Barbara Krohn

 3.5 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Die Toten von Santa Lucia, Was im Dunkeln bleibt und weiteren Büchern.

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Die Toten von Santa Lucia

Die Toten von Santa Lucia

 (7)
Erschienen am 18.04.2006
Was im Dunkeln bleibt

Was im Dunkeln bleibt

 (6)
Erschienen am 10.09.2007
Weg vom Fenster

Weg vom Fenster

 (3)
Erschienen am 13.03.2008
Die achte Todsünde

Die achte Todsünde

 (1)
Erschienen am 12.09.2008
Vom Leben gewöhnlicher Männer und Frauen

Vom Leben gewöhnlicher Männer und Frauen

 (0)
Erschienen am 01.01.1995

Neue Rezensionen zu Barbara Krohn

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BookfantasyXYs avatar

Rezension zu "Was im Dunkeln bleibt" von Barbara Krohn

Tiefe Einblicke in die Historie Neapels
BookfantasyXYvor 3 Jahren

Commissario Gennaro Gentilini freut sich auf ein paar schöne Tage mit seiner Freundin Sonja, die in Deutschland als Journalistin arbeitet. Gerade kommt Sonja aus Hamburg in Neapel an, als Gentilini nach Pompeij gerufen wird, weil dort eine halbnackte afrikanische Frau liegt. Wie sich herausstellt, wurde sie ermordet als ein Opernkonzert der Sängerin Cecilia Bartoli dort aufgeführt wurde. Gentilini ist gezwungen, gemeinsam mit Sonja vom Flughafen sofort nach Pompeij zu fahren, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Gemeinsam mit Ispettore Cava und Commissario Stefano di Maio wird Gentilini mit dem Fall beauftragt ihn zu lösen. Parallel verschwinden Fresken in Lupanar, und zwar der Priapus mit dem Doppelphallus. Der Direktor von Pompeij wirkt aufgelöst, weil so etwas noch nie passiert ist, dass ein Fresko verschwindet, weil es technisch umsetzbar unmöglich ist. Sonja lernt währenddessen unterschiedliche Personen aus der Kunstszene und der Deutschen Botschaft kennen. Livia arbeitet mit Gentilini zusammen, denn aufgrund ihres Kunstakademie-Studiums erweist sie sich als eine tatkräftige Unterstützung des Falls. Zunächst gerät ein Wachmann ins Visier der neapolitanischen Polizei, bis dieser ermordet aufgefunden wird. Stehen der Tod der Afrikanerin und der Kunstraub in einem Zusammenhang?

Die deutsche Autorin Barbara Krohn schrieb einen kunst-historischen und kulturellen Kriminalroman, der tiefere Einblicke in die Kunst Neapels und der Polizeiarbeit gibt. Die Beziehung zwischen Gennaro Gentilini und Sonja sowie deren familiären Hintergründe tragen zwar zur Unterhaltung der Geschichte bei, aber zwischendurch tauchen Nebenschauplätze auf, die mir zu langatmig erscheinen und vom eigentlichen Kriminalfall und dessen Aufklärung aus den Augen gelassen werden. Des Weiteren wurden Gennaro Gentilini sowie Sonja mit ihren erkennbaren deutschen Merkmalen als sympathische Figuren konstruiert, die man gerne in anderen Kriminalgeschichten wiederlesen würde. Die Sprache – trotz italienischer Minidialoge –  sowie der Verlauf der Geschichte sind nachvollziehbar. Die historischen und kulturellen Hintergründe bereichern das eigene Hintergrundwissen über Neapel. In der gesamten Geschichte lässt die Autorin mafiaähnliche Handlungen erkennen, aber sie agieren eher im Hintergrund.

Bei diesem Kriminalroman fielen mir die oben genannten Nebenschauplätze auf, die für meinen Geschmack zum Teil zu ausführlich erzählt wurden. Die Idee mit der Kunstszene und die europäischen Beziehungen auf nationaler wie privater binationaler Ebene gefielen mir sehr gut. Gerne würde ich einen weiteren Kriminalroman von der Autorin lesen wollen, weil sie die Orte der Handlungen schön beschreibt. Da bekommt man Lust auf Sommer und Urlaub, wenn man das Buch im Herbst/ Winter liest.

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walli007s avatar

Rezension zu "Der Tote unter der Piazza - Ein Neapel-Krimi" von Barbara Krohn

Vespa Italiana
walli007vor 5 Jahren

Die Journalistin Marlen will das Gute mit dem Nützlichen verbinden und macht sich auf den Weg nach Neapel, um ihre Freundin Livia zu besuchen. Leider verpassen sich die Beiden am Bahnhof und so macht Marlen die Bekanntschaft mit dem Taxifahrer Salvatore, der sie zu Livias Domizil geleitet. Dort taucht auch Livia wieder auf. Livia ist Kunstmalerin, doch wie bei zumindest zu Beginn brotlosen Künsten üblich, muss Livia arbeiten. Sie hat eine Stelle in einer Behörde, die die Kunstschätze der Kirchen Neapels katalogisieren soll. Was nicht einfach ist, da die Kunstschätze in Neapel die Tendenz haben, zu verschwinden. Und so wird aus Marlens Urlaub schnell ein Kriminalfall, denn als sie den geheimnisvollen Salvatore wiedertrifft, finden sie in den unterirdischen Gängen, die auch Neapel en Masse besitzt, einen Toten.


Sympathische Heldinnen sind Marlen und Livia, gestandene Frauen zum einen, zum anderen aber auch mit ihren persönlichen Dingen beschäftigt. Doch neugierig und hartnäckig verfolgen sie die Ereignisse und decken Geheimnisse auf, von denen sie nicht zu träumen gewagt hatten. Dabei führen sie den Leser durch die schöne Stadt Neapel und wecken den Wunsche diese einmal zu besuchen. Die Gassen, Häuser, Museen und Kirchen erstehen vor den Augen des Lesers und mit ruhigen Schritten folgt er Marlen und Livia auf ihren Wegen. 


Mit vielen beschreibenden Elementen nimmt der Krimi einen ruhigen Fortgang, um zwischendurch plötzlich so schnell vorangetrieben zu werden, dass fast die Möglichkeit besteht, etwas zu versäumen. Eine unterhaltsame Lektüre, von der man manchmal meinen könnte, es handele sich eher um eine Reisebeschreibung als um einen Krimi.

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stephanie_bauerfeinds avatar

Rezension zu "Was im Dunkeln bleibt (Neapel-Krimi)" von Barbara Krohn

Rezension zu "Was im Dunkeln bleibt (Neapel-Krimi)" von Barbara Krohn
stephanie_bauerfeindvor 7 Jahren

Der zweite Neapel-Krimi von Barbara Krohn.

Die Journalistin Sonja Zorn ist zurück in Neapel bei Ihrer neuen Liebe Commissario Gentilini.
Wie zu erwarten wird sie wieder in seinen neuen Fall verwickelt.

In Pompeji wird die Leiche einer farbigen Frau gefunden. Während Gennaro ermittelt, ist auch Sonja nicht untätig. Hartnäckig versucht sie, im Hintergrund, Menschen zu finden, welche die Ermordete kannten und herauszufinden wer sie war. Derweil geschieht ein zweiter Mord, ein Wachmann der in Pompeji Dienst tat wird tot aufgefunden, zudem ist ein Fresko aus dem Lupanar (einem Bordell) in Pompeji verschwunden. Da Gennaro viel mehr arbeitet, als ursprünglich geplant, knüpft Sonja Kontakte innerhalb einer Gemeinschaft deutscher Frauen. Ihr Ziel, der Afrikanerin ein Leben, eine Identität zu geben, verliert sie dabei aber nie aus den Augen.
Tatsächlich finden Gennaro, seine Kollegen und nicht zuletzt auch Sonja heraus, wer sie war.

Der zweite Neapel-Krimi hat mir nicht ganz so gut gefallen wie der erste. Stellenweise war er nicht so ganz schlüssig. Allerdings hielten sich die konstruierten Zusammenhänge sehr in Grenzen, daher werde ich mir den dritten Fall auch noch auf meinen Kindle landen.

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