Barbara Honigmann Bilder von A.

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Inhaltsangabe zu „Bilder von A.“ von Barbara Honigmann

Eine große LiebeDies ist die Geschichte einer großen Liebe, einer weitgehend unerfüllten Liebe. Ein Erinnerungs- und Nachruf an A., den bedeutenden Theaterregisseur, an A., der ihr Lebensmensch war, an A. der jetzt tot ist. Es ist eine Liebe, die im Ost-Berlin der Siebziger Jahre mit einer gemeinsamen Leidenschaft für Kleist beginnt. Die Frau ist fünfzehn Jahre jünger, neu im Theaterfach und unsterblich verliebt. Doch A. entzieht sich immer wieder...

Meisterwerk!

— RuthAdelmann
RuthAdelmann

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  • Trauerarbeit für eine ungelebte Liebe

    Bilder von A.
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    09. January 2014 um 18:12

    Ich empfinde die Tauerarbeit um diese ungelöste Liebesbeziehung zwischen dem berühmten Regisseur A. und der viel jüngeren Erzählerin B. beeindruckend , aber auch ziemlich deprimierend. Erstaunlich sind auch die Einsichten des Paares über die politischen Veränderungen in der ehemaligen DDR und der Wiedervereinigung.Am Ende stehe ich da und überlege wie die Erzählerin, war diese ungewöhnliche Beziehung nun wirklich Liebe oder eben nur eingebildetes Theater? Das bleibt für mich leider offen!

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  • Meisterwerk!

    Bilder von A.
    RuthAdelmann

    RuthAdelmann

    30. August 2013 um 12:50

    Eine gefühlvolle und intelligente Trauerarbeit um ein Liebe, die in dichter Sprache unglaublich viel zu erzeugen weiß. Sehr lesenswert. Ein beeindurckener Autofiktionsroman. In diesem Zitat aus dem Roman steckt ein ganzes Reich, das es wert ist, gelesen und entdeckt zu werden. WERTUNG: 5 von 5 “Wenn ich an A. denke, bin ich verletzt, beleidigt, fühle mich abgewiesen und ausgenutzt, er ist mir fern, fremd, unverständlich, und ich liebe ihn … A. ist jetzt tot.” (Zitat)

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  • Rezension zu "Bilder von A." von Barbara Honigmann

    Bilder von A.
    Clari

    Clari

    Eine Liebe in Zeiten gesellschaftlichen Wandels. Die Malerin und Schriftstellerin Barbara Honigmann hat eine intensive und exklusive Liebesgeschichte geschrieben. Sie erzählt die Geschichte ihrer großen Liebe zu dem Regisseur A., der unschwer als Adolf Dresen zu erkennen ist. Er war 1975 Regisseur am Deutschen Theater Berlin und sie Dramaturgieassistentin. Beflügelt vom Gleichklang ihrer Empfindungen über Poesie, über Kleist und beim Betrachten der Bilder Caspar David Friedrichs bis hin zu den Eindrücken des Theaterlebens in der ehemaligen DDR ist der Roman eine Geschichte von Glück, Gemeinsamkeit, Euphorie, seltener Harmonie und einer fast traumhaften Entrückung. Lernt B. doch zusammen mit A., sich der Theaterluft- und Lust zu nähern, in der es so viel zu entdecken gibt. Glücklich ist der Beginn dieser großen Liebe, die jedoch zuletzt in Unverständnis und fast Gleichgültigkeit übergeht. Der Wechsel von innigem Einvernehmen und späterer Trennung bei gleichzeitigem Missverstehen zeigt einmal mehr die Vergänglichkeit von Liebe. Ungewöhnlich waren die Vorzeichen der Affäre, die eng mit der Geschichte der ehemaligen DDR verbunden ist. Marxismus, Kommunismus, Atheismus und die Hoffnung auf gesellschaftliche Veränderungen bei gleichzeitiger Enttäuschung über das wahre Gesicht des so gepriesenen Sozialismus beflügelten das Leben der Liebenden. Der egomanische Mann hat Frau und Kind und wechselt häufig die Theaterorte, als er mit der jungen Barbara eine Beziehung eingeht. Sie geht eng mit der geistig-seelischen Entwicklung beider Protagonisten einher. Die symbiotische Beziehung bei zwei äußerst eigenwilligen Individuen mit 15 Jahren Altersunterschied konnte nicht von Dauer sein. Barbara Honigmann ist eine Suchende in Sachen Liebe, wie man schon in ihrem Roman „Eine Liebe aus nichts“ nachlesen kann. Sie ist deutsch-jüdischer Abstammung und hat als lebenslängliches Trauma die Suche nach der eigenen Identität in ihre Werke einfließen lassen. So endet auch diese Geschichte bei der Suche nach ihren jüdischen Wurzeln. Ihre Sprache bezaubert mit Tiefenschärfe, mit der sie ihre Blicke auf den Mann und die Welt richtet. Einfühlsam und feinfühlig bleibt sie in einer Sphäre der Diskretion, die den literarischen Wert ihrer Ausführungen erhöht. Nachfühlbar und warmherzig entwickelt sie ihre Geschichte mit einer Spontaneität, die anrührt und ein Gefühl für die Theaterwelt der siebziger Jahre spürbar werden lässt. Sehr lesenswert!

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