Was gibt es Leckereres als frische selbst gebackene Kuchen, Kekse, Brote usw.? Wenig, genau – doch wenn dann ein Besucher vorab nicht gewarnt hatte, dass er allergisch auf Nüsse ist, sich glutenfrei ernährt oder was immer, sind die Gesichter schnell lang. Um das zu vermeiden, präsentiert Jo Pratt in „The Flexible Baker“ gluten-, laktose- und nussfreie bzw. vegane Rezepte.
Das Buch beginnt mit einer Einleitung, worauf es der Autorin bei der Zusammenstellung bzw. Entwicklung der Rezepte ankam, und es geht weiter mit einer Übersicht über die ihrer Meinung nach wichtigsten Zutaten, um nach diesem kurzen Vorspann gleich zu den Rezepten zu kommen. Die gliedern sich in Kapitel wie Herzhaftes Gebäck; Brote, Brötchen & Hefegebäck; Tartes, Pies & gefülltes Kleingebäck oder Desserts. Abgerundet wird das Ganze durch Register nach Ernährungsformen bzw. nach Rezepten und Hauptzutaten.
Fest steht damit: Das Buch hat eine klare und gut nachvollziehbare Gliederung (wenngleich bei Cookies, Kleingebäck und dergleichen doch recht genau gearbeitet wird, was ich in dem Detaillierungsgrad nicht gebraucht hätte). Und diese Klarheit zieht sich auch durch die Rezepte: Zutaten (mehrheitlich gut erhältlich) und Zubereitungsschritte sind klar erkennbar bzw. gut verständlich aufbereitet. Es gibt Angaben zu Zubereitungszeiten, der Menge, die man erhält, sowie Icons, die Rezepte für bestimmte Ernährungspräferenzen kennzeichnen. Darüber hinaus weist die Autorin auf Variationen hin, wie man ein Rezept ggf. noch weiter an bestimmte Belange anpassen kann. Von den Fotos, die gehörigen Appetit machen, will ich gar nicht erst sprechen – so wenig wie davon, welche Rezepte es auf meine Sobald-als-möglich-ausprobieren-Liste schaffen (denn wenn ich einmal anfinge, hörte ich vermutlich nicht mehr auf …). Das ist denn wohl auch eins der wenigen Mankos des Buches (abgesehen davon, dass einige Rezepte doch etwas Übung verlangen dürften): Wenn man alles ausprobiert hat, rollt man vermutlich in und durch die Küche.




