit« ist quasi eine Fortsetzung von »Die Krinoline bleibt in Kairo«. Nach dem bewährten Konzept aufgebaut enthält auch dieser Band wieder viele interessante und aufschlussreiche Informationen über reisende Frauen, die zwischen 1717 bis 1930 den Orient bereisten. Barbara Hodgson beleuchtet diese Thematik von vielen verschiedenen Seiten und berichtet z.B. wie die einzelnen Frauen Probleme wie das der »Reisekleidung« versuchten zu lösen und welche Erfahrungen sie damit machten, oder auf welches Echo sie bei anderen stießen, wenn sie sich ohne männliche Begleitung auf die Reise machten und wie sie die Reiselogistik zu bewältigen versuchten. Weitere Themenkreise des Buches befassen sich mit dem Thema der wissenschaftlichen Arbeit mancher dieser reisenden Frauen, ihre Reaktionen auf die orientalischen Harems und die darin lebenden Frauen sowie die Begegnung mit orientalischen Männern, die nicht selten in Freundschaft oder gar Liebe mündeten. Den Lesern wird schnell klar, dass Barbara Hodgson wieder Unmengen an Quellen, Briefen, Tagebüchern und anderen schriftlichen Notizen gelesen und ausgewertet haben muss, um dann die Essenz in Bezug auf die genannten Themenkreisen herausfiltern zu können. Eine lohnenswerte Mühe sicher nicht nur für sie sondern auch für die Leser dieses Buches. Besonders schön, dass auch dieses Buch wieder mit wunderbaren Stichen, Bildern und Fotos illustriert ist und ebenfalls am Ende wieder ein Register enthält. Es gilt, was ich schon über das erste Buch schrieb: »Nicht gerade billig, dieses Buch, aber jeder Euro ist gut angelegt, zumindest wenn man gerne reist, davon träumt, Reiseberichte liebt und/oder etwas für ungewöhnliche Frauen übrig hat.«

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