Barbara Krohn Die achte Todsünde

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Inhaltsangabe zu „Die achte Todsünde“ von Barbara Krohn

Sonja Zorn hat ihre Stelle in Hamburg gekündigt und ist zu Commissario Gennaro Gentilini nach Neapel gezogen, um mit ihm gemeinsam Weinachten zu feiern. Doch auch zu dieser besinnlichen Zeit macht das Verbrechen keine Pause. Commissario Gentilini ermittelt in zwei Mordfällen: ein Videothekenbesitzer und der Hausmeister einer Grundschule wurden erschossen. Beide hatten wegen Kindsmissbrauchs bereits monatelang im Gefängnis gesessen. Am Fest der Liebe stehen Sonja, Gentilini und die Kollegen aus dem Kommissariat für Sexualdelikte vor verzwickten Fragen nach Gerechtigkeit, Strafe, Selbstjustiz, – und Blutrache hat in Neapel Tradition …

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  • Rezension zu "Die achte Todsünde" von Barbara Krohn

    Die achte Todsünde

    BTOYA

    13. February 2009 um 23:49

    Spannend, unterhaltsam, interessant und auch nicht ohne Humor - wieder ein rundum gelungenes Lesevergnügen. Der 3. Fall beschäftigt sich wieder mit einem zeitgemässen Thema und auch diesmal gelingt es der Autorin interessante eigene Pfade dazu zu gehen. Der Leser erlebt mit Sonja erschreckende Auswüchse 'neapolitanischer Art' mit dem Problem umzugehen und die Schwierigkeiten Commissario Gentilinis und seiner Kollegen hier sinnvoll zu ermitteln. "... er hielt ihr Punkt für Punkt vor Augen, wie das in Neapel lief; das Gesundheitswesen, die Schulpolitik, die Versorgung der Alten, Kranken, Schwachen, Armen, der Ausländer: nämlich auf einem Niveau noch weit unter null. Da herrschten Minusgrade. Sicher, die Familie galt nach wie vor als Mikrokosmos des Sozialstaats - die heilige Familie... Doch außerhalb der Familie hatten Kranke, Behinderte, Arbeitslose, Alte keine Lobby. Nicht einmal die Kinder, allen in der ganzen Welt kursierenden Märchen von den kinderlieben Italienern zum Trotz. Das war einmal. Das war das Märchen, in dessen Lichtgestalt man sich gern sonnte. Und wo, bitte schön, blieben in diesem Märchen die zehnjährigen Drogenkuriere, die Zwölfjährigen, die schon seit Jahren keine Schule mehr von innen gesehen hatten und von Raubüberfällen lebten, die blutjungen Mädchen draußen an der Peripherie, die von den eigenen, drogenabhängigen, nicht selten HIV-infizierten Müttern auf den Strich geschickt wurden? Die heilige Familie, dachte Gentilini weiter, das waren auch die Camorra-Familien, die mächtigen Clans in den einzelnen Stadtvierteln, und die unzähligen anderen, wie Trauben um diesen Kern herum organisierten Familien, die von der Camorra und durch die Camorra lebten und im Notfall von der Camorra unterstützt wurden - Sozialhilfe durch das organisierte Verbrechen statt durch den Staat. Das war seit Jahrhunderten so, von Anbeginn an hatten die Ehefrauen der im Gefängnis einsitzenden Kleincamorristen materielle und finanzielle Unterstützung erhalten, und noch heute bestand ein Teil der Politik und der Moral der Clans darin, Arbeitslose, Kranke oder sonstwie Bedürftige durch kleine Jobs, kleine Geschenke, kleine Darlehen zu unterstützen und auf diese Weise in ihr System einzubinden. Sie abhängig zu machen, sie anzufixen, wie Stefano es nannte. Aber er musste zugeben, das System funktionierte. Auch wenn das ein grauenhafter Gedanke war und fast einer Kapitulation gleichkam: Die Camorra funktionierte in vieler Hinsicht besser und verlässlicher als der italienische Staat..." Zum Buch: Der dritte Fall für Commissario Gentilini und Sonja Zorn. Neapel-Krimi. Weihnachten steht vor der Tür. Sonja Zorn hat ihre Stelle in der Redaktion in Hamburg gekündigt und ist probeweise zu Commissario Gennaro Gentilini nach Neapel gezogen - beide haben die Nase voll vom aufreibenden Wechsel zwischen Nähe und Distanz in einer Fernbeziehung. Aber auch das Zusammenleben ist nicht immer ein Zuckerschlecken, nicht einmal in der vermeintlich friedfertigsten Zeit des Jahres. Und auch das Verbrechen macht keine Pause. Commissario Gentilini ermittelt in zwei Mordfällen: ein Videothekenbesitzer und der Hausmeister einer Grundschule wurden erschossen. Beide hatten wegen Kindesmissbrauch monatelang im Gefängnis gesessen und waren erst seit kurzem wieder auf freiem Fuß. Am Fest der Liebe stehen Sonja, Gentilini und Kollegen aus dem Kommissariat für Sexualdelikte vor verzwickten Fragen nach Gerechtigkeit, Strafe, Selbstjustiz, Rache - und Blutrache hat in Neapel Tradition... Zur Autorin: Barbara Krohn wurde 1957 in Hamburg geboren. Auf ihr Germanistik- und Italienisch-Studium folgte ein vierjähriger Auslandsaufenthalt als Lektorin an der Universität Neapel. Seit 1992 lebt Barbara Krohn mit ihrem Mann und zwei Kindern in Regensburg. Ihre ersten beiden Spannungsromane "Der Tote unter der Piazza" (1998) und "Weg vom Fenster" (1999) wurden für den "Friedrich-Glausner-Preis" nominiert. Ihr dritter, 2002 erschienener Kriminalroman "Rosas Rückkehr" wurde unter dem Titel "Der Tote am Strand" fürs ZDF verfilmt. Der Reigenerzählung "Die Liebe der anderen" (2003) folgte im Frühjahr 2004 ein Lyrikband mit dem Titel "Orte der Liebe". Die Autorin unterrichtet Kreatives Schreiben und hat zahlreiche Romane aus dem Italienischen übersetzt. Nach "Die Toten von Santa Lucia" und "Was im Dunkeln bleibt" ist "Die achte Todsünde" der dritte Roman um ihr Ermittlerpaar Zorn/Gentilini.

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