Barbara Klein Nebelgrab

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Inhaltsangabe zu „Nebelgrab“ von Barbara Klein

Was geschieht, wenn ein Journalist seinen Interviewpartner tot vorfindet? Ruft er die Polizei oder nutzt er die Situation zu seinem eigenen Vorteil? Adrian Seemann stiehlt das Buchmanuskript eines Mordopfers. Schon bald stellt er fest, dass der brisante Inhalt des Buches vermutlich in direktem Bezug zu dessen gewaltsamen Ableben steht. Nach Material für seine Story suchend, begibt er sich an die Lösung des Falles. Statt der Polizei seine Erkenntnisse mitzuteilen, taucht Adrian immer tiefer in die Geschichte ein, die Geschehnisse um eine Gruppe Jugendlicher schildert, wie sie in den 1940er und 1950er Jahren im niederrheinischen Süchteln passiert sind. Die weiteren Morde um ihn herum bremsen nicht seinen Ehrgeiz, bis er schließlich selber …

Anfangs eher langweilig, entwickelt sich das Buch zu einer ganz spannenden Geschichte.

— KyraCade
KyraCade
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  • Ein Buch als Auslöser ?

    Nebelgrab
    abuelita

    abuelita

    28. April 2017 um 13:40

    Was geschieht, wenn ein Journalist seinen Interviewpartner nur noch tot vorfindet? Ruft er die Polizei oder versucht er, die Situation zum Eigennutz zu missbrauchen? Aus einem Reflex heraus stiehlt Adrian Seemann das Buchmanuskript, das der ermordete Professor Wiedener veröffentlichen wollte. Schon bald stellt er fest, dass der brisante Inhalt des Buches vermutlich in direktem Bezug zum plötzlichen Ableben des Mannes steht. Um Material für seine Story zu bekommen, begibt er sich an die Lösung des Falles.So richtig spannend fand ich dieses Buch nicht. Manches erscheint mir weit hergeholt und unwahrscheinlich.

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  • Eine Legende tritt in die Gegenwart

    Nebelgrab
    marion_gallus

    marion_gallus

    06. May 2014 um 21:35

    Adrian Seemann ist ein junger, strebsamer Reporter, der für die Lokalzeitschrift “NRW” – Niederrheinwoche, schreibt. Als seine Chefin ihn zu dem alternden Professor im Ruhestand namens Wiedener schickt, ist er nicht begeistert. Der Mann hat ein Buch geschrieben, dass er unbedingt verlegt haben und deshalb gerne durch die Zeitungen bewerben würde. Da jedoch von den großen Blättern keines reagiert, will die “NRW” die Story bringen. In seiner selbst verfassten Pressemitteilung tut der Autor sehr geheimnisvoll, schreibt von Dingen die “lange vermutet, nun endlich ausgesprochen werden”. Adrian vereinbart einen Termin mit Wiedener. Zum Interview kommt es jedoch nicht. Als der junge Reporter zu der Verabredung erscheint muss er zu seinem Schrecken feststellen, dass der Professor tot ist. Anstatt die Polizei zu rufen reagiert Adrian aus einem Impuls heraus: Er nimmt das Manuskript, welches der Professor veröffentlichen wollte an sich und verschwindet. Er beginnt zu lesen und ist umgehend gefesselt von der – anscheinend wahren – Geschichte aus der Vergangenheit. Adrian beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, denn er wittert nun doch eine reisserische Story. Und wie der Zufall es so will, scheint seine eigene Tante Martha zur Aufklärung beitragen zu können … *** Die Inhaltsangabe zu diesem Roman der in der edition oberkassel erschienen ist, hat mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin Barbara Klein liefert einen sehr gut lesbaren, spannenden Krimi. Die Sprache ist gut ausformuliert, die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Die Autorin hat eine regionale Legende der Stadt Süchteln (die Irmgardis Legende von Süchteln) mit einer erdachten Handlung aus der realen Gegenwart gekonnt verwoben. Klein springt in ihrer Romanhandlung (ähnlich wie mein Lebensgefährte Wolfgang Brunnerin seinem Roman “Die weiße Frau” – Eine Legende vom Schloß Ringenberg in Hamminkeln) immer wieder von der Vergangenheit in die Gegenwart zurück, was das Lesen sehr kurzweilig gestaltet. Ich finde, dass man aus der Handlung noch etwas mehr hätte herausholen können, die Handlung ein bisschen ausdehnen, so dass der Leser noch ein wenig mehr über die Hintergründe erfährt. Ich hätte mir noch einige Seiten mehr gewünscht :) Der Roman ist überarbeitet als ebook in der edition oberkassel erhältlich. Da ich jedoch Printausgaben bevorzuge, kann ich hierzu nicht viel äußern, denn ich habe eine alte Auflage des ehemaligen Verlages erhalten. Daher gehe ich auf das Erscheinungsbild des Taschenbuches nicht weiter ein. Die edition oberkassel wird den Roman jedoch auch alsbald als Printausgabe anbieten. Mein Fazit: Ich vergebe insgesamt 4 von 5 Sternen für diesen Krimi. Ein mit 257 Seiten recht kurzer aber knackiger und flotter Krimi, der sprachlich gut eine alte Legende mit einer erfundenen Geschichte der Gegenwart verknüpft. Für Liebhaber von Krimis mit historischem Touch – und nicht nur Freunde des Niederrheins – gebe ich hier gerne eine Leseempfehlung. © Buchwelten 2014

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