Man kann nicht genau sagen, ob es sich bei diesem Buch um eine Biographie, eine Teilbiographie oder einen Roman handelt... Teile des Romans decken sich wohl mit dem Lebensweg der Autorin Barbara Kayser, es scheint sich zumindest um eine Lebensgeschichte zu handeln, die dem Leben der Autorin zumindest ähnelt... Anna, die Protagonistin, wächst nicht bei ihrer Mutter, sondern im strengen Lehrerhaus auf. Das Motto dieser Kindheit: "Das Leben ist kein Vergnügen, sondern eine schwere Aufgabe". Und dieser Spruch zieht sich auch durch Annas Leben - immer wieder muss sie erfahren, dass ihr nichts geschenkt wird und sie sich immer wieder beweisen muss. Sie zieht die Männer an wie ein Magnet und es fällt ihr schwer, die richtige Entscheidung zu treffen. Mit ihrer Familie durchlebt sie harte Kriegszeiten, geprägt durch Entbehrungen und Arbeit. Doch sie gibt nicht auf und findet stets einen Ausweg und Hilfe. Ein Frauenschicksal, dass berührend und ergreifend ist und es hat mich gefreut, Anna kennenlernen zu dürfen! Ein empfehlenswertes Buch, egal ob Biographie oder "einfach" nur eine Lebensgeschichte, die ans Herz geht und den Leser an Annas Leben teilhaben lässt .
Rezension zu "Sie nannten sie Anna. Anna und ihre Kinder" von Barbara Kayser


