Barbara Kingsolver Die Pfauenschwestern

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Inhaltsangabe zu „Die Pfauenschwestern“ von Barbara Kingsolver

Nach Jahren kehrt die junge Medizinstudentin Codi in ihren Heimatort zurück. Das kleine Städtchen in der dramatischen Landschaft des amerikanischen Südwestens ist ein Schauplatz voller Mythen und Träume, und hier spürt Codi den Wurzeln ihrer Kindheit nach. Dabei erobert sie nicht nur das Herz ihres alten Vaters, sondern trifft auch ihre Jugendliebe wieder, den schönen Navajo Lloyd. (Quelle:'Flexibler Einband/12.02.2013')

„Die Pfauenschwestern“ ist ein gutes Buch mit viel Gefühl.

— NicoleP
NicoleP

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    Die Pfauenschwestern
    NicoleP

    NicoleP

    15. April 2016 um 20:32

    Jahre, nachdem Codi ihre Heimatstadt Grace in Arizona verlassen hat, kehrt sie zurück. Ihr Vater Doc Homer ist an Alzheimer erkrankt und braucht Hilfe. Das Verhältnis zu ihrem Vater ist nicht das Innigste, und Codi hat nicht gerade schöne Erinnerungen an ihre Zeit in Grace. Jetzt unterrichtet Codi an der High School. Sie wird von der Dorfgemeinschaft aufgenommen und ist auch gar nicht die Außenseiterin, für die sie sich und ihre Schwester Hallie gehalten hatte. Hallie hat es nach Nicaragua verschlagen. Sie steht mit Codi im Briefverkehr und erzählt in den Briefen aus dem Alltag dort.Codi verliebt sich wieder neu in ihre Jugendliebe den Navajo Loyd (ohne l). Er steht ihr zur Seite und sieht viele Dinge aus einem anderen Blickwinkel. So findet Codi langsam zu sich selbst, natürlich auch mit der Hilfe der anderen Frauen im Ort. Aber so idyllisch ist Grace dann doch nicht. Das Flusswasser ist durch Kupferabbau mit Giftstoffen belastet, und die geplante Stauung des Wassers und der Umleitung in einen anderen Canyon wäre das endgültige Aus für Grace mit all seinen Plantagen. Der „Häkel und Mäkel Club“ versucht, mit ganz einfachen Mitteln wieder sauberes Wasser zu bekommen. Codi unterstützt die Frauen, so gut sie kann.Die Geschichte wird meist aus der Sicht von Codi erzählt. Zwischendurch unterbrochen von einigen Seiten, in denen der Leser Doc Homer und seine wirren Gedanken begreifen kann. Der Roman startet rasant, denn der Leser erhält viele Informationen. Später wird die Geschichte mit viel Liebe zum Detail und vor allem zur Landschaft Arizonas und deren Einwohnern weitererzählt. Es ist Ende der 80er-Jahre, und durch den Briefverkehr der beiden Schwestern bekommt der Leser einen Einblick, was es heißt, mitten in einem Bürgerkriegsgebiet zu arbeiten. In Hallies Briefen wird geschildert, wie der Alltag der Menschen dort aussieht.„Die Pfauenschwestern“ ist ein gutes Buch mit viel Gefühl. Die Figuren und ihre Gefühle kommen deutlich und klar beim Leser an. Gegen Ende sollte der ein oder andere Leser Taschentücher bereit halten.

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  • Rezension zu "Die Pfauenschwestern" von Barbara Kingsolver

    Die Pfauenschwestern
    bücherelfe

    bücherelfe

    19. February 2010 um 14:26

    „Die Pfauenschwestern“ ist ein netter, vor sich hinplätschernder Roman. Die Geschichte berührt die verschiedensten Themen. Da ein Blick zurück in eine nicht sehr einfache Kindheit, dort ein Hauch Umweltpolitik, hier ein bisschen Entwicklungshilfe. Als Sahnehäubchen obendrauf gibt es eine Liebesgeschichte. Das Buch berührt alles ein bisschen aber nichts wirklich genügend. Kaum bin ich bei einem Thema angekommen, purzle ich schon ins nächste. Eben nett und vor sich hinplätschernd. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

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