Barbara Leciejewski In all den Jahren

(25)

Lovelybooks Bewertung

  • 24 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 17 Rezensionen
(15)
(7)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „In all den Jahren“ von Barbara Leciejewski

Elsa und Finn leben Tür an Tür in München. Sie sind Freunde. Beste Freunde. Und allen Zweifeln ihrer Umwelt, allen Versuchungen und allen Gefühlen zum Trotz, wollen sie das auch bleiben, denn schließlich enden die meisten Liebesbeziehungen doch in einer Trennung: Aus Nähe wird Besitzanspruch, aus Zuneigung Gleichgültigkeit und so weiter. Man kennt das. Nein, Elsa und Finn wollen die bleiben, die sie sind, egal was auch passiert. Und es passiert so einiges, das ihre innige Freundschaft ins Wanken bringt, mal zur einen und mal zur anderen Seite hin. Der Roman schildert auf humorvolle, spannende und bewegende Weise diese ungewöhnliche und tiefe Freundschaft über einen Zeitraum von zwanzig Jahren hinweg, ihre Höhen und Tiefen, komische, glückliche und dramatische Momente und stellt dabei immer wieder die Frage: Wie viel Liebe verträgt eine Freundschaft? Ein wunderbarer Liebesroman der Münchener Autorin. Eine klare Leseempfehlung für Fans von Cecelia Ahern ("Für immer vielleicht")!

Charmanter Liebesroman mit einem absoluten Traummann- und dabei nicht mal kitschig!

— Sommerschwester
Sommerschwester

Man taucht richtig ein in die Geschichte der beiden Protagonisten ein, so als ob man ein guter Freund ist der sie durch die Jahre begleitet.

— EllenE
EllenE

Eine Geschichte voller Höhen und Tiefen über 20 Jahre hinweg über 2 Personen, die eine ganz besondere Beziehung führen.

— Zwergenzimmerchen
Zwergenzimmerchen

Kein typischer Liebesroman. Dennoch ist die Beschreibung der Liebesgeschichte sehr angenehm zu lesen, wenn auch nicht herzergreifend.

— lesebiene27
lesebiene27

In diesem Roman bekommt man amüsante Dialoge, entzückende Momente und eine faszinierende, einzigartige Freundschaft geboten.

— Lovely_Lila
Lovely_Lila

20 Jahre Auf und Ab... Wir lachen, weinen, streiten, freuen uns mit Elsa und Finn und erleben mit ihnen eine besondere Freundschaft.

— MamaSandra
MamaSandra

Außergewöhnliche, dramatische, abwechslungsreiche und spannende Liebesgeschichte, die jedes Leserherz berührt. Eine absolute Leseempfehlung!

— tanlin_11
tanlin_11

Für mich eines der besten Bücher aus dem Genre. Voller Emotionen und direkt aus dem Leben. Wer es nicht liest, ist selbst schuld!

— tinstamp
tinstamp

Barbara Leciejewski kann es einfach! Wundervolles, emotionales Buch mit einer Achterbahnfahrt der Gefühle bis zum Schluss!

— Mina1705
Mina1705

5 Sterne reichen hier nicht aus. Dieses Buch hat mich direkt berührt und gehört zu meinen Lieblingen

— Diana182
Diana182

Stöbern in Liebesromane

Herzmuscheln

Romatrischer Irlandroman

hexenaugen

Wie die Luft zum Atmen

Nun sitze ich hier… wehmütig und froh endlich diese schöne und ergreifende Geschichte zu kennen.

Buechermomente

Das Leben fällt, wohin es will

Ein emotionales auf und ab.

Universum_der_Woerter

Kopf aus, Herz an

Hat mich nicht Überzeugt

Sturmhoehe88

Die Wellington-Saga - Versuchung

Sommerroman mit Liebe, Lust und Leidenschaft (nicht nur für´s Polo...), der einem rasch die Zeit vertreibt (wenn man nicht mehr erwartet!)

MeiLingArt

Liebe findet uns

Leider gar nicht überzeugend und Mitreissend

Sturmhoehe88

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Charmanter Liebesroman mit einem absoluten Traummann

    In all den Jahren
    Sommerschwester

    Sommerschwester

    04. February 2017 um 12:51

    Wenn die Hauptperson an der Tür klingelt und nicht einmal bemerkt, dass er dabei nackt ist – dann fängt der Roman schon gut an! Und nein, es handelt sich hier nicht um einen Erotikroman, sondern um einen wunderschönen Liebesroman! Und der ist zum Glück gar nicht mal kitschig! Erzählt wird die Geschichte von Elsa und Finn über 20 Jahre hinweg und immer bleiben die Fragen offen: Sind sie nur Freunde? Ist da mehr? Kann da mehr daraus werden? Wollen sie das überhaupt? Irgendwann findet man ihre besondere Beziehung in Ordnung und man wundert sich nicht mehr, dass sich die beiden (Achtung Spoiler) eine Wohnung teilen, ihr Kind gemeinsam großziehen und das obwohl sie nicht zusammen sind – eigentlich auch ganz cool. Aber insgeheim wünscht man sich eben doch, dass die beiden zueinander finden ;) Finn ist der Traummann schlechthin – Typ Künstler, fast perfekt (der aber trotzdem noch seine Macken hat) und (meistens) auch noch die richtigen Sachen sagt. Apropos: Immer wieder kommen im Roman schöne Zitate/ Sätze vor („Kompromisse sind das Ende jeder Kunst. Mach Kompromisse in deinem Alltag, wenn es darum geht, was du essen willst oder was du dir im Kino ansehen willst oder wohin du in den Urlaub fahren willst. Aber mach keine Kompromisse, wenn es um das geht, was dich ausmacht“ - natürlich von Finn gesagt;)). Dabei ist nicht immer alles nur Friede, Freude, Eierkuchen, sondern auch ernste Themen werden behandelt: Wenn es um den Verlust von Personen geht oder sich Finn beispielsweise für andere einsetzt und zusammengeschlagen wird. Interessant fand ich in dem Zusammenhang auch den Einblick in die Schauspiel-und Synchronisierungswelt. Der einzige Kritikpunkt, der aufkommt und was ein wenig am Roman stört: hin und wieder ähnelt es sehr Cecilia Aherns „Für immer vielleicht“. Das macht aber Barbara Leciejewskis Schreibstil wieder weg: Locker leicht mit einer Prise Humor lässt sich „In all den Jahren“ lesen! Außerdem ist das Cover mit den Blumen in Türkisgrün wunderschön geklungen und verspricht genau das, was drin ist!

    Mehr
    • 2
  • Realitätsnah und detailverliebt geschrieben

    In all den Jahren
    Starlet

    Starlet

    25. November 2016 um 15:17

    Der Klappentext hat mich so sehr angesprochen, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Zum Glück, denn das Cover konnte mich gar nicht begeistern. Es wirkte auf mich wie ein altes Buch und ich hätte nicht gedacht, dass es sich um einen aktuellen Titel handelt.Doch von Anfang an war ich mitten in der Handlung und froh darüber, dieses Buch entdeckt zu haben. Der Schreibstil ist flüssig und locker, schon die erste Begegnung von Elsa und Finn ist herrlich beschrieben und ich bin aus dem Schmunzeln nicht mehr herausgekommen. Es gibt auch ernste Passagen in dem Buch, die ebenso emotional geschrieben sind. Alles wird auch sehr liebevoll und detailliert beschrieben,  so dass man sich auch ein gutes Bild von den Nebencharakteren machen kann. Elsa und Finn, zwei Protagonisten, die man schnell ins Herz schließt.Finn ist von Anfang an sympathisch, offen, chaotisch, eben ein Künstler, wie man ihn sich vorstellt.Elsa ist eher zurückhaltend. Was mir besonders gut an dem Buch gefällt ist, dass man Elsa und Finn über einige Jahre in ihrem Leben begleitet. Und wie das Leben so spielt gibt es Höhen und Tiefen, emotionale und traurige Geschehnisse, aber dann auch wieder Lichtblicke. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, nur am Ende kam mir alles etwas schnell vor, hier hätte ich gerne im gewohnten Tempo die Handlung ausklingen lassen.

    Mehr
  • Liebesroman-Challenge 2016: Die Liebe von Stadt zu Stadt

    lesebiene27

    lesebiene27

    Liebesroman-Challenge: Die Liebe von Stadt zu Stadt Seid ihr in eurem tiefsten Inneren hoffnunglose Romantiker? Fiebert ihr gerne mit den verschiedensten Protagonistinnen um den Mann ihrer Träume? Dann seid ihr bei unserer Liebesroman-Challenge genau richtig! Denn wir wollen 2016 gemeinsam verschiedenste Städte und Schauplätze von Liebesromanen besuchen und herausfinden: wo ist die Liebe am schönsten? Ist es wirklich die Hauptstadt der Liebe oder doch die Stadt, die niemals schläft? Macht euch bei der Liebesroman-Challenge auf die Reise durch die romantischsten Städte weltweit! Wer am Ende des Jahres die meisten Städte entdeckt, hat die Chance auf einen tollen Preis, der von dem lovelybooks-Team gestiftet wird. Damit die Challenge in diesem Jahr wieder stattfinden kann, übernehme ich die Betreuung. Da ich dies zum ersten Mal mache, bitte ich euch, ein wenig nachsichtig mit mir zu sein.Ablauf der Challenge:1. Meldet euch mit einem Kommentar zur Challenge an - man kann jederzeit einsteigen! Erstellt doch bitte einen Sammelbeitrag mit all euren Angaben, den ich dann diesen Beitrag unter eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste verlinke. 2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. 3. Ihr könnt so viele Liebesromane lesen (oder auch als Hörbuch hören), wie ihr möchtet - aber ihr solltet bis zum Ende der Challenge mindestens 15 verschiedene Städte erkunden.  4. Unter den "bereisten" Städten sollten folgende Städte dabei sein: - Paris - New York - London - Außerdem noch jeweils 2 beliebige Städte jeweils in Deutschland und den USA (zusätzlich zu NY) 5. Es zählen die Städte, in der sich die Protagonistin während der Handlung des Liebesromans hauptsächlich aufhält. 6. Es zählen alle Bücher, die hier bei LovelyBooks im Genre "Liebesroman" gelistet sind. (Falls ihr Liebesromane habt, welche unter "Romane" gelistet sind, fragt doch einfach kurz nach, ob sie als Liebesromane gelten.) Jugendbücher, Erotik-Literatur und Historische Romane zählen nicht! 7. Zum Beweis, dass ihr ein Buch gelesen habt, postet ihr hier bitte immer den Link zur Rezension. (Eine Rezension ist ein ehrlich gemeintes Feedback und sollte mehr als nur einen Satz enthalten.)Falls ihr noch Fragen oder Anmerkungen zur Challenge habt - immer her damit! Gerne könnt ihr in diesem Thread auch munter über eure Leseerfahrungen, Lieblingsautoren und Büchertipps plaudern.Ansonsten wünsche ich uns viel Spaß und Erfolg bei der Challenge!______________________________Teilnehmer:     (Stand: 22.06.2016) Ajana → (0/15) Annika_70 → (5/15) Bambisusuu → (11/15) ban-aislingeach → (13/15) Bjjordison → (0/15) BookW0nderland → (12/15) [Buchraettin → im März ausgestiegen] buecherwurm87 → (2/15) Curly84 → (18/15) czytelniczka73 → (11/15) Dancun → (1/15) Danni89 → (7/15) DieBerta → (0/15) divergent → (0/15) Emotionen → (3/15) fraeulein_lovingbooks → (6/15) jala68 → (6/15) Julia127 → (0/15) JuliB → (4/15) LadySamira091062 → (2/15) lenicool11 → (6/15) Lese-Krissi → (6/15) lesebiene27 → (6/15) Lesefeuer → (7/15) naddooch → (0/15) Nele75 → (10/15) Queenelyza → (2/15) robberta → GESCHAFFT! :-) saskiaundso → (0/15) schafswolke → (5/15) schokoloko29 → (1/15) Shikira88 → (2/15) Silvia22 → (0/15) sollhaben → (2/15) suggar → (4/15) Tamilein → (0/15) TanteEvi → (3/15) Thala → (9/15) TheBookWorm → (7/15) tintentraumwelt → (1/15) Traubenbaer → (1/15)  Turtlestar → (4/15) UlliAnna → (0/15) valle87 → (0/15) yafall → (0/15) ---------------------------------------------------------------------------------------- Bücher, die bei lovelybooks als Roman gekennzeichnet sind, in dieser Challenge aber als Liebesroman anerkannt werden: Andrews, Mary Kay: alle Bücher Banerjee, Anjali: "Die Bücherflüsterin" Barnett, Laura: "Drei mal wir" Bennet, Juli: "Der Liebesschuft" Berger, Jo: "Leonardos Zeichen" Bornée, Giulia,: "Kat Smith - Liebe auf Spitzenschuhen" Cairns, Dawn: "Männer und andere Glücksbringer" Carr, Robyn: Virgin-River-Reihe Colgan, Jenny: "Die kleine Bäckerei am Strandweg" Dell, T. J.: "Her Best Friend's Brother" Ernst, Susanna: "Immer wenn es Sterne regnet" Evans, Jessie: "Melt with you" Fabry, Chris: "Das Lied der Liebe" Greifeneder, Anke: "Fremd flirten" Gruber, Birgit: "Der Mann im Kleiderschrank" Hertz, Anne: alle Bücher Jasmina, Lisa: "Kopfkirmes" Johannson, Lena: "Liebesquartett auf Usedom" Jones, Christina: "Aszendent zauberhaft" Krüger, Hardy: "tango africano" Lange, Bea: "Kaktusblüte - Café au Lait und ganz viel Liebe" Leciejewski, Barbara: "Liebe auf den ersten Chat" Lin, Ann: "Unwissend verliebt" Llewellyn, Julia: "Amy's Honeymoon" Madsen, Cindi: "Sie dürfen die Braut jetzt verlassen" McAdams, Molly: "Taking Chances - Im Herzen bei dir" McFarlane, Mhairi: "Es muss wohl an dir liegen" McHugh, Christa: "Heiße Küsse à la carte McLaughlin, Emma: "Liebe auf eigene Gefahr" McPartlin, Anna: "So was wie Liebe" Mitchell, Mary E.: "Seitensprung ins Glück" Morton, Mira: "Seeigel küsst man nicht" Moyes, Jojo: alle Bücher Paul, Janette: "Mann oder Mantra?" Pigisch, Carola: "Die Liebe kommt im Karohemd" Posch, Carina: "Erzähl mir was von Liebe", Potter, Alexandra: "Träumst du noch oder küsst du schon?", Riley, Lucinda: "Helenas Geheimnis", "Das Orchideenhaus", "Das italienische Mädchen" Roberts, Nora: "Der Ruf der Wellen", "Die Sehnsucht der Pianistin" (und ähnliche) Rose, Emma S.: "Stolperfalle Liebe" Schmitz, Annette: "Diese eine Liebe - Wellentänzer" Sibley, Priscille: "Ich versprach dir die Liebe" Simses, Mary: "Der Sommer der Sternschnuppen" Simsion, Greame: "Das Rosie-Projekt" Sparks, Nicholas: alle Bücher Swan, Karen: "Winterküsse im Schnee" Timber, Katharina: "Hühner an der Stange" Truelove, Violet: "Ein Cop zum Verlieben" Tullis, Heather: "A perfect fit" Wilde, Lori: "Traumhaft verliebt" Winter, Claudia: "Aprikosenküsse" Zöbeli, Alexandra: "Die Rosen von Abbotswood Castle"

    Mehr
    • 421
  • In all den Jahren - Rezension

    In all den Jahren
    Zwergenzimmerchen

    Zwergenzimmerchen

    29. June 2016 um 21:01

    Elsa und Finn leben beide in München, Tür an Tür. Nach ihrer ersten, ziemlich ungewöhnlichen Begegnung, nimmt die Freundschaft ihren Lauf. In dem Buch wird die Geschichte von Elsa und Finn über 20 Jahre hinweg erzählt, mit allen Höhen und Tiefen, die so eine tiefe und besondere Beziehung in einer Freundschaft mit sich bringt. In 20 Jahren passieren viele Dinge, die im Laufe der Geschichte alle geschildert werden: Partnerschaften, Freundschaften, Trennungen und auch der Tod stehen nah beisammen. Und bei den ganzen Geschichten stellt man sich nur eine Frage: finden Elsa und Finn doch irgendwann als Paar und nicht nur als Freunde zusammen?Zu aller erst muss man einmal sagen, dass dieses Buch keine typische Liebesgeschichte ist, denn es erzählt eher die Geschichte von 2 Personen innerhalb von 20 Jahren, aus der Persepktive von Elsa. Diese Geschichte ist wunderschön und zieht einen in den Bann, auch wenn natürlich nicht jedes Jahr packend sein kann. Das macht das Buch aber auch sehr authentisch und man kann sich alles sehr gut vorstellen, denn die beiden Hauptcharaktäre sind sehr schön ausgearbeitet worden. Das Buch ist flüssig geschrieben und es holt die Leser ab. Es steckt voller Gefühle, die die Autorin sehr gut beschreibt und deshalb hat mir das Lesen sehr viel Spaß gemacht.

    Mehr
  • Leserunde zu "In all den Jahren" von Barbara Leciejewski

    In all den Jahren
    acabus_verlag

    acabus_verlag

    Wir waren ein perfektes Paar, ohne eins zu sein. Nichts könnte die Geschichte um Elsa und Finn so treffend wiedergeben, wie dieses Zitat aus dem Roman. Die Geschichte einer innigen Freundschaft und einer tiefen Liebe.   Liebe LovelyBooks-LeserInnen,   wir laden euch zu einer Leserunde zum Roman „In all den Jahren“ von Barbara Leciejewski ein, in der ihr die beiden Protagonisten auf ihrem gemeinsamen  Weg über zwanzig Jahre hinweg begleiten und euch intensiv mit der Autorin darüber austauschen könnt! Zum Inhalt: Elsa und Finn leben Tür an Tür in München. Sie sind Freunde. Beste Freunde. Und allen Zweifeln ihrer Umwelt, allen Versuchungen und allen Gefühlen zum Trotz, wollen sie das auch bleiben, denn schließlich enden die meisten Liebesbeziehungen doch in einer Trennung: Aus Nähe wird Besitzanspruch, aus Zuneigung Gleichgültigkeit und so weiter. Man kennt das. Nein, Elsa und Finn wollen die bleiben, die sie sind, egal was auch passiert. Und es passiert so einiges, das ihre innige Freundschaft ins Wanken bringt, mal zur einen und mal zur anderen Seite hin. Der Roman schildert auf humorvolle, spannende und bewegende Weise diese ungewöhnliche und tiefe Freundschaft über einen Zeitraum von zwanzig Jahren hinweg, ihre Höhen und Tiefen, komische, glückliche und dramatische Momente und stellt dabei immer wieder die Frage: Wie viel Liebe verträgt eine Freundschaft?   Weitere Infos sowie eine Leseprobe findet ihr auf der Webseite der Autorin http://www.barbara-leciejewski.de/ sowie auf der Verlagsseite http://www.acabus-verlag.de/belletristik_9/literatur_2/roman_12/in-all-den-jahren_9783862823703.htm.      Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Leserunde ist vor allem die Lust an einem regen Gedankenaustausch sowie natürlich die Möglichkeit der zeitnahen Beteiligung.  Eine abschließende Rezension (hier auf LovleyBooks sowie möglichst auf weiteren Portalen) sollte als selbstverständlich betrachtet werden.   Wenn ihr euch gerne bewerben möchtet, beantwortet bitte folgende Frage: Was verbindet ihr mit dem Wort ‚Freundschaft‘?   Der acabus Verlag stellt insgesamt 10 Bücher zur Verfügung, wobei ihr die Wahl zwischen Print und eBook habt (bitte das gewünschte Format angeben).   Barbara Leciejewski wird sich ab dem 4. März an der Leserunde beteiligen und die Moderation übernehmen. Für alle, die die Leipziger Buchmesse besuchen, gibt es dort die besondere Gelegenheit, sich von ihr das Buch signieren zu lassen und im direkten Gespräch weiter zu diskutieren!   Selbstverständlich sind auch alle zu der Leserunde eingeladen, die das Buch bereits besitzen und gelesen haben!   Viel Spaß bei der Leserunde!

    Mehr
    • 526
  • Zauberhafter Roman über eine faszinierende, einzigartige Freundschaft

    In all den Jahren
    Lovely_Lila

    Lovely_Lila

    ~ Der angenehme Schreibstil und die liebevoll ausgearbeiteten Figuren (allen voran Finn) überzeugen ebenso wie die gelungene Schilderung des Vergehens der Zeit. Wer Kitsch fürchtet, braucht dieses Buch nicht zu scheuen, davon bleibt man verschont und bekommt dafür amüsante Dialoge, entzückende Momente und eine faszinierende, einzigartige Freundschaft geboten. ~ Inhalt Nach einer äußerst ungewöhnlichen ersten Begegnung, freunden sich Elsa und Finn an. Über die Jahre werden sie zu besten Freunden, unterstützen sich gegenseitig und verstehen sich blind. Ihr Umfeld jedoch will nicht so recht glauben, dass die beiden nur Freunde sind und nicht mehr. Elsa und Finn jedenfalls sind überzeugt, dass es perfekt ist, wie es ist, und dass auf jeden Fall alles genau so bleiben soll... oder? Warum habe ich dieses Buch gelesen? Nachdem ich den Film „Zwei an einem Tag“ gesehen und abgöttisch geliebt habe, führte für an diesem Buch kein Weg vorbei. Meine Meinung Auch wenn die Grundidee dieses Buches ein bisschen an „Zwei an einem Tag“ erinnert, so hören da die Ähnlichkeiten auch schon wieder auf. Die Freundschaft zwischen Elsa und Finn ist auf viele Arten anders im Vergleich zu erstgenanntem Buch, und auch sonst gibt es nicht viele Parallelen. Der Einstieg in die Geschichte fällt äußerst leicht. Man wird direkt ins Geschehen geworfen und erlebt jene amüsante, erste schicksalhafte Begegnung von Elsa und Finn. Und die deutet schon auf vieles hin: Auf den Kontrast zwischen der schüchternen Elsa und dem selbstbewussten Finn und auf den Humor, der immer wieder ins Buch eingewebt wird. Der Schreibstil des Buches gefällt mir gut. Er ist leicht und angenehm zu lesen, und schafft es, beim Leser sowohl Gefühle als auch hin und wieder ein Schmunzeln auszulösen. Stellenweise wirkt die Sprache wirklich so als würde Elsa einem die Geschichte bei einem Kaffeeplausch erzählen. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die mir nicht ganz so gut gefallen haben. Selten habe ich ein paar Wiederholungen entdeckt und auch ins Detail ging es mir an manchen Stellen zu sehr. "Zum Dank gab er mir einen Kuss auf die Augenbraue. Einer von Finns Zufallsküssen, es war nie sicher, wo sie landen würden." Seite 293 "Ich [...] nahm an Castings teil, ohne ernsthaft zu erwarten, genommen zu werden, und spielte ab und zu Kleinstrollen in Fernsehproduktionen, gerne Leichen." Seite 55 Die Idee der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Man begleitet Elsa und Finn über zwanzig Jahre ihres Lebens hinweg und sieht dadurch nicht nur wie sich ihre Beziehung zueinander entwickelt, sondern ebenso wie die Zeit vergeht und das Umfeld der beiden verändert. Das, was man sich als Leser oft wünscht, wird in diesem Roman Realität: Man darf in die Zukunft der Personen schauen, man muss nicht alles selber ausmalen. Man durchlebt auf diese Weise Höhen und Tiefen mit den Hauptpersonen. Der Autorin gelingt es ausgezeichnet, das unaufhaltsame Vergehen der Zeit schön und gleichzeitig drastisch zu verbildlichen. Während Elsa und Finn langsam älter (aber nicht zwangsweise vernünftiger) werden und die alten Leute langsam abbauen, gibt es ebenso Kinder in ihrem Umfeld, deren Leben gerade erst beginnt. Das macht nachdenklich und vielleicht auch etwas melancholisch, weil man merkt, dass sich der Lauf der Dinge einfach nicht aufhalten lässt. Besonders gefällt mir an diesem Buch, dass es so realistisch ist und viele Szenen im Alltag spielen. Trotzdem wird es nicht langweilig, viele Momente und Dialoge sind zauberhaft oder einfach nur amüsant. Kitschig wird es hier zum Glück ebenfalls nie, und wer mich kennt, weiß, wie sehr ich so etwas schätze (sehr!). Einmal hat es mich bei einer Stelle gestört, dass bei Elsas Lob ein bisschen übertrieben wurde, aber das kam zum Glück nur einmal vor. Außerdem war die Spannung war leider nicht immer gleich stark vorhanden. Hin und wieder gibt es Passagen, in denen nicht viel passiert und in denen bei meiner Meinung nach unwichtigen Dingen zu sehr ins Detail gegangen wird. Dadurch verliert die Geschichte an Tempo und ich als Leser verlor am Beginn des Buches sogar einmal kurz meine Motivation, weiterzulesen. Nach dem ersten Drittel geht es dann aber schon wieder bergauf und natürlich will man wissen, was das Leben für die zwei noch bereithält. Hätte man zwischendurch ein bisschen gekürzt, wäre die Geschichte sicher noch knackiger, noch besser, noch überzeugender geworden. Die wichtigen Personen sind alle mit sehr viel Liebe ausgearbeitet und haben mich überzeugt. Viele von ihnen haben Geheimnisse, von denen so manches im Laufe des Buches enthüllt wird. Am besten gefallen haben mir aber natürlich Finn und Elsa. Ihre Freundschaft ist wirklich einzigartig. Ich finde eine solche Freundschaft, bei der man auch als Außenstehender diese gewisse Anziehung oder Liebe spüren kann, hat etwas sehr Faszinierendes. Die natürliche Vertrautheit und Ehrlichkeit mit der die beiden miteinander umgehen, ist wunderschön zu lesen. Sehr positiv finde ich es, dass die Autorin konsequent aus der Sicht von Elsa schreibt und nicht zu Finn wechselt, denn so werden unnötige Wiederholungen vermieden. Elsa war mir sehr sympathisch, auch wenn es am Anfang dauerte, bis ich sie richtig einschätzen konnte. Sie ist nämlich am Beginn des Buches ein schüchternes Mädchen, und dennoch lässt sie es sich nicht nehmen, auch einmal den Mittelfinger einzusetzen, wenn es sein muss. Mit der Zeit lernt man sie immer besser kennen und beginnt ihren Charakter zu verstehen. Ich konnte ihr Verhalten stets nachvollziehen, auch wenn sie durch ihre Gefühle manchmal etwas überreagiert. Doch das wahre Highlight dieses Romans ist mit Sicherheit Finn. Schon nach der ersten Begegnung kann man nicht anders als ihn einfach zu mögen. Er ist ein leidenschaftlicher Künstler und hat seine ganz eigenen Besonderheiten und Macken (zum Beispiel fühlt er sich in einem neuen Auto erst wohl, wenn es einen „Wohlfühlkratzer“ hat). Wenn Elsa ihm Ratschläge gibt, wie er am besten eine Frau anspricht oder loswird (Trennung sind für ihn nämlich schwer), ist das sehr amüsant und fast entfährt einem ein Seufzen über diese unglaublich liebenswerte Figur. Wie Elsa lernt man Fins charmante und entwaffnende Offenheit und Direktheit lieben und selbst wenn er in seiner Hilfsbereitschaft mit einer Selbstverständlichkeit, die ihresgleichen sucht, Elsas Unterwäsche durchwühlt, ist man nicht empört, man ist nicht schockiert, sondern man akzeptiert es mit einem Schmunzeln. Wenn Elsa bei Finn war, habe ich mich auch als Leser wohlgefühlt und die Wärme zwischen den beiden wärmte auch mir ein kleines bisschen das Herz. Mein Fazit Ein zauberhafter Roman über eine ganz besondere Freundschaft. Der angenehme Schreibstil und die liebevoll ausgearbeiteten Figuren (allen voran Finn) überzeugen ebenso wie die gelungene Schilderung des Vergehens der Zeit. Wer Kitsch fürchtet, braucht dieses Buch nicht zu scheuen, davon bleibt man verschont und bekommt dafür amüsante Dialoge, entzückende Momente und eine faszinierende, einzigartige Freundschaft geboten. Meine Empfehlung: Wer „Zwei an einem Tag“ mochte und generell Geschichten über besondere Freundschaften mag, wird auch hiermit glücklich werden - wer Spannung und Action sucht, wird allerdings mit diesem Buch keine Freude haben. Übersicht Stärken: * Schreibstil * Personen, Protagonistin * manche unerwartete Wendung oder Enthüllung * Humor * wundervolle einzigartige Freundschaft * das Vergehen der Zeit wird schön und drastisch geschildert Schwächen: * es hätte mehr Spannung sein dürfen * Schreibstil ging mir manchmal zu sehr ins Detail Erzählstil: Ich-Erzähler; Präteritum; Perspektive: aus weiblicher Perspektive Bewertung: Idee: 4,5 Sterne Ausführung: 4 Sterne Schreibstil: 4 Sterne Personen: 5 Sterne Protagonistin: 4 Sterne Zusatzkriterien bei diesem Buch: Spannung: 3 Sterne Humor: 4 Sterne Insgesamt: ❀❀❀❀ Ich vergebe vier Lilien! Ist dieses Buch Teil einer Reihe? – Nein.

    Mehr
    • 4
  • In all den Jahren

    In all den Jahren
    hundeliebhaber

    hundeliebhaber

    07. April 2016 um 22:42

    Barbara Leciejewski nimmt auf die Reise einer 20-jährigen Freundschaft. Die Freundschaft zwischen Elsa und Finn, die mit einem ungewöhnlichen Kennenlernen beginnt und ewig bestehen soll.Schon die ersten Seiten haben mich vollkommen in den Bann der Geschichte gezogen. Elsa und Finn waren mir auf Anhieb sympathisch. Ich mag ihre Charaktereigenschaften, die Art, wie sie kommunizieren und den Witz, der ihre Vertrautheit unterstreicht. All diese feinen Details, die dem Roman seinen Schliff geben, wurden durch den Schreibstil hervorgerufen. Er ist locker und lieblich und füllt die Charaktere (alle!) mit Leben und Persönlichkeit. Ich konnte jeden Moment mitfühlen, als sei ich direkt anwesend.Der Roman beinhaltet die komplette Fülle des Gefühlsspektrums, nimmt den Leser mit in die Höhen und Tiefen der Freundschaft, lässt ihn die Intensität, die Vertrautheit und die Liebe spüren. Die Geschichte ist mit Charme, Witz und Sarkasmus gespickt, sowohl die Erzählung als auch die Dialoge, was noch mehr Nähe zu den Figuren und ihren Gedanken aufbaut.Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben, weil es mich zutiefst berührt hat und dabei absolut ehrlich war. Ich habe schon lange keinen Roman gelesen, der mich derart begeistert hat. Es handelt sich hier also um einen absoluten Favoriten!

    Mehr
    • 3
  • Wir sind 'nur' beste Freunde...

    In all den Jahren
    Gelis

    Gelis

    Ist das schön! *seufz* Leider schon zu Ende gelesen. „Wir waren das perfekte Paar, ohne eins zu sein" - das trifft es genau. 20 Jahre lang begleiten wir Finn und Elsa, ab dem Tag ihres denkwürdigen Kennenlernens, bei ihrer „Wir sind nur Freunde“-Freundschaft. Zu jedem Jahr gibt es ein Kapitel und wir erleben mit, wie sich das Leben und die Freundschaft von Finn und Elsa entwickelt. Wir lernen ihre Familien, ihre Arbeit, ihre Partner und Freunde kennen. Wir sind hautnah dabei, wie das Zeitgeschehen ihr Sein und Fühlen beeinflusst. Bei allen Aufs und Abs, die das Leben bereithält, halten Finn und Elsa aneinander fest, stehen zueinander, kennen den Anderen in- und auswendig und sind manchmal einfach nur ‚da‘. Sie sind beste Freunde, ‚nur‘ beste Freunde, wie sie über all die Jahre immer wieder erklären müssen. Finn und Elsa sind ganz wunderbare Hauptfiguren, sehr sympathisch mit all ihren Stärken und Schwächen. Die wenigen Male, die sie sich heftig streiten, bleibt einem die Luft weg und ich konnte nicht aufhören weiter zu lesen, bis sie sich wieder vertragen haben. Besonders schön fand ich die kleinen Gesten zwischen ihnen, die immer wieder zeigten, wie nahe sie sich sind. Auch die Nebenfiguren, z.B. Edda, David und Maria sind ganz wundervoll und wachsen einem mit ihren eigenen Geschichte ebenfalls ans Herz. Ich war sehr gespannt, wohin die ‚Reise‘ von Finn und Elsa gehen würde und bin nicht enttäuscht worden. Die beiden bleiben sich selbst - und auch ihrem besten Freund treu. Das Buch ist ganz wundervoll geschrieben. Es gibt viel zu Lachen, aber auch ein paar traurige Stellen. Barbara Leciejewski schreibt so, dass ich beim Lesen gefühlsmäßig immer ganz nah dabei war; sie hat es sogar geschafft, dass ich über den ‚Tod‘ einer Zimmerpflanze (Farn Alfred <3) Tränchen vergossen habe - wenn das mal keine Kunst ist!

    Mehr
    • 2
  • 20 Jahre auf und ab mit Elsa und Finn...

    In all den Jahren
    MamaSandra

    MamaSandra

    27. March 2016 um 19:58

    Dieses Buch ist eine echte Empfehlung für Fans von Geschichten rund um Freundschaft und Liebe. Barbara Leciejewski entführt den Leser über 20 Jahre hinweg in das Leben von Elsa und Finn, lässt uns mit beiden lachen, weinen, streiten, vertragen, tanzen und grübeln.  Schreibstil: Das Buch ist in 20 Kapitel unterteilt, jedes Jahr ein eigenes. So werden wir von 1990 bis 2010 Zeugen wie sich Finn und Elsa als beste Freunde durch das Leben schlagen. Die Jahre haben mal mehr mal weniger zu bieten. Mal passiert unheimlich viel, mal sind es nur ein paar Highlights, die es aber auch in sich haben. Eben ganz so, wie das Leben halt spielt. Den Schreibstil von Barbara Leciejewski würde ich als „locker aus den Gedanken heraus“ beschreiben. Das Buch liest sich super flüssig, ohne komplizierte Sätze, ohne dass man viel Nachdenken muss. Schafft man es mal 1-2 Tage nicht mit dem Weiterlesen, ist man sofort wieder im Geschehen ohne noch einmal zurück blättern zu müssen. Erzählt wird aus der Perspektive von Elsa Frank. Und als schwingt man in ihren Gedanken mit, erlebt man 20 Jahre ihres Lebens. Das Buch selbst ist nicht sehr anspruchsvoll und daher eine wunderbare kurzweilige Lektüre zum Abschalten. Über ein paar Seiten verteilt - mal eben 20 Jahre woanders verweilen.   Zum Inhalt: Elsa Frank ist Ende 20, lebt in München, ist ausgebildete Schauspielerin. Sie ist eher introvertiert, schüchtern. Daher findet man sie nicht vor der Kamera, sondern sie leiht lieber den Gesichtern von Filmen ihre markante Stimme. Sie arbeitet vorwiegend als Synchronsprecherin. Im Laufe der Jahre wird sie nicht nur reifer und natürlich älter. Sie geht auch aus sich heraus, sagt auch plötzlich geradewegs heraus ihre Meinung. Sie lehnt mutig ein Theaterstück oder eine Filmanfrage ab. Sie bekommt großartige Chancen, wird als Theaterstar gefeiert, dreht einen Film, landet in einer Serie. Die Karriere nimmt ihren Lauf. Dennoch hebt sie nie ab. Sie geht ihrer Leidenschaft nach und entwickelt sich stetig weiter. Und immer an ihrer Seite sind ihre Freunde, allen voran Finn – ihr Nachbar.  Finn McGregor ist um die 30, talentierter Maler, sehr gut aussehend mit unverkennbarem Lächeln. Er zieht auch im Alter die Augen vieler Frauen magisch an. Man meint, keine könnte ihm widerstehen – oder doch???   Er ist offen, spontan, überhaupt nicht schüchtern, chaotisch. Also eigentlich das komplette Gegenteil von Elsa. Bei seiner Arbeit gibt Finn alles. Er malt aus tiefer Leidenschaft. Wenn ihn etwas sehr berührt und ein Werk alles von ihm bekommen soll, dann mal er nackt. Er nimmt Momente mit Stift und Pinsel auf, statt Fotos zu schießen. Er verarbeitet seine Träume und Gefühle in seinen Werken. Aber auch er hebt nicht ab, trotz seines Talentes. Finn und Elsa werden beste Freunde. Sie lernen gemeinsame Freunde kennen. Immer wieder aktuell präsente Krankheiten zwingen sie auch dazu, welche zu verabschieden.  Es gibt Hochzeiten, Trennungen. Wiedersehen mit alten Freunden, die plötzlich gar keine mehr sind. Lästige Freundinnen/Beziehungen, lockere Beziehungen, ernstere Beziehungen. Nette Frauen, blöde Frauen, nette Männer. Es geht nach Augsburg, Nürnberg, New York und vielleicht auch nach Berlin. Die Verwandten sind viel und wenig involviert. Diese „beste Freundschaft“ ist etwas ganz besonderes. Nicht selten geschieht etwas, das den Leser verwirrt ob der eigentlichen Beziehungen. Manchmal möchte man Elsa einfach nur schütteln und fragen, ob sie blind ist :-)  Doch beide verbindet nunmal eine wunderbare Freundschaft, bei der beide in einer Art Zwischenwelt leben - zwischen Liebe und Freundschaft. Sehr gut gefallen hat mir, dass in der beschriebenen Zeit viele tatsächliche Ereignisse verarbeitet wurden. Darunter z.B. Fußball-Europa- und Weltmeisterschaften. Finn und Elsa waren geschockt von 9/11, lange zuvor von den Übergriffen in Rostock. Sie begrüßten ein neues Jahrtausend, sie modernisierten sich mit eigener Homepage – der Zeit entsprechend (Finn). Sie legten sich mit Skinheads an… Mein Minuspunkt:  Obwohl die 20 Jahre relativ gut flüssig beschrieben sind, wurde ich mit den Protagonisten nicht richtig alt. Für mich waren beide auch zum Schluss noch Ende 20 und nicht 50. Und beide entwickelten sich zwar beruflich weiter,  führten auch Beziehungen. Aber dennoch benahmen sie sich zeitweilig wie zu Beginn und nicht dem eigentlichen Alter entsprechend. Zudem fand ich das Verhalten beider als Freunde etwas übertrieben für meine Verhältnisse, aber das sieht sicher jeder anders. Nur für Freunde, wie Elsa immer wieder gern betonte, war das Verhältnis doch etwas zu eng für meine Begriffe. Und beide bewiesen oftmals wenig Feingefühl ihren jeweiligen Partner gegenüber. Ab und zu fehlte bei bestimmten Themen ein gewisses Vertrauen zwischen beiden, sodass gerade Elsa über wichtige Dinge einfach nicht direkt und sofort ehrlich mit Finn sprach. Wirklich beste Freunde hätten das vielleicht anders gemacht. Aber es lag wahrscheinlich auch daran, dass diese Freundschaft etwas Besonderes war. Zu Beginn wurde viel Wert gelegt auf die Berufe. Es wurde mehr dazu beschrieben, mehr darauf eingegangen welche Rolle die Arbeit in beider Leben spielt. Natürlich kann man das nicht permanent in den Vordergrund rücken. Ab Mitte des Buches (ca. 1998/99) hatten beide ganz andere Dinge als Lebensmittelpunkt. Aber zum Ende hin fehlten mir die Bilder von Finn. Und Saxophon hat er auch nur zu Beginn gespielt. Nur bei Elsa war dann wieder der ein oder andere Job. Zu Beginn konnte ich mich mit Elsa noch sehr gut identifizieren, sie war mir fast etwas ähnlich. Aber spätestens nach 6-7 Jahren hörte das auf – wohl weil ich eben gerade so alt bin, wie Elsa anfangs. Später wurde sie mir zwischenzeitlich mit ihrem Verhalten sogar ein wenig unsympathisch.   Oftmals habe ich dieses Buch mit „Für immer vielleicht“ von Cecilia Ahern verglichen. Ich persönlich kann da aber nur die Grundidee „Freundschaft - Liebe“ gemeinsam. Das Thema ist gleich, aber die Umsetzung völlig verschieden, das Leben und Verhalten von Finn und Elsa völlig anders, der Schreibstil anders, das Lesegefühl anders. Für mich ist die Story von Ahern bei Weitem besser, weniger vorhersehbar, mit mehr Überraschungsmomenten. Einfach ganz anders. Aber dennoch kann ich dieses Buch jedem weiter empfehlen, der solche Geschichten liebt und eine schöne Lektüre – wie aus dem Leben heraus gegriffen - sucht.   3,5 Sterne von mir!

    Mehr
  • Wer diesen Roman nicht liest, ist selbst schuld! Großartig!

    In all den Jahren
    tinstamp

    tinstamp

    Meine Meinung: Was für eine Geschichte, was für ein Buch! Seit längerer Zeit konnte mich endlich wieder ein Roman total begeistern. Er hat mich bewegt, fasziniert und auch nachdenklich zurückgelassen. Und deswegen tu ich mir auch bei dieser Rezi furchtbar schwer! Seit Tagen grüble ich schon vor mich hin, wie ich eine aussagekräftige und zufriedenstellende Rezension schreiben könnte, die dieser einzigartigen Geschichte gerecht werden kann! Ich weiß es einfach nicht. Ich schreibe Sätze und verwerfe sie wieder, ich denke an die Freude, die ich beim Lesen dieses Romans verspührt habe und mir kommen wieder fast die Tränen. Ich kann es sehr schwer in Worte fassen und trotzdem muss ich es versuchen....   "In all den Jahren" von Barbara Leciejewski erzählt die Geschichte einer besonderen Freundschaft zwischen Elsa und Finn. Die Beiden sind Nachbarn und Elsa lernt Finn kennen, als er nackt an ihrer Tür klingelt, weil er sich aus seiner Wohnung ausgeschlossen hat. Na...wenn das kein Beginn ist? ;) Sie, die Synchronsprecherin und Schauspielerin, er ein begnadeter Maler, verbindet ab diesem Zeitpunkt eine Freundschaft, die man nur sehr selten findet und die der Leser über 20 Jahre lang begleitet. Was die Autorin hier jedoch aus dieser Geschichte gemacht hat, ist ein besonderes Erlebnis! Für mich war "Zwei an einem Tag" bis jetzt der ultimative Roman über Freundschaft bzw. Liebe, doch "In all den Jahren" kann meinen bisherigen Lieblingsroman tatsächlich das Wasser reichen bzw. sogar überflügeln! Was hier an Tiefe und Emotionen beschrieben wird, lässt einem kaum Luft holen. Auch in diesem Buch geht es um eine ganz besondere Beziehung zwischen den beiden Hauptprotagonisten. Alle im Umkreis meinen, sie wären das perfekte Paar. Doch Elsa und Finn wollen diese Freundschaft nicht durch eine Liebesbeziehung zerstören und leiden trotzdem darunter - mal mehr, mal weniger. So durchlebt der Leser eine Bandbreite an Gefühlen, die nie ins Kitschige driften, sondern direkt aus dem Leben gegriffen sind. Man spürt hier alle Emotionen der handelnden Personen und man nimmt Barabra Leciejewski jede Handlungsweise dieser ab, auch wenn man sie am liebsten schütteln und fragen möchte, ob sie denn nicht das Offensichtliche sehen! Der Roman ist einerseits humorvoll, aber auch traurig. Bis zum Ende war ich nicht sicher, wie die Geschichte ausgehen wird. Man durchläuft die ganzen 448 Seiten eine Achterbahn der Gefühle! Charaktere: Elsa ist dabei eine eher schüchterne und introvertierte junge Frau, die schon länger auf ihren eigenen Füßen steht. Sie lebt allerdings richtig auf, wenn sie in die Haut einer fremden Person schlüpft, sei es beim Synchronsprechen oder auf der Bühne. Finn ist dagegen extrovertiert und chaotisch. Er ist selbstsicher und hat nur ein Problem, das er nie lösen kann: Er kann einfach nicht Schluss machen und seinen Freundinnen erklären, dass die Beziehung zu Ende ist. Die Autorin hat die Charaktere in ihrem Roman wunderbar beschrieben. Beide Hauptprotagonisten besitzen sehr viel Tiefe. Aber auch die Nebencharaktere sind alle sehr liebevoll gezeichnet, authentisch und aus dem Leben gegriffen. Man fühlt sich dazugehörig, auch wenn hier einige Personen den Beiden etwas übel mitspielen. Dadurch enthält der Roman auch sehr viel echtes Leben und wird trotzdem nie langweilig. Jeder Nebencharakter spielt hier eine wichtige Rolle in Elsas und Finns Leben und trotzdem bleiben die Beiden der Mittelpunkt. Schreibstil: Die zwanzig Jahre, die wir mit Elsa und Finn mitfiebern, werden kapitelweise und im Jahresrhythmus erzählt. Ich kann sagen, dass dieser Roman eindeutig vom wunderbaren und aussagekräftigen, sowie gefühl- und humorvollen Schreibstil der Autorin lebt! Einige unvorhersehbare Wendungen lassen nie Langeweile aufkommen und brachten auch etwas Herzklopfen mit. Fazit: Eine eindeutige Leseempfehlung und eines der besten Bücher aus dem Genre, die ich die letzten Jahre gelesen habe! 5 Sterne sind hier einfach zu wenig.....ich würde auch das Doppelte vergeben. Eine Geschichte voller Emotionen, aber ohne Kitsch, direkt aus dem Leben. Wer dieses Buch nicht liest, ist selbst schuld!

    Mehr
    • 3
  • Ein Feuerwerk der Emotionen

    In all den Jahren
    tanlin_11

    tanlin_11

    23. March 2016 um 18:20

    Barbara Leciejewski löst bei dem Leser ihres Romans „In all den Jahren“ in ein unvergleichliches Gefühlschaos aus. Noch nie habe ich mich so sehr in eine Geschichte und in die Gefühle und Empfindungen der Protagonisten hineinversetzen können. Von Begeisterung und amüsanten Szenen über Enttäuschung, Wut und Resignation, bis hin zu Ratlosigkeit und Trauer, werden sämtliche Emotionen des Lesers angesprochen. Zum Inhalt möchte ich gar nicht viel erzählen, nur so viel verrate ich:Finn und Elsa leben beide in München und sind Nachbarn. Finn ist ein Künstler und Elsa eine Schauspielerin, die sich ihren Lebensunterhalt darüber hinaus auch als Synchronsprecherin verdient. Beide lernen sich in einer sehr ungewöhnlichen Situation kennen und aus einer flüchtigen, nachbarschaftlichen Bekanntschaft, wird im Laufe der Jahre eine sehr innige und unglaublich rührende Freundschaft, mit vielen Höhen und Tiefen.Wenn ihr wissen wollt, durch welche ungewöhnliche Situation Elsa und Finn erstmals aufeinander treffen, welche Höhen und Tiefen sie in all den Jahren gemeinsam durchlaufen und wie sich ihre Freundschaft über die Jahre immer intensiver entwickelt, sodass sie von ihren Freunden und Bekannten immer öfters mit der Frage konfrontiert werden, warum sie keine Paar sind, dann müsst ihr dieses Buch unbedingt selber lesen. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch in diesem Roman sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig lesen und bereits nach den ersten Sätzen ist man völlig in die Welt von Finn und Elsa versunken. Von Jahr zu Jahr identifiziert der Leser sich immer stärker mit den beiden und Barbara schafft es sämtliche Emotionen des Lesers zu wecken. Bei diesem Buch bleiben garantiert keine Augen trocken! Alle Charaktere sind durchweg sehr gut und liebevoll ausgearbeitet und mit individuellen Eigenschaften und Fähigkeiten versehen. Besonders Elsas und Finns Handlungen und Reaktionen werden sehr detailliert beschrieben und wirken sehr menschlich und real. Alle Charaktere beschäftigen sich mit tiefgründigen Themen. So werden beispielsweise der Terroranschlag von 2001,die WM 2006 in Deutschland und die Gewaltbereitschaft von Skinheads thematisiert. Die vielen unvorhersehbaren Wendungen, die die Autorin über die erzählten Jahre in die Handlung einbaut, sorgen für eine riesen Portion Spannung und Abwechslung. Langeweile kommt hier garantiert nicht auf, denn die Autorin hat die beschriebenen 20 Jahre zu jeder Zeit mit der richtigen Ausführlichkeit beschrieben. So werden uninteressanter Jahre sehr kurz gehalten und bewegende Zeiten sehr ausführlich dargestellt. Ich konnte das Buch zum Schluss fast nicht mehr aus der Hand legen und habe ein paar Nächte mit sehr wenig Schlaf hinter mir. Das Ende des Buches ist letztlich perfekt. Auf der einen Seite kann ich das Buch beruhigt und mit einem lachenden Gesicht an die Seite legen, denn meine Hoffnungen und Erwartungen sind erfüllt worden.. Auf der andern Seite bin ich aber auch traurig, weil ich so gerne noch viel mehr von Elsa und Finn lesen würde. Fazit:Eine außergewöhnliche, dramatische, abwechslungsreiche und spannende Liebesgeschichte, die jedes Leserherz berührt. Meine absolute Leseempfehlung.

    Mehr
  • In all den Jahren

    In all den Jahren
    NanaO

    NanaO

    22. March 2016 um 17:20

    Autorin: Barbara Leciejewski | Taschenbuch | 445 Seiten | (Liebes)Roman | acabus | ✦✦✦✧✧ Elsa und Finn leben Tür an Tür in München. Sie sind Freunde. Beste Freunde. Und allen Zweifeln ihrer Umwelt, allen Versuchungen und allen Gefühlen zum Trotz, wollen sie das auch bleiben, denn schließlich enden die meisten Liebesbeziehungen doch in einer Trennung: Aus Nähe wird Besitzanspruch, aus Zuneigung Gleichgültigkeit und so weiter. Man kennt das. Nein, Elsa und Finn wollen die bleiben, die sie sind, egal was auch passiert. Und es passiert so einiges, das ihre innige Freundschaft ins Wanken bringt, mal zur einen und mal zur anderen Seite hin. Der Roman schildert auf humorvolle, spannende und bewegende Weise diese ungewöhnliche und tiefe Freundschaft über einen Zeitraum von zwanzig Jahren hinweg, ihre Höhen und Tiefen, komische, glückliche und dramatische Momente und stellt dabei immer wieder die Frage: Wie viel Liebe verträgt eine Freundschaft? Machte man denn immer alles falsch?Lief man seinem Leben ständig hinterher? War man mit sich selbst ständig zur falschen Zeit am falschen Ort? Manchmal kam es mir so vor. S. 260 In diesem Buch geht es um Elsa, die junge Schauspielerin, die beim Synchron arbeitet. Elsa war anfangs ein kleines Mauerblümchen, sie war still, schüchtern und tat alles, was andere von ihr verlangten, nur auf der Bühne blühte sie richtig auf. Eins hatten wir auch gemeinsam, der rote Kopf, der bei jeder auch nur im geringsten nervösen oder unangenehmen Situation kommt :D Ich mochte sie schon ab der ersten Seite. Da das Buch sich über 30 Jahre verteilt, konnte man wirklich wunderbar sehen, wie Elsa sich Jahr für Jahr immer weiterentwickelt hatte. Sie wurde sehr viel selbstbewusster und erwachsener. Ich war jedes mal richtig stolz, wenn sie sich gegen irgendetwas oder irgendjemand gewehrt hat und zu ihrer eigenen Meinung stand! Und trotzdem war sie immer noch ein so liebevoller Mensch, den man einfach sympathisch finden musste. Nicht immer habe ich ihre Männerwahl ganz verstanden, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden :D Finn war anfangs Elsas Nachbar, der sich im Laufe der Zeit zu ihrem besten Freund und ihrer besseren Hälfte entpuppt hat. Auch er ist Künstler, er malt Bilder. Diese Bilder wurden im Buch beschrieben, allerdings konnte ich mir leider nicht viel darunter vorstellen, da fehlte mir einfach die notwendige Vorstellungskraft. Finn war ein absolut offener Mensch, der das Wort Verlegenheit nicht kennt und wahrscheinlich keiner Fliege etwas zu Leide tun könnte. Natürlich mochte ich ihn, aber trotzdem hatte er so seine Eigenarten, mit denen ich nicht wirklich etwas anfangen konnte. Er hat, für meine Augen, ziemlich oft mit den Tränen kämpfen müssen, oder hat ihnen dann eben auch freien Lauf gelassen :D. Er war vollkommen sozial eingestellt, daher hatte in manchen Situationen, in denen er Handlungen von Elsa nicht nachvollziehen konnte, ziemlich barsch überreagiert. Doch Finn war wirklich ein herzensguter Mensch, den man einfach gernhaben musste! Alle Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und hatten so viel Tiefe und Gefühl, dass sie unglaublich realistisch rüberkamen. "Ich glaube, manche Menschen gehören einfach zusammen", antwortete Finn. "Ja", sagte ich. "Das glaub ich auch." S. 321 Dieses Buch lies sich so flüssig lesen, ich war ab der ersten Seite sofort im Geschehen drin und wusste nach jeder Pause sofort wieder, wo ich gerade war. Daher ein riesiges Lob für den Schreibstil! Die Geschichte an sich war auch sehr gut und überzeugend, jedoch war es für mich kein sehr großes Highlight. Ich habe aber das Buch mit einem Lächeln geschlossen und empfehle es auch gerne weiter an Menschen, die gerne Bücher über das Leben mit viel Gefühl lesen. Der ganze Alltag mit seinen ganzen Tücken wurde hier so realistisch beschrieben, dass ich mich manchmal selbst darin erkannte. Ich muss aber auch warnen: Wer ein ungeduldiger Mensch ist, so wie ich, wird dieses Buch wirklich eine Tortur! Ich hätte den beiden Protagonisten so gerne einfach mal einen kleinen, oder vielleicht auch großen, Schubse in die richtige Richtung gegeben! Mir ging am Anfang alles zu langsam, fast das ganze Buch über, und zum Schluss holperte dann alles so herein, da ging es mir dann wieder zu schnell. Dieses Buch hatte für mich Höhen und Tiefen. Als Fazit kann ich sagen: Mir hat es gefallen, ich fand es gut. Von mir bekommt es 3 Punkte. Schaut doch auch mal auf meinem Blog Nana's Glück vorbei, ich würde mich freuen! :)

    Mehr
  • Mein Herz will mehr davon!

    In all den Jahren
    Mina1705

    Mina1705

    21. March 2016 um 14:02

    Inhalt:Elsa und Finn leben Tür an Tür in München. Sie sind Freunde. Beste Freunde. Und allen Zweifeln ihrer Umwelt, allen Versuchungen und allen Gefühlen zum Trotz, wollen sie das auch bleiben, denn schließlich enden die meisten Liebesbeziehungen doch in einer Trennung: Aus Nähe wird Besitzanspruch, aus Zuneigung Gleichgültigkeit und so weiter. Man kennt das. Nein, Elsa und Finn wollen die bleiben, die sie sind, egal was auch passiert. Und es passiert so einiges, das ihre innige Freundschaft ins Wanken bringt, mal zur einen und mal zur anderen Seite hin. Der Roman schildert auf humorvolle, spannende und bewegende Weise diese ungewöhnliche und tiefe Freundschaft über einen Zeitraum von zwanzig Jahren hinweg, ihre Höhen und Tiefen, komische, glückliche und dramatische Momente und stellt dabei immer wieder die Frage: Wie viel Liebe verträgt eine Freundschaft?...(Quelle: LB) Eindruck: Schon die erste Begegnung von unseren Hauptcharakteren Elsa & Finn ist köstlich amüsant und man weiß, dieses Buch wird wunderbar. Finn: Künstler, extrovertiert und chaotisch. Elsa: Synchronsprecherin/Schauspielerin, schüchtern und verklemmt. Zwei Extreme treffen aufeinander und es könnte nicht passender sein. Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an. Mal schnell, mal langsam - hier eher langsam. Die Geschichte von Finn & Elsa geht über mehrere Jahre, in denen sehr viel passiert. Man geht mit den Beiden durch Höhen und Tiefen und ist gefühlsmäßig immer voll mit drin. Ob lustig oder traurig, ich war immer den Tränen nahe. Im Laufe der Jahre lernt man auch viele Freunde und Verwandte der Beiden kennen, am intensivsten eigentlich ihre Freunde. Da sind ganz viele wunderbare Menschen mit dabei, die ich alle sehr ins Herz geschlossen habe und die tolle Wegbegleiter waren.Jeder einzelne hatte eine Geschichte, man lernte sie alle intensiv kennen und konnte sich ein gutes Bild von allen machen. Auch die, oder gerade die Charaktere, die immer nur kurze Auftritte haben, bleiben im Gedächtnis. Ein dicker Schmöker, der aber auf Grund der gewohnt tollen Schreibweise, niemals langweilig wird. Ich war mit Herz und Seele dabei, habe mitgelacht und mitgeweint und bin jedes Mal traurig, wenn ich ein Buch von Barbara Leciejewski zu Ende gelesen habe. A pros pros Ende, auch hier wieder was für's Herz. Ich hätte das letzte Kapitel am liebsten dreimal gelesen, weil es mich so berührt hat. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wie es wirklich ausgeht, doch passender hätte man es nicht schreiben können. Fazit: Wie ihr merkt, bin ich sehr begeistert von dem Buch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und mich sowohl positiv als auch negativ (also im traurigen Sinne), berührt. Da ich auch andere Bücher der Autorin gelesen habe, weiß ich, sie kann es einfach! ♥

    Mehr
  • Eine wunderbare Geschichte, die kein Auge trocken lässt. Hier werden alle Gefühle angesprochen

    In all den Jahren
    Diana182

    Diana182

    19. March 2016 um 21:59

    Das Cover ist einfach nur wundervoll gestaltet. Es zeigt ein paar schöne Wiesenblumen und deutet eine hoffnungsvolle Liebesgeschichte an. Doch mit solch einer Geschichte hätte ich wirklich nicht gerechnet! Erst einmal zum Klappentext:Elsa und Finn leben Tür an Tür in München. Sie sind Freunde. Beste Freunde. Und allen Zweifeln ihrer Umwelt, allen Versuchungen und allen Gefühlen zum Trotz, wollen sie das auch bleiben, denn schließlich enden die meisten Liebesbeziehungen doch in einer Trennung: Aus Nähe wird Besitzanspruch, aus Zuneigung Gleichgültigkeit und so weiter. Man kennt das. Nein, Elsa und Finn wollen die bleiben, die sie sind, egal was auch passiert. Und es passiert so einiges, das ihre innige Freundschaft ins Wanken bringt, mal zur einen und mal zur anderen Seite hin. Der Roman schildert auf humorvolle, spannende und bewegende Weise diese ungewöhnliche und tiefe Freundschaft über einen Zeitraum von zwanzig Jahren hinweg, ihre Höhen und Tiefen, komische, glückliche und dramatische Momente und stellt dabei immer wieder die Frage: Wie viel Liebe verträgt eine Freundschaft? Nun zu meiner Meinung:Sie lieben Bücher, die direkt alle Gefühle ansprechen? Bei denen kein Auge trocken bleibt und eine unvorhersehbare Wendung die nächste ablöst? Dann müssen Sie dieses Buch lesen- Sie werden es lieben! Der Autorin gelingt hier wirklich eine außergewöhnliche Geschichte. Sie nimmt den Leser direkt mit zu einer aufregenden Achterbahnfahrt der Gefühle, bei der alle Empfindungen angesprochen werden! Liebe und Trauer liegen hier leider sehr dich beieinander. Die Taschentücher sollten zu Beginn des Buche schon einmal bereitgestellt werden. Die einzelnen Personen, egal ob Haupt- oder Nebenrolle, werden hier sehr liebevoll gezeichnet und dargestellt. Elsa und Finn schließt man direkt ins Herz und fiebert bei jeder Handlung direkt mit. Sie wirken vertraut und menschlich, als würden sie wirklich existieren. Hier handelt es sich definitiv nicht um eine normale, schnulzige Liebesgeschichte. Viele unvorhersehbare Wendungen sorgen für den ein oder anderen nahenden Herzinfarkt beim Leser, der das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Über das Ende möchte ich eigentlich nicht zuviel verraten, außer: Es war einfach nur traumhaft schön und schließt diese Geschichte mehr als zufriedenstellend ab! Die Gefühle werden authentisch dargestellt und lassen niemanden kalt! Mein Fazit:Solch eine schöne Geschichte habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Die Story geht direkt ans Herz und wird eines meiner Lieblingsbücher bleiben! 5 Sterne sind hier leider viel zu wenig und ich vergebe eine ganz klare Leseempfehlung!

    Mehr
  • Eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die mir ein Schleudertrauma verpasste!

    In all den Jahren
    nariel

    nariel

    Stell dir vor, du beobachtest die Polarlichter mit deiner großen Liebe und immer an deiner Seite ist dein beste/r Freund/in, gleichzeitig erlebst du einen Sternschnuppenschauer, den du in dieser Größe noch nie zuvor gesehen hast und genießt dazu heiße Schokolade mit Zitronen! Es ist nicht einfach, die richtigen Worte zu finden um das zu beschreiben, was ich mit diesem Buch erlebt habe. Ich lese sehr viel, aber noch nie habe ich mich so in die Geschichte eingefunden und solche Gefühle erlebt und richtig mit gelebt, wie in "All den Jahren". Klappentext: "Elsa und Finn leben Tür an Tür in München. Sie sind Freunde. Beste Freunde. Und allen Zweifeln ihrer Umwelt, allen Versuchungen und allen Gefühlen zum Trotz, wollen sie das auch bleiben, denn schließlich enden die meisten Liebesbeziehungen doch in einer Trennung: Aus Nähe wird Besitzanspruch, aus Zuneigung Gleichgültigkeit und so weiter. Man kennt das. Nein, Elsa und Finn wollen die bleiben, die sie sind, egal was auch passiert. Und es passiert so einiges, das ihre innige Freundschaft ins Wanken bringt, mal zur einen und mal zur anderen Seite hin. Der Roman schildert auf humorvolle, spannende und bewegende Weise diese ungewöhnliche und tiefe Freundschaft über einen Zeitraum von zwanzig Jahren hinweg, ihre Höhen und Tiefen, komische, glückliche und dramatische Momente und stellt dabei immer wieder die Frage: Wie viel Liebe verträgt eine Freundschaft? Ein wunderbarer Liebesroman der Münchener Autorin. Eine klare Leseempfehlung für Fans von Cecelia Ahern ("Für immer vielleicht")!" Um gleich den letzten Satz des Klappentextes aufzuschnappen, muss ich zugeben, dass ich ein Cecilia Ahern Fan bin und viele ihrer Bücher gelesen habe. Natürlich auch "Für immer vielleicht" und ich habe es geliebt. Aber "In all den Jahren" kann man nicht mit "Für immer vielleicht" vergleichen! Nein, das würde ich mir nie erlauben, es würde dem Roman von Barbara Leciejewki nicht gerecht werden. "In all den Jahren" ist so viel besser, dass es mir schwer fällt es zu beschreiben Bereits mit den ersten Sätzen wird man in die Welt von Elsa und Finn gezogen, lernt beide kennen und möchte am liebsten für immer bei den beiden bleiben. Je mehr man liest, desto schneller machte sich bei mir die Angst breit, dass das Buch einmal zu Ende ist und ich sie wieder verlassen muss. Der Schreibstill ist, wie gewohnt von der Autorin, locker, flüssig und leicht verständlich. Es fehlt niemals der Humor, den ich so liebe. Jedoch gibt es auch traurige Stellen, bei denen Barbara es schafft, das kein Auge trocken bleibt. Gekonnt schöpft sie alle Möglichkeiten aus, um den / die Leser/in in ihren Bann zu ziehen und lässt einen die Gefühle der Protagonisten so real erscheinen, dass man sich mit ihnen identifiziert und die Gefühle als so real und fassbar erlebt, wie ich es selten zuvor erlebt habe. Ich befand mich in einer Achterbahnfahrt der Gefühle, von Seite zu Seite und es hörte nie auf. Ehrlich zugegeben, bei circa zwei Drittel des Buches habe ich es nicht mehr ausgehalten und ich musste das Ende lesen, sonst hätte ich es nicht ertragen weiter zu lesen. Und obwohl ich es bereit kannte, konnte ich nachdem ich alles gelesen hatte meine Tränen nicht mehr zurück halten. Ja, ich habe richtig aus tiefsten Herzen geheult. Im einen Moment ist man so glücklich mit Elsa uns Finn, da man sich so eine Freundschaft einfach nur wünschen kann und ein paar Seiten weiter würde man die beiden einfach nur gerne nehmen und schütteln. Die tiefe Freundschaft, sie Seelenverbundenheit der Protagonisten ist so greifbar und real, jedoch hat sich bei mir als Leser schnell der Wunsch geäußert, dass Elsa und Finn doch endlich zueinander finden sollten. Sie wären das perfekte Paar, jedoch wollten die beiden einfach nichts davon wissen und hielten immer an ihrer wunderbaren Freundschaft fest. Bewundernswert! Die Protagonisten besitzen so viel Tiefe, sind so gut durchdacht und mit viel Liebe ausgearbeitet, dass sie völlig real erscheinen. Und ich spreche nicht nur von den Hauptcharakteren Elsa uns Finn. Nein, jeder einzelne Nebendarsteller, die wir kennen lernen, gewährt uns einen Einblick in einen Teil seiner Geschichte. Barbara gelingt es wundervoll, dass es nie langweilig wird und man viele Protagonisten kennen lernt, ohne aber von Elsa und Finn zu viel Abstand zu gewinnen. Irgendwie bleiben die beiden doch immer im Mittelpunkt. Ich könnte noch ewig so weiter schreiben, da ich einfach noch länger in der Welt von Elsa und Finn verweilen möchte. Schwer kann ich mich trennen und ich weiß, diese beiden Protagonisten werden immer einen Platz in meinem Herzen behalten. Fazit: Mein absolutes Highlight...das beste Buch, dass ich bis jetzt gelesen habe aus diesem Genre! Humorvoll, voll Liebe und Freundschaft und dann wieder viele traurige Momente, durch die man immer wieder durch muss. Wie im realen Leben erlebt man in den 20 Jahren alle Höhen und Tiefen gemeinsam mit Elsa und Finn. Gefesselt von Anfang bis zum Ende, will man erfahren, was sich im Leben der beiden zugetragen hat und wie sie an ihrer Freundschaft festhalten. "Wir waren ein perfektes Paar, ohne eins zu sein." Ein Satz aus dem Roman, der es perfekt beschreibt, was den/die Lerser/in bei Elsa und Finn erwartet! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für jede/n, der gerne einen Roman mit sehr viel Gefühl liest. Die Bewertung des Buches fällt mir sehr schwer, den 5 Sterne sind einfach nicht ausreichend um diesem Meisterwerk der Gefühle auch nur annähernd gerecht zu werden. Von mir gibt es dieses Mal einen Sternhaufen, der sich in einen Sternschnuppenschauer verwandelt und auf uns herabregnet und jeder einzelne davon ist ein Wunsch, der uns glücklich macht! (c) nariel

    Mehr
    • 2
  • weitere