Barbara Leciejewski Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

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Inhaltsangabe zu „Die Nächte, die Tage und das ganze Leben“ von Barbara Leciejewski

Hellseherei? Kompletter Unsinn! Das zumindest glaubt Fanni und beschließt mitten auf dem Münchner Winter-Tollwood, dafür den Beweis anzutreten. Impulsiv, wie sie ist, leiht sie sich kurzerhand den nächstbesten ihr völlig unbekannten jungen Mann bei seiner Freundin aus. Als angebliches Paar wollen sie die ortsansässige Hellseherin als Schwindlerin demaskieren.
Keine Stunde später steht das Leben der beiden auf dem Kopf.
Es ist der Auftakt zu einer tragisch-komischen Geschichte zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Fanni erfährt die große Liebe ebenso wie den größten Liebeskummer, vor allem aber erfährt sie jede Menge über sich selbst.
Und ganz am Ende landet sie noch einmal bei der Hellseherin …

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  • Hellseherei auf dem winterlichen Tollwood Festival

    Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

    Lia_Luna

    26. November 2017 um 09:16

    Stefanie (genannt Fanni) und ihre beiden Freundinnen Lore & Emma sind auf dem winterlichen Tollwood-Festival in München unterwegs.Dabei stoßen sie auf das Patchouli geschwängerte Zelt der Hellseherin Tanna Divina.Und da außer Lore keine so recht an Hellseherei glauben mag, beschließt unsere Hauptprotagonistin spontan ihren Freundinnen zu beweissen, dass das alles nur Humbug ist, was diese Wahrsagerin prophezeit.Kurzum geht Fanni an den Nachbartisch des veganen Restaurantzelt, in dem die drei Grazien gerade etwas zusich genommen haben, und spricht den unbekannten blonden Horst (genannt Nat) an, der dort mit seiner Freundin und deren Cousine sitzt.Anders als erwartet, sagt dieser promt zu, nachdem sie ihm ihren Plan erörtert hat, nämlich als Paar getarnt dort ihre gemeinsame Zukunft zu erfahren.Auf dem Weg zum Wahrsagerzelt kauft er noch spontan 2 Ringe, denn er ist der Meinung, wenn schon, dann sollte der "Paar-Plan" bis ins Detail ausgeführt werden.In dem Moment nichts ahnend, was sie von der Hellseherin erfahren werden, was sie dabei verspüren und vorallem, dass ihrer beider Leben damit schlagartig auf den Kopf gestellt werden.Fazit:Ganz ehrlich, ich habe mich auf dieses Buch gefreut. Ich mag alles was auch nur im entferntesten mit magischen Dingen zu tun hat, aber diese Geschichte, ich weiss nicht so recht was ich davon halten soll.Sicher, das Buch lässt sich super weglesen, durch den flüssigen und lockeren Schreibstil, aber diese 2 Hauptprotagonisten...Fanni und Nat verhalten sich durchweg wie naive Teenager, obwohl sie sich beide in den Dreißigern bewegen.Gerade er ist mir einfach zu weichgespült. Es handelt sich zwar mal um keinen dieser typischen Badboys, aber muss es im Gegenzug gleich ein ultrasensibler Pianist ohne eigene Meinung namens Horst sein ?Sie dagegen hat null Plan im Leben, kein Ziel vor Augen, verhält sich wie ein Fähnchen im Wind und dazu kommen ihre dauernden Nervenzusammenbrüche.Obendrein ist mir die "Liebe auf den allerersten Blick & daraufhin werfe ich mein altes Leben umgehend in die Mülltonne" Story zu platt.Dazu wird das Ganze dann noch mit der Geschichte seiner Exfreundin getoppt, ausgelöst durch ihre Cousine.Ich möchte nicht Spoilern, aber man darf sich gerne ein Augenrollen meinerseits dazu vorstellen.Ich mache es kurz - 3 Sterne.Aber auch nur, weil ich das Tollwood Festival, den Winter und dieses schnuckelig beschriebene Zelt der Hellseherin so mag.

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  • Humorvoll, teils tragisch

    Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

    santina

    05. November 2017 um 15:43

    Inhalt Stefanie „Fanni“ Silas ist gerade mit ihren Freundinnen Emma und Lore auf dem Winter-Tollwood unterwegs ist, wo sich Kunst-Stände, Festivalgastronomie und Kulturprogramm aneinander reihen. Als sie das Zelt einer Hellseherin entdeckt, beschließt sie, ihren Standpunkt, dass Hellseherei kompletter Unsinn ist, mit Fakten zu untermauern. Sie spricht einen ihr völlig Fremden an und bittet ihn, sich mit ihr zusammen als Paar auszugeben um die Schwindelei aufzudecken. Da die Freundin den Angesprochenen einverstanden ist, ziehen Fanni und Horst, so der Name des Mannes, los. Doch was als Spaß beginnt, endet in Chaos, denn als die beiden zurück kommen, wurde ihr Leben völlig auf den Kopf gestellt und von nun an befinden sie sich auf einer Liebesfahrt die zunächst ganz nach oben und dann im freien Fall nach unten führt. Protagonisten Fanni, Lore und Emma und haben sich vor elf Jahren kennengelernt. Fanni hält sich mit Jobs wie Mediengestalterin, Projektmanagerin und Postkartentexterin über Wasser. Vor einiger Zeit hat sie sich ein weiteres Standbein geschaffen und schreibt unter einem Pseudonym Erotikromane. Sie ist spontan und bringt sich dadurch gerne mal in unmögliche Situationen. Lore interessiert sich für Astrologie und alternative Heilmethoden und arbeitet als Erzieherin. Sie ist zurückhaltend und liebenswert. Emma ist bei einem Radiosender beschäftigt. Sie ist die Bodenständige und Souveräne, kann sich durchsetzen, ist aber immer sachlich und freundlich. Horst, genannt Nat, hat Musik studiert und schlägt sich als Barpianist und Klavierlehrer durch. Die Autorin arbeitet in diesem Zusammenhang viel mit den Liedern des Great American Songbook. Gedanken zum Buch Der Klappentext zeigt eigentlich viel zu wenig von dem, was wirklich in diesem Buch steckt. Meiner Meinung nach lässt er eher auf eine heitere Liebesgeschichte schließen, die, recht unrealistisch, damit beginnt, dass zwei Menschen eine Hellseherin auf die Probe stellen wollen und sich innerhalb kürzester Zeit verlieben. Doch der neue Roman von Barbara Leciejewski ist so viel mehr. Er handelt von Freundschaft und Liebe, von einem Gefühl von himmelhochjauchzend bis zum totalen Absturz in die Depression. Die Geschichte ist teils humorvoll, teils tragisch und zeigt, wie Intrigen und Missverständnisse einen Menschen völlig aus der Bahn werfen können und wie wichtig echte Freunde sind. Barbara Leciejewski hat mir mehr als einmal ein beklemmendes Gefühl in der Brust verschafft, wenn ich mit Fanni gelitten habe und genau so war ich befreit, wenn es ihr gut ging. Ich hatte kein Kribbeln im Bauch, aber das war auch gar nicht nötig, ich bin selig und zufrieden eingeschlafen, nachdem ich das Buch innerhalb weniger Stunden beendet hatte.

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  • Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

    Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

    Klusi

    03. June 2017 um 23:46

    Als Fanni zusammen mit zwei Freundinnen das Münchner Winter-Tollwood-Festival besucht ergibt sich die Frage, ob es wirklich Hellseherei geben kann. Kurz entschlossen spricht Sie einen jungen Mann an, der mit seiner Freundin am Nachbartisch sitzt, ob er bereit wäre, mit ihr zusammen, als vorgetäuschtes Liebespaar, die Hellseherin aufzusuchen, um zu beweisen, dass alles nur Schwindel ist. Horst, wie sich der angesprochene junge Mann vorstellt, ist gleich dabei, und gemeinsam begibt sich das fingierte Paar zu Tanna Divina, der Hellseherin. Dieser spontanen Aktion folgt eine Reihe von Ereignissen, die Fannis und Horsts bisheriges Leben auf den Kopf stellen und die beiden in ein heilloses Gefühlschaos stürzen. Fanni findet die Liebe ihres Lebens, und zugleich bricht ihr das Herz. Nach einer endlosen Achterbahnfahrt der Emotionen landen die Protagonisten ein Jahr später erneut bei Tanna Divina, und ihre Sicht der Dinge hat sich in der Zwischenzeit grundlegend geändert. Barbara Leciejewski ist mir bereits von ihrem Roman „In all den Jahren“ bestens bekannt, denn dieses Buch gehörte zu meinen Jahreshighlights 2016. Schon deshalb war ich gespannt auf das neueste Werk der Autorin, das mich gleich durch das schöne Cover angesprochen hat. Die Illustration des Einbands wirkt winterlich, und die Geschichte beginnt ja auch in der Vorweihnachtszeit, aber es ist deshalb kein Weihnachtsroman und keine reine Wintergeschichte, denn wir begleiten die Protagonisten ein ganzes Jahr lang. Barbara Leciejewski schreibt wunderbar leicht, eingängig und dabei sehr humorvoll, und trotzdem lassen ihre Geschichten auch eine gewisse Tiefgründigkeit nicht vermissen. Ja, dies ist ein Liebesroman, jedoch kein typischer Vertreter dieses Genres, denn die Handlung ist vielschichtig und geht weit über die reine Liebesgeschichte hinaus. Die Protagonisten machen eine starke Entwicklung durch, die für beide einerseits wunderschön ist, aber auch sehr schmerzvolle Erlebnisse für sie bereit hält.Besonders Fanni lernt man sehr intensiv kennen und erfährt so einiges über ihre Einstellung und Beweggründe. Nicht nur einmal hätte ich sie am liebsten geschüttelt, weil sie, in ihrem Bedürfnis, richtig zu handeln, sich so oft selbst im Weg stand. Insgesamt war ich sehr angetan von der gründlichen Charakterisierung aller Personen, die in der Geschichte vorkommen. Dass auch dieser Roman wieder in München spielt, bringt ihm von mir einen zusätzlichen Sympathiepunkt ein, denn da ich die Stadt liebe und schon häufig besucht habe, kann ich mich hier besonders gut gedanklich an die Schauplätze versetzen. Zwar kommt die Handlung dieses Romans nicht ganz an den Vorgänger heran, was die Tiefe betrifft, aber es ist eine Geschichte zu Mitlachen und Mitweinen, und sie hat mir einige schöne Lesestunden beschert, so dass sie für mich auf jeden Fall ihre fünf Sterne wert ist.

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  • Du bist mein Tag und ich deine Nacht

    Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

    Cozydayscoffeebooks

    02. April 2017 um 15:58

    Die Protagonistin, Fanni, fällt direkt durch ihre chaotische Art auf und hinterlässt dadurch einen sehr liebenswerten, sympatischen Eindruck. Ihre beiden besten Freundinnen, Emma und Lore, sind ebenfalls total sympatisch und tolle Charaktere, mit denen man sich schnell identifizieren kann. Die Freundschaft der drei Frauen ist einfach wunderbar beschrieben, denn hier wird sich für jeden gefreut und von Neid herrscht keine Spur.Nat, der eigentlich Horst heißt, worüber ich ziemlich lachen musste, ist ebenfalls ein toll beschriebener Charakter, mit dem man durchgehend mitfiebert. Das einzige, was mich persönlich an Nat und Fanni gestört hat, war ihr Hass gegen veganes Essen - aber darüber sehe ich mal hinweg! :DDer Schreibstil sagt mir sehr zu, da er sehr locker und einfach zu lesen ist und man sich gut in die Geschichte hinein versetzen konnte. Außerdem musste ich, auf Grund vieler witziger Szenen, oft schmunzeln, aber auch ab und an schmachten, durch die süßen Zitate.Alles in allem war das Buch toll und eine absolute Leseempfehlung für zwischendurch, da es sich sehr schnell weg lesen lässt - ich habe gerade mal drei Abende gebraucht. Von mir gibt es hierfür 4,5 von 5 Sternen.

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  • Konnte mich nicht 100%ig begeisterin

    Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

    LESETANTE_CARO

    22. March 2017 um 11:51

    "Ja, ja... Hellseherei! Von wegen. Alles nur Humbug und Geldschneiderei." Ungefähr so schimpt Fanni auf dem Tollwood in München, als sie mit ihren Freundinnen über den Markt schlendert. Um dies endlich beweisen zu können, schnappt sie sich den erstbesten Typen und geht mit ihm zur Wahrsagerin. Danach ist nichts mehr wie es war. Nat, der eigentlich auf den unmöglichen Namen Horst hört, und Fanni sind Schicksalszwillinge und verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Aber das Leben kommt den beiden dazwischen und die beiden verlieren sich aus den Augen. Die nächsten Monate sind geprägt von Liebeskummer und einer Menge Selbsterkenntnis. Aber das Schicksal hat mit Fanni und Horst auch noch nicht so schnell abgeschlossen. Ich hatte mal wieder so richtig Lust auf eine Liebesschmonzette, da kam die Leserunde bei Lovelybooks zu diesem Buch gerade richtig. Ich gewann, ich tauchte in die Geschichte ein, aber leider auch genauso schnell wieder auf. Trotz viel Romantik und Wortwitz, muss sich die Autorin auch Kritik gefallen lassen. Fanni ist eine realitische Frau, die nicht an Magie, Hellseherei und anderen Schnabernack glauben will. Sie steht da im krassen Gegensatz zu ihrer besten Freundin, die oft die kleinste Entscheidung nicht ohne Tarot-Karten treffen kann. Ihr spontanes Vorhaben, endlich mal die Schalatanerie hinter dem Ganzen aufzudecken, entpuppt sich als lebensveränderndes Ereignis. Sie findet in Nat die große Liebe. So schnell die Gefühle zwischen den Beiden aufkeimen, so schnell geben sich die beiden auf. Eine Krise, ein Streit und plötzlich soll wieder Schluss sein mit der Romantik? Die junge Liebe und die frischen, aber heftigen Gefühlen, sind dem Kampf noch nicht gewachsen. Beide ziehen sich schnell wieder zurück. Fanni und Nat nehmen sich da beide nichts. So durchlebt der Leser gemeinsam mit Fanni ein ganzes Jahr voller Auf und Ab der Gefühle. Mit der Zeit wächst bei Fanni die Selbsterkenntnis und sie kommt mit sich in Reinen. Horst, oder doch lieber Nat, war ein netter Typ und begabter Pianist. Mir war er an vielen Stellen zu weich, zu lasch und zu blass. Er zieht sich schnell zurück und gibt sich wenig kämpferisch. Das gefiel mir so gar nicht und hier hätte ich vielleicht doch etwas mehr einen Bad Boy erwartet, als dieses sensible männliche Wesen. Aber naja... Der Schreibstil von Barbara Leciejewski ist locker und auch sehr gefühlvoll. Aber sie schaffte es dennoch nicht, dass ich mich mit den Charakteren verbunden fühlte. An vielen Stellen war ich genervt von Fanni, weil sie ihren Gedanken zu oft Luft gab. Und auch der Horst war mir einfach nicht existent genug. Seinen Rückzug fand ich blöd, trotz das er durch seine Liebe zur Musik einige Pluspunkte bei mir sammeln konnte. Ich kann mich eigentlich immer noch nicht für ein abschließendes Fazit entscheiden, muss aber sagen, dass ich doch etwas mehr erwartet hätte. Eigentlich ist "Die Nächte, die Tage und das ganze Leben" eine tolle Geschichte, aber leider konnte sie mich nicht 100%ig begeistern. Barbara Leciejewski hat einen tollen und gefühlvollen Schreibstil. Dennoch half dieser nicht, dass ich mit den Charakteren warm wurde. Zu wenig kämpferisch und zu wenig mitreißend. Nicht jede Geschichte muss einen Bad Guy haben, aber hier hätte gerade dem männlichen Protagonisten etwas mehr Rückgrat gut getan.

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  • Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

    Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

    Tigerbaer

    19. March 2017 um 15:10

    Beim Stöbern bin ich auf „Die Nächte, die Tage und das ganze Leben“ von Barbara Leciejewski aufmerksam geworden.Fanni, wie sich Stefanie nennt, lebt unverbindlich vor sich hin. Ihr beruflicher Weg lässt sich am ehesten mit unbeständig umschreiben, da sie sich von Nebenjob zu Nebenjob hangelt. Dass sie nebenbei abgedroschene Erotikromane schreibt weiß außer ihren besten Freundinnen Emma und Lore niemand.An einem Nachmittag lässt sich Fanni von ihren Freundinnen auf den Münchner Winter Tollwood schleppen und dort kommt die Frage auf, ob es so etwas wie Hellseherei wirklich gibt. Lore ist der festen Überzeugung und Fanni glaubt das Gegenteil. Der aberwitzige Plan die Wahrsagerin auf die Probe zu stellen entsteht und so quatscht Fanni spontan ein Pärchen an und leiht sich den Mann aus.Der Besuch bei der Hellseherin verläuft vollkommen anders als erwartet und so steht danach das Leben von Fanni und Horst komplett Kopf. Doch das Ganze markiert erst den Auftakt für ein Jahr voller emotionaler Auf und Abs für die Beiden.Der Inhalt klang nach einer kurzweiligen Lovestory ohne die zur Zeit gängigen Stereotypen und der Einstieg legt dafür auch gleich den Grundstein. Die Charaktere kommen erfrischend offen und realistisch daher und man findet sich selbst unweigerlich in der ein oder anderen Marotte wieder. Die Handlung punktet mit spannenden Wendungen, die beim Lesen an die Buchseiten fesseln. Am Ende, wo man schon fast nicht an ein Happy End glauben will, schenkt einem die Autorin genau dies.Bei allen positiven Eigenschaften der Geschichte gibt es für mich den Kritikpunkt, dass mir die Figuren bei aller Sympathie nicht so ans Herz gewachsen sind, wie ich mir das die ganze Geschichte hindurch gewünscht habe und ich deshalb emotional nicht so abtauchen konnte, wie ich das wollte.Deshalb gibt es von mir 3 Bewertungssterne!

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    • 7
  • Schicksalszwillinge und die große Liebe?

    Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

    tanlin_11

    06. March 2017 um 22:07

    Barbara Leciejewski schafft es auch mit ihrem neuen Romans „Die Nächte, die Tage und das ganze Leben“ wieder, den Leser in eine andere Welt zu beamen. Mit diesem Roman hat die Autorin wieder eine sehr einfühlsame, unterhaltsame und berührende Geschichte geschaffen, die sämtliche Emotionen des Lesers anspricht.Zum Inhalt möchte ich nur ein paar Worte verlieren:Weil sie nicht an Hellseherei glaubt, hat die liebenswerte Fanni auf dem Münchner Winter-Tollwood eine ihrer berühmten verrückten Ideen. Spontan spricht sie Horst, einen unbekannten jungen Mann an. Er soll sich als ihr Freund ausgeben und mit ihr ins Zelt der Wahrsagerin gehen, um diese als Schwindlerin zu überführen. Doch es kommt alles anders als geplant, denn die alte Dame vermittelt ihnen unter anderem glaubhaft, dass sie Schicksalszwillinge sind. Als sie das Zelt verlassen, verändert sich alles. Horst verlässt seine Freundin und Fanni und er kommen sich näher. Doch dieses Liebesglück wird sehr schnell zerstört, beide leiden unter starkem Liebeskummer, lernen sich selber besser kennen und lenken ihr Leben in die richtigen Bahnen… Wenn ihr mehr über die Geschichte von Fanni und Horst erfahren möchtet, es euch interessiert was die Wahrsagerin unter Schicksalszwillingen versteht und ob des wirklich keine Zukunft mehr für Fanni und Horst als Paar gibt, dann müsst ihr dieses Buch unbedingt selber lesen.Der Schreibstil der Autorin hat mir auch in diesem Roman sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig lesen und bereits nach den ersten Sätzen ist man gedanklich selber auf dem Münchner Winter-Tollwood. Mit jeder gelesenen Seite identifiziert sich der Leser immer stärker mit Fanni und Horst, sodass man die Realität sehr schnell vergisst und völlig in die Geschichte eintaucht. Dabei werden sämtliche Emotionen des Lesers geweckt.Die Charaktere sind alle sehr gut und liebevoll ausgearbeitet und mit individuellen Eigenschaften und Fähigkeiten versehen. Besonders gut haben mit die besten Freundinnen von Fanni gefallen. Die Freundschaft, die sie verbindet ist unglaublich toll. Alle sind für einander da, freuen sich über gegenseitige Erfolge und helfen dem anderen über schwere Zeiten hinweg. Die  Handlungen, Reaktionen und Empfindungen der Protagonisten werden sehr detailliert beschrieben und wirken sehr menschlich und real. Besonders gut hat mir gefallen, dass man in Laufe der Geschichte nie genau wusste wie es weiter geht. Sowohl Fanni als auch Horst, legen einen sehr langen, holprigen Weg zurück, während dem beide immer für Überraschungen gut sind. Beim Lesen musste ich auf der einen Seite an der einen oder anderen Stelle immer mal wieder schmunzeln und lachen. Auf der anderen Seite musste ich mir hier und da aber auch eine kleine Träne verdrücken und hätte die beiden Protagonisten öfters gerne zur Vernunft getrieben.Das Ende des Buches hat mich überzeugt. Es handelt sich um eine sehr schöne interessante Geschichte über zwei Menschen, die sich Hals über Kopf verlieben und einen langen Weg zurücklegen müssen, um ihr Glück wirklich leben zu können. Die Geschichte ist sehr gut durchdacht und das Ende rundet den Roman perfekt ab.Fazit:Eine sehr gelungene Geschichte mit liebenswerten und realistischen Charakteren, die sämtliche Emotionen des Lesers berührt. Absolute Leseempfehlung!

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  • Humor, Spannung und Gefühl

    Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

    AnnalenaWinger

    26. February 2017 um 14:10

    Ich habe bereits von Barbara Leciejewski das Buch "Vergiss nicht, dass wir uns lieben" gelesen und war von diesem Buch und dem Schreibstil begeistert. Beides sind zwei völlig andere Geschichten und trotzdem merkt man, dass sie von Barbara mit viel Hingabe geschrieben wurden. Ein wunderbarer und klarer Schreibstil empfing mich gleich zu Beginn des Buches wie nicht anders zu erwarten. Dieser Schreibstil macht die Geschichte zu etwas ganz Besonderem und verleitet einen dazu gar nicht mehr mit dem Buch aufzuhören. Bis zum Ende hin macht er das Buch zu etwas ganz Besonderem. Auch das Cover und den Titel finde ich fantastisch. Beides harmoniert sehr miteinander und mit dem Inhalt des Buches. Den Protagonisten fehlt es durch den Schreibstil und den vielen Details an nichts. Sie sind alle sehr ausführlich und echt beschrieben wurden, sodass sie einem real vorkommen. Besonders toll finde ich Horst. Er tut mir schon etwas leid mit dem Namen aber er hat die Größe darüber hinweg zu sehen, wenn jemand schmunzelt oder darüber lacht. Anfangs kommt er etwas eingebildet rüber, doch wir lernen ihn nach und nach besser kennen und ich habe entdeckt was für ein toller Kerl er sein kann. Besonders zu Fanni. Diesen Namen mag ich übrigens sehr und auch den Charakter, der dahinter steckt. Ich habe Fanni sehr mit ihrer oft impulsiven und trotzdem freundlichen Art in mein Herz geschlossen. Auch die Charaktere Lore und Emma gefallen mir sehr und sind mir, wie Fanni und Horst, ans Herz gewachsen. Beide spielen eine große Rolle in diesem Buch. Ohne sie würde bei Fanni noch so einiges mehr schief gehen. Die ganze Geschichte um Fanni, Horst und die Hellseherin Tanna Divina hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es war alles unglaublich spannend und es war noch spannender die Geschichte um Fanni und Horst zu verfolgen. Es hat auch sehr großen Spaß gemacht dieses Buch zu lesen denn auf jeder Seite steckt, ein bisschen und bei manchen Seiten eine große Menge, Humor drin. Bisher hatte ich nicht sonderlich viel Kontakt mit Hellseherei, aber dieses Buch hat es mir nun etwas näher gebracht und ich muss sagen es ist schon etwas verlockend. Bis fast zum Ende des Buches war das Ende offen. Ich wusste nicht wie es ausgehen wird. Aber mir gefällt das Ende sehr gut. Alles war sehr unvorhersehbar so wurde alles noch spannender und man war auf nichts gefasst. Ich empfehle wirklich jedem dieses wirklich schöne Buch voller Humor, Spannung und Gefühl.

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  • Leserunde zu "Die Nächte, die Tage und das ganze Leben" von Barbara Leciejewski

    Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

    barbaraleciejewski

    Liebe LovelyBooks-LeserInnen, Ich möchte euch heute zu einer für mich ganz besonderen Leserunde einladen.Es geht dabei um meinem neuen Roman Die Nächte, die Tage und das ganze Leben, der am 14. Februar bei Montlake Romance erscheinen wird.Die Gewinner dieser Leserunde werden also bei den Ersten sein, die das Buch lesen und das macht es für mich besonders spannend.Damit ihr entscheiden könnt, ob der Roman etwas für euch ist, hier ein paar Infos. Inhalt/Klappentext:Hellseherei? Kompletter Unsinn!Das zumindest glaubt Fanni und beschließt mitten auf dem Münchner Winter-Tollwood, dafür den Beweis anzutreten. Impulsiv wie sie ist, leiht sie sich kurzerhand den nächstbesten ihr völlig unbekannten jungen Mann bei seiner Freundin aus. Als angebliches Paar wollen sie die ortsansässige Hellseherin als Schwindlerin demaskieren.Keine Stunde später steht das Leben der beiden auf dem Kopf.Es ist der Auftakt zu einer tragisch-komischen Geschichte zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Fanni erfährt die große Liebe ebenso wie den größten Liebeskummer, vor allem aber erfährt sie jede Menge über sich selbst. Und ganz am Ende landet sie noch einmal bei der Hellseherin … Was erwartet euch?Authentische, in ihrer Unvollkommenheit liebenswerte Charaktere, in denen man sich wiederfinden kann, eine ebenso kurzweilige wie berührende Liebesgeschichte, eingebettet in eine warme und positive Atmosphäre, Irrungen und Wirrungen, viele Emotionen, Romantik, Tragik, viel Komik, ein wenig Musik (gewissermaßen) und ein paar Dinge zum Nachdenken.Eine kurze Leseprobe findet ihr hier auf meiner Webseite: https://www.barbara-leciejewski.de/meine-romane/die-n%C3%A4chte-die-tage-und-das-ganze-leben/Voraussetzung für eine Bewerbung: Wer sich von dem Roman angesprochen fühlt und wer Lust auf einen regen Austausch hat, darf sich sehr gerne bewerben und dabei kurz (oder auch länger, wie ihr wollt) folgende Frage beantworten:Würde es euch reizen (aus welchem Grund auch immer ;)), zu einer Hellseherin zu gehen? Eine Bitte:Sofern es für euch absehbar ist, dass euch für eine aktive und unmittelbare Teilnahme an der Runde die Zeit fehlen wird, seht bitte von einer Bewerbung ab und gebt anderen dafür die Chance. Eine Rezension am Schluss sollte wie üblich als selbstverständlich betrachtet werden. Diese sollte mindesten hier auf LovelyBooks sowie bei Amazon veröffentlich werden. Optional gern auf weiteren Portalen (dem eigenen Blog, facebook, u.ä.). Verlost werden fünfzehn Ebooks. Leider stehen zu diesem frühen Zeitpunkt noch keine Printexemplare zur Verfügung. Aber für alle aktiven Teilnehmer unter den Gewinnern besteht die Möglichkeit den Roman im Anschluss auch noch als Taschenbuch zu erhalten, sofern sie das möchten. Und jetzt bin ich gespannt und freue mich auf die Leserunde.

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    • 491
  • Das Leben, die Liebe und die ganzen Bodenwellen...

    Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

    nariel

    23. February 2017 um 17:02

    Ich muss ja ehrlich zugeben, das Barbara Leciejewsky meine Lieblingsautorin ist. Egal welches Buch sie schreibt, ich bin immer von Anfang an gefesselt und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Vielen Dank liebe Barbara, dass ich an deiner Leserunde teilnehmen durfte und ein Reziexemplar bekommen habe. Ihr bekommt hier meine eigene Meinung zum Buch zu lesen und ich wurde in keiner Weise beeinflusst Inhalt: "Hellseherei? Kompletter Unsinn! Das zumindest glaubt Fanni und beschließt mitten auf dem Münchner Winter-Tollwood, dafür den Beweis anzutreten. Impulsiv, wie sie ist, leiht sie sich kurzerhand den nächstbesten ihr völlig unbekannten jungen Mann bei seiner Freundin aus. Als angebliches Paar wollen sie die ortsansässige Hellseherin als Schwindlerin demaskieren. Keine Stunde später steht das Leben der beiden auf dem Kopf. Es ist der Auftakt zu einer tragisch-komischen Geschichte zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Fanni erfährt die große Liebe ebenso wie den größten Liebeskummer, vor allem aber erfährt sie jede Menge über sich selbst. Und ganz am Ende landet sie noch einmal bei der Hellseherin …" Mich hat ja der Klappentext schon etwas neugierig gemacht, da ich gespannt war, was es mit der Hellseherin auf sich hat. Ich oute mich jetzt hier auch gleich und gebe offen zu, dass ich schon ein wenig daran glaube und nicht für alles einen Beweis brauche. Der Schreibstil ist locker und leicht. Ich war sofort im Lesefluss drin und Barbara hat auch wieder ihren einmaligen Humor an der einen oder anderen Stelle mit eingebaut. Die Charaktere sind meiner Meinung nach liebevoll ausgearbeitet. Auf der einen Seite haben wir die chaotische, aber liebenswerte Fanni und auf der anderen Horst, der lieber davonläuft, als für etwas zu kämpfen. Beide so verschieden und doch irgendwie perfekt. Auch die Nebencharaktere, Fannis Freundinnen, muss man einfach gern haben. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Aber auch Horst´s Freundin und ihre Cousine, sind gut dargestellt, auch wenn man sie als Leser nicht unbedingt mag. In Fanni hab ich mich ein wenig wiedergefunden. Aus diesem Grund konnte ich all ihre Handlungen und Reaktionen auch so gut nachvollziehen. Ein klitzekleiner Kritikpunkt ist für mich, dass mir am Anfang alles ein wenig zu schnell ging. Gesehen und wusch verliebt. Ja, ich weiß angeblich gibt es die Liebe auf den ersten Blick, aber irgendwie hatte ich einfach das Gefühl, dass hier alles zu schnell geht. Aber dies war auch nur zu Beginn, später konnte mich die Geschichte mit ihren Wendungen durchaus überraschen und hat mich von Seite zu Seite mehr gefesselt und nicht mehr losgelassen. Das Cover ist zum verlieben schön und einfach perfekt für die Story! Fazit: Mit die Nächte, die Tage und das ganze Leben, hat Barbara wieder einen sehr unterhaltsamen, wunderschönen Roman geschaffen. Es ist eine interessante Geschichte über zwei Menschen, die sich sehen, verlieben, aber doch den einen oder anderen Stolperstein überwinden müssen und erkennen müssen, dass eine Hellseherin doch auch viel über Menschen wissen kann. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die an die wahre Liebe glauben, oder einfach nur gerne Liebesgeschichten lesen. Gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen für diese gelungene, etwas andere Geschichte. (c) nariel

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  • Der Schicksalszwilling

    Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

    tinstamp

    21. February 2017 um 17:35

    Wie schon in Barbara Leciejewski's letzten Roman, ist man von den ersten Seiten an mitten im Geschehen! Fanni, unsere Hauptprotagonistin, ist mit ihren besten Freundinnen Lore und Emma auf dem Münchner Winter-Tollwood unterwegs. Als Österreicherin musste ich das gleich mal googeln und fand heraus, dass es sich um eine Art "Markt der Ideen" handelt, sprich ein Kultur- und Umweltfestival. Und hier kommt es zwischen Lore und Fanni zu einer kleinen Debatte, in der es um Hellseherei geht. Während Lore fest an das Schicksal, Auren und gutes Karma glaubt, hält Fanni dies alles für Mumpitz. Kurz entschlossen will sie Lore davon überzeugen, schnappt sich den nächsten Typen und wandert mit ihm "als Pärchen" ins Hellseherzelt. Doch danach steht für Fanni und Horst, kurz genannt Nat, die Welt auf dem Kopf! Sie sollen sogenannte "Schicksalszwillinge" sein und dieses Glück seinen Gegenpart zu finden sei sehr selten, meint die Hellseherin. Ob das Horst's Freundin Antonia auch so sieht? Was habe ich anfangs gelacht, als ich die ersten Seiten las, in denen Fanni sich den lieben Horst schnappt und sie gemeinsam ins Zelt der Wahrsagerin "Tanna Divina" stolpern. Fanni ist eine sehr impulsive und temperamentvolle Protagonistin, die meistens handelt bevor sie nachdenkt und so ist es auch nicht wirklich verwunderlich, dass sie öfters ins Fettnäpfchen tritt und einige skurille Situationen auslöst. Mit dem Hinweis der Wahrsagerin füreinander bestimmt zu sein, kommen Fanni und Nat nicht wirklich klar. Missverständnisse und Zweifel treiben die Beiden so schnell auseinander, wie sie sich gefunden haben. Wie die Beiden ihren weiteren, streckenweise sehr holprigen Weg beschreiten, liest sich amüsant, aber auch stellenweise mit einer kleinen Träne im Auge...oder mit unglaublichen und hilflosen Kopfschütteln! Ich stehe nicht wirklich auf kitschige Liebesromane mit schwülstigen Texten, sondern brauche eine Geschichte rundherum, die mich entweder begeistern, wirklich mitnehmen oder amüsieren kann. Einige Turbulenzen, Hochs und Tiefs....wenn es sein muss auch traurige und schlechte Enden!.....das sollte ein Liebesroman beinhalten, der mich fesselt und berührt. Meistens liebe ich sogar diese Romane mit keinem Happy End mehr, als andere.....aber nicht immer! Dass es diesmal keine 5 Sterne wurden liegt daran, dass ich einige Begebenheiten in diesem Roman - vorallem im Vergleich zu "In all den Jahren" doch teilweise unglaubwürdig bzw. überzogen fand. Vorallem die vielen Talente Fannis konnten mich nicht überzeugen. Soeben mal einen Bestseller schreiben (obwohl ich die Idee der Nackenbeißer echt grandios fand!), eine Radiosendung von heute auf morgen erfolgreich moderieren und und und ....das war mir doch ein bisschen too much. Auch konnte ich nicht glauben, dass ihre besten Freundinnen wochenlang nicht bemerkten, wie schlecht es Fanni geht. Die "Hilfe" hingegen, die sie Nat angedeihen lässt, konnte ich mir sehr bildhaft vorstellen ;) Charaktere: Die einzelnen Charaktere sind großartig beschrieben und ich hatte sowohl Emma, Lore und Fanni bildlich vor Augen, ebenso wie Nat, Antonia, Nils oder Kring. Von den Hauptcharakteren bis hin zum kleinsten Nebencharakter sind alle einfach lebendig, haben ihre Macken und sind einfach Menschen wie du und ich. Wie auch in "In all den Jahren" spielt jede Figur eine wichtige Rolle und trotzdem bleiben Fanni und Nat immer der Mittelpunkt. Fanni ist zwar sehr chaotisch, aber da ich selbst in Künstlerkreisen (Musiker) arbeite, kenne ich viele Menschen wie diese. Deswegen habe ich mir auch eine Stelle im Buch markiert, die ich einfach zu hundert Prozent unterschreiben kann: "Künstler" knurrte Florian. "Genial auf der Bühne, unzuverlässig und anstrengend im Leben" - Seite 201 Schreibstil: Die Autorin schreibt einfach wunderbar gefühlvoll, amüsant und kurzweilig. Die Figuren leben und sind mitten aus dem Leben gegriffen. Mit viel Feingefühl erzählt Barbara Leciejewski eine berührende Geschichte voller Missverständnisse und Zweifel. Der Roman wird aus der Ich-Perspektive der Hauptprotagonistin erzählt und lässt den Leser somit noch besser in ihre Gefühlswelt abtauchen. Fazit: Wieder ein absolut gelungener Roman der Autorin, der vorallem durch den berührenden Schreibstil und den authentischen Charakteren überzeugt. Wegen kleiner, für mich unglaubwürdigen Szenen, gibt es diesmal keine 5 Sterne...aber eine Leseempfehlung!

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  • Esoterische Liebelei

    Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

    StMoonlight

    17. February 2017 um 13:21

    ~ Cover ~ Das Cover mit dem Café im Schnee unterm Sternenhimmel und mit dem verliebten Paar als Scherenschnitt sieht wirklich sehr schön aus. (Okay es ist ein wenig kitschig, aber mir gefällt es wirklich sehr gut.) ~ Inhalt ~ Obwohl es gar nichts für sie ist, lässt Fanni sich auf dem Münchener Wintertollwood schleppen. Schon völlig genervt von all den Menschen, Gerüchen und dann auch noch hungrig, rempelt sie eine Hellseherin an, nicht wissend, dass die beiden sich schon bald wiedersehen werden. Mit ihren Freundinnen gerät die junge Frau in eine Diskussion über Tarot, Wahrsagerei und allerlei andere esoterischen Möglichkeiten. Aus einer Laune heraus beschließt Fanni zu beweisen, dass das alles nur Humbug ist. Dafür will sie noch einmal zur Hellseherin und dafür braucht sie einen Mann. Wie praktisch das dort mit ihr am Veganstand ein Leidensgenosse sitzt – mit seiner Freundin … Sehr gestört hat mich das ständige herziehen über Veganer bzw. vegane Ernährung. Ich bin zwar selbst keine Veganerin, aber alle zwei Seiten das Geläster darüber zu lesen, war einfach nervig. ~ Schreibstil ~ Der Schreibstil ist irgendwie oberflächig. Mir fehlte hier der Tiefgang – nicht nur bei der Geschichte. Die Protagonisten sind nur kurz angerissen, haben aber leider keine wirkliche Seele. Dadurch wirkt es nicht wie „echte“ Menschen, sondern eben leider wie Romanfiguren. Fanni z.B. ist viel zu naiv für ihr Alter, so völlig unpassend. Schade, die Geschichte hatte Potential. ~°~ Fazit ~°~ Eine äußerst kurzweilige Liebesgeschichte die zwar mit einem hübschen Cover daherkommt, jedoch keinen wirklichen Inhalt mitbringt.

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  • Eine schöne Liebesgeschichte...

    Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

    Nepomurks

    14. February 2017 um 11:56

    Wer Romantik, ein wenig Drama und Mystik sucht, wird in „Die Nächte, die Tage und das ganze Leben“ ziemlich sicher fündig. Und: Ist es möglich, dass zwei Menschen im Universum füreinander bestimmt sind? Die, sollten sie je aufeinander treffen, als „Schicksalszwillinge“ nie mehr ohne den anderen können?! In diesem Buch ist es definitiv möglich! Barbara Leciejewski hat mit ihrem Roman einen ziemlich klassischen Liebesroman vorgelegt, der kurzweilig ist und sich sehr gut lesen lässt. Eine schöne Geschichte, in der es Höhen und Tiefen für die Protagonisten gibt. Figuren, die dabei überzeugend authentisch sind und mit denen man wunderbar die unterschiedlichsten Emotionen durchleben kann. Wendungen, die noch überraschen können und mit sehr viel Herz bedacht sind. All das bietet der vorliegende Roman. Ich fand die Geschichte von Fanni und Nat ganz nett und auch annehmbar. Zwar gab es einige weniger überzeugende Passagen und Dialoge, aber darüber konnte ich dann doch ganz gut hinweglesen. Insgesamt war es ein schöner Frauenschmöker, der für die jüngere Generation wie auch die Älteren eine nette Lektüre für zwischendurch abgibt! Ich kann den Roman gut empfehlen, deshalb 5 Sterne.

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  • Schönes Buch mit Gefühl und Witz

    Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

    JessSpa81

    13. February 2017 um 11:05

    Bei dem Buch „Die Nächte, die Tage und das ganze Leben“ von Barbara Leciejewski geht es um Fanny, die gerne allen ihre Meinung sagt und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Im Gegensatz zu ihrer Freundin Lore ist sie skeptisch gegenüber Hellseherei. Als die beiden mit ihrer gemeinsamen Freundin Emma auf dem Tollwood Festival sind, schnappt sie sich den Freund einer völlig unbekannten Frau und möchte mit ihm beweisen, dass Hellseherei Humbug ist. Doch es kommt alles anders als geplant… Aufmerksam bin ich auf das Buch durch das tolle Cover geworden. Das gefällt mir richtig gut! Nach kurzem Lesen ist man gleich im Geschehen drin und lernt die drei Freundinnen kennen. Die Charaktere werden so detailliert beschrieben, dass sie mir gleich sehr sympathisch waren. Man baut eine Beziehung zu ihnen auf und fühlt mit ihnen. Der bildliche Schreibstil ermöglicht eine gute Vorstellung der Umgebung. Das Buch ist mit viel Witz geschrieben. Bereits auf den ersten Seiten musste ich herzhaft lachen. Natürlich sind hier auch sehr viele Gefühle im Spiel, so dass sich bei dem Buch eine gute Mischung aus Gefühlen, Humor und Spannung ergibt. Sehr gut fand ich auch, dass nichts vorhersehbar war, gleich das Ende des ersten Kapitels war für mich eine Überraschung. Ich muss gestehen, dass ich eine Abneigung gegen Hellseherei habe und erst Bedenken hatte, dass dies in diesem Buch zu sehr thematisiert wird. Dies ist aber nicht der Fall. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, deshalb bekommt es von mir 5 Sterne.

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  • lesenswert

    Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

    bine174

    13. February 2017 um 08:08

    Ich kannte von der Autorin bisher "Vergiss nicht, dass wir uns lieben", das mir sehr gut gefallen hatte. Auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht.  Die Autorin erzählt hier die Geschichte von zwei Menschen, die sich nicht kennen, und zusammen - nur um diese der Lüge zu überführen - bei einem Jahrmarkt zu einer Hellseherin gehen. Was die ihnen dann allerdings sagt, bringt das Leben der beiden gehörig durcheinander ... Wir begleiten hier Fanni und Horst eine Zeitlang durch ihr Leben. Beide sind unglaublich liebenswert gezeichnete Charaktere. Auf der einen Seite ist Fanni, ein wenig chaotisch, mit dem Herz auf der Zunge und jederzeit dazu bereit, in einer Kurzschlussreaktion Situationen herzustellen, die für die anderen Teilnehmer sehr peinlich werden können ;-) Aus ihrer Sicht wird auch die Geschichte erzählt, und dann erkennt man auch, dass sie manchmal einfach zuviel nachdenkt und sich gerne selbst im Weg steht. Auf der anderen Seite ist Horst, genannt Nat, ein Mann, der an das Schicksal und die große Liebe glaubt, den ich sehr gerne mochte, weil er einfühlsam und liebevoll ist, und der ein begnadeter Klavierspieler ist. Die beiden kämpfen gegen- und miteinander, machen es sich nicht leicht, aber trotzdem liegt über allem ihre Liebe. Auch die Nebencharaktere - Fannnis Freundinnen Emma und Lore - mochte ich sehr gerne. Überhaupt sind alle Protagonisten so lebendig und lebhaft gezeichnet, dass man sich gut vorstellen kann, dass man sie beim nächsten Jahrmarkt am Nebentisch sitzend antrifft.  Der Schreibstil ist sehr flüssig, ich musste lachen, schmunzeln, mir standen an manchen Stellen die Tränen in den Augen, und manchmal habe ich mich über die beiden geärgert.  Es war ein Buch, das ich in einem Tag ausgelesen habe, weil ich nicht aufhören konnte, und ich freue mich, dass ich Fanni, Nat und ihre Freunde einen Teil ihres Weges begleiten durfte. Der Autorin danke ich für das Vorab-Leseexemplar. Eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne romantische, witzige Liebesgeschichten mit einem Schuss Schicksal lesen.

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