Barbara Laban Im Zeichen des Mondfests

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Inhaltsangabe zu „Im Zeichen des Mondfests“ von Barbara Laban

O nein! Sienna muss umziehen, ausgerechnet nach China. Alles ist Sienna fremd hier, ihr Vater ist ständig unterwegs und die Haushälterin Ling quält sie mit chinesischen Schriftzeichen und seltsamem Essen. Doch dann entdeckt Sienna einen unfassbaren Betrug und plötzlich ist sie auf der Flucht - in einem Land, dessen Sprache sie nicht versteht. Zum Glück hat sie den Jungen Langlang an ihrer Seite und Rufus, ihren unsichtbaren Hund. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was Lings kriminelle Machenschaften und das Verschwinden von Siennas Mutter vor einiger Zeit miteinander zu tun haben. Und die Spur führt sie zum Tempel des duftenden Bergs.

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  • Eher mittelmäßiges Abenteuer durch China

    Im Zeichen des Mondfests
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. March 2014 um 17:26

    O nein! Sienna muss umziehen, ausgerechnet nach China. Alles ist Sienna fremd hier, ihr Vater ist ständig unterwegs und die Haushälterin Ling quält sie mit chinesischen Schriftzeichen und seltsamem Essen. Doch dann entdeckt Sienna einen unfassbaren Betrug und plötzlich ist sie auf der Flucht - in einem Land, dessen Sprache sie nicht versteht. Zum Glück hat sie den Jungen Langlang an ihrer Seite und Rufus, ihren unsichtbaren Hund. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was Lings kriminelle Machenschaften und das Verschwinden von Siennas Mutter vor einiger Zeit miteinander zu tun haben. Und die Spur führt sie zum Tempel des duftenden Bergs ... Zunächst einmal zum Cover: Ich finde es eigentlich ganz schön. Die Wahl der Motive sieht sehr chinesisch aus (Tempel, Drache, Kirschblütenzweig,...) und auch die Schrift erinnert mich an China. Doch auch während der Geschichte hat man immer wieder gemerkt, dass man in China ist. Am Anfang jedes Kapitels kann man den Namen des jeweiligen Kapitels in chinesischer Schriftzeichen sowie mit 'normalen Buchstaben' sehen und darunter die deutsche Übersetzung. Das hat mir sehr gut gefallen, da man so nebenbei auch ein paar Wörter aus dem chinesischen lernen konnte. Ein weiterer Plupunkt für das Buch waren der tolle Schreibstil der Autorin, der sehr flüssif zu lesen war, und die Protagonistin Sienna. Diese war mir trotz einer merkwürdigen Eigenschaft relativ schnell sympathisch und entwickelte sich im Verlauf der Handlung zu einem tapferen, selbstständigen Mädchen. Auch Langlang und der Doktor Zou mochte ich sehr gerne und beide wuchsen mir mit der Zeit ein bisschen an's Herz. Allerdings sind das leider auch schon die einzigen Dinge, die mir an dem Buch gefallen haben. Ein negativer Aspekt war beispielsweise Siennas seltsame Eigenschaft (und auch die einiger anderer Personen), unsichtbare Tiere zu sehen und mit ihnen zu reden. Obwohl die Freundschaften mit den unsichtbaren Begleitern sich später als wichtig für die Handlung erweist, war es doch eher unsinnig und komisch. Und auch die Handlung erschien mir an manchen Stellen etwas unrealistisch und an den Haaren herbeigezogen! 'Im Zeichen des Mondfests' ist zwar eine liebevolle Geschichte und hat einen tollen Schreibstil/ gute Charaktere, aber konnte ich mit manchen Punkten nicht richtig warm werden oder fand sie zu merkwürdig. Somit bleibt für Band 2 noch viel Luft nach oben und kann euch das Buch nur für jüngere Personen im ALter von ca. 12 Jahren empfehlen! 3/5 Scheifen

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  • Abenteuer Shanghai

    Im Zeichen des Mondfests
    Marakkaram

    Marakkaram

    26. December 2013 um 22:25

    Die Apotheke war immer noch voll mit Patienten. Alle starrten auf das Mädchen an der Seite des Doktors. Sie hatte schneeweiße Haut und trug seltsame weite Kleider. Ihre Augen glänzten in einer merkwürdigen Farbe und manche glaubten, dass es unter ihrem Kopftuch golden schimmerte. ~ ~ ~ Nachdem ihre Mutter vor einem halben Jahr spurlos in China verschwand, zieht ihr Vater mit Sienna nach Shanghai. Angeblich wegen seines Jobs, denn die Suche nach Kate wurde inzwischen komplett eingestellt. In China angekommen ist Sienna oft tagelang mit der fiesen, ja fast schon sadistischen Hauslehrerin Ling allein und ihr bester Freund Rufus, der unsichtbare Hund, verbringt seine Zeit neuerdings lieber in der Pförtnerloge bei Milos. Doch eines Tages, als ihr Vater wieder mal auf einer mehrtägigen Geschäftsreise ist, entdeckt Sienna Lings Geheimnis und muss fliehen. Hilfe erhält sie ganz unerwartet von dem Jungen, der tagtäglich auf den Stufen vor der Garküche sitzt und der, wie sich herausstellt, ihre Mutter kennt, denn sein bester Freund ist gemeinsam mit ihr verschwunden.... ~ Ein spannender und fantasievoller Kinderkrimi der Autorin Barbara Laban ("Desmond und Yang"), der auch mich als Erwachsene noch richtig gut unterhalten hat. Man begleitet Sienna auf ihrer abenteuerlichen Reise durch ein fremdes Land auf der Suche nach ihrer Mutter. Insbesondere dem Thema Freundschaft gilt ein großer Aspekt und wie immer geht die Autorin mit viel Fantasy und frischen Ideen an die Geschichte heran. So hat hier jedes Kind einen unsichtbaren Begleiter, den wir Erwachsenen (aber manchmal auch schon die Kinder) nicht mehr sehen, weil wir es uns mit dem Älterwerden abgewöhnt haben. Diese Figuren sind einfach klasse gestaltet und lockern die Geschichte mit ihrem Charme und Witz doppelt auf. Denn der Schreibstil ist an sich schon sehr flüssig zu lesen, spannend und leicht verständlich (für die Zielgruppe). Die Hauptcharaktere wachsen einem ziemlich schnell ans Herz. Man hat sie klar vor Augen, sie sind sehr lebendig und haben alle ihre Ecken, Kanten und Geheimnisse - auch wenn Sienna zu Anfang manchmal schon zu erwachsen und verständnisvoll erscheint; also ich hätte da ganz anders reagiert... Noch eine schöne Besonderheit: Jede Kapitelüberschrift ist in chinesischen Zeichen, der chinesischen Lautschrift und in deutsch dargestellt. Fazit: 4,5 Sterne für einen fantasievollen Kinderkrimi ab 10 J., der mit tollen Ideen zu begeistern weiß.

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  • Rezension zu "Im Zeichen des Mondfests" von Barbara Laban

    Im Zeichen des Mondfests
    elchi

    elchi

    27. February 2013 um 20:37

    „Im Zeichen des Mondfests“ von Barbara Laban ist ein wundervolles Kinderbuch, das den Leser einlädt sich gemeinsam mit einem jungen Mädchen und ihren Freunden auf ein faszinierendes und magisches Abenteuer in einem entfernten Land mit fremden Traditionen einzulassen. Der Schreibstil der Geschichte ist flüssig und leicht verständlich. Interessant ist auch, dass die einzelnen Kapitel, die chinesischen Schriftzeichen wiedergeben, dahinter ihre Aussprache in Lautschrift niedergeschrieben ist und man zusätzlich die deutsche Übersetzung lesen kann. Die Erzählperspektive wird dabei aus der Sicht der Hauptprotagonistin, Sienna, geschildert und wirkt sehr lebendig. Auch die Charaktere sind liebevoll beschrieben und wirken durch ihre Eigenarten und besonderen Fähigkeiten sehr vielseitig. Sienna, die Hauptprotagonistin ist ein junges Mädchen, das viel Mut beweist und die Hoffnung ihre verschollene Mutter in einem fremden Land wieder zu finden, nicht aufgibt. Auch scheint sie sehr tolerant zu sein, da ihr Vater ein viel beschäftigter Mann ist, der kaum Zeit für seine Tochter findet und sie gleich nach ihrer Ankunft in China alleine lässt. Siennas einziger Freund zu Beginn der Geschichte ist Rufus, ein unsichtbarer Hund. (Er ist wohlgemerkt nicht das einzige imaginäre Tier und treuer Begleiter in dieser Geschichte, dazu aber gleich mehr). Aber auch Langlang, ein chinesischer Junge mit trauriger Kindheit und Doktor Zou, der den Kindern hilft, wo er nur kann, kommen sehr authentisch rüber. Vor Allem aber fasziniert haben mich die unsichtbaren Tiere, die sich nur denjenigen zeigen, die den Glauben an ihre Existenz und das Magische nicht verloren haben. Sie stehen einem in jeder nur erdenklichen Situation bei, machen Mut und geben gute Ratschläge, jedoch nicht nur das - sie haben ihre eigene Meinung, diese sie auch offen äußern. Sie sind so dargestellt wie ein wahrer Freund sein sollte! Hierbei fühlen sich vielleicht viele an ihre Kindheit erinnert, denn wer von uns hat sich als Kind nicht auch immer einen unsichtbaren Freund, der ihm allein gehört und immer für einen da ist, gewünscht?! Besonders gut gefallen hat mir der kleine weiße Hase, Bai tuzi, der die Fähigkeiten besitzt, dass Menschen sich untereinander verstehen, obwohl sie eine fremde Sprache sprechen, obgleich es ihre Ausdrucksweise von sprachlicher Seite her ist, oder ihre Mimik und Gefühle. Auch ist er sehr weise. Dabei lassen sich selbstverständlich auch die weiteren „unsichtbaren Freunde“, wie Rufus, der Hund, Minka, die Katze und Xiaolong, der kleine Drache ins Herz schließen. Demnach finde ich die Thematik „Freundschaft“, sowie „Mut und Vertrauen“ durch diese tollen Charaktere und ihre speziellen Freunde sehr treffend umgesetzt. Die Themen zusammen mit der Handlung der Geschichte, bei der die Autorin durch viel Kreativität und unvorhersehbaren Geschehnissen eine durchgehende Spannung aufgebaut hat, wurden eingebettet in Einblicke eines fernen Landes, dessen fremde Kultur und Traditionen. An manchen Stellen hätte ich mir zwar detailliertere Beschreibungen der Umgebung und Kultur gewünscht um mir ein besseres Bild machen zu können wie genau es dort gerade aussieht… Dafür passt der Titel „Im Zeichen des Mondfests“ hervorragend zur Handlung der Geschichte. Denn er spiegelt meiner Meinung nach die Geheimnisse und Rätsel, die mit dem Verschwinden von Siennas Mutter zu tun haben und die Erlebnisse, die die Kinder bei ihrer Abenteuersuche erleben sehr gut wieder. Vor Allem stehen jedoch all diese rätselhaften Ereignisse in Verbindung mit dem baldig stattfindenden Mondfest. Auch die Covergestaltung finde ich sehr gelungen und treffend. Es zeigt einen leicht durchsichtigen Drachen (womöglich Xiaolong, den kleinen Drachen) auf einem roten Hintergrund, dieser mit dem Rot doch auch sehr gut zu China passt, da die chinesische Flagge ja auch Rot ist. Am Rande kann man noch Kirschblütenzweige sehen und entlang der unteren Borte des Covers lassen sich noch in einem etwas dunkleren Rot abgesetzte Silhouetten von chinesischen Tempeln erkennen. Allen in allem ergibt dies ein herrliches Gesamtbild, welches dsich im Inhalt der Geschichte sehr gut reflektiert. Aber worum geht es in der Geschichte? Sienna ist gezwungen mit ihrem Vater, der beruflich nach China versetzt wird von England nach China zu ziehen. Ausgerechnet in das Land, in dem ihre Mutter vor kurzem spurlos verschwunden ist. Da Siennas Vater aber beruflich viel unterwegs ist und kaum Zeit für seine Tochter hat, hat er eine Haushälterin, Miss Ling, organisiert, die auf Sienna aufpassen soll und ihr die neue Sprache näher bringen soll. Allerdings ist die Haushälterin ein ganz schönes Biest, aber nicht nur das, durch Zufall findet Sienna heraus, dass Miss Ling ihre Familie auch noch beklaut… Und Sienna wird die Vermutung nicht los, dass Miss Ling auch etwas mit dem Verschwinden ihrer verschollenen Mutter zu tun hat. Hier beginnt das magische Abenteuer, bei der Sienna viele tolle neue Freunde findet, die ihr helfen die rätselhaften Ereignisse zu lösen und ihre Mutter in einem fremden Land wieder zu finden. Da ich euch nicht zu viel verraten möchte, habe ich die Inhaltsangabe nun wirklich sehr knapp gehalten, da ihr meiner Meinung ja bereits auch schon weitere Informationen über die Geschichte entnehmen könnt! Fazit: Eine fantastische Abenteuergeschichte für Kinder und alldiejenigen die offen für kindliche Fantasien sind, alle anderen die eher eine Abneigung gegen unsichtbare Freunde hegen, sollten besser die Finger von dem Buch lassen, da diese womöglich enttäuscht sein könnten. Zauberhafte Freundschaften und Einblicke in eine fremde Kultur runden das ganze ab!

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  • Rezension zu "Im Zeichen des Mondfests" von Barbara Laban

    Im Zeichen des Mondfests
    Nik75

    Nik75

    19. January 2013 um 18:22

    Ich möchte euch das Buch „Im Zeichen des Mondfests“ von Barbara Laban vorstellen. Sienna muss mit ihrem Vater nach China ziehen. Alles ist neu für sie, ihr Vater ist ständig unterwegs und Sienna hat keine Freunde. Noch dazu ist vor einigen Monaten Siennas Mutter verschwunden. Sie wurde vermutlich entführt. Alle sagen, dass ihre Mutter tot ist, aber Sienna glaubt nicht daran. Ständig wird Sienna von der bösen Haushälterin Ling überwacht. Als Sienna entdeckt, dass die Haushälterin eine Betrügerin ist, flieht sie aus der Wohnung und macht sich mit ihrem unsichtbaren Hund Rufus und Langlang einem Jungen von der Straße auf ihre Mutter zu suchen. Meine Meinung: Es ist ein sehr spannender Jugendroman, der im fernen China spielt. Ein Fantasyroman in dem Freundschaft, Zusammenhalt und der Glaube daran, dass man alles schaffen kann was man will eine große Rolle spielt. Die Hauptprotagonistin Sienna ist ein sehr nettes Mädchen. Leider hat sie in China noch keine Freunde, nur ihr unsichtbarer Hund Rufus begleitet sie überall hin. Langlang ist ein Junge aus China, der seine Eltern schon als kleines Kind verloren hat und auf der Straße aufwachsen musste. Er ist sehr nett und hat Siennas Mutter durch Zufall vor ihrer Entführung kennen gelernt. Als er Sienna auf der Straße trifft, bietet er ihr an die Mutter von Sienna zu finden. Ich finde beide sind tolle Persönlichkeiten mit viel Mut, Hoffnung, Ehrgeiz und beide haben ein helles Köpfchen. Die Autorin hat die Suche nach Siennas Mutter und das Leben in China sehr bildlich beschrieben. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Dadurch fliegen die Seiten nur so dahin. Das Buch fängt schon nach den ersten paar Seiten an spannend zu werden und bleibt es auch bis zum Schluss. Die Kinder erleben so viele spannende Dinge auf ihrer Suche. Mit dabei sind immer ihre unsichtbaren Tiere, die ihnen immer eine große Hilfe sind. Ich fand diese unsichtbaren Tiere echt toll. Die machen das Buch zu was ganz Besonderem. Man sieht anhand der Tiere wie schön es ist Freunde zu haben, die einem in der Not helfen, die für einen durch dick und dünn gehen. Ich bin in Siennas Welt abgetaucht und habe es sehr genossen diese Jugendbuch zu lesen. Das Jugendbuch bekommt von mir 5 Sterne

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  • Rezension zu "Im Zeichen des Mondfests" von Barbara Laban

    Im Zeichen des Mondfests
    MartinaBookaholic

    MartinaBookaholic

    19. November 2012 um 13:52

    Das war wohl nix. Ich möchte hier nicht das Buch als schlecht darstellen, aber leider war es für mich, meinen Geschmack und meine Lesevorliebe einfach nicht das richtige. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass es für Kinder oder junge Jugendliche gut passen könnte, daher ist das hier mein persönlicher Eindruck über das Buch, was mir leider nicht ganz so gefallen hat, wie es mir erhofft habe. . Ich wusste, dass es sich um ein Kinder-/ Jugendbuch handelt, nur nicht, dass es wirklich nur für Kinder ist. Dementsprechend sind auch die Hauptcharaktere Kinder, die sich für mich nicht immer authentisch verhalten und viel zu viel können für ihr Alter. Das ist mir besonders bei Sienna aufgefallen, die alleine mit einem anderen Kind mitten in China herum irrt, obwohl sie eigentlich aus einem anderen Land kommt und die Sprache nicht beherrscht. Was mich noch mehr gestört hat, war, dass sie anfänglich als Einsiedlerin beschrieben wird, die in der realen Welt keine richtigen Freunde hat, außer ihren unsichtbaren Hund, aber plötzlich in China entwickelt sie sich in so großen Sprüngen weiter, dass es unglaublich ist. Außerdem ist sie hier ganz und gar nicht schüchtern oder Wortkarg und daher wirkt ihre Beschreibung aus den ersten Seiten einfach nur falsch und die Charakterbeschreibung passt mit dem Mädchen, das in der Geschichte präsentiert wird nicht zusammen. Auch war ich leider kein Fan von Langlang, der bis zum Ende etwas an sich hatte, das mir nicht ganz geheuer war. . Bis zur Mitte oder dem letzten Drittel war das Lesen für mich ziemlich zäh und quälend und ich musste mich selber dazu überreden, das Buch weiterzulesen. Aber dann, als auch die ganze Sache mit der Mutter ins kriminalistische ging, wurde es zum Glück besser und man konnte mitraten, wer die Bösen sind und aus welchem Grund sie so gehandelt haben. Daher war es zum Ende hin wieder besser und war für mich auch der Grund, trotzallem doch noch 1,5 Punkte zu vergeben, da auch der Schluss meinem Geschmack entsprochen hat und es mich in Frieden mit dem Buch scheiden ließ. Trotzdem kann ich die vielen positiven und begeisterten anderen Rezensionen nicht verstehen und auch nicht wie Laban den ‚goldenen Pick‘ 2011 gewinnen konnte, da ich, neben ihrer Charaktererstellung und dem Handlungsverlauf, auch den Schreibstil nicht besonders außergewöhnlich fand. Für mich zu kurze, zu einfache Sätze und eher langweilig. Für mehr Infos besuche meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/11/19/rezension-im-zeichen-des-mondfests/

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  • Rezension zu "Im Zeichen des Mondfests" von Barbara Laban

    Im Zeichen des Mondfests
    Glimmerfee

    Glimmerfee

    25. October 2012 um 16:30

    Siennas Vater hat einen neuen Job in China angenommen, dem Land, indem ihre Mutter vor einigen Monaten spurlos verschwunden ist. Doch ihr Vater hat längst jede Hoffnung verloren seine Frau wiederzufinden und so packt Sienna schweren Herzens die Umzugskisten. So heißt es Goodbye London. In China ist der Neuanfang nicht leicht. Siennas Vater stürzt sich in die Arbeit und lässt seine Tochter mit der bösartigen Hauslehrerin Ling allein, die Sienna Mandarin beibringen soll. Täglich quält Ling ihre Schülerin mit endlosen Aufgaben und greift zu harten disziplinarischen Maßnahmen, doch dann entdeckt Sienna durch Zufall, dass Ling stiehlt und als Sienna dann noch mit einem Messer bedroht wird, ergreift das Mädchen die Flucht. Sie begegnet dem Jungen Langlang, der Siennas Mutter kennt und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach der Verschollenen. Zur Hilfe haben sie jedoch magische Unterstützung von einem unsichtbaren Hund, einem merkwürdigen Arzt und weiteren imaginären Tieren. Dieses originelle Jugendbuch ist ein wahrer kleiner Schatz im Bücherregal und sprudelt nur von fantasievollen Ideen. Schon nach kurzer Zeit war ich fasziniert von den unsichtbaren Tieren und hatte die Charaktere ins Herz geschlossen. In diesem Buch geht es um Freundschaft und um die unsichtbaren Begleiter, die wohl jedes Kind hat. Die magischen Tiere erweisen sich als Helfer in der Not. Sienna trifft auch auf Erwachsene, die nie den Glauben an unsichtbaren Begleiter verloren haben und noch immer von dem Rat dieser Tiere profitieren. Das Buch entführt in die Welt Chinas und lässt uns teilhaben an der magischen Reise eines Mädchens das festentschlossen ist ihre Mutter zu finden. Ohne dabei aufdringlich zu wirken, versteht es die Autorin, Wissen über China in den Text einzuweben. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und wachsen einem von Seite zu Seite mehr ans Herz. Das Buch richtet sich an alle, die selbst den Glauben an magische Wesen nicht aufgeben wollen, oder sich an den Zauber unsichtbarer Freunde erinnern. Auch ist es ein Buch für alle Jugendliche die sich für China interessieren oder einfach nur Lust haben auf ein magisches Abenteuer. Ich habe es genossen dieses Buch zu lesen und kann es nur jedem ans Herz legen.

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  • Rezension zu "Im Zeichen des Mondfests" von Barbara Laban

    Im Zeichen des Mondfests
    kassandra1010

    kassandra1010

    09. October 2012 um 18:56

    Sienna zieht von heute auf morgen mit ihrem Vater nach Shanghai und wird dort mehr oder weniger von einer Hauslehrern mit schrecklichen Schulaufgaben gequält. Sie soll eigentlich etwas lernen, kann sich aber nicht wirklich konzentrieren, da ihre Mutter sich schon seit 2 Monaten nicht mehr gemeldet hat. Als sie dann auch noch die Hauslehrerin beim stehlen von Mamas Schmuck erwischt, weiß sie, das hier irgendetwas nicht mit richtigen Dingen zugeht. Sie flieht und erhält mehr Hilfe als sie anfangs vermutet hätte, denn wären Ihre unsichtbaren Freunde Rufus und das weiße Häschen nicht, wäre eine Rettungsaktion für Ihre Mutter fast schon unmöglich. Eine wunderschöne Geschichte über das alte China, viel Fantasie und den Glauben über eine verlorene und wiedergewonnene Familie....

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  • Rezension zu "Im Zeichen des Mondfests" von Barbara Laban

    Im Zeichen des Mondfests
    Moonwishes

    Moonwishes

    19. September 2012 um 20:05

    Fremdes China Sienna muss nach China reisen. Zusammen treten ihr Vater, Sienna und ihr unsichtbarer Hund Rufus die Reise an. Siennas Mutter dagegen kommt nicht mit, denn sie ist verschwunden - keiner weiß wo sie ist. Das letzte mal wurde sie in China gesehen, dann verliert sich jede Spur. In China wird Sienna von der bösen Ling im chinesischen unterichtet, bis Sienna entdeckt, dass Ling eine DIebin ist. Sie und Rufus fliehen und der Junge Langlang unterstütz sie dabei. Zu dritt versuchen sie herauszufinden, wo Siennas Mutter ist und was Ling damit zu tun hat. Das Buch ist wirklich gut. Barbara Laban schreibt in einem schönen Tempo und Stil die Chinesische Umgebung und Kultur. Natürlich kommen die Abenteuer keineswegs zu kurz und Sienna deckt ein Geheimniss nach dem anderen auf. Insgesamt las sich das Buch sehr flüssig und spannend. Man wollte schnell wissen, wie die Rätsel gelöst werden. Das Cover ist wirklich schön. Der chinesische Drache auf dem Cover und die Blüten deuten auf das Land China hin und der Titel stellt für sich schon ein Rätsel dar. Dies weckt auf jeden Fall interesse. Leider kam bei mir das Buch ziemlich kaputt an... Die Kapitelüberschriften waren einmal auf deutsch und einmal auf chinesisch aufzufinden, was mir sehr gut gefiel. Ich bin zwar schon etwas älter, aber dieses Kinderbuch ist für jeden jungen Leser geeignet und fesselt ihn an Bücher. Mich selbst hat es ja schon gefallen, wie wird es dann wohl kleineren Kindern gefallen? Ich kann es jedem empfehlen, der ein Buch für sein Kind sucht - besonders Mädchen sollten von der Mischung aus Kultur, Fremde und Fantasie begeistert sein.

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