Barbara Kingsolver Das Flugverhalten der Schmetterlinge

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Inhaltsangabe zu „Das Flugverhalten der Schmetterlinge“ von Barbara Kingsolver

Der neue Roman der vielfach preisgekrönten
Bestsellerautorin

An einem Novembermorgen tritt Dellarobia Turnbow, Mitte zwanzig und Mutter von zwei kleinen Kindern, die Flucht nach vorn an: Sie ist wild entschlossen, ein neues Leben zu beginnen, und kehrt Familie und Farmhaus den Rücken. Doch unterwegs überrascht sie ein überwältigendes Naturereignis - Millionen von orangefarbenen Monarchfaltern haben sich auf den Bäumen zum Überwintern niedergelassen. Dellarobia ist fasziniert und kehrt geläutert nach Hause zurück. Die Schmetterlinge und die junge Frau werden zur nationalen Attraktion. Erst von dem attraktiven Biologen Ovid Byron erfährt sie, was sich hinter dem zauberhaft en Anblick wirklich verbirgt ...

Ein brillanter Roman über Hoff nung und Glück in einer gefährdeten Welt. Diese Geschichte über den Wandel im Großen wie im Kleinen stand wochenlang ganz oben auf den amerikanischen Bestsellerlisten.

Schöne, einnehmende Geschichte, aber etwas zu wortreich. Sonst geht einem das Schicksal der Familie so richtig unter die Haut.

— zukunftskind

Etwas langatmig, großartige Naturbeschreibung...

— BuecherKaterTee

Interessanter Konflikt, aber ich fühlte mich missioniert. Bis jetzt ihr schlechtestes Buch. Immerhin: Gut gemeint;-)

— alasca

Ein etwas anderer biologischer Roman...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein sehr menschliches Buch, das viele wichtige Themen anspricht, besonders unseren Egoismus und die Dummheit der Natur gegebenüber. Super!

— Carlota

Mischung aus Öko- und Entwicklungsroman. Es geht um das Leben der Monarchfalter und das von Dellarobia Trunbow.

— Gruenente

Hoffnung, Liebe und ....Umwelt!

— olivia

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  • Schöne Geschichte, aber etwas zu wortreich

    Das Flugverhalten der Schmetterlinge

    zukunftskind

    19. July 2017 um 22:05

    Schöne, einnehmende Geschichte, aber etwas zu wortreich. Sonst geht einem das Schicksal der Familie so richtig unter die Haut. Man lernt selbst dabei einiges, so z.B. den neuen "Nachhaltigkeitsaspekt" des Reich-Arm-Konfliktes. Auch der Zusammenstoss zwischen Wissenschaft und Gutbürgerlichkeit ist sehr anschaulich und fast schon schmerzvoll klar.

  • Familienleben...

    Das Flugverhalten der Schmetterlinge

    BuecherKaterTee

    23. June 2016 um 10:24

    Dellarobia Turnbow ist mit ihrem Leben unzufrieden. Sie ist abhängige Schwiegertochter, lebt mit ihrem Mann, den sie, auch wenn sie es sich zunächst nicht eingestehen will, wegen seiner Einfachheit und Unbeweglichkeit verachtet und mit ihren beiden Kindern auf dem Gelände der Schaffarm ihrer Schwiegereltern in den Appalachen.Als Sie eine Flucht aus dem Alltag über die Berge wagt, erlebt sie ein Naturereignis. Was sie für einen merkwürdigen Waldbrand hält: Es riecht nicht, sie spürt keine Hitze, es knackt und knistert nicht – stellt sich als eine gigantische Kolonie vieler Millionen orangeroter Schmetterlinge heraus.Dellarobia fühlt sich als Auserwählte, weil sie die Schmetterlinge findet und durch sie die Umgebung in das Blickfeld der Öffentlichkeit und des wissenschaftlichen Interesses gelangt. Sie wird zu einer ernst zunehmenden Gesprächspartnerin - für ihre matriarchalischen Schwiegermutter und den interessanten Biologieprofessor, der sich mit deinen Studierenden auf der Farm einmietet, um die Schmetterlingskolonie zu beforschen. Während sich Dellarobia durch die vielen neuen Erkenntnisse Fragen zu ihrem eigenen Leben macht, lernt sie vieles über sich. Sie stellt ihre Ehe nun ernsthaft auf den Prüfstand, reflektiert sich in ihren Rollen in der Familie und kommt einigen Geheimnissen, die es in der Familie gibt, auf die Spur. Sie entdeckt, dass die Schmetterlinge in ihrer Gesamtheit als sehr  komplexeres System im Zusammenspiel mit Zufälligkeiten und Naturereignissen funktionieren - ganz ähnlich wie ihre Familie."Eine Welt, in der man sich auf nichts verlassen konnte, das einem vertraut war, war kein Ort, an dem man sich gerne aufhielt."Durch die Wissenschaftler auf der Farm entwickelt Dellarobia ein zunehmendes Interesse für die Umwelt und die Gründe, warum die Monarchfalter auf der Farm überwintern. Dieses Interesse bringt ihr einen Job bei den Wissenschaftlern ein, mit dem sie nun die Besserverdienerin in der Familie ist, was zunächst noch nichts an ihrer Stellung in der Familie verändert....So faszinierend die Geschichte von Dellarobia und den Schmetterlingen ist, wird doch lange nicht klar, wohin sich die Geschichte bewegen wird. Barbara Kingsolver nimmt sich viel Zeit um die Charakter zu entwickeln und die zwischenmenschlichen Beziehungen zu entwirren. Dabei bleiben manche Figuren sehr skizzenhaft. Das Flugverhalten der Monarchfalter und ihre spezielle Biologie sind absolut faszinierend. Diese von den Menschen in der Geschichte erlebte Faszination drückt Kingsolver perfekt aus. Die Zusammenhänge der wirtschaftlichen Situationen der Menschen mit ihrem Handeln für oder gegen die Natur werden gut nachvollziehbar dargestellt. Dies sind besondere Leistungen von der Autorin. Das Flugverhalten der Monarchfalter macht deutlich, dass der erste Schritt in ein eigenverantwortliches Leben manchmal in die falsche Richtung geht, aber auch, dass es diesen ersten Schritt braucht!

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  • DAS FLUGVERHALTEN DER SCHMETTERLINGE – KLIMAWANDEL UND EINE MENGE BIOLOGIE

    Das Flugverhalten der Schmetterlinge

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. November 2015 um 19:51

    Die Monarchfalter spielen in dem Roman „Das Flugverhalten der Schmetterlinge“, welches im Jahre 2014 von Barbara Kingsolver publiziert wurde, eine wesentliche Rolle und sind dabei als passive Protagonisten des Werkes anzusehen. "An einem Novembermorgen tritt Dellarobia Turnbow, Mitte zwanzig und Mutter von zwei kleinen Kindern, die Flucht nach vorn an: Sie ist wild entschlossen, ein neues Leben zu beginnen, und kehrt Familie und Farmhaus den Rücken. Doch unterwegs überrascht sie ein überwältigendes Naturereignis – Millionen von orangefarbenen Monarchfaltern haben sich auf den Bäumen zum Überwintern niedergelassen. Dellarobia ist fasziniert und kehrt geläutert nach Hause zurück. Die Schmetterlinge und die junge Frau werden zur nationalen Attraktion. Erst von dem attraktiven Biologen Ovid Byron erfährt sie, was sich hinter dem zauberhaften Anblick wirklich verbirgt … "(Klappentext „Das Flugverhalten der Schmetterlinge“) Wild entschlossen ihrem Mann Cub Turnbow fremdzugehen, kehrt Dellarobia Turnbow ihrem Farmhaus, ihrem Mann und ihren zwei Kindern Preston und Cordelia den Rücken zu und macht sich auf den Weg. Eigentlich nicht wirklich unglücklich, jedoch auch nicht gerade glücklich, flieht sie vor ihrer eigenen Person und Realität. Verabredet ist sie mit ihrem Liebhaber auf der Spitze des Berges hinter ihrer Farm (nicht sehr unauffällig!), wo sie jedoch nicht von ihrem Liebhaber, sondern von Millionen von Monarchfaltern erwartet wird. Fasziniert von diesem Anblick, überzeugt von einem göttlichen Einwirken und nicht wissend, dass sich dort Schmetterlinge versammelt haben, gibt sie ihrem alten Leben eine ganz neue Chance. Es dauert nicht lange, da spricht sich die Nachricht der Naturattraktion in der kleinen Gemeinde um und nicht nur die Schmetterlinge, sondern auch Dellarobia Turnbow werden als populäre und von Gott gesandte Figuren angesehen. Erst als der Wissenschaftler Ovid Byron in der kleinen Stadt einkehrt, beginnt Dellarobia das Naturschauspiel und ihr eigenes Leben richtig zu begreifen und über sich selbst hinaus zu wachsen. Spoiler möglich! Tiefgründig. Langatmig. Interessant. Wenig Spannung. Sympathische Charaktere. Nichts weltbewegendes. Wichtige Thematik. Gewöhnungsbedürftiger Schreibstil. Das wäre die Kurzfassung meines Urteils zu diesem Roman. Damit will ich euch aber nicht abspeisen, also Vorhang auf (oder so ähnlich…). Mit ihrem neuesten Roman „Das Flugverhalten der Schmetterlinge“ polarisiert Barbara Kingsolver. Das Lager der Buchverrückten hat sich in zwei Fronten aufgeteilt, wie es an den zahlreichen Rezensionen auf lovelybooks, Amazon und vielen weiteren zu sehen ist. Entweder vertritt man die Meinung das Buch sei sehr ernst, tiefgründig und enthalte eine wichtige Botschaft an die Menschen, die Natur zu schützen und den Klimawandel zu verlangsamen – sofern dies möglich ist. Auf der andere Seite ist das Buch sehr langatmig, man findet keinen richtigen Zugang zum Werk und auch die Geschichte gestaltet sich nicht wirklich spannend. Nun sitze ich hier und soll auch eine Entscheidung fällen. In welches Lager gehöre ich? Ich bin zwischen den Stühlen gefangen, dabei beide Argumente verstehend. In allererster Linie habe ich das Buch ausgewählt, da mich das Cover gestalterisch überzeugt hat. Die leuchtenden Farben und der starke Kontrast zu dem weißen Hintergrund rundete die Aufmachung des Werkes wundervoll ab. Das einfache und elegante Cover konnte mich recht schnell überzeugen – erst danach schaute ich mir den Klappentext und die Geschichte näher an. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich vom ersten Eindruck her recht hohe Erwartungen an das Werk hatte, die sich leider nicht in allen Punkten erfüllt haben. Der Schreibstil der Autorin Barbara Kingsolver ist sehr komplex und ausführlich, was sehr ungewohnt und gewöhnungsbedürftig war. Zwar waren die netten Ausführungen über die Landschaften oder bestimmte Ereignisse zwischenzeitlich sehr angenehm zu lesen, doch zog sich der Roman sehr schnell in die Länge und sorgte an manchen Stellen für eine langatmige und wenig spannende Stimmung. Auch gab es seitenlange Passagen in dem kein Dialog stattfand, wenig passierte und die dann dem Spannungsverlauf des Werkes nicht zu Gute kamen. Der biologische Hintergrund und die Genauigkeit waren sehr interessant zu lesen und ich denke, auch ohne Vorwissen leicht verständlich. Das Thema hat mich sogar so sehr interessiert, dass ich im Netz weiter Informationen zum Monarchfalter recherchiert habe! Der Charakter des Wissenschaftlers Ovid Byron hat hier natürlich viel zu beigetragen. Ich muss allerdings zustimmen, wenn gesagt wird, dass man in das Buch nicht wirklich hinein kam und keinen Zugang finden konnte. Die Geschichte war etwas realitätsfern und auch die Handlungen und Gedanken der Dellarobia Turnbow waren nicht immer nachvollziehbar. Beispielsweise, dass sie sich unwohl und unglücklich fühlt in ihrer Beziehung, ständig behauptet, Cub hätte eine bessere Frau verdient und dass sie nur aufgrund ihrer Schwangerschaft geheiratet hätten, sich jedoch dann wiedrum fügt und erst am Ende des Romans die Initiative ergreift ihr Leben zu ändern. Für mich widersprüchlich. Dennoch fand ich die meisten Figuren auf ihre Art und Weise spannend und vielseitig, auch wenn ich deren Motive nicht immer verstehen konnte. Besonders den kleinen Preston, der mit seiner neugieren und offenen Art alle magisch in seinen Bann gezogen hat, habe ich super schnell ins Herz geschlossen. Neben der gefährdeten Existenz der Schmetterlinge spielte auch die Entwicklung der Dellarobia Turnbow eine Hauptrolle in diesem Stück. Zu Beginn recht oberflächlich, eintönig und ich-bezogen verwandelt sie sich in einen wunderschönen Monarchfalter. Ihr altes Leben, ihre alte Haut und ihre dramatische und traurige Vergangenheit ließ sie Gott sei Dank hinter sich und wurde endlich die selbstständige, selbstbewusste und glücklichere Dellarobia, die man sich von Anfang an gewünscht hätte. Ich bin immer noch gespaltener Meinung was dieses Buch angeht und richtig entscheiden mag ich mich auch nicht. Vielleicht habe ich „Das Flugverhalten der Schmetterlinge“ einfach noch nicht richtig begriffen und möchte daher auch noch keine Entscheidung fällen. Vielleicht nehme ich das Buch in ein paar Jahren wieder in die Hand und lese es aus einem gänzlich anderem Blickwinkel. Vorerst mag ich zu dem Schluss kommen: Wer auf der Suche nach einer leichten Lektüre ist, ist mit diesem Werk falsch beraten. Wer es sich jedoch mit einem vielseitigen, polarisierendem und zum Nachdenken anregendem Roman in der Badewanne gemütlich machen will, hat hier sicherlich sein Glück gefunden.

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  • Nicht mein Ding

    Das Flugverhalten der Schmetterlinge

    Eva-Maria_Obermann

    30. June 2015 um 11:12

    Dellarobia ist verheiratet, hat zwei Kinder, und ist auf dem Weg Mann, Farm und Kindern den Rücken zu kehren, als sie in den Bäumen Massen an Schmetterlingen entdeckt, die sie zuerst für ein kaltes Feuer hält. Sie glaubt an ein Wunder, kehrt um und macht ihre Familie auf das Spektakel aufmerksam, denn die Bäume, in denen die Monarchfalter hängen, sollen gefällt werden. Schaulustige kommen und eines Tages steht der Biologe Ovid Byron vor der Tür, der die Tiere untersuchen will. Dellarobia lässt sich auf etwas Neues ein, auf ein Leben neben Kindern und Farm, auf etwas Eigenes und auf die Rettung der Schmetterlinge. Ich hatte ehrlich meine Probleme mit dem Buch und hätte es fast abgebrochen. Dabei kann ich gar nicht richtig in Worte fassen, warum. Dellarobia ist gefangen in ihrem Leben, in den ständig gleichen Abläufen und will raus. Sie will fort. Aber sie stagniert angesichts der Schmetterlinge, die sie zuerst für ein göttliches Zeichen hält. Dabei ist sie noch nicht einmal wirklich unglücklich. Sie ist einfach nur nicht glücklich. Ihre Arbeit mit den Schmetterlingen emanzipieren sie äußerlich, wohingegen innerlich eigentlich nicht viel Wandel da ist. Entwicklung – ja, das schon. Vielleicht war es der Stil, der gemächlich ist, ruhig, ausholend, der mir nicht gelegen hat. Der mich nicht fesseln konnte. Belanglosigkeiten, die so ausführlich behandelt werden, nicht schlecht geschrieben, aber eigentlich nur Hintergrundrauschen. Etwas seicht, versteckt der Anflug von Tiefe, einfach gehalten, christlich geprägt, nicht unglücklich, aber auch nicht glücklich. Gut fand ich den biologischen Hintergrund, der toll recherchiert war, aber auch nicht zu ausführlich, das kindliche Interesse, das nicht nur Dellaroias Sohn, sondern auch sie selbst dem gegenüber zeigt. Probleme werden angesprochen, etwa die mangelnde Bildung, der latente Rassismus, die Ignoranz gegenüber der Umwelt und Klima-Erwärmung. Dinge, über die ich mich zu sehr aufrege, um so nebenbei in ein einem Buch anklingen zu lassen. Ich möchte laut betonen, dass das Buch nicht schlecht ist. Die Handlung ist durchdacht, das Ende für mich das einzig denkbare. Kein glückliches, aber auch kein unglückliches. Ich fand einfach den Einstieg nicht und kämpfte mit den Seiten. Wer mehr Handlung mag und nicht primär oberflächlich dahingeschaukelt werden will, der sollte die Finger davon lassen. Menschen, die nach harter Arbeit eben etwas leichte Lektüre wollen, die nebenbei den Anreiz von Tiefgang hat, die können ihr Glück versuchen.

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  • Ein wichtiges und schönes Buch für unsere Zeit

    Das Flugverhalten der Schmetterlinge

    Carlota

    26. April 2015 um 14:16

    Barbara Kingsolver behandelt in ihrer gewohnt wunderbaren Art zu schreiben genau die Themen, die uns auf den Nägeln brennen: nicht nur Erderwärmung und Umweltzerstörung, sondern auch die sozialen Unterschiede in den USA, die in erschreckender Weise auch zur Bildungsferne und Engstirnigkeit führen, und die Macht der Medien. Es gibt tolle Szenen, wie z.B. das "Interview" zwischen Ovid, dem Biologen und Tina, der Sensationsreporterin, aber auch gewisse Längen, z.B. wenn ausführlich beschrieben wird, wie die Schafe geimpft werden. Ein sehr vielschichtiges Buch, das einem noch lange zu Denken gibt. Die Hauptpersonen sind die Monarchenfalter, deren Schicksal und bittersüße Schönheit das ganze Buch prägen. Daher trotz der "Längen" fünf Sterne!

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  • Manchmal verleiht das Leben einem Flügel

    Das Flugverhalten der Schmetterlinge

    MelE

    13. March 2015 um 06:34

    Angesprochen durch das wirklich wundervolle Cover des Buches, riskierte ich einen weiteren Blick auf das Buch und was ich über das Buch las, gefiel mir. Lebensgeschichten, die Menschen verändern, faszinieren mich sehr. Dellarobia kann nicht von Anfang an glänzen, da sie mir sehr oberflächlich erschien. Mann und Kind verlassen, um ein erfülltes Leben an der Seite eines anderen Mannes zu erleben? Sie selbst reflektiert sich während ihrem Gang in ein besseres Leben und kommt zuerst charakterlich nicht sehr gut weg. Erst nach und nach offenbart sich ihre Unzufriedenheit und mein erster Eindruck verflüchtigt sich fast komplett. Eine junge unglückliche Frau, die sich ihrem Schicksal ergeben hat, befindet sich nun auf dem Scheideweg. Will sie weiterhin unter der Fuchtel der Schwiegermutter stehen oder wird sie sich irgendwann behaupten können? Wird Cub aufwachen und erwachsen werden oder wird er immer noch gehorsam sein und tun, was seine Eltern sagen? Warum hat er Dellarobia geheiratet? Leidenschaft ist in dieser Ehe nicht spürbar und ein Grund dafür, warum Dellarobia auszubrechen versucht. Der Versuch scheitert lediglich daran, dass sie sich einem Wunder gegenüber befindet, welches sie als Zeichen Gottes sieht, um umzukehren. Das es sich um Monarchfalter handelt, wird ihr erst später bewusst, denn sie ist nicht nah genug gewesen, um zu erkennen, was diese orangfarbene Pracht auslöst, die sie überstürmt. Ein Zeichen Gottes, wie Moses und der brennende Busch? Dellarobia findet sich nach Schafschur und anderen alltäglichen Dingen plötzlich als Heldin wieder. Es befriedigt ihren Wissensdurst und ihrer Sehnsucht nach Liebe aber nicht, daher macht sich immer mehr Unzufriedenheit breit. Kann Dellarobia das Ruder rumreißen und doch ein erfülltes Leben an Cubs Seite verbringen oder ist ihre Ehe, ihr Leben zum Scheitern verurteilt?In "Das Flugverhalten der Schmetterlinge" treffen wir auf eine junge Frau, die sich mit dem was ihr gegeben ist, nicht zufrieden sein kann, weil sie höhere Erwartung an das Leben hat. Da wir sie im Laufe des Romans mehr und mehr kennenlernen, bekommt auch das Unglück ein Gesicht. Sie hat einen wunderbaren Mann, mit dem sie zwei gemeinsame Kinder hat, dennoch befinden sich diese beiden auf einem Scheideweg. Charakterlich erwartet Dellarobia einfach mehr vom Leben und stirbt daher innerlich. Die Monarchfalter sind letztendlich nur das Tüpfelchen auf dem I, um sich freizustrampeln und sich klarzumachen, was das Leben lebenswert macht. Insgesamt hat mir das Buch sehr zusagen können, obwohl ich einige Zeit brauchte, um mit Dellarobia warm werden musste. Die Sympathie zueinander musste sich erst entwickeln. Dellarobia sehnt sich danach Flügel zu haben, frei zu sein und diese Flügel werden ihr 1000 fach geschenkt. Sie muss erst erkennen, was sie mit diesem Geschenk anfangen möchte und in diese Erkenntnis durften wir sie begleiten. Da ich nicht gleich sofort mit dem Schriftbild zurechtkam und das Buch mitunter auch recht zäh empfand, spreche ich zwar eine Leseempfehlung aus, vergebe aber nur 3,5 Sterne! an "Das Flugverhalten der Schmetterlinge" 

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  • Hoffnung und Glück in einer bedrohten Umwelt

    Das Flugverhalten der Schmetterlinge

    Franzis2110

    12. March 2015 um 10:32

    Dellarobia Turnbow, Mutter zweier Kinder, tritt an einem Novembermorgen die Flucht an. Sie ist wild entschlossen, endlich ein neues Leben zu beginnen und kehrt ihrer Familie und dem Farmhaus den Rücken um sich in ein Abenteuer zu stürzen. Doch unterwegs wird sie von einem kalten Feuer überrascht. Millionen von orangefarbenen Monarchfaltern haben sich auf den Bäumen zum Überwintern niedergelassen. Darin sieht sie ein Zeichen und kehrt zurück nach Hause und schon bald werden Dellarobia und die Schmetterlinge zu einer nationalen Attraktion. Erst von dem Biologen Ovid Byron, der noch dazu sehr attraktiv ist, erfährt sie, was sich hinter diesem wundervollen Anblick verbirgt… Meinung Schreibstil Barbara Kingsolver erzählt die Geschichte von Dellarobia und den Schmetterlingen in der dritten Person. Sie hat einen wirklich einnehmenden, sehr detailreichen und anschaulichen Schreibstil, der dennoch nicht zu abgedroschen oder überladen ist und konnte mich von der ersten Seite an  packen. Charaktere und Geschichte „Realistisch betrachtet war ihre Familie schrottreif. Wie ein Auto, das sich um einen Telefonmast gewickelt hat, ein Totalschaden, nicht mehr zu retten.“ (S. 8) Ich mochte unsere Hauptprotagonistin, Dellarobia, sehr. Sie wuchs mir im Laufe der Geschichte mehr und mehr ans Herz. Sie ist liebenswert und ehrlich und will ihr eigenes Glück finden und aus dem Alltagstrott entfliehen. Sie hat Cub, ihren Mann, einfach viel zu früh geheiratet und fühlt sich jetzt, als hätte sie ihr Leben verpasst. Sie ist sehr klug und talentiert, doch lebt nur als Mutter und Hausfrau auf einer Farm und versteht sich mit ihrer Schwiegermutter, die alle wie Kinder behandelt und sie wie jemanden, der nicht dazugehört, überhaupt nicht. Trotzdem kümmert sie sich liebevoll um ihre zwei kleinen Kinder und würde alles für sie geben. Eines Tages will sie endgültig aus diesem Alltag entfliehen, auf eine Art, die ich nicht gut finde, die sie aber auch selber eigentlich gar nicht will. Auf dem Weg sieht sie die Schmetterlinge, die sie zunächst als ein Zeichen deutet und kehrt deshalb nach Hause zurück. Zunächst glauben alle an ein Wunder, doch Dellarobia wird sehr bald durch den Biologen Ovid aufgeklärt, was diese Naturphänomen wirklich bedeutet. Zunehmend wächst ihr Interesse an dem merkwürdigen Verhalten der Monarchfalter und sie entdeckt ihren Drang nach Wissen und zum Forschen und ein Stück weit sich selbst und beginnt zu begreifen, was sie mit ihrer Zukunft anfangen möchte. Dank der Monarchfalter entwickelt sich nicht nur Dellarobia weiter, sondern ihre ganze Familie. „In ihr hatte sich etwas aufgetan, und sie hatte das Gefühl, wie jener Jeep auf dem Eis der Katastrophe nicht entgehen zu können und hineinzustürzen.“ (S. 31) Das Buch ist eine wundervolle Geschichte, in der Hoffnung und Glück in einer gefährdeten Welt immens wichtig sind. Sie bettet das kritische und wichtige Thema des Umweltschutzes und der globalen Klimaerwärmung in eine Geschichte einer Frau ein, die auf der Suche nach sich selbst ist. Sie beschäftigt sich neben der Geschichte und dem Problem, das hinter den wundervollen Anblick der Schmetterlinge steckt, auch mit den Schwierigkeiten des Alltags, eines festgefahrenen Lebens und der Sehnsucht nach Leben und dem Erfüllen der eigenen Wünsche und Träume. Darüber hinaus behandelt das Buch die Frage, warum die Monarchfalter überhaupt nach Tennessee gekommen sind. Bei der Dellarobia den Wisschenschaflter Ovid tatkräftig unterstützt. Barbare Kingsolver schaffte es, das Thema der Klimaveränderung, des Umweltschutzes und Naturkatastrophen geschickt in diese Suche nach dem Selbst einzufädeln. Das brachte mich als Leser viel zum Nachdenken, wirkt aber nicht zu erdrücken. Fazit Der Schreibstil von Kingsolver ist ausdrucksstark und einnehmend. Ein Buch, dass das Thema Klimaerwärmung und die große Suche nach sich Selbst und dem Wunsch nach Selbstverwirklichung und der Erfüllung der eigenen Träume geschickt kombiniert. Ein Buch, dass mich berührte, unterhielt und zum Nachdenken brachte. Zwischenzeitlich hatte es aber etwas lange Stellen und es fühlte sich an, als würde die Handlung feststecken. Insgesamt konnte mich das Buch aber von sich überzeugen und bekommt vier Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Monarchfalter sterben, Dellarobia lebt auf

    Das Flugverhalten der Schmetterlinge

    Gruenente

    17. February 2015 um 12:05

    Dellarobia Trinbow hat ihr Leben satt. Nie genug Geld um alle notwendigen Rechnungen zu bezahlen, der eintönige Alltag, ihr Mann Cub der seinen Hintern nicht hochkriegt, die übermächtige Schwiegermutter. Nur ihre beiden Kinder liebt sie über alles, fragt sich aber welche Zukunft sie ihnen bieten kann. Sie will ausbrechen und sich mit einem Mann im Wald treffen. Da sieht sie etwas was ihr eben verändert. Eine riesige Kolonie von Monarchfaltern hat sich im Wald oberhalb ihres Hauses niedergelassen. Der andere Typ ist vergessen. Jetzt geht es um das Überleben der Schmetterlinge, denn der Wald soll abgeholzt werden. Der Fall zieht viel Medieninteresse auf sich, das Leben der Familie Turnbow ändert sich total. Ökologen, darunter der attraktive Ovid Byron. Zwei Welten prallen aufeinander, die gebildeten Wissenschaftler und die Underdogs, die ums Überleben kämpfen. Dellarobia lernt sie zu behaupten und krempelt ihr Leben um. In recht einfachen Worten wird verdeutlicht, wie die Ökologie der Erde zusammenhängt, der Unterschied zwischen Naturschutz und Forschung wird verdeutlicht. und die Ohnmacht der Menschen die Folgen derFehler der letzten 100 Jahre irgendwie abzusehen. Und zwischen allen eine junge Frau, die erwachsen wird, sich durchzusetzen lernt und auf sich selbst vertraut.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Ein Buch über die Hoffnung...und natürlich die Liebe - verbunden mit dem Ansatz, sich mal wieder int

    Das Flugverhalten der Schmetterlinge

    olivia

    01. December 2014 um 20:21

    Als allererstes stachen mir bei diesem wunderschönen, farbenfrohen Buchcover die leuchtenden Schmetterlinge ins Auge, die mir sehr gefielen. Also schlug ich es auf und wollte umgehend mit dieser Geschichte starten....was sich dann allerdings für mich als sehr schwierig gestaltete, da ich das Schriftbild hier als extrem klein und sehr schlecht lesbar - trotz Brille ! - empfand. Ich muss gestehen, dass ich sogar eine Zeitlang darüber nachdachte, das Buch völlig beiseite zu legen, da es mir doch sehr mühsam zu lesen erschien. Das habe ich dann zwar nicht getan. Irgendwann kam ich dann doch soweit mit dem Schriftbild klar, wobei es mich doch bis zum Ende sehr störte! Doch das nur am Rande... "In der stillen Abendstunde konnte sie wiederholt das dumpfe Geräusch von aufeinanderprallenden Hörnern und Schädeln hören. Sie mussten einen guten Grund dafür haben. Anders als Menschen hatten Tiere für ihr Verhalten immer ein Motiv." Die Hauptperson, Dellarobia, wächst einem mit zunehmendem Kennenlernen immer mehr ans Herz - sie ist wirklich ein äußerst herzerfrischender und ehrlicher Charakter, der sich auf der Suche nach dem eigenen Glück auf die Flucht vor dem Alltag begibt. Und die dann vom Auftauchen der Schmetterlinge, die ihr wie ein Zeichen erscheinen, gestoppt wird. Durchaus verständlich, dass Dellarobia zunächst an ein Wunder glaubt und erst im Laufe der Geschichte vom Biologen über die wirkliche Bedeutung dieses Naturphänomens aufgeklärt wird. Und nun wächst auch ihr Interesse an dieser Naturerscheinung, so dass sie umgehend alles über diese Tiere und ihr Verhalten erforschen möchte. Eine kleine Forscherin ist geboren, die nun versucht, ihr persönliches Leben umzukrempeln. Natürlich taucht auch bei diesem Buch der "erhobene Zeigefinger" im Hinblick auf Naturschutz auf - aber das kann eigentlich nie schaden. Denn unser Bewusstsein für die Erde und das fragile Gleichgewicht unseres Ökosystems sollte möglichst jedem am Herzen liegen und erfordert doch jeglichen Schutz, den wir bieten können. Gespickt mit einigen humorvollen Szenen, habe ich dieses Buch - auch trotz der etwas unangenehmen Schrift - letztendlich schnell zu Ende gelesen. Und mache mir seit Beendigung vermehrt so meine eigenen Gedanken zum Schutze unseres Planeten.... Aber das schadet bekanntlich überhaupt nicht. Und weil mich die Schmetterlinge so sehr fasziniert haben, musste ich mich schon beim Lesen des Buches davon überzeugen, ob und wo denn diese Monarchfalter wirklich existieren...denn sie sehen einfach wunderschön aus - auch wenn sie hier auf dem Cover des Buches (wie) tot auf dem Schnee zu liegen scheinen....

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  • Präzise getroffene Charaktere

    Das Flugverhalten der Schmetterlinge

    michael_lehmann-pape

    14. November 2014 um 12:20

    Präzise getroffene Charaktere Nicht nur das andersartige Flugverhalten tausender von Schmetterlingen fasst Barbara Kingsolver in ihrem neuen Roman bestens in bildkräftige Beschreibungen und Worte, auch und vor allem ihre differenziert und schattiert gezeichneten Persönlichkeiten wirken in hohem Maße real, lebendig und bieten dem Leser vielfache Flächen zur inneren Anhaftung. In einer Atmosphäre, in der das Leben in einer amerikanischen Kleinstadt den fassbaren Rahmen der Geschichte abgibt. „Herr im Himmel, das Mädchen hat Gottes Segen empfangen“ ist so einer dieser Sätze, in dem Mentalität, innere Haltung und die familiäre Beziehungsstruktur erkennbar mitschwingen. Aus dem Mutter der Schweigermutter Dellatrobias, die grundlegend auf das Machtgefälle achtet, die ihrer Schweigertochter ebenso grundlegend ihren „Platz“ zuweist, ist dieser Ausruf fast das höchstmögliche an Kompliment. In einer Situation, in der die Macht doch so klar erkennbar wurde. Wo deutlich wird, dass die Schwiegereltern aufgrund ihrer eigenen wirtschaftlichen Risiken ohne weiteres Dellarobia und ihrem Mann das Dach über dem Kopf wegnehmen könnten. Und, was noch schlimmer ist, Cub, ihr Mann, träge, eingefahren, langsam im Denken und Handeln, zuckt mal wieder gar nicht. Nimmt das alles hin. Ist ganz der Sohn, ganz zufrieden, ganz eingefahren in jene Lebensstrukturen, die er nie anders kannte. Auch dies legt Kingsolver präzise und treffend vor die Augen des Lesers. Diese Enge, das patriarchalische Denken (Cub wird noch als Erwachsener Mann mit seinem Spitznamen gerufen, sein Vater ist natürlich „Bear“ Turnbow). In all diesem regt sich schon lange Widerstand in Dallarobia. Eigentlich versteht sie gar nicht, was sie irgendwann dazu bewogen hat, diesen Mann zu heiraten. „Wo, wie er auf dem Rücken lag, erinnerte er an einen Berg, in der Mitte war er am höchsten und flachte an beiden Enden ab“. Ein treffendes Bild in ihren Augen, um ihren Mann auch innerlich zu beschreiben. Abflachend eben mit träger Mitte. Doch sie gedenkt, dagegen etwas zu tun. Ist auf dem Weg in die alte Jagdhütte zu diesem jungen „Telekom-Mann“. Und zu allem bereit. Die Kinder bei der Schweigermutter, fast wäre sie sogar gleich nackt zur Hütte gegangen. Und trifft auf dem Weg auf ein Naturwunder. Tausende orangefarbener Schmetterlinge bevölkern wie über Nacht den Welt, umschwirren sie, lassen alle Pläne, den Wald aus Geldnot einfach komplett abzuholzen, stoppen. Das ist ihr ganz persönliches Wunder, so sieht Dellarobia das. „Es war ein Feuermeer, etwas viel Gewaltigeres und Wundervolleres, als jedes der beiden Elemente für sich genommen. Es war das Unmögliche“. Und mit feinen Mitteln führt Kingsolver den Leser nun hinein in einen Entwicklungsroman der besonderen Art, dem „Erwachsen-Werden“ einer erwachsenen Frau mit interessanten, unverhofften Wendungen. „Dellarobia hatte diese Art von Geplapper jahrelang durchgehen lassen und (nie) Rückgrat gezeigt. Bis jetzt“. „Sie schluckte ihren Ärger nicht mehr länger herunter, sondern konterte“. Eine Entwicklung, die mit und um die Schmetterlinge herum immer mehr Formen annimmt, die Kingsolver sprachlich ausgereift in ihrem Roman von allen Seiten voranbringt, in dem in die starren Beziehungen Schritt für Schritt je eigenes Leben einzieht. Eine Entwicklung, die nicht bei der Erklärung des Phänomens durch einen attraktiven Biologen enden wird. Eine sprachlich ausgereifte, treffende, lebendige Entwicklungsgeschichte ganz besonderer Art, die eine sehr empfehlenswerte Lektüre darstellt und den Blick auf all das Festgefahrene des Lebens einerseits, die Sehnsucht nach Lebendigkeit andererseits lenkt und der Frage nachgeht, wie diese Sehnsucht sich erfüllen kann.  

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