Barbara L. Fredrickson Die Macht der Liebe

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Inhaltsangabe zu „Die Macht der Liebe“ von Barbara L. Fredrickson

Liebe ist … Sie wissen schon? Vergessen Sie alles, woran Sie bisher geglaubt haben und machen sich bereit für ein radikales Upgrade: Liebe 2.0! Die neueste Forschung von Barbara L. Fredrickson zeigt: Liebe ist ein Mikromoment der Verbundenheit zwischen zwei Menschen, eine alltägliche Emotion, die uns überall begegnen kann. Mit ihren revolutionären Thesen über unser »höchstes Gefühl« sprengt die Psychologin sämtliche Klischees von der exklusiven, bedingungslosen und ewig andauernden Liebe. Gleichzeitig zeigt sie uns, dass unserem Körper ohne Liebe ein entscheidender »Nährstoff« fehlt. Dieses Buch macht klar: Die Macht der Liebe verändert die Welt.

Mal ein ganz anderes Buch...

— kimiswelt

Die Botschaft ist einfach: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!"

— JeanP

Gerade fertig gelesen und überwältigt von dem anderen Blickwinkel den das Buch auf das wichtigste Gefühl unseres Lebens wirft.

— Lesezeichen2000

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  • Leserunde zu "Die Macht der Liebe" von Barbara L. Fredrickson

    Die Macht der Liebe

    Eltragalibros

    Die Vision der Liebe in einer neuen Denk-Konstellation Die Liebe gehört zum Leben wie die Luft zum Atmen. Doch unser Denken über dieses schmetterlingshafte Bauchgefühl revolutioniert die Psychologin und Autorin Barbara L. Fredrickson in ihrem Buch "Die Macht der Liebe". In diesem stellt sie ihr neues Denken vor und gibt ihren Lesern einen spannenden Leitfaden der Liebe für das persönliche Lebensglück mit auf den Weg ! Die Liebe ist nicht "da draußen" und wartet auf uns, auf den einen perfekten Partner, sondern Liebe besteht aus zahllosen kleinen Augenblicken, die unsere Welt verändern und sie besser machen. Mehr über das Buch: Liebe ist … Sie wissen schon? Vergessen Sie alles, woran Sie bisher geglaubt haben und machen sich bereit für ein radikales Upgrade: Liebe 2.0! Die neueste Forschung von Barbara L. Fredrickson zeigt: Liebe ist ein Mikromoment der Verbundenheit zwischen zwei Menschen, eine alltägliche Emotion, die uns überall begegnen kann. Mit ihren revolutionären Thesen über unser »höchstes Gefühl« sprengt die Psychologin sämtliche Klischees von der exklusiven, bedingungslosen und ewig andauernden Liebe. Gleichzeitig zeigt sie uns, dass unserem Körper ohne Liebe ein entscheidender »Nährstoff« fehlt. Dieses Buch macht klar: Die Macht der Liebe verändert die Welt. Über die Autorin: Barbara L. Fredrickson wurde 1964 geboren und ist Professorin für Psychologie und die Direktorin des Labors für Positive Emotionen und Psychophysiologie an der University of North Carolina. Sie hat durch ihre Forschung die Entwicklung der Positiven Psychologie maßgeblich beeinflusst. In ihrem Werk "Die Macht der guten Gefühle" (erschienen 2011) hat sie bereits gezeigt wie eine positive Grundhaltung unser Leben bereichern kann. Der Campus Verlag verlost insgesamt 35 Exemplare der Hardcoverausgabe mit einem inklusiven ebook-Downloadcode! Bis zum 26. Januar 2014 könnt ihr euch bewerben*, indem ihr uns folgende Frage beantwortet: Wo findet ihr überall Liebe?  * Eine aktive Teilnahme an der Diskussion und eine Rezension am Ende ist für die Leserunde verpflichtend.

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  • Starker Anfang, schwaches Ende

    Die Macht der Liebe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. May 2014 um 19:27

    In Ihrem Buch "Die Macht der Liebe" versucht B.L. Fredrickson uns eine andere Sichtweise auf die Liebe zu veranschaulichen.  Die Quintessenz des Buches: Liebe hegt man nicht nur für eine Person, sondern für jeden Menschen. - Leider kann ich diese Ansicht nicht mit ihr teilen.  Fredrickson schreibt sehr persönlich, erzählt auch anschauliche Geschichten aus ihrem Privatleben und stellt ein paar Übungen vor, die die eigene Positivität stärken sollen.  Anfangs war ich ganz angetan, als es um die biologischen und psychischen Auswirkungen der Liebe auf den Körper ging. Doch mich hat sie nicht erreicht, für mich war nicht allzu viel Neues in dem Buch erkennbar, vieles hat sich mit der Zeit wiederholt. Fredrickson wollte den Leser zu sehr von ihrer Meinung überzeugen und hat im Flusstext sehr viel Werbung für befreundete Autoren gemacht. 

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  • Ein Sachbuch über Liebe

    Die Macht der Liebe

    kimiswelt

    15. May 2014 um 15:51

    Inhaltsangabe: Liebe ist … Sie wissen schon? Vergessen Sie alles, woran Sie bisher geglaubt haben und machen sich bereit für ein radikales Upgrade: Liebe 2.0! Die neueste Forschung von Barbara L. Fredrickson zeigt: Liebe ist ein Mikromoment der Verbundenheit zwischen zwei Menschen, eine alltägliche Emotion, die uns überall begegnen kann. Mit ihren revolutionären Thesen über unser »höchstes Gefühl« sprengt die Psychologin sämtliche Klischees von der exklusiven, bedingungslosen und ewig andauernden Liebe. Gleichzeitig zeigt sie uns, dass unserem Körper ohne Liebe ein entscheidender »Nährstoff« fehlt. Dieses Buch macht klar: Die Macht der Liebe verändert die Welt. Meine Meinung: Ich war gespannt da drauf, wie eine Psychologin die Liebe beschreiben würde und habe mich auf das Buch gefreut. Nur muss ich leider sagen, dass das Buch nicht meinen Erwartungen erfüllt hat und für mich dieses Denken von Liebe, viel zu tiefgründig war. Der Leser wurde von den ersten Seiten an schon direkt in das Buch miteinbezogen mit Sätzen wie :"Ich verlange..." oder "Sie müssen..." Für mich hörte sich das ein wenig nach ein Buch an, was einem zeigen soll wie man richtig zulieben hat. Noch ein Punkt wären die Kopfzeilen. Überall im Buch tauchen Kopfzeilen auf, die man auf den letzten Seiten nachlesen kann. Es ist immer ein bisschen mühselig die ganze Zeit die Seiten umzublättern, um zu wissen was das denn nun bedeutet. Fazit: Für mich war es kein sehr nützliches und Interessantes Buch. Entweder man mag solche Sachbücher oder man mag sie nicht.

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  • Unprofessionell

    Die Macht der Liebe

    Leseratz_8

    13. May 2014 um 20:44

    Achtung! Ich habe dieses Buch nach 46 Seiten abgebrochen, weil mir meine Zeit zu schade war. "Liebe ist nicht das, wofür wir sie halten, sie ist kein dauerhaftes und exklusives Gefühl... und dennoch ist und kann sie viel mehr als Popsongs, Filme und Romane uns erzählen." Dies ist der Beginn des Klappentextes, der hier überall verfügbar ist und der mich dazu getrieben hat, mich für eine Leserunde bei diesem Buch zu bewerben.  Stutzig wurde ich schon, als ich bereits auf den ersten Seiten mit den Worten wie "Ich verlange" und "Sie müssen" bombardiert wurde. Von einem Sachbuch erwarte ich eine wissenschaftliche Herangehensweise und keine Diktion eines Sektenführers, aber sei es drum. Im weiteren Verlauf wurde mir dann mitgeteilt, dass Liebe tatsächliche Anwesenheit verlangt, kurz ich liebe den netten Nachbarn auf dem Flugzeugsitz neben mir (Seite 29), aber wenn mein Mann abwesend ist, und ich ihm einen leidenschaftlichen Liebesbrief schreibe, erlebe ich keine wahre Liebe (Seite 40)... An dieser Stelle endete für mich die Lektüre und ich glaube, dass ist auch gut so, denn vielleicht bin ich hoffnungslos altmodisch oder liebe falsch, aber ich liebe meinen Mann, auch wenn er gerade nicht bei mir ist. 

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  • Ein wissenschaftlicher Blick auf Gefühle

    Die Macht der Liebe

    Cao

    12. April 2014 um 20:08

    Story 'Die Macht der Liebe' betrachtet Liebe nicht als das, was sicher so einigen Lesern als Erstes in den Sinn kommt, nämlich als Kategorie, die fest an das Phänomen der partnerschaftlichen Beziehung angeknüpft ist und daher irgendwann kommt und auch wieder geht. Die Autorin, Professorin für Psychologie sowie Direktorin des Labors für positive Emotionen und Psychophysiologie in North Carolina, sieht diese Definition als Unterkategorie der Liebe an, als einschränkende Sichtweise, und leitet durch verschiedene Kapitel zu einer auf den Körper abgestimmten Version. Hier ist Liebe Ausdruck der Verbundenheit zweier Menschen, ganz ohne die vielseits kritisierte Exklusivität. Während die erste Hälfte des Buches sich den theoretischen Grundlagen wie der Definition der Liebe oder den zugrundeliegenden, biologischen Komponenten in Verbindung mit Liebe widmet, ist der zweite Teil praxisorientierter und arbeitet mit Meditationsübungen. Inhalt Die Struktur sowie die Gliederung des Buches haben mir zum großen Teil gefallen; Fredrickson leitet erst in durchaus wissenschaftlich orientierten, aber nicht fachlich komprimierten Sätzen durch ihre Thesen und belegt sie zum größten Teil mit Fußnoten, für die man leider hin- und herblättern muss. Die Ausdruckweise wirkt an manchen Stellen etwas zu selbstbewusst, was für mich aber aufgrund der Tatsache, ein von einer Wissenschaftlerin geschriebenes Sachbuch vorliegen zu haben, okay ist. Immerhin werden hier Thesen erklärt, vertreten und belegt. Wer sich noch nie mit Emotionsforschung, positiver Psychologie oder anknüpfenden Fachgebieten befasst hat, fühlt sich womöglich an einigen Stellen etwas überrollt - beziehungsweise hat das Gefühl, dass die Autorin vorheriges Wissen voraussetzt. Der Einstieg funktioniert über Gefühle wie Sehnsucht und ist gut gewählt, um einen persönlichen Bezug zum Leser herzustellen. Die Definition der Liebe und die daraus z.B. resultierende Betrachtung einer Beziehung als Produkt der Liebe wird zum ersten Diskussionspunkt und regt durchaus zum Nachdenken an. Vor allem gefallen haben mir die Ausführungen zur Biochemie der Liebe sowie zur die Positivitätsresonanz - der Gedanke, dass ein positives Grundgefühl quasi einen Schneeballeffekt hat, hat sich recht schnell beim Lesen verankert. An manchen Stellen kann ich mit der Autorin nicht übereinstimmen (z.B. dass Liebe nur dann erfolgen kann, wenn körperliche Präsenz gegeben ist). Leider zieht sie hier ihre Thesenableitungen zu geradlinig durch, ohne auch nur eine Alternative, Abweichung, geschweige denn eine gegenteilige Meinung zu beleuchten oder anzuschneiden. Das führte bei mir dazu, dass ich an manchen Stellen längere Pausen einlegen musste, ehe ich weiterlesen konnte. Die praktischen Übungen der zweiten Hälfte führen ein wenig von der Theorie weg und vermischen sich mit Einblicken, in denen die Autorin zeigt, dass sie nicht nur Direktorin ist. Fazit Ein Buch, für das ich lange gebraucht habe, vor allem der zweite Teil mit seinen Übungen erfordert die passende Zeit und Stimmung, um sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Interessant bis ironisch ist, dass ich dieses Buch über Gefühle zweimal lesen musste, da ich beim ersten Mal damit beschäftigt war, die wissenschaftlichen Fakten zu verinnerlichen und somit zu wenig auf die Gefühle geachtet habe :) Wer sich auf diese Weise mit dem Thema befassen und seine Sichtweise durch die Übungen ausprobieren möchte, könnte 'Die Macht der Liebe' durchaus interessant finden. Aber bitte bedenken, dass es keine Anleitung zum garantierten Glücklichsein ist, sondern eine Betrachtung der Liebe und dem persönlichen Umgang damit.

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  • Nicht wie versprochen ein neuer Blick

    Die Macht der Liebe

    JeeJee

    12. April 2014 um 14:06

    Ich hatte mir doch einiges von dem Buch "Die Macht der Liebe" von Barbara L. Fredrickson versprochen. Immerhin wirbt es auch mit dem Buchtitelzusatz "Ein neuer Blick auf das größte Gefühl". Leider fand ich in dem Buch dann doch nicht sehr viel Neues. Im ersten Teil des Buches erklärt Frau Fredrickson erst einmal wie der wissenschaftliche Blick auf die Liebe ist. Sie erläutert wie wichtig die Macht der guten Gefühle ist, welche Dynamik die Liebe hat und erreichen kann, aber auch wie die Biologie der Liebe aussieht. Bei allem sehr wichtig ist ihr dabei die sogenannte Positivitätsresonanz. Auf 118 Seiten kommen dabei leider viele Wiederholungen vor. Das kann man sehen wie man will. Man kann es gut auslegen und sagen, dass sie das alles genauestens erläutert damit der Leser es auch wirklich versteht und verinnerlicht - oder man kann es auch irgendwann eher als nervend empfinden. Für mich wurde es irgendwann sowieso eher langweilig, weil ich tatsächlich auf "den neuen Blick" wartete, aber dabei nicht wirklich etwas großartig Neues erfuhr. Wer sich in den letzten Jahren mit anderen Autoren und Werken zum Thema "Liebe wissenschaftlich betrachtet" beschäftigt hat, erfährt leider nicht wirklich viel Neues. Im zweiten Teil des Buches geht es um einen "praktischen Teil". Frau Fredrickson erläutert einige Meditationsübungen um die Positivitätsresonanz auch für sich im Leben nutzen zu können. Hier habe ich dann irgendwann ziemlich schnell ganz abgeschaltet und habe mich dabei ertappt wie alles um mich herum spannender war als das Buch. Damit möchte ich nun wirklich nicht sagen das die Übungen schlecht sind, aber sie sind wahrlich NICHTS Neues ! Bereits vor 10 Jahren (und vermutlich auch deutlich länger) wurden sie in Therapien eingesetzt. Die Übungen die Frau Fredrickson als "Liebe - Güte - Meditation" anpreist als wären es fast ihre eigenen tollen Ideen, gibt es seit langer, langer Zeit und sie stammen aus dem Buddhismus - wo sie dann eben vor einigen Jahrzehnten auch für Therapien als sehr gewinnbringend entdeckt wurden. Dieses Buch lässt mich wirklich sehr zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite finde ich es nicht verkehrt was uns hier Nahe gebracht werden soll. Auf der anderen Seite ist das alles nicht wirklich etwas Neues. Ich verstehe nicht so ganz wen das Buch im Endeffekt ansprechen soll. Auch der Klappentext gibt mir da keine wirkliche Auskunft darüber. Ich persönlich würde das Buch in die Hand nehmen, wenn ich wirklich neue Ergebnisse in der "Liebes - Forschung" erwarte - und werde damit dann enttäuscht. Menschen die das Buch in die Hand nehmen um so mehr über das Thema "Liebe" zu erfahren werden vermutlich enttäuscht weil es sicherlich nicht das ist was sie erwartet haben. Geschweige denn die Meditationsübungen, die man vermutlich erst recht nicht als einen ganzen großen Teil erwartet. Trotz allem gebe ich dem Buch noch glatte drei Sterne - einfach weil ich die "Achtsamkeitsübungen" (so werden die von Frau Fredrickson "Liebe - Güte - Meditationen" nämlich auch genannt) als sehr hilfreich und nun wirklich nicht verkehrt empfinde und ich es gut finde das sie somit einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Ob sie dabei wirklich den "richtigen" Menschen in die Hände fallen, sei dahin gestellt - denn wie weiter oben bereits erläutert glaube ich nicht, dass das Buch mit seiner Beschreibung so richtig liegt.

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  • Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

    Die Macht der Liebe

    JeanP

    10. April 2014 um 10:29

    „Jemand, der liebeskrank ist, ist nicht im strafrechtlichen Sinne krank, denn die Liebe ist einer der bestimmenden Faktoren im Leben.“ Mit diesem Zitat aus einem Gerichtsurteil (Landgericht Bayreuth), bei dem einem im Liebeswahn handelnden, eifersüchtigen Täter volle Zurechnungsfähigkeit und damit auch Straffähigkeit zuerkannt wurde, beginne ich meinen Kommentar zum Buch 'Die Macht der Liebe' (Originaltitel Love 2.0) von Barbara Fredrickson. Es führt uns mitten hinein in die das Buch bestimmende Frage, was Liebe ausmacht und was wir 'praktisch' tun können, um sie als Ausdruck positiver Emotion in unser Leben einziehen zu lassen – oder sie darin zu bewahren, ohne in eifersüchtigen Liebeswahn zu verfallen. Das Buch eröffnet uns eine Vielzahl von Anregungen aus den unterschiedlichsten Aspekten, die menschliches Leben ausmachen. Da geht es um Freundesliebe, Sehnsucht, Sexualität, Biochemie, Spiritualität und – hervorgehoben schon an dieser Stelle – Übungen und Meditationen zum alltäglichen Training. Das Buch erhebt unausgesprochen den Anspruch, ein wissenschaftliches Werk zu sein und stellt dies im Großen und Ganzen unter Beweis. Da wird definiert, recherchiert, verglichen und dem Kriterium der 'Objektivität' wird dadurch Genüge getan, dass dem Leser ein Überblick über diverse theoretischen Ansätze, aber auch über Kulturen und Religionen verschafft wird. Umso unpassender, das sei am Rande erwähnt, ist der deutschsprachige Titel des Buches, welcher eher belletristischer Natur ist oder einen – think positively – an den berühmten Song von 'Huey Lewis and the News' erinnert. Doch er schmälert nicht das Leseerlebnis und möglicherweise trieb den Übersetzer (der Love 2.0 auch nicht gerade prickelnd fand) das Motiv, zum Ausdruck zu bringen: die Macht ist mit dir! In der Tat – und da sind wir schon bei der Quintessenz des Buches angelangt – ist von entscheidender Bedeutung, was in 'dir' und mit 'dir' ist. 'Du' wirst persönlich angesprochen und dazu aufgefordert, das traditionelle westliche Weltbild, das Körper und Geist trennt, über den Haufen zu werfen und das, was du tust – und dazu gehören z.B. auch dein Lächeln oder deine Gesten – als gleichberechtigten Ausdruck deiner Seele zu verstehen. Eine ganz besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang den schon erwähnten Meditationsübungen zu. Auch wer manches in dem vielfältigen Kontext, weil es nichts grundlegend Neues ist, überlesen mag, findet hier eine Quelle, die den Blick nach innen schärft und die Erkenntnis hervorruft oder vertieft, wie wichtig Rituale für den Weg zur Mitte sind. Ob nun durch die beschriebenen oder andere ähnliche Übungen (Yoga, 5 Tibeter, PRM, Autogenes Training u.a.) - der Weg zur Mitte ist unerlässlich. „Man lernt weder das Kochen durch das Lesen von Rezepten, noch lernt man schwimmen, wenn man am Beckenrand sitzen bleibt. Man muss den Sprung ins Wasser wagen, um zu wissen, wie es geht.“(Armstrong: Plädoyer für Gott – zit. nach Fredrickson, S.244) Man muss also schon ins Wasser springen, das nicht umsonst ein Archetyp für das Unbewusste ist, um zu seinem Selbst in der Mitte hinzuschwimmen. Ob wir es finden, ist offen. Aber auf dem Weg dorthin, lernen wir uns selbst zu lieben und Selbsthass zu überwinden, der häufig durch gesellschaftliche Doktrinen anerzogen ist und in Selbstverherrlichung enden kann. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Die Prägnanz des biblischen Gebotes suggeriert Einfachheit. Nein, einfach ist das nicht. Das Allzumenschliche neigt zum Schwächeln und kann gut und gerne immer mal etwas Seelennahrung gebrauchen. Das Buch „Die Macht der Liebe“ liefert sie.

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  • Rezension zu "Die Macht der Liebe" von Barbara L. Fredrickson

    Die Macht der Liebe

    Solifera

    30. March 2014 um 19:32

    Liebe, diese unbändige und mächtige Gefühl, das die Menschen schon immer fasziniert, aber auch manchmal zur Verzweiflung gebracht hat. Mit ihrem Buch krempelt die Autorin unser bisheriges Wissen über diese Macht um und gibt uns neue Ansätze. Nach ausführlicher theoretischer Einleitung, die auch nicht die biologischen Aspekte vernachlässigt, geht es in die Praxis. Klar es ist ein Sachbuch und dementsprechend trocken wirkt es bisweilen. Doch durch kleine Erzählungen, Einstreuungen etc. wird es ein wenig aufgelockert. Ich habe viele Aspekte, die angesprochen wurden durchaus interessiert aufgenommen, wie z.B. die sog. Positivitätsresonanz, aber auch die Spiegelmetaphe. Zu den praktischen Übungen, die vor allem in Richtung Meditation und Yoga gehen, bin ich bisher noch nicht gekommen. "Gelegenheiten zur Liebe entdecken", die gibt es sicherlich überall, man muss nur Augen und Ohren offen halten und sich darauf einlassen!   Fazit: Das Buch hat mir einige neue Aspekte geliefert, aber in Hinblick auf die Liebe kein komplett neues Weltbild verschafft. Und auch nicht immer waren die Aussagen der Autorin mit meinem persönlichen Verständnis konform, eine sicher anregende und lesenswerte Lektüre, aber, da Sachbuch, nicht immer einfach zu lesen!

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  • Romantik - Fehlanzeige!

    Die Macht der Liebe

    lilja1986

    29. March 2014 um 16:16

    "Die Macht der Liebe" ist ein Sachbuch, geschrieben von der Psychologin Barbara L. Fredrickson, das ziemlich trocken, ohne eine Spur Romantik der Liebe auf den Grund geht und hinterfragt, wie die Liebe eigentlich passiert und funktioniert. Ein Sachbuch zum Thema Liebe ist vielleicht etwas ungewöhnlich, wissenschaftliche Erkenntnisse zu "positiver Resonanz" denkbar unromantisch, dennoch aber nicht uninteressant. Barbara L. Fredrickson erzählt von ihren Forschungen, Versuchen, die sie und ihre Studenten durchgeführt haben und ihren Erkenntnissen zum Thema Liebe. Nicht nur die Menschen, von denen wir behaupten würden, dass wir sie lieben, auch mit Fremden, in ganz alltäglichen Situationen, erleben wir Mikromomente der Positivitätsresonanz, also im Prinzip bringen wir diesen Menschen Liebe entgegen - und sie uns. Das mag für den einen oder anderen ein revolutionärer Gedanke sein, genauso wie die Aussage, dass man mit jemandem nur Liebe empfinden kann, der in diesem Moment bei einem ist, also, wenn man an jemanden denkt, mit jemandem telefoniert und so weiter kann dieser Austausch von Gefühlen nicht stattfinden. Richtig umgehauen hat mich Fredrickson mit dieser Theorie allerdings nicht. Im zweiten Teil gibt die Autorin Tipps für die Praxis, hauptsächlich Methoden der Meditation und Gedankenexperimente, die sensibler machen sollen für die Mikromomente der Liebe und dafür sorgen sollen, dass man diese noch häufiger erleben kann, allerdings muss man sich auf diese Sachen einlassen, was vielen sicher schwer fällt. Mir persönlich gefiel der erste Teil des Buches ganz gut, ich fand es interessant, zu erfahren, was denn tatsächlich im Gehirn und mit dem Körper passiert, wenn man Liebe empfindet. Trotzdem wurde mir das Lesen nach einiger Zeit anstrengend. Der zweite Teil war leider nicht mein Fall, nachdem ich versucht hatte, mich auf die Übungen einzulassen war ich zunächst positiv überrascht, allerdings habe ich schnell das Interesse daran verloren und auch das Lesen wurde merklich anstrengender. Wer sich auf eine neue Sichtweise auf die Liebe einlassen möchte oder einfach einmal etwas Neues ausprobieren will, dem empfehle ich das Buch, für alle anderen ist es vielleicht einfach zu schwere Kost.

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  • Liebe zwischen Theorie und Praxis

    Die Macht der Liebe

    catangeleyez

    25. March 2014 um 12:11

    In ihrem Buch "Die Macht der Liebe" stellt uns die Autorin Barbara L. Fredrickson in zwei Teilen ihre Version von Liebe in Theorie und Praxis dar. Im ersten Teil des Buches wird die Theroie erläutert, diese Erläuterung beinhaltet auch die biologischen und chemischen Vorgänge, im zweiten Teil wird dem Leser der praktische Teil näher gebracht. In teilweise belegten und mit Fußnoten versehenen Ausführungen versucht die Autorin den Lesern im ersten Teil darzulegen, wie genau aus wissenschaftlicher Sicht die Liebe funktioniert. Biochemische Vorgänge,  Neuronen, die auf bestimmte Reize reagieren, Mikroelemente. Hierbei macht es nach den Ausführungen der Autorin keinen Unterschied, ob es sich bei dem Menschen, der Liebe empfängt und versendet, um einen Menschen aus der Familie oder dem näheren Kreis handelt oder um einen Arbeitskollegen oder gar einen ganz Unbekannten, das System der Liebe funktioniert immer gleich. Dies basiert auf einem von ihr und ihren MItarbeitern durchgeführten Experiment, dass jedoch nach genauerem Hinsehen und auch vergleichen mit den angegebenen Quellen, nicht so eindeutig erscheint, wie im Buch dargestellt. Auch der Ausschluss bzw die fehlenden Belege und Nachweise bei einigen dargestellten Theorien erscheinen durchaus nicht optimal und machen das Buch nicht glaubwürdiger. Im praktischen Teil des Buches werden zwar Wege aufgezeigt, mit denen man sicherlich in der Lage sein wird, Liebe besser und auch intensiver wahrzunehmen, hier wird auf Yoga und Meditation verwiesen, was sicher hilfreich sein kann, wenn man sich diesen Wegen öffnet. Insgesamt hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen können. Der theoretische Teil ist sicher interessant, jedoch erfordert er auch eine Menge Konzentration und Vorwissen oder eben eine Menge nachschlagen, um überhaupt in die Intention der Autorin hinein zu kommen. Auch überzeigt mich ihr Ansatz, Liebe in der heutigen Zeit wissenschaftlich zu erklären nicht wirklich, einige Dinge machen einen Sinn, andere fühlen sich erzwungen an, so dass ich nur teilweise positive Erfahrungen aus dem Buch mitnehmen kann. Daher insgesamt drei Sterne, für mehr Sterne hätte ich eine objektivere Betrachtung des Ganzen erwartet.

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  • Rezension: gemischte Gefühle zur Liebe 2.0

    Die Macht der Liebe

    JamieRose

    12. March 2014 um 11:27

    "Liebe ist … Sie wissen schon? Vergessen Sie alles, woran Sie bisher geglaubt haben und machen sich bereit für ein radikales Upgrade: Liebe 2.0! Die neueste Forschung von Barbara L. Fredrickson zeigt: Liebe ist ein Mikromoment der Verbundenheit zwischen zwei Menschen, eine alltägliche Emotion, die uns überall begegnen kann. Mit ihren revolutionären Thesen über unser »höchstes Gefühl« sprengt die Psychologin sämtliche Klischees von der exklusiven, bedingungslosen und ewig andauernden Liebe. Gleichzeitig zeigt sie uns, dass unserem Körper ohne Liebe ein entscheidender »Nährstoff« fehlt. Dieses Buch macht klar: Die Macht der Liebe verändert die Welt." ~ Klappentext Meine Meinung Das Buch ist in zwei Große Teile unterteilt: Der erste Teil beschäftigt sich mit der Erklärung was Liebe ist und wie sie biologisch und Chemisch funktioniert. Der zweite Teil ist praktischer: Die Autorin stellt Mediationen und Übungen zu ihrer Ansicht der Liebe dar. Schreibstil: Die Autorin spricht den Leser direkt an im Stil: „Sie müssen…“, was auf der einen Seite den Eindruck erweckt das sie den Leser unbedingt ihre Meinung aufdrängen will und  keine andere Meinung zulässt,  auf der anderen Seite, und diese überwiegt bei mir, steht die Überzeugung, die sie durch diese Art den Leser anzusprechen rüber bringt. Es macht eindringlich deutlich, dass sie daran glaubt was sie schreibt und davon überzeugt ist. Mich hat das nicht gestört, ich kann ja selber entscheiden ob und wie viel aus dem Buch mitnehmen will. Leider muss ich jedoch sagen, dass die Autorin den Eindruck erweckt ihre Meinung sei der Mittelpunkt und alle anderen liegen falsch, ich denke bei einem solchen Thema, je wissenschaftlich man es auch behandelt, gibt es mehrere Wege und verschiedene Meinungen und auch der Glaube an eine Theorie zählt dabei. Zudem ist „die Liebe“ ein weites Feld und noch wirklich nicht ganz erforscht.   Der Stil insgesamt ist einem Sachbuch angemessen und Aussagen sind mit Belegen versehen. Die Fachbegriffe wurden erklärt und gut verständlich. Mich hat gestört, dass die Anmerkungen nicht als Fußnote vermerkt waren sondern hinten im Anhang. Dies hat dazu geführt, dass man ständig nach hinten blättern musste. Anfangs habe ich mir mit einem Klebezettel im Anhang geholfen, später, muss ich gestehen, habe ich die Anmerkungen jedoch einfach nicht mehr nachgeschlagen. Zu Teil 1: Die Autorin beschreibt hier ihre Theorie was Liebe ist: Liebe besteht aus vielen einzelnen Mikromomenten, Jeder kann Jeden (auch Fremde) lieben und sie ist kein exklusives Gefühl zwischen festen Partnern. Die biologische und chemische Erklärung, im ersten großen Teil des Buches, hat mir sehr gut gefallen und kam mir als Laie auch schlüssig und belegt vor. Genauer feststellen wie der Wahrheitsgehalt ist, kann ich jedoch aus mangelnder Fachkenntnis nicht.  Der Abschnitt über die Spiegelneuronen war für mich besonders Spannend, da ich schon von diesen Neuronen gehört hatte, aber kein wirkliches Wissen hatte, dies wurde in dem Buch gut erklärt. Anmängeln möchte ich, dass die Autorin an manchen Stellen von Theorien oder Belegen ausgeht, die sie nicht genauer nennt. Das kann jeder und ich finde es unprofessionell in einem Sachbuch. Eine Theorien ist mir ins Auge gestochen mit der ich absolut nicht konform gehe und auch nicht verstehe wie die Autorin, zu diesem Sachverhalt andere Theorien ausschließen kann. Die Autorin sagt aus, dass Liebe nur dann existiert, wenn zwei oder mehr Menschen interagieren können, mit Mimik, Gestik und Sprache. Dies bedeutet, dass man nicht liebt wenn die Person nicht anwesend ist. Diese Theorie finde ich Absurd! Meiner Meinung nach ist Liebe auch existent wenn die geliebte Person nicht anwesend ist oder man nur an diese Person denkt. Befremdlich finde ich auch, dass sie keine Unterscheidung zwischen Liebe zu Fremden und Liebe zwischen Freunden / Partnern / Familie vornimmt. Jede Liebe ist nach ihrer Aussage gleich und setzt sich aus Mikromomenten zusammen. Das sehe ich nicht so, denn auch wenn man mal der Verkäuferin im Buchladen zulächelt, weil es ein schöner Tag ist, und sie besonders nett war, ist das für mich keine Liebe. Die Autorin belegt ihre Theorie mit verschiedenen Experimenten und Bildgebenden verfahren, aber die Aussagekraft dieser Experimente ist für mich im Buch nicht ganz optimal erklärt worden und manche Versuche finde ich nicht passend. Zu Teil 2: Der Zweite Teil  ist praktischer orientiert, er befasst sich mit einigen Übungen und Meditationen. Nach dem Ersten Teil, der mir insgesamt sehr langatmig vorkam, da viele Dinge ständig wiederholt wurden, ist der zweite Teil eine Abwechslung. Die Autorin beschreibt einige Meditationen, erklärt warum sie wichtig sind und was sie bringen und gibt jeweils eine Anleitung wie man die Mediation zuhause mal ausprobieren kann. Da ich beim Yoga schon Erfahrungen mit Mediationen sammeln konnte hat dieser Teil mir zunächst sehr gefallen und die Intention der Autorin, ein liebevolleres Miteinander im Alltag zu schaffen, finde ich persönlich sehr gut. Ich denke schon dass man im stressigen Alltag, ab und zu seine Lieben zu Oberflächlich betrachtet, sich keine Zeit nimmt, oder zu schnell urteilt, anstatt einen Liebevolleren, ruhigeren und auch geduldigeren Blick auf sie zu werfen.  Ich stimme der Autrorin zu, dass Mediation helfen kann sich Zeit zu nehmen um zur Ruhe zu kommen und den Tag Revue passieren zu lassen umso gelassener zu werden und einen gefühlvolleren Umgang mit seinen Mitmenschen zu schaffen. Fazit Ich habe von dem Buch einiges erwartet und es hat mich leider enttäuscht. Es gab neue Erkenntnisse, jedoch hatte ich insgesamt beim Lesen das Gefühl die Autorin wolle ihre Theorie mit aller Kraft durch setzten und alles andere ist falsch oder mangelhaft. Es gab an keiner Stelle des Buches eine kritische Hinterfragung der eigenen Theorie, stattdessen hat die Autorin viele Dinge oft wiederholt. Besonders im Ersten Teil des Buches, wusste ich nicht mehr den Unterschied zwischen verschiedenen Kapitel, oder worin das nun führen soll. Das Buch hat mich leider enttäuscht, aber ich denke, wäre der Inhalt auf der Hälfte der Seiten geschrieben, hätte es mir um einiges besser gefallen. Trotz all der schlechten Kritik hab ich es insgesamt nicht als Zeitverschwendung gesehen das Buch zu lesen, denn einen Denkanstoß hat es mir doch gegeben: Mehr Zeit im Alltag nehmen um zur Ruhe zu kommen und meinen Lieben gegenüber mehr Verständnis, Geduld und Liebe zu geben. Der Weltfrieden durch unendliche Liebe kommt dann später :D

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  • Die Macht der Liebe aus wissenschaftlicher Sicht

    Die Macht der Liebe

    DieBerta

    08. March 2014 um 19:27

    Die Macht der Liebe Gebundene Ausgabe: 304 Seiten Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (9. Januar 2014) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3593500027 ISBN-13: 978-3593500027 Originaltitel: Love 2.0. Howour supreme emotion affects everything we think, do, feel and bec Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 3,2 cm Klappentext: Liebe ist nicht das, wofür wir sie halten. Sie ist kein dauerhaftes und exklusives Gefühl, das an die Beziehung zu einem besonderen Menschen gebunden ist. Und dennoch kann sie viel mehr als Popsongs, Filme und Romane uns erzählen. Liebe besteht aus Sekundenbruchteilen emotionaler Verbundenheit, die unsere Psyche, unseren Körper und unser soziales Umfeld positiv beeinflussen. Unser ganzes Leben profitiert von diesen kurzen Momenten der Verbindung zu anderen Menschen, die wir nicht einmal kennen müssen. Barbara Fredrickson beschreibt eindrucksvoll, was Liebe wirklich ist, wie und wann sie entsteht, wie wir sie fördern können und wieso sie die Macht hat, unsere Welt zum Guten zu verändern. Der Einband des Buches weckt bei mir nicht gerade den Eindruck, als würde es sich um ein Buch über Liebe handeln. Nur das kleine rote Herz, das man erst durch das Zusammenfügen des Buches mit dem Umschlag erkennen kann, weist ein wenig in diese Richtung. Überhaupt ist die Aufmachung des Buches sehr außergewöhnlich. Der Einband des Hartcoverbuchs an sich sieht eher schlicht aus, weißer Grund mit roten Linien und schwarzer Schrift. Erst zusammen mit dem transparenten Umschlag, auf dem sich nur schwarze Linien befinden wird das Buch besonders. Im Innern des Buches findet man dann neon-organge Titelseiten, die das Buch in zwei Teile aufgliedern. Im ersten Teil, der ein gutes Drittel des Buches umfasst, geht es mehr um die Theorie, während sich der zweite Teil, etwas kurzweiliger, mehr praktischen Meditationsübungen zuwendet. Die beiden Teile des Buches sind wiederum in einzelne Unterpunkte gegliedert, so dass man das Buch gut in kurzen Abschnitten lesen kann, für die man sich meiner Meinung nach Gedankenpausen gönnen sollte, besonders im zweiten Teil des Buches. Am Anfang des Buches findet man ein Zitat: „Die Eskimos hatten zweiundfünfzig Namen für „Schnee“, weil er für sie wichtig war. Es sollte ebenso viele Ausdrücke für „Liebe“ geben.“ Margaret Atwood Dieses Zitat hat in mir Erwartungen auf das Buch geweckt, die es nicht ganz erfüllen konnte. Meiner Meinung nach wird hier nur eine Seite der Liebe aufgezeigt, aber doch eine sehr interessante. Wer hier Romantik, Sex oder Glaubensfragen sucht ist fehl am Platz, hier geht es mehr um Wissenschaft und die Meinung der Autorin, die diese, besonders im ersten Teil, recht autoritär vertritt. Besonderes Highlight des Buches ist, dass sich am Ende des Buches ein Gutscheincode für ein E-book befindet. Das gefällt mir besonders gut, weil ich eigentlich lieber Bücher aus Papier lese, unterwegs aber immer meinen Reader dabei habe. Da kann ich mich doch tatsächlich mal ganz auf ein Buch einlassen und muss nicht immer wechseln. Leider weiß mein Reader nicht, wie viel ich zu Hause schon gelesen habe ;) Nicht gefallen haben mir die vielen Fußnoten, die sich einerseits auf Fachliteratur, andererseits aber auf recht interessante Nebenthemen beziehen, die ich durch die viele Fachliteratur dann auch ausgelassen habe, weil ich keine Lust hatte immer hin und her zu blättern. Trotzdem gebe ich dem Buch vier Sterne, weil es sich von den zur Zeit im Umlauf befindlichen Lebensratgebern stark abhebt und es besonders im zweiten Teil sehr gute Anregungen für Meditationen gibt, die ähnlich wie das Buch an sich sehr überraschen. Ich würde empfehlen sich etwas Zeit für das Buch zu nehmen um zwischendurch die einzelnen Kapitel etwas sacken zu lassen. Besonders die Meditationsübungen kann man auch nicht so hintereinander weg ausprobieren. Sicher braucht es etwas Zeit sich auf das eine oder andere einzulassen. Ich würde sagen es ist ein Buch, in welches man als Sachbuch immer mal wieder hineinschaut und sich selbst und seine eigene Entwicklung dabei beobachten kann.

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  • interessante neue Erkenntnisse über die Liebe

    Die Macht der Liebe

    FlipFlopLady007

    07. March 2014 um 12:26

    „Die Macht der Liebe“ ist ein Sachbuch, welches sich mit den neusten Erkenntnissen über das Thema Liebe beschäftigt. In diesem Buch geht es darum, alle bisherigen Erkenntnisse über die Liebe über Bord zu werfen und sich auf diese neuen Gedanken einzulassen. In diesem Buch wird die Liebe als Positivitätsresonanz beschrieben, die nicht einigen Menschen in unserem Leben exklusiv vorbehalten ist, sondern für alle Menschen bestimmt ist. Wir können Liebe auch zu jemandem empfinden, den wir gar nicht kennen und zum ersten Mal gesehen haben und nein, es geht hier nicht um Liebe auf den ersten Blick. Die Autorin beschreibt die Liebe als einen Zustand, der unter bestimmten Voraussetzungen jeder Zeit zustande kommen kann. Und es passiert umso öfter, wenn wir einigen bestimmte Dinge dabei beachten. Inhalt: Inhaltlich teilt sich das Buch in zwei Teile. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Theorie, die hinter diesen neuen Erkenntnissen steckt. Die Autorin nimmt sich viel Zeit alle theoretischen Grundlagen zum Thema Liebe zu erläutern und mit wissenschaftlichen Studien zu unterlegen.  Der zweite Teil des Buches beschäftigt sich mit der Praxis. Hier werden einige (Meditations-)Übungen vorgestellt, die uns helfen sollen uns öfter in unserem Alltag für die Liebe zu öffnen. Es geht darum sein Herz zu weiten, um für Liebe empfänglich zu sein und sie auch zu bemerken, wenn wir ihr begegnen. Mir persönlich hat der zweite Teil besser gefallen als der erste. Natürlich sind die Grundlagen sehr wichtigen, um die Praxis zu verstehen, jedoch fand ich die Ausführungen an einigen Stellen zu detailliert und fachspezifisch, sodass ich einige Sachen als Nicht-Experte auch einfach nicht verstehen konnte. Dies fand ich ein bisschen schade, aber natürlich kann man das große Ganze des Buches dennoch verstehen. Der zweite Teil hat mir einfach deshalb besser gefallen, weil es hier einfach darum ging das Gelernte in seinen Alltag zu integrieren. Die Autorin stellt viele Übungen vor, die man ganz einfach in seinen täglichen Ablauf integrieren kann, wenn man dies möchte. Die Übungen sind dabei sehr gut beschrieben, sodass es leicht fällt diese Umzusetzen. Die einzige Schwierigkeit dabei ist, sich auf die Übungen einzulassen. Es geht viel um Mediation und wer damit bisher keine Erfahrungen gesammelt hat, dem fällt es, wie mir, wahrscheinlich etwas schwieriger, sich darauf wirklich einzulassen. Aufbau des Buches: Das Buch unterteilt sich, wie bereits erwähnt in zwei große Teile: die Theorie und die Praxis. Am Ende des Buches befinden sich Fußnoten, die im ganzen Buch verstreut sind und dann am Ende des Buches nachgeschlagen werden können. Außerdem befinden sich am Ende des Buches Literaturempfehlungen und eine Übersicht aller im Buch besprochenen Übungen mit einem entsprechenden Seitenverweis. Dies Literaturempfehlungen und die Übungsübersicht finde ich super, da man so die Übungen ganz einfach nachschlagen kann, ohne lang suchen zu müssen. Die Fußnoten am Ende des Buches, finde ich persönlich nicht besonders gut, da man so während des Lebens die ganze Zeit hin und her blättern muss und dies den Lesefluss doch erheblich stört. Schreibstil: Das Buch ist ein typisches Sachbuch und daher ist auch der Schreibstil dementsprechend. Ich habe es als schwere Kost empfunden, da viele Fachbegriffe verwendet wurden, die ich erst einmal verstehen und mir merken musste. Aufgrund der vielen Fußnoten liest sich dieses Buch leider nicht sehr flüssig, was für ein Sachbuch aber, denke ich, normal ist. Was mir gut gefallen hat, sind die kleinen Exkurse, auf die die Autorin den Leser während des Buches mit nimmt. Die Exkurse sind sehr gut gekennzeichnet, da hier die Schriftgröße eine Nummer kleiner ist als beim Rest des Textes. Fazit: Insgesamt fand ich dieses Buch sehr interessant. Die Autorin erläutert viele neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft der Gefühle und regt den Leser somit zum Nachdenken an. Jedoch fand ich persönlich die Theorie etwas zu ausführlich und leider auch nicht immer verständlich. Dafür hat mir die Praxis wieder besser gefallen, da hier praktische Tipps für den Alltag gegeben wurden. Ob man nun sein gesamtes Verständnis der Liebe nach dem Lesen dieses Buches über den Haufen wirft, bleibt jedem selbst überlassen, mich hat es jedenfalls zum Nachdenken angeregt.

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  • Der Liebe auf der Spur?

    Die Macht der Liebe

    Baneful

    28. February 2014 um 12:43

    Ein sehr interessantes Sachbuch, welches Denkanstöße gibt und das Wissen über die biogische Liebe erweitert. Die Übungen, die in dem Buch aufgegriffen werden, sind nicht alle für mich geeignet, da ich einfach keinen Sinn in einigen von ihnen sehe. Wieder andere finde ich spitze und habe sie schon ausprobiert. Die Autorin schreibt anfangs sehr bildhaft und mit nachvollziehbaren Beispielen. Später fehlt mir diese Art des Schreibens etwas und auch, dass sie einige Thesen als absolut sieht, hat mich gestört. Dadurch wurde das Lesen etwas zäher... Fazit: Die Idee an sich ist sehr faszinieren, an der Umsetzung hapert es... Sehr schade, die große versprochene Erkenntnis kam nicht auf. Für Leute, die sich nicht viel in der Bilogie auskennen und sich mit diesem Thema nicht tiefergreifend beschäftigt haben, könnte das Buch interessant sein. Da ich ziemlich zwiegespalten bin, was das Buch angeht und es irgendwo zwischen lesenswert und nicht lesenswert schwankt, gebe ich ihm 2,5 Sterne.

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  • Hab mir mehr erwartet...

    Die Macht der Liebe

    constantine

    26. February 2014 um 20:35

    Inhalt: Liebe ist … Sie wissen schon? Vergessen Sie alles, woran Sie bisher geglaubt haben und machen sich bereit für ein radikales Upgrade: Liebe 2.0! Die neueste Forschung von Barbara L. Fredrickson zeigt: Liebe ist ein Mikromoment der Verbundenheit zwischen zwei Menschen, eine alltägliche Emotion, die uns überall begegnen kann. Mit ihren revolutionären Thesen über unser »höchstes Gefühl« sprengt die Psychologin sämtliche Klischees von der exklusiven, bedingungslosen und ewig andauernden Liebe. Gleichzeitig zeigt sie uns, dass unserem Körper ohne Liebe ein entscheidender »Nährstoff« fehlt. Dieses Buch macht klar: Die Macht der Liebe verändert die Welt. Meinung: Vergessen Sie alles, woran Sie bisher geglaubt haben.... Naja der Aufmacher ist super, viele werden das Buch in dem Glauben kaufen. Aber ganz soviel hält das Buch dann doch nicht, wie es verspricht. Die Themen sind natürlich gut ausgearbeitet, was jedoch die auch die Menge der Fußnoten drastisch erhöht. Es ist leider nicht zu erkennen, welche Fußnoten sich nur auf Verweise beziehen und welche Hintergrundinfos beinhalten. Im Prinzip ist die Sichtweise, dass Entspannungsübungen dem Körper guttun nicht neu, in Bezug auf die Liebe für mich jedoch schon. Außerdem kann ich mich nicht damit anfreunden, dass man auch von Liebe spricht, wenn ich meine Mitmenschen anlächle oder SmallTalk betreibe. Also wie man sieht ich bin sehr zweigeteilt über dieses Buch, deshalb vergebe ich 3 Sterne. Fazit: Interessant zum Lesen, hält aber nicht was es verspricht und ist ganz bestimmt nicht was komplett Neues auf dem Markt.

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