Barbara Köhler Niemands Frau

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Inhaltsangabe zu „Niemands Frau“ von Barbara Köhler

Mit Niemands Frau kommt Barbara Köhler zurück auf die Odyssee, die älteste Geschichte vom Zurückkommen, vom Sich-Erinnern und Geschichtenerzählen, auf die Geschichte vom Einen, der sich Niemand nennt, wenn’s darauf ankommt. Diese berühmteste Ausflucht der Weltliteratur wird beim Wort genommen, es wird beobachtet, wie sich Besitzverhältnisse und Beziehungsweisen ändern, wo eine andere, ihre Stimme ins Spiel kommt, Ich sagt, das Wort nimmt, wörtlich: Niemands Frau. Wo Erinnern Sich-Erinnern ist, erinnert ein Sie sich anders und an anderes als Er. Anders als seine Geschichte kann ihre auch eine von vielen sein: nicht der Faden einer Erzählung, sondern ein Gewebe, ein web, an dem Frauen (und nicht nur Penelope) schon bei Homer arbeiten, das immer wieder aufgetrennt und neu verknüpft wird, verwoben. Gedichte, Gesänge – die Autorin recycelt die alten Geschichten, bringt sie wieder in Umlauf, anders, vernetzt sie gegenwärtig, in einem Gewebe von Zeiten, Sprachen und Stimmen, immer mit Blick auf und einem Ohr für the he and the she of it (Joyce).

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  • Rezension zu "Niemands Frau" von Barbara Köhler

    Niemands Frau
    SV

    SV

    06. May 2009 um 19:43

    Als Ausgangsmaterial dient die Odyssee, daraus werden Sätze, Bilder Gedanken, Gestalten verarbeitet in Neuinterpretationen, in Zusammenhang gesetzt mit der Gegenwart, jetzigen Bildern und Ereignissen. Nicht leicht greifbar, das Schriftbild, Blocksatz, eher abwehrend, es braucht hartnäckiges hineinbohren in Text und Gedankenwelt, vor- und zurücklesen, sich auf den Text einlassen, auf Teilstücke, als Ganzes, satzweise, Brocken herausbrechend wie aus einem Steinbruch, lesend selbst zusammensetzend – man wird schließlich, mit einiger Arbeit verbunden, ein großartiges Leseerlebnis als Beute mitnehmen können.

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