Barbara Kingsolver

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Das Flugverhalten der Schmetterlinge

Das Flugverhalten der Schmetterlinge

 (14)
Erschienen am 20.10.2014
Die Giftholzbibel

Die Giftholzbibel

 (9)
Erschienen am 01.04.2012
The Poisonwood Bible

The Poisonwood Bible

 (8)
Erschienen am 06.07.2017
The Lacuna

The Lacuna

 (3)
Erschienen am 19.03.2010

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Ingrid_Daviss avatar

Rezension zu "The Poisonwood Bible" von Barbara Kingsolver

Bewegend, intelligent und aufrüttelnd - ein fantastisches Buch!
Ingrid_Davisvor 3 Monaten

Poisonwood Bible gehört zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe, und das ist keine Übertreibung. Es ist nicht nur unglaublich gut geschrieben, sondern packt in der Form einer faszinierenden Familiengeschichte Themen an, die uns alle angehen - religiösen Fanatismus, Gleichstellung zwischen Mann und Frau, westliche Kolonialpolitik, amerikanische "Weltpolitik" etc.

Nein, der Roman ist keine politische Abhandlung, auch wenn sich die Liste vielleicht ein bisschen so anhört, sondern erzählt die Geschichte einer Mutter und ihrer vier Töchter, die von ihrem fanatisch-religiösen Mann/Vater Ende der 50er-Jahre in den Kongo geschleppt werden, um die Menschen dort zu 'bekehren' - und wie es dieser Familie im Kongo und in den darauffolgenden 30 Jahren ergeht. Das Buch ist intelligent, sprachlich ausgefeilt, ironisch, politisch wach und informativ und berührt einen durch die einzelnen Schicksale der Familienmitglieder auf eine Art, die einen dieses Buch nicht so bald vergessen lässt. Es gibt nicht viele Bücher, bei denen man nach wenigen Seiten schon weiß, dass man es ganz bestimmt noch ein weiteres Mal lesen wird. Und es gibt nicht viele Bücher, die ich für eine dringende Pflichtlektüre in jeder Schule halte - nicht nur in den USA.

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zukunftskinds avatar

Rezension zu "Das Flugverhalten der Schmetterlinge" von Barbara Kingsolver

Schöne Geschichte, aber etwas zu wortreich
zukunftskindvor einem Jahr

Schöne, einnehmende Geschichte, aber etwas zu wortreich. Sonst geht einem das Schicksal der Familie so richtig unter die Haut. Man lernt selbst dabei einiges, so z.B. den neuen "Nachhaltigkeitsaspekt" des Reich-Arm-Konfliktes. Auch der Zusammenstoss zwischen Wissenschaft und Gutbürgerlichkeit ist sehr anschaulich und fast schon schmerzvoll klar.

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Amilyns avatar

Rezension zu "Siebengestirn, meine Tochter" von Barbara Kingsolver

Oprah bringt den Stein ins Rollen
Amilynvor 2 Jahren

Im Urlaub retten Taylor und ihre sechsjährige Tochter Turtle einem Mann das Leben und landen mit der Geschichte landesweit in den Nachrichten. Und auf der Schreibtisch von Annawake Fourkiller. Die Anwältin für Indianerrecht wittert bei dem Cherokee-Mädchen Turtle eine rechtswidrige Adoption und will das Kind zu ihrem Stamm zurückbringen. Hals über Kopf verlässt Taylor ihren Freund und ihr zu Hause, um mit ihrer Tochter zu fliehen.


Seit etwa zwanzig Jahren gehört Barbara Kingsolvers  Die Pfauenschwestern zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, und seitdem lag auch  Siebengestirn, meine Tochter ungelesen in meinem Regal, bis ich mich nun endlich dazu entschieden habe, die Geschichte zu lesen.

Zunächst fiel mir auf, dass ich den Schreibstil der Autorin als nicht so kompliziert in Erinnerung hatte. Kann auch sein, dass es nur in diesem Roman so ist, auf jeden Fall musste ich höllisch aufpassen, alles so zu verstehen, wie es gemeint war. Auch die Dialoge waren ein wenig seltsam, vor allem, wenn Taylors Freund Jax beteiligt war, der (und das war auch sein Glück, sonst hätte er mich wirklich auf die Palme gebracht) ein Bild von einem Mann war, aber leider permanent zwar nicht witzig, aber unernst. Ich konnte da leider nicht herauslesen, wann er etwas so gemeint hat, wie er es sagte und wann er einfach nur völligen Blödsinn geredet hat.

Nun gut, aber Jax ist auch nur eine Nebenfigur. Vielmehr geht es natürlich um die Beziehung zwischen Taylor und ihrer Adoptivtochter Turtle und wie die junge Frau verzweifelt zu verhindern versucht, dass ihr das Kind weggenommen wird. Außerdem erleben wir die Sichtweise der Anwältin, die ihre ganz eigenen Gründe hat, warum das Mädchen zurück zu seinem Stamm sollte. Und auch ihre ganz eigenen Argumente, die ich selbst als Mutter grundsätzlich nicht nachvollziehen konnte, durch die einfühlsame Erzählweise der Autorin aber zumindest ein bisschen verstehen.

Durch die relativ frühe Einführung einer bestimmten Figur weiß man als Leser schon sehr bald, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt und wie sie möglicherweise ausgehen wird. Barbara Kingsolver macht auch kein großes Geheimnis darum und versucht sich nicht an großartigen Wendungen. Trotzdem hat mir diese Vorhersehbarkeit gut gefallen, und ich konnte irgendwie auch noch bis zum Schluss mitfiebern. Gleichzeitig habe ich mich in der Sicherheit der Geschichte wohlgefühlt. 

Fazit: ein etwas schwieriger Schreibstil und die teilweise merkwürdigen Dialoge machen das Leseerlebnis dieses Romans nicht ganz perfekt. Trotzdem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und erhält 4**** von mir. 

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