Barbara Imgrund

 4.5 Sterne bei 22 Bewertungen

Alle Bücher von Barbara Imgrund

FreakOut: Eine Wahnsinnsgeschichte

FreakOut: Eine Wahnsinnsgeschichte

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Erschienen am 08.04.2015
Das Glück des Schmetterlings beim Fliegen

Das Glück des Schmetterlings beim Fliegen

 (9)
Erschienen am 22.06.2018
Sonnenblumenblues

Sonnenblumenblues

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Erschienen am 01.10.2015
Wild Woman - Die Fremde in mir

Wild Woman - Die Fremde in mir

 (0)
Erschienen am 08.03.2010

Neue Rezensionen zu Barbara Imgrund

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Federchens avatar

Rezension zu "Das Glück des Schmetterlings beim Fliegen" von Barbara Imgrund

Das Glück des Schmetterlings beim Fliegen...
Federchenvor 3 Monaten

Marie hat ihren Sohn tot zur Welt gebracht. Benjamin, das Glückskind, wurde ihr genommen, bevor sie ihm eine liebevolle Mutter sein konnte. Marie fühlt sich allein. Sie ist noch da, sie ist übrig geblieben. Matti, ihr Mann versucht, ihr Trost zu spenden. Auch er kämpft mit seiner Trauer. Doch Marie lässt keinen Trost zu, sie lässt keine andere Trauer zu. Sie will Matti nicht mehr sehen, ist der Meinung ihre Beziehung habe jede Grundlage verloren. Jede Nacht begegnet ihr ein bedrohlich wirkender Zitronenfalter, der sie mit seinen Augen fixiert. Marie möchte fliehen und weiß nicht wie oder wohin. Ihr einziger Fluchtweg führt sie auf einen Friedhof...

"Das Glück des Schmetterlings beim Fliegen" ist ein Roman, der sich vorwiegend mit dem Thema Trauer und deren Bewältigung beschäftigt. Dennoch ist die Geschichte von Barbara Imgrund nicht schwer oder ausschließlich von Melancholie geprägt. Die Szenerie wechselt eher zwischen Real und Surreal, was ebenfalls nicht negativ zu werten ist. Im Gegenteil, es macht vieles nachvollziehbar, abwechslungsreich und ab und zu auch undurchschaubar. Erscheint die Protagonistin in ihrem Handeln zuweilen etwas unsympathisch, so sind besonders die Nebencharaktere auf ihre Art sonderbar, dass sie zugleich liebenswert sind. Barbara Imgrund hat einen bildhaften Schreibstil, was sich besonders in der Beschreibung des Friedhofes und seiner Bewohner zeigt. Sie benutzt zwei unterschiedliche Perspektiven während der Geschichte. Zum einen ist sie der Erzähler, zum anderen schreibt sie die Gedanken ihrer Protagonistin in der Ich-Form. Ab einem bestimmten Punkt ahnt der Leser, was es mit den Personen auf sich hat. Diese Vorhersehbarkeit wird von der Autorin allerdings immer wieder gekonnt ins Wanken gebracht. 

(c) buchgefieder.blogspot.com

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Janine2610s avatar

Rezension zu "Das Glück des Schmetterlings beim Fliegen" von Barbara Imgrund

Das Leben ist ein Geschenk.
Janine2610vor 7 Monaten

Die Buchrückseite:

Marie hat ihren Sohn per Notkaiserschnitt tot zur Welt gebracht und kann keine weiteren Kinder bekommen.
Fiebrig mäandert sie durch die Tage im Krankenhaus. Nachts, in ihren Albträumen, wird sie von einem dämonischen Schmetterling in den Abgrund getrieben. Schließlich bricht mit der Operationswunde auch die Verlassenheit wieder auf, die sie seit ihrer Kindheit begleitet: »Ich bin die, die übrigbleibt.«
Ihr Heil sucht Marie auf dem Friedhof gegenüber. Ein Glück, dass es dort viel lebendiger und launiger zugeht, als man meinen sollte – die Menschen, denen sie begegnet, sind ebenso gestrandet wie sie, sie haben nichts mehr zu verlieren. Doch schon bald spürt Marie, dass etwas nicht stimmt. Es ist, als hätten Rose und Adrian, Siegfried und Gretel schon viele Jahre auf sie gewartet. Und allmählich dämmert ihr, dass ein gemeinsames Schicksal sie alle aneinander fesselt ...

Meine Meinung:

Wenn das Schicksal hart zuschlägt, sucht sich jeder Mensch seinen ganz individuellen Weg, um mit der eingetretenen Situation zurechtzukommen. Manche Menschen kommen schneller damit klar, andere brauchen länger, bis sie von sich behaupten können, dass alles wieder in Ordnung ist. Wieder andere kommen niemals darüber hinweg.
Marie, die Protagonistin in vorliegendem Buch, muss gleich zwei schwerwiegende Tatsachen verkraften: die Totgeburt ihres Sohnes und der Umstand, dass sie nun keine Kinder mehr bekommen kann. Für Marie sind diese Nachrichten wie ein Schlag ins Gesicht. Kein Wunder, dass sie sich taub fühlt vor Traurigkeit. Kein Wunder, dass sie sich selbst nicht mehr wahrnimmt, ja sogar das Gefühl hat, sich selbst verloren zu haben. Ein solcher Verlust ist an Tragik kaum zu überbieten. Und ich konnte ihr deshalb auch ihr andauerndes Selbstmitleid und ihren ständigen Gedanken »Ich bin die, die übrigbleibt.« absolut nicht übelnehmen.

~ »Man kann nur etwas ändern, wenn man endlich aufhört, sich leid zu tun.« ~
(S. 54)

Wie es dann manchmal so ist - und das scheint ebenfalls Schicksal zu sein - plant das Leben für einen aber manchmal viel mehr als man erwarten würde. Manchmal hat man das Gefühl, als würde irgendeine höhere Macht wollen, dass dieses oder jenes passiert oder eben nicht passiert, damit ... ja was eigentlich? Damit man die Chance bekommt, persönlich zu wachsen/sich persönlich weiterzuentwickeln, um ein glücklicheres Leben führen zu können? - Ich denke schon!

Maries Geschichte ist voll von Menschen, die ihr (teils unbewusst) meist durch Gespräche oder einfach so dahingesagten Sätzen helfen, ihr Schicksal zu akzeptieren, Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen. Diese Menschen sind aber nicht einfach irgendwelche zufällig getroffenen Menschen. Genau genommen haben sie eine ganz besondere Bedeutung bzw. spielen alle mehr oder weniger eine ganz wichtige Rolle in Maries Leben. Weiter möchte ich darauf nicht eingehen, das würde zu viel vorwegnehmen.

~ Manche Dinge muss man schon selbst erkennen, sonst sind sie nichts wert. ~
(S. 162)

Ich persönlich finde jedenfalls, dass Barbara Imgrund Maries Lebenslektion in eine total schöne Geschichte verpackt hat, die es sich absolut zu lesen lohnt.
Ich meine, ja, der eine oder andere Charakter wirkt – zumindest anfangs – vielleicht etwas verschroben, komisch oder eigensinnig, wahrscheinlich auch deshalb, weil ebenjene sich am liebsten am Friedhof aufhalten, aber genau das hat mir an dem Roman auch irgendwie gefallen: die Besonderheit der Protagonisten.
Außerdem offenbart das Buch auf den letzten Seiten etwas, das ich eh irgendwie schon die ganze Zeit ein wenig geahnt habe, denn Anzeichen für meine Vermutung gab es im Laufe des Lesens genug. Wirklich überrascht war ich von dieser Entwicklung also nicht mehr.

~ Das, was man sieht, ist nicht immer so, wie es scheint. ~
(S. 116)

Wer Freude an einer fantasievollen Geschichte mit aufregenden Charakteren und spannendem Verlauf hat, sollte sich »Das Glück des Schmetterlings beim Fliegen« unbedingt gönnen. Darin finden sich auch so viele schöne Lebensweisheiten und ratspendende Gedanken – selbstverständlich meist auf die Protagonistin zugeschnitten. Nichtsdestotrotz absolut Gold wert, wenn man es versteht, die für sich relevanten Sätze rauszupicken.

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banditsandras avatar

Rezension zu "Das Glück des Schmetterlings beim Fliegen" von Barbara Imgrund

Die Frage nach dem Leben nach dem Tod...oder doch dazwischen?
banditsandravor 8 Monaten

Wir begleiten Marie und merken gleich am Anfang das ein Schicksalsschlag sie getroffen hat. Und wir jetzt ihre Verarbeitung miterleben. Über Alpträume, Gespräche, ihre Überlegung selber ein anderes Ende zu wählen. Hilfe für sich scheint sie dann auf einem Benachbarten Friedhof zu finden. Doch wer sind die Leute dort wirklich, haben sie nicht noch eine andere Verbindung als ihre Tage auf einem alten Friedhof zu verbringen?

Ich bin sehr schnell in das Buch reingekommen. Die Charaktere fand ich gut gezeichnet und sehr liebevoll aufgebaut. Man lernt sie auch alle wirklich gut auf dieser Reise kennen. Es wird sich mit einem nicht leichten Thema beschäftigt und das so wie es ist, ohne extra pathetisch, mahnend oder über "sentimental" ( damit mein ich, es wird nicht extra auf die Tränendrüse gedrückt) zu sein. Sondern die Dinge werden genannt wie sie sind. Trotzdem kommt der Schmerz und die Verzweiflung und auch Trauer und Wut der Protagonistin sehr gut rüber. Die Autorin hat es wirklich gut geschafft einen zu fesseln und mitzunehmen. Die "Auflösung" war jetzt keine große Überraschung aber für mich sehr stimmig. 

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Gespräche aus der Community

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makalanis avatar

Liebe Bücherwürmer,

habt ihr Sinn für magische Tiere, schräge Figuren, einen spannenden Plot und eine verblüffende Wende à la Sixth Sense? Scheut ihr womöglich auch nicht davor zurück, euch ans Eingemachte zu wagen und eine Geschichte über Verlust und Trauer zu lesen, die mal tragisch, mal komisch ist, aber immer mit den Erwartungen des Lesers spielt? Zweimal genickt? Dann seid ihr hier goldrichtig (kleiner Spoiler ;-)).


Ich lade euch ganz herzlich zu einer Leserunde zu meinem jüngsten Roman Das Glück des Schmetterlings beim Fliegen ein. Für diesen guten Zweck stiftet mein Verlag red.sign media 10 eBooks (lasst uns bitte wissen, welches Format ihr bevorzugt). Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 5.2.2018 – verratet mir einfach, warum euch dieses Buch anspricht. 


Ehrensache, dass ich die Leserunde begleiten werde – mich interessiert brennend, was ihr zu meinem „Schmetterling“ zu sagen habt. Da ich aber gerade an einer ziemlich dicken Übersetzung sitze, bitte ich, es mir nachzusehen, wenn ich mich manchmal erst ein wenig zeitversetzt einklinke.


Es gelten die Leserunden-Richtlinien von LovelyBooks. An der Leserunde teilnehmen dürfen selbstverständlich auch LeserInnen, die nicht gewonnen haben. Am Schluss würde ich mich über eine Rezension hier bei LovelyBooks und den üblichen Verdächtigen wie Amazon & Co. freuen. Ich bin schon sehr gespannt auf den Austausch mit euch!


Der Klappentext:

Marie hat per Notkaiserschnitt ihren Sohn tot zur Welt gebracht und kann keine weiteren Kinder bekommen. Fiebrig mäandert sie durch die Tage im Krankenhaus. Nachts, in ihren Albträumen, wird sie von einem dämonischen Schmetterling in den Abgrund getrieben. Schließlich bricht mit der Operationswunde auch die Verlassenheit wieder auf, die sie seit ihrer Kindheit begleitet: „Ich bin die, die übrig bleibt.“

Ihr Heil sucht Marie auf dem Friedhof gegenüber. Ein Glück, dass es dort viel lebendiger und launiger zugeht, als man meinen sollte – die Menschen, denen sie begegnet, sind ebenso gestrandet wie sie, sie haben nichts mehr zu verlieren. Doch schon bald spürt Marie, dass etwas nicht stimmt. Es ist, als hätten Rose und Adrian, Siegfried und Gretel schon viele Jahre auf sie gewartet. Und allmählich dämmert ihr, dass ein gemeinsames Schicksal sie alle aneinander fesselt ...


http://amzn.to/2DWqpuw

http://barbara-imgrund.de

https://www.facebook.com/barbaraimgrund.de



Ihr Lieben, die Teilnehmerinnen der Leserunde stehen nun fest:

banditsandra
martina400
claudiwilllesen
Sabrinaliest
Susanne269
Alexanderswelt
Lina_Marie_Arnold
Je-no-pe

Ihr solltet inzwischen alle eine Mail von mir bekommen haben. Diejenigen, die mir noch nicht mitgeteilt haben, welches Format sie bevorzugen, mögen das bitte rasch tun, damit der Verlag ihnen das Buch zügig zukommen lassen kann. Und dann kann's auch schon losgehen. Ich freue mich auf eine lebendige Diskussion!


makalanis avatar
Letzter Beitrag von  makalanivor 8 Monaten
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Barbara Imgrund wurde am 20. Dezember 1967 in Landshut (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 25 Bibliotheken

auf 4 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

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